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		<title>Rhûnipedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Eiswelt</title>
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				<updated>2020-03-06T09:56:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eiswelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört nicht direkt zu den Gebieten [[Rhûn|Rhûns]], da sie in einer anderen Dimension liegt. Es ist das Reich der verbannten Göttin [[Edana]] und damit die Welt der Toten. Es scheint allerdings eine direkte Verbindung zwischen ihr und Rhûn zu geben, weshalb sich Wissenschaftler noch heute darüber streiten, ob es nicht einfach ein Land auf der Unterseite Terruas ist, direkt unter der Welt der Lebenden. Versuche, sich durch Terrua hindurch in die Eiswelt zu graben, blieben allerdings erfolglos und lassen an der Theorie zweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geografie = &lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die Eiswelt liegt in und um der [https://de.wikipedia.org/wiki/Caldera_(Krater) Caldera] eines längst erloschenen Vulkans. Die Eiscaldera selbst beherbergt eine rund 250 km² große Wüste, in deren Mitte sich, neben einem gefrorenen See, der Palast Edanas erhebt. Jener Palast wären schon aus weiter Entfernung zu erkennen, würden die Winde nicht ständig losen Schnee durch die Landschaften fegen und so die Sicht stark eingrenzen. Neben dem beeindruckenden Bau stehen noch die Überreste eines kleinen Dorfes. Die glatten Konturen lassen darauf schließen, dass die Behausungen einst geschmolzen sind, sodass heute nur noch eisige Ruinen daran erinnern, dass es einmal existierte. Ein neues Dorf wurde allerdings an den hohen Felswänden der Eiscaldera errichtet, wo es ein wenig vor den eisigen Winden der Wüste geschützt liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Caldera herum ragen viele Berge in die Höhe deren Spitzen etwa bei 3.000 bis 6.000 Metern liegen. Dazwischen liegen einzelne Vulkankrater, die längst erloschen sind und unter dem ewigen Eis begraben liegen. Zwischen diesen Bergen wandert ein Gletscher über die Jahrhunderte immer weiter in Richtung der Eiscaldera. Über einem Teil des wandernden Eises schwebt eine große Wolke aus unzähligen, ständig umher wirbelnden Eiskristallen. Um diesen Ort ranken sich viele Sagen und Legenden, aber vor allem Gruselmärchen, weshalb er von den wenigen Besuchern der Eiswelt meist gemieden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dorf==&lt;br /&gt;
In einiger Entfernung zu Edanas Eispalast, am Fuße der Kraterwand, haben sich nach der großen Schmelze, einige wenige Nomlies und Echo in einem kleinen Dorfverband zusammengeschlossen. Dort schmiegen sich kleine Häuser aus Stein und Eis an die Felswand und teilweise gar bis in diese hinein. In tieferen Tunneln wird sogar Moos angebaut, welches hauptsächlich zur Ernährung der Dorfbewohner dient. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den lebenden Bewohnern des Dorfes huschen etliche schwach leuchtende Orbs über den Dorfplatz und durch die engen Gassen zwischen den Behausungen. Dies sind die Seelen der Toten, die sich überall in der Eiscaldera finden, bevor sie im Palast gereinigt und zurück ins Leben geschickt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlich zugängliche Gebäude gibt es hier nur zwei. Zum einen die Schenke, welche abends als Treffpunkt für die Dörfler dient und die Möglichkeit bietet, sich etwas aufzuwärmen. Hier gibt es auch ein paar Zimmer für Reisende, falls sie eine Übernachtungsmöglichkeit brauchen. Zum anderen der Schrein, den Nomlies zu Edanas Ehren erbauten, die ihrer Schöpferin noch immer treu ergeben sind. Der Aufbau des Schreins soll entfernt an den Eispalast der Göttin erinnern und wurde daher inklusive der Einrichtung komplett aus Eis gehauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verborgene Stadt==&lt;br /&gt;
Weit von der Eiscaldera Edanas entfernt, verbirgt sich die Stadt Tandraja am Grund eines schlafenden Vulkans. Die hohen Wände des Vulkans bieten dabei nicht nur Schutz vor eisigen Winden, sondern auch - und vor allem - vor der Entdeckung durch Edana und ihren Gefährten. Die Ebene, auf der die Stadt erbaut wurde, hat allerdings nur etwa ein Zehntel der Größe, die Edanas Eiscaldera umfasst. Der Name Tandraja leitet sich aus dem ursprünglichen Namen der Echo, Tandraj, ab und lässt darauf schließen, dass die Gründer der Stadt ebenfalls Echo waren. Er ist allerdings auch ausschließlich unter den Bewohnern bekannt und wird außerhalb der Stadt nicht genannt, damit Edanas Aufmerksamkeit nicht auf die kleine Stadt gerichtet wird, was verheerende Folgen haben würde. Die Stadt ist der einzige Ort der Eiswelt, an dem das Leben einigermaßen floriert. Neben etlichen Echo, haben sich hier auch andere Lebende niedergelassen, wie Echsen aber auch einige entflohene Nomlies. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglich ist das Leben hier durch eine heiße Quelle, die sich trotz aller Widrigkeiten tief im Innern des Vulkans erhalten hat. Diese Quelle versorgt die Häuser aus Stein und Holz mit einer gewissen Grundwärme. Einige wenige Häuser wurden allerdings auch aus Eis erbaut. Die Lichter der vielen Straßenlaternen spiegeln sich in diesen Bauten und den Glasfenstern der anderen Häuser wider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der wohl imposantesten Bauten der Stadt ist wohl die riesige Bibliothek der Stadt, die wertvolles Wissen auch über die Welt der Lebenden beherbergt. In den Schatten gestellt wird dieses Gebäude wohl nur vom Tempel zu ehren Edanas, in dessen eisigen Innern meistens vor allem für die Vergesslichkeit der Eisigen gebetet wird, auf dass sie Stadt niemals entdecken möge. Darüber hinaus wird allerdings auch für sichere Passage der hier Verstorbenen gebeten, auch wenn ihr Weg zu Edanas Palast vergleichsweise nicht sehr weit ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Stadtwache, oder ähnliche Einrichtungen gibt es in dieser Stadt allerdings nicht, ebenso wenig wie eine Armee. Tatsächlich sind die Echo ausgezeichnete Kämpfer und sorgen selbst für ihre Sicherheit und auch die Nomlies, deren einziger Erschaffungsgrund der Kampf war, wissen sich durchaus zu verteidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klima==&lt;br /&gt;
Das Klima in der Eiswelt ist generell nicht zum Überleben geeignet, denn Schnee- und Eisstürme ziehen durch die Landschaften, während man nur selten weiter als 50 Meter sehen kann. Die einzige Ausnahme bildet die Caldera in deren Inneren die Stadt Tandraja erbaut wurde. Hier wird eine heiße Quelle genutzt und sorgt in den Behausungen für wohnliche Temperaturen. Überall sonst herrschen für gewöhnlich Temperaturen von -30°C und im Winter sogar bis zu -50°C. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie genau es hier zu Jahreszeiten kommen kann, weiß niemand genau.  In der Welt wird es durchaus regelmäßig hell und wieder dunkel, sodass man erkennen kann wann ein Tag beginnt und wieder zur Neige geht, doch die Existenz einer Sonne in dieser Dimension ist nie bewiesen worden. Die dichten Wolken, Nebel und Hochnebel, von denen mindestens eines zu jeder Zeit die Sicht in den Himmel verdeckt, verhinderten bisher, dass irgendjemand ausmachen konnte, ob es nun eine Sonne oder etwas völlig anderes ist, dass die Tages- und Nachtzeiten bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna==&lt;br /&gt;
In einer Welt der Toten, bedeckt von Unmengen von Eis und Schnee und heimgesucht von bitterkalten Stürmen, könnte man zu dem Schluss kommen, dass Leben an sich völlig unmöglich ist. Die Welt wirkt ausgestorben, denn das Leben hält sich vor Edana versteckt, die selbiges in ihrer Welt nicht dulden oder auch nur ertragen mag. Das einzige Lebendige, was sie zulässt, sind ihre geliebten Eisblumen, die in einem weiten Feld in ihrem persönlichen Garten wachsen, und das Eismoos, welches ihren Geschöpfen, den Nomlies, als Nahrung dient. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie wohl nicht weiß, ist, dass auch die Echo Tandrajas große Höhlen in den Fels ihres Vulkans geschlagen haben, wo sie das Eismoos auf großen Plantagen anbauen. Neben einer weiten Bandbreite von Schnee- und Eiskrill stellt dies das Hauptnahrungsangebot der Stadt dar. Verborgen vor Edanas Augen und durch die Wärme der heißen Quelle am Leben erhalten, haben sich aber auch einige Schwämme entwickelt, und wilde Tiere, wie Schneehasen und-Wölfe oder Eisbären, leben in der kleinen Ebene sowie den umliegenden Bergen. Das Ende der Nahrungskette bilden die kleinen Eiswürmer, die sich durch Eisschollen fressen, und wenn sie einmal gefangen wurden, eine wahre Delikatesse sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Geschichte=&lt;br /&gt;
Als die Götter vor vielen hunderttausend Jahren Rhûn beim Streichholzziehen aufteilten, wurde Edana des Betrugs überführt, als sie versuchte, ihrem Bruder Vivi, für den sie mehr als geschwisterliche Liebe empfand, zu bevorteilen. Als Folge ihres unfairen Verhaltens wurde ihr von ihren Geschwistern ein Platz in Rhûn verwehrt. Stattdessen sollte sie fortan für die Toten zuständig sein, und so schuf sie in ihrer Dimension unter Rhûn ein paradiesisches Jenseits. Damals war es nicht die Eiswelt, sondern ein warmer, einladender Ort mit grünen Wiesen, einer umfangreichen Vegetation und sogar einigen Tieren, die offen in Edanas Vulkancaldera lebten und die Seelen der Verstorbenen auf dem Weg zum Palast neugierig beobachteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch geschah es, dass sie sich eines Tages in das blasse Monstrum, welches auf den Namen Gwydion hörte und seiner Zeit von Llauron geschaffen wurde, verliebte. Sie allein erkannte sein wahres Wesen und die Schönheit, die ihm innewohnte, während die Rhûnier ihn aufgrund seiner grotesken Erscheinung fürchteten und jagten. Als die Jagd schließlich erfolgreich war und Gwydion erlegt wurde, hatte Edana nichts tun können, um ihren Liebsten zu retten. Seine Seele blieb verschollen, ganz gleich wie verzweifelt Edana und ihre [[Zorya]] nach ihm suchten. Die Trauer der Göttin war unermesslich, und in ihrem Schmerz blieb Edanas Herz stehen und gefror zu Eis. Mit ihm fror auch das Paradies und alles, was in ihm lebte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Eisige konnte nie vergessen und nie vergeben, welch Unrecht ihr und ihrem Liebsten angetan wurde. Ihr Hass auf Vivi und seine Urduja, die für Gwydions Tod verantwortlich waren, stieg ins Unermessliche, sodass sie schließlich einen Krieg zwischen ihrer Schwester Alea und ihrem Bruder Vivi anzettelte. Jener Krieg hätte beinahe die Vernichtung ganz Rhûns und all seiner Bewohner zur Folge gehabt und endete nach Llaurons rettendem Eingriff schließlich mit der endgültigen Verbannung Edanas in das Reich der Toten. In der Zeit nach der Verbannung begannen allerdings auch nach und nach, ihre Gehirnwindungen einzufrieren, was sich hauptsächlich durch ein schlechter werdendes Gedächtnis bemerkbar machte. Dies kam vor allem den Echo zugute, die seit der Vereisung unter ständiger Verfolgung litten und nun nach und nach in Vergessenheit gerieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahrtausende ging es in den eisigen Weiten einen gewohnten Gang. In Rhûn wurde gestorben und die Zorya brachten die Seelen in den Tempel, wo sie gereinigt und schließlich von Edana in ein neues Leben gesendet wurden. Doch während all dieser Jahre schmiedete die Totengöttin weitere Pläne, wie sie letztendlich doch noch ihre Rache bekommen sollte. Unterbrochen wurde dieser endlose Kreis erst, als Gwydion tatsächlich in der Eiswelt erschien. Nicht etwa als Seele, sondern als Vampir. Der folgende Herzschlag Edanas sollte die Eiswelt bis ins Mark erschüttern, wie auch die beiden folgenden, die allerdings zeitlich weit auseinander lagen. Viel schien sich danach nicht an der Erscheinung der Totenwelt zu ändern, doch manch eine Gletscherspalte mag seither den drei Erdbeben zuzurechnen sein, die Edanas Herz verursachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Rachedurst der Göttin versiegte nicht durch Gwydions Wiederkehr, und so geschah es, dass sie im [[Monat|Dustermond]] 00 n.d.l.M. um die Zeit des Lichterfestes alle Lebenden in ihr kaltes Reich zog, um sie zu ihren Untertanen zu machen. Die Geburt des Prinzen [[Fedon]] am 26.12.00 in ihrer Welt konnte sie allerdings nicht verkraften und entließ alle wieder in ihre Heimat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem Versuch, der wohl von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen war, arbeitete das frisch vermählte Paar an einem neuen Plan. Sie züchteten sich eine ganz neue Rasse, welche das Ergebnis vieler Experimente war. Diese Rasse zeichnete sich durch die verschiedenen Andersartigkeiten der einzelnen Exemplare aus, von welchen jedes einen anderen Zweck zu erfüllen hatte. Sie alle waren ein Teil einer Armee, ausgebildet, um Rhûn zu erobern, doch es gab Nomlies, die geschaffen wurden, um fliegen zu können, andere, die unter Wasser leben können sollten, wieder andere, die besonders gut in der Wüste auskamen usw. Als ihr Training abgeschlossen war, kam die Zeit da diese Kreaturen Rhûn in einem Überraschungsangriff einnehmen sollten. Allerdings gelang es zuvor zwei Exemplaren, vor Edana zu fliehen und die Lebenden zu warnen, die die Streitmacht also vorbereitet auf der Friedensebene empfing. Die [[Schlacht der Nomlies]] wurde zu Gunsten der Lebenden entschieden, und erneut musste Edana sich geschlagen in ihre Eiswelt zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Rhûn im Jahre 05 n.d.l.M. von einem fremden Gott heimgesucht wurde, schien Edana erneut Rache zu üben, indem sie sich zunächst schlicht dazu entschied, nichts zu tun. Während in ganz Rhûn große und kleine Katastrophen ausgelöst wurden, weil die Götter ihrer Kraft beraubt waren, machten sich Edanas entschwundene Kräfte vor allem durch eine große Schmelze bemerkbar, welche von vielen Eisweltbewohnern allerdings als eher angenehm empfunden wurde, wo man sich doch endlich einmal aufwärmen konnte. Edana selbst schien sich nicht einmal daran zu stören, die Seelen der Verstorbenen nicht mehr zu sich holen zu können. Auch als ein Ritual entdeckt wurde, welches den Göttern ihre Macht zurück geben sollte, weigerte sich Edana weiterhin zu kooperieren. Dies führte schließlich dazu, dass der Grundstein ihres großteils geschmolzenen Palastes von [[Tashvar]] und [[Muriel]] gestohlen wurde, weil er für jenes Ritual benötigt wurde. Dieser Diebstahl hatte den endgültigen Kollaps des Palastes zur Folge. Die Zerstörung ihrer Eisstatuensammlung durch Tashvar und – bedingt durch die Schmelze – jenen fremden Gott weckte allerdings wieder Edanas Zorn, und sie half schließlich doch, den Gott zu töten. Mit ihm als erste Figur eröffnete sie daraufhin eine neue Eisstatuensammlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist die Totenwelt wieder gänzlich zugefroren, und der geschmolzene Palast wurde wieder hergestellt. Darüber hinaus bleibt die Geschichte der versteckten Stadt Tandraja unbekannt, da sich noch immer niemand bereit dazu findet, über die Stadt zu sprechen, um nicht doch noch Edanas Augenmerk auf sie zu lenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bevölkerung=&lt;br /&gt;
Nur wenige Wesen leben in der Nähe Edanas. Überall in der Eisebene finden sich die Seelen der Verstorbenen welche teils umherirren und teils den Weg zu Edanas Palast antreten. In dem Dorf, das vom Rande des Eispalastes an den Rand der Eisebene umgesiedelt ist, leben nicht sehr viele Wesen: Exakt 237 Nomlies haben sich am Rande der Berge angesiedelt, ebenso wie 91 mutige (oder lebensmüde) Echo. Ungesehen von allen existieren die [[Zorya]], die Hüterinnen der Seelen, jene Todbringer, die die Seelen ins Jenseits geleiten. Verborgen in den Bergen und der geheimen Stadt leben noch weitere Bewohner, sodass sich die gesamte Bevölkerungszahl der Eiswelt auf  9.431 Individuen beläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse             !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echo]]          ||29,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nomlies]]       ||65,5 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zorya]]         ||4,7 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Religion=&lt;br /&gt;
Das Elysium ist wohl der einzige Ort, der Rhûn zugesprochen wird, in dem es keinen echten Götterkult gibt. Allerdings ist Edana dennoch diejenige, mit der die Eisweltler gezwungenermaßen am meisten zu tun haben. Hauptsächlich wollen sie aber von ihr in Ruhe gelassen werden, sodass Edana die meisten Gebete aus der Welt der Lebenden erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edana hat als Herrin der Toten und durch ihre ständigen Versuche, Rache an ihren Mitgöttern zu üben, einen sehr durchwachsenen Ruf bei den Lebenden. Nicht zuletzt, weil eine Begegnung mit ihr in der Regel unausweichlich den Tod bedeutet, wird sie gefürchtet, aber auch verehrt, auf dass sie den Verstorbenen gnädig sein und ihnen den Weg in ein neues Leben weisen möge. Ihr Auftauchen als Blaue Fee, jedes Jahr um die Wintersonnenwende herum, sorgt allerdings mehr für Verehrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundsätze==&lt;br /&gt;
Da es keinen direkten Edanakult in der Eiswelt gibt, ist es auch unmöglich, die Grundsätze eines solchen festzulegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt ist, dass die Eispriester eher ‘’über’’ sie beten, statt ‘’zu’’ ihr. Nach Jahren der Verfolgung hofft man nun auf ihr Vergessen, was bisher wohl auch von Erfolg geprägt ist. Nur im Todesfall eines Gemeindemitglieds richten die tandrajanischen Priester ihre Gebete direkt an die Eisheilige, auf dass sie der verstorbenen Seele sichere Passage gewähre, während sie den Weg zum Eispalast sucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen der Nomlies nahm der Glaube an Edana aber noch einmal einige Facetten auf. Die meisten von ihnen verehren sie als ihre Schöpferin und danken es ihr in regelmäßigen Gebeten, zu denen nicht selten auch Opfergaben dazugehören. Sie sind ihr noch immer treu ergeben und erwarten den Tag, an dem sie ihr erneut dienen können. Andere wiederum verfluchen sie als Sklaventreiberin und hegen eher Hass statt Dankbarkeit für sie. Allerdings versuchen sie, ihr Leben nicht länger von ihr beherrschen zu lassen und ‘strafen’ sie mit Missachtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feiertage==&lt;br /&gt;
Der Feiertag Edanas ist der 2. [[Monat|Eismond]], der Tag der Toten. Dieser wird allerdings hauptsächlich in Rhûn und weniger in der Eiswelt gefeiert. Er dient dem Gedenken all jener, die verstorben sind, und wird mit kleinen Gedenkfeiern innerhalb der Familien begangen. Man erinnert sich mit viel Speis’ und Trank an das Leben der Toten und feiert ihr Andenken. Im Dom zu Seiya, welcher allen Göttern Rhûns gleichermaßen gewidmet ist, werden Kerzen angezündet, die den Verstorbenen als Wegweiser dienen sollen, auf dass sie ihren Weg durch Edanas Eiswüste finden und zurück in ein neues Leben gelangen mögen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eiswelt feiert man eher die Wintersonnenwende am 21. Dustermond. Ab diesem Tag werden die Tage wieder länger und wärmer. Es symbolisiert den Anfang der Zeit, in der das Leben wieder größere Chancen hat, in Edanas Elysium zu bestehen. Man feiert vor allem die Wiedergeburt, die Hoffnung, die daraus entsteht, und das Licht selbst. Auch bei den Lebenden findet zu dieser Zeit das Lichterfest statt, welches eine ähnliche Bedeutung hat, allerdings allen Göttern Rhûns gewidmet ist. Dennoch scheint es am stärksten mit Edana verbunden zu sein, da diese am Höhepunkt des Festes als Blaue Fee erscheint und einigen Glücklichen die Erfüllung ihres Herzenswunsches gewährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rangordnung==&lt;br /&gt;
Im Tempel zu Tandraja herrschen sehr flache Hierarchien. Die Priester dort verstehen sich als Hüter ihrer Gemeinde, deren Aufgabe es ist, Edanas geistiges Auge von ihnen abzulenken. Es wird als ein sehr verantwortungsvoller Posten angesehen, daher nehmen die Eispriester nur wenige Novizen auf und unterrichten sie sehr gründlich in ihren Pflichten und Gebetsriten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Zorya nun Priesterinnen sind oder nicht, wird unter den Lebenden noch immer viel umstritten. Feststeht, dass sie Todbringer und daher in Edanas Ansehen sehr hoch gestellt sind. Dabei gilt jedoch, je mehr Seelen eine Zorya ihrer Herrin gebracht hat, desto höher auch ihr Ansehen – nicht nur bei der Eisheiligen, sondern auch unter den anderen Zorya. So müssen sich die jungen Todbringerinnen erst einmal ihren Platz im Palast verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Herrschaftssystem=&lt;br /&gt;
Regiert wird das Land von niemandem speziell. Nicht einmal Edana macht sich die Mühe zu herrschen, geht sie wohl ohnehin davon aus, dass es niemanden gibt, der beherrscht werden könnte. Auch in Tandraja gibt es keinen direkten Herrscher, weder gewählt noch selbsternannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinheiten werden im Sinne einer attischen Demokratie geregelt: Es gibt eine Volksversammlung, die regelmäßig zusammentritt und in der jeder volljährige Bürger der Stadt eine Stimme hat. Der Volksversammlung vorsitzend ist der Rat, bestehend aus 5 Individuen, die zuvor eine Reihenfolge der offiziellen Versammlungsthemen bestimmt haben und schließlich nur noch als Moderatoren dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wird bei der Versammlung über grundlegende Dinge abgestimmt, die die Wirtschaft betreffen. Im Anschluss erfolgen Urteile über besonders schwere juristische Fälle, derer es allerdings nur wenige gibt, da in Tandraja hauptsächlich Ordnung über Selbstjustiz entsteht. Der Großteil der Versammlung besteht schließlich aus einer offenen Runde. Hier kann jeder ein Anliegen anbringen, der dies für richtig oder notwendig hält, über welches anschließend demokratisch abgestimmt wird. Zum Abschluss wird dann der Rat für die nächste Versammlung gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen den Volksversammlungen können diese Sprecher auch bei persönlichen Streitigkeiten als Schlichter herangezogen werden. Allerdings haben sie dabei keine rechtliche Gewalt, sondern dienen eher als Ratgeber und wie auch bei der Versammlung als Moderatoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wirtschaft=&lt;br /&gt;
Aus der Welt der Toten gibt es nur wenige Fluchtwege. Manche behaupten, der Gjöll würde beide Welten verbinden, doch ein Übergang über ihn von einer Welt in die nächste war bisher noch niemandem möglich. Echo können über die Spiegelwelt zwischen beiden Welten wechseln, und auch Nomlies wurden zur Erfüllung ihres Zwecks von Edana mit der Macht ausgestattet, von einer Welt in die andere über zu treten. Allerdings ist es beiden Rassen nicht möglich, irgendetwas in die andere Welt mitzunehmen, außer dem, was sie direkt am Körper tragen. Daher ist ein Export, geschweige denn ein Import, von und in die Eiswelt ausgeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handel gibt es nur innerhalb der Eiswelt zwischen den Bewohnern Tandrajas und denen des Dorfes an der Kraterwand von Edanas Eiscaldera und auch dieser ist nur sehr begrenzt. Beide Orte können sich autonom ernähren, daher besteht der Handel hier hauptsächlich aus Gebrauchsgütern. Herausragend sind hier die Spiegel aus der Stadt, welche in Rhûn kein Äquivalent finden. Dies liegt wohl daran, dass niemand dort Spiegel auf eine Weise verstehen könnte, wie es die Echo tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

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		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Gargoyles&amp;diff=672</id>
		<title>Gargoyles</title>
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				<updated>2019-03-12T20:20:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gargoyles&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Statuen, die durch wie auch immer geartete Magie zum Leben erweckt wurden. Wer die ersten, von den Göttern geschaffenen Gargoyles sind, oder ob diese noch existieren, ist heute nicht mehr bekannt, doch die Kunst Gargoyles zu erschaffen, wurde von den Göttern an die Sterblichen weitergegeben, sodass die Rasse fortbestehen kann. Nicht zu verwechseln mit den [[Golems]] von Nelaris.&lt;br /&gt;
==Aussehen==&lt;br /&gt;
Das Erscheinungsbild der Gargoyles variiert je nach den Visionen des Bildhauers, der die Statue erschaffen hat. Die reptilienartigen Geschöpfe mit Flügeln und Schweif sind eher aus Vorurteilen und Klischees entstanden. Tatsächlich können Gargoyles auch wie ganz normale Elfen oder Zwerge aussehen, oder jedes andere Wesen, dass der Bildhauer sich erdacht hat. &lt;br /&gt;
Viele Bildhauer scheinen allerdings bei ihren Schöpfungen humanoide Formen den geflügelten Klischees vorzuziehen, da sie sie als Diener erschaffen, bei denen Hände ganz nützlich sind.&lt;br /&gt;
==Fähigkeiten==&lt;br /&gt;
Gargoyles können sich dank ihrer Magie bei Nacht frei bewegen, obwohl ihre materielle Beschaffenheit dies für gewöhnlich nicht zulässt. Bei Tag erstarren sie allerdings zu den Statuen aus denen sie geschaffen wurden. &lt;br /&gt;
Sie bestehen aus normalerweise unbelebtem Material, in der Regel aus Stein. Sie sind entsprechend stark und widerstandsfähig, dennoch müssen sie auch besondere Vorsicht an den Tag legen, da das Material aus dem sie bestehen eben nicht heilt wie Fleisch und abgebrochene Stücke meist permanent fehlen. Natürlich gibt es die Möglichkeit einen Elementarmagier dazu zu bringen, das fehlende Stück zu ersetzen, doch auch das bleibt unbelebt, bis es wieder mit der zum Gargoyle passenden Magie versehen wurde.&lt;br /&gt;
Obwohl Gargoyles aus Magie entstehen, ist es den meisten von ihnen nicht möglich selbst Magie anzuwenden. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel. Vermutlich ist dies abhängig von den Wünschen und Kräften des Schöpfers. &lt;br /&gt;
==Charakter==&lt;br /&gt;
Zumeist sind Gargoyles ihren Schöpfern in Loyalität verbunden und tun, wie ihnen geheißen. Ist der Schöpfer tot, können die Gargoyles ihr Leben frei fortsetzen. Oft sind sie dann Einzelgänger, weil sie sich nicht mit den Fleischlingen identifizieren können. Andere gehen in ihrer Freiheit richtig auf und passen sich an ihre Umgebung an. &lt;br /&gt;
Natürlich gibt es auch solche, die ihren Schöpfern wenn überhaupt nur unfreiwillig dienen und sich nach ihrer Freiheit sehnen oder sie gar erkämpfen. Andere werden nur geschaffen um von Anfang an frei zu sein. &lt;br /&gt;
==Vorkommen==&lt;br /&gt;
Da sie ursprünglich in Lerentia geschaffen wurden, um die dortigen heiligen Stätten und Würdenträger zu schützen, gibt es dort das größte Aufkommen von ihnen. Doch auch Alea erkannte die Vorzüge von belebtem Stein und schuf ihre eigenen Exemplare, wodurch sie auch in Pyra Einzug erhielten und dort bis heute geschaffen werden. &lt;br /&gt;
Da die meisten Gargoyles auf Grund ihre massiven Gewichts nicht schwimmen können, fanden sie in Manosse nie Verbreitung, während man in Nelaris die Verwendung von [[Golems]] bevorzugt. Diese beiden werden zwar gerne verwechselt, haben allerdings nichts miteinander gemein.&lt;br /&gt;
==Bekannte Unterarten==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zwischen zwei Arten der Gargoyles zu unterscheiden. Die eine Art besteht aus permanent lebendem Gestein und kann sich bei Tag und bei Nacht gleichermaßen bewegen. Die andere Art dagegen muss am Tage still als Statue an ihrem Platz stehen, während sie nachts aus Fleisch und Blut zwischen den anderen Bewohnern des Landes einher wandeln kann ohne aufzufallen. &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Liste der Rassen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Gargoyles&amp;diff=671</id>
		<title>Gargoyles</title>
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				<updated>2019-03-12T20:19:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gargoyles&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Statuen, die durch wie auch immer geartete Magie zum Leben erweckt wurden. Wer die ersten, von den Göttern geschaffenen Gargoyles sind, oder ob diese noch existieren, ist heute nicht mehr bekannt, doch die Kunst Gargoyles zu erschaffen, wurde von den Göttern an die Sterblichen weitergegeben, sodass die Rasse fortbestehen kann. Nicht zu verwechseln mit den [[Golems]] von Nelaris.&lt;br /&gt;
=Aussehen=&lt;br /&gt;
Das Erscheinungsbild der Gargoyles variiert je nach den Visionen des Bildhauers, der die Statue erschaffen hat. Die reptilienartigen Geschöpfe mit Flügeln und Schweif sind eher aus Vorurteilen und Klischees entstanden. Tatsächlich können Gargoyles auch wie ganz normale Elfen oder Zwerge aussehen, oder jedes andere Wesen, dass der Bildhauer sich erdacht hat. &lt;br /&gt;
Viele Bildhauer scheinen allerdings bei ihren Schöpfungen humanoide Formen den geflügelten Klischees vorzuziehen, da sie sie als Diener erschaffen, bei denen Hände ganz nützlich sind.&lt;br /&gt;
=Fähigkeiten=&lt;br /&gt;
Gargoyles können sich dank ihrer Magie bei Nacht frei bewegen, obwohl ihre materielle Beschaffenheit dies für gewöhnlich nicht zulässt. Bei Tag erstarren sie allerdings zu den Statuen aus denen sie geschaffen wurden. &lt;br /&gt;
Sie bestehen aus normalerweise unbelebtem Material, in der Regel aus Stein. Sie sind entsprechend stark und widerstandsfähig, dennoch müssen sie auch besondere Vorsicht an den Tag legen, da das Material aus dem sie bestehen eben nicht heilt wie Fleisch und abgebrochene Stücke meist permanent fehlen. Natürlich gibt es die Möglichkeit einen Elementarmagier dazu zu bringen, das fehlende Stück zu ersetzen, doch auch das bleibt unbelebt, bis es wieder mit der zum Gargoyle passenden Magie versehen wurde.&lt;br /&gt;
Obwohl Gargoyles aus Magie entstehen, ist es den meisten von ihnen nicht möglich selbst Magie anzuwenden. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel. Vermutlich ist dies abhängig von den Wünschen und Kräften des Schöpfers. &lt;br /&gt;
=Charakter=&lt;br /&gt;
Zumeist sind Gargoyles ihren Schöpfern in Loyalität verbunden und tun, wie ihnen geheißen. Ist der Schöpfer tot, können die Gargoyles ihr Leben frei fortsetzen. Oft sind sie dann Einzelgänger, weil sie sich nicht mit den Fleischlingen identifizieren können. Andere gehen in ihrer Freiheit richtig auf und passen sich an ihre Umgebung an. &lt;br /&gt;
Natürlich gibt es auch solche, die ihren Schöpfern wenn überhaupt nur unfreiwillig dienen und sich nach ihrer Freiheit sehnen oder sie gar erkämpfen. Andere werden nur geschaffen um von Anfang an frei zu sein. &lt;br /&gt;
==Vorkommen==&lt;br /&gt;
Da sie ursprünglich in Lerentia geschaffen wurden, um die dortigen heiligen Stätten und Würdenträger zu schützen, gibt es dort das größte Aufkommen von ihnen. Doch auch Alea erkannte die Vorzüge von belebtem Stein und schuf ihre eigenen Exemplare, wodurch sie auch in Pyra Einzug erhielten und dort bis heute geschaffen werden. &lt;br /&gt;
Da die meisten Gargoyles auf Grund ihre massiven Gewichts nicht schwimmen können, fanden sie in Manosse nie Verbreitung, während man in Nelaris die Verwendung von [[Golems]] bevorzugt. Diese beiden werden zwar gerne verwechselt, haben allerdings nichts miteinander gemein.&lt;br /&gt;
==Bekannte Unterarten==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zwischen zwei Arten der Gargoyles zu unterscheiden. Die eine Art besteht aus permanent lebendem Gestein und kann sich bei Tag und bei Nacht gleichermaßen bewegen. Die andere Art dagegen muss am Tage still als Statue an ihrem Platz stehen, während sie nachts aus Fleisch und Blut zwischen den anderen Bewohnern des Landes einher wandeln kann ohne aufzufallen. &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Liste der Rassen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Elfen&amp;diff=670</id>
		<title>Elfen</title>
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				<updated>2019-03-12T20:18:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Dunkelelf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Der Elfen gibt es viele Arten, ihnen allen gemein sind jedoch die typischen, spitzen Ohren, eine anmutige, grazile Gestalt und die Immunität gegen Krankheiten und die Auswirkungen des Alterns. =Wasserelf= Eine unterart der Elfen, die vorzugsweise in den Gewässern [[Manosse]]s lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aussehen=== &lt;br /&gt;
Magie hat ihr Erscheinungsbild verändert, so ist die Haut oft leicht bläulich, wie das Wasser, in dem sie sich so gern bewegen. Ihre Ohren sind von unbeschreiblicher Form und einem tiefen Blau. Sie haben sich verändert, damit sie - anders als die Ohren anderer Elfenarten - unter Wasser hören können, ohne dass Wasser durch sie hindurch dringt. Zwischen ihren Fingern und Zehen bilden sich in Windeseile Schwimmhäute, wenn sie denn in die Gewässer steigen, damit sie sich besser fortbewegen können. Auch Kiemen bilden sich im Wasser aus, damit sie in ihrer geliebten Stadt Manosse atmen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fähigkeiten=== &lt;br /&gt;
Wie es für Elfen üblich ist, fließt die Magie durch ihre Adern; an Land können ein nur wenige Zauber ausführen, meistens beherrschen sie Wassermagie. Zwar vermögen sie nicht das Wasser so zu beherrschen, wie es die Najaden tun, aber es gehorcht und schützt sie in großem Maß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Charakter=== &lt;br /&gt;
===Sonstiges=== &lt;br /&gt;
Am liebsten halten sie sich im weiten Meer oder in Flüssen und Seen auf, aber auch an Land können sie ohne weiteres überleben. Auch besteht die Gefahr des Austrocknens nicht, obgleich es beruhigender ist, Feuchtigkeit auf der Haut zu spüren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lichtelf= &lt;br /&gt;
Lichtelfen leben vorzugsweise in den Wolkenlandschaften [[Lerentia]]s. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aussehen=== &lt;br /&gt;
Golden schimmernde Haut und helles Haar machen die Lichtelfen aus, dazu etwas kleiner und schlanker als die in [[Nelaris]] lebenden Verwandten. Unter diesen Elfen sind wahrscheinlich Anteilig die meisten Gelehrten, da es jahrhundertelang keinerlei Möglichkeit gab, in die anderen Gebiete von [[Rhûn]] zu reisen und sie aufgrund ihrer mangelnden Flügeln stets eine Außenseiterposition annahmen. So musste etwas anderes gefunden werden, um sich nützlich zu machen, beispielsweise gibt es auch viele Schneider und Schuhmacher, da Lichtelfen besonders geschickt mit den Händen und in ihrer Vorstellungskraft sind. &lt;br /&gt;
===Charakter=== &lt;br /&gt;
===Sonstiges=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Dunkelelf= &lt;br /&gt;
In den vielen Tunneln [[Pyra]]s leben die unterschiedlichsten Rassen, darunter eine Unterart der an der Oberfläche lebenden Elfen, nur verstoßen und verabscheut. Seit einer Ewigkeit leben sie nun schon fast ohne jegliches Sonnenlicht, sodass sie sich an das Leben unter der Erde perfekt anpassen konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aussehen=== &lt;br /&gt;
So ist ihre Haut dunkelgrau bis rabenschwarz, ihre Augen können mit dem winzigsten Bisschen Licht besser sehen als so manch anderes Wesen am helligten Tage und folglich ist das Tageslicht für sie zum Teil gar schmerzhaft. Ansonsten haben diese Elfen - obgleich wohl gern geleugnet - eine gewisse Ähnlichkeit mit ihren verhassten Brüdern und Schwestern, wohnen ihn doch auch magische Kräfte inne und abgesehen von der Hautfarbe ähneln sie den an der Oberfläche lebenden Exemplaren in Körperbau, Gesicht, sind allerdings ebenfalls etwas kleiner gewachsen als Waldelfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fähigkeiten=== &lt;br /&gt;
Alle Dunkelelfen vermögen Feenfeuer einzusetzen. Diese Flammen verbrennen nichts, dienen aber dazu, die Umrisse des Gegners nachzuziehen. Perfekt wenn man gegen unsichtbare Feinde kämpft oder aber jemandem, der nicht daran gewöhnt ist einen Schrecken einjagen will. Eine weitere magische und angeborene Fähigkeit ist das Beschwören einer Kugel die, wenn geworfen, einen Bereich in komplette Finsternis zu hüllen vermag. Zusätzlich sind adlig Geborene dazu befähigt Levitation einzusetzen, was ein Aufwärtsgleiten ermöglicht, allerdings nur senkrecht und solange wie der Anwender bei bewusstsein ist. Halten sich Dunkelelfen zu lange in sonnigen gebieten auf, verschwindet diese Fertigkeit und die beiden anderen lassen in ihrer Effektivität nach. Abgesehen davon eignen sich Dunkelelfen gut als Spione und Attentäter, da sie sich lautlos fortbewegen können. Auch verstehen sie sich meisterhaft auf die Herstellung von Giften, wqas die leichte Resistenz dieser Rasse gegenüber von Gift erklärt. Von ihrem Teenageralter an werden zumindest die Männer im Kampf geübt, weshalb sie auch recht gute Kämpfer sind. Die Frauen schlagen oft einen Weg als Klerikerin ein, während Magier von beiden geschlechtern nahezu gleich bereichtigt gestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Charakter=== &lt;br /&gt;
Dadurch, dass es in ihrer Kultur üblich ist, dass sich die einzelnen Familien bekriegen und man selbst innerhalb eines Clans persönliche Feindschaften hegt, die nicht selten mit dem Tod einer der Parteien endet, sind Dunkelelfen ziemlich misstrauisch. Doch sie zeichnet auch eine Grausamkeit aus, die unter den Elfenvölkern Ihresgleichen sucht. Besonders die Frauen besitzen einen ausgesprägten Sadismus, während bei den Männern dazukommt, dass diese sich den Frauen für gewöhnlich unterordnen, da Zuwiderhandeln gegen diese Regel mit dem Tod oder schlimmerem bestraft wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonstiges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Waldelfen = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldelfen sind ein sehr altes, naturverbundenes Volk, das die Wälder [[Nelaris]]&amp;#039; beheimatet. Sie leben nicht nur in der Natur, sondern mit ihr und durch sie und werden nur selten außerhalb ihrer Wälder gesichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aussehen=== &lt;br /&gt;
Sie sind ein schlankes, leichtfüßiges Volk, dessen Höhe ohne Schwierigkeiten 6 Ellen erreicht. Helle Haut und hellblondes bis dunkelbraunes, fast schwarz wirkendes Haar oder gar in schillernden rottönen können diese Wesen besitzen. Männliche Waldelfen besitzen keinerlei Bartwuchs. Ein besonderes Merkmal sind ihre langen spitz zulaufenden Ohren und ihre grazilen Gliedmaßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fähigkeiten=== &lt;br /&gt;
Waldelfen sind schnell und ausgesprochen geschickt. Ihre Liebe zur Natur verleiht ihnen eine besondere Gabe zur Naturmagie. Die Waldelfen Nelaris&amp;#039; sind zudem ein Volk herausragender Kämpfer, sind es doch die scharfäugigsten Bogenschützen in ganz Rhûn... Unübertroffen seit jeher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Charakter=== &lt;br /&gt;
Waldelfen sind fröhliche, musikalische Wesen, die trotz ihres oft hohen Alters eine kindliche Freude an vielen Dingen zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonstiges=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Hochelfen = &lt;br /&gt;
Hochelfen zählen zu den ursprünglichsten Elfenarten, die zwar alle aus einer Art hervorgegangen sind, sich aber dennoch stark voneinander unterscheiden. Hochelfen zählen zu den reinblütigsten Elfen, da sie es unter ihrer Würde empfinden sich mit anderen Wesen zu vermischen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aussehen=== &lt;br /&gt;
Hochelfen haben einen besonders schlanken und grazilen Körperbau und sind groß von Statur. Oft haben sie elfenbeifarbige Haut und dunkle, bis schwarze Haare. Nur selten finden sich blonde Elfen in ihrer Gesellschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fähigkeiten=== &lt;br /&gt;
Ihre magischen Fähigkeiten sind stärker als die anderer Elfen, da ihr Blut noch am meisten den alten Elfenstämmen entspricht. Berühmt sind sie auch für ihre Kriegskunst, ihre Truppen kämpfen tapfer und diszipliniert. Ihr Wesen ist eher ernst und nachdenklich, trachten sie doch danach immer tiefer in die Mysterien der Welt einzudringen. Schon in jungen Jahren beginnt man bei ihnen mit der militärischen Ausbildung. = Nachtelfen = Sie sind kräftige, wilde Elfen, die im Einklang mit der Natur leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aussehen=== &lt;br /&gt;
Sie haben eine violette bis hellblaue Haut und ihre Haarfarbe besteht aus blauen, violetten, grünen, weißen und roten Tönen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fähigkeiten=== &lt;br /&gt;
Da sie sich des Nachts am wohlsten fühlen und düstere Kräfte haben, gibt es unter der Bevölkerung ein gewisses Misstrauen ihnen gegenüber, so besitzen weibliche Nachtelfen z.B. die Fähigkeit, sich im Mondlicht unsichtbar zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Charakter=== &lt;br /&gt;
Sie sind scheu, rechtschaffen und gerecht, betrachten die sterblichen Mitbewohner der Welt aber von oben herab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sonstiges=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bekannte Persönlichkeiten= &lt;br /&gt;
*[[Sineth]], Herrscher über [[Nelaris]] ist Halbelf. &lt;br /&gt;
*[[Leiripa]], Gemahlin [[Eligor]]s, Herrscher über [[Pyra]], ist eine Halbelfe. Bekannt ist allerdings lediglich, dass sie ausschließlich elfische Vorfahren hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch= &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Liste der Rassen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Pyra&amp;diff=669</id>
		<title>Pyra</title>
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				<updated>2019-03-12T20:16:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Bevölkerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pyra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der fünf bekannten Städte [[Rhûn|Rhûns]]. Sie wurde von der Fruchtbarkeitsgöttin [[Alea]] gegründet und ist der Überlieferung nach die Stadt, die sich zur Zeit der Entstehung der Rassen am rasantesten entwickelt hat. Als Sündenpfuhl Rhûns ist sie die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate im ganzen Land. Nach dem letzten Meteoriteneinschlag gab Alea die weltliche Regierung ihres Gebiets ab, sodass mittlerweile [[Leiripa]] als Alleinherrscherin in Pyra regiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Namen hat die Stadt von dem Vulkan Pyra, in dessen Inneren sie erbaut wurde. So wurde über die Jahrhunderte aus &amp;quot;die Stadt im Berg Pyra&amp;quot; einfach &amp;quot;die Stadt Pyra&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Im Nordwesten des Landes zieht sich die Gebirgskette der [[Schwefelberge]] gen Südosten, wo sie bald auf die [[Himmelsberge]] trifft. Diese beiden Gebirgsketten werden oft als ein und dasselbe Gebirge gesehen, was allerdings eine falsche Annahme ist. Tatsächlich haben einige pyranische Forscher und Geologen Beweise erbracht, dass es zwei verschiedene Gebirgszüge sind. Während die Himmelsberge aus diversen Faltungen des Landes entstanden (vielleicht hatte da auch die Göttin [[Ilonia]] ihre Finger im Spiel), sind die Schwefelberge rein vulkanischen Ursprungs. Sie sind einander lediglich so nahe, dass sie beinahe miteinander verschmelzen. Inmitten des Schwefelgebirges befindet sich der Vulkan in dessen Innern die Stadt Pyra prosperiert. Der Vulkan ist mit seinen ca. 2.141 Metern der höchste Berg des gesamten Gebirgszugs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die übrigen Vulkane der Schwefelberge, derer es durchaus noch einige wenige zwischen den Bergen des Gebirgszugs gibt, sind noch immer aktiv und hüllen die Gegend zuweilen in warme Dampfschwaden, die über die Täler  schweben. Über die Jahrhunderte hinweg brechen diese Vulkane auch gelegentlich aus, anders als der Berg Pyra, der von Aleas Kräften gezähmt wird und mit seitlichen Schächten versehen wurde, durch die der Druck der Magmakammer bei Bedarf abgelassen werden kann. Einige Zwerge sind spezialisiert darauf diese Schächte zu warten und gegebenenfalls nach Anweisungen des Tempels neu anzulegen, falls einer durch erkaltetes magmatisches Gestein unbrauchbar geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bergen befinden sich viele Täler, die zum Teil für Agrarwirtschaft genutzt werden, teilweise bewohnt und teilweise ungenutzt sind. Einige davon sind nur über das weit verzweigte Tunnelsystem innerhalb der Berge erreichbar, da die Felswände um sie herum derart steil abfallen, dass man das Tal nur mit einem Sturz in die Tiefe erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pyras Vulkan hat der [[Gjöll|Ylgjöll]] seine Quelle, welcher sich durch das Schwefelgebirge schlängelt und sich zunächst mit dem [[Gjöll|Gjöllthra]] aus der Friedensebene und dann mit dem [[Gjöll|Svolgjöll]] aus dem Düstermoor vereint um schließlich zusammen mit dem [[Gjöll|Sylgjöll]] und dem [[Gjöll|Gjöllhrid]] den [[Gjöll]] zu bilden, welcher durch [[Seiya]] hindurch in die [[Manosse|Manossianische See]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadt ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Pyra ist hauptsächlich der Baukunst der Zwerge entsprungen, die in dem Vulkankrater ein wahres Kunstwerk geschaffen haben. Sie ist an der Kraterwand entlang in 197 Ebenen angelegt, deren Durchmesser leicht variieren, sodass sie im Querschnitt dezent an ein Stundenglas erinnern. Die vielen Ebenen der Stadt werden durch unzählige Treppen, aber auch Flaschenzüge, magische Aufzüge, Rutschen und Tunnel miteinander verbunden, die in einem nahezu undurchdringbaren Durcheinander angelegt sind. Nicht selten gehen Neulinge in der Stadt verloren, weil sie sich einmal in der Treppe geirrt haben. Die Tunnel reichen zudem in einem weit verzweigten System tief in die Berge hinein und beschränken sich dabei bei weitem nicht nur auf den Berg Pyra selbst. In vielen dieser Tunnel finden sich Wohnhöhlen, versteckte Läden für allerlei suspekte Gegenstände und Substanzen und andere Dinge, die in anderen Teilen Rhûns verpönt wären.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Kraterboden besitzt einen Durchmesser von ca. 1.000 Metern. Hier befinden sich auch die einzigen wirklich freistehenden Gebäude der Stadt. Hier ist der Großteil an Läden, Werkstätten, Schenken, Kneipen und Freudenhäuser angesiedelt. Allerdings gibt es zwischen den vielen Wohnringen auch einige Ebenen, auf denen sich ebenfalls viele Geschäftsleute mit ihren Verkaufsräumen niedergelassen haben. Wenn man weiß, wo man suchen muss, finden sich auch zwischen den Wohnhäusern einige Spekunken und vor allem Bordelle. In einer etwa 150 Meter breiten Krempe am Rande des Platzes stützen etliche Säulen die erste Wohnebene ab, welche wesentlich schmaler ist als die Ebene des Kraterbodens. So sind nur die mittleren 700 Meter des Platzes nach oben hin offen und ermöglichen so den Blick die 197 Ebenen hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzstück des Kraterbodens ist der kolossale Tempel der Alea, welcher im Norden des Kraters direkt an den sechseckigen Stadtplatz grenzt. Direkt daneben findet sich das ‘Haus der Sinne’, das größte und angesehenste Bordell Pyras. Im Süden liegt dagegen das sogenannte Kampfviertel. Prunkstück dieses Bereichs ist die gewaltige Arena, in der regelmäßig Gladiatorenkämpfe zur Belustigung des Volkes stattfinden. Allerdings kämpfen hier auch Häftlinge aus dem angrenzenden Kerker des Öfteren um ihre Freiheit. Die gegenüberliegende Stadtwache sorgt dabei so gut es ihr möglich ist für die Sicherheit der Pyraner und reibungslose Abläufe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den vielen Einzelhäusern auf dem Kraterboden wurden einige größere Wohnkomplexe angelegt. Diese gehören hauptsächlich den alten Zwergenclans, die maßgeblich am Bau der Stadt beteiligt waren. Sie sind von hohen Mauern umschlossen und werden schwer bewacht. Es ist praktisch unmöglich, einen solchen Komplex käuflich zu erwerben, da sie von den Zwergen eifersüchtig gehütet und von Generation zu Generation vererbt werden. Über den Prunk und Reichtum dieser Wohnanlagen weiß ein jeder zu berichten, der von diesen Zwergen in ihre Hallen eingeladen wurde und sich ihr endloses Prahlen angehört hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die ersten 66 Ebenen, die sich vom Stadtplatz aus etwa 460 Meter kegelförmig in die Höhe winden, haben in sich eine Höhe von durchschnittlich 6,5 Metern. Allerdings haben die Wohnräume nur eine Höhe von etwas 2,5 Metern während das restliche Gestein zum Erhalt der Statik des Berges dient. Diese Wohnhöhlen gelten als Wohnraum für die eher ärmliche bzw. geringverdienende Bevölkerung. Ebene 66 hat nur noch einen Durchmesser von knapp 400 Metern. Über ihr wurde ein Ring aus Wasserspeiern in den Fels gehauen, welche mit einer großen Menge Magie angereichert wurden und im Falle eines Ausbruchs ein magisches Kraftfeld erzeugen, um die höher gelegenen Ebenen zu schützen. Doch auch die unteren Ebenen bleiben im Katastrophenfall nicht ungeschützt. Drei Säulenringe stützen die Ebenen vom Stadtplatz aus ab. In diese Säulen wurden diverse Schutzzauber eingewoben, welche, wie auch die Wasserspeicher, Kraftfelder erzeugen, wenn sie aktiviert werden, um das Volk zu schützen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die folgenden 112 Ebenen wurden kontinuierlich höher angelegt, sodass sie schließlich eine Höhe von bis zu 15 Metern erreichen. Die durchschnittliche Breite dieser Ebenen variiert allerdings oft, sodass einige immer wieder durch Säulen von den darunterliegenden Ebenen gestützt werden. Auch hier finden sich etliche Schutzzauber in diesen Säulenringen, die weitere Kraftfelder erzeugen, falls die Wasserspeier einmal versagen. Generell kann man davon ausgehen, dass mit der Höhe der Wohnebene auch das Einkommen der Bürger steigt. Während sich zunächst noch viele kleinere Einfamilienhäuser und Wohnkomplexe mit diversen Einzelwohnungen finden, werden die Häuser in den oberen 50 Ebenen dieses Bereichs immer größer und prunkvoller.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für alle Ebenen bis zu dieser Höhe gilt allerdings, dass die Häuser nicht freistehend sind, sondern tief in die Felsen des Vulkans gehauen wurden. Daher ist es von außen unmöglich zu sagen, wie groß die Behausungen in Wahrheit sind, denn sie können sich mehrere dutzend Meter in den Felsen hinein erstrecken. Einige Bewohner haben den Fels allerdings so behauen (lassen), dass es so aussieht, als würden ihre Häuser ein Stück weit aus dem Fels heraus ragen. Andere wiederum haben sich Immobilien erworben, die über zwei bis drei Ebenen hinweg übereinander stehen und diese zu einem einzigen Anwesen verschmolzen. Auch einige Drachenhorte reichen über mehrere Ebenen hinweg und sind zudem mit einem Balkon ausgestattet, welcher es den Echsen gestattet, sich in die Lüfte zu schwingen und wieder zu landen. Diese Balkone erfreuten sich schließlich weiter Beliebtheit und wurden auch an andere Wohnhäuser und öffentliche Plätze angebaut, um einen besseren Ausblick in den Krater zu ermöglich.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die letzten knapp 300 Meter des Vulkankraters teilen sich auf 14 Ebenen mit einer Höhe von bis zu 20 Metern auf. Hier wurde der Krater an der Nordwand trichterförmig behauen um längere Flächen anzulegen, auf denen die Anwesen der reichen Herrschaften ein gutes Stück aus dem Felsen heraus ragen und trotzdem noch Platz für einen Garten lassen. Die Südwand des Kraters führt dagegen weiter relativ steil nach oben, weist allerdings 2 zusätzliche Ebenen auf, da sie höher ist als die Nordwand.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Direktes Sonnenlicht fällt durch den offenen Krater lediglich auf die obersten Ebenen an der Nordseite des Kraters. Die dort erbauten Anwesen sind daher besonders begehrt bei den Reichen und Mächtigen, wechseln aber nur sehr selten ihre Besitzer. Sie gelten als Prestigeobjekt und gehören mittlerweile den Ältesten Familien Pyras. Der Rest des Kraters, liegt dagegen immer im Schatten bis hin zu völliger Dunkelheit. Durchbrochen wird diese Dunkelheit von unzähligen Leuchtkristallen, die in den Kraterwänden natürlich wachsen und teilweise für Lampen und Laternen geerntet werden. Allerdings werden auch Irrlichter gerne eingefangen und zu ihrem Unmut als Lichtspender genutzt. Immer wieder leuchtet es in den Tunneln rötlich, wobei ein fehlendes Flackern bereits verrät, dass es sich hierbei nicht um gewöhnliches oder magisches Feuer handelt. Dieses Leuchten stammt aus vereinzelten, offenliegenden Magmakammern, die neben einer immensen Hitze ihr ruhiges, rotes Licht verströmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich sind offene Holz- und Kohlefeuer in Pyra verboten, da die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung mit eventueller Todesfolge zu hoch ist. Die Kochstellen der Wohnhöhlen sind an das zentrale Belüftungssystem angeschlossen, sodass nur dort eine Flamme entfacht werden kann und darf. Wer sich nicht an dieses Verbot hält und sich dabei auch noch erwischen lässt, wird von den Stadtwachen in spezielle Zellen geworfen, in denen kleine Feuer brennen und der dichte Rauch das Atmen sehr erschwert. Wer diesen Zellenaufenthalt überlebt, lässt sich durch die Folgen der Rauchvergiftung nicht ein zweites Mal darum bitten, das Feuerverbot einzuhalten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Trinkwasser in Pyra gilt als besonders schmackhaft, da es durch mehrere Lagen des Vulkangesteins gefiltert wird und einen hohen Reinheitsgrad hat. Innerhalb der Stadt wird es durch ein ausgeklügeltes Rohrsystem zu den Behausungen transportiert und sogar bis weit in die Tunnel hinein gepumpt. Es wird allerdings deutlich davon abgeraten, Wasser aus anderen Quellen zu trinken, da viele andere Wasservorkommen, wie zum Beispiel die heißen Quellen, sehr schwefelhaltig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Plateau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort der schlichten Schönheit, der bei geringer vulkanischer Aktivität und passendem Wetter eine atemberaubende Aussicht bietet. Es ist eine natürlich entstandene Hochebene außerhalb des Berges. Hier oben ist es einem möglich, anders als innerhalb des Berges, frei durchzuatmen. An Tagen mit guten Wetterbedingungen kann man zwischen den Ausläufern des Schwefelgebirges hindurch hinaus in Richtung der Stadt [[Seiya]] blicken. Zur Rechten erkennt man an solchen Tagen noch die Ausläufer des [[Düstermoor|Düstermoors]], zur Linken erstreckt sich die weite Fläche der [[Friedensebene]]. Manchmal kann man sogar gerade heraus die ersten Häuser der Hafenmetropole erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die heißen Quellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; haben ihren Ursprung in tieferen Gesteinsschichten, wo sich das Wasser durch die Nähe zu den Magmaströmen erhitzt und sich schließlich mit Schwefel angereichert in Becken sammelt, die in einigen Kammern im Innern des Vulkans entstanden sind. Die Becken mit einer Entfernung von mindestens 500 m zu den Magmaströmen sind dabei zum Baden geeignet, näher an der vulkanischen Aktivität gelegene Quellen sind dafür zu heiß. Inzwischen wird dieses besonders heiße Thermalwasser und der dort entstehende Wasserdampf für die Heizung der oberen Ringe sowie die Warmwasserzufuhr aller Bereiche der Stadt genutzt, was auch ein Überfließen der natürlichen Becken verhindert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allgemein sind die heißen Quellen ein beliebter Badeort geworden, da das Wasser, welches reich an allerlei Mineralien ist, die körperliche und geistige Gesundheit fördern soll. Zudem hilft die Hitze, starke Verspannungen zu lösen. Während also die wohl temperierte Hauptquelle vor allem zur Entspannung und dem Knüpfen und der Festigung sozialer Kontakte genutzt wird, gibt es außerdem abgeschiedene, kleinere Becken, die eher für etwas lauschigere Stunden genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Steingärten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden 3721 v.d.l.M. von einigen einheimischen Künstlern angelegt, die der Stadt etwas Abwechslung und Vielfalt verleihen wollten, wenn denn schon bunte Gärten mit farbenfrohen, wohlduftenden Blumen aufgrund der mangelnden Sonneneinstrahlung nicht möglich und oft auch unerwünscht waren. So wurde ein Garten aus Felsstücken angelegt, die in unterschiedlichen Größen und Formen in einer der größeren Höhlen angeordnet wurden. Die Felsen bieten Sichtschutz zwischen den einzelnen Gebieten des Gartens, aber auch einige Sitzgelegenheiten und ansprechende Formen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Tempel Aleas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das Herzstück des Vulkankraters. Das riesige und dennoch äußerst anmutige Gebäude zu Ehren der Fruchtbarkeits- und Kriegsgöttin Pyras erstrahlt in weißem Marmor, der jede Lichtquelle aufzusaugen und um ein Vielfaches zu verstärken scheint. Das ehrfurchtgebietende Gebäude ist überwiegend am Rande des nach oben offen liegenden Platzes  gebaut, ein Teil liegt allerdings auch unter dem Vorsprung, auf dem die erste Wohnebene liegt. Über einen Tunnel gelangt man schließlich in die berüchtigten Gärten des Tempels, die in einem verborgenen Tal außerhalb des Berges angelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Da sich Pyra in einem Vulkan befindet, sind die Temperaturen das ganze Jahr über recht ähnlich - heiß! Die unteren Ebenen würden eher einer Sauna mit Temperaturen zwischen 60 und 70 °C gleichen, wenn es nicht das gut durchdachte System aus Lüftungsschächten und Rohrleitungen geben würde, die die Hitze ableiten und frische Luft hinein lassen. Die Abwärme wird in die umliegenden Tunnel geleitet, um sie auf 25 °C zu erwärmen. So herrschen auf allen Ebenen ähnliche Temperaturen, die ab und zu leicht zwischen 30 und 35 °C schwanken. Auch im Winter wird es nie wirklich kalt in der Stadt, nur die höchsten Ebenen können im tiefsten Winter einmal Temperaturen von vergleichsweise ungemütlichen 10 - 15 °C verzeichnen. Es gibt allerdings einige Mechanismen im städtischen Belüftungssystem, die dafür sorgen, dass die Abwärme aus dem Vulkaninneren nicht nur in die umliegenden Tunnel geleitet wird, sondern auch in die höheren Ebenen, sodass die oberen Anwesen noch immer mit ausreichend Wärme versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem, wo man sich aufhält, verändert sich auch die Luftfeuchtigkeit. In den Tunneln sammelt sich oft so viel Feuchtigkeit, dass ganze Fluchten glitschig nass sind, während andere Tunnel unheimlich trocken sind und das Atmen unangenehm werden kann. Im Krater selbst ist es immer recht schwül, was sich in den oberen Ebenen etwas bessert, da durch die Krateröffnung gelegentlich mal ein laues Lüftchen herein weht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Da die Stadt inmitten eines Berges liegt und in den Felsen des selben gehauen wurde, findet sich hier freilich keine Erde, auf der sich Pflanzen ausbreiten könnten, was den Ort recht grau und karg erscheinen lässt. Nur gelegentlich, in den feuchteren Tunneln finden sich einige hartnäckige Steinmoose. Ansonsten ist der Stein zu trocken und hart, als dass sich dort Pflanzen ansiedeln könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem der ewige Stein Pyras zu grau ist, der hat sich die nährstoffreiche Vulkanerde in den heimischen Garten geholt, um dort einige Blumen, Sträucher und Kräuter anzupflanzen. Unter den Anhängern Aleas findet sich das [[Aleafeuer]] auch gerne in den Hobbygärten, auch wenn es schwer zu pflegen und unmöglich zu züchten ist. Die Besitzer dieser Kleingärten zweckentfremden nicht selten die Lüftungsschächte der Stadt um etwas Sonnenlicht für ihre Blumen zu ergattern. Das wohl berühmteste Beispiel dieser selbstangelegten, grünen Augenweiden, ist die Efeuwand am Stadtplatz, die dereinst von der Hexe [[Shanya Anyuri]] angepflanzt wurde, die darin bestrebt war, ganz Pyra in einem grünen Glanz erstrahlen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht das an den Außenhängen Pyras aus sowie auf den anderen Hängen der Schwefelberge und in den vielen, teilweise versteckten Tälern. Hier draußen findet sich nicht nur äußerst fruchtbare Vulkanerde, sondern auch entsprechende Bepflanzung. Hier wachsen wild das Aleafeuer, viele verschiedene Kräuter und einige anderen Wildblumen, die sich in den Bergen heimisch fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es an den Südhängen viele Wein- und Kaffeeplantagen, die einen ausgezeichneten Ruf im Land haben. Auch andere Lebensmittel werden auf den Plantagen der Hänge und in den Tälern angebaut, an die ausreichend Licht gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fauna der Stadt und den umliegenden Tunneln ist dafür erstaunlich vielfältig. Von den winzigen [[Feuerzwergechse|Feuerzwergechsen]] über [[Nekromantensalamander]] bis hin zur [[Reitechse]] finden sich hier Reptilien unterschiedlicher Größe und Gefahrenstufe. Als besonders giftig und gefährlich gelten die verschiedenen Skorpionarten von [[Doppelschweif Skorpion|Doppelschweifskorpionen]] über [[Sichelskorpion|Sichelskorpione]] bis hin zum gefürchteten [[Mantikor]]. Generell kann man aber durchaus sagen, dass alles, was in Pyra überlebt, dies tut, weil es sich zu wehren weiß. Oder weil es trotz aller Widrigkeiten die Hitze des Vulkans liebt, wie es etwa der [[Satyrnkäfer]] tut, der in kleinen Schwärmen an den Lavaströmen zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Tunnel finden sich schließlich weniger gefährliche Tiere. Einige Singvögel, wie der [[Flitzpieper]], fühlen sich in den luftigen Höhen der Berge sehr heimisch. Auch Bergziegen und Geißböcke finden sich hier draußen zuhauf und werden von den Pyranern gerne gezähmt, um als Nutztiere für Milchprodukte und Fleisch zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
Bis heute ist der Vulkan, in dem Pyra erbaut wurde, aktiv, doch Alea sorgt mit ihrer Macht dafür, dass er schläft und für die Pyraner bewohnbar bleibt. Dennoch spuckt er immer wieder ein feuriges Inferno aus, wenn Alea ihr Feuer nicht unter Kontrolle hat, was glücklicherweise sehr selten der Fall ist. In diesen seltenen Katastrophenfällen sterben nicht nur jedes Mal etliche Bewohner der Stadt, auch die Sachbeschädigung ist immens, sodass unter anderem die Annalen der Stadt mehrere Male völlig der Magma zum Opfer gefallen sind. Eine genaue Erzählung der Geschichte Pyras ist daher nicht mehr vorhanden, auch wenn die pyranischen Chronisten immer wieder bemüht sind, die Geschichte aus ihrer Erinnerung heraus niederzuschreiben, was diese Aufzeichnungen besonders unzuverlässig und objektiv macht. Der letzte Vulkanausbruch im Jahre 05 n.d.l.M. zerstörte ein weiteres Mal die jüngsten Aufzeichnungsversuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der jüngeren Geschichte ist allerdings noch bekannt, dass [[Edana]] ihre Schwester Alea im [[Monat|Eismond]] 3823 v.d.l.M. unter falschen Vorwänden zu einer Schlacht in [[Nelaris]] verlockte. So nutzte die Herrin des Todes eine alte Fehde zwischen Alea und dem Waldgott [[Vivi]] aus, um ihre eigene Rechnung mit ihrem Bruder zu begleichen. Tausende Pyraner folgten den beiden Göttinnen in die Schlacht und beinahe schien sie gar zu Gunsten der Vulkanbewohner entschieden zu werden, wenn nicht [[Anael]] mit ihrem Heer eingegriffen hätte, um ihrem Onkel zur Seite zu stehen. Für Vivi allerdings kam jede Hilfe zu spät, denn Edana erreichte ihr Ziel, und es gelang ihr, den Waldgott mit sich in die Eiswelt zu ziehen. Die Pyraner waren derweil gezwungen, Nelaris geschlagen zu verlassen, als auch die Schicksalsgöttin [[Azmera]] sich einmischte und der Schlacht ein jähes Ende bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später, im Jahre 0 n.d.l.M., schwang sich ein [[Gefallene Malakhim|gefallener Malakh]] und Fürst eines niederen Höllenkreises mit Namen [[Lanar]] zum Herrscher über die Vulkanstadt auf. Er unterstrich seine Machtstellung, indem er jede wichtige Person des öffentlichen Lebens persönlich meuchelte und die Positionen mit seinen eigenen treuen Gefolgsleuten füllte. Es folgten Monate der Diktatur, und da Alea nichts dagegen unternahm, fand sich der Großteil des Volkes wohl mit der neuen Ordnung ab. So aber nicht die Anhänger der [[NiMiLa]], welche sich gegen den Herrscher auflehnte und ihn ein halbes Jahr nach der Machtergreifung in erbitterten Kämpfen niederstreckte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein gewählter Nachfolger war der Xenokrat [[Eligor]]. Doch auch seine Herrschaft sollte von vergleichsweise kurzer Dauer sein. Als im [[Monat|Weinmond]] 04 n.d.l.M. [[Shanya Anyuri]] und [[Samael|Samael Satise]] aufbrachen, um der Tunnelhexe Manya den Garaus zu machen, entfesselte die alte Hexe ein heftiges Erdbeben, bevor die beiden sie töten konnten. In Folge des Erdbebens brachen etliche Tunnel ein und unzählige Bewohner wurden verschüttet, so zum Beispiel einige Zwerge in der Schenke “Zum Weinhauer”, die in der Woche, die es brauchte, sie wieder auszugraben, den gesamten Wein- und Biervorrat der Schenke leerten. Einer der tragischsten Verluste dieses Bebens war allerdings Eligor selbst, der schwer verletzt wurde, als er mit seinem [[Nachtmahr|Höllenross]] in einem der Tunnel verschüttet wurde. Er erlag einige Wochen später seinen Verletzungen. Seine Nachfolge übernahm seine Gattin Leiripa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das nächste Unglück sollte nicht lange auf sich warten lassen. Als im [[Monat|Dustermond]] 05 n.d.l.M. ein fremder Gott in Rhûn einfiel, beraubte er die heimischen Götter ihrer Fähigkeiten und forderte die Herausgabe Aleas (Anmerkung der Chronisten: Bereits im Weinmond 00 n.d.60.M. wurde die feurige Göttin von jenem Gott entführt, konnte allerdings fünf Tage später von ihrem Mitgöttern befreit werden. Genauere Hintergründe und der Ereignishergang sind allerdings nicht rekonstruierbar). Erzürnt über diese Forderung und unfähig ihre Kräfte zu kontrollieren, brachte Alea den Vulkan aus Versehen zum Ausbruch. Einigen Magiern gelang es, hastig manche Tunnel zu versiegeln, doch für den Großteil der Stadt kam jede Hilfe zu spät. Die Häuser im Krater wurden zerstört und mehrere zehntausend Einwohner verloren ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser Katastrophe konnten bereits die meisten physischen Spuren beseitigt werden, als Ende des [[Monat|Saatmond]] 07 n.d.l.M. der nelarianische Hoffnungsfunke [[Elenya]] von einigen [[Daeva]] ermordet wurde und der Schutzwall um die Waldstadt fiel, sodass ihre Grenzen offen standen. Alea, die ihre Chance witterte, nun endlich die Waldstadt für sich zu beanspruchen, wie es ihr ihrer Meinung nach seit jeher zustünde, fiel ein weiteres mal mit ihrer pyranischen Horde dort ein. Doch wieder sollte es ihr nicht gelingen, denn die Geschichte der Schlacht acht Jahre zuvor wiederholte sich. So war es dieses Mal ihre Nichte [[Diana]], die wie einst ihre Mutter den Nelarianern zur Hilfe kam und die Pyraner zurück drängte. Auch Azmera mischte sich zum Schluss erneut in die Kämpfe ein und beendete diese mit Hilfe ihrer Kampfpriester. Wenige Augenzeugen berichten von einem Treffen der drei Göttinnen auf einem dem Schlachtfeld angrenzenden Hügel, doch was wirklich zwischen den dreien besprochen wurde, vermag niemand zu sagen, denn ein Kreis aus Feuer verbarg sie vor den Blicken anderer und übertönte ihre Worte mit lautem Getöse. Fest steht jedoch, dass Alea nach diesem “Götterkaffeekränzchen”, wie es im Volksmund gerne genannt wird, ihre Gefolgsleute dazu aufrief, die Waffen niederzulegen und nach Hause zurück zu kehren, wo gefeiert werden sollte - und auch wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bevölkerung =&lt;br /&gt;
Das Leben in der Vulkanstadt erfordert es, sich ein recht dickes Fell zuzulegen. So ist nicht nur der Vulkan selbst eine eher lebensfeindliche Umgebung, auch viele der Stadtbewohner sind Personen, denen man besser aus dem Weg geht. So zumindest der recht negative Ruf, den die Pyraner in anderen Teilen Rhûns haben. Allerdings kann man bei Weitem nicht alle über einen Kamm scheren. Die Kriminalitätsrate ist durchaus hoch, doch auch in der Vulkanstadt leben viele rechtschaffene und gesetzestreue Bürger, die ihr Leben ohne Gesetzesverstöße führen und sich einfach durchzuschlagen versuchen. Alea bietet in ihrem Reich vielen Wesen unterschiedlichster Moralvorstellungen ein Zuhause, sowie auch jenen, die schlicht das Leben in Dunkelheit oder unter der Erde bevorzugen. &lt;br /&gt;
Anlässlich des letzten Vulkanausbruchs wurde eine Volkszählung im [[Monat|Eismond]] 05 n.d.l.M durchgeführt, um das Ausmaß der Verluste dieser Katastrophe einschätzen zu können. Es wurden 258.731 Personen gezählt, allerdings musste man sich eingestehen, dass diese Zahl wenig Aufschluss über die genauen Verluste bot. Eine Zählung wurde zuvor seit Jahrhunderten nicht mehr durchgeführt, und generell herrscht in Pyra eine hohe Fluktuation der Bürger. So ist die Stadt erwiesenermaßen jene mit der höchsten Kriminalitätsrate und die Stadtwache nicht in der Lage, alle der häufig aufkommenden Mordfälle zu lösen. Dazu kommt, dass durch die vielen schädlichen Gase des Vulkans Ersticken sowie Atemwegserkrankungen eine häufige Todesursache darstellen. Gleichzeitig ist es wohl Aleas Einfluss zu verdanken, dass die Geburtenrate der Stadt ungleich höher ist als die der Gebiete ihrer Mitgötter. Dadurch folgt, dass die Bevölkerung an sich im Durchschnitt auch recht jung ist, und wer es geschafft hat, ein hohes Alter zu erreichen, genießt durchaus Respekt, der nicht selten der Furcht entspringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                         !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Daeva]]                                       || 13,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen#Dunkelelf|Dunkelelfen]]                     || 6,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                    || 2,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyles]]                                  || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gefallene Malakhim]]                 || 10,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geister]]                                     || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                    || 19,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ghule]]                                       || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Halbdaeva]]                               || 23,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kobolde]]                                   || 1,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lilim|Lamien bzw. Lilim]]           || 3,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mänaden]]                                 || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Succubi|Incubi bzw. Succubi]] || 2,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vampire]]                                  || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Werwesen]]                             || 0,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zwerge]]                                   || 16,9%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Religion =&lt;br /&gt;
Pyra ist, wie alle Herrschaftsbereiche Rhûns, polytheistisch. Es wird anerkannt, dass jede der Gottheiten Rhûns einen elementaren Beitrag zum Überleben aller leistet, wobei jedoch der Großteil der Gebete an die Schutzpatronin der Vulkanstadt, Alea, gerichtet wird. Sie gilt als Lebensbringerin, die ihr Feuer in den Berg Pyra warf und so überhaupt Leben in dieser rauen Umgebung ermöglichte. Als Göttin der Fruchtbarkeit fungiert Alea auch als Beschützerin der Schwangeren, durch die Lust, welche ebenfalls zu ihren Attributen zählt, gilt sie auch als Göttin der Freude, des Tanzes, der Musik und der Feste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist Alea auch die Göttin der Rache und der Bestrafung, die Frevler in ihre Schranken weist - oder vernichtet. Im einfachen Volk wird sie oft als Kriegsgöttin betitelt, was an ihren kriegerischen Zügen liegen mag. Diese wohnen zwar auch anderen Gottheiten innen, anders als Alea lassen sie sich allerdings nicht so leicht zu Kriegshandlungen verleiten. Aleas Jähzorn ist weit über die Grenzen ihres Patronats hinaus gefürchtet, wobei man in Pyra selbst allerdings mehr vor der Macht ihrer Zerstörungskraft erzittert. Die Hitze des Vulkans erinnert sie stets daran, dass es dieses Feuer ist, welches ihnen das Leben ermöglicht, es aber genauso auch dieses Feuer sein kann, das den Untergang der gesamten pyranischen Zivilisation bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätze ==&lt;br /&gt;
Das Leben in den Schwefelbergen wurde überhaupt erst durch Aleas mächtiges Feuer möglich, weshalb dem Fruchtbarkeitskult in Pyra eine herausragende Bedeutung beigemessen wird. Kinder und Pflanzen gelten demnach fast als etwas Heiliges, insbesondere wenn diese in der Dunkelheit des Vulkans erblühen. Zugleich ist Alea auch von rachsüchtiger Natur, was sich in diversen Auseinandersetzungen mit Nelaris immer wieder zeigt - und wohl auch in Zukunft zeigen wird. So wie Alea in ihrem Feuer die Lebenslust und die zerstörerische Macht der Rache vereint, lassen sich auch ihre Schöpfungen von ihren Gelüsten leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhänger der Alea findet man oft im Tempel zum Gebet: Hintergangene Eheleute bitten um Rache an ihren Gefährten, junge Frauen um die Ehre der Mutterschaft oder Krieger um eine sichere Hand im Kampf. Aber auch in weltlichen Handlungen, wie einer gepflegten Kneipenschlägerei oder im Versuch, ein Kind zu zeugen, kann man seine Hingabe zur Göttin beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders große Kontroverse unter den Gläubigen stellt die Verhütung dar. Streng gläubige Fraktionen sehen die Verhinderung der Empfängnis - oder gar eine Abtreibung - als schlimmsten Frevel an ihrer Göttin an, während gemäßigte Gruppen die Ansicht vertreten, dass es die Entscheidung einer jeden Frau selbst ist, ob und wann sie bereit ist zu empfangen. Um der Fruchtbarkeit dennoch zu huldigen, kann man ihrer Ansicht nach auch durch Pflanzungen und Tier- oder Sklavenzuchten seinen Glauben beweisen. Da es Pflanzen mit abtreibender oder verhütender Wirkung gibt, müsse es schließlich auch im Willen der Göttin sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
Der wichtigste Feiertag für Gläubige in Pyra ist der 21.[[Monat|Holzmond]]  und wird in Form eines Erntedankfestes gewürdigt. Es ist der Tag, an dem man Alea für ihr Wirken ehrt und sich für Ernte und Nachkommen bedankt. Ihre Eigenschaft als Feuerelementar würdigt man am Abend mit einem großen Lagerfeuer, welches auch zur Mahnung, dass Feuer sowohl Lebensspender als auch Zerstörer ist, dient.&lt;br /&gt;
In der Regel fließt zu diesem Fest viel Alkohol, und manche Anhänger der [[Alea|Feurigen]] nutzen diese Gelegenheit für zügellose Ausschweifungen, welche oft von den [[Mänaden]] angestachelt werden und nicht selten in Schlägereien enden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangordnung im Tempel ==&lt;br /&gt;
Die Rangordnung im Tempel ist relativ einfach aufgebaut: Grundsätzlich beginnt jedes Mitglied als &amp;#039;&amp;#039;Kind des Tempels&amp;#039;&amp;#039;, was bedeutet, es lebt eine Zeit lang ohne wirklichen Rang im Dienste der Göttin im Tempel. Der Begriff leitet sich daher ab, da es meist Kinder sind, die die Lehre beginnen, die von ihren Eltern dem Tempel übergeben werden. Meist geschieht dies bereits in sehr jungen Jahren, sodass diese Kinder in der Regel nie ein Leben außerhalb des Tempel kennenlernen. Gründe dafür, dass die Eltern ihre Kinder dem Tempel überlassen, können vielfältig sein. So sind es oft arme oder besonders kinderreiche Familien, die auf diese Weise die Anzahl der Esser reduzieren, aber auch besonders gläubige Familien. Es werden aber auch Gläubige jeden Alters in den Tempel aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mindestens zwei Jahren, oder bis ein Kind das zwölfte Lebensjahr erreicht hat, wird man offiziell in einer Zeremonie in den Kreis der Prediger aufgenommen. Diese Zeremonie findet jeweils am 21. [[Monat|Holzmond]] statt und beinhaltet den symbolischen Eintritt in die Priesterschaft, um Alea fortan als Tempeldiener zur Verfügung zu stehen. Ab diesem Zeitpunkt beginnen die Tempeldiener auch, zu Ehren ihrer Göttin ihre Beine zu verhüllen. Die Aufgaben eines Tempeldieners sind zu Beginn nicht sehr umfangreich: Teilnahme an Gebetsstunden und die Bewässerung der Tempelgärten gehören zu den täglichen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempeldiener lassen sich leicht an zwei Merkmalen Erkennen: Zum einen die Körperbemalung aus Henna, die, je reicher sie vorhanden ist, umso mehr davon zeugt, dass der Betroffene eine besonders hohe Bindung zur Göttin besitzt. Zum anderen sind es kleine Schmuckstücke, meist aus Gold oder ähnlichen Edelmetallen, die am Gürtel des Rockes befestigt werden, der ihre Beine komplett verhüllt. Während die Bemalungen ausschließlich von Priestern durchgeführt werden können, sind die Schmuckstücke meist Geschenke von Gläubigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um weiter innerhalb des Tempels aufsteigen zu können, muss man trotz aller Versuchungen seine Reinheit für Alea bewahren und jungfräulich bleiben. Viele Tempeldiener entscheiden sich jedoch auch dazu, Wonne- oder Rachediener zu werden und dabei auf einen Aufstieg in der Tempelhirarchie zu verzichten. Wonnediener sind dabei Männer und Frauen, die in ritualisierter Form Unerfahrenen ihre Sexualität und verschiedene Arten des Geschlechtsverkehrs nahe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Rachediener wenden sich die Gläubigen, wenn sie für ein Unrecht Rache geübt sehen wollen. Die Rache im Namen der Göttin gilt dabei als besonders hart und zugleich gerecht. Es gilt jedoch zu beachten, dass diese nicht mehr in die eigene Hand genommen werden darf, nachdem man Aleas Einschreiten erbeten hat. Auch auf die Gefahr hin, dass die Bitte nicht erfüllt wird. Rachediener dürfen keine Lust an ihrer Pflicht verspüren. Die Aufgabe dient allein der Erfüllung ihrer Pflicht gegenüber ihrer Göttin, nicht zur Befriedigung sadistischer Gelüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jungfräulichen Tempeldiener, die in den Kreis der Priester aufgenommen werden wollen, müssen im Laufe ihres Dienstes eine Reihe von Prüfungen bestehen. Die Wahrung ihrer Jungfräulichkeit ist dabei die bekannteste der Aufgaben, die ihre Entschlossenheit und Willensstärke testen soll. Die Schändung einer dieser Jungfrauen wird mit einer Schändung Aleas gleichgesetzt und wird oft durch diese persönlich geahndet. Gelingt es den Anwärtern nicht, ihre auf die Persönlichkeit zugeschnittenen Prüfungen zu bestehen, leben sie zumeist mit einer gewissen Schande als Tempeldiener weiter und müssen fortan die niedersten Aufgaben erfüllen. Man erkennt sie, da ihre Beine nicht mehr vollkommen verhüllt sind und Röcke und Roben nur bis zu den Knien reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ernennung zum Priester genießt man einige Freiheiten und Privilegien, die man zuvor nicht hatte. So besteht nun die freie Wahl für einen Partner, mit dem Kinder gezeugt werden sollten. Zudem darf ein Priester darüber bestimmen, ob und wem Wonnediener beiliegen. Oft wird dieses Recht dazu missbraucht, einflussreichen Bewohnern der Stadt einen Tempeldiener als Bestechungsgeschenk oder - längerfristig - als Mätresse zukommen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer schließlich Hohepriester werden möchte, muss dafür bereits für Nachwuchs gesorgt haben. Die tatsächliche Ernennung kann jedoch nicht beeinflusst werden. Nur solche Mitglieder, deren Bindung zu Alea stark genug ist, dass sie sie als Medium nutzt, kommen in den engeren Kreis. Die letztliche Wahl trifft Alea jedoch selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Herrschaftssystem =&lt;br /&gt;
Da sich die weltliche Herrschaft erst seit kurzer Zeit in Pyra zu halten vermag, haben die Glaubensgrundsätze Aleas das Leben in der Stadt tief geprägt. Nur wer in der Lage ist, sich zu nehmen, was er begehrt, hat dies auch verdient. Dieses Recht des Stärkeren spiegelt sich auch in der Gesetzgebung der Stadt, die für schwere Vergehen die Todesstrafe - sogar bis zu einem gewissen Grad Selbstjustiz - und Sklaverei rechtfertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den kurzen Amtszeiten von Lanar und Eligor regiert heute Leiripa Wyn als Alleinherrscherin. Die Regentin führt ihre Stadt in Form einer absoluten Monarchie. Das bedeutet, dass sie nach eigenem Gutdünken Gesetze erlässt, diesen allerdings selbst nicht Folge leisten muss. Sie steht über den Gesetz und ist niemandem Rechenschaft schuldig, außer vielleicht Alea, welche sich allerdings aus den weltlichen Geschäften heraus hält. Durchgesetzt werden Leiripas Bestimmungen von der Stadtwache. Die Richter dagegen werden weiterhin von den Hohepriestern Aleas benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wirtschaft = &lt;br /&gt;
Bekannt ist Pyra vor allem für den Export der Güter aus dem Bergbau. Dieser steht unter dem Monopol der Zwerge, die unzählige freie Arbeiter und noch mehr Sklaven beschäftigen. Gefördert wird hauptsächlich vulkanisches Gestein, wie Granit sowie Quarz und Feldspat. Besonders letztere beiden Rohstoffe werden neben dem reichlichen Export aber auch für die heimischen, gut ausgebauten Waffen- und Keramikindustrien genutzt. In den nordwestlichen Ausläufern der Schwefelberge Richtung der Manossianischen See finden sich einige Basaltsteinbrüche. Auch Bimsstein, welcher in vielen Bädern der Entfernung von Hornhaut dient, wird an den Vulkanen des Schwefelgebirges abgebaut und exportiert. Schwefel wird in größeren Mengen abgebaut und für die Produktion von Schwefelhölzern und Schwarzpulver verwendet. Das pyranische Feuerwerk ist besonders zu Festtagen ein begehrtes Exportgut. In geringeren Mengen werden auch Obsidian, Mangan und Erze, wie Eisen und Silber, abgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dienstleistungssektor tragen die Bordelle den größten Marktanteil. Besonders hervor sticht das Etablissement von Madame le Monde, welches nahe dem Tempel Aleas liegt. Aber auch viele Mineure bieten ihre Dienste außerhalb des Berges an, um zum Beispiel auf den Schlachtfeldern der Nachbarländer Kriegsgräben und Tunnel anzulegen. Neben den Mineuren bieten auch Söldner oft ihre Dienste außerhalb der Stadt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der etwas abseits gelegene und gut gesicherte Sklavenmarkt ist nicht nur legal in Pyra, sondern bietet der Wirtschaft einen weitreichenden Aspekt. Die Bieter kommen aus weiten Teilen Terruas, was sowohl das Touristik- als auch das Gastronomiegewerbe ankurbelt. Ihr Hauptgeschäft liegt aber selbstverständlich auf dem Markt, auf dem es Sklaven für allerlei Bedürfnisse zu kaufen gibt. Egal ob Arbeiter, Köche oder Lustsklaven, Kinder oder Erwachsene, Männer, Frauen oder Unbestimmte - der pyranische Sklavenmarkt bietet alles aus den verschiedenen Rassen an, die in Pyra beheimatet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was selbst für pyranische Verhältnisse illegal oder auch nur äußerst gefährlich ist, kann man zwar oft in gewöhnlichen Geschäften unter der Theke beziehen, allerdings muss man für viele dieser Dinge spezielle Händler, oder einen der verborgenen Märkte aufsuchen, die jedoch auch immer wieder ihren Standort wechseln. Dort findet man illegale Handelsgüter wie Gifte, Drogen, Waffen besonderer Machart und verbotene Schriften. Auch Dienstleistungen werden hier feilgeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]]&lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Pyra&amp;diff=668</id>
		<title>Pyra</title>
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				<updated>2019-03-12T20:15:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Bevölkerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pyra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der fünf bekannten Städte [[Rhûn|Rhûns]]. Sie wurde von der Fruchtbarkeitsgöttin [[Alea]] gegründet und ist der Überlieferung nach die Stadt, die sich zur Zeit der Entstehung der Rassen am rasantesten entwickelt hat. Als Sündenpfuhl Rhûns ist sie die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate im ganzen Land. Nach dem letzten Meteoriteneinschlag gab Alea die weltliche Regierung ihres Gebiets ab, sodass mittlerweile [[Leiripa]] als Alleinherrscherin in Pyra regiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Namen hat die Stadt von dem Vulkan Pyra, in dessen Inneren sie erbaut wurde. So wurde über die Jahrhunderte aus &amp;quot;die Stadt im Berg Pyra&amp;quot; einfach &amp;quot;die Stadt Pyra&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Im Nordwesten des Landes zieht sich die Gebirgskette der [[Schwefelberge]] gen Südosten, wo sie bald auf die [[Himmelsberge]] trifft. Diese beiden Gebirgsketten werden oft als ein und dasselbe Gebirge gesehen, was allerdings eine falsche Annahme ist. Tatsächlich haben einige pyranische Forscher und Geologen Beweise erbracht, dass es zwei verschiedene Gebirgszüge sind. Während die Himmelsberge aus diversen Faltungen des Landes entstanden (vielleicht hatte da auch die Göttin [[Ilonia]] ihre Finger im Spiel), sind die Schwefelberge rein vulkanischen Ursprungs. Sie sind einander lediglich so nahe, dass sie beinahe miteinander verschmelzen. Inmitten des Schwefelgebirges befindet sich der Vulkan in dessen Innern die Stadt Pyra prosperiert. Der Vulkan ist mit seinen ca. 2.141 Metern der höchste Berg des gesamten Gebirgszugs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die übrigen Vulkane der Schwefelberge, derer es durchaus noch einige wenige zwischen den Bergen des Gebirgszugs gibt, sind noch immer aktiv und hüllen die Gegend zuweilen in warme Dampfschwaden, die über die Täler  schweben. Über die Jahrhunderte hinweg brechen diese Vulkane auch gelegentlich aus, anders als der Berg Pyra, der von Aleas Kräften gezähmt wird und mit seitlichen Schächten versehen wurde, durch die der Druck der Magmakammer bei Bedarf abgelassen werden kann. Einige Zwerge sind spezialisiert darauf diese Schächte zu warten und gegebenenfalls nach Anweisungen des Tempels neu anzulegen, falls einer durch erkaltetes magmatisches Gestein unbrauchbar geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bergen befinden sich viele Täler, die zum Teil für Agrarwirtschaft genutzt werden, teilweise bewohnt und teilweise ungenutzt sind. Einige davon sind nur über das weit verzweigte Tunnelsystem innerhalb der Berge erreichbar, da die Felswände um sie herum derart steil abfallen, dass man das Tal nur mit einem Sturz in die Tiefe erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pyras Vulkan hat der [[Gjöll|Ylgjöll]] seine Quelle, welcher sich durch das Schwefelgebirge schlängelt und sich zunächst mit dem [[Gjöll|Gjöllthra]] aus der Friedensebene und dann mit dem [[Gjöll|Svolgjöll]] aus dem Düstermoor vereint um schließlich zusammen mit dem [[Gjöll|Sylgjöll]] und dem [[Gjöll|Gjöllhrid]] den [[Gjöll]] zu bilden, welcher durch [[Seiya]] hindurch in die [[Manosse|Manossianische See]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadt ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Pyra ist hauptsächlich der Baukunst der Zwerge entsprungen, die in dem Vulkankrater ein wahres Kunstwerk geschaffen haben. Sie ist an der Kraterwand entlang in 197 Ebenen angelegt, deren Durchmesser leicht variieren, sodass sie im Querschnitt dezent an ein Stundenglas erinnern. Die vielen Ebenen der Stadt werden durch unzählige Treppen, aber auch Flaschenzüge, magische Aufzüge, Rutschen und Tunnel miteinander verbunden, die in einem nahezu undurchdringbaren Durcheinander angelegt sind. Nicht selten gehen Neulinge in der Stadt verloren, weil sie sich einmal in der Treppe geirrt haben. Die Tunnel reichen zudem in einem weit verzweigten System tief in die Berge hinein und beschränken sich dabei bei weitem nicht nur auf den Berg Pyra selbst. In vielen dieser Tunnel finden sich Wohnhöhlen, versteckte Läden für allerlei suspekte Gegenstände und Substanzen und andere Dinge, die in anderen Teilen Rhûns verpönt wären.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Kraterboden besitzt einen Durchmesser von ca. 1.000 Metern. Hier befinden sich auch die einzigen wirklich freistehenden Gebäude der Stadt. Hier ist der Großteil an Läden, Werkstätten, Schenken, Kneipen und Freudenhäuser angesiedelt. Allerdings gibt es zwischen den vielen Wohnringen auch einige Ebenen, auf denen sich ebenfalls viele Geschäftsleute mit ihren Verkaufsräumen niedergelassen haben. Wenn man weiß, wo man suchen muss, finden sich auch zwischen den Wohnhäusern einige Spekunken und vor allem Bordelle. In einer etwa 150 Meter breiten Krempe am Rande des Platzes stützen etliche Säulen die erste Wohnebene ab, welche wesentlich schmaler ist als die Ebene des Kraterbodens. So sind nur die mittleren 700 Meter des Platzes nach oben hin offen und ermöglichen so den Blick die 197 Ebenen hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzstück des Kraterbodens ist der kolossale Tempel der Alea, welcher im Norden des Kraters direkt an den sechseckigen Stadtplatz grenzt. Direkt daneben findet sich das ‘Haus der Sinne’, das größte und angesehenste Bordell Pyras. Im Süden liegt dagegen das sogenannte Kampfviertel. Prunkstück dieses Bereichs ist die gewaltige Arena, in der regelmäßig Gladiatorenkämpfe zur Belustigung des Volkes stattfinden. Allerdings kämpfen hier auch Häftlinge aus dem angrenzenden Kerker des Öfteren um ihre Freiheit. Die gegenüberliegende Stadtwache sorgt dabei so gut es ihr möglich ist für die Sicherheit der Pyraner und reibungslose Abläufe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den vielen Einzelhäusern auf dem Kraterboden wurden einige größere Wohnkomplexe angelegt. Diese gehören hauptsächlich den alten Zwergenclans, die maßgeblich am Bau der Stadt beteiligt waren. Sie sind von hohen Mauern umschlossen und werden schwer bewacht. Es ist praktisch unmöglich, einen solchen Komplex käuflich zu erwerben, da sie von den Zwergen eifersüchtig gehütet und von Generation zu Generation vererbt werden. Über den Prunk und Reichtum dieser Wohnanlagen weiß ein jeder zu berichten, der von diesen Zwergen in ihre Hallen eingeladen wurde und sich ihr endloses Prahlen angehört hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die ersten 66 Ebenen, die sich vom Stadtplatz aus etwa 460 Meter kegelförmig in die Höhe winden, haben in sich eine Höhe von durchschnittlich 6,5 Metern. Allerdings haben die Wohnräume nur eine Höhe von etwas 2,5 Metern während das restliche Gestein zum Erhalt der Statik des Berges dient. Diese Wohnhöhlen gelten als Wohnraum für die eher ärmliche bzw. geringverdienende Bevölkerung. Ebene 66 hat nur noch einen Durchmesser von knapp 400 Metern. Über ihr wurde ein Ring aus Wasserspeiern in den Fels gehauen, welche mit einer großen Menge Magie angereichert wurden und im Falle eines Ausbruchs ein magisches Kraftfeld erzeugen, um die höher gelegenen Ebenen zu schützen. Doch auch die unteren Ebenen bleiben im Katastrophenfall nicht ungeschützt. Drei Säulenringe stützen die Ebenen vom Stadtplatz aus ab. In diese Säulen wurden diverse Schutzzauber eingewoben, welche, wie auch die Wasserspeicher, Kraftfelder erzeugen, wenn sie aktiviert werden, um das Volk zu schützen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die folgenden 112 Ebenen wurden kontinuierlich höher angelegt, sodass sie schließlich eine Höhe von bis zu 15 Metern erreichen. Die durchschnittliche Breite dieser Ebenen variiert allerdings oft, sodass einige immer wieder durch Säulen von den darunterliegenden Ebenen gestützt werden. Auch hier finden sich etliche Schutzzauber in diesen Säulenringen, die weitere Kraftfelder erzeugen, falls die Wasserspeier einmal versagen. Generell kann man davon ausgehen, dass mit der Höhe der Wohnebene auch das Einkommen der Bürger steigt. Während sich zunächst noch viele kleinere Einfamilienhäuser und Wohnkomplexe mit diversen Einzelwohnungen finden, werden die Häuser in den oberen 50 Ebenen dieses Bereichs immer größer und prunkvoller.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für alle Ebenen bis zu dieser Höhe gilt allerdings, dass die Häuser nicht freistehend sind, sondern tief in die Felsen des Vulkans gehauen wurden. Daher ist es von außen unmöglich zu sagen, wie groß die Behausungen in Wahrheit sind, denn sie können sich mehrere dutzend Meter in den Felsen hinein erstrecken. Einige Bewohner haben den Fels allerdings so behauen (lassen), dass es so aussieht, als würden ihre Häuser ein Stück weit aus dem Fels heraus ragen. Andere wiederum haben sich Immobilien erworben, die über zwei bis drei Ebenen hinweg übereinander stehen und diese zu einem einzigen Anwesen verschmolzen. Auch einige Drachenhorte reichen über mehrere Ebenen hinweg und sind zudem mit einem Balkon ausgestattet, welcher es den Echsen gestattet, sich in die Lüfte zu schwingen und wieder zu landen. Diese Balkone erfreuten sich schließlich weiter Beliebtheit und wurden auch an andere Wohnhäuser und öffentliche Plätze angebaut, um einen besseren Ausblick in den Krater zu ermöglich.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die letzten knapp 300 Meter des Vulkankraters teilen sich auf 14 Ebenen mit einer Höhe von bis zu 20 Metern auf. Hier wurde der Krater an der Nordwand trichterförmig behauen um längere Flächen anzulegen, auf denen die Anwesen der reichen Herrschaften ein gutes Stück aus dem Felsen heraus ragen und trotzdem noch Platz für einen Garten lassen. Die Südwand des Kraters führt dagegen weiter relativ steil nach oben, weist allerdings 2 zusätzliche Ebenen auf, da sie höher ist als die Nordwand.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Direktes Sonnenlicht fällt durch den offenen Krater lediglich auf die obersten Ebenen an der Nordseite des Kraters. Die dort erbauten Anwesen sind daher besonders begehrt bei den Reichen und Mächtigen, wechseln aber nur sehr selten ihre Besitzer. Sie gelten als Prestigeobjekt und gehören mittlerweile den Ältesten Familien Pyras. Der Rest des Kraters, liegt dagegen immer im Schatten bis hin zu völliger Dunkelheit. Durchbrochen wird diese Dunkelheit von unzähligen Leuchtkristallen, die in den Kraterwänden natürlich wachsen und teilweise für Lampen und Laternen geerntet werden. Allerdings werden auch Irrlichter gerne eingefangen und zu ihrem Unmut als Lichtspender genutzt. Immer wieder leuchtet es in den Tunneln rötlich, wobei ein fehlendes Flackern bereits verrät, dass es sich hierbei nicht um gewöhnliches oder magisches Feuer handelt. Dieses Leuchten stammt aus vereinzelten, offenliegenden Magmakammern, die neben einer immensen Hitze ihr ruhiges, rotes Licht verströmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich sind offene Holz- und Kohlefeuer in Pyra verboten, da die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung mit eventueller Todesfolge zu hoch ist. Die Kochstellen der Wohnhöhlen sind an das zentrale Belüftungssystem angeschlossen, sodass nur dort eine Flamme entfacht werden kann und darf. Wer sich nicht an dieses Verbot hält und sich dabei auch noch erwischen lässt, wird von den Stadtwachen in spezielle Zellen geworfen, in denen kleine Feuer brennen und der dichte Rauch das Atmen sehr erschwert. Wer diesen Zellenaufenthalt überlebt, lässt sich durch die Folgen der Rauchvergiftung nicht ein zweites Mal darum bitten, das Feuerverbot einzuhalten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Trinkwasser in Pyra gilt als besonders schmackhaft, da es durch mehrere Lagen des Vulkangesteins gefiltert wird und einen hohen Reinheitsgrad hat. Innerhalb der Stadt wird es durch ein ausgeklügeltes Rohrsystem zu den Behausungen transportiert und sogar bis weit in die Tunnel hinein gepumpt. Es wird allerdings deutlich davon abgeraten, Wasser aus anderen Quellen zu trinken, da viele andere Wasservorkommen, wie zum Beispiel die heißen Quellen, sehr schwefelhaltig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Plateau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort der schlichten Schönheit, der bei geringer vulkanischer Aktivität und passendem Wetter eine atemberaubende Aussicht bietet. Es ist eine natürlich entstandene Hochebene außerhalb des Berges. Hier oben ist es einem möglich, anders als innerhalb des Berges, frei durchzuatmen. An Tagen mit guten Wetterbedingungen kann man zwischen den Ausläufern des Schwefelgebirges hindurch hinaus in Richtung der Stadt [[Seiya]] blicken. Zur Rechten erkennt man an solchen Tagen noch die Ausläufer des [[Düstermoor|Düstermoors]], zur Linken erstreckt sich die weite Fläche der [[Friedensebene]]. Manchmal kann man sogar gerade heraus die ersten Häuser der Hafenmetropole erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die heißen Quellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; haben ihren Ursprung in tieferen Gesteinsschichten, wo sich das Wasser durch die Nähe zu den Magmaströmen erhitzt und sich schließlich mit Schwefel angereichert in Becken sammelt, die in einigen Kammern im Innern des Vulkans entstanden sind. Die Becken mit einer Entfernung von mindestens 500 m zu den Magmaströmen sind dabei zum Baden geeignet, näher an der vulkanischen Aktivität gelegene Quellen sind dafür zu heiß. Inzwischen wird dieses besonders heiße Thermalwasser und der dort entstehende Wasserdampf für die Heizung der oberen Ringe sowie die Warmwasserzufuhr aller Bereiche der Stadt genutzt, was auch ein Überfließen der natürlichen Becken verhindert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allgemein sind die heißen Quellen ein beliebter Badeort geworden, da das Wasser, welches reich an allerlei Mineralien ist, die körperliche und geistige Gesundheit fördern soll. Zudem hilft die Hitze, starke Verspannungen zu lösen. Während also die wohl temperierte Hauptquelle vor allem zur Entspannung und dem Knüpfen und der Festigung sozialer Kontakte genutzt wird, gibt es außerdem abgeschiedene, kleinere Becken, die eher für etwas lauschigere Stunden genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Steingärten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden 3721 v.d.l.M. von einigen einheimischen Künstlern angelegt, die der Stadt etwas Abwechslung und Vielfalt verleihen wollten, wenn denn schon bunte Gärten mit farbenfrohen, wohlduftenden Blumen aufgrund der mangelnden Sonneneinstrahlung nicht möglich und oft auch unerwünscht waren. So wurde ein Garten aus Felsstücken angelegt, die in unterschiedlichen Größen und Formen in einer der größeren Höhlen angeordnet wurden. Die Felsen bieten Sichtschutz zwischen den einzelnen Gebieten des Gartens, aber auch einige Sitzgelegenheiten und ansprechende Formen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Tempel Aleas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das Herzstück des Vulkankraters. Das riesige und dennoch äußerst anmutige Gebäude zu Ehren der Fruchtbarkeits- und Kriegsgöttin Pyras erstrahlt in weißem Marmor, der jede Lichtquelle aufzusaugen und um ein Vielfaches zu verstärken scheint. Das ehrfurchtgebietende Gebäude ist überwiegend am Rande des nach oben offen liegenden Platzes  gebaut, ein Teil liegt allerdings auch unter dem Vorsprung, auf dem die erste Wohnebene liegt. Über einen Tunnel gelangt man schließlich in die berüchtigten Gärten des Tempels, die in einem verborgenen Tal außerhalb des Berges angelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Da sich Pyra in einem Vulkan befindet, sind die Temperaturen das ganze Jahr über recht ähnlich - heiß! Die unteren Ebenen würden eher einer Sauna mit Temperaturen zwischen 60 und 70 °C gleichen, wenn es nicht das gut durchdachte System aus Lüftungsschächten und Rohrleitungen geben würde, die die Hitze ableiten und frische Luft hinein lassen. Die Abwärme wird in die umliegenden Tunnel geleitet, um sie auf 25 °C zu erwärmen. So herrschen auf allen Ebenen ähnliche Temperaturen, die ab und zu leicht zwischen 30 und 35 °C schwanken. Auch im Winter wird es nie wirklich kalt in der Stadt, nur die höchsten Ebenen können im tiefsten Winter einmal Temperaturen von vergleichsweise ungemütlichen 10 - 15 °C verzeichnen. Es gibt allerdings einige Mechanismen im städtischen Belüftungssystem, die dafür sorgen, dass die Abwärme aus dem Vulkaninneren nicht nur in die umliegenden Tunnel geleitet wird, sondern auch in die höheren Ebenen, sodass die oberen Anwesen noch immer mit ausreichend Wärme versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem, wo man sich aufhält, verändert sich auch die Luftfeuchtigkeit. In den Tunneln sammelt sich oft so viel Feuchtigkeit, dass ganze Fluchten glitschig nass sind, während andere Tunnel unheimlich trocken sind und das Atmen unangenehm werden kann. Im Krater selbst ist es immer recht schwül, was sich in den oberen Ebenen etwas bessert, da durch die Krateröffnung gelegentlich mal ein laues Lüftchen herein weht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Da die Stadt inmitten eines Berges liegt und in den Felsen des selben gehauen wurde, findet sich hier freilich keine Erde, auf der sich Pflanzen ausbreiten könnten, was den Ort recht grau und karg erscheinen lässt. Nur gelegentlich, in den feuchteren Tunneln finden sich einige hartnäckige Steinmoose. Ansonsten ist der Stein zu trocken und hart, als dass sich dort Pflanzen ansiedeln könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem der ewige Stein Pyras zu grau ist, der hat sich die nährstoffreiche Vulkanerde in den heimischen Garten geholt, um dort einige Blumen, Sträucher und Kräuter anzupflanzen. Unter den Anhängern Aleas findet sich das [[Aleafeuer]] auch gerne in den Hobbygärten, auch wenn es schwer zu pflegen und unmöglich zu züchten ist. Die Besitzer dieser Kleingärten zweckentfremden nicht selten die Lüftungsschächte der Stadt um etwas Sonnenlicht für ihre Blumen zu ergattern. Das wohl berühmteste Beispiel dieser selbstangelegten, grünen Augenweiden, ist die Efeuwand am Stadtplatz, die dereinst von der Hexe [[Shanya Anyuri]] angepflanzt wurde, die darin bestrebt war, ganz Pyra in einem grünen Glanz erstrahlen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht das an den Außenhängen Pyras aus sowie auf den anderen Hängen der Schwefelberge und in den vielen, teilweise versteckten Tälern. Hier draußen findet sich nicht nur äußerst fruchtbare Vulkanerde, sondern auch entsprechende Bepflanzung. Hier wachsen wild das Aleafeuer, viele verschiedene Kräuter und einige anderen Wildblumen, die sich in den Bergen heimisch fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es an den Südhängen viele Wein- und Kaffeeplantagen, die einen ausgezeichneten Ruf im Land haben. Auch andere Lebensmittel werden auf den Plantagen der Hänge und in den Tälern angebaut, an die ausreichend Licht gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fauna der Stadt und den umliegenden Tunneln ist dafür erstaunlich vielfältig. Von den winzigen [[Feuerzwergechse|Feuerzwergechsen]] über [[Nekromantensalamander]] bis hin zur [[Reitechse]] finden sich hier Reptilien unterschiedlicher Größe und Gefahrenstufe. Als besonders giftig und gefährlich gelten die verschiedenen Skorpionarten von [[Doppelschweif Skorpion|Doppelschweifskorpionen]] über [[Sichelskorpion|Sichelskorpione]] bis hin zum gefürchteten [[Mantikor]]. Generell kann man aber durchaus sagen, dass alles, was in Pyra überlebt, dies tut, weil es sich zu wehren weiß. Oder weil es trotz aller Widrigkeiten die Hitze des Vulkans liebt, wie es etwa der [[Satyrnkäfer]] tut, der in kleinen Schwärmen an den Lavaströmen zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Tunnel finden sich schließlich weniger gefährliche Tiere. Einige Singvögel, wie der [[Flitzpieper]], fühlen sich in den luftigen Höhen der Berge sehr heimisch. Auch Bergziegen und Geißböcke finden sich hier draußen zuhauf und werden von den Pyranern gerne gezähmt, um als Nutztiere für Milchprodukte und Fleisch zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
Bis heute ist der Vulkan, in dem Pyra erbaut wurde, aktiv, doch Alea sorgt mit ihrer Macht dafür, dass er schläft und für die Pyraner bewohnbar bleibt. Dennoch spuckt er immer wieder ein feuriges Inferno aus, wenn Alea ihr Feuer nicht unter Kontrolle hat, was glücklicherweise sehr selten der Fall ist. In diesen seltenen Katastrophenfällen sterben nicht nur jedes Mal etliche Bewohner der Stadt, auch die Sachbeschädigung ist immens, sodass unter anderem die Annalen der Stadt mehrere Male völlig der Magma zum Opfer gefallen sind. Eine genaue Erzählung der Geschichte Pyras ist daher nicht mehr vorhanden, auch wenn die pyranischen Chronisten immer wieder bemüht sind, die Geschichte aus ihrer Erinnerung heraus niederzuschreiben, was diese Aufzeichnungen besonders unzuverlässig und objektiv macht. Der letzte Vulkanausbruch im Jahre 05 n.d.l.M. zerstörte ein weiteres Mal die jüngsten Aufzeichnungsversuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der jüngeren Geschichte ist allerdings noch bekannt, dass [[Edana]] ihre Schwester Alea im [[Monat|Eismond]] 3823 v.d.l.M. unter falschen Vorwänden zu einer Schlacht in [[Nelaris]] verlockte. So nutzte die Herrin des Todes eine alte Fehde zwischen Alea und dem Waldgott [[Vivi]] aus, um ihre eigene Rechnung mit ihrem Bruder zu begleichen. Tausende Pyraner folgten den beiden Göttinnen in die Schlacht und beinahe schien sie gar zu Gunsten der Vulkanbewohner entschieden zu werden, wenn nicht [[Anael]] mit ihrem Heer eingegriffen hätte, um ihrem Onkel zur Seite zu stehen. Für Vivi allerdings kam jede Hilfe zu spät, denn Edana erreichte ihr Ziel, und es gelang ihr, den Waldgott mit sich in die Eiswelt zu ziehen. Die Pyraner waren derweil gezwungen, Nelaris geschlagen zu verlassen, als auch die Schicksalsgöttin [[Azmera]] sich einmischte und der Schlacht ein jähes Ende bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später, im Jahre 0 n.d.l.M., schwang sich ein [[Gefallene Malakhim|gefallener Malakh]] und Fürst eines niederen Höllenkreises mit Namen [[Lanar]] zum Herrscher über die Vulkanstadt auf. Er unterstrich seine Machtstellung, indem er jede wichtige Person des öffentlichen Lebens persönlich meuchelte und die Positionen mit seinen eigenen treuen Gefolgsleuten füllte. Es folgten Monate der Diktatur, und da Alea nichts dagegen unternahm, fand sich der Großteil des Volkes wohl mit der neuen Ordnung ab. So aber nicht die Anhänger der [[NiMiLa]], welche sich gegen den Herrscher auflehnte und ihn ein halbes Jahr nach der Machtergreifung in erbitterten Kämpfen niederstreckte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein gewählter Nachfolger war der Xenokrat [[Eligor]]. Doch auch seine Herrschaft sollte von vergleichsweise kurzer Dauer sein. Als im [[Monat|Weinmond]] 04 n.d.l.M. [[Shanya Anyuri]] und [[Samael|Samael Satise]] aufbrachen, um der Tunnelhexe Manya den Garaus zu machen, entfesselte die alte Hexe ein heftiges Erdbeben, bevor die beiden sie töten konnten. In Folge des Erdbebens brachen etliche Tunnel ein und unzählige Bewohner wurden verschüttet, so zum Beispiel einige Zwerge in der Schenke “Zum Weinhauer”, die in der Woche, die es brauchte, sie wieder auszugraben, den gesamten Wein- und Biervorrat der Schenke leerten. Einer der tragischsten Verluste dieses Bebens war allerdings Eligor selbst, der schwer verletzt wurde, als er mit seinem [[Nachtmahr|Höllenross]] in einem der Tunnel verschüttet wurde. Er erlag einige Wochen später seinen Verletzungen. Seine Nachfolge übernahm seine Gattin Leiripa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das nächste Unglück sollte nicht lange auf sich warten lassen. Als im [[Monat|Dustermond]] 05 n.d.l.M. ein fremder Gott in Rhûn einfiel, beraubte er die heimischen Götter ihrer Fähigkeiten und forderte die Herausgabe Aleas (Anmerkung der Chronisten: Bereits im Weinmond 00 n.d.60.M. wurde die feurige Göttin von jenem Gott entführt, konnte allerdings fünf Tage später von ihrem Mitgöttern befreit werden. Genauere Hintergründe und der Ereignishergang sind allerdings nicht rekonstruierbar). Erzürnt über diese Forderung und unfähig ihre Kräfte zu kontrollieren, brachte Alea den Vulkan aus Versehen zum Ausbruch. Einigen Magiern gelang es, hastig manche Tunnel zu versiegeln, doch für den Großteil der Stadt kam jede Hilfe zu spät. Die Häuser im Krater wurden zerstört und mehrere zehntausend Einwohner verloren ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser Katastrophe konnten bereits die meisten physischen Spuren beseitigt werden, als Ende des [[Monat|Saatmond]] 07 n.d.l.M. der nelarianische Hoffnungsfunke [[Elenya]] von einigen [[Daeva]] ermordet wurde und der Schutzwall um die Waldstadt fiel, sodass ihre Grenzen offen standen. Alea, die ihre Chance witterte, nun endlich die Waldstadt für sich zu beanspruchen, wie es ihr ihrer Meinung nach seit jeher zustünde, fiel ein weiteres mal mit ihrer pyranischen Horde dort ein. Doch wieder sollte es ihr nicht gelingen, denn die Geschichte der Schlacht acht Jahre zuvor wiederholte sich. So war es dieses Mal ihre Nichte [[Diana]], die wie einst ihre Mutter den Nelarianern zur Hilfe kam und die Pyraner zurück drängte. Auch Azmera mischte sich zum Schluss erneut in die Kämpfe ein und beendete diese mit Hilfe ihrer Kampfpriester. Wenige Augenzeugen berichten von einem Treffen der drei Göttinnen auf einem dem Schlachtfeld angrenzenden Hügel, doch was wirklich zwischen den dreien besprochen wurde, vermag niemand zu sagen, denn ein Kreis aus Feuer verbarg sie vor den Blicken anderer und übertönte ihre Worte mit lautem Getöse. Fest steht jedoch, dass Alea nach diesem “Götterkaffeekränzchen”, wie es im Volksmund gerne genannt wird, ihre Gefolgsleute dazu aufrief, die Waffen niederzulegen und nach Hause zurück zu kehren, wo gefeiert werden sollte - und auch wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bevölkerung =&lt;br /&gt;
Das Leben in der Vulkanstadt erfordert es, sich ein recht dickes Fell zuzulegen. So ist nicht nur der Vulkan selbst eine eher lebensfeindliche Umgebung, auch viele der Stadtbewohner sind Personen, denen man besser aus dem Weg geht. So zumindest der recht negative Ruf, den die Pyraner in anderen Teilen Rhûns haben. Allerdings kann man bei Weitem nicht alle über einen Kamm scheren. Die Kriminalitätsrate ist durchaus hoch, doch auch in der Vulkanstadt leben viele rechtschaffene und gesetzestreue Bürger, die ihr Leben ohne Gesetzesverstöße führen und sich einfach durchzuschlagen versuchen. Alea bietet in ihrem Reich vielen Wesen unterschiedlichster Moralvorstellungen ein Zuhause, sowie auch jenen, die schlicht das Leben in Dunkelheit oder unter der Erde bevorzugen. &lt;br /&gt;
Anlässlich des letzten Vulkanausbruchs wurde eine Volkszählung im [[Monat|Eismond]] 05 n.d.l.M durchgeführt, um das Ausmaß der Verluste dieser Katastrophe einschätzen zu können. Es wurden 258.731 Personen gezählt, allerdings musste man sich eingestehen, dass diese Zahl wenig Aufschluss über die genauen Verluste bot. Eine Zählung wurde zuvor seit Jahrhunderten nicht mehr durchgeführt, und generell herrscht in Pyra eine hohe Fluktuation der Bürger. So ist die Stadt erwiesenermaßen jene mit der höchsten Kriminalitätsrate und die Stadtwache nicht in der Lage, alle der häufig aufkommenden Mordfälle zu lösen. Dazu kommt, dass durch die vielen schädlichen Gase des Vulkans Ersticken sowie Atemwegserkrankungen eine häufige Todesursache darstellen. Gleichzeitig ist es wohl Aleas Einfluss zu verdanken, dass die Geburtenrate der Stadt ungleich höher ist als die der Gebiete ihrer Mitgötter. Dadurch folgt, dass die Bevölkerung an sich im Durchschnitt auch recht jung ist, und wer es geschafft hat, ein hohes Alter zu erreichen, genießt durchaus Respekt, der nicht selten der Furcht entspringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                         !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Daeva]]                                       || 13,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen#Dunkelelfen|Dunkelelfen]]                     || 6,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                    || 2,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyles]]                                  || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gefallene Malakhim]]                 || 10,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geister]]                                     || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                    || 19,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ghule]]                                       || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Halbdaeva]]                               || 23,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kobolde]]                                   || 1,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lilim|Lamien bzw. Lilim]]           || 3,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mänaden]]                                 || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Succubi|Incubi bzw. Succubi]] || 2,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vampire]]                                  || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Werwesen]]                             || 0,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zwerge]]                                   || 16,9%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Religion =&lt;br /&gt;
Pyra ist, wie alle Herrschaftsbereiche Rhûns, polytheistisch. Es wird anerkannt, dass jede der Gottheiten Rhûns einen elementaren Beitrag zum Überleben aller leistet, wobei jedoch der Großteil der Gebete an die Schutzpatronin der Vulkanstadt, Alea, gerichtet wird. Sie gilt als Lebensbringerin, die ihr Feuer in den Berg Pyra warf und so überhaupt Leben in dieser rauen Umgebung ermöglichte. Als Göttin der Fruchtbarkeit fungiert Alea auch als Beschützerin der Schwangeren, durch die Lust, welche ebenfalls zu ihren Attributen zählt, gilt sie auch als Göttin der Freude, des Tanzes, der Musik und der Feste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist Alea auch die Göttin der Rache und der Bestrafung, die Frevler in ihre Schranken weist - oder vernichtet. Im einfachen Volk wird sie oft als Kriegsgöttin betitelt, was an ihren kriegerischen Zügen liegen mag. Diese wohnen zwar auch anderen Gottheiten innen, anders als Alea lassen sie sich allerdings nicht so leicht zu Kriegshandlungen verleiten. Aleas Jähzorn ist weit über die Grenzen ihres Patronats hinaus gefürchtet, wobei man in Pyra selbst allerdings mehr vor der Macht ihrer Zerstörungskraft erzittert. Die Hitze des Vulkans erinnert sie stets daran, dass es dieses Feuer ist, welches ihnen das Leben ermöglicht, es aber genauso auch dieses Feuer sein kann, das den Untergang der gesamten pyranischen Zivilisation bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätze ==&lt;br /&gt;
Das Leben in den Schwefelbergen wurde überhaupt erst durch Aleas mächtiges Feuer möglich, weshalb dem Fruchtbarkeitskult in Pyra eine herausragende Bedeutung beigemessen wird. Kinder und Pflanzen gelten demnach fast als etwas Heiliges, insbesondere wenn diese in der Dunkelheit des Vulkans erblühen. Zugleich ist Alea auch von rachsüchtiger Natur, was sich in diversen Auseinandersetzungen mit Nelaris immer wieder zeigt - und wohl auch in Zukunft zeigen wird. So wie Alea in ihrem Feuer die Lebenslust und die zerstörerische Macht der Rache vereint, lassen sich auch ihre Schöpfungen von ihren Gelüsten leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhänger der Alea findet man oft im Tempel zum Gebet: Hintergangene Eheleute bitten um Rache an ihren Gefährten, junge Frauen um die Ehre der Mutterschaft oder Krieger um eine sichere Hand im Kampf. Aber auch in weltlichen Handlungen, wie einer gepflegten Kneipenschlägerei oder im Versuch, ein Kind zu zeugen, kann man seine Hingabe zur Göttin beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders große Kontroverse unter den Gläubigen stellt die Verhütung dar. Streng gläubige Fraktionen sehen die Verhinderung der Empfängnis - oder gar eine Abtreibung - als schlimmsten Frevel an ihrer Göttin an, während gemäßigte Gruppen die Ansicht vertreten, dass es die Entscheidung einer jeden Frau selbst ist, ob und wann sie bereit ist zu empfangen. Um der Fruchtbarkeit dennoch zu huldigen, kann man ihrer Ansicht nach auch durch Pflanzungen und Tier- oder Sklavenzuchten seinen Glauben beweisen. Da es Pflanzen mit abtreibender oder verhütender Wirkung gibt, müsse es schließlich auch im Willen der Göttin sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
Der wichtigste Feiertag für Gläubige in Pyra ist der 21.[[Monat|Holzmond]]  und wird in Form eines Erntedankfestes gewürdigt. Es ist der Tag, an dem man Alea für ihr Wirken ehrt und sich für Ernte und Nachkommen bedankt. Ihre Eigenschaft als Feuerelementar würdigt man am Abend mit einem großen Lagerfeuer, welches auch zur Mahnung, dass Feuer sowohl Lebensspender als auch Zerstörer ist, dient.&lt;br /&gt;
In der Regel fließt zu diesem Fest viel Alkohol, und manche Anhänger der [[Alea|Feurigen]] nutzen diese Gelegenheit für zügellose Ausschweifungen, welche oft von den [[Mänaden]] angestachelt werden und nicht selten in Schlägereien enden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangordnung im Tempel ==&lt;br /&gt;
Die Rangordnung im Tempel ist relativ einfach aufgebaut: Grundsätzlich beginnt jedes Mitglied als &amp;#039;&amp;#039;Kind des Tempels&amp;#039;&amp;#039;, was bedeutet, es lebt eine Zeit lang ohne wirklichen Rang im Dienste der Göttin im Tempel. Der Begriff leitet sich daher ab, da es meist Kinder sind, die die Lehre beginnen, die von ihren Eltern dem Tempel übergeben werden. Meist geschieht dies bereits in sehr jungen Jahren, sodass diese Kinder in der Regel nie ein Leben außerhalb des Tempel kennenlernen. Gründe dafür, dass die Eltern ihre Kinder dem Tempel überlassen, können vielfältig sein. So sind es oft arme oder besonders kinderreiche Familien, die auf diese Weise die Anzahl der Esser reduzieren, aber auch besonders gläubige Familien. Es werden aber auch Gläubige jeden Alters in den Tempel aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mindestens zwei Jahren, oder bis ein Kind das zwölfte Lebensjahr erreicht hat, wird man offiziell in einer Zeremonie in den Kreis der Prediger aufgenommen. Diese Zeremonie findet jeweils am 21. [[Monat|Holzmond]] statt und beinhaltet den symbolischen Eintritt in die Priesterschaft, um Alea fortan als Tempeldiener zur Verfügung zu stehen. Ab diesem Zeitpunkt beginnen die Tempeldiener auch, zu Ehren ihrer Göttin ihre Beine zu verhüllen. Die Aufgaben eines Tempeldieners sind zu Beginn nicht sehr umfangreich: Teilnahme an Gebetsstunden und die Bewässerung der Tempelgärten gehören zu den täglichen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempeldiener lassen sich leicht an zwei Merkmalen Erkennen: Zum einen die Körperbemalung aus Henna, die, je reicher sie vorhanden ist, umso mehr davon zeugt, dass der Betroffene eine besonders hohe Bindung zur Göttin besitzt. Zum anderen sind es kleine Schmuckstücke, meist aus Gold oder ähnlichen Edelmetallen, die am Gürtel des Rockes befestigt werden, der ihre Beine komplett verhüllt. Während die Bemalungen ausschließlich von Priestern durchgeführt werden können, sind die Schmuckstücke meist Geschenke von Gläubigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um weiter innerhalb des Tempels aufsteigen zu können, muss man trotz aller Versuchungen seine Reinheit für Alea bewahren und jungfräulich bleiben. Viele Tempeldiener entscheiden sich jedoch auch dazu, Wonne- oder Rachediener zu werden und dabei auf einen Aufstieg in der Tempelhirarchie zu verzichten. Wonnediener sind dabei Männer und Frauen, die in ritualisierter Form Unerfahrenen ihre Sexualität und verschiedene Arten des Geschlechtsverkehrs nahe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Rachediener wenden sich die Gläubigen, wenn sie für ein Unrecht Rache geübt sehen wollen. Die Rache im Namen der Göttin gilt dabei als besonders hart und zugleich gerecht. Es gilt jedoch zu beachten, dass diese nicht mehr in die eigene Hand genommen werden darf, nachdem man Aleas Einschreiten erbeten hat. Auch auf die Gefahr hin, dass die Bitte nicht erfüllt wird. Rachediener dürfen keine Lust an ihrer Pflicht verspüren. Die Aufgabe dient allein der Erfüllung ihrer Pflicht gegenüber ihrer Göttin, nicht zur Befriedigung sadistischer Gelüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jungfräulichen Tempeldiener, die in den Kreis der Priester aufgenommen werden wollen, müssen im Laufe ihres Dienstes eine Reihe von Prüfungen bestehen. Die Wahrung ihrer Jungfräulichkeit ist dabei die bekannteste der Aufgaben, die ihre Entschlossenheit und Willensstärke testen soll. Die Schändung einer dieser Jungfrauen wird mit einer Schändung Aleas gleichgesetzt und wird oft durch diese persönlich geahndet. Gelingt es den Anwärtern nicht, ihre auf die Persönlichkeit zugeschnittenen Prüfungen zu bestehen, leben sie zumeist mit einer gewissen Schande als Tempeldiener weiter und müssen fortan die niedersten Aufgaben erfüllen. Man erkennt sie, da ihre Beine nicht mehr vollkommen verhüllt sind und Röcke und Roben nur bis zu den Knien reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ernennung zum Priester genießt man einige Freiheiten und Privilegien, die man zuvor nicht hatte. So besteht nun die freie Wahl für einen Partner, mit dem Kinder gezeugt werden sollten. Zudem darf ein Priester darüber bestimmen, ob und wem Wonnediener beiliegen. Oft wird dieses Recht dazu missbraucht, einflussreichen Bewohnern der Stadt einen Tempeldiener als Bestechungsgeschenk oder - längerfristig - als Mätresse zukommen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer schließlich Hohepriester werden möchte, muss dafür bereits für Nachwuchs gesorgt haben. Die tatsächliche Ernennung kann jedoch nicht beeinflusst werden. Nur solche Mitglieder, deren Bindung zu Alea stark genug ist, dass sie sie als Medium nutzt, kommen in den engeren Kreis. Die letztliche Wahl trifft Alea jedoch selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Herrschaftssystem =&lt;br /&gt;
Da sich die weltliche Herrschaft erst seit kurzer Zeit in Pyra zu halten vermag, haben die Glaubensgrundsätze Aleas das Leben in der Stadt tief geprägt. Nur wer in der Lage ist, sich zu nehmen, was er begehrt, hat dies auch verdient. Dieses Recht des Stärkeren spiegelt sich auch in der Gesetzgebung der Stadt, die für schwere Vergehen die Todesstrafe - sogar bis zu einem gewissen Grad Selbstjustiz - und Sklaverei rechtfertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den kurzen Amtszeiten von Lanar und Eligor regiert heute Leiripa Wyn als Alleinherrscherin. Die Regentin führt ihre Stadt in Form einer absoluten Monarchie. Das bedeutet, dass sie nach eigenem Gutdünken Gesetze erlässt, diesen allerdings selbst nicht Folge leisten muss. Sie steht über den Gesetz und ist niemandem Rechenschaft schuldig, außer vielleicht Alea, welche sich allerdings aus den weltlichen Geschäften heraus hält. Durchgesetzt werden Leiripas Bestimmungen von der Stadtwache. Die Richter dagegen werden weiterhin von den Hohepriestern Aleas benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wirtschaft = &lt;br /&gt;
Bekannt ist Pyra vor allem für den Export der Güter aus dem Bergbau. Dieser steht unter dem Monopol der Zwerge, die unzählige freie Arbeiter und noch mehr Sklaven beschäftigen. Gefördert wird hauptsächlich vulkanisches Gestein, wie Granit sowie Quarz und Feldspat. Besonders letztere beiden Rohstoffe werden neben dem reichlichen Export aber auch für die heimischen, gut ausgebauten Waffen- und Keramikindustrien genutzt. In den nordwestlichen Ausläufern der Schwefelberge Richtung der Manossianischen See finden sich einige Basaltsteinbrüche. Auch Bimsstein, welcher in vielen Bädern der Entfernung von Hornhaut dient, wird an den Vulkanen des Schwefelgebirges abgebaut und exportiert. Schwefel wird in größeren Mengen abgebaut und für die Produktion von Schwefelhölzern und Schwarzpulver verwendet. Das pyranische Feuerwerk ist besonders zu Festtagen ein begehrtes Exportgut. In geringeren Mengen werden auch Obsidian, Mangan und Erze, wie Eisen und Silber, abgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dienstleistungssektor tragen die Bordelle den größten Marktanteil. Besonders hervor sticht das Etablissement von Madame le Monde, welches nahe dem Tempel Aleas liegt. Aber auch viele Mineure bieten ihre Dienste außerhalb des Berges an, um zum Beispiel auf den Schlachtfeldern der Nachbarländer Kriegsgräben und Tunnel anzulegen. Neben den Mineuren bieten auch Söldner oft ihre Dienste außerhalb der Stadt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der etwas abseits gelegene und gut gesicherte Sklavenmarkt ist nicht nur legal in Pyra, sondern bietet der Wirtschaft einen weitreichenden Aspekt. Die Bieter kommen aus weiten Teilen Terruas, was sowohl das Touristik- als auch das Gastronomiegewerbe ankurbelt. Ihr Hauptgeschäft liegt aber selbstverständlich auf dem Markt, auf dem es Sklaven für allerlei Bedürfnisse zu kaufen gibt. Egal ob Arbeiter, Köche oder Lustsklaven, Kinder oder Erwachsene, Männer, Frauen oder Unbestimmte - der pyranische Sklavenmarkt bietet alles aus den verschiedenen Rassen an, die in Pyra beheimatet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was selbst für pyranische Verhältnisse illegal oder auch nur äußerst gefährlich ist, kann man zwar oft in gewöhnlichen Geschäften unter der Theke beziehen, allerdings muss man für viele dieser Dinge spezielle Händler, oder einen der verborgenen Märkte aufsuchen, die jedoch auch immer wieder ihren Standort wechseln. Dort findet man illegale Handelsgüter wie Gifte, Drogen, Waffen besonderer Machart und verbotene Schriften. Auch Dienstleistungen werden hier feilgeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]]&lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Vaughn</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Charakter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vaughn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;quot;Blutregen&amp;quot; genannt, *4. [[Monat|Maskenmond]] 2492 n.d.57.M. in [[Lerentia]]; +7. [[Monat|Blühmond]] 2528 n.d.57.M. in [[Seiya]] (hingerichtet)) war ein lerentianischer Serienmörder, der zwischen 2507 und 2528 n.d.57.M. in Rhûn sein Unwesen trieb. Zunächst nur in Lerentia tätig, verlegte er später seine Aktivitäten nach Seiya um seine Herkunft geheim zu halten. Von allem Mördern und Verbrechern, die Rhûn bisher beherbergte, ist der blutrünstige [[Malakhim]] wohl der gefürchtetste gewesen. Der Nachname des Serienmörders ist nicht bekannt, nähere Verwandte von ihm die diese Information hätten preisgeben können, zählten zu den ersten seiner Opfer. Als gebürtiger Lerentianer war es ihm ein Leichtes sich vor der Justiz zu verstecken, denn niemand vermutete einen Engel hinter diesen grausamen Taten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Biographie== &lt;br /&gt;
===Jugend=== &lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass der junge Engel als Sohn eines Bankmannes und einer Blumenhändlerin zu Welt gekommen ist. Die beiden verschwanden zu selben Zeit spurlos und hinterließen einen Sohn. Es ist nicht sicher ob dieser Sohn tatsächlich der Serienmörder Vaughn war. Sicher weiß man jedoch, dass er schon als kleiner Junge ein häufiger Besucher des Theaters war. Fasziniert von den Talenten der Schauspieler die eigenen Emotionen zu überspielen und einfach alles auf ihre Gesichter zu zaubern was sie wollten, wurde er schon bald Teil der Gruppe, spielte die jüngeren Rollen und wuchs immer mehr in ältere Rollen hinein. Zu der Zeit galt er als aufgeweckter, wissbegieriger Junge und niemand hätte geahnt, was einmal aus ihm werden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blutregen=== &lt;br /&gt;
Seine blutigen Taten begannen mit seinen mutmaßlichen Eltern, die der Engel im jungen Alter von 15 Jahren im Schlaf erstach. Beide warf er nach seiner Tat buchstäblich aus dem Himmel. Mit Hilfe seiner langjährigen Erfahrung fiel es ihm nicht schwer, den zutiefst schockierten und am Boden zerstörten Jungen zu mimen. Es war nichts weiter als ein Experiment gewesen, ein Test für sein Talent als Schauspieler. Durch diesen Mord jedoch entdeckte er den Spaß am töten und so verschwanden still und heimlich immer wieder Lerentianer und wurden nie wieder gesehen. Erst nach einigen Jahren entwickelte er ein weiteres künstlerisches Talent, welches ihn erst zum wahren Grauen des Landes machte. Seine Opfer verschwanden nicht mehr einfach nur, nein ganz im Gegenteil sie tauchten stets vor den Häusern ihrer Familien auf. Tot und in den skurrilsten Posen. Dieses Spiel des Serienmörders galt einzig und allein seiner Belustigung, denn er genoss den Schrecken jener Familien wenn sie ihre Liebsten am Morgen fanden. Man fürchtete sich immer mehr am Morgen die Haustüre zu öffnen, vielleicht wurde man ja von einem Toten begrüßt... Mit der Zeit wurde er immer kreativer, entwickelte ganze Szenerien um seine Opfer. Eine dieser Szenen gab ihm schließlich auch den Beinamen Blutregen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Todesengel=== &lt;br /&gt;
Kein Verbrechen ist perfekt und so wurde auch Vaughn schließlich der Gerechtigkeit zugeführt, als die Spionin [[Harissa Viero]] sein treiben aufdeckte und ihn überführte. Über mehrere Wochen hinweg gelang es ihr ihn zu observieren ohne, dass er es bemerkt hätte, doch auch sie sollte schließlich Teil seines Spieles werden, als sie ihm auffiel. Die Szene die er für sie vorbereitet hatte, wurde jedoch nie fertig gestellt, denn bevor es soweit war beging er einen folgenschweren Fehler, der sein Spiel für immer beendete. Nach dem Sturz aus dem Himmel wurde er in Seiya am Galgen hingerichtet. Der Überlieferung nach soll er mit einem Lächeln gestorben sein und den Worten &amp;quot;Süße Träume...&amp;quot; auf den Lippen, den Blick stets auf die junge Meisterspionin gerichtet, von der er stets nur als seinem Todesengel sprach. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Aussehen== &lt;br /&gt;
Der Malakhim war von hochgewachsener Gestalt gewesen. Breite Schultern und mächtige Flügel hatten ihm eine beeindruckende Gestalt gegeben, die besonders im Theater sehr gerne gesehen war. Sein schwarzes Haar hing ihm stets wirr bis zu den Schultern, doch wirkte es immer so als müsste es genau so sein. Eisblaue Augen stachen aus dem markanten Gesicht hervor und schienen immer eine gewisse Härte zu haben, ganz gleich ob er nun lachte oder weinte. Wie es damals so üblich war trug er seine Flügel stets offen für jedermann sichtbar, denn die Malakhim sind eine sehr stolze Rasse und bliden sich viel auf die Reinheit ihrer Flügel. Etwas das er wohl nur für das Theater absetzte, war sein Zylinder und er konnte wohl zuweilen unangenehm werden, wenn er nach einer Vorstellung nicht mehr genau da war, wo er ihn liegen gelassen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakter== &lt;br /&gt;
Begegnete er einem auf der Straße, so war der Malakh stets freundlich und zuvorkommend, wie man es von einem Engel eben erwartete. Er hatte wohl auch den Stolz dieser Rasse in sich und konnte zuweilen recht arrogant wirken, wenn man ihn in Frage stellte. Seine Kollegen am Theater würden ihn stets als fröhlichen Zeitgenossen beschreiben, immer für einen Spaß und eine gute Feier zu haben. Er arbeitete mit viel Freude und Enthusiasmus an den Stücken die sie aufführten und glänzte mit Pünktlichkeit und Elan. Da das Theater neben seinem großen Spiel seine große Leidenschaft war, hätte er keinem der Schauspieler jemals ein Haar gekrümmt. Doch kam die Nacht und damit auch sein Spieltrieb zum Vorschein, so war er plötzlich wie ausgewechselt. Aus dem fröhlichen und albernen Mann wurde ein kaltes, berechnendes Monster. Der Blutregen war gnadenlos, mitleidlos und vor allem gewissenlos. Er genoss sein Spiel mit jeder Faser, liebte es seine Opfer leiden zu lassen und war äußerst kreativ wenn es darum ging seine Opfer zu positionieren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Persönlichkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vaughn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;quot;Blutregen&amp;quot; genannt, *4. [[Monat|Maskenmond]] 2492 n.d.57.M. in [[Lerentia]]; +7. [[Monat|Blühmond]] 2528 n.d.57.M. in [[Seiya]] (hingerichtet)) war ein lerentianischer Serienmörder, der zwischen 2507 und 2528 n.d.57.M. in Rhûn sein Unwesen trieb. Zunächst nur in Lerentia tätig, verlegte er später seine Aktivitäten nach Seiya um seine Herkunft geheim zu halten. Von allem Mördern und Verbrechern, die Rhûn bisher beherbergte, ist der blutrünstige [[Malakhim]] wohl der gefürchtetste gewesen. Der Nachname des Serienmörders ist nicht bekannt, nähere Verwandte von ihm die diese Information hätten preisgeben können, zählten zu den ersten seiner Opfer. Als gebürtiger Lerentianer war es ihm ein Leichtes sich vor der Justiz zu verstecken, denn niemand vermutete einen Engel hinter diesen grausamen Taten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Biographie== &lt;br /&gt;
===Jugend=== &lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass der junge Engel als Sohn eines Bankmannes und einer Blumenhändlerin zu Welt gekommen ist. Die beiden verschwanden zu selben Zeit spurlos und hinterließen einen Sohn. Es ist nicht sicher ob dieser Sohn tatsächlich der Serienmörder Vaughn war. Sicher weiß man jedoch, dass er schon als kleiner Junge ein häufiger Besucher des Theaters war. Fasziniert von den Talenten der Schauspieler die eigenen Emotionen zu überspielen und einfach alles auf ihre Gesichter zu zaubern was sie wollten, wurde er schon bald Teil der Gruppe, spielte die jüngeren Rollen und wuchs immer mehr in ältere Rollen hinein. Zu der Zeit galt er als aufgeweckter, wissbegieriger Junge und niemand hätte geahnt, was einmal aus ihm werden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blutregen=== &lt;br /&gt;
Seine blutigen Taten begannen mit seinen mutmaßlichen Eltern, die der Engel im jungen Alter von 15 Jahren im Schlaf erstach. Beide warf er nach seiner Tat buchstäblich aus dem Himmel. Mit Hilfe seiner langjährigen Erfahrung fiel es ihm nicht schwer, den zutiefst schockierten und am Boden zerstörten Jungen zu mimen. Es war nichts weiter als ein Experiment gewesen, ein Test für sein Talent als Schauspieler. Durch diesen Mord jedoch entdeckte er den Spaß am töten und so verschwanden still und heimlich immer wieder Lerentianer und wurden nie wieder gesehen. Erst nach einigen Jahren entwickelte er ein weiteres künstlerisches Talent, welches ihn erst zum wahren Grauen des Landes machte. Seine Opfer verschwanden nicht mehr einfach nur, nein ganz im Gegenteil sie tauchten stets vor den Häusern ihrer Familien auf. Tot und in den skurrilsten Posen. Dieses Spiel des Serienmörders galt einzig und allein seiner Belustigung, denn er genoss den Schrecken jener Familien wenn sie ihre Liebsten am Morgen fanden. Man fürchtete sich immer mehr am Morgen die Haustüre zu öffnen, vielleicht wurde man ja von einem Toten begrüßt... Mit der Zeit wurde er immer kreativer, entwickelte ganze Szenerien um seine Opfer. Eine dieser Szenen gab ihm schließlich auch den Beinamen Blutregen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Todesengel=== &lt;br /&gt;
Kein Verbrechen ist perfekt und so wurde auch Vaughn schließlich der Gerechtigkeit zugeführt, als die Spionin [[Harissa Viero]] sein treiben aufdeckte und ihn überführte. Über mehrere Wochen hinweg gelang es ihr ihn zu observieren ohne, dass er es bemerkt hätte, doch auch sie sollte schließlich Teil seines Spieles werden, als sie ihm auffiel. Die Szene die er für sie vorbereitet hatte, wurde jedoch nie fertig gestellt, denn bevor es soweit war beging er einen folgenschweren Fehler, der sein Spiel für immer beendete. Nach dem Sturz aus dem Himmel wurde er in Seiya am Galgen hingerichtet. Der Überlieferung nach soll er mit einem Lächeln gestorben sein und den Worten &amp;quot;Süße Träume...&amp;quot; auf den Lippen, den Blick stets auf die junge Meisterspionin gerichtet, von der er stets nur als seinem Todesengel sprach. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Aussehen== &lt;br /&gt;
Der Malakhim war von hochgewachsener Gestalt gewesen. Breite Schultern und mächtige Flügel hatten ihm eine beeindruckende Gestalt gegeben, die besonders im Theater sehr gerne gesehen war. Sein schwarzes Haar hing ihm stets wirr bis zu den Schultern, doch wirkte es immer so als müsste es genau so sein. Eisblaue Augen stachen aus dem markanten Gesicht hervor und schienen immer eine gewisse Härte zu haben, ganz gleich ob er nun lachte oder weinte. Wie es damals so üblich war trug er seine Flügel stets offen für jedermann sichtbar, denn die Malakhim sind eine sehr stolze Rasse und bliden sich viel auf die Reinheit ihrer Flügel. Etwas das er wohl nur für das Theater absetzte, war sein Zylinder und er konnte wohl zuweilen unangenehm werden, wenn er nach einer Vorstellung nicht mehr genau da war, wo er ihn liegen gelassen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakter== &lt;br /&gt;
Begegnete er einem auf der Straße, so war der Malakhim stets freundlich und zuvorkommen, wie man es von einem Engel eben erwartete. Er hatte wohl auch den Stolz dieser Rasse in sich und konnte zuweilen recht arrogant wirken, wenn man ihn in Frage stellte. Seine Kollegen am Theater würden ihn stets als fröhlichen Zeitgenossen beschreiben, immer für einen Spaß und eine gute Feier zu haben. Er arbeitete mit viel Freude und Enthusiasmus an den Stücken die sie aufführten und glänzte mit Pünktlichkeit und Elan. Da das Theater neben seinem großen Spiel seine große Leidenschaft war, hätte er keinem der Schauspieler jemals ein Haar gekrümmt. Doch kam die Nacht und damit auch sein Spieltrieb zum Vorschein, so war er plötzlich wie ausgewechselt. Aus dem fröhlichen und albernen Mann und ein kaltes, berechnendes Monster. Der Blutregen war gnadenlos, mitleidlos und vor allem gewissenlos. Er genoss sein Spiel mit jeder Faser, liebte es seine Opfer leiden zu lassen und war äußerst kreativ wenn es darum ging seine Opfer zu positionieren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Persönlichkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vaughn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;quot;Blutregen&amp;quot; genannt, *4. [[Monat|Maskenmond]] 2492 n.d.57.M. in [[Lerentia]]; +7. [[Monat|Blühmond]] 2528 n.d.57.M. in [[Seiya]] (hingerichtet)) war ein lerentianischer Serienmörder, der zwischen 2507 und 2528 n.d.57.M. in Rhûn sein Unwesen trieb. Zunächst nur in Lerentia tätig, verlegte er später seine Aktivitäten nach Seiya um seine Herkunft geheim zu halten. Von allem Mördern und Verbrechern, die Rhûn bisher beherbergte, ist der blutrünstige [[Malakhim]] wohl der gefürchtetste gewesen. Der Nachname des Serienmörders ist nicht bekannt, nähere Verwandte von ihm die diese Information hätten preisgeben können, zählten zu den ersten seiner Opfer. Als gebürtiger Lerentianer war es ihm ein Leichtes sich vor der Justiz zu verstecken, denn niemand vermutete einen Engel hinter diesen grausamen Taten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Biographie== &lt;br /&gt;
===Jugend=== &lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass der junge Engel als Sohn eines Bankmannes und einer Blumenhändlerin zu Welt gekommen ist. Die beiden verschwanden zu selben Zeit spurlos und hinterließen einen Sohn. Es ist nicht sicher ob dieser Sohn tatsächlich der Serienmörder Vaughn war. Sicher weiß man jedoch, dass er schon als kleiner Junge ein häufiger Besucher des Theaters war. Fasziniert von den Talenten der Schauspieler die eigenen Emotionen zu überspielen und einfach alles auf ihre Gesichter zu zaubern was sie wollten, wurde er schon bald Teil der Gruppe, spielte die jüngeren Rollen und wuchs immer mehr in ältere Rollen hinein. Zu der Zeit galt er als aufgeweckter, wissbegieriger Junge und niemand hätte geahnt, was einmal aus ihm werden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blutregen=== &lt;br /&gt;
Seine blutigen Taten begannen mit seinen mutmaßlichen Eltern, die der Engel im jungen Alter von 15 Jahren im Schlaf erstach. Beide warf er nach seiner Tat buchstäblich aus dem Himmel. Mit Hilfe seiner langjährigen Erfahrung fiel es ihm nicht schwer, den zutiefst schockierten und am Boden zerstörten Jungen zu mimen. Es war nichts weiter als ein Experiment gewesen, ein Test für sein Talent als Schauspieler. Durch diesen Mord jedoch entdeckte er den Spaß am töten und so verschwanden still und heimlich immer wieder Lerentianer und wurden nie wieder gesehen. Erst nach einigen Jahren entwickelte er ein weiteres künstlerisches Talent, welches ihn erst zum wahren Grauen des Landes machte. Seine Opfer verschwanden nicht mehr einfach nur, nein ganz im Gegenteil sie tauchten stets vor den Häusern ihrer Familien auf. Tot und in den skurrilsten Posen. Dieses Spiel des Serienmörders galt einzig und allein seiner Belustigung, denn er genoss den Schrecken jener Familien wenn sie ihre Liebsten am Morgen fanden. Man fürchtete sich immer mehr am Morgen die Haustüre zu öffnen, vielleicht wurde man ja von einem Toten begrüßt... Mit der Zeit wurde er immer kreativer, entwickelte ganze Szenerien um seine Opfer. Eine dieser Szenen gab ihm schließlich auch den Beinamen Blutregen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Todesengel=== &lt;br /&gt;
Kein Verbrechen ist perfekt und so wurde auch Vaughn schließlich der Gerechtigkeit zugeführt, als die Spionin [[Harissa Viero]] sein treiben aufdeckte und ihn überführte. Über mehrere Wochen hinweg gelang es ihr ihn zu observieren ohne, dass er es bemerkt hätte, doch auch sie sollte schließlich Teil seines Spieles werden, als sie ihm auffiel. Die Szene die er für sie vorbereitet hatte, wurde jedoch nie fertig gestellt, denn bevor es soweit war beging er einen folgenschweren Fehler, der sein Spiel für immer beendete. Nach dem Sturz aus dem Himmel wurde er in Seiya am Galgen hingerichtet. Der Überlieferung nach soll er mit einem Lächeln gestorben sein und den Worten &amp;quot;Süße Träume...&amp;quot; auf den Lippen, den Blick stets auf die junge Meisterspionin gerichtet, von der er stets nur als seinem Todesengel sprach. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Aussehen== &lt;br /&gt;
Der Malakhim war von hochgewachsener Gestalt gewesen. Breite Schultern und mächtige Flügel hatten ihm eine beeindruckende Gestalt gegeben, die besonders im Theater sehr gerne gesehen war. Sein schwarzes Haar hing ihm stets wirr bis zu den Schultern, doch wirkte es immer so als müsste es genau so sein. Eisblaue Augen stachen aus dem markanten Gesicht hervor und schienen immer eine gewisse Härte zu haben, ganz gleich ob er nun lachte oder weinte. Wie es damals so üblich war trug er seine Flügel stets offen für jedermann sichtbar, denn die Malakhime sind eine sehr stolze Rasse und bliden sich viel auf die Reinheit ihrer Flügel. Etwas das er wohl nur für das Theater absetzte, war sein Zylinder und er konnte wohl zuweilen unangenehm werden, wenn er nach einer Vorstellung nicht mehr genau da war, wo er ihn liegen gelassen hatte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Charakter== &lt;br /&gt;
Begegnete er einem auf der Straße, so war der Malakhim stets freundlich und zuvorkommen, wie man es von einem Engel eben erwartete. Er hatte wohl auch den Stolz dieser Rasse in sich und konnte zuweilen recht arrogant wirken, wenn man ihn in Frage stellte. Seine Kollegen am Theater würden ihn stets als fröhlichen Zeitgenossen beschreiben, immer für einen Spaß und eine gute Feier zu haben. Er arbeitete mit viel Freude und Enthusiasmus an den Stücken die sie aufführten und glänzte mit Pünktlichkeit und Elan. Da das Theater neben seinem großen Spiel seine große Leidenschaft war, hätte er keinem der Schauspieler jemals ein Haar gekrümmt. Doch kam die Nacht und damit auch sein Spieltrieb zum Vorschein, so war er plötzlich wie ausgewechselt. Aus dem fröhlichen und albernen Mann und ein kaltes, berechnendes Monster. Der Blutregen war gnadenlos, mitleidlos und vor allem gewissenlos. Er genoss sein Spiel mit jeder Faser, liebte es seine Opfer leiden zu lassen und war äußerst kreativ wenn es darum ging seine Opfer zu positionieren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Persönlichkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

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		<title>Vaughn</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vaughn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;quot;Blutregen&amp;quot; genannt, *4. [[Monat|Maskenmond]] 2492 n.d.57.M. in [[Lerentia]]; +7. [[Monat|Blühmond]] 2528 n.d.57.M. in [[Seiya]] (hingerichtet)) war ein lerentianischer Serienmörder, der zwischen 2507 und 2528 n.d.57.M. in Rhûn sein Unwesen trieb. Zunächst nur in Lerentia tätig, verlegte er später seine Aktivitäten nach Seiya um seine Herkunft geheim zu halten. Von allem Mördern und Verbrechern, die Rhûn bisher beherbergte, ist der blutrünstige [[Malakhim]] wohl der gefürchtetste gewesen. Der Nachname des Serienmörders ist nicht bekannt, nähere Verwandte von ihm die diese Information hätten preisgeben können, zählten zu den ersten seiner Opfer. Als gebürtiger Lerentianer war es ihm ein Leichtes sich vor der Justiz zu verstecken, denn niemand vermutete einen Engel hinter diesen grausamen Taten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Biographie== &lt;br /&gt;
===Jugend=== &lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass der junge Engel als Sohn eines Bankmannes und einer Blumenhändlerin zu Welt gekommen ist. Die beiden verschwanden zu selben Zeit spurlos und hinterließen einen Sohn. Es ist nicht sicher ob dieser Sohn tatsächlich der Serienmörder Vaughn war. Sicher weiß man jedoch, dass er schon als kleiner Junge ein häufiger Besucher des Theaters war. Fasziniert von den Talenten der Schauspieler die eigenen Emotionen zu überspielen und einfach alles auf ihre Gesichter zu zaubern was sie wollten, wurde er schon bald Teil der Gruppe, spielte die jüngeren Rollen und wuchs immer mehr in ältere Rollen hinein. Zu der Zeit galt er als aufgeweckter, wissbegieriger Junge und niemand hätte geahnt, was einmal aus ihm werden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blutregen=== &lt;br /&gt;
Seine blutigen Taten begannen vermutlich mit seinen Eltern, die der Engel im jungen Alter von 15 Jahren im Schlaf erstach. Beide warf er nach seiner Tat buchstäblich aus dem Himmel. Mit Hilfe seiner langjährigen Erfahrung fiel es ihm nicht schwer, den zutiefst schockierten und am Boden zerstörten Jungen zu mimen. Es war nichts weiter als ein Experiment gewesen, ein Test für sein Talent als Schauspieler. Durch diesen Mord jedoch entdeckte er den Spaß am töten und so verschwanden still und heimlich immer wieder Lerentianer und wurden nie wieder gesehen. Erst nach einigen Jahren entwickelte er ein weiteres künstlerisches Talent, welches ihn erst zum wahren Grauen des Landes machte. Seine Opfer verschwanden nicht mehr einfach nur, nein ganz im Gegenteil sie tauchten stets vor den Häusern ihrer Familien auf. Tot und in den skurrilsten Posen. Dieses Spiel des Serienmörders galt einzig und allein seiner Belustigung, denn er genoss den Schrecken jener Familien wenn sie ihre Liebsten am Morgen fanden. Man fürchtete sich immer mehr am Morgen die Haustüre zu öffnen, vielleicht wurde man ja von einem Toten begrüßt... Mit der Zeit wurde er immer kreativer, entwickelte ganze Szenerien um seine Opfer. Eine dieser Szenen gab ihm schließlich auch den Beinamen Blutregen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Todesengel=== &lt;br /&gt;
Kein Verbrechen ist perfekt und so wurde auch Vaughn schließlich der Gerechtigkeit zugeführt, als die Spionin [[Harissa Viero]] sein treiben aufdeckte und ihn überführte. Über mehrere Wochen hinweg gelang es ihr ihn zu observieren ohne, dass er es bemerkt hätte, doch auch sie sollte schließlich Teil seines Spieles werden, als sie ihm auffiel. Die Szene die er für sie vorbereitet hatte, wurde jedoch nie fertig gestellt, denn bevor es soweit war beging er einen folgenschweren Fehler, der sein Spiel für immer beendete. Nach dem Sturz aus dem Himmel wurde er in Seiya am Galgen hingerichtet. Der Überlieferung nach soll er mit einem Lächeln gestorben sein und den Worten &amp;quot;Süße Träume...&amp;quot; auf den Lippen, den Blick stets auf die junge Meisterspionin gerichtet, von der er stets nur als seinem Todesengel sprach. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Aussehen== &lt;br /&gt;
Der Malakhim war von hochgewachsener Gestalt gewesen. Breite Schultern und mächtige Flügel hatten ihm eine beeindruckende Gestalt gegeben, die besonders im Theater sehr gerne gesehen war. Sein schwarzes Haar hing ihm stets wirr bis zu den Schultern, doch wirkte es immer so als müsste es genau so sein. Eisblaue Augen stachen aus dem markanten Gesicht hervor und schienen immer eine gewisse Härte zu haben, ganz gleich ob er nun lachte oder weinte. Wie es damals so üblich war trug er seine Flügel stets offen für jedermann sichtbar, denn die Malakhime sind eine sehr stolze Rasse und bliden sich viel auf die Reinheit ihrer Flügel. Etwas das er wohl nur für das Theater absetzte, war sein Zylinder und er konnte wohl zuweilen unangenehm werden, wenn er nach einer Vorstellung nicht mehr genau da war, wo er ihn liegen gelassen hatte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Charakter== &lt;br /&gt;
Begegnete er einem auf der Straße, so war der Malakhim stets freundlich und zuvorkommen, wie man es von einem Engel eben erwartete. Er hatte wohl auch den Stolz dieser Rasse in sich und konnte zuweilen recht arrogant wirken, wenn man ihn in Frage stellte. Seine Kollegen am Theater würden ihn stets als fröhlichen Zeitgenossen beschreiben, immer für einen Spaß und eine gute Feier zu haben. Er arbeitete mit viel Freude und Enthusiasmus an den Stücken die sie aufführten und glänzte mit Pünktlichkeit und Elan. Da das Theater neben seinem großen Spiel seine große Leidenschaft war, hätte er keinem der Schauspieler jemals ein Haar gekrümmt. Doch kam die Nacht und damit auch sein Spieltrieb zum Vorschein, so war er plötzlich wie ausgewechselt. Aus dem fröhlichen und albernen Mann und ein kaltes, berechnendes Monster. Der Blutregen war gnadenlos, mitleidlos und vor allem gewissenlos. Er genoss sein Spiel mit jeder Faser, liebte es seine Opfer leiden zu lassen und war äußerst kreativ wenn es darum ging seine Opfer zu positionieren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Persönlichkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Vaughn&amp;diff=663</id>
		<title>Vaughn</title>
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				<updated>2019-03-10T22:31:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Jugend */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vaughn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;quot;Blutregen&amp;quot; genannt, *4. [[Monat|Maskenmond]] 2492 n.d.57.M. in [[Lerentia]]; +7. [[Monat|Blühmond]] 2528 n.d.57.M. in [[Seiya]] (hingerichtet)) war ein lerentianischer Serienmörder, der zwischen 2507 und 2528 n.d.57.M. in Rhûn sein Unwesen trieb. Zunächst nur in Lerentia tätig, verlegte er später seine Aktivitäten nach Seiya um seine Herkunft geheim zu halten. Von allem Mördern und Verbrechern, die Rhûn bisher beherbergte, ist der blutrünstige [[Malakhim]] wohl der gefürchtetste gewesen. Der Nachname des Serienmörders ist nicht bekannt, nähere Verwandte von ihm die diese Information hätten preisgeben können, zählten zu den ersten seiner Opfer. Als gebürtiger Lerentianer war es ihm ein Leichtes sich vor der Justiz zu verstecken, denn niemand vermutete einen Engel hinter diesen grausamen Taten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Biographie== &lt;br /&gt;
===Jugend=== &lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass der junge Engel als Sohn eines Bankmannes und einer Blumenhändlerin zu Welt gekommen ist. Die beiden verschwanden zu selben Zeit spurlos und hinterließen einen Sohn. Es ist nicht sicher ob dieser Sohn tatsächlich der Serienmörder Vaughn war. Sicher weiß man jedoch, dass er schon als kleiner Junge ein häufiger Besucher des Theaters war. Fasziniert von den Talenten der Schauspieler die eigenen Emotionen zu überspielen und einfach alles auf ihre Gesichter zu zaubern was sie wollten, wurde er schon bald Teil der Gruppe, spielte die jüngeren Rollen und wuchs immer mehr in ältere Rollen hinein. Zu der Zeit galt er als aufgeweckter, wissbegieriger Junge und niemand hätte geahnt, was einmal aus ihm werden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blutregen=== &lt;br /&gt;
Seine blutigen Taten begannen wie erwähnt mit seinen Eltern, die der Engel im jungen Alter von 15 Jahren im Schlaf erstach. Beide warf er nach seiner Tat buchstäblich aus dem Himmel. Mit Hilfe seiner langjährigen Erfahrung fiel es ihm nicht schwer, den zutiefst schockierten und am Boden zerstörten Jungen zu mimen. Es war nichts weiter als ein Experiment gewesen, ein Test für sein Talent als Schauspieler. Durch diesen Mord jedoch entdeckte er den Spaß am töten und so verschwanden still und heimlich immer wieder Lerentianer und wurden nie wieder gesehen. Erst nach einigen Jahren entwickelte er ein weiteres künstlerisches Talent, welches ihn erst zum wahren Grauen des Landes machte. Seine Opfer verschwanden nicht mehr einfach nur, nein ganz im Gegenteil sie tauchten stets vor den Häusern ihrer Familien auf. Tot und in den skurrilsten Posen. Dieses Spiel des Serienmörders galt einzig und allein seiner Belustigung, denn er genoss den Schrecken jener Familien wenn sie ihre Liebsten am Morgen fanden. Man fürchtete sich immer mehr am Morgen die Haustüre zu öffnen, vielleicht wurde man ja von einem Toten begrüßt... Mit der Zeit wurde er immer kreativer, entwickelte ganze Szenerien um seine Opfer. Eine dieser Szenen gab ihm schließlich auch den Beinamen Blutregen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Todesengel=== &lt;br /&gt;
Kein Verbrechen ist perfekt und so wurde auch Vaughn schließlich der Gerechtigkeit zugeführt, als die Spionin [[Harissa Viero]] sein treiben aufdeckte und ihn überführte. Über mehrere Wochen hinweg gelang es ihr ihn zu observieren ohne, dass er es bemerkt hätte, doch auch sie sollte schließlich Teil seines Spieles werden, als sie ihm auffiel. Die Szene die er für sie vorbereitet hatte, wurde jedoch nie fertig gestellt, denn bevor es soweit war beging er einen folgenschweren Fehler, der sein Spiel für immer beendete. Nach dem Sturz aus dem Himmel wurde er in Seiya am Galgen hingerichtet. Der Überlieferung nach soll er mit einem Lächeln gestorben sein und den Worten &amp;quot;Süße Träume...&amp;quot; auf den Lippen, den Blick stets auf die junge Meisterspionin gerichtet, von der er stets nur als seinem Todesengel sprach. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Aussehen== &lt;br /&gt;
Der Malakhim war von hochgewachsener Gestalt gewesen. Breite Schultern und mächtige Flügel hatten ihm eine beeindruckende Gestalt gegeben, die besonders im Theater sehr gerne gesehen war. Sein schwarzes Haar hing ihm stets wirr bis zu den Schultern, doch wirkte es immer so als müsste es genau so sein. Eisblaue Augen stachen aus dem markanten Gesicht hervor und schienen immer eine gewisse Härte zu haben, ganz gleich ob er nun lachte oder weinte. Wie es damals so üblich war trug er seine Flügel stets offen für jedermann sichtbar, denn die Malakhime sind eine sehr stolze Rasse und bliden sich viel auf die Reinheit ihrer Flügel. Etwas das er wohl nur für das Theater absetzte, war sein Zylinder und er konnte wohl zuweilen unangenehm werden, wenn er nach einer Vorstellung nicht mehr genau da war, wo er ihn liegen gelassen hatte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Charakter== &lt;br /&gt;
Begegnete er einem auf der Straße, so war der Malakhim stets freundlich und zuvorkommen, wie man es von einem Engel eben erwartete. Er hatte wohl auch den Stolz dieser Rasse in sich und konnte zuweilen recht arrogant wirken, wenn man ihn in Frage stellte. Seine Kollegen am Theater würden ihn stets als fröhlichen Zeitgenossen beschreiben, immer für einen Spaß und eine gute Feier zu haben. Er arbeitete mit viel Freude und Enthusiasmus an den Stücken die sie aufführten und glänzte mit Pünktlichkeit und Elan. Da das Theater neben seinem großen Spiel seine große Leidenschaft war, hätte er keinem der Schauspieler jemals ein Haar gekrümmt. Doch kam die Nacht und damit auch sein Spieltrieb zum Vorschein, so war er plötzlich wie ausgewechselt. Aus dem fröhlichen und albernen Mann und ein kaltes, berechnendes Monster. Der Blutregen war gnadenlos, mitleidlos und vor allem gewissenlos. Er genoss sein Spiel mit jeder Faser, liebte es seine Opfer leiden zu lassen und war äußerst kreativ wenn es darum ging seine Opfer zu positionieren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Persönlichkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Vaughn&amp;diff=662</id>
		<title>Vaughn</title>
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				<updated>2019-03-10T22:29:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vaughn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;quot;Blutregen&amp;quot; genannt, *4. [[Monat|Maskenmond]] 2492 n.d.57.M. in [[Lerentia]]; +7. [[Monat|Blühmond]] 2528 n.d.57.M. in [[Seiya]] (hingerichtet)) war ein lerentianischer Serienmörder, der zwischen 2507 und 2528 n.d.57.M. in Rhûn sein Unwesen trieb. Zunächst nur in Lerentia tätig, verlegte er später seine Aktivitäten nach Seiya um seine Herkunft geheim zu halten. Von allem Mördern und Verbrechern, die Rhûn bisher beherbergte, ist der blutrünstige [[Malakhim]] wohl der gefürchtetste gewesen. Der Nachname des Serienmörders ist nicht bekannt, nähere Verwandte von ihm die diese Information hätten preisgeben können, zählten zu den ersten seiner Opfer. Als gebürtiger Lerentianer war es ihm ein Leichtes sich vor der Justiz zu verstecken, denn niemand vermutete einen Engel hinter diesen grausamen Taten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Biographie== &lt;br /&gt;
===Jugend=== &lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass der junge Engel als Sohn eines Bankmannes und einer Blumenhändlerin zu Welt gekommen ist. Die beiden verschwanden zu selben Zeit spurlos und hinterließen einen Sohn. Es ist nicht sicher ob dieser Sohn tatsächlich der Serienmörder Vaughn war. Sicher weiß man jedoch, dass er schon als kleiner Junge ein häufiger Besucher des Theaters war. Fasziniert von den Talenten der Schauspieler die eigenen Emotionen zu überspielen und einfach alles auf ihre Gesichter zu zaubern was sie wollten, wurde er schon bald Teil der Gruppe, spielte die jüngeren Rollen und wuchs immer mehr in ältere Rollen hinein. Zu der Zeit galt er als aufgeweckter, wissensbegieriger Junge und niemand hätte geahnt, was einmal aus ihm werden würde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Blutregen=== &lt;br /&gt;
Seine blutigen Taten begannen wie erwähnt mit seinen Eltern, die der Engel im jungen Alter von 15 Jahren im Schlaf erstach. Beide warf er nach seiner Tat buchstäblich aus dem Himmel. Mit Hilfe seiner langjährigen Erfahrung fiel es ihm nicht schwer, den zutiefst schockierten und am Boden zerstörten Jungen zu mimen. Es war nichts weiter als ein Experiment gewesen, ein Test für sein Talent als Schauspieler. Durch diesen Mord jedoch entdeckte er den Spaß am töten und so verschwanden still und heimlich immer wieder Lerentianer und wurden nie wieder gesehen. Erst nach einigen Jahren entwickelte er ein weiteres künstlerisches Talent, welches ihn erst zum wahren Grauen des Landes machte. Seine Opfer verschwanden nicht mehr einfach nur, nein ganz im Gegenteil sie tauchten stets vor den Häusern ihrer Familien auf. Tot und in den skurrilsten Posen. Dieses Spiel des Serienmörders galt einzig und allein seiner Belustigung, denn er genoss den Schrecken jener Familien wenn sie ihre Liebsten am Morgen fanden. Man fürchtete sich immer mehr am Morgen die Haustüre zu öffnen, vielleicht wurde man ja von einem Toten begrüßt... Mit der Zeit wurde er immer kreativer, entwickelte ganze Szenerien um seine Opfer. Eine dieser Szenen gab ihm schließlich auch den Beinamen Blutregen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Todesengel=== &lt;br /&gt;
Kein Verbrechen ist perfekt und so wurde auch Vaughn schließlich der Gerechtigkeit zugeführt, als die Spionin [[Harissa Viero]] sein treiben aufdeckte und ihn überführte. Über mehrere Wochen hinweg gelang es ihr ihn zu observieren ohne, dass er es bemerkt hätte, doch auch sie sollte schließlich Teil seines Spieles werden, als sie ihm auffiel. Die Szene die er für sie vorbereitet hatte, wurde jedoch nie fertig gestellt, denn bevor es soweit war beging er einen folgenschweren Fehler, der sein Spiel für immer beendete. Nach dem Sturz aus dem Himmel wurde er in Seiya am Galgen hingerichtet. Der Überlieferung nach soll er mit einem Lächeln gestorben sein und den Worten &amp;quot;Süße Träume...&amp;quot; auf den Lippen, den Blick stets auf die junge Meisterspionin gerichtet, von der er stets nur als seinem Todesengel sprach. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Aussehen== &lt;br /&gt;
Der Malakhim war von hochgewachsener Gestalt gewesen. Breite Schultern und mächtige Flügel hatten ihm eine beeindruckende Gestalt gegeben, die besonders im Theater sehr gerne gesehen war. Sein schwarzes Haar hing ihm stets wirr bis zu den Schultern, doch wirkte es immer so als müsste es genau so sein. Eisblaue Augen stachen aus dem markanten Gesicht hervor und schienen immer eine gewisse Härte zu haben, ganz gleich ob er nun lachte oder weinte. Wie es damals so üblich war trug er seine Flügel stets offen für jedermann sichtbar, denn die Malakhime sind eine sehr stolze Rasse und bliden sich viel auf die Reinheit ihrer Flügel. Etwas das er wohl nur für das Theater absetzte, war sein Zylinder und er konnte wohl zuweilen unangenehm werden, wenn er nach einer Vorstellung nicht mehr genau da war, wo er ihn liegen gelassen hatte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Charakter== &lt;br /&gt;
Begegnete er einem auf der Straße, so war der Malakhim stets freundlich und zuvorkommen, wie man es von einem Engel eben erwartete. Er hatte wohl auch den Stolz dieser Rasse in sich und konnte zuweilen recht arrogant wirken, wenn man ihn in Frage stellte. Seine Kollegen am Theater würden ihn stets als fröhlichen Zeitgenossen beschreiben, immer für einen Spaß und eine gute Feier zu haben. Er arbeitete mit viel Freude und Enthusiasmus an den Stücken die sie aufführten und glänzte mit Pünktlichkeit und Elan. Da das Theater neben seinem großen Spiel seine große Leidenschaft war, hätte er keinem der Schauspieler jemals ein Haar gekrümmt. Doch kam die Nacht und damit auch sein Spieltrieb zum Vorschein, so war er plötzlich wie ausgewechselt. Aus dem fröhlichen und albernen Mann und ein kaltes, berechnendes Monster. Der Blutregen war gnadenlos, mitleidlos und vor allem gewissenlos. Er genoss sein Spiel mit jeder Faser, liebte es seine Opfer leiden zu lassen und war äußerst kreativ wenn es darum ging seine Opfer zu positionieren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Persönlichkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Bewohner&amp;diff=661</id>
		<title>Bewohner</title>
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				<updated>2019-03-10T22:23:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Herrscher über die Länder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Götter== &lt;br /&gt;
===aktuelle Götter Rhûns=== &lt;br /&gt;
*[[Alea]] &lt;br /&gt;
*[[Azmera]] &lt;br /&gt;
*[[Diana]]&lt;br /&gt;
*[[Edana]] &lt;br /&gt;
*[[Llauron]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ehemalige Götter Rhûns=== &lt;br /&gt;
*[[Ilonia]] &lt;br /&gt;
*[[Anael]] &lt;br /&gt;
*[[Vivi]] &lt;br /&gt;
*[[Elenya]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Götter außerhalb Rhûns=== &lt;br /&gt;
==Herrscher über die Städte== &lt;br /&gt;
===Lerentia=== &lt;br /&gt;
*[[Diana|Diana Satise]] &lt;br /&gt;
*[[Parlament]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Manosse=== &lt;br /&gt;
*[[Ältestenrat]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nelaris=== &lt;br /&gt;
*[[Liadan|Liadan Rílvenar]] &lt;br /&gt;
*[[Sineth|Sineth Rílvenar]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pyra=== &lt;br /&gt;
*[[Leiripa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spieler Charaktere== &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- In alphabetischer Ordnung nach Heimatstadt --&amp;gt; &lt;br /&gt;
===Lerentia=== &lt;br /&gt;
*[[Azrael|Azrael Satise]] &lt;br /&gt;
*[[Cruxis]], Heerführer Lerentias&lt;br /&gt;
*[[Dawn]], Cruxis&amp;#039; Tochter&lt;br /&gt;
*[[Diana|Diana Satise]] &lt;br /&gt;
*[[Japhrimel]], oberster Richter Lerentias&lt;br /&gt;
*[[Lyra|Lyramatiel Satise]] &lt;br /&gt;
*[[Raziel]], Gardist&lt;br /&gt;
*[[Toss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Manosse===&lt;br /&gt;
*[[Albuneia]], Mitglied des Ältestenrates&lt;br /&gt;
*[[Blum]], einstiges Waisenmädchen, weniger bekannt als Fiorina Delacour &lt;br /&gt;
*[[Damian|Damian Lorindar]]&lt;br /&gt;
*[[Elinor|Elinor Lorindar]]&lt;br /&gt;
*[[Jenna]]&lt;br /&gt;
*[[Levkosyo]], berühmter Gelehrter und Verfasser der Enzcyclopedaia Rhûna &lt;br /&gt;
*[[Mira|Mira Aquariana]]&lt;br /&gt;
*[[Nerelle]], Sturmhexe, Tochter Tions&lt;br /&gt;
*[[Seramire]], Dioplomatin oft außerhalb Rhûns unterwegs, Tochter Tions&lt;br /&gt;
*[[Sao]], Tochter Tions&lt;br /&gt;
*[[Tion]], Ratsmitglied&lt;br /&gt;
*[[Ursula]], Meereshexe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nelaris=== &lt;br /&gt;
*[[Aislin|Aislin Neira Rílvenar]], Prinzessin Nelaris&amp;#039;&lt;br /&gt;
*[[Carac Torven Yvans]], Wiedergänger&lt;br /&gt;
*[[Connor]], Bruder Serafins&lt;br /&gt;
*[[Fedon|Fedon Rílvenar]], Prinz Nelaris&amp;#039;&lt;br /&gt;
*[[Kimba]], Heilerin&lt;br /&gt;
*[[Liadan|Liadan Rílvenar]], Königin Nelaris&amp;#039;&lt;br /&gt;
*[[Roxane]], Spielfrau und Kräuterheilerin &lt;br /&gt;
*[[Sineth|Sineth Rílvenar]], König Nelaris&amp;#039;&lt;br /&gt;
*[[Sylvanosz]], begabter Geiger (und Familie) &lt;br /&gt;
*[[Yileen]], Heiler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pyra=== &lt;br /&gt;
*[[Aerith|Aerith Satise]], Rufname: Hunger&lt;br /&gt;
*[[Ailith|Ailith Satise]], Gestaltenwandlerin&lt;br /&gt;
*[[Alexei|Alexei Sergejowitsch Naryshkin]] &lt;br /&gt;
*[[Caitleen Somers]] &lt;br /&gt;
*[[Chani]], Seherin&lt;br /&gt;
*[[Cobar]]&lt;br /&gt;
*[[Elinora]] &lt;br /&gt;
*[[Hugh]]&lt;br /&gt;
*[[Jarieth|Jarieth Satise]], Rufname: Tod&lt;br /&gt;
*[[Lilaia]]&lt;br /&gt;
*[[Lilith|Lilith Satise]] &lt;br /&gt;
*[[Leiripa|Leiripa Wyn]], eigentlich Lilaia, Witwe [[Eligor|Eligors]] und Herrscherin über [[Pyra]]&lt;br /&gt;
*[[Madame le Monde]], die Bordellbesitzerin der rhûn&amp;#039;schen Bordells &lt;br /&gt;
*[[Matthias]] Urbánjek&lt;br /&gt;
*[[Panthera]], die Verfluchte &lt;br /&gt;
*[[Sharael]], Giftmischer&lt;br /&gt;
*[[Sainath|Sainath Satise]], Rufname: Pestilenz, Saint&lt;br /&gt;
*[[Seireth|Seireth Satise]], Rufname: Krieg&lt;br /&gt;
*[[Seth|Seth Satise]], Drachenwandler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seiya, beheimatet, zugereist oder heimatlos===&lt;br /&gt;
*[[Alessandra Yvans]]&lt;br /&gt;
*[[Anchiale|Anchiale Lykorias]], Bibliothekarin in der Zentralbibliothek &lt;br /&gt;
*[[Antrazith]], Flötenbauer, Nomlie &lt;br /&gt;
*[[Azrael|Azrael Satise]], Angehöriger der Stadtwache Seiyas&lt;br /&gt;
*[[Caleth|Caleth Orlyt&amp;#039;tar]], Händler &lt;br /&gt;
*[[Diana|Diana Satise]] &lt;br /&gt;
*[[Elwing Terian]], Heerführerin und Herrin über Dracona, ab und an in Rhûn zu Gast&lt;br /&gt;
*[[Frances]], Gute Fee&lt;br /&gt;
*[[Hoél|Hoél Yvans]], Hauptmann der Stadtwache Seiyas&lt;br /&gt;
*[[Lyra|Lyra Satise]] &lt;br /&gt;
*[[Lucille|Lucille Raion]] &lt;br /&gt;
*[[Minuit|Minuit Corbell]] &lt;br /&gt;
*[[Samael|Samael Satise]]&lt;br /&gt;
*[[Serafin]], der Waffenschmied Seiyas &lt;br /&gt;
*[[Zuri]], Tänzerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eiswelt=== &lt;br /&gt;
*[[Evelynn]] &lt;br /&gt;
*[[Gwydion]], Gemahl Edanas und &amp;#039;Erfinder&amp;#039; der Nomlies &lt;br /&gt;
*[[Hannah]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitergezogen oder Verstorben== &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*[[Aelfric Bearpaw]], Krieger &lt;br /&gt;
*[[Agni]], Feuerelementar &lt;br /&gt;
*[[Alizea]], † 29. Saatmond 07&lt;br /&gt;
*[[Amaunet]] &lt;br /&gt;
*[[Anouk Wallin]] &lt;br /&gt;
*[[Armand de Vigan]], † 29. Saatmond 07&lt;br /&gt;
*[[Ayrek]], †, ein Werpir&lt;br /&gt;
*[[Ceridwen]], Heilerin und Runenmeisterin  &lt;br /&gt;
*[[Charles]], †&lt;br /&gt;
*[[Eligor]],†, Xenokrat und Herrscher Pyras &lt;br /&gt;
*[[Elwing Terian]], Heerführerin und Herrin über Dracona &lt;br /&gt;
*[[Emerya]] &lt;br /&gt;
*[[Esekhiel]]&lt;br /&gt;
*[[Fixiel]], †, ehemaliger Hauptmann der Stadtwache&lt;br /&gt;
*[[Iasi]]&lt;br /&gt;
*[[Isabella]], † 29. Saatmond 07&lt;br /&gt;
*[[Skar|Israfel]], genannt Skar&lt;br /&gt;
*[[Jizij|Jizij Caethiellor]], †&lt;br /&gt;
*[[Kaela]] &lt;br /&gt;
*[[Késhar]], Drachenwandler und Bote, mit Jael verschwunden&lt;br /&gt;
*[[Lanar]], †, ehemaliger Herrscher Pyras&lt;br /&gt;
*[[Leah]]&lt;br /&gt;
*[[Der phantastische Leif]], Wanderkünstler und Jongleur &lt;br /&gt;
*[[Lennja Wallin]] &lt;br /&gt;
*[[Liovath|Liovath Caethiellor]]&lt;br /&gt;
*[[Loki Borrail]] &lt;br /&gt;
*[[Luzifer Satise]], ehemaliger Heerführer &lt;br /&gt;
*[[Malachi]], Gestaltwandler&lt;br /&gt;
*[[Marissol]]  &lt;br /&gt;
*[[Mattheo]], † 29. Saatmond 07&lt;br /&gt;
*[[Mèdha|Melana]], bekannt als Mèdha&lt;br /&gt;
*[[Mia]], Schauspielerin &lt;br /&gt;
*[[Michel Digeau]], Werwolf &lt;br /&gt;
*[[Nediva Mariola]], Ritualisitin &lt;br /&gt;
*[[Nivaan]]&lt;br /&gt;
*[[Paka]], Taugenichts und Tunichtgut &lt;br /&gt;
*[[Phédre|Phédre nó Budoir]], Anguisette und Kurtisane &lt;br /&gt;
*[[Ra und Raoui]], Straßenkinder &lt;br /&gt;
*[[Rukh Rai&amp;#039;shiz]], dunkelelf&amp;#039;scher Söldner &lt;br /&gt;
*[[Shanya Anyuri]], † 29. Saatmond 07, die ehemalige Besitzerin der Schenken Rhûns und Wirtin der Dorfküche &lt;br /&gt;
*[[Soraya]]&lt;br /&gt;
*[[Sky|Soraya Rílvenar]] und [[Sora|Sekaya Rílvenar]], †&lt;br /&gt;
*[[Surona Funkenschlag]], Anführer der Zwerge Pyras &lt;br /&gt;
*[[Tavian|Tavian Wellenreiter]] &lt;br /&gt;
*Der Orix [[Telcontar]], Lichtpriester im Dom zu Seiya, † 29. Saatmond 07&lt;br /&gt;
*[[Valeryan]], † 29. Saatmond 07, ehemaliger Wirt der Dorfküche &lt;br /&gt;
*[[Wilwarin]], Musiklehrerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das einfache Volk (NPC)== &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- In alphabetischer Ordnung nach Heimatstadt --&amp;gt; &lt;br /&gt;
=== Lerentia === &lt;br /&gt;
*[[Alatariel]] &lt;br /&gt;
*[[Basil]] &lt;br /&gt;
*[[Blumenmädchen]] &lt;br /&gt;
*[[Hiruel]] &lt;br /&gt;
*[[Ophra]] &lt;br /&gt;
=== Manosse === &lt;br /&gt;
*[[Atlaua]], Stallbesitzer &lt;br /&gt;
*[[Kaleus]] &lt;br /&gt;
*[[Marian]] &lt;br /&gt;
*[[Meerhexe]] &lt;br /&gt;
*[[Natilia]] &lt;br /&gt;
*[[Nereus]]&lt;br /&gt;
=== Nelaris === &lt;br /&gt;
*[[Adan]], Barde im [[Schenke &amp;quot;Zum Weinhauer&amp;quot;|Weinhauer]] &lt;br /&gt;
*[[Bohumir]], Wirt des [[Schenke &amp;quot;Zum Weinhauer&amp;quot;|Weinhauers]] &lt;br /&gt;
*[[Doron]], Waffenschmied &lt;br /&gt;
*[[Eeri]], Rüstungsschmied &lt;br /&gt;
*[[Eleusis]] &lt;br /&gt;
*[[Jyoti]], Stallbesitzer &lt;br /&gt;
*[[Pinja]], Schankmaid im [[Schenke &amp;quot;Zum Weinhauer&amp;quot;|Weinhauer]] &lt;br /&gt;
=== Pyra === &lt;br /&gt;
*[[Keleos]], Voodoopriester &lt;br /&gt;
*[[Kumari]], Stallbesitzer&lt;br /&gt;
*[[Madame le Monde]], die Bordellbesitzerin der rhûn&amp;#039;schen Bordells&lt;br /&gt;
*[[Rhenos]], Wirt des [[Taverne &amp;quot;Zum Wanderer&amp;quot;|Wanderers]] &lt;br /&gt;
*[[Rhia]], Schankmaid im [[Taverne &amp;quot;Zum Wanderer&amp;quot;|Wanderer]] &lt;br /&gt;
*[[Tristan]], Barde im [[Taverne &amp;quot;Zum Wanderer&amp;quot;|Wanderer]] &lt;br /&gt;
*[[Zwergfels]] &lt;br /&gt;
=== Seiya === &lt;br /&gt;
*[[Die schwarze Eva]], Markedenterin/Wanderhändlerin &lt;br /&gt;
*[[Rathaus]], Abgeordnete &lt;br /&gt;
=== Siehe auch ===&lt;br /&gt;
*[[:Kategorie: Verstorben]] &lt;br /&gt;
*[[:Kategorie: Historische Persönlichkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Gargoyles&amp;diff=660</id>
		<title>Gargoyles</title>
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				<updated>2019-03-10T19:59:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gargoyles&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Statuen, die durch wie auch immer geartete Magie zum Leben erweckt wurden. Wer die ersten, von den Göttern geschaffenen Gargoyles sind, oder ob diese noch existieren, ist heute nicht mehr bekannt, doch die Kunst Gargoyles zu erschaffen, wurde von den Göttern an die Sterblichen weitergegeben, sodass die Rasse fortbestehen kann. Nicht zu verwechseln mit den [[Golems]] von Nelaris.&lt;br /&gt;
==Aussehen==&lt;br /&gt;
Das Erscheinungsbild der Gargoyles variiert je nach den Visionen des Bildhauers, der die Statue erschaffen hat. Die reptilienartigen Geschöpfe mit Flügeln und Schweif sind eher aus Vorurteilen und Klischees entstanden. Tatsächlich können Gargoyles auch wie ganz normale Elfen oder Zwerge aussehen, oder jedes andere Wesen, dass der Bildhauer sich erdacht hat. &lt;br /&gt;
Viele Bildhauer scheinen allerdings bei ihren Schöpfungen humanoide Formen den geflügelten Klischees vorzuziehen, da sie sie als Diener erschaffen, bei denen Hände ganz nützlich sind.&lt;br /&gt;
==Fähigkeiten==&lt;br /&gt;
Gargoyles können sich dank ihrer Magie bei Nacht frei bewegen, obwohl ihre materielle Beschaffenheit dies für gewöhnlich nicht zulässt. Bei Tag erstarren sie allerdings zu den Statuen aus denen sie geschaffen wurden. &lt;br /&gt;
Sie bestehen aus normalerweise unbelebtem Material, in der Regel aus Stein. Sie sind entsprechend stark und widerstandsfähig, dennoch müssen sie auch besondere Vorsicht an den Tag legen, da das Material aus dem sie bestehen eben nicht heilt wie Fleisch und abgebrochene Stücke meist permanent fehlen. Natürlich gibt es die Möglichkeit einen Elementarmagier dazu zu bringen, das fehlende Stück zu ersetzen, doch auch das bleibt unbelebt, bis es wieder mit der zum Gargoyle passenden Magie versehen wurde.&lt;br /&gt;
Obwohl Gargoyles aus Magie entstehen, ist es den meisten von ihnen nicht möglich selbst Magie anzuwenden. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel. Vermutlich ist dies abhängig von den Wünschen und Kräften des Schöpfers. &lt;br /&gt;
==Charakter==&lt;br /&gt;
Zumeist sind Gargoyles ihren Schöpfern in Loyalität verbunden und tun, wie ihnen geheißen. Ist der Schöpfer tot, können die Gargoyles ihr Leben frei fortsetzen. Oft sind sie dann Einzelgänger, weil sie sich nicht mit den Fleischlingen identifizieren können. Andere gehen in ihrer Freiheit richtig auf und passen sich an ihre Umgebung an. &lt;br /&gt;
Natürlich gibt es auch solche, die ihren Schöpfern wenn überhaupt nur unfreiwillig dienen und sich nach ihrer Freiheit sehnen oder sie gar erkämpfen. Andere werden nur geschaffen um von Anfang an frei zu sein. &lt;br /&gt;
==Vorkommen==&lt;br /&gt;
Da sie ursprünglich in Lerentia geschaffen wurden, um die dortigen heiligen Stätten und Würdenträger zu schützen, gibt es dort das größte Aufkommen von ihnen. Doch auch Alea erkannte die Vorzüge von belebtem Stein und schuf ihre eigenen Exemplare, wodurch sie auch in Pyra Einzug erhielten und dort bis heute geschaffen werden. &lt;br /&gt;
Da die meisten Gargoyles auf Grund ihre massiven Gewichts nicht schwimmen können, fanden sie in Manosse nie Verbreitung, während man in Nelaris die Verwendung von [[Golems]] bevorzugt. Diese beiden werden zwar gerne verwechselt, haben allerdings nichts miteinander gemein.&lt;br /&gt;
==Bekannte Unterarten==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zwischen zwei Arten der Gargoyles zu unterscheiden. Die eine Art besteht aus permanent lebendem Gestein und kann sich bei Tag und bei Nacht gleichermaßen bewegen. Die andere Art dagegen muss am Tage still als Statue an ihrem Platz stehen, während sie nachts aus Fleisch und Blut zwischen den anderen Bewohnern des Landes einher wandeln kann ohne aufzufallen. &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Liste der Rassen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Gargoyles&amp;diff=659</id>
		<title>Gargoyles</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gargoyles&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Statuen, die durch wie auch immer geartete Magie zum Leben erweckt wurden. Wer die ersten, von den Göttern geschaffenen Gargoyles sind, oder ob diese noch existieren, ist heute nicht mehr bekannt, doch die Kunst Gargoyles zu erschaffen, wurde von den Göttern an die Sterblichen weitergegeben, sodass die Rasse fortbestehen kann. Nicht zu verwechseln mit den [[Golems]] von Nelaris.&lt;br /&gt;
==Aussehen==&lt;br /&gt;
Das Erscheinungsbild der Gargoyles variiert je nach den Visionen des Bildhauers, der die Statue erschaffen hat. Die reptilienartigen Geschöpfe mit Flügeln und Schweif sind eher aus Vorurteilen und Klischees entstanden. Tatsächlich können Gargoyles auch wie ganz normale Elfen oder Zwerge aussehen, oder jedes andere Wesen, dass der Bildhauer sich erdacht hat. &lt;br /&gt;
Viele Bildhauer scheinen allerdings bei ihren Schöpfungen humanoide Formen den geflügelten Klischees vorzuziehen, da sie sie als Diener erschaffen, bei denen Hände ganz nützlich sind.&lt;br /&gt;
==Fähigkeiten==&lt;br /&gt;
Gargoyles können sich dank ihrer Magie bei Nacht frei bewegen, obwohl ihre materielle Beschaffenheit dies für gewöhnlich nicht zulässt. Bei Tag erstarren sie allerdings zu den Statuen aus denen sie geschaffen wurden. &lt;br /&gt;
Sie bestehen aus normalerweise unbelebtem Material, in der Regel aus Stein. Sie sind entsprechend stark und widerstandsfähig, dennoch müssen sie auch besondere Vorsicht an den Tag legen, da das Material aus dem sie bestehen eben nicht heilt wie Fleisch und abgebrochene Stücke meist permanent fehlen. Natürlich gibt es die Möglichkeit einen Elementarmagier dazu zu bringen, das fehlende Stück zu ersetzen, doch auch das bleibt unbelebt, bis es wieder mit der zum Gargoyle passenden Magie versehen wurde.&lt;br /&gt;
Obwohl Gargoyles aus Magie entstehen, ist es den meisten von ihnen nicht möglich selbst Magie anzuwenden. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel. Vermutlich ist dies abhängig von den Wünschen und Kräften des Schöpfers. &lt;br /&gt;
==Charakter==&lt;br /&gt;
Zumeist sind Gargoyles ihren Schöpfern in Loyalität verbunden und tun, wie ihnen geheißen. Ist der Schöpfer tot, können die Gargoyles ihr Leben frei fortsetzen. Oft sind sie dann Einzelgänger, weil sie sich nicht mit den Fleischlingen identifizieren können. Andere gehen in ihrer Freiheit richtig auf und passen sich an ihre Umgebung an. &lt;br /&gt;
Natürlich gibt es auch solche, die ihren Schöpfern wenn überhaupt nur unfreiwillig dienen und sich nach ihrer Freiheit sehnen oder sie gar erkämpfen. Andere werden nur geschaffen um von Anfang an frei zu sein. &lt;br /&gt;
==Vorkommen==&lt;br /&gt;
Da sie ursprünglich in Lerentia geschaffen wurden, um die dortigen heiligen Stätten und Würdenträger zu schützen, gibt es dort das größte Aufkommen von ihnen. Doch auch Alea erkannte die Vorzüge von belebtem Stein und schuf ihre eigenen Exemplare, wodurch sie auch in Pyra Einzug erhielten und dort bis heute geschaffen werden. &lt;br /&gt;
Da die meisten Gargoyles auf Grund ihre massiven Gewichts nicht schwimmen können, fanden sie in Manosse nie Verbreitung, während man in Nelaris die Verwendung von [[Golems]] bevorzugt. Diese beiden werden zwar gerne verwechselt, haben allerdings nichts miteinander gemein.&lt;br /&gt;
==Bekannte Unterarten==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zwischen zwei Arten der Gargoyles zu unterscheiden. Die eine Art besteht aus permanent lebendem Gestein und kann sich bei Tag und bei Nacht gleichermaßen bewegen. Die andere Art dagegen muss am Tage still als Statue an ihrem Platz stehen, während sie nachts aus Fleisch und Blut zwischen den anderen Bewohnern des Landes einher wandeln kann ohne aufzufallen. &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lister der Rassen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;‘’’Gargoyles’’’ sind Statuen, die durch wie auch immer geartete Magie zum Leben erweckt wurden. Wer die ersten, von den Göttern geschaffenen Gargoyles sind, oder ob diese noch existieren, ist heute nicht mehr bekannt, doch die Kunst Gargoyles zu erschaffen, wurde von den Göttern an die Sterblichen weitergegeben, sodass die Rasse fortbestehen kann. Nicht zu verwechseln mit den [[Golems]] von Nelaris.&lt;br /&gt;
==Aussehen==&lt;br /&gt;
Das Erscheinungsbild der Gargoyles variiert je nach den Visionen des Bildhauers, der die Statue erschaffen hat. Die reptilienartigen Geschöpfe mit Flügeln und Schweif sind eher aus Vorurteilen und Klischees entstanden. Tatsächlich können Gargoyles auch wie ganz normale Elfen oder Zwerge aussehen, oder jedes andere Wesen, dass der Bildhauer sich erdacht hat. &lt;br /&gt;
Viele Bildhauer scheinen allerdings bei ihren Schöpfungen humanoide Formen den geflügelten Klischees vorzuziehen, da sie sie als Diener erschaffen, bei denen Hände ganz nützlich sind.&lt;br /&gt;
==Fähigkeiten==&lt;br /&gt;
Gargoyles können sich dank ihrer Magie bei Nacht frei bewegen, obwohl ihre materielle Beschaffenheit dies für gewöhnlich nicht zulässt. Bei Tag erstarren sie allerdings zu den Statuen aus denen sie geschaffen wurden. &lt;br /&gt;
Sie bestehen aus normalerweise unbelebtem Material, in der Regel aus Stein. Sie sind entsprechend stark und widerstandsfähig, dennoch müssen sie auch besondere Vorsicht an den Tag legen, da das Material aus dem sie bestehen eben nicht heilt wie Fleisch und abgebrochene Stücke meist permanent fehlen. Natürlich gibt es die Möglichkeit einen Elementarmagier dazu zu bringen, das fehlende Stück zu ersetzen, doch auch das bleibt unbelebt, bis es wieder mit der zum Gargoyle passenden Magie versehen wurde.&lt;br /&gt;
Obwohl Gargoyles aus Magie entstehen, ist es den meisten von ihnen nicht möglich selbst Magie anzuwenden. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel. Vermutlich ist dies abhängig von den Wünschen und Kräften des Schöpfers. &lt;br /&gt;
==Charakter==&lt;br /&gt;
Zumeist sind Gargoyles ihren Schöpfern in Loyalität verbunden und tun, wie ihnen geheißen. Ist der Schöpfer tot, können die Gargoyles ihr Leben frei fortsetzen. Oft sind sie dann Einzelgänger, weil sie sich nicht mit den Fleischlingen identifizieren können. Andere gehen in ihrer Freiheit richtig auf und passen sich an ihre Umgebung an. &lt;br /&gt;
Natürlich gibt es auch solche, die ihren Schöpfern wenn überhaupt nur unfreiwillig dienen und sich nach ihrer Freiheit sehnen oder sie gar erkämpfen. Andere werden nur geschaffen um von Anfang an frei zu sein. &lt;br /&gt;
==Vorkommen==&lt;br /&gt;
Da sie ursprünglich in Lerentia geschaffen wurden, um die dortigen heiligen Stätten und Würdenträger zu schützen, gibt es dort das größte Aufkommen von ihnen. Doch auch Alea erkannte die Vorzüge von belebtem Stein und schuf ihre eigenen Exemplare, wodurch sie auch in Pyra Einzug erhielten und dort bis heute geschaffen werden. &lt;br /&gt;
Da die meisten Gargoyles auf Grund ihre massiven Gewichts nicht schwimmen können, fanden sie in Manosse nie Verbreitung, während man in Nelaris die Verwendung von [[Golems]] bevorzugt. Diese beiden werden zwar gerne verwechselt, haben allerdings nichts miteinander gemein.&lt;br /&gt;
==Bekannte Unterarten==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zwischen zwei Arten der Gargoyles zu unterscheiden. Die eine Art besteht aus permanent lebendem Gestein und kann sich bei Tag und bei Nacht gleichermaßen bewegen. Die andere Art dagegen muss am Tage still als Statue an ihrem Platz stehen, während sie nachts aus Fleisch und Blut zwischen den anderen Bewohnern des Landes einher wandeln kann ohne aufzufallen. &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lister der Rassen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Pyra&amp;diff=657</id>
		<title>Pyra</title>
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				<updated>2019-03-10T18:55:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Bevölkerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pyra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der fünf bekannten Städte [[Rhûn|Rhûns]]. Sie wurde von der Fruchtbarkeitsgöttin [[Alea]] gegründet und ist der Überlieferung nach die Stadt, die sich zur Zeit der Entstehung der Rassen am rasantesten entwickelt hat. Als Sündenpfuhl Rhûns ist sie die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate im ganzen Land. Nach dem letzten Meteoriteneinschlag gab Alea die weltliche Regierung ihres Gebiets ab, sodass mittlerweile [[Leiripa]] als Alleinherrscherin in Pyra regiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Namen hat die Stadt von dem Vulkan Pyra, in dessen Inneren sie erbaut wurde. So wurde über die Jahrhunderte aus &amp;quot;die Stadt im Berg Pyra&amp;quot; einfach &amp;quot;die Stadt Pyra&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Im Nordwesten des Landes zieht sich die Gebirgskette der [[Schwefelberge]] gen Südosten, wo sie bald auf die [[Himmelsberge]] trifft. Diese beiden Gebirgsketten werden oft als ein und dasselbe Gebirge gesehen, was allerdings eine falsche Annahme ist. Tatsächlich haben einige pyranische Forscher und Geologen Beweise erbracht, dass es zwei verschiedene Gebirgszüge sind. Während die Himmelsberge aus diversen Faltungen des Landes entstanden (vielleicht hatte da auch die Göttin [[Ilonia]] ihre Finger im Spiel), sind die Schwefelberge rein vulkanischen Ursprungs. Sie sind einander lediglich so nahe, dass sie beinahe miteinander verschmelzen. Inmitten des Schwefelgebirges befindet sich der Vulkan in dessen Innern die Stadt Pyra prosperiert. Der Vulkan ist mit seinen ca. 2.141 Metern der höchste Berg des gesamten Gebirgszugs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die übrigen Vulkane der Schwefelberge, derer es durchaus noch einige wenige zwischen den Bergen des Gebirgszugs gibt, sind noch immer aktiv und hüllen die Gegend zuweilen in warme Dampfschwaden, die über die Täler  schweben. Über die Jahrhunderte hinweg brechen diese Vulkane auch gelegentlich aus, anders als der Berg Pyra, der von Aleas Kräften gezähmt wird und mit seitlichen Schächten versehen wurde, durch die der Druck der Magmakammer bei Bedarf abgelassen werden kann. Einige Zwerge sind spezialisiert darauf diese Schächte zu warten und gegebenenfalls nach Anweisungen des Tempels neu anzulegen, falls einer durch erkaltetes magmatisches Gestein unbrauchbar geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bergen befinden sich viele Täler, die zum Teil für Agrarwirtschaft genutzt werden, teilweise bewohnt und teilweise ungenutzt sind. Einige davon sind nur über das weit verzweigte Tunnelsystem innerhalb der Berge erreichbar, da die Felswände um sie herum derart steil abfallen, dass man das Tal nur mit einem Sturz in die Tiefe erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pyras Vulkan hat der [[Gjöll|Ylgjöll]] seine Quelle, welcher sich durch das Schwefelgebirge schlängelt und sich zunächst mit dem [[Gjöll|Gjöllthra]] aus der Friedensebene und dann mit dem [[Gjöll|Svolgjöll]] aus dem Düstermoor vereint um schließlich zusammen mit dem [[Gjöll|Sylgjöll]] und dem [[Gjöll|Gjöllhrid]] den [[Gjöll]] zu bilden, welcher durch [[Seiya]] hindurch in die [[Manosse|Manossianische See]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadt ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Pyra ist hauptsächlich der Baukunst der Zwerge entsprungen, die in dem Vulkankrater ein wahres Kunstwerk geschaffen haben. Sie ist an der Kraterwand entlang in 197 Ebenen angelegt, deren Durchmesser leicht variieren, sodass sie im Querschnitt dezent an ein Stundenglas erinnern. Die vielen Ebenen der Stadt werden durch unzählige Treppen, aber auch Flaschenzüge, magische Aufzüge, Rutschen und Tunnel miteinander verbunden, die in einem nahezu undurchdringbaren Durcheinander angelegt sind. Nicht selten gehen Neulinge in der Stadt verloren, weil sie sich einmal in der Treppe geirrt haben. Die Tunnel reichen zudem in einem weit verzweigten System tief in die Berge hinein und beschränken sich dabei bei weitem nicht nur auf den Berg Pyra selbst. In vielen dieser Tunnel finden sich Wohnhöhlen, versteckte Läden für allerlei suspekte Gegenstände und Substanzen und andere Dinge, die in anderen Teilen Rhûns verpönt wären.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Kraterboden besitzt einen Durchmesser von ca. 1.000 Metern. Hier befinden sich auch die einzigen wirklich freistehenden Gebäude der Stadt. Hier ist der Großteil an Läden, Werkstätten, Schenken, Kneipen und Freudenhäuser angesiedelt. Allerdings gibt es zwischen den vielen Wohnringen auch einige Ebenen, auf denen sich ebenfalls viele Geschäftsleute mit ihren Verkaufsräumen niedergelassen haben. Wenn man weiß, wo man suchen muss, finden sich auch zwischen den Wohnhäusern einige Spekunken und vor allem Bordelle. In einer etwa 150 Meter breiten Krempe am Rande des Platzes stützen etliche Säulen die erste Wohnebene ab, welche wesentlich schmaler ist als die Ebene des Kraterbodens. So sind nur die mittleren 700 Meter des Platzes nach oben hin offen und ermöglichen so den Blick die 197 Ebenen hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzstück des Kraterbodens ist der kolossale Tempel der Alea, welcher im Norden des Kraters direkt an den sechseckigen Stadtplatz grenzt. Direkt daneben findet sich das ‘Haus der Sinne’, das größte und angesehenste Bordell Pyras. Im Süden liegt dagegen das sogenannte Kampfviertel. Prunkstück dieses Bereichs ist die gewaltige Arena, in der regelmäßig Gladiatorenkämpfe zur Belustigung des Volkes stattfinden. Allerdings kämpfen hier auch Häftlinge aus dem angrenzenden Kerker des Öfteren um ihre Freiheit. Die gegenüberliegende Stadtwache sorgt dabei so gut es ihr möglich ist für die Sicherheit der Pyraner und reibungslose Abläufe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den vielen Einzelhäusern auf dem Kraterboden wurden einige größere Wohnkomplexe angelegt. Diese gehören hauptsächlich den alten Zwergenclans, die maßgeblich am Bau der Stadt beteiligt waren. Sie sind von hohen Mauern umschlossen und werden schwer bewacht. Es ist praktisch unmöglich, einen solchen Komplex käuflich zu erwerben, da sie von den Zwergen eifersüchtig gehütet und von Generation zu Generation vererbt werden. Über den Prunk und Reichtum dieser Wohnanlagen weiß ein jeder zu berichten, der von diesen Zwergen in ihre Hallen eingeladen wurde und sich ihr endloses Prahlen angehört hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die ersten 66 Ebenen, die sich vom Stadtplatz aus etwa 460 Meter kegelförmig in die Höhe winden, haben in sich eine Höhe von durchschnittlich 6,5 Metern. Allerdings haben die Wohnräume nur eine Höhe von etwas 2,5 Metern während das restliche Gestein zum Erhalt der Statik des Berges dient. Diese Wohnhöhlen gelten als Wohnraum für die eher ärmliche bzw. geringverdienende Bevölkerung. Ebene 66 hat nur noch einen Durchmesser von knapp 400 Metern. Über ihr wurde ein Ring aus Wasserspeiern in den Fels gehauen, welche mit einer großen Menge Magie angereichert wurden und im Falle eines Ausbruchs ein magisches Kraftfeld erzeugen, um die höher gelegenen Ebenen zu schützen. Doch auch die unteren Ebenen bleiben im Katastrophenfall nicht ungeschützt. Drei Säulenringe stützen die Ebenen vom Stadtplatz aus ab. In diese Säulen wurden diverse Schutzzauber eingewoben, welche, wie auch die Wasserspeicher, Kraftfelder erzeugen, wenn sie aktiviert werden, um das Volk zu schützen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die folgenden 112 Ebenen wurden kontinuierlich höher angelegt, sodass sie schließlich eine Höhe von bis zu 15 Metern erreichen. Die durchschnittliche Breite dieser Ebenen variiert allerdings oft, sodass einige immer wieder durch Säulen von den darunterliegenden Ebenen gestützt werden. Auch hier finden sich etliche Schutzzauber in diesen Säulenringen, die weitere Kraftfelder erzeugen, falls die Wasserspeier einmal versagen. Generell kann man davon ausgehen, dass mit der Höhe der Wohnebene auch das Einkommen der Bürger steigt. Während sich zunächst noch viele kleinere Einfamilienhäuser und Wohnkomplexe mit diversen Einzelwohnungen finden, werden die Häuser in den oberen 50 Ebenen dieses Bereichs immer größer und prunkvoller.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für alle Ebenen bis zu dieser Höhe gilt allerdings, dass die Häuser nicht freistehend sind, sondern tief in die Felsen des Vulkans gehauen wurden. Daher ist es von außen unmöglich zu sagen, wie groß die Behausungen in Wahrheit sind, denn sie können sich mehrere dutzend Meter in den Felsen hinein erstrecken. Einige Bewohner haben den Fels allerdings so behauen (lassen), dass es so aussieht, als würden ihre Häuser ein Stück weit aus dem Fels heraus ragen. Andere wiederum haben sich Immobilien erworben, die über zwei bis drei Ebenen hinweg übereinander stehen und diese zu einem einzigen Anwesen verschmolzen. Auch einige Drachenhorte reichen über mehrere Ebenen hinweg und sind zudem mit einem Balkon ausgestattet, welcher es den Echsen gestattet, sich in die Lüfte zu schwingen und wieder zu landen. Diese Balkone erfreuten sich schließlich weiter Beliebtheit und wurden auch an andere Wohnhäuser und öffentliche Plätze angebaut, um einen besseren Ausblick in den Krater zu ermöglich.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die letzten knapp 300 Meter des Vulkankraters teilen sich auf 14 Ebenen mit einer Höhe von bis zu 20 Metern auf. Hier wurde der Krater an der Nordwand trichterförmig behauen um längere Flächen anzulegen, auf denen die Anwesen der reichen Herrschaften ein gutes Stück aus dem Felsen heraus ragen und trotzdem noch Platz für einen Garten lassen. Die Südwand des Kraters führt dagegen weiter relativ steil nach oben, weist allerdings 2 zusätzliche Ebenen auf, da sie höher ist als die Nordwand.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Direktes Sonnenlicht fällt durch den offenen Krater lediglich auf die obersten Ebenen an der Nordseite des Kraters. Die dort erbauten Anwesen sind daher besonders begehrt bei den Reichen und Mächtigen, wechseln aber nur sehr selten ihre Besitzer. Sie gelten als Prestigeobjekt und gehören mittlerweile den Ältesten Familien Pyras. Der Rest des Kraters, liegt dagegen immer im Schatten bis hin zu völliger Dunkelheit. Durchbrochen wird diese Dunkelheit von unzähligen Leuchtkristallen, die in den Kraterwänden natürlich wachsen und teilweise für Lampen und Laternen geerntet werden. Allerdings werden auch Irrlichter gerne eingefangen und zu ihrem Unmut als Lichtspender genutzt. Immer wieder leuchtet es in den Tunneln rötlich, wobei ein fehlendes Flackern bereits verrät, dass es sich hierbei nicht um gewöhnliches oder magisches Feuer handelt. Dieses Leuchten stammt aus vereinzelten, offenliegenden Magmakammern, die neben einer immensen Hitze ihr ruhiges, rotes Licht verströmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich sind offene Holz- und Kohlefeuer in Pyra verboten, da die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung mit eventueller Todesfolge zu hoch ist. Die Kochstellen der Wohnhöhlen sind an das zentrale Belüftungssystem angeschlossen, sodass nur dort eine Flamme entfacht werden kann und darf. Wer sich nicht an dieses Verbot hält und sich dabei auch noch erwischen lässt, wird von den Stadtwachen in spezielle Zellen geworfen, in denen kleine Feuer brennen und der dichte Rauch das Atmen sehr erschwert. Wer diesen Zellenaufenthalt überlebt, lässt sich durch die Folgen der Rauchvergiftung nicht ein zweites Mal darum bitten, das Feuerverbot einzuhalten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Trinkwasser in Pyra gilt als besonders schmackhaft, da es durch mehrere Lagen des Vulkangesteins gefiltert wird und einen hohen Reinheitsgrad hat. Innerhalb der Stadt wird es durch ein ausgeklügeltes Rohrsystem zu den Behausungen transportiert und sogar bis weit in die Tunnel hinein gepumpt. Es wird allerdings deutlich davon abgeraten, Wasser aus anderen Quellen zu trinken, da viele andere Wasservorkommen, wie zum Beispiel die heißen Quellen, sehr schwefelhaltig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Plateau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort der schlichten Schönheit, der bei geringer vulkanischer Aktivität und passendem Wetter eine atemberaubende Aussicht bietet. Es ist eine natürlich entstandene Hochebene außerhalb des Berges. Hier oben ist es einem möglich, anders als innerhalb des Berges, frei durchzuatmen. An Tagen mit guten Wetterbedingungen kann man zwischen den Ausläufern des Schwefelgebirges hindurch hinaus in Richtung der Stadt [[Seiya]] blicken. Zur Rechten erkennt man an solchen Tagen noch die Ausläufer des [[Düstermoor|Düstermoors]], zur Linken erstreckt sich die weite Fläche der [[Friedensebene]]. Manchmal kann man sogar gerade heraus die ersten Häuser der Hafenmetropole erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die heißen Quellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; haben ihren Ursprung in tieferen Gesteinsschichten, wo sich das Wasser durch die Nähe zu den Magmaströmen erhitzt und sich schließlich mit Schwefel angereichert in Becken sammelt, die in einigen Kammern im Innern des Vulkans entstanden sind. Die Becken mit einer Entfernung von mindestens 500 m zu den Magmaströmen sind dabei zum Baden geeignet, näher an der vulkanischen Aktivität gelegene Quellen sind dafür zu heiß. Inzwischen wird dieses besonders heiße Thermalwasser und der dort entstehende Wasserdampf für die Heizung der oberen Ringe sowie die Warmwasserzufuhr aller Bereiche der Stadt genutzt, was auch ein Überfließen der natürlichen Becken verhindert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allgemein sind die heißen Quellen ein beliebter Badeort geworden, da das Wasser, welches reich an allerlei Mineralien ist, die körperliche und geistige Gesundheit fördern soll. Zudem hilft die Hitze, starke Verspannungen zu lösen. Während also die wohl temperierte Hauptquelle vor allem zur Entspannung und dem Knüpfen und der Festigung sozialer Kontakte genutzt wird, gibt es außerdem abgeschiedene, kleinere Becken, die eher für etwas lauschigere Stunden genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Steingärten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden 3721 v.d.l.M. von einigen einheimischen Künstlern angelegt, die der Stadt etwas Abwechslung und Vielfalt verleihen wollten, wenn denn schon bunte Gärten mit farbenfrohen, wohlduftenden Blumen aufgrund der mangelnden Sonneneinstrahlung nicht möglich und oft auch unerwünscht waren. So wurde ein Garten aus Felsstücken angelegt, die in unterschiedlichen Größen und Formen in einer der größeren Höhlen angeordnet wurden. Die Felsen bieten Sichtschutz zwischen den einzelnen Gebieten des Gartens, aber auch einige Sitzgelegenheiten und ansprechende Formen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Tempel Aleas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das Herzstück des Vulkankraters. Das riesige und dennoch äußerst anmutige Gebäude zu Ehren der Fruchtbarkeits- und Kriegsgöttin Pyras erstrahlt in weißem Marmor, der jede Lichtquelle aufzusaugen und um ein Vielfaches zu verstärken scheint. Das ehrfurchtgebietende Gebäude ist überwiegend am Rande des nach oben offen liegenden Platzes  gebaut, ein Teil liegt allerdings auch unter dem Vorsprung, auf dem die erste Wohnebene liegt. Über einen Tunnel gelangt man schließlich in die berüchtigten Gärten des Tempels, die in einem verborgenen Tal außerhalb des Berges angelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Da sich Pyra in einem Vulkan befindet, sind die Temperaturen das ganze Jahr über recht ähnlich - heiß! Die unteren Ebenen würden eher einer Sauna mit Temperaturen zwischen 60 und 70 °C gleichen, wenn es nicht das gut durchdachte System aus Lüftungsschächten und Rohrleitungen geben würde, die die Hitze ableiten und frische Luft hinein lassen. Die Abwärme wird in die umliegenden Tunnel geleitet, um sie auf 25 °C zu erwärmen. So herrschen auf allen Ebenen ähnliche Temperaturen, die ab und zu leicht zwischen 30 und 35 °C schwanken. Auch im Winter wird es nie wirklich kalt in der Stadt, nur die höchsten Ebenen können im tiefsten Winter einmal Temperaturen von vergleichsweise ungemütlichen 10 - 15 °C verzeichnen. Es gibt allerdings einige Mechanismen im städtischen Belüftungssystem, die dafür sorgen, dass die Abwärme aus dem Vulkaninneren nicht nur in die umliegenden Tunnel geleitet wird, sondern auch in die höheren Ebenen, sodass die oberen Anwesen noch immer mit ausreichend Wärme versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem, wo man sich aufhält, verändert sich auch die Luftfeuchtigkeit. In den Tunneln sammelt sich oft so viel Feuchtigkeit, dass ganze Fluchten glitschig nass sind, während andere Tunnel unheimlich trocken sind und das Atmen unangenehm werden kann. Im Krater selbst ist es immer recht schwül, was sich in den oberen Ebenen etwas bessert, da durch die Krateröffnung gelegentlich mal ein laues Lüftchen herein weht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Da die Stadt inmitten eines Berges liegt und in den Felsen des selben gehauen wurde, findet sich hier freilich keine Erde, auf der sich Pflanzen ausbreiten könnten, was den Ort recht grau und karg erscheinen lässt. Nur gelegentlich, in den feuchteren Tunneln finden sich einige hartnäckige Steinmoose. Ansonsten ist der Stein zu trocken und hart, als dass sich dort Pflanzen ansiedeln könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem der ewige Stein Pyras zu grau ist, der hat sich die nährstoffreiche Vulkanerde in den heimischen Garten geholt, um dort einige Blumen, Sträucher und Kräuter anzupflanzen. Unter den Anhängern Aleas findet sich das [[Aleafeuer]] auch gerne in den Hobbygärten, auch wenn es schwer zu pflegen und unmöglich zu züchten ist. Die Besitzer dieser Kleingärten zweckentfremden nicht selten die Lüftungsschächte der Stadt um etwas Sonnenlicht für ihre Blumen zu ergattern. Das wohl berühmteste Beispiel dieser selbstangelegten, grünen Augenweiden, ist die Efeuwand am Stadtplatz, die dereinst von der Hexe [[Shanya Anyuri]] angepflanzt wurde, die darin bestrebt war, ganz Pyra in einem grünen Glanz erstrahlen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht das an den Außenhängen Pyras aus sowie auf den anderen Hängen der Schwefelberge und in den vielen, teilweise versteckten Tälern. Hier draußen findet sich nicht nur äußerst fruchtbare Vulkanerde, sondern auch entsprechende Bepflanzung. Hier wachsen wild das Aleafeuer, viele verschiedene Kräuter und einige anderen Wildblumen, die sich in den Bergen heimisch fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es an den Südhängen viele Wein- und Kaffeeplantagen, die einen ausgezeichneten Ruf im Land haben. Auch andere Lebensmittel werden auf den Plantagen der Hänge und in den Tälern angebaut, an die ausreichend Licht gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fauna der Stadt und den umliegenden Tunneln ist dafür erstaunlich vielfältig. Von den winzigen [[Feuerzwergechse|Feuerzwergechsen]] über [[Nekromantensalamander]] bis hin zur [[Reitechse]] finden sich hier Reptilien unterschiedlicher Größe und Gefahrenstufe. Als besonders giftig und gefährlich gelten die verschiedenen Skorpionarten von [[Doppelschweif Skorpion|Doppelschweifskorpionen]] über [[Sichelskorpion|Sichelskorpione]] bis hin zum gefürchteten [[Mantikor]]. Generell kann man aber durchaus sagen, dass alles, was in Pyra überlebt, dies tut, weil es sich zu wehren weiß. Oder weil es trotz aller Widrigkeiten die Hitze des Vulkans liebt, wie es etwa der [[Satyrnkäfer]] tut, der in kleinen Schwärmen an den Lavaströmen zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Tunnel finden sich schließlich weniger gefährliche Tiere. Einige Singvögel, wie der [[Flitzpieper]], fühlen sich in den luftigen Höhen der Berge sehr heimisch. Auch Bergziegen und Geißböcke finden sich hier draußen zuhauf und werden von den Pyranern gerne gezähmt, um als Nutztiere für Milchprodukte und Fleisch zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
Bis heute ist der Vulkan, in dem Pyra erbaut wurde, aktiv, doch Alea sorgt mit ihrer Macht dafür, dass er schläft und für die Pyraner bewohnbar bleibt. Dennoch spuckt er immer wieder ein feuriges Inferno aus, wenn Alea ihr Feuer nicht unter Kontrolle hat, was glücklicherweise sehr selten der Fall ist. In diesen seltenen Katastrophenfällen sterben nicht nur jedes Mal etliche Bewohner der Stadt, auch die Sachbeschädigung ist immens, sodass unter anderem die Annalen der Stadt mehrere Male völlig der Magma zum Opfer gefallen sind. Eine genaue Erzählung der Geschichte Pyras ist daher nicht mehr vorhanden, auch wenn die pyranischen Chronisten immer wieder bemüht sind, die Geschichte aus ihrer Erinnerung heraus niederzuschreiben, was diese Aufzeichnungen besonders unzuverlässig und objektiv macht. Der letzte Vulkanausbruch im Jahre 05 n.d.l.M. zerstörte ein weiteres Mal die jüngsten Aufzeichnungsversuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der jüngeren Geschichte ist allerdings noch bekannt, dass [[Edana]] ihre Schwester Alea im [[Monat|Eismond]] 3823 v.d.l.M. unter falschen Vorwänden zu einer Schlacht in [[Nelaris]] verlockte. So nutzte die Herrin des Todes eine alte Fehde zwischen Alea und dem Waldgott [[Vivi]] aus, um ihre eigene Rechnung mit ihrem Bruder zu begleichen. Tausende Pyraner folgten den beiden Göttinnen in die Schlacht und beinahe schien sie gar zu Gunsten der Vulkanbewohner entschieden zu werden, wenn nicht [[Anael]] mit ihrem Heer eingegriffen hätte, um ihrem Onkel zur Seite zu stehen. Für Vivi allerdings kam jede Hilfe zu spät, denn Edana erreichte ihr Ziel, und es gelang ihr, den Waldgott mit sich in die Eiswelt zu ziehen. Die Pyraner waren derweil gezwungen, Nelaris geschlagen zu verlassen, als auch die Schicksalsgöttin [[Azmera]] sich einmischte und der Schlacht ein jähes Ende bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später, im Jahre 0 n.d.l.M., schwang sich ein [[Gefallene Malakhim|gefallener Malakh]] und Fürst eines niederen Höllenkreises mit Namen [[Lanar]] zum Herrscher über die Vulkanstadt auf. Er unterstrich seine Machtstellung, indem er jede wichtige Person des öffentlichen Lebens persönlich meuchelte und die Positionen mit seinen eigenen treuen Gefolgsleuten füllte. Es folgten Monate der Diktatur, und da Alea nichts dagegen unternahm, fand sich der Großteil des Volkes wohl mit der neuen Ordnung ab. So aber nicht die Anhänger der [[NiMiLa]], welche sich gegen den Herrscher auflehnte und ihn ein halbes Jahr nach der Machtergreifung in erbitterten Kämpfen niederstreckte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein gewählter Nachfolger war der Xenokrat [[Eligor]]. Doch auch seine Herrschaft sollte von vergleichsweise kurzer Dauer sein. Als im [[Monat|Weinmond]] 04 n.d.l.M. [[Shanya Anyuri]] und [[Samael|Samael Satise]] aufbrachen, um der Tunnelhexe Manya den Garaus zu machen, entfesselte die alte Hexe ein heftiges Erdbeben, bevor die beiden sie töten konnten. In Folge des Erdbebens brachen etliche Tunnel ein und unzählige Bewohner wurden verschüttet, so zum Beispiel einige Zwerge in der Schenke “Zum Weinhauer”, die in der Woche, die es brauchte, sie wieder auszugraben, den gesamten Wein- und Biervorrat der Schenke leerten. Einer der tragischsten Verluste dieses Bebens war allerdings Eligor selbst, der schwer verletzt wurde, als er mit seinem [[Nachtmahr|Höllenross]] in einem der Tunnel verschüttet wurde. Er erlag einige Wochen später seinen Verletzungen. Seine Nachfolge übernahm seine Gattin Leiripa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das nächste Unglück sollte nicht lange auf sich warten lassen. Als im [[Monat|Dustermond]] 05 n.d.l.M. ein fremder Gott in Rhûn einfiel, beraubte er die heimischen Götter ihrer Fähigkeiten und forderte die Herausgabe Aleas (Anmerkung der Chronisten: Bereits im Weinmond 00 n.d.60.M. wurde die feurige Göttin von jenem Gott entführt, konnte allerdings fünf Tage später von ihrem Mitgöttern befreit werden. Genauere Hintergründe und der Ereignishergang sind allerdings nicht rekonstruierbar). Erzürnt über diese Forderung und unfähig ihre Kräfte zu kontrollieren, brachte Alea den Vulkan aus Versehen zum Ausbruch. Einigen Magiern gelang es, hastig manche Tunnel zu versiegeln, doch für den Großteil der Stadt kam jede Hilfe zu spät. Die Häuser im Krater wurden zerstört und mehrere zehntausend Einwohner verloren ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser Katastrophe konnten bereits die meisten physischen Spuren beseitigt werden, als Ende des [[Monat|Saatmond]] 07 n.d.l.M. der nelarianische Hoffnungsfunke [[Elenya]] von einigen [[Daeva]] ermordet wurde und der Schutzwall um die Waldstadt fiel, sodass ihre Grenzen offen standen. Alea, die ihre Chance witterte, nun endlich die Waldstadt für sich zu beanspruchen, wie es ihr ihrer Meinung nach seit jeher zustünde, fiel ein weiteres mal mit ihrer pyranischen Horde dort ein. Doch wieder sollte es ihr nicht gelingen, denn die Geschichte der Schlacht acht Jahre zuvor wiederholte sich. So war es dieses Mal ihre Nichte [[Diana]], die wie einst ihre Mutter den Nelarianern zur Hilfe kam und die Pyraner zurück drängte. Auch Azmera mischte sich zum Schluss erneut in die Kämpfe ein und beendete diese mit Hilfe ihrer Kampfpriester. Wenige Augenzeugen berichten von einem Treffen der drei Göttinnen auf einem dem Schlachtfeld angrenzenden Hügel, doch was wirklich zwischen den dreien besprochen wurde, vermag niemand zu sagen, denn ein Kreis aus Feuer verbarg sie vor den Blicken anderer und übertönte ihre Worte mit lautem Getöse. Fest steht jedoch, dass Alea nach diesem “Götterkaffeekränzchen”, wie es im Volksmund gerne genannt wird, ihre Gefolgsleute dazu aufrief, die Waffen niederzulegen und nach Hause zurück zu kehren, wo gefeiert werden sollte - und auch wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bevölkerung =&lt;br /&gt;
Das Leben in der Vulkanstadt erfordert es, sich ein recht dickes Fell zuzulegen. So ist nicht nur der Vulkan selbst eine eher lebensfeindliche Umgebung, auch viele der Stadtbewohner sind Personen, denen man besser aus dem Weg geht. So zumindest der recht negative Ruf, den die Pyraner in anderen Teilen Rhûns haben. Allerdings kann man bei Weitem nicht alle über einen Kamm scheren. Die Kriminalitätsrate ist durchaus hoch, doch auch in der Vulkanstadt leben viele rechtschaffene und gesetzestreue Bürger, die ihr Leben ohne Gesetzesverstöße führen und sich einfach durchzuschlagen versuchen. Alea bietet in ihrem Reich vielen Wesen unterschiedlichster Moralvorstellungen ein Zuhause, sowie auch jenen, die schlicht das Leben in Dunkelheit oder unter der Erde bevorzugen. &lt;br /&gt;
Anlässlich des letzten Vulkanausbruchs wurde eine Volkszählung im [[Monat|Eismond]] 05 n.d.l.M durchgeführt, um das Ausmaß der Verluste dieser Katastrophe einschätzen zu können. Es wurden 258.731 Personen gezählt, allerdings musste man sich eingestehen, dass diese Zahl wenig Aufschluss über die genauen Verluste bot. Eine Zählung wurde zuvor seit Jahrhunderten nicht mehr durchgeführt, und generell herrscht in Pyra eine hohe Fluktuation der Bürger. So ist die Stadt erwiesenermaßen jene mit der höchsten Kriminalitätsrate und die Stadtwache nicht in der Lage, alle der häufig aufkommenden Mordfälle zu lösen. Dazu kommt, dass durch die vielen schädlichen Gase des Vulkans Ersticken sowie Atemwegserkrankungen eine häufige Todesursache darstellen. Gleichzeitig ist es wohl Aleas Einfluss zu verdanken, dass die Geburtenrate der Stadt ungleich höher ist als die der Gebiete ihrer Mitgötter. Dadurch folgt, dass die Bevölkerung an sich im Durchschnitt auch recht jung ist, und wer es geschafft hat, ein hohes Alter zu erreichen, genießt durchaus Respekt, der nicht selten der Furcht entspringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                         !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Daeva]]                                       || 13,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Dunkelelfen]]                     || 6,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                    || 2,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyles]]                                  || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gefallene Malakhim]]                 || 10,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geister]]                                     || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                    || 19,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ghule]]                                       || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Halbdaeva]]                               || 23,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kobolde]]                                   || 1,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lilim|Lamien bzw. Lilim]]           || 3,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mänaden]]                                 || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Succubi|Incubi bzw. Succubi]] || 2,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vampire]]                                  || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Werwesen]]                             || 0,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zwerge]]                                   || 16,9%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Religion =&lt;br /&gt;
Pyra ist, wie alle Herrschaftsbereiche Rhûns, polytheistisch. Es wird anerkannt, dass jede der Gottheiten Rhûns einen elementaren Beitrag zum Überleben aller leistet, wobei jedoch der Großteil der Gebete an die Schutzpatronin der Vulkanstadt, Alea, gerichtet wird. Sie gilt als Lebensbringerin, die ihr Feuer in den Berg Pyra warf und so überhaupt Leben in dieser rauen Umgebung ermöglichte. Als Göttin der Fruchtbarkeit fungiert Alea auch als Beschützerin der Schwangeren, durch die Lust, welche ebenfalls zu ihren Attributen zählt, gilt sie auch als Göttin der Freude, des Tanzes, der Musik und der Feste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist Alea auch die Göttin der Rache und der Bestrafung, die Frevler in ihre Schranken weist - oder vernichtet. Im einfachen Volk wird sie oft als Kriegsgöttin betitelt, was an ihren kriegerischen Zügen liegen mag. Diese wohnen zwar auch anderen Gottheiten innen, anders als Alea lassen sie sich allerdings nicht so leicht zu Kriegshandlungen verleiten. Aleas Jähzorn ist weit über die Grenzen ihres Patronats hinaus gefürchtet, wobei man in Pyra selbst allerdings mehr vor der Macht ihrer Zerstörungskraft erzittert. Die Hitze des Vulkans erinnert sie stets daran, dass es dieses Feuer ist, welches ihnen das Leben ermöglicht, es aber genauso auch dieses Feuer sein kann, das den Untergang der gesamten pyranischen Zivilisation bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätze ==&lt;br /&gt;
Das Leben in den Schwefelbergen wurde überhaupt erst durch Aleas mächtiges Feuer möglich, weshalb dem Fruchtbarkeitskult in Pyra eine herausragende Bedeutung beigemessen wird. Kinder und Pflanzen gelten demnach fast als etwas Heiliges, insbesondere wenn diese in der Dunkelheit des Vulkans erblühen. Zugleich ist Alea auch von rachsüchtiger Natur, was sich in diversen Auseinandersetzungen mit Nelaris immer wieder zeigt - und wohl auch in Zukunft zeigen wird. So wie Alea in ihrem Feuer die Lebenslust und die zerstörerische Macht der Rache vereint, lassen sich auch ihre Schöpfungen von ihren Gelüsten leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhänger der Alea findet man oft im Tempel zum Gebet: Hintergangene Eheleute bitten um Rache an ihren Gefährten, junge Frauen um die Ehre der Mutterschaft oder Krieger um eine sichere Hand im Kampf. Aber auch in weltlichen Handlungen, wie einer gepflegten Kneipenschlägerei oder im Versuch, ein Kind zu zeugen, kann man seine Hingabe zur Göttin beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders große Kontroverse unter den Gläubigen stellt die Verhütung dar. Streng gläubige Fraktionen sehen die Verhinderung der Empfängnis - oder gar eine Abtreibung - als schlimmsten Frevel an ihrer Göttin an, während gemäßigte Gruppen die Ansicht vertreten, dass es die Entscheidung einer jeden Frau selbst ist, ob und wann sie bereit ist zu empfangen. Um der Fruchtbarkeit dennoch zu huldigen, kann man ihrer Ansicht nach auch durch Pflanzungen und Tier- oder Sklavenzuchten seinen Glauben beweisen. Da es Pflanzen mit abtreibender oder verhütender Wirkung gibt, müsse es schließlich auch im Willen der Göttin sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
Der wichtigste Feiertag für Gläubige in Pyra ist der 21.[[Monat|Holzmond]]  und wird in Form eines Erntedankfestes gewürdigt. Es ist der Tag, an dem man Alea für ihr Wirken ehrt und sich für Ernte und Nachkommen bedankt. Ihre Eigenschaft als Feuerelementar würdigt man am Abend mit einem großen Lagerfeuer, welches auch zur Mahnung, dass Feuer sowohl Lebensspender als auch Zerstörer ist, dient.&lt;br /&gt;
In der Regel fließt zu diesem Fest viel Alkohol, und manche Anhänger der [[Alea|Feurigen]] nutzen diese Gelegenheit für zügellose Ausschweifungen, welche oft von den [[Mänaden]] angestachelt werden und nicht selten in Schlägereien enden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangordnung im Tempel ==&lt;br /&gt;
Die Rangordnung im Tempel ist relativ einfach aufgebaut: Grundsätzlich beginnt jedes Mitglied als &amp;#039;&amp;#039;Kind des Tempels&amp;#039;&amp;#039;, was bedeutet, es lebt eine Zeit lang ohne wirklichen Rang im Dienste der Göttin im Tempel. Der Begriff leitet sich daher ab, da es meist Kinder sind, die die Lehre beginnen, die von ihren Eltern dem Tempel übergeben werden. Meist geschieht dies bereits in sehr jungen Jahren, sodass diese Kinder in der Regel nie ein Leben außerhalb des Tempel kennenlernen. Gründe dafür, dass die Eltern ihre Kinder dem Tempel überlassen, können vielfältig sein. So sind es oft arme oder besonders kinderreiche Familien, die auf diese Weise die Anzahl der Esser reduzieren, aber auch besonders gläubige Familien. Es werden aber auch Gläubige jeden Alters in den Tempel aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mindestens zwei Jahren, oder bis ein Kind das zwölfte Lebensjahr erreicht hat, wird man offiziell in einer Zeremonie in den Kreis der Prediger aufgenommen. Diese Zeremonie findet jeweils am 21. [[Monat|Holzmond]] statt und beinhaltet den symbolischen Eintritt in die Priesterschaft, um Alea fortan als Tempeldiener zur Verfügung zu stehen. Ab diesem Zeitpunkt beginnen die Tempeldiener auch, zu Ehren ihrer Göttin ihre Beine zu verhüllen. Die Aufgaben eines Tempeldieners sind zu Beginn nicht sehr umfangreich: Teilnahme an Gebetsstunden und die Bewässerung der Tempelgärten gehören zu den täglichen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempeldiener lassen sich leicht an zwei Merkmalen Erkennen: Zum einen die Körperbemalung aus Henna, die, je reicher sie vorhanden ist, umso mehr davon zeugt, dass der Betroffene eine besonders hohe Bindung zur Göttin besitzt. Zum anderen sind es kleine Schmuckstücke, meist aus Gold oder ähnlichen Edelmetallen, die am Gürtel des Rockes befestigt werden, der ihre Beine komplett verhüllt. Während die Bemalungen ausschließlich von Priestern durchgeführt werden können, sind die Schmuckstücke meist Geschenke von Gläubigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um weiter innerhalb des Tempels aufsteigen zu können, muss man trotz aller Versuchungen seine Reinheit für Alea bewahren und jungfräulich bleiben. Viele Tempeldiener entscheiden sich jedoch auch dazu, Wonne- oder Rachediener zu werden und dabei auf einen Aufstieg in der Tempelhirarchie zu verzichten. Wonnediener sind dabei Männer und Frauen, die in ritualisierter Form Unerfahrenen ihre Sexualität und verschiedene Arten des Geschlechtsverkehrs nahe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Rachediener wenden sich die Gläubigen, wenn sie für ein Unrecht Rache geübt sehen wollen. Die Rache im Namen der Göttin gilt dabei als besonders hart und zugleich gerecht. Es gilt jedoch zu beachten, dass diese nicht mehr in die eigene Hand genommen werden darf, nachdem man Aleas Einschreiten erbeten hat. Auch auf die Gefahr hin, dass die Bitte nicht erfüllt wird. Rachediener dürfen keine Lust an ihrer Pflicht verspüren. Die Aufgabe dient allein der Erfüllung ihrer Pflicht gegenüber ihrer Göttin, nicht zur Befriedigung sadistischer Gelüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jungfräulichen Tempeldiener, die in den Kreis der Priester aufgenommen werden wollen, müssen im Laufe ihres Dienstes eine Reihe von Prüfungen bestehen. Die Wahrung ihrer Jungfräulichkeit ist dabei die bekannteste der Aufgaben, die ihre Entschlossenheit und Willensstärke testen soll. Die Schändung einer dieser Jungfrauen wird mit einer Schändung Aleas gleichgesetzt und wird oft durch diese persönlich geahndet. Gelingt es den Anwärtern nicht, ihre auf die Persönlichkeit zugeschnittenen Prüfungen zu bestehen, leben sie zumeist mit einer gewissen Schande als Tempeldiener weiter und müssen fortan die niedersten Aufgaben erfüllen. Man erkennt sie, da ihre Beine nicht mehr vollkommen verhüllt sind und Röcke und Roben nur bis zu den Knien reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ernennung zum Priester genießt man einige Freiheiten und Privilegien, die man zuvor nicht hatte. So besteht nun die freie Wahl für einen Partner, mit dem Kinder gezeugt werden sollten. Zudem darf ein Priester darüber bestimmen, ob und wem Wonnediener beiliegen. Oft wird dieses Recht dazu missbraucht, einflussreichen Bewohnern der Stadt einen Tempeldiener als Bestechungsgeschenk oder - längerfristig - als Mätresse zukommen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer schließlich Hohepriester werden möchte, muss dafür bereits für Nachwuchs gesorgt haben. Die tatsächliche Ernennung kann jedoch nicht beeinflusst werden. Nur solche Mitglieder, deren Bindung zu Alea stark genug ist, dass sie sie als Medium nutzt, kommen in den engeren Kreis. Die letztliche Wahl trifft Alea jedoch selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Herrschaftssystem =&lt;br /&gt;
Da sich die weltliche Herrschaft erst seit kurzer Zeit in Pyra zu halten vermag, haben die Glaubensgrundsätze Aleas das Leben in der Stadt tief geprägt. Nur wer in der Lage ist, sich zu nehmen, was er begehrt, hat dies auch verdient. Dieses Recht des Stärkeren spiegelt sich auch in der Gesetzgebung der Stadt, die für schwere Vergehen die Todesstrafe - sogar bis zu einem gewissen Grad Selbstjustiz - und Sklaverei rechtfertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den kurzen Amtszeiten von Lanar und Eligor regiert heute Leiripa Wyn als Alleinherrscherin. Die Regentin führt ihre Stadt in Form einer absoluten Monarchie. Das bedeutet, dass sie nach eigenem Gutdünken Gesetze erlässt, diesen allerdings selbst nicht Folge leisten muss. Sie steht über den Gesetz und ist niemandem Rechenschaft schuldig, außer vielleicht Alea, welche sich allerdings aus den weltlichen Geschäften heraus hält. Durchgesetzt werden Leiripas Bestimmungen von der Stadtwache. Die Richter dagegen werden weiterhin von den Hohepriestern Aleas benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wirtschaft = &lt;br /&gt;
Bekannt ist Pyra vor allem für den Export der Güter aus dem Bergbau. Dieser steht unter dem Monopol der Zwerge, die unzählige freie Arbeiter und noch mehr Sklaven beschäftigen. Gefördert wird hauptsächlich vulkanisches Gestein, wie Granit sowie Quarz und Feldspat. Besonders letztere beiden Rohstoffe werden neben dem reichlichen Export aber auch für die heimischen, gut ausgebauten Waffen- und Keramikindustrien genutzt. In den nordwestlichen Ausläufern der Schwefelberge Richtung der Manossianischen See finden sich einige Basaltsteinbrüche. Auch Bimsstein, welcher in vielen Bädern der Entfernung von Hornhaut dient, wird an den Vulkanen des Schwefelgebirges abgebaut und exportiert. Schwefel wird in größeren Mengen abgebaut und für die Produktion von Schwefelhölzern und Schwarzpulver verwendet. Das pyranische Feuerwerk ist besonders zu Festtagen ein begehrtes Exportgut. In geringeren Mengen werden auch Obsidian, Mangan und Erze, wie Eisen und Silber, abgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dienstleistungssektor tragen die Bordelle den größten Marktanteil. Besonders hervor sticht das Etablissement von Madame le Monde, welches nahe dem Tempel Aleas liegt. Aber auch viele Mineure bieten ihre Dienste außerhalb des Berges an, um zum Beispiel auf den Schlachtfeldern der Nachbarländer Kriegsgräben und Tunnel anzulegen. Neben den Mineuren bieten auch Söldner oft ihre Dienste außerhalb der Stadt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der etwas abseits gelegene und gut gesicherte Sklavenmarkt ist nicht nur legal in Pyra, sondern bietet der Wirtschaft einen weitreichenden Aspekt. Die Bieter kommen aus weiten Teilen Terruas, was sowohl das Touristik- als auch das Gastronomiegewerbe ankurbelt. Ihr Hauptgeschäft liegt aber selbstverständlich auf dem Markt, auf dem es Sklaven für allerlei Bedürfnisse zu kaufen gibt. Egal ob Arbeiter, Köche oder Lustsklaven, Kinder oder Erwachsene, Männer, Frauen oder Unbestimmte - der pyranische Sklavenmarkt bietet alles aus den verschiedenen Rassen an, die in Pyra beheimatet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was selbst für pyranische Verhältnisse illegal oder auch nur äußerst gefährlich ist, kann man zwar oft in gewöhnlichen Geschäften unter der Theke beziehen, allerdings muss man für viele dieser Dinge spezielle Händler, oder einen der verborgenen Märkte aufsuchen, die jedoch auch immer wieder ihren Standort wechseln. Dort findet man illegale Handelsgüter wie Gifte, Drogen, Waffen besonderer Machart und verbotene Schriften. Auch Dienstleistungen werden hier feilgeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]]&lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Lerentia&amp;diff=656</id>
		<title>Lerentia</title>
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				<updated>2019-03-10T18:55:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Bevölkerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lerentia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der fünf Gebiete [[Rhûn|Rhûns]] und als Himmelsstadt weit über seinen Nachbarregionen gelegen. [[Diana]] ist zwar nur zur Hälfte göttlicher Abstammung, hat jedoch die Aufgabe und Macht ihrer [[Anael|Mutter]] übernommen, die Stadt zu schützen und Lerentia am Himmel zu halten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Lerentia liegt in einer Fels- und Wolkenlandschaft, die sich über den [[Himmelsberge|Himmelsbergen]] erstreckt und mit diesen über die Schwebeberge verbunden ist. Die Stadt erhebt sich dabei in einer Höhe von ca. 3600 m, die zur Stadt gehörenden Gebiete liegen jedoch verteilt auf Höhen von 3000 bis 4000m. Lerentia und die damit verbundenen Schwebeberge werden durch die Magie ihrer Schutzgöttin in der Luft gehalten. So findet man nicht nur auf den schwebenden Bergen und Felsen einen sicheren Stand, sondern auch auf den stabilen Wolkenformationen. Wenn ein Unwetter mit hohen Cumuluswolken aufzieht, die an die festen Wolkenformationen Lerentias heranreichen, sollte man deshalb in diesen Gebieten besonders vorsichtig sein, da die Gefahr eines Absturzes besteht, da die Grenzen zwischen festen und nachgiebigen Wolken nicht immer klar ersichtlich sein müssen. Einige der schwebenden Berg- und Felsformationen sind durch Wurzelwerke miteinander verbunden und in den tieferen Lagen mit Moosen und Schlingpflanzen übersät. Im Zentrum der Stadt liegt die Quelle des [[Gjöll|Sylgjöll]], der sich mit seinen Geschwisterflüssen [[Gjöll|Ylgjöll]] aus Pyra und [[Gjöll|Gjöllhrid]] aus Nelaris im Tal der Friedensebene zum [[Gjöll]] vereint. Der Sylgjöll wird dabei vor allem aus der Feuchtigkeit der Wolkenberge gespeist, die sich in den Herbst- und Wintermonaten in den festen Wolkenformationen einlagert und durch die Frühjahrsschmelze verstärkt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt auf einigen der höher gelegenen Wolken- und Felsformationen verteilt, die zum Teil durch geschwungene Brücken miteinander verbunden sind. Die Häuser der Innenstadt ragen viele Stockwerke in die Höhe, um die geringe Fläche der Ländereien auszugleichen, und sind zumeist von Pflanzen bewachsen. Nicht selten finden sich auf den Hausdächern kleine Gärten. Die wichtigsten Hauptstraßen durchkreuzen die Stadt in gerader Linie und bilden die Form eines Sterns, in dessen Mitte der Stadtplatz thront. Im Zentrum dessen ragt eine Statue auf, die abbildet, wie die verstorbene Göttin Anael ihrer Tochter Diana das Protektorat über die Stadt überreicht. Daneben findet sich inzwischen eine Marmorsäule, auf der die Namen jener Lerentianer verewigt sind, die beim Angriff des Fremden Gottes ums Leben kamen. Gesäumt wird der Stadtplatz von [[Diana|Dianas]]  Tempel und dem Parlament. Wenn man dem Weg der Erleuchtung zwischen ihnen hindurch folgt, gelangt man schließlich zu den prachtvollen Gebäuden der Bibliothek, Universität und des Gerichts. Über den Weg des Friedens gelangt man zu einem elegant gestalteten Park, der zu den meisten Jahreszeiten von angenehmem Blumenduft erfüllt ist. Aber man findet auch eine ganze Reihe von Geschäften, die zumeist in den unteren Etagen der Wolkenkratzer untergebracht sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima == &lt;br /&gt;
Die Himmelsstadt liegt die meiste Zeit oberhalb der Wolken und ist für sein sonniges Wetter berühmt. Bei großen Unwetterfronten gerät die Stadt jedoch direkt ins Zentrum der aufziehenden Wolken. Lerentia wird bei solchen Stürmen rasch von dichtem Wolkennebel eingehüllt, dessen feine Wassertröpfchen durch fast alle Materialien dringen und jeden bis auf die Knochen durchweichen. Die Temperaturen sind im Frühling und Sommer zumeist in einem angenehmen Bereich (in etwa 10 bis 25 °C), wobei sie selten so hoch steigen, wie in den Ebenen des Landes. Im Winter dominieren in dieser Höhe vor allem kalte Luftmassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna== &lt;br /&gt;
Durch die Höhenlage Lerentias gedeihen vor allem höhenliebende [[Artenbestimmbuch#Flora|Gewächse]], wie man sie in den oberen Lagen der Himmels- und Schwebeberge findet. So konnte sich in Lerentia eine einzigartige Pflanzenvielfalt entwickeln, die sich an die magische Umgebung angepasst hat. Deswegen können nur wenige der hier wachsenden Pflanzen in tieferen Gebieten Rhûns wachsen. Besonders hervor stechen das silberne [[Wolkengras]] und die [[Wolkenweide|Wolkenweiden]], die sich silbrig-grün zwischen den Wolkenbergen erheben. Aber auch andere höhenliebende Pflanzen, wie [[Glücksstachel]], [[Himmelsglöckchen]], [[Iuna]] und die [[Si’ku|Si’ku-Bäume]], prägen das Bild der Himmelsstadt. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Si’ku gelten dabei auch als bevorzugter Lebensraum (und als Nahrungsquelle) für die [[Kilberäffchen]]. Außerhalb der Stadt werden [[Wollmäuse]] gezüchtet, die den Feen zur Wollproduktion dienen. Die Tiere scheinen außerdem ein instinktives Gespür dafür zu besitzen, wann sie sich durchlässigen Wolkenschichten nähern. Als Besonderheit gelten auch die [[Nixenvogel|Nixenvögel]] - diese besonders als keksliebende Delikatesse - und die [[Phönix|Phoenikae]], die für ihre heilenden Tränen bekannt sind und aus ihren eigenen Flammen erneut erstehen können. Auch andere Tiere findet man nur hier in Lerentia, wie die intelligenten sowie scheuen [[Greif|Greife]], als auch die sogenannten Glücksbärchis, da sie wie niedliche kleine Teddibären wirken, dabei handelt es sich tatsächlich um zutrauliche und überaus freundliche Tiere, mit denen man leicht Freundschaft schließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte = &lt;br /&gt;
Lerentia ist eines der ältesten Gebiete Rhûns. Kurz nach der Aufteilung des Landes in seine fünf Gebiete erhob die damalige Liebesgöttin [[Ilonia]] ihre Gebiete aus den später als Himmelsberge bekannt werdenden Bereichen und schuf damit die Schwebeberge und das Refugium Lerentias. Bald schon siedelten sich über den Wolken aus Ilonias Hand einige zumeist friedfertige Wesen an. Sie erkannte jedoch bald, dass diese Wesen außerhalb des Himmels unterlegen waren, legte einen starken Schutz um die wachsende Stadt und schuf noch weitere Rassen, die stark genug sein sollten, ihre Brüder und Schwestern vor den Zwistigkeiten zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Liebe der Göttin für ihren Bruder [[Vivi]] wuchs, übergab sie die Verwaltung der Stadt an die Sylphen, die damals mächtigsten Wesen, die sie hervorgebracht hatte und den Nymphen der anderen Städte ebenbürtig waren. Jedoch waren ihre Nymphen ebenso von Hochmut und Ehrgeiz zerfressen wie ihre Geschwisterrassen der anderen Gottheiten und wurden, als sie sich den Göttern gleich erklärten, von diesen geächtet und einem Großteil ihrer Kräfte beraubt. Durch diese Ereignisse war sie gezwungen, ihr Himmelsreich wieder selbst zu führen, doch noch immer war ihr das Herz schwer durch die unerwiderte Liebe zu ihrem Bruder, und die Last dieser Liebe ließ ihre Kräfte, vor allem aber ihren Lebensmut, langsam schwinden. So fasste sie den Entschluss, eine Nachfolgerin zu erschaffen, welche so reinen Herzens war, dass sie nicht denselben Fehler wie die Sylphen begehen würde. Kurz nachdem Anael so das Licht der Welt erblickte und die Aufgabe sowie die Macht Ilonias übernahm, nahm letztere sich das Leben und fand letztendlich Frieden im Vergessen, welches ihre Schwester Edana einer jeden verstorbenen Seele schenkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Jahrtausende waren von vielen Schicksalsschlägen, Katastrophen, Kriegen aber auch mindestens ebenso langen Friedenszeiten geprägt. Viele Aufzeichnungen aus jener Zeit sind jedoch der Zeit und dem Feuer zum Opfer gefallen, sodass sich nur noch wenig rekonstruieren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überliefert wurde jedoch, dass es in den Jahren von 1934 bis 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag eine Nixenvögelplage gegeben hatte, die nicht nur sämtliche Kornspeicher der Stadt leer fraßen, sondern ihren Dreck überall hinterließen, sodass alle Wege mit rutschigen Hinterlassenschaften bedeckt wurden. Das Ende der Plage sollte schließlich durch eine Vogelpest kommen, die einen Großteil der Süßigkeiten liebenden Vögel ausmärzte. Die Freude unter der Bevölkerung war groß, die in den Jahren zuvor versucht hatten, durch Jagd den umtriebigen Vögeln Herr zu werden. Leider sollte sich im Laufe des Jahres 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag herausstellen, dass sich die Krankheit auch auf andere gefiederte Bewohner Lerentias übertrug. So wurde verzeichnet, dass vielen Aviaren und Malakhim die Federn ausgingen, viele Bewohner und verschiedenste Vögel daran starben. Als die Seuche Lerentia aus seinen Klauen entließ, war es deutlich dünner besiedelt, und es sollte fast 2000 Jahre dauern, bis sich die Rassen und Völker gänzlich erholt und die Himmelsstadt wieder in ganzer Pracht erstrahlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 00 n.d.l.M. wurde Anaels Tempel bei einem Angriff fremder Gottheiten zerstört. Neben der Liebesgöttin kamen dabei auch viele Priester und andere Vertraute der Gottkönigin ums Leben. Die göttliche Macht und die Schutzfunktion wurde auf die damals noch junge Diana übertragen. Mit erreichen der Volljährigkeit übernahm sie schließlich auch offiziell die Herrschaftsgeschicke Lerentias, die bis dahin ausschließlich von dem früher im Jahr geschaffenen Parlament ausgeübt wurden, das durch die erste Präsidentin Ina repräsentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tempel der Liebe war gerade wieder errichtet worden, als im Jahr 03 n.d.l.M. bei einem Angriff durch Formwandler alle, die sich zu dem Zeitpunkt im Tempel aufhielten, Besucher wie Priester gleich, ermordet und der Tempel durch eine neuerliche Flammenbrunst versehrt wurde. Lediglich die Katakomben und Archive unter dem Tempel wurden von der Zerstörung verschont. Die Priesterschaft Dianas war zu dem Zeitpunkt auf gerade einmal 5 Priester und 3 Tempeldiener dezimiert worden. Zeitweise schien es fraglich, ob Diana den Tempel überhaupt wieder neu errichten wollte, doch sehnte sich die Bevölkerung ihr Symbol des Friedens und der Liebe zurück, während das Schandmal der Zerstörung aus dem Stadtbild verschwinden sollte. So konnte man bald schon wieder den neuen Tempel bewundern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahr 05 n.d.l.M. durch einen Zauber die Mächte der Götter Rhûns störte, wäre Lerentia beinahe vollständig zerstört worden, als die Stadt teilweise abstürzte und mit den tiefer gelegenen Felsen kolidierte. Das Schlimmste konnte im letzten Augenblick noch verhindert werden, und nach Wiederherstellung Dianas Kräfte, erhob sich die Himmelsstadt erneut in ihre luftigen Höhen. In einigen tieferen Bereichen kam es bei diesem Unglück zu größeren Zerstörungen, und einige Wollmausweiden wurden auf diese Weise zerstört. Seither sind die tiefer gelegenen Bereiche Lerentias durch eine deutlich kleinteiligere Felsenlandschaft geprägt als vorher. Die Statik aller Gebäude Lerentias musste geprüft werden, bevor die nach Seiya evakuierte Bevölkerung in ihre Häuser zurückkehren konnte. Einige Gebäude mussten abgerissen werden, doch die Stadt wurde bis zum Ende des Sommers in ihren strahlenden Zustand zurückversetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem verheerenden Unglück im Saatmond 07 kam die erste Präsidentin Lerentias ums Leben, wodurch die für das Folgejahr angesetzten Wahlen vorgezogen werden mussten. Auch viele andere namenhafte Bewohner Lerentias starben bei den Vorfällen oder gelten seither als verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bevölkerung=&lt;br /&gt;
Die zumeist als friedliebend geltenden Bewohner der Himmelsstadt leben hauptsächlich in der hoch aufragenden Stadt; nur wenige bewohnen die Außenbezirke und abgelegeneren schwebenden Berge und begehbaren Wolken. Die außerhalb der Stadt wohnenden Bürger sind zumeist in der Land- und Wolkenwirtschaft tätig. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 3822 nach dem 59. Meteoriten wurden in der Stadt 376.833 Bewohner gezählt. Die Bevölkerungsanteile sind nach Rasse gegliedert in der folgenden Tabelle aufgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                         !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aviare]]                                       || 6,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                    || 1,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Feen]]                                        || 15,7%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                    || 10,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyles]]                                  || 2,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Lichtelfen]]                        || 9,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Malakhim]]                                 || 29,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pixie]]                                        || 17,5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sylphen]]                                   || 6,8%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Religion =&lt;br /&gt;
Wenn auch die Wichtigkeit aller rhûnschen Götter in Lerentia anerkannt wird, ist doch die Göttin der Liebe die wichtigste Göttin für Lerentia. Als Schutzpatronin der Himmelsgebiete hält sie eine sanfte Hand über ihre Schützlinge, lässt die Liebe in die Herzen ihrer Völker erstrahlen und ist dafür verantwortlich, dass die Himmelsstadt ihre majestätische Position über den Himmelsbergen einnimmt. Neben [[Nelaris]] ist Lerentia wohl das Gebiet, das die größten Veränderungen durchlebt hat, regiert doch inzwischen die dritte Göttin der Liebe, Diana, in Lerentia. Dies beweist aber nur, dass die Liebe viele Gesichter haben kann und nie die Herzen der Bewohner Rhûns verlässt, solange sie an die Liebe - und ihre derzeitige Inkernation Diana - glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätze ==&lt;br /&gt;
Die Liebe gibt es in vielerlei Form und ist eine der vielschichtigsten Emotionen. Die Liebe der Eltern zu ihren Kindern, der Kinder zu ihren Eltern, Geschwistern oder Freunden. Die romantische Liebe ist dabei nur eine der vielen Ausprägungsarten, die nicht mehr oder weniger wichtig ist als die Liebe zum Land oder die Liebe zum Haustapier. All diese Formen sind vor der Göttin gleichberechtigt und tragen zu einem friedlichen Miteinander bei. Jedoch kann es auch eine der grausamsten Emotionen sein, denn an einem gebrochenen Herzen ist schon manch einer gestorben. Die Göttin der Liebe bringt diese Liebe in die Welt, selbst wenn sie diese nur selten direkt beeinflusst. Durch Gebete, einen festen Glauben und liebevolle Rituale und Bräuche kann man die Liebe stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage == &lt;br /&gt;
Der Tag der Liebe - jetzt auch Dianatag genannt - ist der 21. [[Monat|Saatmond]] und fällt mit dem Frühlingsbeginn auf einen Tag. Dieses Fest wird meist im Kreis der Lieben, in Familie und unter Freunden begangen, sodass es eher private Feiern als große Feste an jenem Tage gibt. Liebende schenken sich an jenem Tag den [[Liebesapfel]] als Symbol der Zuneigung. Unter Freunden und Verwandten schenkt man an diesem Tage (aber auch zu anderen Gelegenheiten) einen Strauß Himmelsglöckchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie alle bewohner des Landes lieben auch die Lerentianer das Lichterfest, zudem die Fenster mit Lichterbögen und Kerzen geschmückt werden. Kaum ein Fenster bleibt in jenen Tagen dunkel, symbolisiert das Fest doch den Zeitpunkt, ab dem die Tage wieder länger werden. Die öffentlichen Hauptveranstaltungen dazu finden jedoch in [[Seiya]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangordnung im Tempel == &lt;br /&gt;
Im Tempel der Liebe herrscht eine recht einfache Rangordnung. So gelten alle Besucher des Tempels als gleichberechtigt, wobei Rasse, Geschlecht und Alter keinerlei Bedeutung haben. Ein respektvoller Umgang ist dort Grundvoraussetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten angehenden Priester beginnen ihren Weg mit dem in Lerentia herrschenden Wehr- und Tempeldienst, bei dem die jungen Erwachsenen als Helfer eingesetzt werden oder überall in der Stadt für soziale Aufgaben, wie Armenspeisung oder Besuche bei älteren Bewohnern, um für diese Einkäufe zu erledigen oder ihnen auch nur eine kleine Weile Gesellschaft zu leisten. Im Rahmen dieses Dienstes erfahren die jungen Erwachsenen in der Regel auch eine militärische Grundausbildung, durch die sie lernen sollen, worauf es bei der Verteidigung des Landes ankommt, sofern sie nicht durch andere moralische Bedenken eine solche Ausbildung für sich nicht mit dem Gewissen vereinbaren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tempeldienst entscheidet sich mancher Bewohner Lerentias für eine zeitweise oder längerfristige Arbeit im Tempel als Anwärter. Auch als Anwärter stehen vor allem soziale Aufgaben im Mittelpunkt, sie nehmen jedoch auch an den Gebetsstunden teil und kümmern sich um die Sauberkeit des Tempels.  Sind sie von gutem Herzen und erfüllen gewissenhaft ihre Pflichten, werden sie von Diana zu Priestern erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Priester kümmern sich um das Wohl der Tempelbesucher und Gläubigen, erledigen eine Vielzahl organisatorischer Aufgaben und stehen Ratsuchenden zur Seite, damit sie ihren Weg finden mögen. Auch die täglichen Gebete sind für sie von großer Bedeutung, gilt doch die Vermutung, dass die Macht der Liebesgöttin auch davon abhängt, wie stark man an sie glaubt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Priesterschaft werden drei Priester zu Hohepriestern bestimmt, die Diana als Ratgeber zur Seite stehen und die organisatorischen und finanziellen Geschicke des Tempels verwalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze des Tempels steht Diana selbst, die als Gottkönigin die weltlichen und geistlichen Geschicke ihres Landes leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Herrschaftssystem = &lt;br /&gt;
In Lerentia herrscht [[Diana]] als Göttin und Königin des Landes in einer konstitutionellen Monarchie. In der im Jahre 00 n.d.l.M. geschriebenen (und 01 durch Volksentscheid bestätigten) Verfassung wird das Parlament alle 10 Jahre in zwei Kammern gewählt, einer regierenden und einer kontrollierenden Kammer. Dem Parlament steht ein Präsident vor, der im Direktmandat alle 5 Jahre durch die Bewohner Lerentias gewählt wird. Ina, die erste Präsidentin, wurde im Jahr 00 n.d.l.M. ins Amt gewählt und regierte bis zu ihrem Tod im Saatmond 07. Die Präsidentschaft wird seither von ihrem Stellvertreter bis zu den Neuwahlen im Jahre 09 n.d.l.M. übernommen. Die Verfassungstreue des Parlaments und der Krone wird durch ein unabhängiges Gericht gewährleistet. Das himmlische Heer Lerentias, das aus den Tempel- und Wehrdienstleistenden gespeist wird, steht unter dem direkten Befehl Dianas. Über die gesamte Regentschaft Anaels war Luzifer Satise der oberste Heerführer der Heerscharen, doch seit der Regierungsübernahme Dianas wird diese Position von Cruxis ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wirtschaft = &lt;br /&gt;
Der Reichtum Lerentias beruht vor allem auf seinem Handelsgeschick und seiner herausragenden Lage. So führt einer der bedeutendsten Handelspässe nahe der lerentianischen Ländereien vorbei in die benachbarten Länder, der neben dem Seeweg als wichtigster Handelsweg nach Rhûn gilt. Daneben bietet Lerentia auch eine Vielzahl außergewöhnlicher Handelsgüter, die in vergleichbarer Qualität nur von wenigen Regionen Terruas angeboten werden können. So gelten die Wollmaustextilien Lerentias als besonders wertvolle Handelsware, da die Wollmaushaltung ein Alleinstellungsmerkmal der Region ist. Diese Textilien zeichnen sich durch eine besondere Weichheit und feine Webart aus, sodass Kleidungsstücke aus Mauswolle selbst dem feinsten Nebel widerstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Pyra importiert Lerentia Quarz und Feldspat, die in den Glasmanufakturen verarbeitet werden. Neben vielerlei gewöhnlichen Gebrauchsgegenständen, welche die Glasbläser schließlich herstellen, wird viel von dem Glas allerding verwendet um Linsen herzustellen. Durch unterschiedliche Schleiftechniken gelingt es den Brillenbauern Lerentias viele Sehstörungen auszugleichen. Doch die Linsen werden nicht nur für Brillen, sondern auch Teleskope und Ferngläser verarbeitet, deren Schärfe und Reichweite außerhalb Lerentias noch ihresgleichen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wolkenweide gilt wegen ihrer Klangeigenschaften als hervorragendes Holz zur Herstellung von Saiteninstrumenten. Weit über die Landesgrenzen hinaus sind die lerentianischen Harfen deshalb bekannt. Aus Wolkenweidenborke und einigen anderen Höhengewächsen lassen sich aber auch nützliche Arzneimittel und Kräutermischungen herstellen. Phönixtränen lassen sich dabei ausschließlich über den Tempel der Liebe beziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der milde und magenschonende Kaffee der Himmelsstadt ist ein hochpreisiger Exportschlager. Neben Kaffee besteht der Lebensmittelexport vor allem aus Nixenvogelfleisch, Spyralhonig und Si’ku-Mus, das sich hervorragend als Aufstrich oder Chutney zu Fleisch eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Mänaden</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Aussehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Aussehen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fähigkeiten==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Charakter==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Bekannte Persönlichkeiten==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Liste der Rassen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Gargoyles&amp;diff=654</id>
		<title>Gargoyles</title>
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				<updated>2019-03-10T18:50:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gargoyles sind Statuen, die durch wie auch immer geartete Magie zum Leben erweckt wurden. Wer die ersten, von den Göttern geschaffenen Gargoyles sind, oder ob diese noch existieren, ist heute nicht mehr bekannt, doch die Kunst Gargoyles zu erschaffen, wurde von den Göttern an die Sterblichen weitergegeben, sodass die Rasse fortbestehen kann. &lt;br /&gt;
==Aussehen==&lt;br /&gt;
Das Erscheinungsbild der Gargoyles variiert je nach den Visionen des Bildhauers, der die Statue erschaffen hat. Die reptilienartigen Geschöpfe mit Flügeln und Schweif sind eher aus Vorurteilen und Klischees entstanden. Tatsächlich können Gargoyles auch wie ganz normale Elfen oder Zwerge aussehen, oder jedes andere Wesen, dass der Bildhauer sich erdacht hat. &lt;br /&gt;
Viele Bildhauer scheinen allerdings bei ihren Schöpfungen humanoide Formen den geflügelten Klischees vorzuziehen, da sie sie als Diener erschaffen, bei denen Hände ganz nützlich sind.&lt;br /&gt;
==Fähigkeiten==&lt;br /&gt;
Gargoyles bestehen aus normalerweise unbelebtem Material, in der Regel aus Stein. Sie sind entsprechend stark und widerstandsfähig, dennoch müssen sie auch besondere Vorsicht an den Tag legen, da das Material aus dem sie bestehen eben nicht heilt wie Fleisch und abgebrochene Stücke meist permanent fehlen. Natürlich gibt es die Möglichkeit einen Elementarmagier dazu zu bringen, das fehlende Stück zu ersetzen, doch auch das bleibt unbelebt, bis es wieder mit der zum Gargoyle passenden Magie versehen wurde.&lt;br /&gt;
Obwohl Gargoyles aus Magie entstehen, ist es den meisten von ihnen nicht möglich selbst Magie anzuwenden. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel. Vermutlich ist dies abhängig von den Wünschen und Kräften des Schöpfers. &lt;br /&gt;
==Charakter==&lt;br /&gt;
Zumeist sind Gargoyles ihren Schöpfern in Loyalität verbunden und tun, wie ihnen geheißen. Ist der Schöpfer tot, können die Gargoyles ihr Leben frei fortsetzen. Oft sind sie dann Einzelgänger, weil sie sich nicht mit den Fleischlingen identifizieren können. Andere gehen in ihrer Freiheit richtig auf und passen sich an ihre Umgebung an. &lt;br /&gt;
Natürlich gibt es auch solche, die ihren Schöpfern wenn überhaupt nur unfreiwillig dienen und sich nach ihrer Freiheit sehnen oder sie gar erkämpfen. Andere werden nur geschaffen um von Anfang an frei zu sein. &lt;br /&gt;
==Vorkommen==&lt;br /&gt;
Da sie ursprünglich in Lerentia geschaffen wurden, um die dortigen Heiligen und andere Würdenträger zu schützen, gibt es dort das größte Aufkommen von ihnen. Doch auch Alea erkannte die Vorzüge von belebtem Stein und schuf ihre eigenen Exemplare, wodurch sie auch in Pyra Einzug erhielten und dort bis heute geschaffen werden. &lt;br /&gt;
Vivi, der diese Kreaturen als unnatürlich empfand sorgte dafür, dass sie nicht durch die Schutzbarrieren um seine Stadt hindurch gelangen konnten und in Nelaris nicht durch Magie erschaffen werden konnten. Auch Azmera sagten diese Kreaturen nicht zu und gewährte ihnen keinen Einlass in ihre Stadt, zumal die meisten Gargoyles aufgrund ihres massiven Gewichts nicht schwimmen können. &lt;br /&gt;
==Bekannte Unterarten==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zwischen zwei Arten der Gargoyles zu unterscheiden. Die eine Art besteht aus permanent lebendem Gestein und kann sich bei Tag und bei Nacht gleichermaßen bewegen. Die andere Art dagegen muss am Tage still als Statue an ihrem Platz stehen, während sie nachts aus Fleisch und Blut zwischen den anderen Bewohnern des Landes einher wandeln kann ohne aufzufallen. &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Liste der Rassen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Gargoyles&amp;diff=653</id>
		<title>Gargoyles</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: Die Seite wurde neu angelegt: „Gargoyles sind Statuen, die durch wie auch immer geartete Magie zum Leben erweckt wurden. Wer die ersten, von den Göttern geschaffenen Gargoyles sind, oder ob…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gargoyles sind Statuen, die durch wie auch immer geartete Magie zum Leben erweckt wurden. Wer die ersten, von den Göttern geschaffenen Gargoyles sind, oder ob diese noch existieren, ist heute nicht mehr bekannt, doch die Kunst Gargoyles zu erschaffen, wurde von den Göttern an die Sterblichen weitergegeben, sodass die Rasse fortbestehen kann. &lt;br /&gt;
==Aussehen==&lt;br /&gt;
Das Erscheinungsbild der Gargoyles variiert je nach den Visionen des Bildhauers, der die Statue erschaffen hat. Die reptilienartigen Geschöpfe mit Flügeln und Schweif sind eher aus Vorurteilen und Klischees entstanden. Tatsächlich können Gargoyles auch wie ganz normale Elfen oder Zwerge aussehen, oder jedes andere Wesen, dass der Bildhauer sich erdacht hat. &lt;br /&gt;
Viele Bildhauer scheinen allerdings bei ihren Schöpfungen humanoide Formen den geflügelten Klischees vorzuziehen, da sie sie als Diener erschaffen, bei denen Hände ganz nützlich sind.&lt;br /&gt;
==Fähigkeiten==&lt;br /&gt;
Gargoyles bestehen aus normalerweise unbelebtem Material, in der Regel aus Stein. Sie sind entsprechend stark und widerstandsfähig, dennoch müssen sie auch besondere Vorsicht an den Tag legen, da das Material aus dem sie bestehen eben nicht heilt wie Fleisch und abgebrochene Stücke meist permanent fehlen. Natürlich gibt es die Möglichkeit einen Elementarmagier dazu zu bringen, das fehlende Stück zu ersetzen, doch auch das bleibt unbelebt, bis es wieder mit der zum Gargoyle passenden Magie versehen wurde.&lt;br /&gt;
Obwohl Gargoyles aus Magie entstehen, ist es den meisten von ihnen nicht möglich selbst Magie anzuwenden. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel. Vermutlich ist dies abhängig von den Wünschen und Kräften des Schöpfers. &lt;br /&gt;
==Charakter==&lt;br /&gt;
Zumeist sind Gargoyles ihren Schöpfern in Loyalität verbunden und tun, wie ihnen geheißen. Ist der Schöpfer tot, können die Gargoyles ihr Leben frei fortsetzen. Oft sind sie dann Einzelgänger, weil sie sich nicht mit den Fleischlingen identifizieren können. Andere gehen in ihrer Freiheit richtig auf und passen sich an ihre Umgebung an. &lt;br /&gt;
Natürlich gibt es auch solche, die ihren Schöpfern wenn überhaupt nur unfreiwillig dienen und sich nach ihrer Freiheit sehnen oder sie gar erkämpfen. Andere werden nur geschaffen um von Anfang an frei zu sein. &lt;br /&gt;
==Vorkommen==&lt;br /&gt;
Da sie ursprünglich in Lerentia geschaffen wurden, um die dortigen Heiligen und andere Würdenträger zu schützen, gibt es dort das größte Aufkommen von ihnen. Doch auch Alea erkannte die Vorzüge von belebtem Stein und schuf ihre eigenen Exemplare, wodurch sie auch in Pyra Einzug erhielten und dort bis heute geschaffen werden. &lt;br /&gt;
Vivi, der diese Kreaturen als unnatürlich empfand sorgte dafür, dass sie nicht durch die Schutzbarrieren um seine Stadt hindurch gelangen konnten und in Nelaris nicht durch Magie erschaffen werden konnten. Auch Azmera sagten diese Kreaturen nicht zu und gewährte ihnen keinen Einlass in ihre Stadt, zumal die meisten Gargoyles aufgrund ihres massiven Gewichts nicht schwimmen können. &lt;br /&gt;
==Bekannte Unterarten==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist zwischen zwei Arten der Gargoyles zu unterscheiden. Die eine Art besteht aus permanent lebendem Gestein und kann sich bei Tag und bei Nacht gleichermaßen bewegen. Die andere Art dagegen muss am Tage still als Statue an ihrem Platz stehen, während sie nachts aus Fleisch und Blut zwischen den anderen Bewohnern des Landes einher wandeln kann ohne aufzufallen. &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lister der Rassen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Mänaden</title>
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				<updated>2019-03-10T18:49:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Aussehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Aussehen==&lt;br /&gt;
[[Gargoyles]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fähigkeiten==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Charakter==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Bekannte Persönlichkeiten==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie: Liste der Rassen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

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		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Echsen&amp;diff=651</id>
		<title>Echsen</title>
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				<updated>2019-03-10T15:20:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Fähigkeiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Echsen sind in ihrer Erscheinung ganz unterschiedlich und so kann man kaum eine Grenze zwischen den oftmals als Tieren verschrienen Lebewesen, die in [[Artenbestimmungsbuch#Flora|Flora und Fauna]] zu finden sind und den wahrhaftig Elfenartigen unterscheiden, die beispielsweise die hiesige Sprache beherrschen. Nicht zu verwechseln mit [[Gestaltenwandler]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aussehen== &lt;br /&gt;
Echsen weisen äußerlich eine mehr oder minder starke Ähnlichkeit zu den tierischen Echsen auf. Es können Merkmale wie ein Echsenschwanz, Fangzähne, gänzliches Fehlen von Haaren, Schuppen, Krallen, eine lange Zunge, echsenartigen Augen oder gar Kaltblütigkeit auftreten. Die Größe unterscheidet sich stark von nur höchstens elfischer Hüfthöhe bis zu einer Körpergröße von über 10 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fähigkeiten== &lt;br /&gt;
Echsenartige Wesen haben gegenüber anderen Rassen den Vorteil, ihre Umwelt zumeist wesentlich schneller und besser wahrnehmen zu können, sie sind gelenkiger und vor allem flinker als ihre elfischen Zeitgenossen. Aufgrund der unterschiedlichen Erscheinungsbilder sind die einzelnen Fähigkeiten kaum zusammenzufassen, da viele mit beispielsweise einem Echsenschwanz, Fangzähnen, Schuppen oder einer längeren Zunge zusammenhängen, die natürlich ganz eigene Vorteile bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakter== &lt;br /&gt;
Oft treten Echsen als Einzelgänger auf und haben auch kaum Interesse an einem Zusammenleben mit anderen Wesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte Persönlichkeiten== &lt;br /&gt;
==Siehe auch:== &lt;br /&gt;
*[[Gorgonen]] &lt;br /&gt;
*[[Naga]] &lt;br /&gt;
*[[Drachen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Liste der Rassen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Echsen&amp;diff=650</id>
		<title>Echsen</title>
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				<updated>2019-03-10T15:19:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Aussehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Echsen sind in ihrer Erscheinung ganz unterschiedlich und so kann man kaum eine Grenze zwischen den oftmals als Tieren verschrienen Lebewesen, die in [[Artenbestimmungsbuch#Flora|Flora und Fauna]] zu finden sind und den wahrhaftig Elfenartigen unterscheiden, die beispielsweise die hiesige Sprache beherrschen. Nicht zu verwechseln mit [[Gestaltenwandler]]n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aussehen== &lt;br /&gt;
Echsen weisen äußerlich eine mehr oder minder starke Ähnlichkeit zu den tierischen Echsen auf. Es können Merkmale wie ein Echsenschwanz, Fangzähne, gänzliches Fehlen von Haaren, Schuppen, Krallen, eine lange Zunge, echsenartigen Augen oder gar Kaltblütigkeit auftreten. Die Größe unterscheidet sich stark von nur höchstens elfischer Hüfthöhe bis zu einer Körpergröße von über 10 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fähigkeiten== &lt;br /&gt;
Echsenartige Wesen haben gegenüber anderen Rassen den Vorteil, ihre Umwelt zumeist wesentlich schneller und besser wahrnehmen zu können, sie sind gelenkiger und vor allem flinker als ihre elfischen Zeitgenommen. Aufgrund der unterschiedlichen Erscheinungsbilder sind die einzelnen Fähigkeiten kaum zusammenzufassen, da viele mit beispielsweise einem Echsenschwanz, Fangzähnen, Schuppen oder einer längeren Zunge zusammenhängen, die natürlich ganz eigene Vorteile bieten. &lt;br /&gt;
==Charakter== &lt;br /&gt;
Oft treten Echsen als Einzelgänger auf und haben auch kaum Interesse an einem Zusammenleben mit anderen Wesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte Persönlichkeiten== &lt;br /&gt;
==Siehe auch:== &lt;br /&gt;
*[[Gorgonen]] &lt;br /&gt;
*[[Naga]] &lt;br /&gt;
*[[Drachen]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Liste der Rassen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Nelaris&amp;diff=615</id>
		<title>Nelaris</title>
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				<updated>2017-10-04T14:19:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Bevölkerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nelaris&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der fünf bekannten Gebiete [[Rhûn|Rhûns]]. Hier ist der Glaube an die Götter so wandelhaft wie der Wald selbst. In der jüngeren Geschichte der Stadt gab es diverse Wechsel den Schutzgott betreffend, und nicht wenige Bewohner fühlen sich zur Zeit von den Göttern verlassen. Die weltliche Regierung obliegt zur Zeit dem [[Königshaus Rílvenar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Geografie=&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Nelaris ist für seine weitläufigen Wälder bekannt, die von der Küste Rhûns im Westen, bis in die Himmelsberge im Osten reichen. Die tiefen Wälder bilden dabei ebenso eine natürliche Barriere, die dem Land Schutz vor seinen Nachbarn bietet, wie die Berge im Osten, das Moor im Norden und das Meer im Westen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich umfasst Nelaris mehr als nur die (zumeist sommergrünen) Wälder. So gehen die Gebiete Nelaris fließend aus der Friedensebene Seiyas in eine Wald- und Wiesenlandschaft über. In dieser Zone wechseln sich kleine Wäldchen mit Weiden, Feldern aber auch einigen unbewirtschafteten Wildwiesen ab. Je weiter man nach Süden gelangt, desto größer und dichter werden die Waldbestände, bis sich die kleineren Wälder zu einer einheitlichen Barriere zusammenschließen. Dieser Wald bietet allerdings nicht nur einen natürlicher Schutz: Entlang der Waldgrenze sind Schutzzauber in die Bäume, Steine und den Boden verwoben, die sich wie ein Netz über das gesamte Waldgebiet legen und so ein Eindringen Unbefugter verhindert. In den Felsen und der Erde liegen zudem Golems verborgen, die im Verteidigungsfall zum Leben erwachen, um den Wald zu beschützen. Inzwischen weiß man, dass sowohl die magische Barriere als auch die Lebenskraft der Golems durch göttliche Kräfte gespeist wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelangt man an den göttlichen Schutzmaßnahmen des Waldes vorbei, so findet man sich schon bald von einem vielfältigen Wald umgeben, der nur in wenigen Gebieten bewirtschaftet wird, sondern großteils bis heute unberührter Urwald ist. Dabei wechseln sich dicht bewachsene Gebiete, in denen kaum einmal das Tageslicht den Waldboden erreicht, mit sonnigen Lichtungen und lichtdurchfluteten Laubwäldern ab. Gerade in den beiden letztgenannten findet man hie und da verborgen Pilzkreise oder magische Haine, in denen man die Naturmagie alles durchdringen spürt. Allerdings gibt es Berichte, die davon erzählen, dass sich die Wege, die vereinzelt durch den Wald führen, verändern und so manchem Neuzugezogenen auf sonst kürzesten Strecken stundenlanges Wandern abverlangen, während andere Abkürzungen durch Strauchwerk oder natürliche Tunnel und Höhlen kilometerlange Strecken scheinbar in Minuten bewältigen lassen. Die erwähnten unterirdischen Pfade finden sich vor allem ostwärts, je tiefer man in die Himmelsberge hinein gerät. Einer dieser magischen Wege soll innerhalb nur einer halben Stunde aus dem Zentrum der Stadt bis zum Orakelbaum führen. Es wird weithin vermutet, dass diese magischen Wege das Werk von Waldgeistern oder des Waldes selbst sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ländereien Nelaris’ werden durch den [[Gjöll|Gjöllhrid]] geteilt, der den Wald nach Norden hin durchfließt. Der Fluss passiert dabei die Waldstadt, bevor sich der [[Gjöll|Gjöllvid]] mit ihm vereint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Direkt am [[Gjöll|Gjöllhrid]] gelegen wächst die Stadt im Herzen des Waldes. Dabei ist ‚wachsen‘ wörtlich zu nehmen, denn die Behausungen finden sich hauptsächlich direkt in den Stämmen der ältesten und dicksten Bäume des Waldes. Es sind vor allem Eichen und Platanen, vereinzelt auch Buchen oder, direkt am Fluss, Weiden, in deren Stämmen ganze Räume wuchsen. Elfische Magier woben zu Zeiten der Stadtgründung ihre Zauber in ihren Gesang, um diese einzigartigen Wohnungen zu erschaffen, ohne den Bäumen selbst Schaden zuzufügen. Etwas Abwechslung bieten die Baumhäuser in den Kronen der Bäume, welche ebenfalls zahlreich vertreten sind. Diese verschmelzen nicht direkt mit dem Baum, sondern wurden so gebaut, dass sie sich perfekt in die Baumkrone einschmiegen und von ihr gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die verschiedenen Behausungen wurden oftmals ausgedehnte Plattformen gebaut. Untereinander sind sie durch Hängebrücken und Seile miteinander verbunden, die es den Bewohnern gestatten, sicher durch die Stadt zu wandeln, ohne gegebenenfalls auf den Waldboden hinab steigen zu müssen. Die Wege in die luftigen Höhen der Waldstadt hinauf sind von ganz unterschiedlicher Natur. Es gibt Seilleitern, aber auch Treppen, die von den Elfen aus den Baumstämmen heraus gesungen wurden. Der Wald bietet seinen Schützlingen durch Formationen von harten, unnachgiebigen Pilzen, deren Köpfe kontinuierlich weiter in die Höhe ragen und so weitere Treppen bilden, eine Möglichkeit, in ihre Häuser zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt am Boden findet sich nur eine Handvoll Gebäude, wie die Stallungen und die Schenke. Auch sie wurden aus Holz erbaut und verschmelzen so dennoch mit dem Wald. Eine Ausnahme bilden die Schmieden, deren Arbeiten zu gefährlich für einen Bau aus Holz wären, sowie das bis über die Wipfel reichende Schloss des noch jungen Königshauses. Es wurde auf einer kleinen Freifläche errichtet, die durch den Krieg im Jahr 3823 n.d.59.M. entstand. Es handelt sich dabei um einen eher schmalen Bau, welcher elegant in vielen Türmen in den Himmel hinauf ragt. Allerdings scheint sich die Natur auch diesen Fleck Erde zurückzuerobern und so ist das Schloss mittlerweile von vielerlei Rankenpflanzen überwuchert. Auch Teile des Tempels befinden sich auf dem Grund, wobei dieser fast vollständig mit seiner umgebenden Natur verschmilzt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nahe des Tempels findet man auch eine Gartenanlage. Durch Magie herrschen in einem Teil dieses Gartens stets frühlingshafte Temperaturen, die es rund um das Jahr erlauben, Blumen und Früchte zu ziehen. Daher erstrahlt der Garten auch im tiefsten Winter in frühlingshaften Farben und verströmt einen süßlichen Duft. Inzwischen hat sich auch der öffentliche Kräutergarten der Königin etabliert, in dem sich die Bewohner der Stadt frei an allerlei Heilmitteln bedienen können. Nicht selten finden sich aber auch um die Wohnbäume herum noch kleinere Gärten, die von ihren Bewohnern angelegt und gepflegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klima ==&lt;br /&gt;
Nelaris befindet sich in einer milden Zone. So sinken die Temperaturen im Winter selten unter -5 °C, überschreiten im Sommer aber gleichzeitig kaum einmal die 25-°C-Marke. Dies liegt vor allem an warmen Wasserströmungen, die die Küstenlinie vor Nelaris passieren und so für stabilere Wetterbedingungen als in manch anderen Bereichen des Landes sorgen. Zudem bietet der Wald einen natürlichen Schutz vor starken Sonneneinstrahlungen im Sommer und bremst gleichzeitig schnelle Winde vom Meer her deutlich ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unwetterfronten ziehen des Öfteren zweimal über das Herrschaftsgebiet. So führt die Hauptwindrichtung diese zunächst über die Wälder hinweg bis in die Himmelsberge, die meist jedoch so hoch sind, dass sie ein unüberwindbares Hindernis darstellen. Schließlich drängen andere Winde die Wolkenfront wieder ein Stück weit über den Wald zurück, bis es sich so weit abgeregnet hat, dass die Front die Berge überqueren kann oder sich aufgelöst hat. Ein Umschlagen auf ein Tiefdruckgebiet kann man in den Hügeln und Bergen Nelaris’ am Aufsteigen von Nebelschwaden aus den Wäldern deutlich erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna== &lt;br /&gt;
Nelaris gehört dem Leumund nach eher zu den friedlichen Gebieten Rhûns, etwas, das man auch seiner Pflanzen- und Tierwelt zuschreibt. Dies unterschätzt jedoch die Vielfalt der Natur, welche Nelaris zu bieten hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während große Teile Nelaris von Mischwäldern bedeckt sind, wandelt sich die Vegetation nach Osten hin deutlich. Die Hochwäldern der nelarianischen Himmelsberge sind von Lärchen-Arvenwäldern geprägt, wobei man auch Fichten und vereinzelt Tannen findet. Gen Norden wachsen oft Fichten und Kiefern zwischen Buchen (unter anderem der schnell wachsenden [[Schwenkerbuche]] und der farbenfrohen Rotbuche) und anderen laubwerfenden Baumarten. Die Auen des Gjöllhrid sind durch Eschen- und Erlenarten geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In lichteren Gebieten finden sich oft auch verschiedenste Obstbäume, bei denen die [[Bipfel]] in weiten Gebieten im Herbst für eine reiche Ernte sorgen. Das gleichmäßige Klima sorgt im Süden Nelaris für eine besonders aromatische Kaffeebohne, in den südöstlichen Hanglagen ist der Kaffee nicht weniger koffeinhaltig, doch wird mit der Höhe milder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben sind einige Teile der nelarianischen Wälder von verschiedensten Strauchartigen und Büschen bewachsen, die ein Durchkommen beinahe unmöglich machen. Hier findet sich auch eine besonders vielfältige Auswahl an Blühern, wie dem [[Elenyabäumchen]] oder der [[Iuna]]. Vorsicht sollte man jedoch nicht nur beim [[Orchideenbaum]] hegen, sondern auch bei anderen Arten, die mit natürlichen Schutzmechanismen ausgestattet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer und Herbst wachsen überall in Nelaris Pilze und Schwämme aller Art. Zur Friedensebene hin sind es vor allem Wiesenpilze, doch schon in den kleinen Wäldchen verbreiten sich Steinpilze, Täublinge (Vorsicht vor den giftigen Speitäublingen) und viele mehr. Von Austerseitlingen bis Zunderschwämmen sollte man jedoch stets gut prüfen, ob es sich tatsächlich um einen Speisepilz handelt. So kann eine Verwechslung des Apfeltäublings mit dem Speitäubling zu unangenehmen Vergiftungserscheinungen führen, eine Verwechslung des Champignon mit dem Knollenblätterpilz kann sogar tödlich enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Artenvielfalt der Tierwelt steht den Pflanzen und Pilzen um nichts nach. Man wird in den Auen dabei nicht nur gerne von Mücken und Bremsen geplagt, sondern findet auch unterschiedlichste Schmetterlingsarten, wie Hornissen-Glasflügler, Distelfalter oder Bläulinge. Vögel gibt es in Nelaris in allen Größen und Farben, von der kleinen Lerche in den Feldern über Waldfalken, wie den [[Kyr’ii]], bis hin zum [[Moropiuma]] in den tiefen des nelarianischen Waldes. Auch an Säugetieren und Reptilien mangelt es nicht in den unterschiedlichen Landschaften Nelaris’: Verschiedene Affenarten, wie Zwergäffchen und Gorillas, findet man ebenso wie Skorpionskatzen und verschiedenste Raubkatzengattungen. Eine Besonderheit stellt hier wohl der elfenhohe Byakko dar, ein gewaltiger weißer Tiger, der nur in Nelaris zu finden ist. Auch wenn die meisten Reptilien für Humanoide recht harmlos sind, sollte man sich vor Sylvanottern, Giftfröschen und eher ungiftigen Arten in Acht nehmen. Selbst die harmlosen [[Schmetterlingsdrachen]] können einem mit ihrer Farbmagie Streiche spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte = &lt;br /&gt;
Als nach der Schaffung der Welt die Geschwistergottheiten Rhûn für sich beanspruchten, gelang es [[Vivi]], das fruchtbarste Stück Land für sich zu gewinnen. Bald schon füllte sich sein Reich mit Leben, und als die ersten Kreaturen von ihm geschaffen wurden, breitete sich bereits der Urwald, für den Nelaris bis heute berühmt ist, immer weiter aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst noch jung und nicht an den Regierungsgeschäften interessiert, setzte Vivi die von ihm geschaffenen Nymphen, die [[Dryaden]], ein, um an seiner Statt zu herrschen. Bald schon wurden sie jedoch hochmütig und erhoben sich selbst über die anderen Schöpfungen Vivis, ja, erklärten sich sogar selbst zu Göttern. Einst vertraute Wesen des Waldgottes wurden sie von ihrem selbst errichteten Thron gestoßen und eines Großteils ihrer Kräfte beraubt. Jene, die sich sogar erdreisten wollten, Vivi zu stürzen, wurden an die Lebensader einzelner Bäume gebunden und alle Dryaden auf immer dazu bestimmt, dem Schutz des Waldes zu ‘’dienen’’.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die folgenden Ereignisse lässt sich nicht mehr rekonstruieren, in welchem Jahr sie sich zutrugen. Mit Sicherheit kann nur gesagt werden, dass es vor dem ersten Meteoriteneinschlag geschah. Auf der Jagd erlegte ein Trupp der Urduja das erste Blasse Monstrum, das auch der Gefährte Edanas war. Die Göttin des Elysium sann nach Rache und hetzte ihre Geschwister erneut in einem Krieg gegeneinander auf, der beinahe das gesamte Reich zerstörte. Der Krieg fand ein Ende, bevor auch die letzten Rassen vom Angesicht Rhûns getilgt werden konnten, und Edana wurde in das Jenseits verbannt. Nelaris’ Wälder waren durch die Folgen der Jagd fast zerstört worden, und zur Strafe wurden die Urduja mit einer schwarzen Hautfarbe als Aussätzige gezeichnet und aus der Stadt ihres Gottes verbannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 8614 n.d.4.M. erhoben sich die verbannten Urdujastämme zu einer Rebellion. Sie lehnten sich gegen die männliche Dominanz und ungerechtfertigte Sippenhaft auf, indem sie beschlossen, sämtliche Männer Nelaris’ zu versklaven. Wenngleich sie seit der Bestrafung unter sich geblieben waren, hatten sie nie die Schmach vergessen, die sie durch Gwydion und Vivi leiden mussten. Der Aufstand verlief blutig, und beinahe ein Drittel der männlichen Bewohner Nelaris’ verlor ihr Leben. Einige Dryaden schlossen sich der Rebellion an. Am Ende wurden die Aufständigen durch die Zusammenarbeit der anderen Rassen, vor allem aber durch das gemeinsame Wirken beider Geschlechter, gestoppt. Seit jenen Tagen pflegen die Urduja ihr matriarchalisches System. Die Strafe für ihr Vergehen traf nach langen Entscheidungsfindungsprozessen nur jene, die sich an der Unterwerfung beteiligen wollten. Zugleich wurde diese Strafe nur auf sie und nicht auf ihre Nachkommen begrenzt, die seither wieder in ganz Nelaris wandern dürfen. Trotzdem trifft man seither nur wenige Urduja, die ein Leben in den Städten einem Leben in der Natur und nach ihren eigenen Gesetzen vorziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahre 2189 bis 2198 n.d.59.M. stellten sich für das Land als ungewöhnlich trocken heraus. In den Sommermonaten fiel gerade einmal die Hälfte der üblichen Niederschlagsmengen, was auch in den Wintermonaten nur mäßig ausgeglichen werden konnte. Der Grundwasserspiegel sank, es kam zu einer anhaltenden Waldbrandgefahr und einer explosionsartigen Vermehrung von Forstschädlingen, wie dem Eichenprozessionsspinner und anderen Spinnerarten. In Folge dessen kam es in allen Waldgebieten Nelaris zu starken Fraßschäden. Das dritte Larvenstadium der Spinner stellte jedoch auch für die wenig behaarten Bewohner des Waldes eine Gefahr dar, da die fast unsichtbaren Brennhaare der Larven in Kontakt mit der Haut zu toxischen Reaktionen führen. Diese Brennhaare dringen an unbedeckten Stellen leicht in die Haut und Schleimhaut ein und setzen sich dort mit ihren Widerhäkchen fest. Die dadurch entstehenden Quaddeln und eiternden Pusteln hinterlassen, wenn nicht oder unsachgemäß behandelt, pockenartige Narben bei den Befallenen. Ein geeignetes Heilmittel, um die toxischen Reaktionen abzumildern, wurde erst im Jahr 2195 n.d.59.M. entdeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. [[Monat|Eismond]] 3823 n.d.59.M. trafen Edana und Alea erneut mit ihren Kämpfern in Nelaris ein, um ihre alten Rivalitäten ein für alle Mal zu klären. Während Edana endgültige Rache für ihren Geliebten suchte, wollte Alea das Land, das ihr bereits seit der Erschaffung Terruas zugestanden hätte. Die Schutzbarriere konnte durchbrochen werden, und die Angreifer drangen bis in das Herz der Stadt vor. Tausende starben bei jener Schlacht auf beiden Seiten, bevor Anael mit ihrem Heer eingriff und dem Schlachten ein Ende bereitete. Zuvor gelang es den Göttinnen jedoch, ihren Bruder Vivi zu töten. Die Schlacht und die Freiheit Nelaris’ schien trotz des lerentianischen Eingreifens verloren, als sich auch Azmera in den Konflikt mischte und Edana samt ihrer Horden in die Eiswelt zurückschickte. Die pyranische Seite wurde zurückgeschlagen und Nelaris befreit. Zunächst wurde die Stadt unter Azmeras Protektorat gestellt, kurze Zeit später folgte jedoch Morgoth als göttlicher Verwalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich bestimmte Azmera, dass jene Personen, die in der Lage wären, die Zwillingsschwerter Runedur und Athanor aus einem Fels zu ziehen, fortan als weltliche Herrscher über Nelaris regieren sollten. In den folgenden Wochen versuchten viele ihr Glück, sei es nun aus Machthunger oder hehren Zielen. Keinem gelang es die Schwerter zu ziehen, bis am 12. [[Monat|Erntemond]] 00 n.d.l.M. [[Sineth]] und [[Liadan]] Rílvenar gemeinsam die Schwerter ergriffen. Statt der Erwartung, dass die Schwerter bleiben würden, wo sie waren, ließen sie sich einfach aus dem Stein herausziehen. Noch am gleichen Tag wurden die beiden zu König und Königin von Nelaris erklärt. Die Krönungszeremonie fand zwei Wochen später in einem schlichten Umfeld statt, da die Gelder Nelaris’ für den Wiederaufbau der Stadt benötigt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahr 01 n.d.l.M. Elenya nach Rhûn kam, wurde sie wider Erwarten von Azmera als Tochter des Vivi und neuer Hoffnungsfunke dem Volk Nelaris’ vorgestellt. Die bis zu diesem Zeitpunkt schlummernden göttlichen Kräfte erwachten, als sie das Protektorat über Nelaris von Morgoth übernahm. Über seinen Verbleib ist seither nichts mehr bekannt. In den folgenden Monaten wuchsen die Fähigkeiten den neuen Göttin und das Land erblühte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 05 n.d.l.M. verlor Elenya, so wie alle anderen Götter, die Kontrolle über ihre göttliche Kraft. Bei dem Versuch, das Buch zu finden, in dem ein Ritual niedergeschrieben war, welches die Kraft der Götter wiederherstellen könnte, löste Elenya ein Feuer aus, das eine Fläche von ~80 km² Waldlandschaft versehrte. Auch die Wohnbäume der Stadt nahmen bei dem Feuer Schaden. Durch das Eingreifen des Eisdrachen Inlacrimas konnte jedoch ein noch größerer Schaden verhindert und das Überleben der Bäume gesichert werden. Mithilfe seines Eisodems drängte er die Flammen so weit zurück, bis sie gelöscht werden konnten. Die kurze Zeit später folgende Schlacht gegen den Fremden Gott am 10. [[Monat|Eismond]] 05 n.d.l.M., fand nahe des nelarianischen Territoriums am Orakelbaum in den Himmelsbergen statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. [[Monat|Saatmond]] 07 n.d.l.M. musste Nelaris einen weiteren Schlag hinnehmen. Zum 2. Mal innerhalb weniger Jahre verstarb eine ihrer Gottheiten: Elenya wurde in Seiya durch den Angriff einer Dämonenhorde der Caethiellor durch Höllenfeuer vernichtet. Der Schutzwall um Nelaris fiel daraufhin in sich zusammen. Alea nutzte diesen Moment der Schwäche und führte am 30. [[Monat|Saatmond]] 07 n.d.l.M. ihre Anhänger gegen Nelaris in die Schlacht. Durch die Warnung Liadans Schwester Ikana Fierna konnte sich Nelaris auf den Angriff vorbereiten und Manosse und Lerentia um Hilfe bitten. Der Angriff konnte abgewehrt und Alea durch Azmera und Diana zum Einlenken gebracht werden. Im Laufe des Kampfes kam es jedoch zu einer Zeitanomalie, die elf Kämpfer vollkommen aus der Zeit tilgte und die kurzzeitig verstorbene Göttin Diana, König Sineth und die Garde der Göttin ins Leben zurückholte. Innerhalb weniger Stunden wurden diese Leben jedoch mit der gleichen Anzahl skurriler Tode beglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung == &lt;br /&gt;
Auch wenn in Nelaris gerade einmal 8 Rassen beheimatet sind, gehören sie doch deutlich mehr Volkszugehörigkeiten an. So findet man in den Wäldern neben den Waldelfen auch Sonnenelfen, Mondelfen, Wildelfen oder vereinzelt sogar Hochelfen. Nicht weniger Arten an Echsen gibt es, von denen die Drachen zwar die prominenteste, aber auch die seltenste Art ist. In den Wäldern und Bergen des Gebietes leben die verschiedenen Reptiloiden oft in Clanverbänden zusammen. Dieser Rückzug in zivilisationsferne Gebiete macht es nicht nur bei diesen Arten schwer, festzustellen, wie viele Bewohner tatsächlich auf den Ländereien Nelaris’ leben, denn auch die Dryaden und Urduja sind für ihren zurückgezogenen Lebensstil bekannt. Bei der letzten Volkszählung kam man auf 68.575 Bewohner. Wie groß die Dunkelziffer ist, bleibt Spekulationen überlassen, da einige Arten und Gruppen gerne für sich bleiben. Dort, wo eine direkte Zählung nicht möglich war, wurde von den Priestern des Tempels - welche die Zählung im Namen des Königshauses durchführten - eine konservative Schätzung vorgenommen.&lt;br /&gt;
Zu den ansässigen Rassen gehören: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                         !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Dryaden]]                                   || 0,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                    || 4,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen]]                                        || 37,9 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Felinen]]                                    || 4,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                   || 28,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Satyren]]                                   || 0,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Urduja]]                                     || 5,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zentauren]]                  || 18,4 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Religion = &lt;br /&gt;
Dieser Artikel wird noch ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätze == &lt;br /&gt;
Dieser Artikel wird noch ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wird noch ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangordnung im Tempel == &lt;br /&gt;
Dieser Artikel wird noch ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Herrschaftssystem = &lt;br /&gt;
Bis zu Vivis Ermordung wurden die Ländereien Nelaris’ durch den Gott persönlich regiert und durch seine Priester verwaltet. Nach dem Tod des Waldgottes - in dessen Umkreis auch einige Priester das Leben ließen - drohte die Stadt, im Chaos zu versinken. Während Azmera die Stadt unter ihren Schutz stellte, [[Nelaris#Geschichte|suchte]] sie zugleich nach geeigneten Regenten für das Land. Es gelang [[Sineth]] und [[Liadan]] Rílvenar, die Schwerter Runedur und Athanor zu ziehen, und sie sollten fortan dem Land als Königspaar dienen. Beraten werden die Monarchen von sechs gewählten Priestern des Tempels, von denen jeder einer anderen Spezialisierung folgt. An jedem Dienstag können die Bewohner des Landes in einer offenen Audienz vor das Königspaar treten und ihre Bitten und Gesuche an sie richten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wirtschaft =&lt;br /&gt;
Nelaris produziert und handelt vor allem Naturprodukte. Da die nelarianische Wirtschaft und Landwirtschaft im Einklang mit der Natur stattfindet, sind die Lebensmittel, die aus der Waldstadt bezogen werden, stets von erlesener Qualität, doch Massenwaren wird man (besonders beim Fleisch) nicht erhalten. So werden die in der Jagdsaison geschossenen Wildbestände großteils verarbeitet und über das ganze Jahr hinweg gehandelt. Auch das Getreide, das nicht direkt nach der Ernte verkauft wird, wird für die spätere Nutzung in Lehmlagern aufbewahrt. Wirklich berühmt ist Nelaris jedoch für seine Obst- und Gemüseprodukte, zu denen nicht nur Kompott, sondern auch Brände und Liköre zählen. Neben landwirtschaftlichen Produkten werden auch Textilien, Porzelan und Waffen gehandelt. Die Elfen der Waldstadt gelten als Meisterschmiede, die es in jeder Hinsicht mit den Schmieden der Zwerge aufnehmen können. Auch wurden die Web- und Färbetechniken über die Jahrtausende perfektioniert, sodass die Textilien - vor allem Seiden-, Atlas- und Brokatstoffe - von besonders feiner Qualität und doch widerstandsfähig sind. Die pyranischen und nelarianischen Quarz- und Feldspatvorkommen, sowie die Kaolinvorkommen in den nelarianischen Himmelsbergen, dienen als Grundlage für die Porzelanherstellung. Das &amp;#039;&amp;#039;weiße Gold&amp;#039;&amp;#039; wird vor allem in Manufakturen reptiloider Nelarianer hergestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Importiert werden, wie bereits erwähnt, Quarz und Feldspat, aber auch Metalle und Farbschnecken, aber auch Fisch und andere Spezialitäten anderer Regionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]] &lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]] &lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

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		<title>Pyra</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pyra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der fünf bekannten Städte [[Rhûn|Rhûns]]. Sie wurde von der Fruchtbarkeitsgöttin [[Alea]] gegründet und ist der Überlieferung nach die Stadt, die sich zur Zeit der Entstehung der Rassen am rasantesten entwickelt hat. Als Sündenpfuhl Rhûns ist sie die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate im ganzen Land. Nach dem letzten Meteoriteneinschlag gab Alea die weltliche Regierung ihres Gebiets ab, sodass mittlerweile [[Leiripa]] als Alleinherrscherin in Pyra regiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Namen hat die Stadt von dem Vulkan Pyra, in dessen Inneren sie erbaut wurde. So wurde über die Jahrhunderte aus &amp;quot;die Stadt im Berg Pyra&amp;quot; einfach &amp;quot;die Stadt Pyra&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Im Nordwesten des Landes zieht sich die Gebirgskette der [[Schwefelberge]] gen Südosten, wo sie bald auf die [[Himmelsberge]] trifft. Diese beiden Gebirgsketten werden oft als ein und dasselbe Gebirge gesehen, was allerdings eine falsche Annahme ist. Tatsächlich haben einige pyranische Forscher und Geologen Beweise erbracht, dass es zwei verschiedene Gebirgszüge sind. Während die Himmelsberge aus diversen Faltungen des Landes entstanden (vielleicht hatte da auch die Göttin [[Ilonia]] ihre Finger im Spiel), sind die Schwefelberge rein vulkanischen Ursprungs. Sie sind einander lediglich so nahe, dass sie beinahe miteinander verschmelzen. Inmitten des Schwefelgebirges befindet sich der Vulkan in dessen Innern die Stadt Pyra prosperiert. Der Vulkan ist mit seinen ca. 2.141 Metern der höchste Berg des gesamten Gebirgszugs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die übrigen Vulkane der Schwefelberge, derer es durchaus noch einige wenige zwischen den Bergen des Gebirgszugs gibt, sind noch immer aktiv und hüllen die Gegend zuweilen in warme Dampfschwaden, die über die Täler  schweben. Über die Jahrhunderte hinweg brechen diese Vulkane auch gelegentlich aus, anders als der Berg Pyra, der von Aleas Kräften gezähmt wird und mit seitlichen Schächten versehen wurde, durch die der Druck der Magmakammer bei Bedarf abgelassen werden kann. Einige Zwerge sind spezialisiert darauf diese Schächte zu warten und gegebenenfalls nach Anweisungen des Tempels neu anzulegen, falls einer durch erkaltetes magmatisches Gestein unbrauchbar geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bergen befinden sich viele Täler, die zum Teil für Agrarwirtschaft genutzt werden, teilweise bewohnt und teilweise ungenutzt sind. Einige davon sind nur über das weit verzweigte Tunnelsystem innerhalb der Berge erreichbar, da die Felswände um sie herum derart steil abfallen, dass man das Tal nur mit einem Sturz in die Tiefe erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pyras Vulkan hat der [[Gjöll|Ylgjöll]] seine Quelle, welcher sich durch das Schwefelgebirge schlängelt und sich zunächst mit dem [[Gjöll|Gjöllthra]] aus der Friedensebene und dann mit dem [[Gjöll|Svolgjöll]] aus dem Düstermoor vereint um schließlich zusammen mit dem [[Gjöll|Sylgjöll]] und dem [[Gjöll|Gjöllhrid]] den [[Gjöll]] zu bilden, welcher durch [[Seiya]] hindurch in die [[Manosse|Manossianische See]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadt ==&lt;br /&gt;
Die Stadt Pyra ist hauptsächlich der Baukunst der Zwerge entsprungen, die in dem Vulkankrater ein wahres Kunstwerk geschaffen haben. Sie ist an der Kraterwand entlang in 197 Ebenen angelegt, deren Durchmesser leicht variieren, sodass sie im Querschnitt dezent an ein Stundenglas erinnern. Die vielen Ebenen der Stadt werden durch unzählige Treppen, aber auch Flaschenzüge, magische Aufzüge, Rutschen und Tunnel miteinander verbunden, die in einem nahezu undurchdringbaren Durcheinander angelegt sind. Nicht selten gehen Neulinge in der Stadt verloren, weil sie sich einmal in der Treppe geirrt haben. Die Tunnel reichen zudem in einem weit verzweigten System tief in die Berge hinein und beschränken sich dabei bei weitem nicht nur auf den Berg Pyra selbst. In vielen dieser Tunnel finden sich Wohnhöhlen, versteckte Läden für allerlei suspekte Gegenstände und Substanzen und andere Dinge, die in anderen Teilen Rhûns verpönt wären.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Kraterboden besitzt einen Durchmesser von ca. 1.000 Metern. Hier befinden sich auch die einzigen wirklich freistehenden Gebäude der Stadt. Hier ist der Großteil an Läden, Werkstätten, Schenken, Kneipen und Freudenhäuser angesiedelt. Allerdings gibt es zwischen den vielen Wohnringen auch einige Ebenen, auf denen sich ebenfalls viele Geschäftsleute mit ihren Verkaufsräumen niedergelassen haben. Wenn man weiß, wo man suchen muss, finden sich auch zwischen den Wohnhäusern einige Spekunken und vor allem Bordelle. In einer etwa 150 Meter breiten Krempe am Rande des Platzes stützen etliche Säulen die erste Wohnebene ab, welche wesentlich schmaler ist als die Ebene des Kraterbodens. So sind nur die mittleren 700 Meter des Platzes nach oben hin offen und ermöglichen so den Blick die 197 Ebenen hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzstück des Kraterbodens ist der kolossale Tempel der Alea, welcher im Norden des Kraters direkt an den sechseckigen Stadtplatz grenzt. Direkt daneben findet sich das ‘Haus der Sinne’, das größte und angesehenste Bordell Pyras. Im Süden liegt dagegen das sogenannte Kampfviertel. Prunkstück dieses Bereichs ist die gewaltige Arena, in der regelmäßig Gladiatorenkämpfe zur Belustigung des Volkes stattfinden. Allerdings kämpfen hier auch Häftlinge aus dem angrenzenden Kerker des Öfteren um ihre Freiheit. Die gegenüberliegende Stadtwache sorgt dabei so gut es ihr möglich ist für die Sicherheit der Pyraner und reibungslose Abläufe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den vielen Einzelhäusern auf dem Kraterboden wurden einige größere Wohnkomplexe angelegt. Diese gehören hauptsächlich den alten Zwergenclans, die maßgeblich am Bau der Stadt beteiligt waren. Sie sind von hohen Mauern umschlossen und werden schwer bewacht. Es ist praktisch unmöglich, einen solchen Komplex käuflich zu erwerben, da sie von den Zwergen eifersüchtig gehütet und von Generation zu Generation vererbt werden. Über den Prunk und Reichtum dieser Wohnanlagen weiß ein jeder zu berichten, der von diesen Zwergen in ihre Hallen eingeladen wurde und sich ihr endloses Prahlen angehört hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die ersten 66 Ebenen, die sich vom Stadtplatz aus etwa 460 Meter kegelförmig in die Höhe winden, haben in sich eine Höhe von durchschnittlich 6,5 Metern. Allerdings haben die Wohnräume nur eine Höhe von etwas 2,5 Metern während das restliche Gestein zum Erhalt der Statik des Berges dient. Diese Wohnhöhlen gelten als Wohnraum für die eher ärmliche bzw. geringverdienende Bevölkerung. Ebene 66 hat nur noch einen Durchmesser von knapp 400 Metern. Über ihr wurde ein Ring aus Wasserspeiern in den Fels gehauen, welche mit einer großen Menge Magie angereichert wurden und im Falle eines Ausbruchs ein magisches Kraftfeld erzeugen, um die höher gelegenen Ebenen zu schützen. Doch auch die unteren Ebenen bleiben im Katastrophenfall nicht ungeschützt. Drei Säulenringe stützen die Ebenen vom Stadtplatz aus ab. In diese Säulen wurden diverse Schutzzauber eingewoben, welche, wie auch die Wasserspeicher, Kraftfelder erzeugen, wenn sie aktiviert werden, um das Volk zu schützen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die folgenden 112 Ebenen wurden kontinuierlich höher angelegt, sodass sie schließlich eine Höhe von bis zu 15 Metern erreichen. Die durchschnittliche Breite dieser Ebenen variiert allerdings oft, sodass einige immer wieder durch Säulen von den darunterliegenden Ebenen gestützt werden. Auch hier finden sich etliche Schutzzauber in diesen Säulenringen, die weitere Kraftfelder erzeugen, falls die Wasserspeier einmal versagen. Generell kann man davon ausgehen, dass mit der Höhe der Wohnebene auch das Einkommen der Bürger steigt. Während sich zunächst noch viele kleinere Einfamilienhäuser und Wohnkomplexe mit diversen Einzelwohnungen finden, werden die Häuser in den oberen 50 Ebenen dieses Bereichs immer größer und prunkvoller.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für alle Ebenen bis zu dieser Höhe gilt allerdings, dass die Häuser nicht freistehend sind, sondern tief in die Felsen des Vulkans gehauen wurden. Daher ist es von außen unmöglich zu sagen, wie groß die Behausungen in Wahrheit sind, denn sie können sich mehrere dutzend Meter in den Felsen hinein erstrecken. Einige Bewohner haben den Fels allerdings so behauen (lassen), dass es so aussieht, als würden ihre Häuser ein Stück weit aus dem Fels heraus ragen. Andere wiederum haben sich Immobilien erworben, die über zwei bis drei Ebenen hinweg übereinander stehen und diese zu einem einzigen Anwesen verschmolzen. Auch einige Drachenhorte reichen über mehrere Ebenen hinweg und sind zudem mit einem Balkon ausgestattet, welcher es den Echsen gestattet, sich in die Lüfte zu schwingen und wieder zu landen. Diese Balkone erfreuten sich schließlich weiter Beliebtheit und wurden auch an andere Wohnhäuser und öffentliche Plätze angebaut, um einen besseren Ausblick in den Krater zu ermöglich.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die letzten knapp 300 Meter des Vulkankraters teilen sich auf 14 Ebenen mit einer Höhe von bis zu 20 Metern auf. Hier wurde der Krater an der Nordwand trichterförmig behauen um längere Flächen anzulegen, auf denen die Anwesen der reichen Herrschaften ein gutes Stück aus dem Felsen heraus ragen und trotzdem noch Platz für einen Garten lassen. Die Südwand des Kraters führt dagegen weiter relativ steil nach oben, weist allerdings 2 zusätzliche Ebenen auf, da sie höher ist als die Nordwand.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Direktes Sonnenlicht fällt durch den offenen Krater lediglich auf die obersten Ebenen an der Nordseite des Kraters. Die dort erbauten Anwesen sind daher besonders begehrt bei den Reichen und Mächtigen, wechseln aber nur sehr selten ihre Besitzer. Sie gelten als Prestigeobjekt und gehören mittlerweile den Ältesten Familien Pyras. Der Rest des Kraters, liegt dagegen immer im Schatten bis hin zu völliger Dunkelheit. Durchbrochen wird diese Dunkelheit von unzähligen Leuchtkristallen, die in den Kraterwänden natürlich wachsen und teilweise für Lampen und Laternen geerntet werden. Allerdings werden auch Irrlichter gerne eingefangen und zu ihrem Unmut als Lichtspender genutzt. Immer wieder leuchtet es in den Tunneln rötlich, wobei ein fehlendes Flackern bereits verrät, dass es sich hierbei nicht um gewöhnliches oder magisches Feuer handelt. Dieses Leuchten stammt aus vereinzelten, offenliegenden Magmakammern, die neben einer immensen Hitze ihr ruhiges, rotes Licht verströmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich sind offene Holz- und Kohlefeuer in Pyra verboten, da die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung mit eventueller Todesfolge zu hoch ist. Die Kochstellen der Wohnhöhlen sind an das zentrale Belüftungssystem angeschlossen, sodass nur dort eine Flamme entfacht werden kann und darf. Wer sich nicht an dieses Verbot hält und sich dabei auch noch erwischen lässt, wird von den Stadtwachen in spezielle Zellen geworfen, in denen kleine Feuer brennen und der dichte Rauch das Atmen sehr erschwert. Wer diesen Zellenaufenthalt überlebt, lässt sich durch die Folgen der Rauchvergiftung nicht ein zweites Mal darum bitten, das Feuerverbot einzuhalten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Trinkwasser in Pyra gilt als besonders schmackhaft, da es durch mehrere Lagen des Vulkangesteins gefiltert wird und einen hohen Reinheitsgrad hat. Innerhalb der Stadt wird es durch ein ausgeklügeltes Rohrsystem zu den Behausungen transportiert und sogar bis weit in die Tunnel hinein gepumpt. Es wird allerdings deutlich davon abgeraten, Wasser aus anderen Quellen zu trinken, da viele andere Wasservorkommen, wie zum Beispiel die heißen Quellen, sehr schwefelhaltig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Plateau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort der schlichten Schönheit, der bei geringer vulkanischer Aktivität und passendem Wetter eine atemberaubende Aussicht bietet. Es ist eine natürlich entstandene Hochebene außerhalb des Berges. Hier oben ist es einem möglich, anders als innerhalb des Berges, frei durchzuatmen. An Tagen mit guten Wetterbedingungen kann man zwischen den Ausläufern des Schwefelgebirges hindurch hinaus in Richtung der Stadt [[Seiya]] blicken. Zur Rechten erkennt man an solchen Tagen noch die Ausläufer des [[Düstermoor|Düstermoors]], zur Linken erstreckt sich die weite Fläche der [[Friedensebene]]. Manchmal kann man sogar gerade heraus die ersten Häuser der Hafenmetropole erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die heißen Quellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; haben ihren Ursprung in tieferen Gesteinsschichten, wo sich das Wasser durch die Nähe zu den Magmaströmen erhitzt und sich schließlich mit Schwefel angereichert in Becken sammelt, die in einigen Kammern im Innern des Vulkans entstanden sind. Die Becken mit einer Entfernung von mindestens 500 m zu den Magmaströmen sind dabei zum Baden geeignet, näher an der vulkanischen Aktivität gelegene Quellen sind dafür zu heiß. Inzwischen wird dieses besonders heiße Thermalwasser und der dort entstehende Wasserdampf für die Heizung der oberen Ringe sowie die Warmwasserzufuhr aller Bereiche der Stadt genutzt, was auch ein Überfließen der natürlichen Becken verhindert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allgemein sind die heißen Quellen ein beliebter Badeort geworden, da das Wasser, welches reich an allerlei Mineralien ist, die körperliche und geistige Gesundheit fördern soll. Zudem hilft die Hitze, starke Verspannungen zu lösen. Während also die wohl temperierte Hauptquelle vor allem zur Entspannung und dem Knüpfen und der Festigung sozialer Kontakte genutzt wird, gibt es außerdem abgeschiedene, kleinere Becken, die eher für etwas lauschigere Stunden genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Steingärten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden 3721 v.d.l.M. von einigen einheimischen Künstlern angelegt, die der Stadt etwas Abwechslung und Vielfalt verleihen wollten, wenn denn schon bunte Gärten mit farbenfrohen, wohlduftenden Blumen aufgrund der mangelnden Sonneneinstrahlung nicht möglich und oft auch unerwünscht waren. So wurde ein Garten aus Felsstücken angelegt, die in unterschiedlichen Größen und Formen in einer der größeren Höhlen angeordnet wurden. Die Felsen bieten Sichtschutz zwischen den einzelnen Gebieten des Gartens, aber auch einige Sitzgelegenheiten und ansprechende Formen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Tempel Aleas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das Herzstück des Vulkankraters. Das riesige und dennoch äußerst anmutige Gebäude zu Ehren der Fruchtbarkeits- und Kriegsgöttin Pyras erstrahlt in weißem Marmor, der jede Lichtquelle aufzusaugen und um ein Vielfaches zu verstärken scheint. Das ehrfurchtgebietende Gebäude ist überwiegend am Rande des nach oben offen liegenden Platzes  gebaut, ein Teil liegt allerdings auch unter dem Vorsprung, auf dem die erste Wohnebene liegt. Über einen Tunnel gelangt man schließlich in die berüchtigten Gärten des Tempels, die in einem verborgenen Tal außerhalb des Berges angelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Da sich Pyra in einem Vulkan befindet, sind die Temperaturen das ganze Jahr über recht ähnlich - heiß! Die unteren Ebenen würden eher einer Sauna mit Temperaturen zwischen 60 und 70 °C gleichen, wenn es nicht das gut durchdachte System aus Lüftungsschächten und Rohrleitungen geben würde, die die Hitze ableiten und frische Luft hinein lassen. Die Abwärme wird in die umliegenden Tunnel geleitet, um sie auf 25 °C zu erwärmen. So herrschen auf allen Ebenen ähnliche Temperaturen, die ab und zu leicht zwischen 30 und 35 °C schwanken. Auch im Winter wird es nie wirklich kalt in der Stadt, nur die höchsten Ebenen können im tiefsten Winter einmal Temperaturen von vergleichsweise ungemütlichen 10 - 15 °C verzeichnen. Es gibt allerdings einige Mechanismen im städtischen Belüftungssystem, die dafür sorgen, dass die Abwärme aus dem Vulkaninneren nicht nur in die umliegenden Tunnel geleitet wird, sondern auch in die höheren Ebenen, sodass die oberen Anwesen noch immer mit ausreichend Wärme versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem, wo man sich aufhält, verändert sich auch die Luftfeuchtigkeit. In den Tunneln sammelt sich oft so viel Feuchtigkeit, dass ganze Fluchten glitschig nass sind, während andere Tunnel unheimlich trocken sind und das Atmen unangenehm werden kann. Im Krater selbst ist es immer recht schwül, was sich in den oberen Ebenen etwas bessert, da durch die Krateröffnung gelegentlich mal ein laues Lüftchen herein weht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Da die Stadt inmitten eines Berges liegt und in den Felsen des selben gehauen wurde, findet sich hier freilich keine Erde, auf der sich Pflanzen ausbreiten könnten, was den Ort recht grau und karg erscheinen lässt. Nur gelegentlich, in den feuchteren Tunneln finden sich einige hartnäckige Steinmoose. Ansonsten ist der Stein zu trocken und hart, als dass sich dort Pflanzen ansiedeln könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem der ewige Stein Pyras zu grau ist, der hat sich die nährstoffreiche Vulkanerde in den heimischen Garten geholt, um dort einige Blumen, Sträucher und Kräuter anzupflanzen. Unter den Anhängern Aleas findet sich das [[Aleafeuer]] auch gerne in den Hobbygärten, auch wenn es schwer zu pflegen und unmöglich zu züchten ist. Die Besitzer dieser Kleingärten zweckentfremden nicht selten die Lüftungsschächte der Stadt um etwas Sonnenlicht für ihre Blumen zu ergattern. Das wohl berühmteste Beispiel dieser selbstangelegten, grünen Augenweiden, ist die Efeuwand am Stadtplatz, die dereinst von der Hexe [[Shanya Anyuri]] angepflanzt wurde, die darin bestrebt war, ganz Pyra in einem grünen Glanz erstrahlen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht das an den Außenhängen Pyras aus sowie auf den anderen Hängen der Schwefelberge und in den vielen, teilweise versteckten Tälern. Hier draußen findet sich nicht nur äußerst fruchtbare Vulkanerde, sondern auch entsprechende Bepflanzung. Hier wachsen wild das Aleafeuer, viele verschiedene Kräuter und einige anderen Wildblumen, die sich in den Bergen heimisch fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es an den Südhängen viele Wein- und Kaffeeplantagen, die einen ausgezeichneten Ruf im Land haben. Auch andere Lebensmittel werden auf den Plantagen der Hänge und in den Tälern angebaut, an die ausreichend Licht gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fauna der Stadt und den umliegenden Tunneln ist dafür erstaunlich vielfältig. Von den winzigen [[Feuerzwergechse|Feuerzwergechsen]] über [[Nekromantensalamander]] bis hin zur [[Reitechse]] finden sich hier Reptilien unterschiedlicher Größe und Gefahrenstufe. Als besonders giftig und gefährlich gelten die verschiedenen Skorpionarten von [[Doppelschweif Skorpion|Doppelschweifskorpionen]] über [[Sichelskorpion|Sichelskorpione]] bis hin zum gefürchteten [[Mantikor]]. Generell kann man aber durchaus sagen, dass alles, was in Pyra überlebt, dies tut, weil es sich zu wehren weiß. Oder weil es trotz aller Widrigkeiten die Hitze des Vulkans liebt, wie es etwa der [[Satyrnkäfer]] tut, der in kleinen Schwärmen an den Lavaströmen zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Tunnel finden sich schließlich weniger gefährliche Tiere. Einige Singvögel, wie der [[Flitzpieper]], fühlen sich in den luftigen Höhen der Berge sehr heimisch. Auch Bergziegen und Geißböcke finden sich hier draußen zuhauf und werden von den Pyranern gerne gezähmt, um als Nutztiere für Milchprodukte und Fleisch zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
Bis heute ist der Vulkan, in dem Pyra erbaut wurde, aktiv, doch Alea sorgt mit ihrer Macht dafür, dass er schläft und für die Pyraner bewohnbar bleibt. Dennoch spuckt er immer wieder ein feuriges Inferno aus, wenn Alea ihr Feuer nicht unter Kontrolle hat, was glücklicherweise sehr selten der Fall ist. In diesen seltenen Katastrophenfällen sterben nicht nur jedes Mal etliche Bewohner der Stadt, auch die Sachbeschädigung ist immens, sodass unter anderem die Annalen der Stadt mehrere Male völlig der Magma zum Opfer gefallen sind. Eine genaue Erzählung der Geschichte Pyras ist daher nicht mehr vorhanden, auch wenn die pyranischen Chronisten immer wieder bemüht sind, die Geschichte aus ihrer Erinnerung heraus niederzuschreiben, was diese Aufzeichnungen besonders unzuverlässig und objektiv macht. Der letzte Vulkanausbruch im Jahre 05 n.d.l.M. zerstörte ein weiteres Mal die jüngsten Aufzeichnungsversuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der jüngeren Geschichte ist allerdings noch bekannt, dass [[Edana]] ihre Schwester Alea im [[Monat|Eismond]] 3823 v.d.l.M. unter falschen Vorwänden zu einer Schlacht in [[Nelaris]] verlockte. So nutzte die Herrin des Todes eine alte Fehde zwischen Alea und dem Waldgott [[Vivi]] aus, um ihre eigene Rechnung mit ihrem Bruder zu begleichen. Tausende Pyraner folgten den beiden Göttinnen in die Schlacht und beinahe schien sie gar zu Gunsten der Vulkanbewohner entschieden zu werden, wenn nicht [[Anael]] mit ihrem Heer eingegriffen hätte, um ihrem Onkel zur Seite zu stehen. Für Vivi allerdings kam jede Hilfe zu spät, denn Edana erreichte ihr Ziel, und es gelang ihr, den Waldgott mit sich in die Eiswelt zu ziehen. Die Pyraner waren derweil gezwungen, Nelaris geschlagen zu verlassen, als auch die Schicksalsgöttin [[Azmera]] sich einmischte und der Schlacht ein jähes Ende bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später, im Jahre 0 n.d.l.M., schwang sich ein [[Gefallene Malakhim|gefallener Malakh]] und Fürst eines niederen Höllenkreises mit Namen [[Lanar]] zum Herrscher über die Vulkanstadt auf. Er unterstrich seine Machtstellung, indem er jede wichtige Person des öffentlichen Lebens persönlich meuchelte und die Positionen mit seinen eigenen treuen Gefolgsleuten füllte. Es folgten Monate der Diktatur, und da Alea nichts dagegen unternahm, fand sich der Großteil des Volkes wohl mit der neuen Ordnung ab. So aber nicht die Anhänger der [[NiMiLa]], welche sich gegen den Herrscher auflehnte und ihn ein halbes Jahr nach der Machtergreifung in erbitterten Kämpfen niederstreckte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein gewählter Nachfolger war der Xenokrat [[Eligor]]. Doch auch seine Herrschaft sollte von vergleichsweise kurzer Dauer sein. Als im [[Monat|Weinmond]] 04 n.d.l.M. [[Shanya Anyuri]] und [[Samael|Samael Satise]] aufbrachen, um der Tunnelhexe Manya den Garaus zu machen, entfesselte die alte Hexe ein heftiges Erdbeben, bevor die beiden sie töten konnten. In Folge des Erdbebens brachen etliche Tunnel ein und unzählige Bewohner wurden verschüttet, so zum Beispiel einige Zwerge in der Schenke “Zum Weinhauer”, die in der Woche, die es brauchte, sie wieder auszugraben, den gesamten Wein- und Biervorrat der Schenke leerten. Einer der tragischsten Verluste dieses Bebens war allerdings Eligor selbst, der schwer verletzt wurde, als er mit seinem [[Nachtmahr|Höllenross]] in einem der Tunnel verschüttet wurde. Er erlag einige Wochen später seinen Verletzungen. Seine Nachfolge übernahm seine Gattin Leiripa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das nächste Unglück sollte nicht lange auf sich warten lassen. Als im [[Monat|Dustermond]] 05 n.d.l.M. ein fremder Gott in Rhûn einfiel, beraubte er die heimischen Götter ihrer Fähigkeiten und forderte die Herausgabe Aleas (Anmerkung der Chronisten: Bereits im Weinmond 00 n.d.60.M. wurde die feurige Göttin von jenem Gott entführt, konnte allerdings fünf Tage später von ihrem Mitgöttern befreit werden. Genauere Hintergründe und der Ereignishergang sind allerdings nicht rekonstruierbar). Erzürnt über diese Forderung und unfähig ihre Kräfte zu kontrollieren, brachte Alea den Vulkan aus Versehen zum Ausbruch. Einigen Magiern gelang es, hastig manche Tunnel zu versiegeln, doch für den Großteil der Stadt kam jede Hilfe zu spät. Die Häuser im Krater wurden zerstört und mehrere zehntausend Einwohner verloren ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser Katastrophe konnten bereits die meisten physischen Spuren beseitigt werden, als Ende des [[Monat|Saatmond]] 07 n.d.l.M. der nelarianische Hoffnungsfunke [[Elenya]] von einigen [[Daeva]] ermordet wurde und der Schutzwall um die Waldstadt fiel, sodass ihre Grenzen offen standen. Alea, die ihre Chance witterte, nun endlich die Waldstadt für sich zu beanspruchen, wie es ihr ihrer Meinung nach seit jeher zustünde, fiel ein weiteres mal mit ihrer pyranischen Horde dort ein. Doch wieder sollte es ihr nicht gelingen, denn die Geschichte der Schlacht acht Jahre zuvor wiederholte sich. So war es dieses Mal ihre Nichte [[Diana]], die wie einst ihre Mutter den Nelarianern zur Hilfe kam und die Pyraner zurück drängte. Auch Azmera mischte sich zum Schluss erneut in die Kämpfe ein und beendete diese mit Hilfe ihrer Kampfpriester. Wenige Augenzeugen berichten von einem Treffen der drei Göttinnen auf einem dem Schlachtfeld angrenzenden Hügel, doch was wirklich zwischen den dreien besprochen wurde, vermag niemand zu sagen, denn ein Kreis aus Feuer verbarg sie vor den Blicken anderer und übertönte ihre Worte mit lautem Getöse. Fest steht jedoch, dass Alea nach diesem “Götterkaffeekränzchen”, wie es im Volksmund gerne genannt wird, ihre Gefolgsleute dazu aufrief, die Waffen niederzulegen und nach Hause zurück zu kehren, wo gefeiert werden sollte - und auch wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bevölkerung =&lt;br /&gt;
Das Leben in der Vulkanstadt erfordert es, sich ein recht dickes Fell zuzulegen. So ist nicht nur der Vulkan selbst eine eher lebensfeindliche Umgebung, auch viele der Stadtbewohner sind Personen, denen man besser aus dem Weg geht. So zumindest der recht negative Ruf, den die Pyraner in anderen Teilen Rhûns haben. Allerdings kann man bei Weitem nicht alle über einen Kamm scheren. Die Kriminalitätsrate ist durchaus hoch, doch auch in der Vulkanstadt leben viele rechtschaffene und gesetzestreue Bürger, die ihr Leben ohne Gesetzesverstöße führen und sich einfach durchzuschlagen versuchen. Alea bietet in ihrem Reich vielen Wesen unterschiedlichster Moralvorstellungen ein Zuhause, sowie auch jenen, die schlicht das Leben in Dunkelheit oder unter der Erde bevorzugen. &lt;br /&gt;
Anlässlich des letzten Vulkanausbruchs wurde eine Volkszählung im [[Monat|Eismond]] 05 n.d.l.M durchgeführt, um das Ausmaß der Verluste dieser Katastrophe einschätzen zu können. Es wurden 258.731 Personen gezählt, allerdings musste man sich eingestehen, dass diese Zahl wenig Aufschluss über die genauen Verluste bot. Eine Zählung wurde zuvor seit Jahrhunderten nicht mehr durchgeführt, und generell herrscht in Pyra eine hohe Fluktuation der Bürger. So ist die Stadt erwiesenermaßen jene mit der höchsten Kriminalitätsrate und die Stadtwache nicht in der Lage, alle der häufig aufkommenden Mordfälle zu lösen. Dazu kommt, dass durch die vielen schädlichen Gase des Vulkans Ersticken sowie Atemwegserkrankungen eine häufige Todesursache darstellen. Gleichzeitig ist es wohl Aleas Einfluss zu verdanken, dass die Geburtenrate der Stadt ungleich höher ist als die der Gebiete ihrer Mitgötter. Dadurch folgt, dass die Bevölkerung an sich im Durchschnitt auch recht jung ist, und wer es geschafft hat, ein hohes Alter zu erreichen, genießt durchaus Respekt, der nicht selten der Furcht entspringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                         !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Daeva]]                                       || 13,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Dunkelelfen]]                     || 6,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                    || 2,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyle]]                                  || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gefallene Malakhim]]                 || 10,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geister]]                                     || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                    || 19,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ghule]]                                       || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Halbdaeva]]                               || 23,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kobolde]]                                   || 1,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lilim|Lamien bzw. Lilim]]           || 3,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mänaden]]                                 || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Succubi|Incubi bzw. Succubi]] || 2,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vampire]]                                  || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Werwesen]]                             || 0,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zwerge]]                                   || 16,9%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Religion =&lt;br /&gt;
Pyra ist, wie alle Herrschaftsbereiche Rhûns, polytheistisch. Es wird anerkannt, dass jede der Gottheiten Rhûns einen elementaren Beitrag zum Überleben aller leistet, wobei jedoch der Großteil der Gebete an die Schutzpatronin der Vulkanstadt, Alea, gerichtet wird. Sie gilt als Lebensbringerin, die ihr Feuer in den Berg Pyra warf und so überhaupt Leben in dieser rauen Umgebung ermöglichte. Als Göttin der Fruchtbarkeit fungiert Alea auch als Beschützerin der Schwangeren, durch die Lust, welche ebenfalls zu ihren Attributen zählt, gilt sie auch als Göttin der Freude, des Tanzes, der Musik und der Feste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich ist Alea auch die Göttin der Rache und der Bestrafung, die Frevler in ihre Schranken weist - oder vernichtet. Im einfachen Volk wird sie oft als Kriegsgöttin betitelt, was an ihren kriegerischen Zügen liegen mag. Diese wohnen zwar auch anderen Gottheiten innen, anders als Alea lassen sie sich allerdings nicht so leicht zu Kriegshandlungen verleiten. Aleas Jähzorn ist weit über die Grenzen ihres Patronats hinaus gefürchtet, wobei man in Pyra selbst allerdings mehr vor der Macht ihrer Zerstörungskraft erzittert. Die Hitze des Vulkans erinnert sie stets daran, dass es dieses Feuer ist, welches ihnen das Leben ermöglicht, es aber genauso auch dieses Feuer sein kann, das den Untergang der gesamten pyranischen Zivilisation bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätze ==&lt;br /&gt;
Das Leben in den Schwefelbergen wurde überhaupt erst durch Aleas mächtiges Feuer möglich, weshalb dem Fruchtbarkeitskult in Pyra eine herausragende Bedeutung beigemessen wird. Kinder und Pflanzen gelten demnach fast als etwas Heiliges, insbesondere wenn diese in der Dunkelheit des Vulkans erblühen. Zugleich ist Alea auch von rachsüchtiger Natur, was sich in diversen Auseinandersetzungen mit Nelaris immer wieder zeigt - und wohl auch in Zukunft zeigen wird. So wie Alea in ihrem Feuer die Lebenslust und die zerstörerische Macht der Rache vereint, lassen sich auch ihre Schöpfungen von ihren Gelüsten leiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhänger der Alea findet man oft im Tempel zum Gebet: Hintergangene Eheleute bitten um Rache an ihren Gefährten, junge Frauen um die Ehre der Mutterschaft oder Krieger um eine sichere Hand im Kampf. Aber auch in weltlichen Handlungen, wie einer gepflegten Kneipenschlägerei oder im Versuch, ein Kind zu zeugen, kann man seine Hingabe zur Göttin beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besonders große Kontroverse unter den Gläubigen stellt die Verhütung dar. Streng gläubige Fraktionen sehen die Verhinderung der Empfängnis - oder gar eine Abtreibung - als schlimmsten Frevel an ihrer Göttin an, während gemäßigte Gruppen die Ansicht vertreten, dass es die Entscheidung einer jeden Frau selbst ist, ob und wann sie bereit ist zu empfangen. Um der Fruchtbarkeit dennoch zu huldigen, kann man ihrer Ansicht nach auch durch Pflanzungen und Tier- oder Sklavenzuchten seinen Glauben beweisen. Da es Pflanzen mit abtreibender oder verhütender Wirkung gibt, müsse es schließlich auch im Willen der Göttin sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
Der wichtigste Feiertag für Gläubige in Pyra ist der 21.[[Monat|Holzmond]]  und wird in Form eines Erntedankfestes gewürdigt. Es ist der Tag, an dem man Alea für ihr Wirken ehrt und sich für Ernte und Nachkommen bedankt. Ihre Eigenschaft als Feuerelementar würdigt man am Abend mit einem großen Lagerfeuer, welches auch zur Mahnung, dass Feuer sowohl Lebensspender als auch Zerstörer ist, dient.&lt;br /&gt;
In der Regel fließt zu diesem Fest viel Alkohol, und manche Anhänger der [[Alea|Feurigen]] nutzen diese Gelegenheit für zügellose Ausschweifungen, welche oft von den [[Mänaden]] angestachelt werden und nicht selten in Schlägereien enden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangordnung im Tempel ==&lt;br /&gt;
Die Rangordnung im Tempel ist relativ einfach aufgebaut: Grundsätzlich beginnt jedes Mitglied als &amp;#039;&amp;#039;Kind des Tempels&amp;#039;&amp;#039;, was bedeutet, es lebt eine Zeit lang ohne wirklichen Rang im Dienste der Göttin im Tempel. Der Begriff leitet sich daher ab, da es meist Kinder sind, die die Lehre beginnen, die von ihren Eltern dem Tempel übergeben werden. Meist geschieht dies bereits in sehr jungen Jahren, sodass diese Kinder in der Regel nie ein Leben außerhalb des Tempel kennenlernen. Gründe dafür, dass die Eltern ihre Kinder dem Tempel überlassen, können vielfältig sein. So sind es oft arme oder besonders kinderreiche Familien, die auf diese Weise die Anzahl der Esser reduzieren, aber auch besonders gläubige Familien. Es werden aber auch Gläubige jeden Alters in den Tempel aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mindestens zwei Jahren, oder bis ein Kind das zwölfte Lebensjahr erreicht hat, wird man offiziell in einer Zeremonie in den Kreis der Prediger aufgenommen. Diese Zeremonie findet jeweils am 21. [[Monat|Holzmond]] statt und beinhaltet den symbolischen Eintritt in die Priesterschaft, um Alea fortan als Tempeldiener zur Verfügung zu stehen. Ab diesem Zeitpunkt beginnen die Tempeldiener auch, zu Ehren ihrer Göttin ihre Beine zu verhüllen. Die Aufgaben eines Tempeldieners sind zu Beginn nicht sehr umfangreich: Teilnahme an Gebetsstunden und die Bewässerung der Tempelgärten gehören zu den täglichen Aufgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tempeldiener lassen sich leicht an zwei Merkmalen Erkennen: Zum einen die Körperbemalung aus Henna, die, je reicher sie vorhanden ist, umso mehr davon zeugt, dass der Betroffene eine besonders hohe Bindung zur Göttin besitzt. Zum anderen sind es kleine Schmuckstücke, meist aus Gold oder ähnlichen Edelmetallen, die am Gürtel des Rockes befestigt werden, der ihre Beine komplett verhüllt. Während die Bemalungen ausschließlich von Priestern durchgeführt werden können, sind die Schmuckstücke meist Geschenke von Gläubigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um weiter innerhalb des Tempels aufsteigen zu können, muss man trotz aller Versuchungen seine Reinheit für Alea bewahren und jungfräulich bleiben. Viele Tempeldiener entscheiden sich jedoch auch dazu, Wonne- oder Rachediener zu werden und dabei auf einen Aufstieg in der Tempelhirarchie zu verzichten. Wonnediener sind dabei Männer und Frauen, die in ritualisierter Form Unerfahrenen ihre Sexualität und verschiedene Arten des Geschlechtsverkehrs nahe bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Rachediener wenden sich die Gläubigen, wenn sie für ein Unrecht Rache geübt sehen wollen. Die Rache im Namen der Göttin gilt dabei als besonders hart und zugleich gerecht. Es gilt jedoch zu beachten, dass diese nicht mehr in die eigene Hand genommen werden darf, nachdem man Aleas Einschreiten erbeten hat. Auch auf die Gefahr hin, dass die Bitte nicht erfüllt wird. Rachediener dürfen keine Lust an ihrer Pflicht verspüren. Die Aufgabe dient allein der Erfüllung ihrer Pflicht gegenüber ihrer Göttin, nicht zur Befriedigung sadistischer Gelüste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jungfräulichen Tempeldiener, die in den Kreis der Priester aufgenommen werden wollen, müssen im Laufe ihres Dienstes eine Reihe von Prüfungen bestehen. Die Wahrung ihrer Jungfräulichkeit ist dabei die bekannteste der Aufgaben, die ihre Entschlossenheit und Willensstärke testen soll. Die Schändung einer dieser Jungfrauen wird mit einer Schändung Aleas gleichgesetzt und wird oft durch diese persönlich geahndet. Gelingt es den Anwärtern nicht, ihre auf die Persönlichkeit zugeschnittenen Prüfungen zu bestehen, leben sie zumeist mit einer gewissen Schande als Tempeldiener weiter und müssen fortan die niedersten Aufgaben erfüllen. Man erkennt sie, da ihre Beine nicht mehr vollkommen verhüllt sind und Röcke und Roben nur bis zu den Knien reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ernennung zum Priester genießt man einige Freiheiten und Privilegien, die man zuvor nicht hatte. So besteht nun die freie Wahl für einen Partner, mit dem Kinder gezeugt werden sollten. Zudem darf ein Priester darüber bestimmen, ob und wem Wonnediener beiliegen. Oft wird dieses Recht dazu missbraucht, einflussreichen Bewohnern der Stadt einen Tempeldiener als Bestechungsgeschenk oder - längerfristig - als Mätresse zukommen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer schließlich Hohepriester werden möchte, muss dafür bereits für Nachwuchs gesorgt haben. Die tatsächliche Ernennung kann jedoch nicht beeinflusst werden. Nur solche Mitglieder, deren Bindung zu Alea stark genug ist, dass sie sie als Medium nutzt, kommen in den engeren Kreis. Die letztliche Wahl trifft Alea jedoch selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Herrschaftssystem =&lt;br /&gt;
Da sich die weltliche Herrschaft erst seit kurzer Zeit in Pyra zu halten vermag, haben die Glaubensgrundsätze Aleas das Leben in der Stadt tief geprägt. Nur wer in der Lage ist, sich zu nehmen, was er begehrt, hat dies auch verdient. Dieses Recht des Stärkeren spiegelt sich auch in der Gesetzgebung der Stadt, die für schwere Vergehen die Todesstrafe - sogar bis zu einem gewissen Grad Selbstjustiz - und Sklaverei rechtfertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den kurzen Amtszeiten von Lanar und Eligor regiert heute Leiripa Wyn als Alleinherrscherin. Die Regentin führt ihre Stadt in Form einer absoluten Monarchie. Das bedeutet, dass sie nach eigenem Gutdünken Gesetze erlässt, diesen allerdings selbst nicht Folge leisten muss. Sie steht über den Gesetz und ist niemandem Rechenschaft schuldig, außer vielleicht Alea, welche sich allerdings aus den weltlichen Geschäften heraus hält. Durchgesetzt werden Leiripas Bestimmungen von der Stadtwache. Die Richter dagegen werden weiterhin von den Hohepriestern Aleas benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wirtschaft = &lt;br /&gt;
Bekannt ist Pyra vor allem für den Export der Güter aus dem Bergbau. Dieser steht unter dem Monopol der Zwerge, die unzählige freie Arbeiter und noch mehr Sklaven beschäftigen. Gefördert wird hauptsächlich vulkanisches Gestein, wie Granit sowie Quarz und Feldspat. Besonders letztere beiden Rohstoffe werden neben dem reichlichen Export aber auch für die heimischen, gut ausgebauten Waffen- und Keramikindustrien genutzt. In den nordwestlichen Ausläufern der Schwefelberge Richtung der Manossianischen See finden sich einige Basaltsteinbrüche. Auch Bimsstein, welcher in vielen Bädern der Entfernung von Hornhaut dient, wird an den Vulkanen des Schwefelgebirges abgebaut und exportiert. Schwefel wird in größeren Mengen abgebaut und für die Produktion von Schwefelhölzern und Schwarzpulver verwendet. Das pyranische Feuerwerk ist besonders zu Festtagen ein begehrtes Exportgut. In geringeren Mengen werden auch Obsidian, Mangan und Erze, wie Eisen und Silber, abgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dienstleistungssektor tragen die Bordelle den größten Marktanteil. Besonders hervor sticht das Etablissement von Madame le Monde, welches nahe dem Tempel Aleas liegt. Aber auch viele Mineure bieten ihre Dienste außerhalb des Berges an, um zum Beispiel auf den Schlachtfeldern der Nachbarländer Kriegsgräben und Tunnel anzulegen. Neben den Mineuren bieten auch Söldner oft ihre Dienste außerhalb der Stadt an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der etwas abseits gelegene und gut gesicherte Sklavenmarkt ist nicht nur legal in Pyra, sondern bietet der Wirtschaft einen weitreichenden Aspekt. Die Bieter kommen aus weiten Teilen Terruas, was sowohl das Touristik- als auch das Gastronomiegewerbe ankurbelt. Ihr Hauptgeschäft liegt aber selbstverständlich auf dem Markt, auf dem es Sklaven für allerlei Bedürfnisse zu kaufen gibt. Egal ob Arbeiter, Köche oder Lustsklaven, Kinder oder Erwachsene, Männer, Frauen oder Unbestimmte - der pyranische Sklavenmarkt bietet alles aus den verschiedenen Rassen an, die in Pyra beheimatet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles was selbst für pyranische Verhältnisse illegal oder auch nur äußerst gefährlich ist, kann man zwar oft in gewöhnlichen Geschäften unter der Theke beziehen, allerdings muss man für viele dieser Dinge spezielle Händler, oder einen der verborgenen Märkte aufsuchen, die jedoch auch immer wieder ihren Standort wechseln. Dort findet man illegale Handelsgüter wie Gifte, Drogen, Waffen besonderer Machart und verbotene Schriften. Auch Dienstleistungen werden hier feilgeboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]]&lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Manosse&amp;diff=559</id>
		<title>Manosse</title>
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				<updated>2017-10-04T13:55:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Wirtschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manosse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der fünf bekannten Gebiete [[Rhûn|Rhûns]] und das einzige, das unter Wasser liegt. Kurz nach dem Einschlag des letzten Meteoriten übergab [[Azmera]] die operativen Geschäfte einem [[Ältestenrat]], während sie selbst weiterhin als Schutzgöttin über Manosse herrscht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Vor Rhûns Küsten liegt im Westen des Kontinents die Manossianische See, welche – ebenso wie die anderen [[:Kategorie: Gebiete in Rhûn|Gebiete Rhûns]] – in ihrer einzigartigen Vielfalt erstrahlt. So grenzt das Meeresgebiet direkt an die Strände Seiyas an, dessen Kontinentalschelf von einem breiten Streifen eines farbenfrohen Riffes bedeckt wird, dessen Artenvielfalt unübertroffen ist. Das anschließende Bathyal (der Meeresboden ab einer Tiefe von 200 m) fällt steil ab. In dessen Hängen befindet sich auch das weitläufige Gebiet der Stadt Manosse. Schwimmt man 100 km nach Nordwesten, vertieft sich der Boden zu einer Tiefseeschlucht, an deren Grund sich einige Hydrothermalquellen zu Schwarzen und Weißen Rauchern erheben. Ein Großteil des Meeresbodens der nördlichen Manossianischen See befindet sich in der abyssischen Region, das heißt einer Tiefe von 2000 bis 6000 Metern, und wird von weitläufigen Unterwassergebirgen durchzogen. Direkt an der Grenze des Tiefseegrabens erhebt sich ein besonders hohes Meeresgebirge, dessen höchste Spitzen als Inseln dem Rhûn’schen Festland vorgelagert sind. &lt;br /&gt;
Ein paar dieser Inseln werden dabei dem manossianischen Territorium zugehörig gewertet. Sie werden durch eine Reihe von natürlichen und magischen Schutzmaßnahmen vor dem unbefugten Betreten jener geschützt, die nicht zu den Bürgern Manosses gehören. So werden diese Inseln neben Wachposten auch von Magie und tückischen Strömungen, Klippen und Untiefen umgeben, die ein Navigieren mit Booten und Schiffen nahezu unmöglich machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Hinter einem farbenfrohen Riff fällt der Boden in einen steilen Tiefseegraben ab, an dessen Grund sich Manosse erstreckt. Während ein Großteil der Stadt unter Wasser liegt, gibt es einige Bereiche, Gebäudeteile und Höhlen, die mit Luft gefüllt sind und so auch Bewohnern, die sich auf zwei Beinen fortbewegen möchten, ein müheloses Vorankommen ermöglichen. Nur wenige Gebäude ragen dabei wirklich hoch auf, wobei jedoch nicht einmal das höchste Gebäude näher als 100 m an die Oberfläche heranreicht. Somit gelangt kaum noch natürliches Sonnenlicht in die Bereiche der Stadt, was durch verschiedenste fluoreszierende Pflanzen und Kleinstlebewesen, die sich auf so ziemlich allen freien Oberflächen absetzen, ausgeglichen wird. Statt in die Höhe ragen einige Bauten in die Tiefe des Meeresbodens, in dem sich immer wieder luftbefüllte Höhlen finden, die zum Teil auch bewohnt werden. Im Zentrum der Stadt erheben sich der Tempel des Schicksals, um dessen Türme hin und wieder heilige Wale gesichtet werden können, und der Unterwasserpalast, in dem der Ältestenrat und die Verwaltung der Stadt untergebracht sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima == &lt;br /&gt;
Gemäß der Tatsache, dass Manosse eine Stadt im Wasser ist, ändert sich das Klima an der Oberfläche infolge der Jahreszeiten, wobei nur während eines untypisch kalten Winters eine durchgehende Eisschicht entstehen könnte, da die Strömung sonst zu stark ist und  die Temperaturen selten über lange Zeit kalt genug bleiben. Jenachdem ob man sich an kalten oder warmen Strömungen aufhält, ebenso wie in Abhängigkeit der Tiefe, herrschen in den Gewässern sehr unterschiedliche Temperaturen. In der Nähe der Thermalquellen können Wassertemperaturen von 300 °C bis 2 °C auf engstem Raum aufeinander treffen. Generell gilt jedoch, je näher man sich der Oberfläche befindet, desto wärmer ist die Wassertemperatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna== &lt;br /&gt;
Jenen, die an Land leben, ist nur wenig über die scheinbar endlose Artenvielfalt unter Wasser bekannt. Dem, der allerdings das Glück hat, in die Tiefen Manosses hinabsteigen zu können, eröffnet sich ein farben- und lebensfrohes Spektakel, wie man es an Land niemals erleben wird. Schon das Riff am Kontinentalschelf ist reich an unzähligen verschiedenen Arten von Korallen und Lebendgestein, welche von vielen bunten, kleinen und großen Fischen bewohnt werden. Hier finden sich auch Seepocken, -schnecken und -igel. Auch Rochen, Schildkröten und kleinere Haiarten sind hier nicht selten Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bekannt unter den Manossianern ist der Seebonsai, der nicht nur wunderschön aussieht, sondern auch einen sanften Klang durch die Wellen schickt, wenn der Wellengang um ihn herum rauer wird. So warnt er die Seebewohner vor aufkommenden Stürmen. Einer ebensolchen Bekanntheit erfreuen sich die Farbschnecken, die mit den verschiedenfarbigen Färbemitteln, welche man aus ihrem Sekret herstellen kann, einen großen Teil des manossianischen Exports ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je tiefer man gelangt, desto größer werden im Durchschnitt auch die Meeresbewohner. Große Haie und Wale sind hier oft zu sehen und Seehunde spielen in den Strömungen. Besonders berühmt sind jedoch die heiligen Wale der Azmera, die einem Blauwal zwar sehr ähnlich sind, sich von ihren Vettern aber durch ihr Metabewusstsein und ein sanft goldenes Leuchten unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taucht man noch tiefer in den Tiefseegraben hinein, so stößt man bald auf die Thermalquellen und die dort sprudelnden Schwarzen und Weißen Raucher. Hier leben unzählige Kleinstlebewesen, Wirbellose und andere Fischarten, die sich in dem schwefelhaltigen und heißen Wasser wohl fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Meeresoberfläche aus kann man vor allem Wal- und Delfinschulen beobachten, oder gelegentlich auch Haisichtungen machen. Auf den gut geschützten Inseln konnte sich eine nahezu unberührte Wildnis ausbreiten, die verschiedensten Vogelarten, Insekten und kleineren Säugetieren eine Heimat bietet. An den Stränden finden sich oft Robbenkolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Geschichte =&lt;br /&gt;
Das Leben unter der See ist durch steten Wandel geprägt. Von den täglichen Gezeitenströmen bis zu regelmäßigen Ausbrüchen von Unterseevulkanen im Norden, die langsam zu neuen Inseln heranzuwachsen streben, gleicht selten ein Tag dem anderen. Es ist ein gefährliches Leben, in dem die saisonale Jagd der Sirenen nach frischen Meerbabyschlüpflingen - oder noch schmackhafter: deren Laich - kaum der Rede wert ist. So werden nur wenige Ereignisse als wirklich so bedeutend eingestuft, dass sie für kommende Generationen niedergeschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh schuf Azmera die ersten Rassen ihres Unterseereiches. Ihr gefiel die Vielfalt des Lebens und die unterschiedlichsten Aspekte, wie sich ein solches entwickeln konnte, und so entwickelte sich Manosse zu einem der artenreichsten Gebiete Rhûns – aber auch zu einem der gefährlichsten. Man konnte nie wissen, was das Schicksal am nächsten Tage für einen bereithielt. So sind viele der Rassen, die einst Manosse besiedelten, schon wieder vergangen oder in anderen Arten aufgegangen. Nur die Ältesten mögen sich bis zum heutigen Tage an diese Wesen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Zeit nach der Erschaffung der Arten regierten in Manosse die [[Najaden|Wassernymphen]] über ihre verwandten Arten des Meeres, bis sie ihr Hochmut und ihre Gier ihre Pflicht vergessen ließen und sie von Azmera zurück in den Meeresschlamm gestoßen wurden. Viele Najaden wurden sogar ganz aus ihrem Meer verbannt und mussten fortan für Seen und kleine Gewässer als Hüter &amp;#039;&amp;#039;dienen&amp;#039;&amp;#039;. Nur einige untergeordnete Nymphen durften im Meer verbleiben und nannten sich fortan Nereiden. Über die Zeit vergaßen viele von ihnen, dass ihr Dienst eine Strafe darstellt, sodass die meisten Süßwassernajaden ihren Gewässern heute in tiefer Loyalität verbunden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ereignis, das fast einer der Arten Manosses ein ungnädiges Ende bescherte, stellt die Rote Flut dar, an der im Jahr 3817 n.d.59.M. weit über 90 % der Selkie-Bevölkerung erkrankte und mehr als zwei Drittel ihr Leben ließen. Es überlebten keine 300 Selkie, kaum genug, um den Fortbestand der Art zu garantieren. Zu diesem Zeitpunkt war ihre Existenz ohnehin nur eine Legende unter vielen an Land, was sich erst einige Jahre später ändern sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als kurz nach dem letzten Meteoriteneinschlag Alea von einer fremden Gottheit entführt wurde, schlossen sich die anderen Götter zusammen, um ihre Verbündete und Mitgöttin zu befreien. Um alle Angelegenheiten geregelt zu hinterlassen, erwählte Azmera für ihre Stadt einen Ältestenrat aus drei Bewohnern Manosses. Seither ist es die Aufgabe des Ältestenrates, die weltlichen Angelegenheiten der Stadt zu regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich, im Jahr 06 n.d.l.M. - als der Fremde Gott Rhûn erneut angriff und die Herausgabe Aleas forderte - war es an der Zeit für die Selkies, ihr schützendes Geflecht der Legenden und Sagen hinter sich zu lassen und ihre Existenz wieder in ganz Rhûn bekannt zu machen. Durch den Angriff des Fremden Gottes verloren die Schutzgötter Rhûns die Kontrolle über ihre Kräfte. Manosse selbst erhob sich aus den Fluten und erblickte zum ersten Mal das Licht der Sonne. Dies war jedoch keine glückliche Erfahrung, denn das Überleben abertausender Bewohner in Manosse und Seiya war allein der Tatsache verschuldet, dass auch Edanas göttlichen Kräfte versiegt waren und der Übergang in den Tod verwehrt blieb. Da auch Edanas Macht über den Tod gestört war, überlebte ein jeder, dessen Ende eigentlich unausweichlich hätte sein müssen. Erst nachdem die Götter ihre Kräfte zurück erhielten, kam für einige der Tod als Erlösung. Auch die plötzliche Druckveränderung machte für einen Großteil der Bevölkerung eine medizinische Behandlung notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der rituellen Opfer, das zur Wiederherstellung der göttlichen Kräfte erbracht werden musste, war ein Selkiefell, freiwillig gegeben. Dieses Opfer [[Jenna|Jennas]] wird bis in alle Ewigkeit im Gedächtnis der Bewohner Manosses bleiben, wie auch die Statue der tapferen Selkie, die einen leuchtenden Kristalltropfen auf der Höhe ihres Herzens hält, einen Platz im Zentrum des Tempels fand. Nachdem der Fremde Gott besiegt wurde, kehrte Manosse in seine angestammten Tiefen zurück. Seither ist es ruhig um die Unterwasserstadt geworden, was nach den Maßstäben dieses Gebietes nicht unbedingt ein gutes Zeichen sein muss. Die Bewohner halten seither den Seebonsai argwöhnisch im Auge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bevölkerung =&lt;br /&gt;
Die Verteilung der Bevölkerungsverhältnisse in Manosse ist nur im Unterwasserreich selbst bekannt. So weiß in Rhûn so gut wie niemand über die Existenz der Aeaner bescheid. Ebenso ist erst seit 06 n.d.l.M. wieder bekannt, dass es sich bei Selkie nicht nur um Wesen der alten Legenden handelt. Bis heute suchen die Robbenwandler zu vermeiden, dass man herausfindet, wer ihrer Art angehört, da der Diebstahl ihres Felles unvermeidlich zu ihrer Versklavung führt. Unter den Echsenwesen Manosses gibt es nur wenige Meeresdrachen und Leviathane mit humanoider Intelligenz; bei den meisten Echsenwesen handelt es sich um Reptiloide.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine genaue Zählung der Bevölkerung Manosses ist schwierig, da es auch laichende Rassen gibt, deren Nachwuchszahlen sich in den ersten Lebensmonaten stark reduzieren. Deshalb wird der Nachwuchs Manosses erst ab einer Körpergröße von 50 Zentimeter in Volkszählungen beachtet. Nach diesen Voraussetzungen zählte der Tempel des Schicksals im Jahr 05 n.d.l.M. 238.697 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                        !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aenar]]                                    ||4,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Cecaelia]]                                 ||0,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                   ||2,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                         ||18,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Meermenschen]]                             ||28,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Najaden]]                                  ||7,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nöck]]                                     ||11,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Selkie]]                                   ||0,1 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sirenen]]                                  ||2,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Wasserelfen]]                        ||25,2 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Religion = &lt;br /&gt;
Vielleicht sind die Bewohner Manosses die gläubigsten, auf jeden Fall aber sind sie diejenigen, die die inbrünstigsten Gebete an ihre Göttin richten, vermag doch die Waage des Schicksals in beide Richtungen auszuschlagen. Doch es geht um weit mehr, als nur das persönliche Schicksal einer jeden Person, über das Azmera und ihre heiligen Wale wachen. Auch das Überleben des Landes hängt nicht wenig von ihrem Wohlwollen ab. Die Geographie des Landes begünstigt nicht nur wiederkehrende Vulkanausbrüche, wie sie von Alea in Schach gehalten werden, sondern auch Erd- und Seebeben. Die hingebungsvollen Gebete, ja, auch die Aufopferungsbereitschaft der Priester, Mönche und Nonnen, gelten weithin als der Grund für die geringe Zahl der Erdbeben und Tsunamis, die seit Jahrtausenden das Land (nicht mehr) erschüttert haben. Der Tempel ist stets gut gefüllt, und augenscheinlich hat das viele Beten wirklich einen positiven Einfluss auf das Schicksal der Bewohner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätze ==&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wird noch ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
Der wichtigste Feiertag Manosses ist der Tag zu Ehren Azmeras. Dieser Ehrentag wird am 21.06. nicht nur in Manosse selbst zelebriert, sondern in allen Teilen des Landes mit einer großen Hauptveranstaltung in Seiya, ist doch ein jedes Wesen an das Schicksal gebunden. Durch das Fest erhofft man sich, die Göttin des Schicksals milde für das eigene zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangordnung im Tempel ==&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wird noch ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Herrschaftssystem =&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe von Angriffen fremder Gottheiten schlossen sich die Götter Rhûns zusammen, um der Gefahr von außen zu begegnen. Damit Manosse auch in ihrer Abwesenheit sachgerecht verwaltet wird, erwählte Azmera selbst drei erfahrene Bewohner der Stadt, die in einem Ältestenrat die Stadt führen sollten. Bei den Auserwählten handelte es sich um [[Albuneia]], die Najade des Schwanensees, [[Tion]], einen mächtigen Meermann, und eine Nöck namens Rillia, deren finanzielles Geschick weit über die Manossianische See hinaus bekannt und gefürchtet ist. Auch nachdem die Sicherheit Rhûns wiederhergestellt war, behielt der Ältestenrat seine Aufgabe bei. Nach einer länger anhaltenden Abwesenheit Tions im Jahre 03 n.d.l.M. aufgrund von Familienangelegenheiten wurde bestimmt, dass bei einer Vakanz von mehr als einem Jahr ein freiwerdender Posten neu vergeben wird. Ob eine Wahl erneut durch Azmera oder dieses Mal durch das Volk erfolgt, ist noch offen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=Wirtschaft = &lt;br /&gt;
Bedeutende Handelsgüter sind für Manosse an erster Stelle Fisch und Meeresfrüchte. Die manossianischen Fischer achten dabei besonders auf Nachhaltigkeit. Einige Gebiete Manosses dienen der kontrollierten Zucht der Fischarten, die am besten verkauft werden. In der Tiefsee wird allerdings auch Jagd auf Kreaturen gemacht, die schließlich als seltene Delikatessen auf den Markt kommen. Auf diese hat Manosse ein Monopol, da landlebende Fischer nicht in diese Tiefen hinab stoßen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich bietet das Unterwasserreich einen Fundus an Heilmitteln für bakterielle und virale Krankheiten, derer es an Land nichts vergleichbares gibt - und mit entsprechend teurer Münze bezahlt. Einige Fungi, die in den tiefsten Zonen der See gesammelt werden und verarbeitet werden müssen, bevor sie das erste Mal das Licht der Sonne erblicken, konnten in den letzten Jahrtausenden so manche Seuche abmildern oder sogar verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die wohl bedeutendste Ware der Unterwasserstadt sind die intensiven Farben, die aus den Sekreten der Farbschnecken gezogen werden und in jeder nur erdenklichen Farbrichtung einherkommen. Die Farbtöne variieren je nachdem was an die Schnecken verfüttert wird, daher unterstehen die verschiedenen Schneckenvölker der Züchter strengsten Kontrollen um das Ergebnis nicht zu verfälschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]]&lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Manosse&amp;diff=515</id>
		<title>Manosse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Manosse&amp;diff=515"/>
				<updated>2017-10-04T13:21:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Religion = */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manosse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der fünf bekannten Gebiete [[Rhûn|Rhûns]] und das einzige, das unter Wasser liegt. Kurz nach dem Einschlag des letzten Meteoriten übergab [[Azmera]] die operativen Geschäfte einem [[Ältestenrat]], während sie selbst weiterhin als Schutzgöttin über Manosse herrscht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Vor Rhûns Küsten liegt im Westen des Kontinents die Manossianische See, welche – ebenso wie die anderen [[:Kategorie: Gebiete in Rhûn|Gebiete Rhûns]] – in ihrer einzigartigen Vielfalt erstrahlt. So grenzt das Meeresgebiet direkt an die Strände Seiyas an, dessen Kontinentalschelf von einem breiten Streifen eines farbenfrohen Riffes bedeckt wird, dessen Artenvielfalt unübertroffen ist. Das anschließende Bathyal (der Meeresboden ab einer Tiefe von 200 m) fällt steil ab. In dessen Hängen befindet sich auch das weitläufige Gebiet der Stadt Manosse. Schwimmt man 100 km nach Nordwesten, vertieft sich der Boden zu einer Tiefseeschlucht, an deren Grund sich einige Hydrothermalquellen zu Schwarzen und Weißen Rauchern erheben. Ein Großteil des Meeresbodens der nördlichen Manossianischen See befindet sich in der abyssischen Region, das heißt einer Tiefe von 2000 bis 6000 Metern, und wird von weitläufigen Unterwassergebirgen durchzogen. Direkt an der Grenze des Tiefseegrabens erhebt sich ein besonders hohes Meeresgebirge, dessen höchste Spitzen als Inseln dem Rhûn’schen Festland vorgelagert sind. &lt;br /&gt;
Ein paar dieser Inseln werden dabei dem manossianischen Territorium zugehörig gewertet. Sie werden durch eine Reihe von natürlichen und magischen Schutzmaßnahmen vor dem unbefugten Betreten jener geschützt, die nicht zu den Bürgern Manosses gehören. So werden diese Inseln neben Wachposten auch von Magie und tückischen Strömungen, Klippen und Untiefen umgeben, die ein Navigieren mit Booten und Schiffen nahezu unmöglich machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Hinter einem farbenfrohen Riff fällt der Boden in einen steilen Tiefseegraben ab, an dessen Grund sich Manosse erstreckt. Während ein Großteil der Stadt unter Wasser liegt, gibt es einige Bereiche, Gebäudeteile und Höhlen, die mit Luft gefüllt sind und so auch Bewohnern, die sich auf zwei Beinen fortbewegen möchten, ein müheloses Vorankommen ermöglichen. Nur wenige Gebäude ragen dabei wirklich hoch auf, wobei jedoch nicht einmal das höchste Gebäude näher als 100 m an die Oberfläche heranreicht. Somit gelangt kaum noch natürliches Sonnenlicht in die Bereiche der Stadt, was durch verschiedenste fluoreszierende Pflanzen und Kleinstlebewesen, die sich auf so ziemlich allen freien Oberflächen absetzen, ausgeglichen wird. Statt in die Höhe ragen einige Bauten in die Tiefe des Meeresbodens, in dem sich immer wieder luftbefüllte Höhlen finden, die zum Teil auch bewohnt werden. Im Zentrum der Stadt erheben sich der Tempel des Schicksals, um dessen Türme hin und wieder heilige Wale gesichtet werden können, und der Unterwasserpalast, in dem der Ältestenrat und die Verwaltung der Stadt untergebracht sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima == &lt;br /&gt;
Gemäß der Tatsache, dass Manosse eine Stadt im Wasser ist, ändert sich das Klima an der Oberfläche infolge der Jahreszeiten, wobei nur während eines untypisch kalten Winters eine durchgehende Eisschicht entstehen könnte, da die Strömung sonst zu stark ist und  die Temperaturen selten über lange Zeit kalt genug bleiben. Jenachdem ob man sich an kalten oder warmen Strömungen aufhält, ebenso wie in Abhängigkeit der Tiefe, herrschen in den Gewässern sehr unterschiedliche Temperaturen. In der Nähe der Thermalquellen können Wassertemperaturen von 300 °C bis 2 °C auf engstem Raum aufeinander treffen. Generell gilt jedoch, je näher man sich der Oberfläche befindet, desto wärmer ist die Wassertemperatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna== &lt;br /&gt;
Jenen, die an Land leben, ist nur wenig über die scheinbar endlose Artenvielfalt unter Wasser bekannt. Dem, der allerdings das Glück hat, in die Tiefen Manosses hinabsteigen zu können, eröffnet sich ein farben- und lebensfrohes Spektakel, wie man es an Land niemals erleben wird. Schon das Riff am Kontinentalschelf ist reich an unzähligen verschiedenen Arten von Korallen und Lebendgestein, welche von vielen bunten, kleinen und großen Fischen bewohnt werden. Hier finden sich auch Seepocken, -schnecken und -igel. Auch Rochen, Schildkröten und kleinere Haiarten sind hier nicht selten Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bekannt unter den Manossianern ist der Seebonsai, der nicht nur wunderschön aussieht, sondern auch einen sanften Klang durch die Wellen schickt, wenn der Wellengang um ihn herum rauer wird. So warnt er die Seebewohner vor aufkommenden Stürmen. Einer ebensolchen Bekanntheit erfreuen sich die Farbschnecken, die mit den verschiedenfarbigen Färbemitteln, welche man aus ihrem Sekret herstellen kann, einen großen Teil des manossianischen Exports ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je tiefer man gelangt, desto größer werden im Durchschnitt auch die Meeresbewohner. Große Haie und Wale sind hier oft zu sehen und Seehunde spielen in den Strömungen. Besonders berühmt sind jedoch die heiligen Wale der Azmera, die einem Blauwal zwar sehr ähnlich sind, sich von ihren Vettern aber durch ihr Metabewusstsein und ein sanft goldenes Leuchten unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taucht man noch tiefer in den Tiefseegraben hinein, so stößt man bald auf die Thermalquellen und die dort sprudelnden Schwarzen und Weißen Raucher. Hier leben unzählige Kleinstlebewesen, Wirbellose und andere Fischarten, die sich in dem schwefelhaltigen und heißen Wasser wohl fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Meeresoberfläche aus kann man vor allem Wal- und Delfinschulen beobachten, oder gelegentlich auch Haisichtungen machen. Auf den gut geschützten Inseln konnte sich eine nahezu unberührte Wildnis ausbreiten, die verschiedensten Vogelarten, Insekten und kleineren Säugetieren eine Heimat bietet. An den Stränden finden sich oft Robbenkolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Geschichte =&lt;br /&gt;
Das Leben unter der See ist durch steten Wandel geprägt. Von den täglichen Gezeitenströmen bis zu regelmäßigen Ausbrüchen von Unterseevulkanen im Norden, die langsam zu neuen Inseln heranzuwachsen streben, gleicht selten ein Tag dem anderen. Es ist ein gefährliches Leben, in dem die saisonale Jagd der Sirenen nach frischen Meerbabyschlüpflingen - oder noch schmackhafter: deren Laich - kaum der Rede wert ist. So werden nur wenige Ereignisse als wirklich so bedeutend eingestuft, dass sie für kommende Generationen niedergeschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh schuf Azmera die ersten Rassen ihres Unterseereiches. Ihr gefiel die Vielfalt des Lebens und die unterschiedlichsten Aspekte, wie sich ein solches entwickeln konnte, und so entwickelte sich Manosse zu einem der artenreichsten Gebiete Rhûns – aber auch zu einem der gefährlichsten. Man konnte nie wissen, was das Schicksal am nächsten Tage für einen bereithielt. So sind viele der Rassen, die einst Manosse besiedelten, schon wieder vergangen oder in anderen Arten aufgegangen. Nur die Ältesten mögen sich bis zum heutigen Tage an diese Wesen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Zeit nach der Erschaffung der Arten regierten in Manosse die [[Najaden|Wassernymphen]] über ihre verwandten Arten des Meeres, bis sie ihr Hochmut und ihre Gier ihre Pflicht vergessen ließen und sie von Azmera zurück in den Meeresschlamm gestoßen wurden. Viele Najaden wurden sogar ganz aus ihrem Meer verbannt und mussten fortan für Seen und kleine Gewässer als Hüter &amp;#039;&amp;#039;dienen&amp;#039;&amp;#039;. Nur einige untergeordnete Nymphen durften im Meer verbleiben und nannten sich fortan Nereiden. Über die Zeit vergaßen viele von ihnen, dass ihr Dienst eine Strafe darstellt, sodass die meisten Süßwassernajaden ihren Gewässern heute in tiefer Loyalität verbunden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ereignis, das fast einer der Arten Manosses ein ungnädiges Ende bescherte, stellt die Rote Flut dar, an der im Jahr 3817 n.d.59.M. weit über 90 % der Selkie-Bevölkerung erkrankte und mehr als zwei Drittel ihr Leben ließen. Es überlebten keine 300 Selkie, kaum genug, um den Fortbestand der Art zu garantieren. Zu diesem Zeitpunkt war ihre Existenz ohnehin nur eine Legende unter vielen an Land, was sich erst einige Jahre später ändern sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als kurz nach dem letzten Meteoriteneinschlag Alea von einer fremden Gottheit entführt wurde, schlossen sich die anderen Götter zusammen, um ihre Verbündete und Mitgöttin zu befreien. Um alle Angelegenheiten geregelt zu hinterlassen, erwählte Azmera für ihre Stadt einen Ältestenrat aus drei Bewohnern Manosses. Seither ist es die Aufgabe des Ältestenrates, die weltlichen Angelegenheiten der Stadt zu regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich, im Jahr 06 n.d.l.M. - als der Fremde Gott Rhûn erneut angriff und die Herausgabe Aleas forderte - war es an der Zeit für die Selkies, ihr schützendes Geflecht der Legenden und Sagen hinter sich zu lassen und ihre Existenz wieder in ganz Rhûn bekannt zu machen. Durch den Angriff des Fremden Gottes verloren die Schutzgötter Rhûns die Kontrolle über ihre Kräfte. Manosse selbst erhob sich aus den Fluten und erblickte zum ersten Mal das Licht der Sonne. Dies war jedoch keine glückliche Erfahrung, denn das Überleben abertausender Bewohner in Manosse und Seiya war allein der Tatsache verschuldet, dass auch Edanas göttlichen Kräfte versiegt waren und der Übergang in den Tod verwehrt blieb. Da auch Edanas Macht über den Tod gestört war, überlebte ein jeder, dessen Ende eigentlich unausweichlich hätte sein müssen. Erst nachdem die Götter ihre Kräfte zurück erhielten, kam für einige der Tod als Erlösung. Auch die plötzliche Druckveränderung machte für einen Großteil der Bevölkerung eine medizinische Behandlung notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der rituellen Opfer, das zur Wiederherstellung der göttlichen Kräfte erbracht werden musste, war ein Selkiefell, freiwillig gegeben. Dieses Opfer [[Jenna|Jennas]] wird bis in alle Ewigkeit im Gedächtnis der Bewohner Manosses bleiben, wie auch die Statue der tapferen Selkie, die einen leuchtenden Kristalltropfen auf der Höhe ihres Herzens hält, einen Platz im Zentrum des Tempels fand. Nachdem der Fremde Gott besiegt wurde, kehrte Manosse in seine angestammten Tiefen zurück. Seither ist es ruhig um die Unterwasserstadt geworden, was nach den Maßstäben dieses Gebietes nicht unbedingt ein gutes Zeichen sein muss. Die Bewohner halten seither den Seebonsai argwöhnisch im Auge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bevölkerung =&lt;br /&gt;
Die Verteilung der Bevölkerungsverhältnisse in Manosse ist nur im Unterwasserreich selbst bekannt. So weiß in Rhûn so gut wie niemand über die Existenz der Aeaner bescheid. Ebenso ist erst seit 06 n.d.l.M. wieder bekannt, dass es sich bei Selkie nicht nur um Wesen der alten Legenden handelt. Bis heute suchen die Robbenwandler zu vermeiden, dass man herausfindet, wer ihrer Art angehört, da der Diebstahl ihres Felles unvermeidlich zu ihrer Versklavung führt. Unter den Echsenwesen Manosses gibt es nur wenige Meeresdrachen und Leviathane mit humanoider Intelligenz; bei den meisten Echsenwesen handelt es sich um Reptiloide.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine genaue Zählung der Bevölkerung Manosses ist schwierig, da es auch laichende Rassen gibt, deren Nachwuchszahlen sich in den ersten Lebensmonaten stark reduzieren. Deshalb wird der Nachwuchs Manosses erst ab einer Körpergröße von 50 Zentimeter in Volkszählungen beachtet. Nach diesen Voraussetzungen zählte der Tempel des Schicksals im Jahr 05 n.d.l.M. 238.697 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                        !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aenar]]                                    ||4,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Cecaelia]]                                 ||0,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                   ||2,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                         ||18,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Meermenschen]]                             ||28,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Najaden]]                                  ||7,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nöck]]                                     ||11,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Selkie]]                                   ||0,1 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sirenen]]                                  ||2,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Wasserelfen]]                        ||25,2 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Religion = &lt;br /&gt;
Vielleicht sind die Bewohner Manosses die gläubigsten, auf jeden Fall aber sind sie diejenigen, die die inbrünstigsten Gebete an ihre Göttin richten, vermag doch die Waage des Schicksals in beide Richtungen auszuschlagen. Doch es geht um weit mehr, als nur das persönliche Schicksal einer jeden Person, über das Azmera und ihre heiligen Wale wachen. Auch das Überleben des Landes hängt nicht wenig von ihrem Wohlwollen ab. Die Geographie des Landes begünstigt nicht nur wiederkehrende Vulkanausbrüche, wie sie von Alea in Schach gehalten werden, sondern auch Erd- und Seebeben. Die hingebungsvollen Gebete, ja, auch die Aufopferungsbereitschaft der Priester, Mönche und Nonnen, gelten weithin als der Grund für die geringe Zahl der Erdbeben und Tsunamis, die seit Jahrtausenden das Land (nicht mehr) erschüttert haben. Der Tempel ist stets gut gefüllt, und augenscheinlich hat das viele Beten wirklich einen positiven Einfluss auf das Schicksal der Bewohner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätze ==&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wird noch ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
Der wichtigste Feiertag Manosses ist der Tag zu Ehren Azmeras. Dieser Ehrentag wird am 21.06. nicht nur in Manosse selbst zelebriert, sondern in allen Teilen des Landes mit einer großen Hauptveranstaltung in Seiya, ist doch ein jedes Wesen an das Schicksal gebunden. Durch das Fest erhofft man sich, die Göttin des Schicksals milde für das eigene zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangordnung im Tempel ==&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wird noch ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Herrschaftssystem =&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe von Angriffen fremder Gottheiten schlossen sich die Götter Rhûns zusammen, um der Gefahr von außen zu begegnen. Damit Manosse auch in ihrer Abwesenheit sachgerecht verwaltet wird, erwählte Azmera selbst drei erfahrene Bewohner der Stadt, die in einem Ältestenrat die Stadt führen sollten. Bei den Auserwählten handelte es sich um [[Albuneia]], die Najade des Schwanensees, [[Tion]], einen mächtigen Meermann, und eine Nöck namens Rillia, deren finanzielles Geschick weit über die Manossianische See hinaus bekannt und gefürchtet ist. Auch nachdem die Sicherheit Rhûns wiederhergestellt war, behielt der Ältestenrat seine Aufgabe bei. Nach einer länger anhaltenden Abwesenheit Tions im Jahre 03 n.d.l.M. aufgrund von Familienangelegenheiten wurde bestimmt, dass bei einer Vakanz von mehr als einem Jahr ein freiwerdender Posten neu vergeben wird. Ob eine Wahl erneut durch Azmera oder dieses Mal durch das Volk erfolgt, ist noch offen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=Wirtschaft = &lt;br /&gt;
Bedeutende Handelsgüter sind für Manosse an erster Stelle Fisch und Meeresfrüchte. Zugleich bietet das Unterwasserreich einen Fundus an Heilmitteln für bakterielle und virale Krankheiten, von denen man an Land nur träumen kann - und mit entsprechend teurer Münze bezahlt. Einige Fungi, die in den tiefsten Zonen der See gesammelt werden und verarbeitet werden müssen, bevor sie das erste Mal das Licht der Sonne erblicken, konnten in den letzten Jahrtausenden so manche Seuche abmildern oder sogar verhindern. &lt;br /&gt;
Aber die wohl bedeutendste Ware der Unterwasserstadt sind die intensiven Farben, die aus den Sekreten der Farbschnecken gezogen werden und in jeder nur erdenklichen Farbrichtung einherkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]]&lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Manosse&amp;diff=514</id>
		<title>Manosse</title>
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				<updated>2017-10-04T13:21:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Manosse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der fünf bekannten Gebiete [[Rhûn|Rhûns]] und das einzige, das unter Wasser liegt. Kurz nach dem Einschlag des letzten Meteoriten übergab [[Azmera]] die operativen Geschäfte einem [[Ältestenrat]], während sie selbst weiterhin als Schutzgöttin über Manosse herrscht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Vor Rhûns Küsten liegt im Westen des Kontinents die Manossianische See, welche – ebenso wie die anderen [[:Kategorie: Gebiete in Rhûn|Gebiete Rhûns]] – in ihrer einzigartigen Vielfalt erstrahlt. So grenzt das Meeresgebiet direkt an die Strände Seiyas an, dessen Kontinentalschelf von einem breiten Streifen eines farbenfrohen Riffes bedeckt wird, dessen Artenvielfalt unübertroffen ist. Das anschließende Bathyal (der Meeresboden ab einer Tiefe von 200 m) fällt steil ab. In dessen Hängen befindet sich auch das weitläufige Gebiet der Stadt Manosse. Schwimmt man 100 km nach Nordwesten, vertieft sich der Boden zu einer Tiefseeschlucht, an deren Grund sich einige Hydrothermalquellen zu Schwarzen und Weißen Rauchern erheben. Ein Großteil des Meeresbodens der nördlichen Manossianischen See befindet sich in der abyssischen Region, das heißt einer Tiefe von 2000 bis 6000 Metern, und wird von weitläufigen Unterwassergebirgen durchzogen. Direkt an der Grenze des Tiefseegrabens erhebt sich ein besonders hohes Meeresgebirge, dessen höchste Spitzen als Inseln dem Rhûn’schen Festland vorgelagert sind. &lt;br /&gt;
Ein paar dieser Inseln werden dabei dem manossianischen Territorium zugehörig gewertet. Sie werden durch eine Reihe von natürlichen und magischen Schutzmaßnahmen vor dem unbefugten Betreten jener geschützt, die nicht zu den Bürgern Manosses gehören. So werden diese Inseln neben Wachposten auch von Magie und tückischen Strömungen, Klippen und Untiefen umgeben, die ein Navigieren mit Booten und Schiffen nahezu unmöglich machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Hinter einem farbenfrohen Riff fällt der Boden in einen steilen Tiefseegraben ab, an dessen Grund sich Manosse erstreckt. Während ein Großteil der Stadt unter Wasser liegt, gibt es einige Bereiche, Gebäudeteile und Höhlen, die mit Luft gefüllt sind und so auch Bewohnern, die sich auf zwei Beinen fortbewegen möchten, ein müheloses Vorankommen ermöglichen. Nur wenige Gebäude ragen dabei wirklich hoch auf, wobei jedoch nicht einmal das höchste Gebäude näher als 100 m an die Oberfläche heranreicht. Somit gelangt kaum noch natürliches Sonnenlicht in die Bereiche der Stadt, was durch verschiedenste fluoreszierende Pflanzen und Kleinstlebewesen, die sich auf so ziemlich allen freien Oberflächen absetzen, ausgeglichen wird. Statt in die Höhe ragen einige Bauten in die Tiefe des Meeresbodens, in dem sich immer wieder luftbefüllte Höhlen finden, die zum Teil auch bewohnt werden. Im Zentrum der Stadt erheben sich der Tempel des Schicksals, um dessen Türme hin und wieder heilige Wale gesichtet werden können, und der Unterwasserpalast, in dem der Ältestenrat und die Verwaltung der Stadt untergebracht sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima == &lt;br /&gt;
Gemäß der Tatsache, dass Manosse eine Stadt im Wasser ist, ändert sich das Klima an der Oberfläche infolge der Jahreszeiten, wobei nur während eines untypisch kalten Winters eine durchgehende Eisschicht entstehen könnte, da die Strömung sonst zu stark ist und  die Temperaturen selten über lange Zeit kalt genug bleiben. Jenachdem ob man sich an kalten oder warmen Strömungen aufhält, ebenso wie in Abhängigkeit der Tiefe, herrschen in den Gewässern sehr unterschiedliche Temperaturen. In der Nähe der Thermalquellen können Wassertemperaturen von 300 °C bis 2 °C auf engstem Raum aufeinander treffen. Generell gilt jedoch, je näher man sich der Oberfläche befindet, desto wärmer ist die Wassertemperatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna== &lt;br /&gt;
Jenen, die an Land leben, ist nur wenig über die scheinbar endlose Artenvielfalt unter Wasser bekannt. Dem, der allerdings das Glück hat, in die Tiefen Manosses hinabsteigen zu können, eröffnet sich ein farben- und lebensfrohes Spektakel, wie man es an Land niemals erleben wird. Schon das Riff am Kontinentalschelf ist reich an unzähligen verschiedenen Arten von Korallen und Lebendgestein, welche von vielen bunten, kleinen und großen Fischen bewohnt werden. Hier finden sich auch Seepocken, -schnecken und -igel. Auch Rochen, Schildkröten und kleinere Haiarten sind hier nicht selten Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders bekannt unter den Manossianern ist der Seebonsai, der nicht nur wunderschön aussieht, sondern auch einen sanften Klang durch die Wellen schickt, wenn der Wellengang um ihn herum rauer wird. So warnt er die Seebewohner vor aufkommenden Stürmen. Einer ebensolchen Bekanntheit erfreuen sich die Farbschnecken, die mit den verschiedenfarbigen Färbemitteln, welche man aus ihrem Sekret herstellen kann, einen großen Teil des manossianischen Exports ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je tiefer man gelangt, desto größer werden im Durchschnitt auch die Meeresbewohner. Große Haie und Wale sind hier oft zu sehen und Seehunde spielen in den Strömungen. Besonders berühmt sind jedoch die heiligen Wale der Azmera, die einem Blauwal zwar sehr ähnlich sind, sich von ihren Vettern aber durch ihr Metabewusstsein und ein sanft goldenes Leuchten unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taucht man noch tiefer in den Tiefseegraben hinein, so stößt man bald auf die Thermalquellen und die dort sprudelnden Schwarzen und Weißen Raucher. Hier leben unzählige Kleinstlebewesen, Wirbellose und andere Fischarten, die sich in dem schwefelhaltigen und heißen Wasser wohl fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Meeresoberfläche aus kann man vor allem Wal- und Delfinschulen beobachten, oder gelegentlich auch Haisichtungen machen. Auf den gut geschützten Inseln konnte sich eine nahezu unberührte Wildnis ausbreiten, die verschiedensten Vogelarten, Insekten und kleineren Säugetieren eine Heimat bietet. An den Stränden finden sich oft Robbenkolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Geschichte =&lt;br /&gt;
Das Leben unter der See ist durch steten Wandel geprägt. Von den täglichen Gezeitenströmen bis zu regelmäßigen Ausbrüchen von Unterseevulkanen im Norden, die langsam zu neuen Inseln heranzuwachsen streben, gleicht selten ein Tag dem anderen. Es ist ein gefährliches Leben, in dem die saisonale Jagd der Sirenen nach frischen Meerbabyschlüpflingen - oder noch schmackhafter: deren Laich - kaum der Rede wert ist. So werden nur wenige Ereignisse als wirklich so bedeutend eingestuft, dass sie für kommende Generationen niedergeschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh schuf Azmera die ersten Rassen ihres Unterseereiches. Ihr gefiel die Vielfalt des Lebens und die unterschiedlichsten Aspekte, wie sich ein solches entwickeln konnte, und so entwickelte sich Manosse zu einem der artenreichsten Gebiete Rhûns – aber auch zu einem der gefährlichsten. Man konnte nie wissen, was das Schicksal am nächsten Tage für einen bereithielt. So sind viele der Rassen, die einst Manosse besiedelten, schon wieder vergangen oder in anderen Arten aufgegangen. Nur die Ältesten mögen sich bis zum heutigen Tage an diese Wesen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Zeit nach der Erschaffung der Arten regierten in Manosse die [[Najaden|Wassernymphen]] über ihre verwandten Arten des Meeres, bis sie ihr Hochmut und ihre Gier ihre Pflicht vergessen ließen und sie von Azmera zurück in den Meeresschlamm gestoßen wurden. Viele Najaden wurden sogar ganz aus ihrem Meer verbannt und mussten fortan für Seen und kleine Gewässer als Hüter &amp;#039;&amp;#039;dienen&amp;#039;&amp;#039;. Nur einige untergeordnete Nymphen durften im Meer verbleiben und nannten sich fortan Nereiden. Über die Zeit vergaßen viele von ihnen, dass ihr Dienst eine Strafe darstellt, sodass die meisten Süßwassernajaden ihren Gewässern heute in tiefer Loyalität verbunden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ereignis, das fast einer der Arten Manosses ein ungnädiges Ende bescherte, stellt die Rote Flut dar, an der im Jahr 3817 n.d.59.M. weit über 90 % der Selkie-Bevölkerung erkrankte und mehr als zwei Drittel ihr Leben ließen. Es überlebten keine 300 Selkie, kaum genug, um den Fortbestand der Art zu garantieren. Zu diesem Zeitpunkt war ihre Existenz ohnehin nur eine Legende unter vielen an Land, was sich erst einige Jahre später ändern sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als kurz nach dem letzten Meteoriteneinschlag Alea von einer fremden Gottheit entführt wurde, schlossen sich die anderen Götter zusammen, um ihre Verbündete und Mitgöttin zu befreien. Um alle Angelegenheiten geregelt zu hinterlassen, erwählte Azmera für ihre Stadt einen Ältestenrat aus drei Bewohnern Manosses. Seither ist es die Aufgabe des Ältestenrates, die weltlichen Angelegenheiten der Stadt zu regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich, im Jahr 06 n.d.l.M. - als der Fremde Gott Rhûn erneut angriff und die Herausgabe Aleas forderte - war es an der Zeit für die Selkies, ihr schützendes Geflecht der Legenden und Sagen hinter sich zu lassen und ihre Existenz wieder in ganz Rhûn bekannt zu machen. Durch den Angriff des Fremden Gottes verloren die Schutzgötter Rhûns die Kontrolle über ihre Kräfte. Manosse selbst erhob sich aus den Fluten und erblickte zum ersten Mal das Licht der Sonne. Dies war jedoch keine glückliche Erfahrung, denn das Überleben abertausender Bewohner in Manosse und Seiya war allein der Tatsache verschuldet, dass auch Edanas göttlichen Kräfte versiegt waren und der Übergang in den Tod verwehrt blieb. Da auch Edanas Macht über den Tod gestört war, überlebte ein jeder, dessen Ende eigentlich unausweichlich hätte sein müssen. Erst nachdem die Götter ihre Kräfte zurück erhielten, kam für einige der Tod als Erlösung. Auch die plötzliche Druckveränderung machte für einen Großteil der Bevölkerung eine medizinische Behandlung notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der rituellen Opfer, das zur Wiederherstellung der göttlichen Kräfte erbracht werden musste, war ein Selkiefell, freiwillig gegeben. Dieses Opfer [[Jenna|Jennas]] wird bis in alle Ewigkeit im Gedächtnis der Bewohner Manosses bleiben, wie auch die Statue der tapferen Selkie, die einen leuchtenden Kristalltropfen auf der Höhe ihres Herzens hält, einen Platz im Zentrum des Tempels fand. Nachdem der Fremde Gott besiegt wurde, kehrte Manosse in seine angestammten Tiefen zurück. Seither ist es ruhig um die Unterwasserstadt geworden, was nach den Maßstäben dieses Gebietes nicht unbedingt ein gutes Zeichen sein muss. Die Bewohner halten seither den Seebonsai argwöhnisch im Auge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bevölkerung =&lt;br /&gt;
Die Verteilung der Bevölkerungsverhältnisse in Manosse ist nur im Unterwasserreich selbst bekannt. So weiß in Rhûn so gut wie niemand über die Existenz der Aeaner bescheid. Ebenso ist erst seit 06 n.d.l.M. wieder bekannt, dass es sich bei Selkie nicht nur um Wesen der alten Legenden handelt. Bis heute suchen die Robbenwandler zu vermeiden, dass man herausfindet, wer ihrer Art angehört, da der Diebstahl ihres Felles unvermeidlich zu ihrer Versklavung führt. Unter den Echsenwesen Manosses gibt es nur wenige Meeresdrachen und Leviathane mit humanoider Intelligenz; bei den meisten Echsenwesen handelt es sich um Reptiloide.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine genaue Zählung der Bevölkerung Manosses ist schwierig, da es auch laichende Rassen gibt, deren Nachwuchszahlen sich in den ersten Lebensmonaten stark reduzieren. Deshalb wird der Nachwuchs Manosses erst ab einer Körpergröße von 50 Zentimeter in Volkszählungen beachtet. Nach diesen Voraussetzungen zählte der Tempel des Schicksals im Jahr 05 n.d.l.M. 238.697 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                        !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aenar]]                                    ||4,2 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Cecaelia]]                                 ||0,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                   ||2,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                         ||18,3 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Meermenschen]]                             ||28,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Najaden]]                                  ||7,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nöck]]                                     ||11,0 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Selkie]]                                   ||0,1 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sirenen]]                                  ||2,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Wasserelfen]]                        ||25,2 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Religion == &lt;br /&gt;
Vielleicht sind die Bewohner Manosses die gläubigsten, auf jeden Fall aber sind sie diejenigen, die die inbrünstigsten Gebete an ihre Göttin richten, vermag doch die Waage des Schicksals in beide Richtungen auszuschlagen. Doch es geht um weit mehr, als nur das persönliche Schicksal einer jeden Person, über das Azmera und ihre heiligen Wale wachen. Auch das Überleben des Landes hängt nicht wenig von ihrem Wohlwollen ab. Die Geographie des Landes begünstigt nicht nur wiederkehrende Vulkanausbrüche, wie sie von Alea in Schach gehalten werden, sondern auch Erd- und Seebeben. Die hingebungsvollen Gebete, ja, auch die Aufopferungsbereitschaft der Priester, Mönche und Nonnen, gelten weithin als der Grund für die geringe Zahl der Erdbeben und Tsunamis, die seit Jahrtausenden das Land (nicht mehr) erschüttert haben. Der Tempel ist stets gut gefüllt, und augenscheinlich hat das viele Beten wirklich einen positiven Einfluss auf das Schicksal der Bewohner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätze ==&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wird noch ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
Der wichtigste Feiertag Manosses ist der Tag zu Ehren Azmeras. Dieser Ehrentag wird am 21.06. nicht nur in Manosse selbst zelebriert, sondern in allen Teilen des Landes mit einer großen Hauptveranstaltung in Seiya, ist doch ein jedes Wesen an das Schicksal gebunden. Durch das Fest erhofft man sich, die Göttin des Schicksals milde für das eigene zu stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangordnung im Tempel ==&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wird noch ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Herrschaftssystem =&lt;br /&gt;
Nach einer Reihe von Angriffen fremder Gottheiten schlossen sich die Götter Rhûns zusammen, um der Gefahr von außen zu begegnen. Damit Manosse auch in ihrer Abwesenheit sachgerecht verwaltet wird, erwählte Azmera selbst drei erfahrene Bewohner der Stadt, die in einem Ältestenrat die Stadt führen sollten. Bei den Auserwählten handelte es sich um [[Albuneia]], die Najade des Schwanensees, [[Tion]], einen mächtigen Meermann, und eine Nöck namens Rillia, deren finanzielles Geschick weit über die Manossianische See hinaus bekannt und gefürchtet ist. Auch nachdem die Sicherheit Rhûns wiederhergestellt war, behielt der Ältestenrat seine Aufgabe bei. Nach einer länger anhaltenden Abwesenheit Tions im Jahre 03 n.d.l.M. aufgrund von Familienangelegenheiten wurde bestimmt, dass bei einer Vakanz von mehr als einem Jahr ein freiwerdender Posten neu vergeben wird. Ob eine Wahl erneut durch Azmera oder dieses Mal durch das Volk erfolgt, ist noch offen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=Wirtschaft = &lt;br /&gt;
Bedeutende Handelsgüter sind für Manosse an erster Stelle Fisch und Meeresfrüchte. Zugleich bietet das Unterwasserreich einen Fundus an Heilmitteln für bakterielle und virale Krankheiten, von denen man an Land nur träumen kann - und mit entsprechend teurer Münze bezahlt. Einige Fungi, die in den tiefsten Zonen der See gesammelt werden und verarbeitet werden müssen, bevor sie das erste Mal das Licht der Sonne erblicken, konnten in den letzten Jahrtausenden so manche Seuche abmildern oder sogar verhindern. &lt;br /&gt;
Aber die wohl bedeutendste Ware der Unterwasserstadt sind die intensiven Farben, die aus den Sekreten der Farbschnecken gezogen werden und in jeder nur erdenklichen Farbrichtung einherkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]]&lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Wirtschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lerentia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der fünf Gebiete [[Rhûn|Rhûns]] und als Himmelsstadt weit über seinen Nachbarregionen gelegen. [[Diana]] ist zwar nur zur Hälfte göttlicher Abstammung, hat jedoch die Aufgabe und Macht ihrer [[Anael|Mutter]] übernommen, die Stadt zu schützen und Lerentia am Himmel zu halten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Lerentia liegt in einer Fels- und Wolkenlandschaft, die sich über den [[Himmelsberge|Himmelsbergen]] erstreckt und mit diesen über die Schwebeberge verbunden ist. Die Stadt erhebt sich dabei in einer Höhe von ca. 3600 m, die zur Stadt gehörenden Gebiete liegen jedoch verteilt auf Höhen von 3000 bis 4000m. Lerentia und die damit verbundenen Schwebeberge werden durch die Magie ihrer Schutzgöttin in der Luft gehalten. So findet man nicht nur auf den schwebenden Bergen und Felsen einen sicheren Stand, sondern auch auf den stabilen Wolkenformationen. Wenn ein Unwetter mit hohen Cumuluswolken aufzieht, die an die festen Wolkenformationen Lerentias heranreichen, sollte man deshalb in diesen Gebieten besonders vorsichtig sein, da die Gefahr eines Absturzes besteht, da die Grenzen zwischen festen und nachgiebigen Wolken nicht immer klar ersichtlich sein müssen. Einige der schwebenden Berg- und Felsformationen sind durch Wurzelwerke miteinander verbunden und in den tieferen Lagen mit Moosen und Schlingpflanzen übersät. Im Zentrum der Stadt liegt die Quelle des [[Gjöll|Sylgjöll]], der sich mit seinen Geschwisterflüssen [[Gjöll|Ylgjöll]] aus Pyra und [[Gjöll|Gjöllhrid]] aus Nelaris im Tal der Friedensebene zum [[Gjöll]] vereint. Der Sylgjöll wird dabei vor allem aus der Feuchtigkeit der Wolkenberge gespeist, die sich in den Herbst- und Wintermonaten in den festen Wolkenformationen einlagert und durch die Frühjahrsschmelze verstärkt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt auf einigen der höher gelegenen Wolken- und Felsformationen verteilt, die zum Teil durch geschwungene Brücken miteinander verbunden sind. Die Häuser der Innenstadt ragen viele Stockwerke in die Höhe, um die geringe Fläche der Ländereien auszugleichen, und sind zumeist von Pflanzen bewachsen. Nicht selten finden sich auf den Hausdächern kleine Gärten. Die wichtigsten Hauptstraßen durchkreuzen die Stadt in gerader Linie und bilden die Form eines Sterns, in dessen Mitte der Stadtplatz thront. Im Zentrum dessen ragt eine Statue auf, die abbildet, wie die verstorbene Göttin Anael ihrer Tochter Diana das Protektorat über die Stadt überreicht. Daneben findet sich inzwischen eine Marmorsäule, auf der die Namen jener Lerentianer verewigt sind, die beim Angriff des Fremden Gottes ums Leben kamen. Gesäumt wird der Stadtplatz von [[Diana|Dianas]]  Tempel und dem Parlament. Wenn man dem Weg der Erleuchtung zwischen ihnen hindurch folgt, gelangt man schließlich zu den prachtvollen Gebäuden der Bibliothek, Universität und des Gerichts. Über den Weg des Friedens gelangt man zu einem elegant gestalteten Park, der zu den meisten Jahreszeiten von angenehmem Blumenduft erfüllt ist. Aber man findet auch eine ganze Reihe von Geschäften, die zumeist in den unteren Etagen der Wolkenkratzer untergebracht sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima == &lt;br /&gt;
Die Himmelsstadt liegt die meiste Zeit oberhalb der Wolken und ist für sein sonniges Wetter berühmt. Bei großen Unwetterfronten gerät die Stadt jedoch direkt ins Zentrum der aufziehenden Wolken. Lerentia wird bei solchen Stürmen rasch von dichtem Wolkennebel eingehüllt, dessen feine Wassertröpfchen durch fast alle Materialien dringen und jeden bis auf die Knochen durchweichen. Die Temperaturen sind im Frühling und Sommer zumeist in einem angenehmen Bereich (in etwa 10 bis 25 °C), wobei sie selten so hoch steigen, wie in den Ebenen des Landes. Im Winter dominieren in dieser Höhe vor allem kalte Luftmassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna== &lt;br /&gt;
Durch die Höhenlage Lerentias gedeihen vor allem höhenliebende [[Artenbestimmbuch#Flora|Gewächse]], wie man sie in den oberen Lagen der Himmels- und Schwebeberge findet. So konnte sich in Lerentia eine einzigartige Pflanzenvielfalt entwickeln, die sich an die magische Umgebung angepasst hat. Deswegen können nur wenige der hier wachsenden Pflanzen in tieferen Gebieten Rhûns wachsen. Besonders hervor stechen das silberne [[Wolkengras]] und die [[Wolkenweide|Wolkenweiden]], die sich silbrig-grün zwischen den Wolkenbergen erheben. Aber auch andere höhenliebende Pflanzen, wie [[Glücksstachel]], [[Himmelsglöckchen]], [[Iuna]] und die [[Si’ku|Si’ku-Bäume]], prägen das Bild der Himmelsstadt. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Si’ku gelten dabei auch als bevorzugter Lebensraum (und als Nahrungsquelle) für die [[Kilberäffchen]]. Außerhalb der Stadt werden [[Wollmäuse]] gezüchtet, die den Feen zur Wollproduktion dienen. Die Tiere scheinen außerdem ein instinktives Gespür dafür zu besitzen, wann sie sich durchlässigen Wolkenschichten nähern. Als Besonderheit gelten auch die [[Nixenvogel|Nixenvögel]] - diese besonders als keksliebende Delikatesse - und die [[Phönix|Phoenikae]], die für ihre heilenden Tränen bekannt sind und aus ihren eigenen Flammen erneut erstehen können. Auch andere Tiere findet man nur hier in Lerentia, wie die intelligenten sowie scheuen [[Greif|Greife]], als auch die sogenannten Glücksbärchis, da sie wie niedliche kleine Teddibären wirken, dabei handelt es sich tatsächlich um zutrauliche und überaus freundliche Tiere, mit denen man leicht Freundschaft schließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte = &lt;br /&gt;
Lerentia ist eines der ältesten Gebiete Rhûns. Kurz nach der Aufteilung des Landes in seine fünf Gebiete erhob die damalige Liebesgöttin [[Ilonia]] ihre Gebiete aus den später als Himmelsberge bekannt werdenden Bereichen und schuf damit die Schwebeberge und das Refugium Lerentias. Bald schon siedelten sich über den Wolken aus Ilonias Hand einige zumeist friedfertige Wesen an. Sie erkannte jedoch bald, dass diese Wesen außerhalb des Himmels unterlegen waren, legte einen starken Schutz um die wachsende Stadt und schuf noch weitere Rassen, die stark genug sein sollten, ihre Brüder und Schwestern vor den Zwistigkeiten zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Liebe der Göttin für ihren Bruder [[Vivi]] wuchs, übergab sie die Verwaltung der Stadt an die Sylphen, die damals mächtigsten Wesen, die sie hervorgebracht hatte und den Nymphen der anderen Städte ebenbürtig waren. Jedoch waren ihre Nymphen ebenso von Hochmut und Ehrgeiz zerfressen wie ihre Geschwisterrassen der anderen Gottheiten und wurden, als sie sich den Göttern gleich erklärten, von diesen geächtet und einem Großteil ihrer Kräfte beraubt. Durch diese Ereignisse war sie gezwungen, ihr Himmelsreich wieder selbst zu führen, doch noch immer war ihr das Herz schwer durch die unerwiderte Liebe zu ihrem Bruder, und die Last dieser Liebe ließ ihre Kräfte, vor allem aber ihren Lebensmut, langsam schwinden. So fasste sie den Entschluss, eine Nachfolgerin zu erschaffen, welche so reinen Herzens war, dass sie nicht denselben Fehler wie die Sylphen begehen würde. Kurz nachdem Anael so das Licht der Welt erblickte und die Aufgabe sowie die Macht Ilonias übernahm, nahm letztere sich das Leben und fand letztendlich Frieden im Vergessen, welches ihre Schwester Edana einer jeden verstorbenen Seele schenkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Jahrtausende waren von vielen Schicksalsschlägen, Katastrophen, Kriegen aber auch mindestens ebenso langen Friedenszeiten geprägt. Viele Aufzeichnungen aus jener Zeit sind jedoch der Zeit und dem Feuer zum Opfer gefallen, sodass sich nur noch wenig rekonstruieren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überliefert wurde jedoch, dass es in den Jahren von 1934 bis 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag eine Nixenvögelplage gegeben hatte, die nicht nur sämtliche Kornspeicher der Stadt leer fraßen, sondern ihren Dreck überall hinterließen, sodass alle Wege mit rutschigen Hinterlassenschaften bedeckt wurden. Das Ende der Plage sollte schließlich durch eine Vogelpest kommen, die einen Großteil der Süßigkeiten liebenden Vögel ausmärzte. Die Freude unter der Bevölkerung war groß, die in den Jahren zuvor versucht hatten, durch Jagd den umtriebigen Vögeln Herr zu werden. Leider sollte sich im Laufe des Jahres 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag herausstellen, dass sich die Krankheit auch auf andere gefiederte Bewohner Lerentias übertrug. So wurde verzeichnet, dass vielen Aviaren und Malakhim die Federn ausgingen, viele Bewohner und verschiedenste Vögel daran starben. Als die Seuche Lerentia aus seinen Klauen entließ, war es deutlich dünner besiedelt, und es sollte fast 2000 Jahre dauern, bis sich die Rassen und Völker gänzlich erholt und die Himmelsstadt wieder in ganzer Pracht erstrahlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 00 n.d.l.M. wurde Anaels Tempel bei einem Angriff fremder Gottheiten zerstört. Neben der Liebesgöttin kamen dabei auch viele Priester und andere Vertraute der Gottkönigin ums Leben. Die göttliche Macht und die Schutzfunktion wurde auf die damals noch junge Diana übertragen. Mit erreichen der Volljährigkeit übernahm sie schließlich auch offiziell die Herrschaftsgeschicke Lerentias, die bis dahin ausschließlich von dem früher im Jahr geschaffenen Parlament ausgeübt wurden, das durch die erste Präsidentin Ina repräsentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tempel der Liebe war gerade wieder errichtet worden, als im Jahr 03 n.d.l.M. bei einem Angriff durch Formwandler alle, die sich zu dem Zeitpunkt im Tempel aufhielten, Besucher wie Priester gleich, ermordet und der Tempel durch eine neuerliche Flammenbrunst versehrt wurde. Lediglich die Katakomben und Archive unter dem Tempel wurden von der Zerstörung verschont. Die Priesterschaft Dianas war zu dem Zeitpunkt auf gerade einmal 5 Priester und 3 Tempeldiener dezimiert worden. Zeitweise schien es fraglich, ob Diana den Tempel überhaupt wieder neu errichten wollte, doch sehnte sich die Bevölkerung ihr Symbol des Friedens und der Liebe zurück, während das Schandmal der Zerstörung aus dem Stadtbild verschwinden sollte. So konnte man bald schon wieder den neuen Tempel bewundern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahr 05 n.d.l.M. durch einen Zauber die Mächte der Götter Rhûns störte, wäre Lerentia beinahe vollständig zerstört worden, als die Stadt teilweise abstürzte und mit den tiefer gelegenen Felsen kolidierte. Das Schlimmste konnte im letzten Augenblick noch verhindert werden, und nach Wiederherstellung Dianas Kräfte, erhob sich die Himmelsstadt erneut in ihre luftigen Höhen. In einigen tieferen Bereichen kam es bei diesem Unglück zu größeren Zerstörungen, und einige Wollmausweiden wurden auf diese Weise zerstört. Seither sind die tiefer gelegenen Bereiche Lerentias durch eine deutlich kleinteiligere Felsenlandschaft geprägt als vorher. Die Statik aller Gebäude Lerentias musste geprüft werden, bevor die nach Seiya evakuierte Bevölkerung in ihre Häuser zurückkehren konnte. Einige Gebäude mussten abgerissen werden, doch die Stadt wurde bis zum Ende des Sommers in ihren strahlenden Zustand zurückversetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem verheerenden Unglück im Saatmond 07 kam die erste Präsidentin Lerentias ums Leben, wodurch die für das Folgejahr angesetzten Wahlen vorgezogen werden mussten. Auch viele andere namenhafte Bewohner Lerentias starben bei den Vorfällen oder gelten seither als verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bevölkerung=&lt;br /&gt;
Die zumeist als friedliebend geltenden Bewohner der Himmelsstadt leben hauptsächlich in der hoch aufragenden Stadt; nur wenige bewohnen die Außenbezirke und abgelegeneren schwebenden Berge und begehbaren Wolken. Die außerhalb der Stadt wohnenden Bürger sind zumeist in der Land- und Wolkenwirtschaft tätig. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 3822 nach dem 59. Meteoriten wurden in der Stadt 376.833 Bewohner gezählt. Die Bevölkerungsanteile sind nach Rasse gegliedert in der folgenden Tabelle aufgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                         !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aviare]]                                       || 6,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                    || 1,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Feen]]                                        || 15,7%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                    || 10,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyle]]                                  || 2,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Lichtelfen]]                        || 9,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Malakhim]]                                 || 29,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pixie]]                                        || 17,5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sylphen]]                                   || 6,8%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Religion =&lt;br /&gt;
Wenn auch die Wichtigkeit aller rhûnschen Götter in Lerentia anerkannt wird, ist doch die Göttin der Liebe die wichtigste Göttin für Lerentia. Als Schutzpatronin der Himmelsgebiete hält sie eine sanfte Hand über ihre Schützlinge, lässt die Liebe in die Herzen ihrer Völker erstrahlen und ist dafür verantwortlich, dass die Himmelsstadt ihre majestätische Position über den Himmelsbergen einnimmt. Neben [[Nelaris]] ist Lerentia wohl das Gebiet, das die größten Veränderungen durchlebt hat, regiert doch inzwischen die dritte Göttin der Liebe, Diana, in Lerentia. Dies beweist aber nur, dass die Liebe viele Gesichter haben kann und nie die Herzen der Bewohner Rhûns verlässt, solange sie an die Liebe - und ihre derzeitige Inkernation Diana - glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätze ==&lt;br /&gt;
Die Liebe gibt es in vielerlei Form und ist eine der vielschichtigsten Emotionen. Die Liebe der Eltern zu ihren Kindern, der Kinder zu ihren Eltern, Geschwistern oder Freunden. Die romantische Liebe ist dabei nur eine der vielen Ausprägungsarten, die nicht mehr oder weniger wichtig ist als die Liebe zum Land oder die Liebe zum Haustapier. All diese Formen sind vor der Göttin gleichberechtigt und tragen zu einem friedlichen Miteinander bei. Jedoch kann es auch eine der grausamsten Emotionen sein, denn an einem gebrochenen Herzen ist schon manch einer gestorben. Die Göttin der Liebe bringt diese Liebe in die Welt, selbst wenn sie diese nur selten direkt beeinflusst. Durch Gebete, einen festen Glauben und liebevolle Rituale und Bräuche kann man die Liebe stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage == &lt;br /&gt;
Der Tag der Liebe - jetzt auch Dianatag genannt - ist der 21. [[Monat|Saatmond]] und fällt mit dem Frühlingsbeginn auf einen Tag. Dieses Fest wird meist im Kreis der Lieben, in Familie und unter Freunden begangen, sodass es eher private Feiern als große Feste an jenem Tage gibt. Liebende schenken sich an jenem Tag den [[Liebesapfel]] als Symbol der Zuneigung. Unter Freunden und Verwandten schenkt man an diesem Tage (aber auch zu anderen Gelegenheiten) einen Strauß Himmelsglöckchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie alle bewohner des Landes lieben auch die Lerentianer das Lichterfest, zudem die Fenster mit Lichterbögen und Kerzen geschmückt werden. Kaum ein Fenster bleibt in jenen Tagen dunkel, symbolisiert das Fest doch den Zeitpunkt, ab dem die Tage wieder länger werden. Die öffentlichen Hauptveranstaltungen dazu finden jedoch in [[Seiya]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangordnung im Tempel == &lt;br /&gt;
Im Tempel der Liebe herrscht eine recht einfache Rangordnung. So gelten alle Besucher des Tempels als gleichberechtigt, wobei Rasse, Geschlecht und Alter keinerlei Bedeutung haben. Ein respektvoller Umgang ist dort Grundvoraussetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten angehenden Priester beginnen ihren Weg mit dem in Lerentia herrschenden Wehr- und Tempeldienst, bei dem die jungen Erwachsenen als Helfer eingesetzt werden oder überall in der Stadt für soziale Aufgaben, wie Armenspeisung oder Besuche bei älteren Bewohnern, um für diese Einkäufe zu erledigen oder ihnen auch nur eine kleine Weile Gesellschaft zu leisten. Im Rahmen dieses Dienstes erfahren die jungen Erwachsenen in der Regel auch eine militärische Grundausbildung, durch die sie lernen sollen, worauf es bei der Verteidigung des Landes ankommt, sofern sie nicht durch andere moralische Bedenken eine solche Ausbildung für sich nicht mit dem Gewissen vereinbaren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tempeldienst entscheidet sich mancher Bewohner Lerentias für eine zeitweise oder längerfristige Arbeit im Tempel als Anwärter. Auch als Anwärter stehen vor allem soziale Aufgaben im Mittelpunkt, sie nehmen jedoch auch an den Gebetsstunden teil und kümmern sich um die Sauberkeit des Tempels.  Sind sie von gutem Herzen und erfüllen gewissenhaft ihre Pflichten, werden sie von Diana zu Priestern erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Priester kümmern sich um das Wohl der Tempelbesucher und Gläubigen, erledigen eine Vielzahl organisatorischer Aufgaben und stehen Ratsuchenden zur Seite, damit sie ihren Weg finden mögen. Auch die täglichen Gebete sind für sie von großer Bedeutung, gilt doch die Vermutung, dass die Macht der Liebesgöttin auch davon abhängt, wie stark man an sie glaubt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Priesterschaft werden drei Priester zu Hohepriestern bestimmt, die Diana als Ratgeber zur Seite stehen und die organisatorischen und finanziellen Geschicke des Tempels verwalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze des Tempels steht Diana selbst, die als Gottkönigin die weltlichen und geistlichen Geschicke ihres Landes leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Herrschaftssystem = &lt;br /&gt;
In Lerentia herrscht [[Diana]] als Göttin und Königin des Landes in einer konstitutionellen Monarchie. In der im Jahre 00 n.d.l.M. geschriebenen (und 01 durch Volksentscheid bestätigten) Verfassung wird das Parlament alle 10 Jahre in zwei Kammern gewählt, einer regierenden und einer kontrollierenden Kammer. Dem Parlament steht ein Präsident vor, der im Direktmandat alle 5 Jahre durch die Bewohner Lerentias gewählt wird. Ina, die erste Präsidentin, wurde im Jahr 00 n.d.l.M. ins Amt gewählt und regierte bis zu ihrem Tod im Saatmond 07. Die Präsidentschaft wird seither von ihrem Stellvertreter bis zu den Neuwahlen im Jahre 09 n.d.l.M. übernommen. Die Verfassungstreue des Parlaments und der Krone wird durch ein unabhängiges Gericht gewährleistet. Das himmlische Heer Lerentias, das aus den Tempel- und Wehrdienstleistenden gespeist wird, steht unter dem direkten Befehl Dianas. Über die gesamte Regentschaft Anaels war Luzifer Satise der oberste Heerführer der Heerscharen, doch seit der Regierungsübernahme Dianas wird diese Position von Cruxis ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wirtschaft = &lt;br /&gt;
Der Reichtum Lerentias beruht vor allem auf seinem Handelsgeschick und seiner herausragenden Lage. So führt einer der bedeutendsten Handelspässe nahe der lerentianischen Ländereien vorbei in die benachbarten Länder, der neben dem Seeweg als wichtigster Handelsweg nach Rhûn gilt. Daneben bietet Lerentia auch eine Vielzahl außergewöhnlicher Handelsgüter, die in vergleichbarer Qualität nur von wenigen Regionen Terruas angeboten werden können. So gelten die Wollmaustextilien Lerentias als besonders wertvolle Handelsware, da die Wollmaushaltung ein Alleinstellungsmerkmal der Region ist. Diese Textilien zeichnen sich durch eine besondere Weichheit und feine Webart aus, sodass Kleidungsstücke aus Mauswolle selbst dem feinsten Nebel widerstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Pyra importiert Lerentia Quarz und Feldspat, die in den Glasmanufakturen verarbeitet werden. Neben vielerlei gewöhnlichen Gebrauchsgegenständen, welche die Glasbläser schließlich herstellen, wird viel von dem Glas allerding verwendet um Linsen herzustellen. Durch unterschiedliche Schleiftechniken gelingt es den Brillenbauern Lerentias viele Sehstörungen auszugleichen. Doch die Linsen werden nicht nur für Brillen, sondern auch Teleskope und Ferngläser verarbeitet, deren Schärfe und Reichweite außerhalb Lerentias noch ihresgleichen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wolkenweide gilt wegen ihrer Klangeigenschaften als hervorragendes Holz zur Herstellung von Saiteninstrumenten. Weit über die Landesgrenzen hinaus sind die lerentianischen Harfen deshalb bekannt. Aus Wolkenweidenborke und einigen anderen Höhengewächsen lassen sich aber auch nützliche Arzneimittel und Kräutermischungen herstellen. Phönixtränen lassen sich dabei ausschließlich über den Tempel der Liebe beziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der milde und magenschonende Kaffee der Himmelsstadt ist ein hochpreisiger Exportschlager. Neben Kaffee besteht der Lebensmittelexport vor allem aus Nixenvogelfleisch, Spyralhonig und Si’ku-Mus, das sich hervorragend als Aufstrich oder Chutney zu Fleisch eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

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		<title>Seiya</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Wirtschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seiya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der fünf bekannten Gebiete [[Rhûn|Rhûns]]. Die große Hafenmetropole wurde durch den Gott [[Llauron]], Herr über Zeit und Frieden, gegründet und bietet als einzige Stadt allen Wesen des Landes eine Heimat. Die Ländereien Seiyas sind vor allem durch ihre Vielseitigkeit geprägt und spiegeln so deutlich die Diversität wieder, die auch in der Bevölkerung zu finden ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= Geografie = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die Stadt Seiya liegt am Flussdelta des [[Gjöll]], der durch seine drei Hauptarme und sämtliche Verzweigungen derer alle Gebiete Rhûns miteinander verbindet. Im Westen der Stadt liegt die [[Manosse|manossianische See]] mit einigen vorgelagerten Inseln. Östlich Seiyas schließt sich eine weitläufige Ebene, genannt [[Friedensebene]], an. Hier vereinen sich die großen Arme des Gjöll zu einem Hauptfluss, der schließlich durch Seiya fließt und die Stadt somit teilt. Die Ebene zeichnet sich durch eine weitläufige Wiesen- und Felderlandschaft aus, die weiter gen Osten hin in ein Mittel- bis Hochgebirge übergeht. Folgt man dem Pfad in die Himmelsberge, gelangt man über die sich südlich darüber erhebenden [[Schwebeberge]] bis nach [[Lerentia]]. Nördlich gehen die [[Himmelsberge]] in die [[Schwefelberge]] über, in denen [[Pyra]] versteckt liegt. Im Süden der Ebene gelangt man über stets waldiger werdende Gebiete bis nach [[Nelaris]]. Im Norden grenzt das [[Düstermoor]] an die Friedensebene, das durch seine Moor- und Sumpflandschaft deutlich veränderte Vegetation aufweist. In diesem Gebiet kann durch Torfstecherei auch Brennstoff gewonnen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadtgliederung==&lt;br /&gt;
Anfangs noch ein kleines Fischerdorf an der Küste, direkt an der Stelle, an der sich der Gjöll ins Meer ergießt, breitete sich die Stadt bald nach ihrer Gründung rasch auf beiden Seitens des Gjölls aus. So fließt der Fluss nun mitten durch die große Handelsmetropole, die durch sechs Brücken geeint wird. Schon als Seiya erstmals groß genug war, um sich Stadt nennen zu dürfen, wurde eine Stadtmauer errichtet, die über die Jahrhunderte hinweg immer weiter verschoben werden musste und dabei an Höhe und Durchmesser gewann. Insgesamt fünf Tore gewähren Einlass in die Stadt, zudem ist der große Hafen täglich Anlaufstelle dutzender Schiffe. Die Stadt lässt sich unterdessen in sieben Stadtteile gliedern, von denen das Wohnviertel eindeutig das größte ist. Obwohl dort naturgemäß die meisten Wohnstätten Seiyas zu finden sind, gibt es selbstredend auch überall in den anderen Stadtteilen weitere Wohnungen und Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptwohnviertel===&lt;br /&gt;
Der Osten der Stadt besteht aus einem enormen Wohnviertel, das vor allem von einer unerschöpflichen Vielfalt geprägt ist und auf den ersten Blick etwas wirr gebaut wurde: Es ist kaum in Bereiche aufgeteilt, in denen sich die reichen und adligen Tummeln, und Bereiche, in denen eher Armut herrscht. Stattdessen stehen kleine Hütten und schlichte Gebäude direkt neben pompösen Herrenhäusern, mittelständische Bauten neben heruntergekommenen Verschlägen. An den größeren Straßen, die durch das Viertel führen, finden sich kleinere Märkte, die die Anwohner mit frischem Obst, Gemüse und Fleisch versorgen, sowie kleinere Eckläden, welche vor allem unverderbliche Lebensmittel, Alltägliches und Trödel im Sortiment haben, aber auch kleinere Manufakturen, die teils Schmuck, Möbel oder auch nur Süßwaren feilbieten. Bistros, kleinere Gasthäuser und Kneipen finden sich im Hauptwohnviertel ebenfalls zuhauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Friedensviertel=== &lt;br /&gt;
Im Nordwesten der Stadt befindet sich das sogenannte Friedensviertel. Dominierend ist hier vor allem der große Tempel Llaurons, der stets gut besucht ist. Unweit des Tempels findet sich der große Dom, in dem jeder weiteren rhûnschen Gottheit ein Altar gewidmet wurde, sodass weitestgehend jeder in Seiya frei seinen Glauben praktizieren kann. Das Friedensgebäude dient den Bewohnern als Treffpunkt. Es ist ein Forum der freien Meinung, stets gefüllt mit mehr oder weniger hitzigen Diskussionen über eben jene. Diverse Blickwinkel werden hier publik mitgeteilt sowie Denkanstöße geboten, weswegen der Ort als sozialer Brennpunkt Seiyas und ganz Rhûns gilt. Neben den religiösen und sozialen Einrichtungen sind hier die Gebäude der Verwaltung und Regierung zu finden. Das Rathaus stellt hierbei neben der Anlaufstelle für sämtliche Amtsangelegenheiten auch den Sitz des Stadtrats dar, welcher aus Vertretern aller rhûn’schen Städte zusammengesetzt ist. Dabei findet sich immer ein Vertreter des Rats, der für die Bewohner ein offenes Ohr hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Hauptbestandteil des Friedensviertel ist die Gildengasse, ein Viertel im Viertel, in welchem die zahlreichen Gebäude, welche zwar nicht allesamt gleich prunkvoll anmuten, jedoch selbst im schlechtesten Fall gehobener Standard im Vergleich zur durchschnittlichen Wohnbaut Seiyas darstellen, ausschließlich an Gilden verkauft und vermietet werden. Ob nun Händler, Magier, Dienstleister, Handwerker, bloße Interessensgemeinschaften oder andere Gruppen - alles scheint auf die eine oder andere Weise organisiert zu sein. Jahrelang anhaltende, nicht aus der Welt zu schaffende Gerüchte besagen, dass sogar die Diebe der Stadt ein geheimes Gildengebäude haben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswürdigkeiten: &lt;br /&gt;
* Llaurons Tempel, Gebetsstätte zum Gedenken an den Schutzgott der Stadt&lt;br /&gt;
* Dom zu Seiya, Gebetsstätte aller sechs rhûnschen Gottheiten, Krypta&lt;br /&gt;
* Völkerhalle, Ausstellung über alle Wesen, die Rhûn zu bieten hat&lt;br /&gt;
* Friedensgebäude, Haupttreff- und Sammelpunkt Seiyas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zukunftsviertel===  &lt;br /&gt;
Westlich des Friedensviertels liegt ein Viertel, das vollkommen der Gestaltung und Wahrung der Zukunft gewidmet ist und entsprechend auch den Namen Zukunftsviertel trägt. Zuständig für die Wahrung der Zukunft sind in diesem Viertel zum einen das Krankenhaus mit seinen vielen Ärzten und Heilern, die Tag und Nacht bemüht sind, Leben zu retten und Kranke zu pflegen, und zum anderen das Waisenhaus, in dem sich die Erzieher der Pflege und Vermittlung heimatloser und verwaister Kinder widmen, die stets hoffen, eines Tages eine neue Familie zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch den Großteil dieses Stadtteils nimmt der Campus der Universität ein. Das Hauptgebäude mit der Verwaltung sowie die Gebäude der verschiedenen Fakultäten bilden einen großen Halbkreis, in dessen Mitte sich eine Wiese erstreckt, auf der man im Sommer oft die Studenten sehen kann, die die freie Zeit genießen oder lernen. Neben den Universitätsgebäuden finden sich außerdem eine Grund-, eine Mittel- und eine Oberschule sowie etlichen Wohnungen für Studenten und Dozenten. Unweit ragt schließlich das Ehrfurcht erweckende Bibliotheksgebäude auf, in dem das gesamte Wissen der letzten Jahrtausende zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswürdigkeiten:&lt;br /&gt;
* Vanyiës Galerie, Ausstellung für Liebhaber jeder Art von Kunst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Parkanlagen=== &lt;br /&gt;
Südlich von Friedens- und Zukunftsviertel, direkt an den Fluss Gjöll geschmiegt, erstreckt sich eine weitläufige Parkanlage über mehrere Hektar. Berühmt ist dieser Park für seinen Rosengarten, der im Sommer einen herrlichen Duft versprüht und scheinbar nicht selten verliebte Paare in versteckten Nischen zu einem Schäferstündchen animiert. Ein Pavillon lädt Besucher zu einer kleinen Verschnaufpause ein, und eine kleine Bühne dient zuweilen Musikanten, die sanfte Klänge durch die Idylle schweben lassen. Ein großer See ist im Sommer beliebtes Badeziel und in einem kleinen Bach, der seine Quelle ebenfalls hier im Park hat, lädt dazu ein, beim Spaziergang die Füße etwas zu kühlen. Wer sich die Füße lieber nicht nass macht, findet aber auch eine Brücke aus weißem Stein, mit deren Hilfe er das Bächlein trocken überqueren kann. In einem anderen Teil des Parks befindet sich ein Altar, der allen sechs Göttern Rhûns gewidmet ist. Er ist beliebt für Hochzeiten, dient aber auch Gottesdiensten des Abschieds, denn nicht weit entfernt liegt der seiyanische Friedhof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vergnügungsviertel=== &lt;br /&gt;
Vom großen Hafen im Westen bis tief hinein in die Stadt selbst erstreckt sich das Vergnügungsviertel, das allen körperlichen und geistigen Genüssen frönt. Überall finden sich hier größere und kleinere Spelunken, Spielhallen und Tanzbars, und es scheint so, als würde es nie wirklich still werden in den vielen Straßen und Gassen. Dieses Viertel ist auch die Heimat des seiyanischen Rotlichts. Das Freudenhaus der Madame le Monde ist dabei das größte und bekannteste, allerdings auch das luxuriöseste, was sich wohl im Preis wiederspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gebäude fallen hier besonders durch ihre prunkvolle Architektur und aufwendigen Verzierungen der Fassade ins Auge. Andere Häuser scheinen dagegen, beim bloßen Ansehen schon einfallen zu wollen. So zeigt sich auch in diesem Viertel die ständig anwesende Vielfalt, die der Stadt so eigen ist. Noch immer sprechen viele Baustellen und das eine oder andere rußgeschwärzte Haus von dem großen Brand, der nicht nur die allseits beliebte Dorfküche zerstört, sondern auch weite Teile des Viertels verzehrt hat. Doch, wie es den Seiyanern zu eigen ist, lassen sie sich wie immer nicht von dieser Katastrophe unterkriegen, sondern sehen der Zukunft entgegen. Eine Poststation mit Stallungen und einem neuen Gasthaus werden anstelle der Dorfküche errichtet und die übrigen Gebäude wieder aufgebaut oder durch neue Geschäftsideen ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswürdigkeiten:&lt;br /&gt;
* Ballsaal, Schauplatz des jährlichen Maskenballs und beliebter Veranstaltungsort&lt;br /&gt;
* Theater, regelmäßige Aufführungen bekannter und neuer Stücke&lt;br /&gt;
* Badehaus, bietet diverse Becken mit unterschiedlichen Wassereigenschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kampfviertel===&lt;br /&gt;
Anders als der Name es vermuten lässt, so ist dies hier wohl eines der sichersten Viertel in der ganzen Stadt, denn wer ist schon dumm genug, seine Verbrechen direkt vor der Nase der Stadtwache zu begehen? Diese hat hier ihren Hauptsitz und ist jederzeit für die Bewohner geöffnet, um Anzeigen aufzunehmen und für Recht und Ordnung zu sorgen. Direkt in unmittelbarer Nähe befindet sich zudem das Gefängnis der Stadt, welches zeitweilige Heimat für alle Arten von Verbrechern ist. Tatsächlich gibt es in dieser Anstalt Zellen, die für jede Art von Verbrecher und die Besonderheiten dessen Rasse angepasst sind, um das Überleben zu sichern, aber gleichzeitig eine Flucht unmöglich zu machen. &lt;br /&gt;
Ebenfalls in diesem Viertel zu finden ist die Arena der Stadt. Ein ovales Gebäude, welches nach oben geöffnet und regelmäßig Schauplatz von Gladiatorenkämpfen ist. Rund um die Arena finden sich viele Kampfschulen, die sowohl den bewaffneten als auch den waffenlosen Kampf lehren. Einmal im Jahr liefern sich diese Schulen in der Arena ein großes Turnier, in welchem die Schüler sich beweisen und die Schulen selbst für neue Anwärter werben können. Der gewinnenden Schule steht unter anderem die freie Nutzung der Arena bis zum nächsten Turnier zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswürdigkeiten: &lt;br /&gt;
* Arena, (Trainings)Ort für Kampfinteressierte und Spezialisten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Marktplatz=== &lt;br /&gt;
Der Marktplatz ist einer der lautesten und belebtesten Teile der Stadt. An unzähligen kleineren und größeren Ständen bieten Händler ihre Waren feil und rufen mit donnernden Stimmen ihre Angebote heraus. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt, von frischem Obst und Gemüse, über Fleisch und Fisch bis hin zu Stoffen, Töpfen, Körben und alles, was man sich sonst noch vorstellen kann. Umgeben wird der große Platz von weiteren Geschäften: Schmieden, welche Waffen, Rüstungen und Eisenwaren herstellen und verkaufen, Alchemisten, die ihre wundersamen Mittel verkaufen, aber auch Instrumentenbauer, die die Welt mit etwas mehr Klang versehen wollen, und Blumenhändler, die Terruas bunte Vielfalt in die Heime der Leute bringen. Eine besonders große Traube bildet sich meist um die Mittagszeit um einen bunten Zigeunerwagen, an dem - so munkelt man - der beste Kuchen in Rhûn verkauft wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des Platzes findet sich der Brunnen der Sechseinigkeit. Er ist in Form eines Pentagramms angelegt und symbolisiert die Einigkeit der sechs Gebiete Rhûns. Die Mitte des Fünfsterns ist Symbol für die Eislande. Das riesige Mosaik am Grund dieses Beckens zeigt eine einzelne, anmutige Schneeflocke. Die Zacken des Sterns sind Symbole der fünf diesweltlichen Städte Rhûns und werden jeweils am Beckengrund durch das Wappen der Stadt verziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des Platzes liegt im Schatten der Zentralbank Rhûns. Sie besteht aus einem enormen Gebäude aus weißem Marmor und wird von diversen Säulen und Wasserspeiern verziert. Hier herrscht stets reges Treiben, denn fleißige Händler zahlen hier regelmäßig ein, was ihre Kunden nicht minder regelmäßig abheben. Und obwohl dies ein Ort des Geldes ist, der viele neidische Blicke auf sich zieht, so gibt es bisher nur von wenigen Einbruchsversuchen Berichte und noch weniger Einbrüche, die tatsächlich geglückt wären. Viele alte und jüngere Bannsprüche schützen dieses Gebäude, und man munkelt sogar, dass die Schätze der altehrwürdigen Familien in Verliesen tief unter der Bank gelagert werden, wo niedere Drachenarten sie beschützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber der Bank, am anderen Ende des Marktplatzes, findet sich noch ein weiteres architektonisches Meisterwerk. Hier wurde ein Teil des Marktes überdacht und bildet so die Markthalle, in der es allerdings nicht minder lautstark zugeht als auf dem Platz selbst. Auch hier tummeln sich allerlei Händler für mehr oder weniger exotische Waren, und ein kleines Bistro lädt die Einkaufenden zu einer Verschnaufpause und Erfrischungen oder Kaffee und Gebäck ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswürdigkeiten:&lt;br /&gt;
* Markthalle, architektonisches Meisterwerk, überdachter Teil des Hauptmarkts&lt;br /&gt;
* Brunnen der Sechseinigkeit, Mittelstück des Marktplatzes, Denkmal &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwanensee=== &lt;br /&gt;
An der Stelle des Schwanensees war früher ein Teil des Wohnviertels und der gesamte alte Marktplatz, bis der letzte Meteorit dort eingeschlagen ist und einen ca. 25 Meter tiefen und flächenmäßig recht großen Krater hinterlassen hat. Mit der Zeit füllte sich dieser mit Regenwasser und es entstand der jetzige Schwanensee. Da er künstlich ist, beheimatete er ursprünglich keine Wasserlebewesen, allerdings lebt derzeit einer der drei Herrscher über Manosse dort, [[Albuneia]], eine [[Najaden|Najade]]. Man munkelt, sie hätte selbst Fische und Pflanzen dort angesiedelt, und bei klarem Himmel kann man gar zwischen den Algen ein paar Höhlenbauten erkennen. Um den See herum ist ein Park entstanden und ein Denkmal ist errichtet worden. Auf ihm sind in Stein gemeißelte Vertreter der vier Städte zu finden, die friedvoll auf den See hinausblicken.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Das Klima Seiyas ist durch seine Nähe zur See geprägt. So sinken die Temperaturen im Winter selten unter eine Temperatur von -10°C. Die kühle Jahreszeit ist durch eine hohe Niederschlagswahrscheinlichkeit gekennzeichnet, die oft für hohe Schneedecken sorgt. Die Niederschlagsmenge sinkt im Frühling mit den milder werdenden Temperaturen, wenngleich es selbst im Hochsommer durch die Nähe zum Meer trotz einer durchschnittlichen Temperatur von 30 °C, mit gelegentlichen Spitzen von gut 37 °C, selten zu ausgedehnten Dürreperioden kommt. In der warmen Jahreszeit weht der Wind zumeist von West, während im Winter oft eine steife Nordostbrise die Luft beherrscht. Je näher man den Schwefelbergen und Pyra kommt, desto wärmer bleiben die Temperaturen selbst in der kühlen Jahreszeit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Flora und Fauna==&lt;br /&gt;
Ganz typisch für Seiya sind selbstredend die Llaurontannen, die der Zeitrechnung dienen. Man findet sie ausschließlich in der  Hauptstadt, allerdings ist sie dort weit verbreitet. Die größten und damit auch ältesten Tannen wachsen im Tempelgarten. Manch einer munkelt sogar, dass sie die ersten Llaurontannen überhaupt waren und dass Llauron selbst sie angepflanzt haben soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls einzigartig für Seiya ist der Phönixdorn. Er wächst ausschließlich an den Ufern des Killerbachs, welcher die Friedensebene durchfließt. Durch seine eher knöcherne Erscheinung und die langen, blutroten Dornen ist er nicht zu übersehen oder zu verwechseln. Häufiger wird man auf der Friedensebene allerdings die kleinen Kaffeebäumchen sehen, die hier und dort wild wachsen, aber gerne auch in größeren Plantagen angebaut werden. Durch die einfache Zucht finden sie zudem oft Einzug in die Privatgärten so mancher Kaffeeliebhaber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein alltäglicheres Bild in Seiya bieten dagegen die kleinen Pessimisnussbäumchen, welche an allen Ecken und Enden zu finden sind und nicht selten in kleinen Grüppchen die seiyanischen Straßen säumen. In den Parks bieten oft Schwenkerbuchen etwas Schatten, während man nicht selten einige fleißige Hände dabei sehen kann, wie sie die unzähligen, wildwachsenden Arembeersträucher abernten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar ist der Karaokadu in Rhûn nicht heimisch, wurde aber von Seefahrern eingeschleppt und hat sich hier rasant verbreitet. Er ist zuweilen häufiger zu sehen als die gemeine Möwe, welche sich ebenso wie der Karaokadu hauptsächlich an den Hafen- und Strandgebieten aufhalten aber gerne auch weiter in die Stadt hinein fliegen. Auch der Glimmkäfer ist zur Sommerzeit ein viel gesehener Gast in Seiyas Parks und Gärten. Allerdings bleibt er das restliche Jahr über eher in den Friedensebenen und waldnahen Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seiyanische Riesenarmeise findet sich meist in den Friedensebenen wieder. Es gibt allerdings auch eine kleine Kolonie in den seiyanischen Gärten, von wo aus sie gerne einmal in die Häuser umliegender Anwohner einbricht. Sie ist eine von Llaurons friedfertigeren Kreaturen, solange sie keine Süßigkeiten wittert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Sumpfgebieten ist zuweilen der Pfadfinderkolibri des Wanderers bester Freund, denn einmal angelockt, weist er der verlorenen Seele den rechten Weg nach Hause. Allerdings muss man sich in Acht nehmen vor den Schelmfinken, die zwar etwas größer sind, aber sonst kaum von den Kolibris zu unterscheiden sind, einen jedoch nicht aus sondern tiefer in den Sumpf führen. Seinen Irrtum bemerkt man meist erst, wenn man sich in den Klauen eines Monsters wiederfindet. Ebenfalls in Acht nehmen sollte man sich vor der Faulnadel, einer Mückenart, die im Schwarm schnell für blutleere Überreste sorgen kann. Dagegen verbreitet der Sumpfkriecher durch seine monströsen Ausmaße und die ungewöhnliche Erscheinung gerne Angst und Schrecken, gehört aber eher zu den friedlichen Reptilien des Sumpfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Geschichte = &lt;br /&gt;
Seiya ist die jüngste Stadt Rhûns, wurde jedoch noch vor der Eiswelt errichtet. Llauron - als friedvollster Gott Rhûns - wollte eine Stadt erbauen, in der alle Völker eine Heimat finden. Da sich allein in den Gebieten Seiyas alle Völker begegnen konnten, wurde sie bald schon zur Hauptstadt erkoren. Als Schmelztiegel und Handelsmetropole erwarb sich die Stadt einen weit über die Landesgrenzen hinaus reichenden Ruf von Wohlstand und Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiya war durch Llaurons friedlichen Einfluss im Kern meist eine ruhige Stadt, obwohl es freilich des öfteren einmal zu Reibereien zwischen den verschiedenen Rassen kam, die nicht immer für ein Zusammenleben geeignet sind. Wo beispielsweise die Ideale der Engel und die Niedertracht der Dämonen zusammen treffen, oder die der einander seit jeher verhassten Elfen und Zwerge, da ist ein Streit eben nicht fern. Und dennoch erlebte die Stadt darüber hinaus einige Katastrophen und musste schwere, wenn nicht sogar grauenerfüllte Tage durchleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde 1384 v.d.l.M. durch einen verheerenden Brand ein Großteil der Stadt zerstört und musste fast vollständig neu aufgebaut werden. Die Aufbauarbeiten dauerten mehrere Monate an. Unzählige Seelen (wenn überhaupt noch lebendig) verloren ihr Heim und/oder Geschäft. Große Armut war die Folge, welche nur bezwungen werden konnte, indem die Bewohner der Stadt ein enormes Maß an Zusammenhalt zeigten. Nachdem Llauron persönlich den Bewohnern seiner heimgesuchten Stadt erschien und dazu aufrief, wurde Obdachlosen im Haus derer, die verschont blieben, Zuflucht gewährt, Küchen entstanden, die Mittellose mit (warmen) Mahlzeiten versorgten, und vieles mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der vielen Hilfsangebote, hatte das Volk allerdings noch viel zu leiden, was schließlich im Jagdmond des Jahres 1386 v.d.l.M. schreckliche Folgen hatte: überall in Seiya begannen die Bewohner wie von Sinnen zu tanzen und konnten scheinbar einfach nicht mehr aufhören. Aus zunächst wenigen Bürgern, die scheinbar wahnhaft durch die Gassen tanzten, wurden innerhalb weniger Tage hunderte. Wurde die Tanzwut zunächst noch mit Heiterkeit betrachtet, bei der Musiker die Gelegenheit zu fröhlichem Spiel ergriffen und sogar einige Bühnen errichtet wurden, erkannte man bald das Ausmaß des tanzenden Schrecken. Große Gruppen von Personen tanzten, bis ihnen Schaum aus dem Mund quoll, Wunden an den Füßen auftraten und sie erschöpft zusammenbrachen. Es kam außerdem zu Knochenbrüchen und anderen Verletzungen. Vermutete man zunächst noch, dass es sich hier um das Werk eines dunklen Magiers handelte, so erkannten die Heiler doch nach einigen Wochen, dass es sich um eine Massenhysterie handelte, resultierend aus dem enormen Stress und den schlechten Lebensumständen der Betroffenen. Weitere Maßnahmen, die Llauron veranlasste, führten schließlich zur “Heilung” der Tanzwütigen.&lt;br /&gt;
Eine weitere Epidemie, die das Leben vieler tausender Bewohner kostete, brach im [[Monat|Erntemond]] 3157 v.d.l.M. aus. Es war eine Infektion durch das [[Pareilos-Bakterium]], welche zu hohem Fieber, schwerem Durchfall und schließlich zu einem totalen Versagen des Verdauungssystems führt. Die Krankheit verbreitet sich durch Hautkontakt, aber auch über das Wasser. Nach vielen Untersuchungen stellte man fest, dass die Kanalisation der Stadt so marode war, dass die Bakterien von dort tiefer hinab in das Grundwasser gelangten und somit Tausende infiziert wurden. Magier verdienten ein Vermögen damit, Wasser zu reinigen und teuer zu verkaufen (kluge Leute kamen auch auf die Idee, ihr Wasser vor dem Gebrauch einfach gründlich abzukochen). Mit einer kompletten Erneuerung der Kanalisation wurde die Epidemie schließlich besiegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Monat|Honigmond]] 3823 v.d.l.M. schlug ein mächtiger Meteor mitten auf dem Stadtplatz ein, der einen mächtigen Krater hinterließ, welcher im Laufe der Zeit mit Wasser volllief und mittlerweile als Schwanensee bekannt ist. Bei dieser Katastrophe starben hunderte Bewohner und es gab unzählige Verletzte. Die Fläche des Stadtplatzes wurde vollständig zertrümmert, und durch die Wucht des Aufschlages sowie die enorme Hitze der entstandenen Feuer wurden darüber hinaus weite Teile der Innenstadt und des Hauptwohnviertels zerstört. Die Zeitrechnung des Landes begann nach dieser verheerenden Katastrophe von vorne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Monat|Dustermond]] 04 erschien ein dritter Mond am Himmel über Rhûn. Dieser schien die Eigenschaften aller Bewohner des Landes in das Gegenteil zu kehren. Bewohner, die im Sinne Llaurons friedlich ihr Dasein fristeten, wurden zu grausamen, gnadenlosen Personen, und wer zuvor gerne das Gesetz brach, dem wäre es nicht mehr im Traum eingefallen, etwas Gesetzeswidriges zu unternehmen. Mehr als zwei Wochen blieb der dritte Mond sichtbar, bis er schließlich genauso plötzlich verschwand, wie er aufgetaucht war. Obwohl die Bewohner des Landes sich augenblicklich wieder wie sie selbst verhielten, hatte es in Seiya ein ungewöhnliches Ausmaß an bereitwilliger Zerstörung, gnadenlosen Folterungen und hinterhältigen Morden gegeben, deren Folgen noch lange zu spüren waren. Da offensichtlich übernatürliche Kräfte am Werk waren, hatte es für die Betroffenen allerdings keine strafrechtlichen Folgen gegeben. Eine weitere Folge dieser Anomalien betrifft die Zeitrechnung des Landes. Scheinbar sind auch die Llaurontannen, die bekanntlich Jahreszeit und -zahl angeben, durch den dritten Mond völlig durcheinander geraten und sind in der Zeit um genau eine Jahresspanne geschrumpft, wodurch dem Wonnemond des Jahres 04 nicht der Honigmond 05 folgte sondern erneut 04.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende [[Monat|Dustermond]] 06 bis Anfang [[Monat|Eismond]] 06 fiel ein fremder Gott in Rhûn ein und beraubte seine rhûnschen Geschwister all ihrer Fähigkeiten. Die Folgen waren fatal: Lerentia stürzte aus dem Himmel, der Vulkan, in dem die Stadt Pyra liegt, brach aus, Manosse tauchte aus den Tiefen des Meeres auf und schließlich geriet Nelaris durch fehlgeleitete Magie der Göttin Elenya in Brand. Lerentias Sturz verursachte ein Erdbeben, welches deutlich in Seiya zu spüren war, die Aschewolken aus Pyra verdunkelten zeitweise den Himmel, während die Temperatur von zuvor noch -10 °C auf frühlingshafte 15 °C anstiegen. Das Auftauchen Manosses hatte einen riesigen Tsunami zur Folge, welcher Schiffe sogar bis hinein auf den Stadtplatz trug und bis dorthin eine Schneise der Verwüstung hinterließ. Die Bewohner, die durch den Waldbrand in Nelaris gebunden waren, fehlten massiv bei der Versorgung der Flüchtlingszeltstadt auf den Friedensebenen. Für die meisten Glück im Unglück, für andere äußerst beängstigend war bei all diesen Katastrophen wohl, dass auch Edanas Kräfte blockiert waren, sodass niemand sterben konnte, und selbst schwere Verletzungen, die eigentlich unausweichlich den Tod  - und darüber hinaus teils entsetzliche Qualen - bedeutet hätten wurden nicht nur überlebt, sondern konnten auch geheilt werden. Zu guter Letzt spielte auch die Zeit in Seiya völlig verrückt, wo doch Llauron sie nicht mehr im Zaum halten konnte. Während das ganze Unglück für einige Wochen (manche behaupten sogar Monate) andauerte, war der Spuck für andere bereits nach einem Tag vorüber. Vier Freiwillige, ein Elf, ein Dämon, ein Selkie und ein Malakh, mussten im Rahmen eines göttlichen Rituals auf dem gestohlenen Grundstein des Eispalastes ein Opfer bringen. Erst durch dieses erlangten die Rhûn&amp;#039;schen Gottheiten ihre Kräfte zurück und konnten sich dem Fremden Gott entgegenstellen. In einer anschließenden Schlacht in den Himmelsbergen konnte der Fremde Gott schließlich besiegt und in die Eiswelt gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngst, im Saatmond 07, wurde Seiya von einem erneuten Feuer ergriffen. Zwar hatte man nach dem großen Brand 1386 v.d.l.M. längst eine gut funktionierende, aber leider deutlich unterfinanzierte Feuerwehr gegründet, doch erwies sie sich als machtlos angesichts der Tatsache, dass es sich diesmal um unberechenbares und schwer löschbares Höllenfeuer handelte. Wenige Augenzeugen berichten, dass es nach Stunden der Löschversuche angeblich ein Kleinkind war, welches tanzend und lachend durch die Flammen marschiert sei und sie dabei absorbiert habe. Bei diesem unnatürlichen Feuer, ausgelöst durch einen Dämonenangriff, bei dem Llaurons Nichte Elenya getötet wurde und unzählige Bewohner der Stadt durch ein Portal mit unbekanntem Zielort gerissen wurden, kamen viele weitere Personen des öffentlichen und nicht öffentlichen Lebens ums Leben. Neben der Dorfküche, die eine der bekanntesten und bestbesuchten Wirtschaften der Stadt war, wurden erneut große Teile der Innenstadt und vorallem des Vergnügungsviertels zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bevölkerung = &lt;br /&gt;
In Seiya findet jeder Einlass – ungeachtet Rasse, Gesinnung oder Herkunft. Dies betrifft nicht nur die Schöpfungen der Geschwister Llaurons, die mit ihm gemeinsam Rhûn erschufen, sondern auch die Kreationen aller anderen seiner insgesamt 32 Brüder und Schwestern und deren Nachkommenschaft. So wurde die Hafenmetropole zu einem wahren Schmelztiegel, in dem es auch viele Halbblüter verschiedenster Arten zu finden gibt. Dies schließt auch jene Rassen ein, die erst seit vergleichsweise kurzer Zeit außerhalb der Eiswelt anzutreffen sind und Fuß in Seiya fassen. Die Nomlies und Echo sind allerdings in einer verschwindend geringen Zahl eingewandert und stellen letztendlich nicht einmal einen Prozent der Gesamtbevölkerung. Soweit es nachzuvollziehen ist, handelt es sich bei Seiya um die Größte aller Rhûn’schen Städte mit einer nachgewiesenen Einwohnerzahl von 570.138 zum letzten Volkszensus am 26. Saatmond 06 n.d.l.M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Stadt im Laufe der Jahrtausende wieder und wieder von schweren Unglücken erschüttert wurde, zeichnen sich Bevölkerung und Gesinnung durch eine fast schon trotzig anmutende Lebensfreude aus, die allen Widrigkeiten mit einer gewissen Dickköpfigkeit entgegenblickt. Gerade diese Stimmung ist es, die immer wieder neue Anwohner in die Stadt lockt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= Religion = &lt;br /&gt;
In Seiya beten viele Bewohner der Stadt zu Llauron, den Gott des Friedens und der Zeit, dessen Tempel sich im Friedensviertel erhebt. Dabei bitten sie ihn um ein langes Leben und anhaltenden Frieden im Land (so utopisch das manchmal auch erscheinen mag).  &lt;br /&gt;
Als der friedfertigste aller Götter Rhûns scheint es ihn allerdings auch nicht zu stören, dass man in Seiya auch einen Dom findet, in dem jedem der Götter ein Altar gewidmet wurde. Auch in den großen Gartenanlagen findet sich noch ein alter Altar, welcher allen Elementarwesen gewidmet ist. Dieser Altar ist ein besonders beliebter Ort für Hochzeiten, und mit etwas Glück erscheint sogar die angebetete Gottheit, um den Bund der Ehe persönlich zu schließen. Wenngleich allen Göttern, sogar Edana, ein Ort des Gebets gewidmet wurde, bleibt der Schutzgott über Seiya jedoch Llauron. Ihm gelten die Mehrzahl der Gebete und Opfer.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Grundsätze == &lt;br /&gt;
Llauron ist der Gott des Friedens und der Zeit. Wer sich also besonders in llaurongefälligem Handeln üben will, der fördert jedes Gedankengut von Gleichheit und Brüderlichkeit. Zusammenhalt war schon in vielen der seiyanischen Katastrophen der Schlüssel zum Erfolg und wurde von Llauron stets mit einem wohlwollenden Auge zur Kenntnis genommen. Auch steht fest, dass für den Llaurongläubigen die Würde eines jeden Wesens unantastbar ist. Ein jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Zwar gilt die Freiheit als eines der höchsten Güter, doch werden diese drei Grundsätze durch jemanden verletzt, so scheut der Gläubige auch nicht vor einer Freiheitsstrafe zurück, nachdem ein unabhängiges Gericht die Schuld des Angeklagten bestätigt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zeit spielt natürlich eine große Rolle im Glauben des Friedensgottes. So gilt es als verwerflich, seine Zeit zu verschwenden, und die Anhänger zeichnen sich daher als recht fleißige Charaktere aus. Allerdings sei dazu gesagt, dass Zeit nicht als verschwendet gilt, wenn man sie nutzt, um sich einmal zurück zu lehnen und das eigene Werk oder die Schönheit der Schöpfung selbst zu bewundern oder um nach getaner Arbeit ein wenig Ruhe zu genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage == &lt;br /&gt;
Der Feiertag des Llauron ist der 12. [[Monat|Dustermond]]. In Anbetracht der schweren Zeit, die mit dem Winter bevorsteht, soll das Fest Mut schenken und die Freiheit aller zelebrieren. Oft werden an diesem Tage durch den Tempel Gnadenedikte erlassen, durch die einfache Verbrecher früher aus ihrer Strafe entlassen werden, wenn sie zuvor durch gutes Benehmen und Reue geglänzt haben. Viele von ihnen helfen anschließend bei der Speisung der Armen im Tempel, um ihre Dankbarkeit und Läuterung zu beweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Feiertag werden außerdem die Llaurontannen mit Girlanden geschmückt, um für diese schweren Monate die Gunst des Zeitgottes zu gewinnen, auf dass er die Tage weder zu langsam noch zu schnell vorbei gehen lassen möge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangordnung im Tempel == &lt;br /&gt;
Llaurons Tempel ist nicht gerade für seine steilen Hierarchien bekannt. Aufstiegsmöglichkeiten gibt es hier also nur sehr wenige. Das Verhalten der Priester ist vor allem durch die Grundsätze der Einigkeit und der Brüderlichkeit bestimmt, und so werden die meisten Entscheidungen auch gemeinsam getroffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man zwischen sechs Rängen unterscheiden, allerdings sind diese noch einmal in zwei Zweige aufgeteilt, weshalb es wenige Unterschiede im Ansehen auf Grund der Rangordnung gibt. Wie auch in den anderen Städten beginnt der Dienst im Tempel mit einem Zivildienst für jeden Heranwachsenden entsprechenden Alters. Vorallem geht es hierbei um Aufgaben im öffentlichen Dienst, wie die Pflege der Alten und Kranken oder sogar der Waisenkinder, in den entsprechenden Einrichtungen, Laufburschendienste für die Feuer-, Küsten- und die Stadtwache und derlei Dinge. Allerdings erhält auch jeder eine gewisse Grundausbildung in der Kriegskunst, denn Seiya besitzt kein eigenes Heer, daher ist jeder Bürger aufgerufen, in Einigkeit und Zusammenhalt die Stadt nach bestem Wissen und Gewissen zu verteidigen, wenn Zeiten der Not auf sie zukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidet man sich nach diesem Zivildienst zu einer weiteren Karriere im Tempel, so kann man sich nun für ein Novizentum eines der  beiden Zweige innerhalb des Tempels entscheiden:&lt;br /&gt;
# Die Friedenswächter sind vor allem darin bestrebt, ihre “Schafe” zu behüten. Sie veranstalten die heiligen Messen und kümmern sich weiter um die Bedürftigen. In den ersten Jahren sind die Novizen vor allem dafür zuständig, den Friedenswächtern bei der fortgeschrittenen Pflege jener zu helfen, denen sie schon im Zivildienst beigestanden haben. Die Friedenswächter selbst richten neben dieser Pflege auch die Messen aus. Der Hüter ist mehr ein Ehrentitel als ein Rang. Grundsätzlich werden alle Entscheidungen gemeinsam getroffen, daher ist er nicht direkt als Oberhaupt zu verstehen. Allerdings übernimmt er die Verwaltung seines Zweiges, teilt im Zweifelsfall Wächtern Aufgaben zu und kümmert sich hauptsächlich um die Finanzen des Tempels. &lt;br /&gt;
# Die Zeitwächter dagegen widmen sich gänzlich dem Strom der Zeit. Sie sorgen für die genaue Aufzeichnung der Geschehnisse des Landes und behalten den Zeitfluss im Auge aus dem sie gewisse Ereignisse herauslesen können. Die Novizen sind nicht zuletzt dafür zuständig, den Vorrat an Pergamenten, Tinte und Federn zu verwalten und die Zeitwächter damit zu versorgen. Ebenso ist es aber auch ihre Pflicht, den Llaurontannen die entsprechende Pflege zukommen zu lassen und für den Fortbestand derselben zu sorgen. Das Oberhaupt der Zeitwächter ist der Chronist. Er hat das größte Verständnis des Zeitflusses und weiß seine Zeichen zu deuten. Außerdem beaufsichtigt er akribisch die Aufzeichnungen seiner Wächter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Herrschaftssystem = &lt;br /&gt;
In Seiya herrscht eine repräsentative Demokratie. Für eine Dauer von 5 Jahren wird ein Stadtrat, bestehend aus 4 Repräsentanten, gewählt. Je einer dieser Repräsentanten gehört jeweils einer Rasse an, die einer der vier anderen Regionen zugeordnet wird. So wird gewährleistet, dass jede Meinung im Rat Gehör findet. Wichtig bei der Wahl des Repräsentanten ist allerdings, dass dieser seit mehr als 10 Jahre seinen Wohnsitz dauerhaft in Seiya haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist bekannt, dass es in Seiya auch Bewohner gibt, die der Eiswelt zuzuordnen sind. Die Existenz der Echo ist allerdings noch nicht sehr lange bekannt, und die Nomlies sind an sich noch eine sehr junge Rasse. Zudem bilden beide Rassen eine so geringe Minderheit in Seiya, dass es bisher als unnötig erachtet wurde, den Rat um einen Platz zu erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtrat leitet gemeinsam die Geschicke der Stadt. Zeitgleich ist jeder einzelne Vertreter zuständig für die diplomatischen Beziehungen zu der Stadt, der seine Rasse zugeteilt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wirtschaft = &lt;br /&gt;
Als Hafenstadt profitiert Seiya vor allen Dingen vom Handel. Ein Drittel der Wirtschaft besteht aus dem An- und Verkauf fremdländischer und heimischer Waren. Dabei nutzt Seiya die wirtschaftlichen Faktoren der umliegenden [[:Kategorie: Gebiete in Rhûn|Herrschaftsgebiete]] und verkauft neben diversen, einzigartigen Lebensmitteln aus allen Provinzen, Steine, Erze und Keramiken aus Pyra, Porzellan, Alkoholika und Textilien aus Nelaris, Wollmaustextilien, Brillen, Teleskope und Saiteninstrumente aus Lerentia und Heil- und Färbemittel aus Manosse. Es herrscht zwischen Seiya und den anderen Herrschaftsgebieten ebenso aktiver Handel wie zwischen der Handelsmetropole und seinen Nachbarländern, wobei Seiya als größter Warenumschlagplatz für allerlei Alltags- und Luxusgüter in Rhûn gilt und sich darüber hinaus auch international mit großer Relevanz rühmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls ein wichtiger Faktor in der Wirtschaft Seiyas bildet das Handwerk, wie beispielsweise die Schmiede oder die Fahrzeugmanufaktur, die technologisch die Produkte der Nachbarländer weit überbietet. Sie findet jedoch insgesamt mehr Abnehmer im Ausland als in Rhûn. Mithilfe des aus Pyra stammenden Quarzes, stellen die Uhrmacher Seiyas die genauesten Uhrwerke her, die in ganz Terrua hergestellt werden. Selbst in der Seefahrt können diese Uhren verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Friedensebenen liegt genug Weide- und Ackerland, welches bewirtschaftet wird, um Seiyas Bevölkerung und jene der anderen Städte zu Land mit den nötigen Lebensmitteln zu versorgen. So würde die Stadt also auch überleben können, wenn sie einmal völlig vom Handel abgeschnitten sein sollte. Alle Lebensmittel, die über das Nötigste hinaus gehen, werden allerdings importiert, wie zum Beispiel die Nixenvögel aus Lerentia und exotische Früchte aus weit entfernten Ländern. Aber auch Getreide und andere haltbare Grundnahrungsmittel werden neben dem eigenen Anbau primär aus dem Ausland importiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]]&lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Seiya</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Seiya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der fünf bekannten Gebiete [[Rhûn|Rhûns]]. Die große Hafenmetropole wurde durch den Gott [[Llauron]], Herr über Zeit und Frieden, gegründet und bietet als einzige Stadt allen Wesen des Landes eine Heimat. Die Ländereien Seiyas sind vor allem durch ihre Vielseitigkeit geprägt und spiegeln so deutlich die Diversität wieder, die auch in der Bevölkerung zu finden ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= Geografie = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die Stadt Seiya liegt am Flussdelta des [[Gjöll]], der durch seine drei Hauptarme und sämtliche Verzweigungen derer alle Gebiete Rhûns miteinander verbindet. Im Westen der Stadt liegt die [[Manosse|manossianische See]] mit einigen vorgelagerten Inseln. Östlich Seiyas schließt sich eine weitläufige Ebene, genannt [[Friedensebene]], an. Hier vereinen sich die großen Arme des Gjöll zu einem Hauptfluss, der schließlich durch Seiya fließt und die Stadt somit teilt. Die Ebene zeichnet sich durch eine weitläufige Wiesen- und Felderlandschaft aus, die weiter gen Osten hin in ein Mittel- bis Hochgebirge übergeht. Folgt man dem Pfad in die Himmelsberge, gelangt man über die sich südlich darüber erhebenden [[Schwebeberge]] bis nach [[Lerentia]]. Nördlich gehen die [[Himmelsberge]] in die [[Schwefelberge]] über, in denen [[Pyra]] versteckt liegt. Im Süden der Ebene gelangt man über stets waldiger werdende Gebiete bis nach [[Nelaris]]. Im Norden grenzt das [[Düstermoor]] an die Friedensebene, das durch seine Moor- und Sumpflandschaft deutlich veränderte Vegetation aufweist. In diesem Gebiet kann durch Torfstecherei auch Brennstoff gewonnen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadtgliederung==&lt;br /&gt;
Anfangs noch ein kleines Fischerdorf an der Küste, direkt an der Stelle, an der sich der Gjöll ins Meer ergießt, breitete sich die Stadt bald nach ihrer Gründung rasch auf beiden Seitens des Gjölls aus. So fließt der Fluss nun mitten durch die große Handelsmetropole, die durch sechs Brücken geeint wird. Schon als Seiya erstmals groß genug war, um sich Stadt nennen zu dürfen, wurde eine Stadtmauer errichtet, die über die Jahrhunderte hinweg immer weiter verschoben werden musste und dabei an Höhe und Durchmesser gewann. Insgesamt fünf Tore gewähren Einlass in die Stadt, zudem ist der große Hafen täglich Anlaufstelle dutzender Schiffe. Die Stadt lässt sich unterdessen in sieben Stadtteile gliedern, von denen das Wohnviertel eindeutig das größte ist. Obwohl dort naturgemäß die meisten Wohnstätten Seiyas zu finden sind, gibt es selbstredend auch überall in den anderen Stadtteilen weitere Wohnungen und Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauptwohnviertel===&lt;br /&gt;
Der Osten der Stadt besteht aus einem enormen Wohnviertel, das vor allem von einer unerschöpflichen Vielfalt geprägt ist und auf den ersten Blick etwas wirr gebaut wurde: Es ist kaum in Bereiche aufgeteilt, in denen sich die reichen und adligen Tummeln, und Bereiche, in denen eher Armut herrscht. Stattdessen stehen kleine Hütten und schlichte Gebäude direkt neben pompösen Herrenhäusern, mittelständische Bauten neben heruntergekommenen Verschlägen. An den größeren Straßen, die durch das Viertel führen, finden sich kleinere Märkte, die die Anwohner mit frischem Obst, Gemüse und Fleisch versorgen, sowie kleinere Eckläden, welche vor allem unverderbliche Lebensmittel, Alltägliches und Trödel im Sortiment haben, aber auch kleinere Manufakturen, die teils Schmuck, Möbel oder auch nur Süßwaren feilbieten. Bistros, kleinere Gasthäuser und Kneipen finden sich im Hauptwohnviertel ebenfalls zuhauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Friedensviertel=== &lt;br /&gt;
Im Nordwesten der Stadt befindet sich das sogenannte Friedensviertel. Dominierend ist hier vor allem der große Tempel Llaurons, der stets gut besucht ist. Unweit des Tempels findet sich der große Dom, in dem jeder weiteren rhûnschen Gottheit ein Altar gewidmet wurde, sodass weitestgehend jeder in Seiya frei seinen Glauben praktizieren kann. Das Friedensgebäude dient den Bewohnern als Treffpunkt. Es ist ein Forum der freien Meinung, stets gefüllt mit mehr oder weniger hitzigen Diskussionen über eben jene. Diverse Blickwinkel werden hier publik mitgeteilt sowie Denkanstöße geboten, weswegen der Ort als sozialer Brennpunkt Seiyas und ganz Rhûns gilt. Neben den religiösen und sozialen Einrichtungen sind hier die Gebäude der Verwaltung und Regierung zu finden. Das Rathaus stellt hierbei neben der Anlaufstelle für sämtliche Amtsangelegenheiten auch den Sitz des Stadtrats dar, welcher aus Vertretern aller rhûn’schen Städte zusammengesetzt ist. Dabei findet sich immer ein Vertreter des Rats, der für die Bewohner ein offenes Ohr hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Hauptbestandteil des Friedensviertel ist die Gildengasse, ein Viertel im Viertel, in welchem die zahlreichen Gebäude, welche zwar nicht allesamt gleich prunkvoll anmuten, jedoch selbst im schlechtesten Fall gehobener Standard im Vergleich zur durchschnittlichen Wohnbaut Seiyas darstellen, ausschließlich an Gilden verkauft und vermietet werden. Ob nun Händler, Magier, Dienstleister, Handwerker, bloße Interessensgemeinschaften oder andere Gruppen - alles scheint auf die eine oder andere Weise organisiert zu sein. Jahrelang anhaltende, nicht aus der Welt zu schaffende Gerüchte besagen, dass sogar die Diebe der Stadt ein geheimes Gildengebäude haben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswürdigkeiten: &lt;br /&gt;
* Llaurons Tempel, Gebetsstätte zum Gedenken an den Schutzgott der Stadt&lt;br /&gt;
* Dom zu Seiya, Gebetsstätte aller sechs rhûnschen Gottheiten, Krypta&lt;br /&gt;
* Völkerhalle, Ausstellung über alle Wesen, die Rhûn zu bieten hat&lt;br /&gt;
* Friedensgebäude, Haupttreff- und Sammelpunkt Seiyas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zukunftsviertel===  &lt;br /&gt;
Westlich des Friedensviertels liegt ein Viertel, das vollkommen der Gestaltung und Wahrung der Zukunft gewidmet ist und entsprechend auch den Namen Zukunftsviertel trägt. Zuständig für die Wahrung der Zukunft sind in diesem Viertel zum einen das Krankenhaus mit seinen vielen Ärzten und Heilern, die Tag und Nacht bemüht sind, Leben zu retten und Kranke zu pflegen, und zum anderen das Waisenhaus, in dem sich die Erzieher der Pflege und Vermittlung heimatloser und verwaister Kinder widmen, die stets hoffen, eines Tages eine neue Familie zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch den Großteil dieses Stadtteils nimmt der Campus der Universität ein. Das Hauptgebäude mit der Verwaltung sowie die Gebäude der verschiedenen Fakultäten bilden einen großen Halbkreis, in dessen Mitte sich eine Wiese erstreckt, auf der man im Sommer oft die Studenten sehen kann, die die freie Zeit genießen oder lernen. Neben den Universitätsgebäuden finden sich außerdem eine Grund-, eine Mittel- und eine Oberschule sowie etlichen Wohnungen für Studenten und Dozenten. Unweit ragt schließlich das Ehrfurcht erweckende Bibliotheksgebäude auf, in dem das gesamte Wissen der letzten Jahrtausende zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswürdigkeiten:&lt;br /&gt;
* Vanyiës Galerie, Ausstellung für Liebhaber jeder Art von Kunst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Parkanlagen=== &lt;br /&gt;
Südlich von Friedens- und Zukunftsviertel, direkt an den Fluss Gjöll geschmiegt, erstreckt sich eine weitläufige Parkanlage über mehrere Hektar. Berühmt ist dieser Park für seinen Rosengarten, der im Sommer einen herrlichen Duft versprüht und scheinbar nicht selten verliebte Paare in versteckten Nischen zu einem Schäferstündchen animiert. Ein Pavillon lädt Besucher zu einer kleinen Verschnaufpause ein, und eine kleine Bühne dient zuweilen Musikanten, die sanfte Klänge durch die Idylle schweben lassen. Ein großer See ist im Sommer beliebtes Badeziel und in einem kleinen Bach, der seine Quelle ebenfalls hier im Park hat, lädt dazu ein, beim Spaziergang die Füße etwas zu kühlen. Wer sich die Füße lieber nicht nass macht, findet aber auch eine Brücke aus weißem Stein, mit deren Hilfe er das Bächlein trocken überqueren kann. In einem anderen Teil des Parks befindet sich ein Altar, der allen sechs Göttern Rhûns gewidmet ist. Er ist beliebt für Hochzeiten, dient aber auch Gottesdiensten des Abschieds, denn nicht weit entfernt liegt der seiyanische Friedhof. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vergnügungsviertel=== &lt;br /&gt;
Vom großen Hafen im Westen bis tief hinein in die Stadt selbst erstreckt sich das Vergnügungsviertel, das allen körperlichen und geistigen Genüssen frönt. Überall finden sich hier größere und kleinere Spelunken, Spielhallen und Tanzbars, und es scheint so, als würde es nie wirklich still werden in den vielen Straßen und Gassen. Dieses Viertel ist auch die Heimat des seiyanischen Rotlichts. Das Freudenhaus der Madame le Monde ist dabei das größte und bekannteste, allerdings auch das luxuriöseste, was sich wohl im Preis wiederspiegelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gebäude fallen hier besonders durch ihre prunkvolle Architektur und aufwendigen Verzierungen der Fassade ins Auge. Andere Häuser scheinen dagegen, beim bloßen Ansehen schon einfallen zu wollen. So zeigt sich auch in diesem Viertel die ständig anwesende Vielfalt, die der Stadt so eigen ist. Noch immer sprechen viele Baustellen und das eine oder andere rußgeschwärzte Haus von dem großen Brand, der nicht nur die allseits beliebte Dorfküche zerstört, sondern auch weite Teile des Viertels verzehrt hat. Doch, wie es den Seiyanern zu eigen ist, lassen sie sich wie immer nicht von dieser Katastrophe unterkriegen, sondern sehen der Zukunft entgegen. Eine Poststation mit Stallungen und einem neuen Gasthaus werden anstelle der Dorfküche errichtet und die übrigen Gebäude wieder aufgebaut oder durch neue Geschäftsideen ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswürdigkeiten:&lt;br /&gt;
* Ballsaal, Schauplatz des jährlichen Maskenballs und beliebter Veranstaltungsort&lt;br /&gt;
* Theater, regelmäßige Aufführungen bekannter und neuer Stücke&lt;br /&gt;
* Badehaus, bietet diverse Becken mit unterschiedlichen Wassereigenschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kampfviertel===&lt;br /&gt;
Anders als der Name es vermuten lässt, so ist dies hier wohl eines der sichersten Viertel in der ganzen Stadt, denn wer ist schon dumm genug, seine Verbrechen direkt vor der Nase der Stadtwache zu begehen? Diese hat hier ihren Hauptsitz und ist jederzeit für die Bewohner geöffnet, um Anzeigen aufzunehmen und für Recht und Ordnung zu sorgen. Direkt in unmittelbarer Nähe befindet sich zudem das Gefängnis der Stadt, welches zeitweilige Heimat für alle Arten von Verbrechern ist. Tatsächlich gibt es in dieser Anstalt Zellen, die für jede Art von Verbrecher und die Besonderheiten dessen Rasse angepasst sind, um das Überleben zu sichern, aber gleichzeitig eine Flucht unmöglich zu machen. &lt;br /&gt;
Ebenfalls in diesem Viertel zu finden ist die Arena der Stadt. Ein ovales Gebäude, welches nach oben geöffnet und regelmäßig Schauplatz von Gladiatorenkämpfen ist. Rund um die Arena finden sich viele Kampfschulen, die sowohl den bewaffneten als auch den waffenlosen Kampf lehren. Einmal im Jahr liefern sich diese Schulen in der Arena ein großes Turnier, in welchem die Schüler sich beweisen und die Schulen selbst für neue Anwärter werben können. Der gewinnenden Schule steht unter anderem die freie Nutzung der Arena bis zum nächsten Turnier zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswürdigkeiten: &lt;br /&gt;
* Arena, (Trainings)Ort für Kampfinteressierte und Spezialisten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Marktplatz=== &lt;br /&gt;
Der Marktplatz ist einer der lautesten und belebtesten Teile der Stadt. An unzähligen kleineren und größeren Ständen bieten Händler ihre Waren feil und rufen mit donnernden Stimmen ihre Angebote heraus. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt, von frischem Obst und Gemüse, über Fleisch und Fisch bis hin zu Stoffen, Töpfen, Körben und alles, was man sich sonst noch vorstellen kann. Umgeben wird der große Platz von weiteren Geschäften: Schmieden, welche Waffen, Rüstungen und Eisenwaren herstellen und verkaufen, Alchemisten, die ihre wundersamen Mittel verkaufen, aber auch Instrumentenbauer, die die Welt mit etwas mehr Klang versehen wollen, und Blumenhändler, die Terruas bunte Vielfalt in die Heime der Leute bringen. Eine besonders große Traube bildet sich meist um die Mittagszeit um einen bunten Zigeunerwagen, an dem - so munkelt man - der beste Kuchen in Rhûn verkauft wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des Platzes findet sich der Brunnen der Sechseinigkeit. Er ist in Form eines Pentagramms angelegt und symbolisiert die Einigkeit der sechs Gebiete Rhûns. Die Mitte des Fünfsterns ist Symbol für die Eislande. Das riesige Mosaik am Grund dieses Beckens zeigt eine einzelne, anmutige Schneeflocke. Die Zacken des Sterns sind Symbole der fünf diesweltlichen Städte Rhûns und werden jeweils am Beckengrund durch das Wappen der Stadt verziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des Platzes liegt im Schatten der Zentralbank Rhûns. Sie besteht aus einem enormen Gebäude aus weißem Marmor und wird von diversen Säulen und Wasserspeiern verziert. Hier herrscht stets reges Treiben, denn fleißige Händler zahlen hier regelmäßig ein, was ihre Kunden nicht minder regelmäßig abheben. Und obwohl dies ein Ort des Geldes ist, der viele neidische Blicke auf sich zieht, so gibt es bisher nur von wenigen Einbruchsversuchen Berichte und noch weniger Einbrüche, die tatsächlich geglückt wären. Viele alte und jüngere Bannsprüche schützen dieses Gebäude, und man munkelt sogar, dass die Schätze der altehrwürdigen Familien in Verliesen tief unter der Bank gelagert werden, wo niedere Drachenarten sie beschützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber der Bank, am anderen Ende des Marktplatzes, findet sich noch ein weiteres architektonisches Meisterwerk. Hier wurde ein Teil des Marktes überdacht und bildet so die Markthalle, in der es allerdings nicht minder lautstark zugeht als auf dem Platz selbst. Auch hier tummeln sich allerlei Händler für mehr oder weniger exotische Waren, und ein kleines Bistro lädt die Einkaufenden zu einer Verschnaufpause und Erfrischungen oder Kaffee und Gebäck ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswürdigkeiten:&lt;br /&gt;
* Markthalle, architektonisches Meisterwerk, überdachter Teil des Hauptmarkts&lt;br /&gt;
* Brunnen der Sechseinigkeit, Mittelstück des Marktplatzes, Denkmal &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schwanensee=== &lt;br /&gt;
An der Stelle des Schwanensees war früher ein Teil des Wohnviertels und der gesamte alte Marktplatz, bis der letzte Meteorit dort eingeschlagen ist und einen ca. 25 Meter tiefen und flächenmäßig recht großen Krater hinterlassen hat. Mit der Zeit füllte sich dieser mit Regenwasser und es entstand der jetzige Schwanensee. Da er künstlich ist, beheimatete er ursprünglich keine Wasserlebewesen, allerdings lebt derzeit einer der drei Herrscher über Manosse dort, [[Albuneia]], eine [[Najaden|Najade]]. Man munkelt, sie hätte selbst Fische und Pflanzen dort angesiedelt, und bei klarem Himmel kann man gar zwischen den Algen ein paar Höhlenbauten erkennen. Um den See herum ist ein Park entstanden und ein Denkmal ist errichtet worden. Auf ihm sind in Stein gemeißelte Vertreter der vier Städte zu finden, die friedvoll auf den See hinausblicken.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Das Klima Seiyas ist durch seine Nähe zur See geprägt. So sinken die Temperaturen im Winter selten unter eine Temperatur von -10°C. Die kühle Jahreszeit ist durch eine hohe Niederschlagswahrscheinlichkeit gekennzeichnet, die oft für hohe Schneedecken sorgt. Die Niederschlagsmenge sinkt im Frühling mit den milder werdenden Temperaturen, wenngleich es selbst im Hochsommer durch die Nähe zum Meer trotz einer durchschnittlichen Temperatur von 30 °C, mit gelegentlichen Spitzen von gut 37 °C, selten zu ausgedehnten Dürreperioden kommt. In der warmen Jahreszeit weht der Wind zumeist von West, während im Winter oft eine steife Nordostbrise die Luft beherrscht. Je näher man den Schwefelbergen und Pyra kommt, desto wärmer bleiben die Temperaturen selbst in der kühlen Jahreszeit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Flora und Fauna==&lt;br /&gt;
Ganz typisch für Seiya sind selbstredend die Llaurontannen, die der Zeitrechnung dienen. Man findet sie ausschließlich in der  Hauptstadt, allerdings ist sie dort weit verbreitet. Die größten und damit auch ältesten Tannen wachsen im Tempelgarten. Manch einer munkelt sogar, dass sie die ersten Llaurontannen überhaupt waren und dass Llauron selbst sie angepflanzt haben soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls einzigartig für Seiya ist der Phönixdorn. Er wächst ausschließlich an den Ufern des Killerbachs, welcher die Friedensebene durchfließt. Durch seine eher knöcherne Erscheinung und die langen, blutroten Dornen ist er nicht zu übersehen oder zu verwechseln. Häufiger wird man auf der Friedensebene allerdings die kleinen Kaffeebäumchen sehen, die hier und dort wild wachsen, aber gerne auch in größeren Plantagen angebaut werden. Durch die einfache Zucht finden sie zudem oft Einzug in die Privatgärten so mancher Kaffeeliebhaber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein alltäglicheres Bild in Seiya bieten dagegen die kleinen Pessimisnussbäumchen, welche an allen Ecken und Enden zu finden sind und nicht selten in kleinen Grüppchen die seiyanischen Straßen säumen. In den Parks bieten oft Schwenkerbuchen etwas Schatten, während man nicht selten einige fleißige Hände dabei sehen kann, wie sie die unzähligen, wildwachsenden Arembeersträucher abernten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar ist der Karaokadu in Rhûn nicht heimisch, wurde aber von Seefahrern eingeschleppt und hat sich hier rasant verbreitet. Er ist zuweilen häufiger zu sehen als die gemeine Möwe, welche sich ebenso wie der Karaokadu hauptsächlich an den Hafen- und Strandgebieten aufhalten aber gerne auch weiter in die Stadt hinein fliegen. Auch der Glimmkäfer ist zur Sommerzeit ein viel gesehener Gast in Seiyas Parks und Gärten. Allerdings bleibt er das restliche Jahr über eher in den Friedensebenen und waldnahen Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seiyanische Riesenarmeise findet sich meist in den Friedensebenen wieder. Es gibt allerdings auch eine kleine Kolonie in den seiyanischen Gärten, von wo aus sie gerne einmal in die Häuser umliegender Anwohner einbricht. Sie ist eine von Llaurons friedfertigeren Kreaturen, solange sie keine Süßigkeiten wittert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Sumpfgebieten ist zuweilen der Pfadfinderkolibri des Wanderers bester Freund, denn einmal angelockt, weist er der verlorenen Seele den rechten Weg nach Hause. Allerdings muss man sich in Acht nehmen vor den Schelmfinken, die zwar etwas größer sind, aber sonst kaum von den Kolibris zu unterscheiden sind, einen jedoch nicht aus sondern tiefer in den Sumpf führen. Seinen Irrtum bemerkt man meist erst, wenn man sich in den Klauen eines Monsters wiederfindet. Ebenfalls in Acht nehmen sollte man sich vor der Faulnadel, einer Mückenart, die im Schwarm schnell für blutleere Überreste sorgen kann. Dagegen verbreitet der Sumpfkriecher durch seine monströsen Ausmaße und die ungewöhnliche Erscheinung gerne Angst und Schrecken, gehört aber eher zu den friedlichen Reptilien des Sumpfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Geschichte = &lt;br /&gt;
Seiya ist die jüngste Stadt Rhûns, wurde jedoch noch vor der Eiswelt errichtet. Llauron - als friedvollster Gott Rhûns - wollte eine Stadt erbauen, in der alle Völker eine Heimat finden. Da sich allein in den Gebieten Seiyas alle Völker begegnen konnten, wurde sie bald schon zur Hauptstadt erkoren. Als Schmelztiegel und Handelsmetropole erwarb sich die Stadt einen weit über die Landesgrenzen hinaus reichenden Ruf von Wohlstand und Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiya war durch Llaurons friedlichen Einfluss im Kern meist eine ruhige Stadt, obwohl es freilich des öfteren einmal zu Reibereien zwischen den verschiedenen Rassen kam, die nicht immer für ein Zusammenleben geeignet sind. Wo beispielsweise die Ideale der Engel und die Niedertracht der Dämonen zusammen treffen, oder die der einander seit jeher verhassten Elfen und Zwerge, da ist ein Streit eben nicht fern. Und dennoch erlebte die Stadt darüber hinaus einige Katastrophen und musste schwere, wenn nicht sogar grauenerfüllte Tage durchleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wurde 1384 v.d.l.M. durch einen verheerenden Brand ein Großteil der Stadt zerstört und musste fast vollständig neu aufgebaut werden. Die Aufbauarbeiten dauerten mehrere Monate an. Unzählige Seelen (wenn überhaupt noch lebendig) verloren ihr Heim und/oder Geschäft. Große Armut war die Folge, welche nur bezwungen werden konnte, indem die Bewohner der Stadt ein enormes Maß an Zusammenhalt zeigten. Nachdem Llauron persönlich den Bewohnern seiner heimgesuchten Stadt erschien und dazu aufrief, wurde Obdachlosen im Haus derer, die verschont blieben, Zuflucht gewährt, Küchen entstanden, die Mittellose mit (warmen) Mahlzeiten versorgten, und vieles mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der vielen Hilfsangebote, hatte das Volk allerdings noch viel zu leiden, was schließlich im Jagdmond des Jahres 1386 v.d.l.M. schreckliche Folgen hatte: überall in Seiya begannen die Bewohner wie von Sinnen zu tanzen und konnten scheinbar einfach nicht mehr aufhören. Aus zunächst wenigen Bürgern, die scheinbar wahnhaft durch die Gassen tanzten, wurden innerhalb weniger Tage hunderte. Wurde die Tanzwut zunächst noch mit Heiterkeit betrachtet, bei der Musiker die Gelegenheit zu fröhlichem Spiel ergriffen und sogar einige Bühnen errichtet wurden, erkannte man bald das Ausmaß des tanzenden Schrecken. Große Gruppen von Personen tanzten, bis ihnen Schaum aus dem Mund quoll, Wunden an den Füßen auftraten und sie erschöpft zusammenbrachen. Es kam außerdem zu Knochenbrüchen und anderen Verletzungen. Vermutete man zunächst noch, dass es sich hier um das Werk eines dunklen Magiers handelte, so erkannten die Heiler doch nach einigen Wochen, dass es sich um eine Massenhysterie handelte, resultierend aus dem enormen Stress und den schlechten Lebensumständen der Betroffenen. Weitere Maßnahmen, die Llauron veranlasste, führten schließlich zur “Heilung” der Tanzwütigen.&lt;br /&gt;
Eine weitere Epidemie, die das Leben vieler tausender Bewohner kostete, brach im [[Monat|Erntemond]] 3157 v.d.l.M. aus. Es war eine Infektion durch das [[Pareilos-Bakterium]], welche zu hohem Fieber, schwerem Durchfall und schließlich zu einem totalen Versagen des Verdauungssystems führt. Die Krankheit verbreitet sich durch Hautkontakt, aber auch über das Wasser. Nach vielen Untersuchungen stellte man fest, dass die Kanalisation der Stadt so marode war, dass die Bakterien von dort tiefer hinab in das Grundwasser gelangten und somit Tausende infiziert wurden. Magier verdienten ein Vermögen damit, Wasser zu reinigen und teuer zu verkaufen (kluge Leute kamen auch auf die Idee, ihr Wasser vor dem Gebrauch einfach gründlich abzukochen). Mit einer kompletten Erneuerung der Kanalisation wurde die Epidemie schließlich besiegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Monat|Honigmond]] 3823 v.d.l.M. schlug ein mächtiger Meteor mitten auf dem Stadtplatz ein, der einen mächtigen Krater hinterließ, welcher im Laufe der Zeit mit Wasser volllief und mittlerweile als Schwanensee bekannt ist. Bei dieser Katastrophe starben hunderte Bewohner und es gab unzählige Verletzte. Die Fläche des Stadtplatzes wurde vollständig zertrümmert, und durch die Wucht des Aufschlages sowie die enorme Hitze der entstandenen Feuer wurden darüber hinaus weite Teile der Innenstadt und des Hauptwohnviertels zerstört. Die Zeitrechnung des Landes begann nach dieser verheerenden Katastrophe von vorne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Monat|Dustermond]] 04 erschien ein dritter Mond am Himmel über Rhûn. Dieser schien die Eigenschaften aller Bewohner des Landes in das Gegenteil zu kehren. Bewohner, die im Sinne Llaurons friedlich ihr Dasein fristeten, wurden zu grausamen, gnadenlosen Personen, und wer zuvor gerne das Gesetz brach, dem wäre es nicht mehr im Traum eingefallen, etwas Gesetzeswidriges zu unternehmen. Mehr als zwei Wochen blieb der dritte Mond sichtbar, bis er schließlich genauso plötzlich verschwand, wie er aufgetaucht war. Obwohl die Bewohner des Landes sich augenblicklich wieder wie sie selbst verhielten, hatte es in Seiya ein ungewöhnliches Ausmaß an bereitwilliger Zerstörung, gnadenlosen Folterungen und hinterhältigen Morden gegeben, deren Folgen noch lange zu spüren waren. Da offensichtlich übernatürliche Kräfte am Werk waren, hatte es für die Betroffenen allerdings keine strafrechtlichen Folgen gegeben. Eine weitere Folge dieser Anomalien betrifft die Zeitrechnung des Landes. Scheinbar sind auch die Llaurontannen, die bekanntlich Jahreszeit und -zahl angeben, durch den dritten Mond völlig durcheinander geraten und sind in der Zeit um genau eine Jahresspanne geschrumpft, wodurch dem Wonnemond des Jahres 04 nicht der Honigmond 05 folgte sondern erneut 04.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende [[Monat|Dustermond]] 06 bis Anfang [[Monat|Eismond]] 06 fiel ein fremder Gott in Rhûn ein und beraubte seine rhûnschen Geschwister all ihrer Fähigkeiten. Die Folgen waren fatal: Lerentia stürzte aus dem Himmel, der Vulkan, in dem die Stadt Pyra liegt, brach aus, Manosse tauchte aus den Tiefen des Meeres auf und schließlich geriet Nelaris durch fehlgeleitete Magie der Göttin Elenya in Brand. Lerentias Sturz verursachte ein Erdbeben, welches deutlich in Seiya zu spüren war, die Aschewolken aus Pyra verdunkelten zeitweise den Himmel, während die Temperatur von zuvor noch -10 °C auf frühlingshafte 15 °C anstiegen. Das Auftauchen Manosses hatte einen riesigen Tsunami zur Folge, welcher Schiffe sogar bis hinein auf den Stadtplatz trug und bis dorthin eine Schneise der Verwüstung hinterließ. Die Bewohner, die durch den Waldbrand in Nelaris gebunden waren, fehlten massiv bei der Versorgung der Flüchtlingszeltstadt auf den Friedensebenen. Für die meisten Glück im Unglück, für andere äußerst beängstigend war bei all diesen Katastrophen wohl, dass auch Edanas Kräfte blockiert waren, sodass niemand sterben konnte, und selbst schwere Verletzungen, die eigentlich unausweichlich den Tod  - und darüber hinaus teils entsetzliche Qualen - bedeutet hätten wurden nicht nur überlebt, sondern konnten auch geheilt werden. Zu guter Letzt spielte auch die Zeit in Seiya völlig verrückt, wo doch Llauron sie nicht mehr im Zaum halten konnte. Während das ganze Unglück für einige Wochen (manche behaupten sogar Monate) andauerte, war der Spuck für andere bereits nach einem Tag vorüber. Vier Freiwillige, ein Elf, ein Dämon, ein Selkie und ein Malakh, mussten im Rahmen eines göttlichen Rituals auf dem gestohlenen Grundstein des Eispalastes ein Opfer bringen. Erst durch dieses erlangten die Rhûn&amp;#039;schen Gottheiten ihre Kräfte zurück und konnten sich dem Fremden Gott entgegenstellen. In einer anschließenden Schlacht in den Himmelsbergen konnte der Fremde Gott schließlich besiegt und in die Eiswelt gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jüngst, im Saatmond 07, wurde Seiya von einem erneuten Feuer ergriffen. Zwar hatte man nach dem großen Brand 1386 v.d.l.M. längst eine gut funktionierende, aber leider deutlich unterfinanzierte Feuerwehr gegründet, doch erwies sie sich als machtlos angesichts der Tatsache, dass es sich diesmal um unberechenbares und schwer löschbares Höllenfeuer handelte. Wenige Augenzeugen berichten, dass es nach Stunden der Löschversuche angeblich ein Kleinkind war, welches tanzend und lachend durch die Flammen marschiert sei und sie dabei absorbiert habe. Bei diesem unnatürlichen Feuer, ausgelöst durch einen Dämonenangriff, bei dem Llaurons Nichte Elenya getötet wurde und unzählige Bewohner der Stadt durch ein Portal mit unbekanntem Zielort gerissen wurden, kamen viele weitere Personen des öffentlichen und nicht öffentlichen Lebens ums Leben. Neben der Dorfküche, die eine der bekanntesten und bestbesuchten Wirtschaften der Stadt war, wurden erneut große Teile der Innenstadt und vorallem des Vergnügungsviertels zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Bevölkerung = &lt;br /&gt;
In Seiya findet jeder Einlass – ungeachtet Rasse, Gesinnung oder Herkunft. Dies betrifft nicht nur die Schöpfungen der Geschwister Llaurons, die mit ihm gemeinsam Rhûn erschufen, sondern auch die Kreationen aller anderen seiner insgesamt 32 Brüder und Schwestern und deren Nachkommenschaft. So wurde die Hafenmetropole zu einem wahren Schmelztiegel, in dem es auch viele Halbblüter verschiedenster Arten zu finden gibt. Dies schließt auch jene Rassen ein, die erst seit vergleichsweise kurzer Zeit außerhalb der Eiswelt anzutreffen sind und Fuß in Seiya fassen. Die Nomlies und Echo sind allerdings in einer verschwindend geringen Zahl eingewandert und stellen letztendlich nicht einmal einen Prozent der Gesamtbevölkerung. Soweit es nachzuvollziehen ist, handelt es sich bei Seiya um die Größte aller Rhûn’schen Städte mit einer nachgewiesenen Einwohnerzahl von 570.138 zum letzten Volkszensus am 26. Saatmond 06 n.d.l.M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Stadt im Laufe der Jahrtausende wieder und wieder von schweren Unglücken erschüttert wurde, zeichnen sich Bevölkerung und Gesinnung durch eine fast schon trotzig anmutende Lebensfreude aus, die allen Widrigkeiten mit einer gewissen Dickköpfigkeit entgegenblickt. Gerade diese Stimmung ist es, die immer wieder neue Anwohner in die Stadt lockt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= Religion = &lt;br /&gt;
In Seiya beten viele Bewohner der Stadt zu Llauron, den Gott des Friedens und der Zeit, dessen Tempel sich im Friedensviertel erhebt. Dabei bitten sie ihn um ein langes Leben und anhaltenden Frieden im Land (so utopisch das manchmal auch erscheinen mag).  &lt;br /&gt;
Als der friedfertigste aller Götter Rhûns scheint es ihn allerdings auch nicht zu stören, dass man in Seiya auch einen Dom findet, in dem jedem der Götter ein Altar gewidmet wurde. Auch in den großen Gartenanlagen findet sich noch ein alter Altar, welcher allen Elementarwesen gewidmet ist. Dieser Altar ist ein besonders beliebter Ort für Hochzeiten, und mit etwas Glück erscheint sogar die angebetete Gottheit, um den Bund der Ehe persönlich zu schließen. Wenngleich allen Göttern, sogar Edana, ein Ort des Gebets gewidmet wurde, bleibt der Schutzgott über Seiya jedoch Llauron. Ihm gelten die Mehrzahl der Gebete und Opfer.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Grundsätze == &lt;br /&gt;
Llauron ist der Gott des Friedens und der Zeit. Wer sich also besonders in llaurongefälligem Handeln üben will, der fördert jedes Gedankengut von Gleichheit und Brüderlichkeit. Zusammenhalt war schon in vielen der seiyanischen Katastrophen der Schlüssel zum Erfolg und wurde von Llauron stets mit einem wohlwollenden Auge zur Kenntnis genommen. Auch steht fest, dass für den Llaurongläubigen die Würde eines jeden Wesens unantastbar ist. Ein jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Zwar gilt die Freiheit als eines der höchsten Güter, doch werden diese drei Grundsätze durch jemanden verletzt, so scheut der Gläubige auch nicht vor einer Freiheitsstrafe zurück, nachdem ein unabhängiges Gericht die Schuld des Angeklagten bestätigt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Zeit spielt natürlich eine große Rolle im Glauben des Friedensgottes. So gilt es als verwerflich, seine Zeit zu verschwenden, und die Anhänger zeichnen sich daher als recht fleißige Charaktere aus. Allerdings sei dazu gesagt, dass Zeit nicht als verschwendet gilt, wenn man sie nutzt, um sich einmal zurück zu lehnen und das eigene Werk oder die Schönheit der Schöpfung selbst zu bewundern oder um nach getaner Arbeit ein wenig Ruhe zu genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage == &lt;br /&gt;
Der Feiertag des Llauron ist der 12. [[Monat|Dustermond]]. In Anbetracht der schweren Zeit, die mit dem Winter bevorsteht, soll das Fest Mut schenken und die Freiheit aller zelebrieren. Oft werden an diesem Tage durch den Tempel Gnadenedikte erlassen, durch die einfache Verbrecher früher aus ihrer Strafe entlassen werden, wenn sie zuvor durch gutes Benehmen und Reue geglänzt haben. Viele von ihnen helfen anschließend bei der Speisung der Armen im Tempel, um ihre Dankbarkeit und Läuterung zu beweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Feiertag werden außerdem die Llaurontannen mit Girlanden geschmückt, um für diese schweren Monate die Gunst des Zeitgottes zu gewinnen, auf dass er die Tage weder zu langsam noch zu schnell vorbei gehen lassen möge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangordnung im Tempel == &lt;br /&gt;
Llaurons Tempel ist nicht gerade für seine steilen Hierarchien bekannt. Aufstiegsmöglichkeiten gibt es hier also nur sehr wenige. Das Verhalten der Priester ist vor allem durch die Grundsätze der Einigkeit und der Brüderlichkeit bestimmt, und so werden die meisten Entscheidungen auch gemeinsam getroffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann man zwischen sechs Rängen unterscheiden, allerdings sind diese noch einmal in zwei Zweige aufgeteilt, weshalb es wenige Unterschiede im Ansehen auf Grund der Rangordnung gibt. Wie auch in den anderen Städten beginnt der Dienst im Tempel mit einem Zivildienst für jeden Heranwachsenden entsprechenden Alters. Vorallem geht es hierbei um Aufgaben im öffentlichen Dienst, wie die Pflege der Alten und Kranken oder sogar der Waisenkinder, in den entsprechenden Einrichtungen, Laufburschendienste für die Feuer-, Küsten- und die Stadtwache und derlei Dinge. Allerdings erhält auch jeder eine gewisse Grundausbildung in der Kriegskunst, denn Seiya besitzt kein eigenes Heer, daher ist jeder Bürger aufgerufen, in Einigkeit und Zusammenhalt die Stadt nach bestem Wissen und Gewissen zu verteidigen, wenn Zeiten der Not auf sie zukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidet man sich nach diesem Zivildienst zu einer weiteren Karriere im Tempel, so kann man sich nun für ein Novizentum eines der  beiden Zweige innerhalb des Tempels entscheiden:&lt;br /&gt;
# Die Friedenswächter sind vor allem darin bestrebt, ihre “Schafe” zu behüten. Sie veranstalten die heiligen Messen und kümmern sich weiter um die Bedürftigen. In den ersten Jahren sind die Novizen vor allem dafür zuständig, den Friedenswächtern bei der fortgeschrittenen Pflege jener zu helfen, denen sie schon im Zivildienst beigestanden haben. Die Friedenswächter selbst richten neben dieser Pflege auch die Messen aus. Der Hüter ist mehr ein Ehrentitel als ein Rang. Grundsätzlich werden alle Entscheidungen gemeinsam getroffen, daher ist er nicht direkt als Oberhaupt zu verstehen. Allerdings übernimmt er die Verwaltung seines Zweiges, teilt im Zweifelsfall Wächtern Aufgaben zu und kümmert sich hauptsächlich um die Finanzen des Tempels. &lt;br /&gt;
# Die Zeitwächter dagegen widmen sich gänzlich dem Strom der Zeit. Sie sorgen für die genaue Aufzeichnung der Geschehnisse des Landes und behalten den Zeitfluss im Auge aus dem sie gewisse Ereignisse herauslesen können. Die Novizen sind nicht zuletzt dafür zuständig, den Vorrat an Pergamenten, Tinte und Federn zu verwalten und die Zeitwächter damit zu versorgen. Ebenso ist es aber auch ihre Pflicht, den Llaurontannen die entsprechende Pflege zukommen zu lassen und für den Fortbestand derselben zu sorgen. Das Oberhaupt der Zeitwächter ist der Chronist. Er hat das größte Verständnis des Zeitflusses und weiß seine Zeichen zu deuten. Außerdem beaufsichtigt er akribisch die Aufzeichnungen seiner Wächter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Herrschaftssystem = &lt;br /&gt;
In Seiya herrscht eine repräsentative Demokratie. Für eine Dauer von 5 Jahren wird ein Stadtrat, bestehend aus 4 Repräsentanten, gewählt. Je einer dieser Repräsentanten gehört jeweils einer Rasse an, die einer der vier anderen Regionen zugeordnet wird. So wird gewährleistet, dass jede Meinung im Rat Gehör findet. Wichtig bei der Wahl des Repräsentanten ist allerdings, dass dieser seit mehr als 10 Jahre seinen Wohnsitz dauerhaft in Seiya haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist bekannt, dass es in Seiya auch Bewohner gibt, die der Eiswelt zuzuordnen sind. Die Existenz der Echo ist allerdings noch nicht sehr lange bekannt, und die Nomlies sind an sich noch eine sehr junge Rasse. Zudem bilden beide Rassen eine so geringe Minderheit in Seiya, dass es bisher als unnötig erachtet wurde, den Rat um einen Platz zu erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtrat leitet gemeinsam die Geschicke der Stadt. Zeitgleich ist jeder einzelne Vertreter zuständig für die diplomatischen Beziehungen zu der Stadt, der seine Rasse zugeteilt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wirtschaft = &lt;br /&gt;
Als Hafenstadt profitiert Seiya vor allen Dingen vom Handel. Ein Drittel der Wirtschaft besteht aus dem An- und Verkauf fremdländischer und heimischer Waren. Dabei nutzt Seiya die wirtschaftlichen Faktoren der umliegenden [[:Kategorie: Gebiete in Rhûn|Herrschaftsgebiete]]: Steine und Erze aus Pyra, Holzwaren aus Nelaris, Textilien und Marmeladen aus Lerentia und Fisch sowie Farben aus Manosse. Es herrscht jedoch ebenso aktiver Handel zwischen Rhûn und seinen Nachbarländern, wobei Seiya als größter Warenumschlagplatz für allerlei Alltags- und Luxusgüter in Rhûn gilt und sich darüber hinaus auch international mit großer Relevanz rühmt. Ebenfalls ein wichtiger Faktor in der Wirtschaft Seiyas bildet das Handwerk, wie beispielsweise die Schmiede oder die Fahrzeugmanufaktur, die technologisch die Produkte der Nachbarländer weit überbietet. Sie findet jedoch insgesamt mehr Abnehmer im Ausland als in Rhûn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Friedensebenen liegt genug Weide- und Ackerland, welches bewirtschaftet wird, um Seiyas Bevölkerung und jene der anderen Städte zu Land mit den nötigen Lebensmitteln zu versorgen. So würde die Stadt also auch überleben können, wenn sie einmal völlig vom Handel abgeschnitten sein sollte. Alle Lebensmittel, die über das Nötigste hinaus gehen, werden allerdings importiert, wie zum Beispiel die Nixenvögel aus Lerentia und exotische Früchte aus weit entfernten Ländern. Aber auch Getreide und andere haltbare Grundnahrungsmittel werden neben dem eigenen Anbau primär aus dem Ausland importiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]]&lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Eiswelt&amp;diff=506</id>
		<title>Eiswelt</title>
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				<updated>2017-10-01T22:46:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Wirtschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eiswelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört nicht direkt zu den Gebieten [[Rhûn|Rhûns]], da sie in einer anderen Dimension liegt. Es ist das Reich der verbannten Göttin [[Edana]] und damit die Welt der Toten. Es scheint allerdings eine direkte Verbindung zwischen ihr und Rhûn zu geben, weshalb sich Wissenschaftler noch heute darüber streiten, ob es nicht einfach ein Land auf der Unterseite Terruas ist, direkt unter der Welt der Lebenden. Versuche, sich durch Terrua hindurch in die Eiswelt zu graben, blieben allerdings erfolglos und lassen an der Theorie zweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geografie = &lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die Eiswelt liegt in und um der [https://de.wikipedia.org/wiki/Caldera_(Krater) Caldera] eines längst erloschenen Vulkans. Die Eiscaldera selbst beherbergt eine rund 250 km² große Wüste, in deren Mitte sich, neben einem gefrorenen See, der Palast Edanas erhebt. Jener Palast wären schon aus weiter Entfernung zu erkennen, würden die Winde nicht ständig losen Schnee durch die Landschaften fegen und so die Sicht stark eingrenzen. Neben dem beeindruckenden Bau stehen noch die Überreste eines kleinen Dorfes. Die glatten Konturen lassen darauf schließen, dass die Behausungen einst geschmolzen sind, sodass heute nur noch eisige Ruinen daran erinnern, dass es einmal existierte. Ein neues Dorf wurde allerdings an den hohen Felswänden der Eiscaldera errichtet, wo es ein wenig vor den eisigen Winden der Wüste geschützt liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Caldera herum ragen viele Berge in die Höhe deren Spitzen etwa bei 3.000 bis 6.000 Metern liegen. Dazwischen liegen einzelne Vulkankrater, die längst erloschen sind und unter dem ewigen Eis begraben liegen. Zwischen diesen Bergen wandert ein Gletscher über die Jahrhunderte immer weiter in Richtung der Eiscaldera. Über einem Teil des wandernden Eises schwebt eine große Wolke aus unzähligen, ständig umher wirbelnden Eiskristallen. Um diesen Ort ranken sich viele Sagen und Legenden, aber vor allem Gruselmärchen, weshalb er von den wenigen Besuchern der Eiswelt meist gemieden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dorf==&lt;br /&gt;
In einiger Entfernung zu Edanas Eispalast, am Fuße der Kraterwand, haben sich nach der großen Schmelze, einige wenige Nomlies und Echo in einem kleinen Dorfverband zusammengeschlossen. Dort schmiegen sich kleine Häuser aus Stein und Eis an die Felswand und teilweise gar bis in diese hinein. In tieferen Tunneln wird sogar Moos angebaut, welches hauptsächlich zur Ernährung der Dorfbewohner dient. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den lebenden Bewohnern des Dorfes huschen etliche schwach leuchtende Orbs über den Dorfplatz und durch die engen Gassen zwischen den Behausungen. Dies sind die Seelen der Toten, die sich überall in der Eiscaldera finden, bevor sie im Palast gereinigt und zurück ins Leben geschickt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlich zugängliche Gebäude gibt es hier nur zwei. Zum einen die Schenke, welche abends als Treffpunkt für die Dörfler dient und die Möglichkeit bietet, sich etwas aufzuwärmen. Hier gibt es auch ein paar Zimmer für Reisende, falls sie eine Übernachtungsmöglichkeit brauchen. Zum anderen der Schrein, den Nomlies zu Edanas Ehren erbauten, die ihrer Schöpferin noch immer treu ergeben sind. Der Aufbau des Schreins soll entfernt an den Eispalast der Göttin erinnern und wurde daher inklusive der Einrichtung komplett aus Eis gehauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verborgene Stadt==&lt;br /&gt;
Weit von der Eiscaldera Edanas entfernt, verbirgt sich die Stadt Tandraja am Grund eines schlafenden Vulkans. Die hohen Wände des Vulkans bieten dabei nicht nur Schutz vor eisigen Winden, sondern auch - und vor allem - vor der Entdeckung durch Edana und ihren Gefährten. Die Ebene, auf der die Stadt erbaut wurde, hat allerdings nur etwa ein Zehntel der Größe, die Edanas Eiscaldera umfasst. Der Name Tandraja leitet sich aus dem ursprünglichen Namen der Echo, Tandraj, ab und lässt darauf schließen, dass die Gründer der Stadt ebenfalls Echo waren. Er ist allerdings auch ausschließlich unter den Bewohnern bekannt und wird außerhalb der Stadt nicht genannt, damit Edanas Aufmerksamkeit nicht auf die kleine Stadt gerichtet wird, was verheerende Folgen haben würde. Die Stadt ist der einzige Ort der Eiswelt, an dem das Leben einigermaßen floriert. Neben etlichen Echo, haben sich hier auch andere Lebende niedergelassen, wie Echsen aber auch einige entflohene Nomlies. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglich ist das Leben hier durch eine heiße Quelle, die sich trotz aller Widrigkeiten tief im Innern des Vulkans erhalten hat. Diese Quelle versorgt die Häuser aus Stein und Holz mit einer gewissen Grundwärme. Einige wenige Häuser wurden allerdings auch aus Eis erbaut. Die Lichter der vielen Straßenlaternen spiegeln sich in diesen Bauten und den Glasfenstern der anderen Häuser wider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der wohl imposantesten Bauten der Stadt ist wohl die riesige Bibliothek der Stadt, die wertvolles Wissen auch über die Welt der Lebenden beherbergt. In den Schatten gestellt wird dieses Gebäude wohl nur vom Tempel zu ehren Edanas, in dessen eisigen Innern meistens vor allem für die Vergesslichkeit der Eisigen gebetet wird, auf dass sie Stadt niemals entdecken möge. Darüber hinaus wird allerdings auch für sichere Passage der hier Verstorbenen gebeten, auch wenn ihr Weg zu Edanas Palast vergleichsweise nicht sehr weit ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Stadtwache, oder ähnliche Einrichtungen gibt es in dieser Stadt allerdings nicht, ebenso wenig wie eine Armee. Tatsächlich sind die Echo ausgezeichnete Kämpfer und sorgen selbst für ihre Sicherheit und auch die Nomlies, deren einziger Erschaffungsgrund der Kampf war, wissen sich durchaus zu verteidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klima==&lt;br /&gt;
Das Klima in der Eiswelt ist generell nicht zum Überleben geeignet, denn Schnee- und Eisstürme ziehen durch die Landschaften, während man nur selten weiter als 50 Meter sehen kann. Die einzige Ausnahme bildet die Caldera in deren Inneren die Stadt Tandraja erbaut wurde. Hier wird eine heiße Quelle genutzt und sorgt in den Behausungen für wohnliche Temperaturen. Überall sonst herrschen für gewöhnlich Temperaturen von -30°C und im Winter sogar bis zu -50°C. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie genau es hier zu Jahreszeiten kommen kann, weiß niemand genau.  In der Welt wird es durchaus regelmäßig hell und wieder dunkel, sodass man erkennen kann wann ein Tag beginnt und wieder zur Neige geht, doch die Existenz einer Sonne in dieser Dimension ist nie bewiesen worden. Die dichten Wolken, Nebel und Hochnebel, von denen mindestens eines zu jeder Zeit die Sicht in den Himmel verdeckt, verhinderten bisher, dass irgendjemand ausmachen konnte, ob es nun eine Sonne oder etwas völlig anderes ist, dass die Tages- und Nachtzeiten bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna==&lt;br /&gt;
In einer Welt der Toten, bedeckt von Unmengen von Eis und Schnee und heimgesucht von bitterkalten Stürmen, könnte man zu dem Schluss kommen, dass Leben an sich völlig unmöglich ist. Die Welt wirkt ausgestorben, denn das Leben hält sich vor Edana versteckt, die selbiges in ihrer Welt nicht dulden oder auch nur ertragen mag. Das einzige Lebendige, was sie zulässt, sind ihre geliebten Eisblumen, die in einem weiten Feld in ihrem persönlichen Garten wachsen, und das Eismoos, welches ihren Geschöpfen, den Nomlies, als Nahrung dient. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie wohl nicht weiß, ist, dass auch die Echo Tandrajas große Höhlen in den Fels ihres Vulkans geschlagen haben, wo sie das Eismoos auf großen Plantagen anbauen. Neben einer weiten Bandbreite von Schnee- und Eiskrill stellt dies das Hauptnahrungsangebot der Stadt dar. Verborgen vor Edanas Augen und durch die Wärme der heißen Quelle am Leben erhalten, haben sich aber auch einige Schwämme entwickelt, und wilde Tiere, wie Schneehasen und-Wölfe oder Eisbären, leben in der kleinen Ebene sowie den umliegenden Bergen. Das Ende der Nahrungskette bilden die kleinen Eiswürmer, die sich durch Eisschollen fressen, und wenn sie einmal gefangen wurden, eine wahre Delikatesse sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Geschichte=&lt;br /&gt;
Als die Götter vor vielen hunderttausend Jahren Rhûn beim Streichholzziehen aufteilten, wurde Edana des Betrugs überführt, als sie versuchte, ihrem Bruder Vivi, für den sie mehr als geschwisterliche Liebe empfand, zu bevorteilen. Als Folge ihres unfairen Verhaltens wurde ihr von ihren Geschwistern ein Platz in Rhûn verwehrt. Stattdessen sollte sie fortan für die Toten zuständig sein, und so schuf sie in ihrer Dimension unter Rhûn ein paradiesisches Jenseits. Damals war es nicht die Eiswelt, sondern ein warmer, einladender Ort mit grünen Wiesen, einer umfangreichen Vegetation und sogar einigen Tieren, die offen in Edanas Vulkancaldera lebten und die Seelen der Verstorbenen auf dem Weg zum Palast neugierig beobachteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch geschah es, dass sie sich eines Tages in das blasse Monstrum, welches auf den Namen Gwydion hörte und seiner Zeit von Llauron geschaffen wurde, verliebte. Sie allein erkannte sein wahres Wesen und die Schönheit, die ihm innewohnte, während die Rhûnier ihn aufgrund seiner grotesken Erscheinung fürchteten und jagten. Als die Jagd schließlich erfolgreich war und Gwydion erlegt wurde, hatte Edana nichts tun können, um ihren Liebsten zu retten. Seine Seele blieb verschollen, ganz gleich wie verzweifelt Edana und ihre [[Zorya]] nach ihm suchten. Die Trauer der Göttin war unermesslich, und in ihrem Schmerz blieb Edanas Herz stehen und gefror zu Eis. Mit ihm fror auch das Paradies und alles, was in ihm lebte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Eisige konnte nie vergessen und nie vergeben, welch Unrecht ihr und ihrem Liebsten angetan wurde. Ihr Hass auf Vivi und seine Urduja, die für Gwydions Tod verantwortlich waren, stieg ins Unermessliche, sodass sie schließlich einen Krieg zwischen ihrer Schwester Alea und ihrem Bruder Vivi anzettelte. Jener Krieg hätte beinahe die Vernichtung ganz Rhûns und all seiner Bewohner zur Folge gehabt und endete nach Llaurons rettendem Eingriff schließlich mit der endgültigen Verbannung Edanas in das Reich der Toten. In der Zeit nach der Verbannung begannen allerdings auch nach und nach, ihre Gehirnwindungen einzufrieren, was sich hauptsächlich durch ein schlechter werdendes Gedächtnis bemerkbar machte. Dies kam vor allem den Echo zugute, die seit der Vereisung unter ständiger Verfolgung litten und nun nach und nach in Vergessenheit gerieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahrtausende ging es in den eisigen Weiten einen gewohnten Gang. In Rhûn wurde gestorben und die Zorya brachten die Seelen in den Tempel, wo sie gereinigt und schließlich von Edana in ein neues Leben gesendet wurden. Doch während all dieser Jahre schmiedete die Totengöttin weitere Pläne, wie sie letztendlich doch noch ihre Rache bekommen sollte. Unterbrochen wurde dieser endlose Kreis erst, als Gwydion tatsächlich in der Eiswelt erschien. Nicht etwa als Seele, sondern als Vampir. Der folgende Herzschlag Edanas sollte die Eiswelt bis ins Mark erschüttern, wie auch die beiden folgenden, die allerdings zeitlich weit auseinander lagen. Viel schien sich danach nicht an der Erscheinung der Totenwelt zu ändern, doch manch eine Gletscherspalte mag seither den drei Erdbeben zuzurechnen sein, die Edanas Herz verursachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Rachedurst der Göttin versiegte nicht durch Gwydions Wiederkehr, und so geschah es, dass sie im [[Monat|Dustermond]] 00 n.d.l.M. um die Zeit des Lichterfestes alle Lebenden in ihr kaltes Reich zog, um sie zu ihren Untertanen zu machen. Die Geburt des Prinzen [[Fedon]] am 26.12.00 in ihrer Welt konnte sie allerdings nicht verkraften und entließ alle wieder in ihre Heimat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem Versuch, der wohl von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen war, arbeitete das frisch vermählte Paar an einem neuen Plan. Sie züchteten sich eine ganz neue Rasse, welche das Ergebnis vieler Experimente war. Diese Rasse zeichnete sich durch die verschiedenen Andersartigkeiten der einzelnen Exemplare aus, von welchen jedes einen anderen Zweck zu erfüllen hatte. Sie alle waren ein Teil einer Armee, ausgebildet, um Rhûn zu erobern, doch es gab Nomlies, die geschaffen wurden, um fliegen zu können, andere, die unter Wasser leben können sollten, wieder andere, die besonders gut in der Wüste auskamen usw. Als ihr Training abgeschlossen war, kam die Zeit da diese Kreaturen Rhûn in einem Überraschungsangriff einnehmen sollten. Allerdings gelang es zuvor zwei Exemplaren, vor Edana zu fliehen und die Lebenden zu warnen, die die Streitmacht also vorbereitet auf der Friedensebene empfing. Die [[Schlacht der Nomlies]] wurde zu Gunsten der Lebenden entschieden, und erneut musste Edana sich geschlagen in ihre Eiswelt zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Rhûn im Jahre 05 n.d.l.M. von einem fremden Gott heimgesucht wurde, schien Edana erneut Rache zu üben, indem sie sich zunächst schlicht dazu entschied, nichts zu tun. Während in ganz Rhûn große und kleine Katastrophen ausgelöst wurden, weil die Götter ihrer Kraft beraubt waren, machten sich Edanas entschwundene Kräfte vor allem durch eine große Schmelze bemerkbar, welche von vielen Eisweltbewohnern allerdings als eher angenehm empfunden wurde, wo man sich doch endlich einmal aufwärmen konnte. Edana selbst schien sich nicht einmal daran zu stören, die Seelen der Verstorbenen nicht mehr zu sich holen zu können. Auch als ein Ritual entdeckt wurde, welches den Göttern ihre Macht zurück geben sollte, weigerte sich Edana weiterhin zu kooperieren. Dies führte schließlich dazu, dass der Grundstein ihres großteils geschmolzenen Palastes von [[Tashvar]] und [[Muriel]] gestohlen wurde, weil er für jenes Ritual benötigt wurde. Dieser Diebstahl hatte den endgültigen Kollaps des Palastes zur Folge. Die Zerstörung ihrer Eisstatuensammlung durch Tashvar und – bedingt durch die Schmelze – jenen fremden Gott weckte allerdings wieder Edanas Zorn, und sie half schließlich doch, den Gott zu töten. Mit ihm als erste Figur eröffnete sie daraufhin eine neue Eisstatuensammlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist die Totenwelt wieder gänzlich zugefroren, und der geschmolzene Palast wurde wieder hergestellt. Darüber hinaus bleibt die Geschichte der versteckten Stadt Tandraja unbekannt, da sich noch immer niemand bereit dazu findet, über die Stadt zu sprechen, um nicht doch noch Edanas Augenmerk auf sie zu lenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bevölkerung=&lt;br /&gt;
Nur wenige Wesen leben in der Nähe der Edana. In der Eisebene finden sich überall die Seelen der Verstorbenen. In dem Dorf, das vom Rande des Eispalastes an den Rand der Eisebene umgesiedelt ist, leben nicht sehr viele Wesen. Exakt 237 Nomlies leben am Rande der Berge und 91 Echo. Ungesehen von allen existieren die [[Zorya]], die Hüterinnen der Seelen, jene Todbringer, die die Seelen ins Jenseits geleiten. Verborgen in den Bergen und der geheimen Stadt leben noch weitere Arten, sodass sich die gesamte Bevölkerungszahl der Eiswelt auf  9.431 Individuen beläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse             !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echo]]          ||19,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]        ||26,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nomlies]]       ||48,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zorya]]         ||4,7 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Religion=&lt;br /&gt;
Das Elysium ist wohl der einzige Ort, der Rhûn zugesprochen wird, in dem es keinen echten Götterkult gibt. Allerdings ist Edana dennoch diejenige, mit der die Eisweltler gezwungenermaßen am meisten zu tun haben. Hauptsächlich wollen sie aber von ihr in Ruhe gelassen werden, sodass Edana die meisten Gebete aus der Welt der Lebenden erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edana hat als Herrin der Toten und durch ihre ständigen Versuche, Rache an ihren Mitgöttern zu üben, einen sehr durchwachsenen Ruf bei den Lebenden. Nicht zuletzt, weil eine Begegnung mit ihr in der Regel unausweichlich den Tod bedeutet, wird sie gefürchtet, aber auch verehrt, auf dass sie den Verstorbenen gnädig sein und ihnen den Weg in ein neues Leben weisen möge. Ihr Auftauchen als Blaue Fee, jedes Jahr um die Wintersonnenwende herum, sorgt allerdings mehr für Verehrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundsätze==&lt;br /&gt;
Da es keinen direkten Edanakult in der Eiswelt gibt, ist es auch unmöglich, die Grundsätze eines solchen festzulegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt ist, dass die Eispriester eher ‘’über’’ sie beten, statt ‘’zu’’ ihr. Nach Jahren der Verfolgung hofft man nun auf ihr Vergessen, was bisher wohl auch von Erfolg geprägt ist. Nur im Todesfall eines Gemeindemitglieds richten die tandrajanischen Priester ihre Gebete direkt an die Eisheilige, auf dass sie der verstorbenen Seele sichere Passage gewähre, während sie den Weg zum Eispalast sucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen der Nomlies nahm der Glaube an Edana aber noch einmal einige Facetten auf. Die meisten von ihnen verehren sie als ihre Schöpferin und danken es ihr in regelmäßigen Gebeten, zu denen nicht selten auch Opfergaben dazugehören. Sie sind ihr noch immer treu ergeben und erwarten den Tag, an dem sie ihr erneut dienen können. Andere wiederum verfluchen sie als Sklaventreiberin und hegen eher Hass statt Dankbarkeit für sie. Allerdings versuchen sie, ihr Leben nicht länger von ihr beherrschen zu lassen und ‘strafen’ sie mit Missachtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feiertage==&lt;br /&gt;
Der Feiertag Edanas ist der 2. [[Monat|Eismond]], der Tag der Toten. Dieser wird allerdings hauptsächlich in Rhûn und weniger in der Eiswelt gefeiert. Er dient dem Gedenken all jener, die verstorben sind, und wird mit kleinen Gedenkfeiern innerhalb der Familien begangen. Man erinnert sich mit viel Speis’ und Trank an das Leben der Toten und feiert ihr Andenken. Im Dom zu Seiya, welcher allen Göttern Rhûns gleichermaßen gewidmet ist, werden Kerzen angezündet, die den Verstorbenen als Wegweiser dienen sollen, auf dass sie ihren Weg durch Edanas Eiswüste finden und zurück in ein neues Leben gelangen mögen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eiswelt feiert man eher die Wintersonnenwende am 21. Dustermond. Ab diesem Tag werden die Tage wieder länger und wärmer. Es symbolisiert den Anfang der Zeit, in der das Leben wieder größere Chancen hat, in Edanas Elysium zu bestehen. Man feiert vor allem die Wiedergeburt, die Hoffnung, die daraus entsteht, und das Licht selbst. Auch bei den Lebenden findet zu dieser Zeit das Lichterfest statt, welches eine ähnliche Bedeutung hat, allerdings allen Göttern Rhûns gewidmet ist. Dennoch scheint es am stärksten mit Edana verbunden zu sein, da diese am Höhepunkt des Festes als Blaue Fee erscheint und einigen Glücklichen die Erfüllung ihres Herzenswunsches gewährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rangordnung==&lt;br /&gt;
Im Tempel zu Tandraja herrschen sehr flache Hierarchien. Die Priester dort verstehen sich als Hüter ihrer Gemeinde, deren Aufgabe es ist, Edanas geistiges Auge von ihnen abzulenken. Es wird als ein sehr verantwortungsvoller Posten angesehen, daher nehmen die Eispriester nur wenige Novizen auf und unterrichten sie sehr gründlich in ihren Pflichten und Gebetsriten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Zorya nun Priesterinnen sind oder nicht, wird unter den Lebenden noch immer viel umstritten. Feststeht, dass sie Todbringer und daher in Edanas Ansehen sehr hoch gestellt sind. Dabei gilt jedoch, je mehr Seelen eine Zorya ihrer Herrin gebracht hat, desto höher auch ihr Ansehen – nicht nur bei der Eisheiligen, sondern auch unter den anderen Zorya. So müssen sich die jungen Todbringerinnen erst einmal ihren Platz im Palast verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Herrschaftssystem==&lt;br /&gt;
Regiert wird das Land von niemandem speziell. Nicht einmal Edana macht sich die Mühe zu herrschen, geht sie wohl ohnehin davon aus, dass es niemanden gibt, der beherrscht werden könnte. Auch in Tandraja gibt es keinen direkten Herrscher, weder gewählt noch selbsternannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinheiten werden im Sinne einer attischen Demokratie geregelt: Es gibt eine Volksversammlung, die regelmäßig zusammentritt und in der jeder volljährige Bürger der Stadt eine Stimme hat. Der Volksversammlung vorsitzend ist der Rat, bestehend aus 5 Individuen, die zuvor eine Reihenfolge der offiziellen Versammlungsthemen bestimmt haben und schließlich nur noch als Moderatoren dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wird bei der Versammlung über grundlegende Dinge abgestimmt, die die Wirtschaft betreffen. Im Anschluss erfolgen Urteile über besonders schwere juristische Fälle, derer es allerdings nur wenige gibt, da in Tandraja hauptsächlich Ordnung über Selbstjustiz entsteht. Der Großteil der Versammlung besteht schließlich aus einer offenen Runde. Hier kann jeder ein Anliegen anbringen, der dies für richtig oder notwendig hält, über welches anschließend demokratisch abgestimmt wird. Zum Abschluss wird dann der Rat für die nächste Versammlung gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen den Volksversammlungen können diese Sprecher auch bei persönlichen Streitigkeiten als Schlichter herangezogen werden. Allerdings haben sie dabei keine rechtliche Gewalt, sondern dienen eher als Ratgeber und wie auch bei der Versammlung als Moderatoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wirtschaft=&lt;br /&gt;
Aus der Welt der Toten gibt es nur wenige Fluchtwege. Manche behaupten, der Gjöll würde beide Welten verbinden, doch ein Übergang über ihn von einer Welt in die nächste war bisher noch niemandem möglich. Echo können über die Spiegelwelt zwischen beiden Welten wechseln, und auch Nomlies wurden zur Erfüllung ihres Zwecks von Edana mit der Macht ausgestattet, von einer Welt in die andere über zu treten. Allerdings ist es beiden Rassen nicht möglich, irgendetwas in die andere Welt mitzunehmen, außer dem, was sie direkt am Körper tragen. Daher ist ein Export, geschweige denn ein Import, von und in die Eiswelt ausgeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handel gibt es nur innerhalb der Eiswelt zwischen den Bewohnern Tandrajas und denen des Dorfes an der Kraterwand von Edanas Eiscaldera und auch dieser ist nur sehr begrenzt. Beide Orte können sich autonom ernähren, daher besteht der Handel hier hauptsächlich aus Gebrauchsgütern. Herausragend sind hier die Spiegel aus der Stadt, welche in Rhûn kein Äquivalent finden. Dies liegt wohl daran, dass niemand dort Spiegel auf eine Weise verstehen könnte, wie es die Echo tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Eiswelt&amp;diff=505</id>
		<title>Eiswelt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: Die Seite wurde neu angelegt: „Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eiswelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört nicht direkt zu den Gebieten Rhûns, da sie in einer anderen Dimension liegt. Es ist das Reich der verbannten Göttin Eda…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eiswelt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört nicht direkt zu den Gebieten [[Rhûn|Rhûns]], da sie in einer anderen Dimension liegt. Es ist das Reich der verbannten Göttin [[Edana]] und damit die Welt der Toten. Es scheint allerdings eine direkte Verbindung zwischen ihr und Rhûn zu geben, weshalb sich Wissenschaftler noch heute darüber streiten, ob es nicht einfach ein Land auf der Unterseite Terruas ist, direkt unter der Welt der Lebenden. Versuche, sich durch Terrua hindurch in die Eiswelt zu graben, blieben allerdings erfolglos und lassen an der Theorie zweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geografie = &lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die Eiswelt liegt in und um der [https://de.wikipedia.org/wiki/Caldera_(Krater) Caldera] eines längst erloschenen Vulkans. Die Eiscaldera selbst beherbergt eine rund 250 km² große Wüste, in deren Mitte sich, neben einem gefrorenen See, der Palast Edanas erhebt. Jener Palast wären schon aus weiter Entfernung zu erkennen, würden die Winde nicht ständig losen Schnee durch die Landschaften fegen und so die Sicht stark eingrenzen. Neben dem beeindruckenden Bau stehen noch die Überreste eines kleinen Dorfes. Die glatten Konturen lassen darauf schließen, dass die Behausungen einst geschmolzen sind, sodass heute nur noch eisige Ruinen daran erinnern, dass es einmal existierte. Ein neues Dorf wurde allerdings an den hohen Felswänden der Eiscaldera errichtet, wo es ein wenig vor den eisigen Winden der Wüste geschützt liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Caldera herum ragen viele Berge in die Höhe deren Spitzen etwa bei 3.000 bis 6.000 Metern liegen. Dazwischen liegen einzelne Vulkankrater, die längst erloschen sind und unter dem ewigen Eis begraben liegen. Zwischen diesen Bergen wandert ein Gletscher über die Jahrhunderte immer weiter in Richtung der Eiscaldera. Über einem Teil des wandernden Eises schwebt eine große Wolke aus unzähligen, ständig umher wirbelnden Eiskristallen. Um diesen Ort ranken sich viele Sagen und Legenden, aber vor allem Gruselmärchen, weshalb er von den wenigen Besuchern der Eiswelt meist gemieden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dorf==&lt;br /&gt;
In einiger Entfernung zu Edanas Eispalast, am Fuße der Kraterwand, haben sich nach der großen Schmelze, einige wenige Nomlies und Echo in einem kleinen Dorfverband zusammengeschlossen. Dort schmiegen sich kleine Häuser aus Stein und Eis an die Felswand und teilweise gar bis in diese hinein. In tieferen Tunneln wird sogar Moos angebaut, welches hauptsächlich zur Ernährung der Dorfbewohner dient. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den lebenden Bewohnern des Dorfes huschen etliche schwach leuchtende Orbs über den Dorfplatz und durch die engen Gassen zwischen den Behausungen. Dies sind die Seelen der Toten, die sich überall in der Eiscaldera finden, bevor sie im Palast gereinigt und zurück ins Leben geschickt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentlich zugängliche Gebäude gibt es hier nur zwei. Zum einen die Schenke, welche abends als Treffpunkt für die Dörfler dient und die Möglichkeit bietet, sich etwas aufzuwärmen. Hier gibt es auch ein paar Zimmer für Reisende, falls sie eine Übernachtungsmöglichkeit brauchen. Zum anderen der Schrein, den Nomlies zu Edanas Ehren erbauten, die ihrer Schöpferin noch immer treu ergeben sind. Der Aufbau des Schreins soll entfernt an den Eispalast der Göttin erinnern und wurde daher inklusive der Einrichtung komplett aus Eis gehauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verborgene Stadt==&lt;br /&gt;
Weit von der Eiscaldera Edanas entfernt, verbirgt sich die Stadt Tandraja am Grund eines schlafenden Vulkans. Die hohen Wände des Vulkans bieten dabei nicht nur Schutz vor eisigen Winden, sondern auch - und vor allem - vor der Entdeckung durch Edana und ihren Gefährten. Die Ebene, auf der die Stadt erbaut wurde, hat allerdings nur etwa ein Zehntel der Größe, die Edanas Eiscaldera umfasst. Der Name Tandraja leitet sich aus dem ursprünglichen Namen der Echo, Tandraj, ab und lässt darauf schließen, dass die Gründer der Stadt ebenfalls Echo waren. Er ist allerdings auch ausschließlich unter den Bewohnern bekannt und wird außerhalb der Stadt nicht genannt, damit Edanas Aufmerksamkeit nicht auf die kleine Stadt gerichtet wird, was verheerende Folgen haben würde. Die Stadt ist der einzige Ort der Eiswelt, an dem das Leben einigermaßen floriert. Neben etlichen Echo, haben sich hier auch andere Lebende niedergelassen, wie Echsen aber auch einige entflohene Nomlies. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglich ist das Leben hier durch eine heiße Quelle, die sich trotz aller Widrigkeiten tief im Innern des Vulkans erhalten hat. Diese Quelle versorgt die Häuser aus Stein und Holz mit einer gewissen Grundwärme. Einige wenige Häuser wurden allerdings auch aus Eis erbaut. Die Lichter der vielen Straßenlaternen spiegeln sich in diesen Bauten und den Glasfenstern der anderen Häuser wider. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der wohl imposantesten Bauten der Stadt ist wohl die riesige Bibliothek der Stadt, die wertvolles Wissen auch über die Welt der Lebenden beherbergt. In den Schatten gestellt wird dieses Gebäude wohl nur vom Tempel zu ehren Edanas, in dessen eisigen Innern meistens vor allem für die Vergesslichkeit der Eisigen gebetet wird, auf dass sie Stadt niemals entdecken möge. Darüber hinaus wird allerdings auch für sichere Passage der hier Verstorbenen gebeten, auch wenn ihr Weg zu Edanas Palast vergleichsweise nicht sehr weit ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Stadtwache, oder ähnliche Einrichtungen gibt es in dieser Stadt allerdings nicht, ebenso wenig wie eine Armee. Tatsächlich sind die Echo ausgezeichnete Kämpfer und sorgen selbst für ihre Sicherheit und auch die Nomlies, deren einziger Erschaffungsgrund der Kampf war, wissen sich durchaus zu verteidigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Klima==&lt;br /&gt;
Das Klima in der Eiswelt ist generell nicht zum Überleben geeignet, denn Schnee- und Eisstürme ziehen durch die Landschaften, während man nur selten weiter als 50 Meter sehen kann. Die einzige Ausnahme bildet die Caldera in deren Inneren die Stadt Tandraja erbaut wurde. Hier wird eine heiße Quelle genutzt und sorgt in den Behausungen für wohnliche Temperaturen. Überall sonst herrschen für gewöhnlich Temperaturen von -30°C und im Winter sogar bis zu -50°C. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie genau es hier zu Jahreszeiten kommen kann, weiß niemand genau.  In der Welt wird es durchaus regelmäßig hell und wieder dunkel, sodass man erkennen kann wann ein Tag beginnt und wieder zur Neige geht, doch die Existenz einer Sonne in dieser Dimension ist nie bewiesen worden. Die dichten Wolken, Nebel und Hochnebel, von denen mindestens eines zu jeder Zeit die Sicht in den Himmel verdeckt, verhinderten bisher, dass irgendjemand ausmachen konnte, ob es nun eine Sonne oder etwas völlig anderes ist, dass die Tages- und Nachtzeiten bestimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna==&lt;br /&gt;
In einer Welt der Toten, bedeckt von Unmengen von Eis und Schnee und heimgesucht von bitterkalten Stürmen, könnte man zu dem Schluss kommen, dass Leben an sich völlig unmöglich ist. Die Welt wirkt ausgestorben, denn das Leben hält sich vor Edana versteckt, die selbiges in ihrer Welt nicht dulden oder auch nur ertragen mag. Das einzige Lebendige, was sie zulässt, sind ihre geliebten Eisblumen, die in einem weiten Feld in ihrem persönlichen Garten wachsen, und das Eismoos, welches ihren Geschöpfen, den Nomlies, als Nahrung dient. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie wohl nicht weiß, ist, dass auch die Echo Tandrajas große Höhlen in den Fels ihres Vulkans geschlagen haben, wo sie das Eismoos auf großen Plantagen anbauen. Neben einer weiten Bandbreite von Schnee- und Eiskrill stellt dies das Hauptnahrungsangebot der Stadt dar. Verborgen vor Edanas Augen und durch die Wärme der heißen Quelle am Leben erhalten, haben sich aber auch einige Schwämme entwickelt, und wilde Tiere, wie Schneehasen und-Wölfe oder Eisbären, leben in der kleinen Ebene sowie den umliegenden Bergen. Das Ende der Nahrungskette bilden die kleinen Eiswürmer, die sich durch Eisschollen fressen, und wenn sie einmal gefangen wurden, eine wahre Delikatesse sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Geschichte=&lt;br /&gt;
Als die Götter vor vielen hunderttausend Jahren Rhûn beim Streichholzziehen aufteilten, wurde Edana des Betrugs überführt, als sie versuchte, ihrem Bruder Vivi, für den sie mehr als geschwisterliche Liebe empfand, zu bevorteilen. Als Folge ihres unfairen Verhaltens wurde ihr von ihren Geschwistern ein Platz in Rhûn verwehrt. Stattdessen sollte sie fortan für die Toten zuständig sein, und so schuf sie in ihrer Dimension unter Rhûn ein paradiesisches Jenseits. Damals war es nicht die Eiswelt, sondern ein warmer, einladender Ort mit grünen Wiesen, einer umfangreichen Vegetation und sogar einigen Tieren, die offen in Edanas Vulkancaldera lebten und die Seelen der Verstorbenen auf dem Weg zum Palast neugierig beobachteten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch geschah es, dass sie sich eines Tages in das blasse Monstrum, welches auf den Namen Gwydion hörte und seiner Zeit von Llauron geschaffen wurde, verliebte. Sie allein erkannte sein wahres Wesen und die Schönheit, die ihm innewohnte, während die Rhûnier ihn aufgrund seiner grotesken Erscheinung fürchteten und jagten. Als die Jagd schließlich erfolgreich war und Gwydion erlegt wurde, hatte Edana nichts tun können, um ihren Liebsten zu retten. Seine Seele blieb verschollen, ganz gleich wie verzweifelt Edana und ihre [[Zorya]] nach ihm suchten. Die Trauer der Göttin war unermesslich, und in ihrem Schmerz blieb Edanas Herz stehen und gefror zu Eis. Mit ihm fror auch das Paradies und alles, was in ihm lebte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Eisige konnte nie vergessen und nie vergeben, welch Unrecht ihr und ihrem Liebsten angetan wurde. Ihr Hass auf Vivi und seine Urduja, die für Gwydions Tod verantwortlich waren, stieg ins Unermessliche, sodass sie schließlich einen Krieg zwischen ihrer Schwester Alea und ihrem Bruder Vivi anzettelte. Jener Krieg hätte beinahe die Vernichtung ganz Rhûns und all seiner Bewohner zur Folge gehabt und endete nach Llaurons rettendem Eingriff schließlich mit der endgültigen Verbannung Edanas in das Reich der Toten. In der Zeit nach der Verbannung begannen allerdings auch nach und nach, ihre Gehirnwindungen einzufrieren, was sich hauptsächlich durch ein schlechter werdendes Gedächtnis bemerkbar machte. Dies kam vor allem den Echo zugute, die seit der Vereisung unter ständiger Verfolgung litten und nun nach und nach in Vergessenheit gerieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahrtausende ging es in den eisigen Weiten einen gewohnten Gang. In Rhûn wurde gestorben und die Zorya brachten die Seelen in den Tempel, wo sie gereinigt und schließlich von Edana in ein neues Leben gesendet wurden. Doch während all dieser Jahre schmiedete die Totengöttin weitere Pläne, wie sie letztendlich doch noch ihre Rache bekommen sollte. Unterbrochen wurde dieser endlose Kreis erst, als Gwydion tatsächlich in der Eiswelt erschien. Nicht etwa als Seele, sondern als Vampir. Der folgende Herzschlag Edanas sollte die Eiswelt bis ins Mark erschüttern, wie auch die beiden folgenden, die allerdings zeitlich weit auseinander lagen. Viel schien sich danach nicht an der Erscheinung der Totenwelt zu ändern, doch manch eine Gletscherspalte mag seither den drei Erdbeben zuzurechnen sein, die Edanas Herz verursachte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Rachedurst der Göttin versiegte nicht durch Gwydions Wiederkehr, und so geschah es, dass sie im [[Monat|Dustermond]] 00 n.d.l.M. um die Zeit des Lichterfestes alle Lebenden in ihr kaltes Reich zog, um sie zu ihren Untertanen zu machen. Die Geburt des Prinzen [[Fedon]] am 26.12.00 in ihrer Welt konnte sie allerdings nicht verkraften und entließ alle wieder in ihre Heimat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem Versuch, der wohl von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen war, arbeitete das frisch vermählte Paar an einem neuen Plan. Sie züchteten sich eine ganz neue Rasse, welche das Ergebnis vieler Experimente war. Diese Rasse zeichnete sich durch die verschiedenen Andersartigkeiten der einzelnen Exemplare aus, von welchen jedes einen anderen Zweck zu erfüllen hatte. Sie alle waren ein Teil einer Armee, ausgebildet, um Rhûn zu erobern, doch es gab Nomlies, die geschaffen wurden, um fliegen zu können, andere, die unter Wasser leben können sollten, wieder andere, die besonders gut in der Wüste auskamen usw. Als ihr Training abgeschlossen war, kam die Zeit da diese Kreaturen Rhûn in einem Überraschungsangriff einnehmen sollten. Allerdings gelang es zuvor zwei Exemplaren, vor Edana zu fliehen und die Lebenden zu warnen, die die Streitmacht also vorbereitet auf der Friedensebene empfing. Die [[Schlacht der Nomlies]] wurde zu Gunsten der Lebenden entschieden, und erneut musste Edana sich geschlagen in ihre Eiswelt zurückziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Rhûn im Jahre 05 n.d.l.M. von einem fremden Gott heimgesucht wurde, schien Edana erneut Rache zu üben, indem sie sich zunächst schlicht dazu entschied, nichts zu tun. Während in ganz Rhûn große und kleine Katastrophen ausgelöst wurden, weil die Götter ihrer Kraft beraubt waren, machten sich Edanas entschwundene Kräfte vor allem durch eine große Schmelze bemerkbar, welche von vielen Eisweltbewohnern allerdings als eher angenehm empfunden wurde, wo man sich doch endlich einmal aufwärmen konnte. Edana selbst schien sich nicht einmal daran zu stören, die Seelen der Verstorbenen nicht mehr zu sich holen zu können. Auch als ein Ritual entdeckt wurde, welches den Göttern ihre Macht zurück geben sollte, weigerte sich Edana weiterhin zu kooperieren. Dies führte schließlich dazu, dass der Grundstein ihres großteils geschmolzenen Palastes von [[Tashvar]] und [[Muriel]] gestohlen wurde, weil er für jenes Ritual benötigt wurde. Dieser Diebstahl hatte den endgültigen Kollaps des Palastes zur Folge. Die Zerstörung ihrer Eisstatuensammlung durch Tashvar und – bedingt durch die Schmelze – jenen fremden Gott weckte allerdings wieder Edanas Zorn, und sie half schließlich doch, den Gott zu töten. Mit ihm als erste Figur eröffnete sie daraufhin eine neue Eisstatuensammlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist die Totenwelt wieder gänzlich zugefroren, und der geschmolzene Palast wurde wieder hergestellt. Darüber hinaus bleibt die Geschichte der versteckten Stadt Tandraja unbekannt, da sich noch immer niemand bereit dazu findet, über die Stadt zu sprechen, um nicht doch noch Edanas Augenmerk auf sie zu lenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bevölkerung=&lt;br /&gt;
Nur wenige Wesen leben in der Nähe der Edana. In der Eisebene finden sich überall die Seelen der Verstorbenen. In dem Dorf, das vom Rande des Eispalastes an den Rand der Eisebene umgesiedelt ist, leben nicht sehr viele Wesen. Exakt 237 Nomlies leben am Rande der Berge und 91 Echo. Ungesehen von allen existieren die [[Zorya]], die Hüterinnen der Seelen, jene Todbringer, die die Seelen ins Jenseits geleiten. Verborgen in den Bergen und der geheimen Stadt leben noch weitere Arten, sodass sich die gesamte Bevölkerungszahl der Eiswelt auf  9.431 Individuen beläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse             !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echo]]          ||19,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]        ||26,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nomlies]]       ||48,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zorya]]         ||4,7 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Religion=&lt;br /&gt;
Das Elysium ist wohl der einzige Ort, der Rhûn zugesprochen wird, in dem es keinen echten Götterkult gibt. Allerdings ist Edana dennoch diejenige, mit der die Eisweltler gezwungenermaßen am meisten zu tun haben. Hauptsächlich wollen sie aber von ihr in Ruhe gelassen werden, sodass Edana die meisten Gebete aus der Welt der Lebenden erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edana hat als Herrin der Toten und durch ihre ständigen Versuche, Rache an ihren Mitgöttern zu üben, einen sehr durchwachsenen Ruf bei den Lebenden. Nicht zuletzt, weil eine Begegnung mit ihr in der Regel unausweichlich den Tod bedeutet, wird sie gefürchtet, aber auch verehrt, auf dass sie den Verstorbenen gnädig sein und ihnen den Weg in ein neues Leben weisen möge. Ihr Auftauchen als Blaue Fee, jedes Jahr um die Wintersonnenwende herum, sorgt allerdings mehr für Verehrung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundsätze==&lt;br /&gt;
Da es keinen direkten Edanakult in der Eiswelt gibt, ist es auch unmöglich, die Grundsätze eines solchen festzulegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt ist, dass die Eispriester eher ‘’über’’ sie beten, statt ‘’zu’’ ihr. Nach Jahren der Verfolgung hofft man nun auf ihr Vergessen, was bisher wohl auch von Erfolg geprägt ist. Nur im Todesfall eines Gemeindemitglieds richten die tandrajanischen Priester ihre Gebete direkt an die Eisheilige, auf dass sie der verstorbenen Seele sichere Passage gewähre, während sie den Weg zum Eispalast sucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erscheinen der Nomlies nahm der Glaube an Edana aber noch einmal einige Facetten auf. Die meisten von ihnen verehren sie als ihre Schöpferin und danken es ihr in regelmäßigen Gebeten, zu denen nicht selten auch Opfergaben dazugehören. Sie sind ihr noch immer treu ergeben und erwarten den Tag, an dem sie ihr erneut dienen können. Andere wiederum verfluchen sie als Sklaventreiberin und hegen eher Hass statt Dankbarkeit für sie. Allerdings versuchen sie, ihr Leben nicht länger von ihr beherrschen zu lassen und ‘strafen’ sie mit Missachtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feiertage==&lt;br /&gt;
Der Feiertag Edanas ist der 2. [[Monat|Eismond]], der Tag der Toten. Dieser wird allerdings hauptsächlich in Rhûn und weniger in der Eiswelt gefeiert. Er dient dem Gedenken all jener, die verstorben sind, und wird mit kleinen Gedenkfeiern innerhalb der Familien begangen. Man erinnert sich mit viel Speis’ und Trank an das Leben der Toten und feiert ihr Andenken. Im Dom zu Seiya, welcher allen Göttern Rhûns gleichermaßen gewidmet ist, werden Kerzen angezündet, die den Verstorbenen als Wegweiser dienen sollen, auf dass sie ihren Weg durch Edanas Eiswüste finden und zurück in ein neues Leben gelangen mögen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eiswelt feiert man eher die Wintersonnenwende am 21. Dustermond. Ab diesem Tag werden die Tage wieder länger und wärmer. Es symbolisiert den Anfang der Zeit, in der das Leben wieder größere Chancen hat, in Edanas Elysium zu bestehen. Man feiert vor allem die Wiedergeburt, die Hoffnung, die daraus entsteht, und das Licht selbst. Auch bei den Lebenden findet zu dieser Zeit das Lichterfest statt, welches eine ähnliche Bedeutung hat, allerdings allen Göttern Rhûns gewidmet ist. Dennoch scheint es am stärksten mit Edana verbunden zu sein, da diese am Höhepunkt des Festes als Blaue Fee erscheint und einigen Glücklichen die Erfüllung ihres Herzenswunsches gewährt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rangordnung==&lt;br /&gt;
Im Tempel zu Tandraja herrschen sehr flache Hierarchien. Die Priester dort verstehen sich als Hüter ihrer Gemeinde, deren Aufgabe es ist, Edanas geistiges Auge von ihnen abzulenken. Es wird als ein sehr verantwortungsvoller Posten angesehen, daher nehmen die Eispriester nur wenige Novizen auf und unterrichten sie sehr gründlich in ihren Pflichten und Gebetsriten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Zorya nun Priesterinnen sind oder nicht, wird unter den Lebenden noch immer viel umstritten. Feststeht, dass sie Todbringer und daher in Edanas Ansehen sehr hoch gestellt sind. Dabei gilt jedoch, je mehr Seelen eine Zorya ihrer Herrin gebracht hat, desto höher auch ihr Ansehen – nicht nur bei der Eisheiligen, sondern auch unter den anderen Zorya. So müssen sich die jungen Todbringerinnen erst einmal ihren Platz im Palast verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Herrschaftssystem==&lt;br /&gt;
Regiert wird das Land von niemandem speziell. Nicht einmal Edana macht sich die Mühe zu herrschen, geht sie wohl ohnehin davon aus, dass es niemanden gibt, der beherrscht werden könnte. Auch in Tandraja gibt es keinen direkten Herrscher, weder gewählt noch selbsternannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinheiten werden im Sinne einer attischen Demokratie geregelt: Es gibt eine Volksversammlung, die regelmäßig zusammentritt und in der jeder volljährige Bürger der Stadt eine Stimme hat. Der Volksversammlung vorsitzend ist der Rat, bestehend aus 5 Individuen, die zuvor eine Reihenfolge der offiziellen Versammlungsthemen bestimmt haben und schließlich nur noch als Moderatoren dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wird bei der Versammlung über grundlegende Dinge abgestimmt, die die Wirtschaft betreffen. Im Anschluss erfolgen Urteile über besonders schwere juristische Fälle, derer es allerdings nur wenige gibt, da in Tandraja hauptsächlich Ordnung über Selbstjustiz entsteht. Der Großteil der Versammlung besteht schließlich aus einer offenen Runde. Hier kann jeder ein Anliegen anbringen, der dies für richtig oder notwendig hält, über welches anschließend demokratisch abgestimmt wird. Zum Abschluss wird dann der Rat für die nächste Versammlung gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen den Volksversammlungen können diese Sprecher auch bei persönlichen Streitigkeiten als Schlichter herangezogen werden. Allerdings haben sie dabei keine rechtliche Gewalt, sondern dienen eher als Ratgeber und wie auch bei der Versammlung als Moderatoren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wirtschaft=&lt;br /&gt;
Aus der Welt der Toten gibt es nur wenige Fluchtwege. Manche behaupten, der Gjöll würde beide Welten verbinden, doch ein Übergang über ihn von einer Welt in die nächste war bisher noch niemandem möglich. Echo ist es möglich, über die Spiegelwelt zwischen beiden Welten zu wechseln, und auch Nomlies wurden zur Erfüllung ihres Zwecks von Edana mit der Macht ausgestattet, von einer Welt in die andere über zu treten. Allerdings ist es beiden Rassen nicht möglich, irgendetwas in die andere Welt mitzunehmen, außer dem, was sie direkt am Körper tragen. Daher ist ein Export, geschweige denn ein Import, von und in die Eiswelt nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handel gibt es nur innerhalb der Eiswelt zwischen den Bewohnern Tandrajas und denen des Dorfes an der Kraterwand von Edanas Eiscaldera und auch dieser ist nur sehr begrenzt. Beide Orte können sich autonom ernähren, daher besteht der Handel hier hauptsächlich aus Gebrauchsgütern. Herausragend sind hier die Spiegel aus der Stadt, welche in Rhûn kein Äquivalent finden. Dies liegt wohl daran, dass niemand dort Spiegel auf eine Weise verstehen könnte, wie es die Echo tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lerentia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der fünf Gebiete [[Rhûn|Rhûns]] und als Himmelsstadt weit über seinen Nachbarregionen gelegen. [[Diana]] ist zwar nur zur Hälfte göttlicher Abstammung, hat jedoch die Aufgabe und Macht ihrer [[Anael|Mutter]] übernommen, die Stadt zu schützen und Lerentia am Himmel zu halten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Lerentia liegt in einer Fels- und Wolkenlandschaft, die sich über den [[Himmelsberge|Himmelsbergen]] erstreckt und mit diesen über die Schwebeberge verbunden ist. Die Stadt erhebt sich dabei in einer Höhe von ca. 3600 m, die zur Stadt gehörenden Gebiete liegen jedoch verteilt auf Höhen von 3000 bis 4000m. Lerentia und die damit verbundenen Schwebeberge werden durch die Magie ihrer Schutzgöttin in der Luft gehalten. So findet man nicht nur auf den schwebenden Bergen und Felsen einen sicheren Stand, sondern auch auf den stabilen Wolkenformationen. Wenn ein Unwetter mit hohen Cumuluswolken aufzieht, die an die festen Wolkenformationen Lerentias heranreichen, sollte man deshalb in diesen Gebieten besonders vorsichtig sein, da die Gefahr eines Absturzes besteht, da die Grenzen zwischen festen und nachgiebigen Wolken nicht immer klar ersichtlich sein müssen. Einige der schwebenden Berg- und Felsformationen sind durch Wurzelwerke miteinander verbunden und in den tieferen Lagen mit Moosen und Schlingpflanzen übersät. Im Zentrum der Stadt liegt die Quelle des [[Gjöll|Sylgjöll]], der sich mit seinen Geschwisterflüssen [[Gjöll|Ylgjöll]] aus Pyra und [[Gjöll|Gjöllhrid]] aus Nelaris im Tal der Friedensebene zum [[Gjöll]] vereint. Der Sylgjöll wird dabei vor allem aus der Feuchtigkeit der Wolkenberge gespeist, die sich in den Herbst- und Wintermonaten in den festen Wolkenformationen einlagert und durch die Frühjahrsschmelze verstärkt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt auf einigen der höher gelegenen Wolken- und Felsformationen verteilt, die zum Teil durch geschwungene Brücken miteinander verbunden sind. Die Häuser der Innenstadt ragen viele Stockwerke in die Höhe, um die geringe Fläche der Ländereien auszugleichen, und sind zumeist von Pflanzen bewachsen. Nicht selten finden sich auf den Hausdächern kleine Gärten. Die wichtigsten Hauptstraßen durchkreuzen die Stadt in gerader Linie und bilden die Form eines Sterns, in dessen Mitte der Stadtplatz thront. Im Zentrum dessen ragt eine Statue auf, die abbildet, wie die verstorbene Göttin Anael ihrer Tochter Diana das Protektorat über die Stadt überreicht. Daneben findet sich inzwischen eine Marmorsäule, auf der die Namen jener Lerentianer verewigt sind, die beim Angriff des Fremden Gottes ums Leben kamen. Gesäumt wird der Stadtplatz von [[Diana|Dianas]]  Tempel und dem Parlament. Wenn man dem Weg der Erleuchtung zwischen ihnen hindurch folgt, gelangt man schließlich zu den prachtvollen Gebäuden der Bibliothek, Universität und des Gerichts. Über den Weg des Friedens gelangt man zu einem elegant gestalteten Park, der zu den meisten Jahreszeiten von angenehmem Blumenduft erfüllt ist. Aber man findet auch eine ganze Reihe von Geschäften, die zumeist in den unteren Etagen der Wolkenkratzer untergebracht sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima == &lt;br /&gt;
Die Himmelsstadt liegt die meiste Zeit oberhalb der Wolken und ist für sein sonniges Wetter berühmt. Bei großen Unwetterfronten gerät die Stadt jedoch direkt ins Zentrum der aufziehenden Wolken. Lerentia wird bei solchen Stürmen rasch von dichtem Wolkennebel eingehüllt, dessen feine Wassertröpfchen durch fast alle Materialien dringen und jeden bis auf die Knochen durchweichen. Die Temperaturen sind im Frühling und Sommer zumeist in einem angenehmen Bereich (in etwa 10 bis 25 °C), wobei sie selten so hoch steigen, wie in den Ebenen des Landes. Im Winter dominieren in dieser Höhe vor allem kalte Luftmassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna== &lt;br /&gt;
Durch die Höhenlage Lerentias gedeihen vor allem höhenliebende [[Artenbestimmbuch#Flora|Gewächse]], wie man sie in den oberen Lagen der Himmels- und Schwebeberge findet. So konnte sich in Lerentia eine einzigartige Pflanzenvielfalt entwickeln, die sich an die magische Umgebung angepasst hat. Deswegen können nur wenige der hier wachsenden Pflanzen in tieferen Gebieten Rhûns wachsen. Besonders hervor stechen das silberne [[Wolkengras]] und die [[Wolkenweide|Wolkenweiden]], die sich silbrig-grün zwischen den Wolkenbergen erheben. Aber auch andere höhenliebende Pflanzen, wie [[Glücksstachel]], [[Himmelsglöckchen]], [[Iuna]] und die [[Si’ku|Si’ku-Bäume]], prägen das Bild der Himmelsstadt. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Si’ku gelten dabei auch als bevorzugter Lebensraum (und als Nahrungsquelle) für die [[Kilberäffchen]]. Außerhalb der Stadt werden [[Wollmäuse]] gezüchtet, die den Feen zur Wollproduktion dienen. Die Tiere scheinen außerdem ein instinktives Gespür dafür zu besitzen, wann sie sich durchlässigen Wolkenschichten nähern. Als Besonderheit gelten auch die [[Nixenvogel|Nixenvögel]] - diese besonders als keksliebende Delikatesse - und die [[Phönix|Phoenikae]], die für ihre heilenden Tränen bekannt sind und aus ihren eigenen Flammen erneut erstehen können. Auch andere Tiere findet man nur hier in Lerentia, wie die intelligenten sowie scheuen [[Greif|Greife]], als auch die sogenannten Glücksbärchis, da sie wie niedliche kleine Teddibären wirken, dabei handelt es sich tatsächlich um zutrauliche und überaus freundliche Tiere, mit denen man leicht Freundschaft schließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte = &lt;br /&gt;
Lerentia ist eines der ältesten Gebiete Rhûns. Kurz nach der Aufteilung des Landes in seine fünf Gebiete erhob die damalige Liebesgöttin [[Ilonia]] ihre Gebiete aus den später als Himmelsberge bekannt werdenden Bereichen und schuf damit die Schwebeberge und das Refugium Lerentias. Bald schon siedelten sich über den Wolken aus Ilonias Hand einige zumeist friedfertige Wesen an. Sie erkannte jedoch bald, dass diese Wesen außerhalb des Himmels unterlegen waren, legte einen starken Schutz um die wachsende Stadt und schuf noch weitere Rassen, die stark genug sein sollten, ihre Brüder und Schwestern vor den Zwistigkeiten zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Liebe der Göttin für ihren Bruder [[Vivi]] wuchs, übergab sie die Verwaltung der Stadt an die Sylphen, die damals mächtigsten Wesen, die sie hervorgebracht hatte und den Nymphen der anderen Städte ebenbürtig waren. Jedoch waren ihre Nymphen ebenso von Hochmut und Ehrgeiz zerfressen wie ihre Geschwisterrassen der anderen Gottheiten und wurden, als sie sich den Göttern gleich erklärten, von diesen geächtet und einem Großteil ihrer Kräfte beraubt. Durch diese Ereignisse war sie gezwungen, ihr Himmelsreich wieder selbst zu führen, doch noch immer war ihr das Herz schwer durch die unerwiderte Liebe zu ihrem Bruder, und die Last dieser Liebe ließ ihre Kräfte, vor allem aber ihren Lebensmut, langsam schwinden. So fasste sie den Entschluss, eine Nachfolgerin zu erschaffen, welche so reinen Herzens war, dass sie nicht denselben Fehler wie die Sylphen begehen würde. Kurz nachdem Anael so das Licht der Welt erblickte und die Aufgabe sowie die Macht Ilonias übernahm, nahm letztere sich das Leben und fand letztendlich Frieden im Vergessen, welches ihre Schwester Edana einer jeden verstorbenen Seele schenkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Jahrtausende waren von vielen Schicksalsschlägen, Katastrophen, Kriegen aber auch mindestens ebenso langen Friedenszeiten geprägt. Viele Aufzeichnungen aus jener Zeit sind jedoch der Zeit und dem Feuer zum Opfer gefallen, sodass sich nur noch wenig rekonstruieren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überliefert wurde jedoch, dass es in den Jahren von 1934 bis 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag eine Nixenvögelplage gegeben hatte, die nicht nur sämtliche Kornspeicher der Stadt leer fraßen, sondern ihren Dreck überall hinterließen, sodass alle Wege mit rutschigen Hinterlassenschaften bedeckt wurden. Das Ende der Plage sollte schließlich durch eine Vogelpest kommen, die einen Großteil der Süßigkeiten liebenden Vögel ausmärzte. Die Freude unter der Bevölkerung war groß, die in den Jahren zuvor versucht hatten, durch Jagd den umtriebigen Vögeln Herr zu werden. Leider sollte sich im Laufe des Jahres 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag herausstellen, dass sich die Krankheit auch auf andere gefiederte Bewohner Lerentias übertrug. So wurde verzeichnet, dass vielen Aviaren und Malakhim die Federn ausgingen, viele Bewohner und verschiedenste Vögel daran starben. Als die Seuche Lerentia aus seinen Klauen entließ, war es deutlich dünner besiedelt, und es sollte fast 2000 Jahre dauern, bis sich die Rassen und Völker gänzlich erholt und die Himmelsstadt wieder in ganzer Pracht erstrahlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 00 n.d.l.M. wurde Anaels Tempel bei einem Angriff fremder Gottheiten zerstört. Neben der Liebesgöttin kamen dabei auch viele Priester und andere Vertraute der Gottkönigin ums Leben. Die göttliche Macht und die Schutzfunktion wurde auf die damals noch junge Diana übertragen. Mit erreichen der Volljährigkeit übernahm sie schließlich auch offiziell die Herrschaftsgeschicke Lerentias, die bis dahin ausschließlich von dem früher im Jahr geschaffenen Parlament ausgeübt wurden, das durch die erste Präsidentin Ina repräsentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tempel der Liebe war gerade wieder errichtet worden, als im Jahr 03 n.d.l.M. bei einem Angriff durch Formwandler alle, die sich zu dem Zeitpunkt im Tempel aufhielten, Besucher wie Priester gleich, ermordet und der Tempel durch eine neuerliche Flammenbrunst versehrt wurde. Lediglich die Katakomben und Archive unter dem Tempel wurden von der Zerstörung verschont. Die Priesterschaft Dianas war zu dem Zeitpunkt auf gerade einmal 5 Priester und 3 Tempeldiener dezimiert worden. Zeitweise schien es fraglich, ob Diana den Tempel überhaupt wieder neu errichten wollte, doch sehnte sich die Bevölkerung ihr Symbol des Friedens und der Liebe zurück, während das Schandmal der Zerstörung aus dem Stadtbild verschwinden sollte. So konnte man bald schon wieder den neuen Tempel bewundern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahr 05 n.d.l.M. durch einen Zauber die Mächte der Götter Rhûns störte, wäre Lerentia beinahe vollständig zerstört worden, als die Stadt teilweise abstürzte und mit den tiefer gelegenen Felsen kolidierte. Das Schlimmste konnte im letzten Augenblick noch verhindert werden, und nach Wiederherstellung Dianas Kräfte, erhob sich die Himmelsstadt erneut in ihre luftigen Höhen. In einigen tieferen Bereichen kam es bei diesem Unglück zu größeren Zerstörungen, und einige Wollmausweiden wurden auf diese Weise zerstört. Seither sind die tiefer gelegenen Bereiche Lerentias durch eine deutlich kleinteiligere Felsenlandschaft geprägt als vorher. Die Statik aller Gebäude Lerentias musste geprüft werden, bevor die nach Seiya evakuierte Bevölkerung in ihre Häuser zurückkehren konnte. Einige Gebäude mussten abgerissen werden, doch die Stadt wurde bis zum Ende des Sommers in ihren strahlenden Zustand zurückversetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem verheerenden Unglück im Saatmond 07 kam die erste Präsidentin Lerentias ums Leben, wodurch die für das Folgejahr angesetzten Wahlen vorgezogen werden mussten. Auch viele andere namenhafte Bewohner Lerentias starben bei den Vorfällen oder gelten seither als verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bevölkerung=&lt;br /&gt;
Die zumeist als friedliebend geltenden Bewohner der Himmelsstadt leben hauptsächlich in der hoch aufragenden Stadt; nur wenige bewohnen die Außenbezirke und abgelegeneren schwebenden Berge und begehbaren Wolken. Die außerhalb der Stadt wohnenden Bürger sind zumeist in der Land- und Wolkenwirtschaft tätig. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 3822 nach dem 59. Meteoriten wurden in der Stadt 376.833 Bewohner gezählt. Die Bevölkerungsanteile sind nach Rasse gegliedert in der folgenden Tabelle aufgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                         !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aviare]]                                       || 6,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                    || 1,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Feen]]                                        || 15,7%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                    || 10,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyle]]                                  || 2,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Lichtelfen]]                        || 9,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Malakhim]]                                 || 29,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pixie]]                                        || 17,5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sylphen]]                                   || 6,8%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Religion =&lt;br /&gt;
Wenn auch die Wichtigkeit aller rhûnschen Götter in Lerentia anerkannt wird, ist doch die Göttin der Liebe die wichtigste Göttin für Lerentia. Als Schutzpatronin der Himmelsgebiete hält sie eine sanfte Hand über ihre Schützlinge, lässt die Liebe in die Herzen ihrer Völker erstrahlen und ist dafür verantwortlich, dass die Himmelsstadt ihre majestätische Position über den Himmelsbergen einnimmt. Neben [[Nelaris]] ist Lerentia wohl das Gebiet, das die größten Veränderungen durchlebt hat, regiert doch inzwischen die dritte Göttin der Liebe, Diana, in Lerentia. Dies beweist aber nur, dass die Liebe viele Gesichter haben kann und nie die Herzen der Bewohner Rhûns verlässt, solange sie an die Liebe - und ihre derzeitige Inkernation Diana - glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätze ==&lt;br /&gt;
Die Liebe gibt es in vielerlei Form und ist eine der vielschichtigsten Emotionen. Die Liebe der Eltern zu ihren Kindern, der Kinder zu ihren Eltern, Geschwistern oder Freunden. Die romantische Liebe ist dabei nur eine der vielen Ausprägungsarten, die nicht mehr oder weniger wichtig ist als die Liebe zum Land oder die Liebe zum Haustapier. All diese Formen sind vor der Göttin gleichberechtigt und tragen zu einem friedlichen Miteinander bei. Jedoch kann es auch eine der grausamsten Emotionen sein, denn an einem gebrochenen Herzen ist schon manch einer gestorben. Die Göttin der Liebe bringt diese Liebe in die Welt, selbst wenn sie diese nur selten direkt beeinflusst. Durch Gebete, einen festen Glauben und liebevolle Rituale und Bräuche kann man die Liebe stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage == &lt;br /&gt;
Der Tag der Liebe - jetzt auch Dianatag genannt - ist der 21. [[Monat|Saatmond]] und fällt mit dem Frühlingsbeginn auf einen Tag. Dieses Fest wird meist im Kreis der Lieben, in Familie und unter Freunden begangen, sodass es eher private Feiern als große Feste an jenem Tage gibt. Liebende schenken sich an jenem Tag den [[Liebesapfel]] als Symbol der Zuneigung. Unter Freunden und Verwandten schenkt man an diesem Tage (aber auch zu anderen Gelegenheiten) einen Strauß Himmelsglöckchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie alle bewohner des Landes lieben auch die Lerentianer das Lichterfest, zudem die Fenster mit Lichterbögen und Kerzen geschmückt werden. Kaum ein Fenster bleibt in jenen Tagen dunkel, symbolisiert das Fest doch den Zeitpunkt, ab dem die Tage wieder länger werden. Die öffentlichen Hauptveranstaltungen dazu finden jedoch in [[Seiya]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangordnung im Tempel == &lt;br /&gt;
Im Tempel der Liebe herrscht eine recht einfache Rangordnung. So gelten alle Besucher des Tempels als gleichberechtigt, wobei Rasse, Geschlecht und Alter keinerlei Bedeutung haben. Ein respektvoller Umgang ist dort Grundvoraussetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten angehenden Priester beginnen ihren Weg mit dem in Lerentia herrschenden Wehr- und Tempeldienst, bei dem die jungen Erwachsenen als Helfer eingesetzt werden oder überall in der Stadt für soziale Aufgaben, wie Armenspeisung oder Besuche bei älteren Bewohnern, um für diese Einkäufe zu erledigen oder ihnen auch nur eine kleine Weile Gesellschaft zu leisten. Im Rahmen dieses Dienstes erfahren die jungen Erwachsenen in der Regel auch eine militärische Grundausbildung, durch die sie lernen sollen, worauf es bei der Verteidigung des Landes ankommt, sofern sie nicht durch andere moralische Bedenken eine solche Ausbildung für sich nicht mit dem Gewissen vereinbaren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tempeldienst entscheidet sich mancher Bewohner Lerentias für eine zeitweise oder längerfristige Arbeit im Tempel als Anwärter. Auch als Anwärter stehen vor allem soziale Aufgaben im Mittelpunkt, sie nehmen jedoch auch an den Gebetsstunden teil und kümmern sich um die Sauberkeit des Tempels.  Sind sie von gutem Herzen und erfüllen gewissenhaft ihre Pflichten, werden sie von Diana zu Priestern erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Priester kümmern sich um das Wohl der Tempelbesucher und Gläubigen, erledigen eine Vielzahl organisatorischer Aufgaben und stehen Ratsuchenden zur Seite, damit sie ihren Weg finden mögen. Auch die täglichen Gebete sind für sie von großer Bedeutung, gilt doch die Vermutung, dass die Macht der Liebesgöttin auch davon abhängt, wie stark man an sie glaubt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Priesterschaft werden drei Priester zu Hohepriestern bestimmt, die Diana als Ratgeber zur Seite stehen und die organisatorischen und finanziellen Geschicke des Tempels verwalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze des Tempels steht Diana selbst, die als Gottkönigin die weltlichen und geistlichen Geschicke ihres Landes leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Herrschaftssystem = &lt;br /&gt;
In Lerentia herrscht [[Diana]] als Göttin und Königin des Landes in einer konstitutionellen Monarchie. In der im Jahre 00 n.d.l.M. geschriebenen (und 01 durch Volksentscheid bestätigten) Verfassung wird das Parlament alle 10 Jahre in zwei Kammern gewählt, einer regierenden und einer kontrollierenden Kammer. Dem Parlament steht ein Präsident vor, der im Direktmandat alle 5 Jahre durch die Bewohner Lerentias gewählt wird. Ina, die erste Präsidentin, wurde im Jahr 00 n.d.l.M. ins Amt gewählt und regierte bis zu ihrem Tod im Saatmond 07. Die Präsidentschaft wird seither von ihrem Stellvertreter bis zu den Neuwahlen im Jahre 09 n.d.l.M. übernommen. Die Verfassungstreue des Parlaments und der Krone wird durch ein unabhängiges Gericht gewährleistet. Das himmlische Heer Lerentias, das aus den Tempel- und Wehrdienstleistenden gespeist wird, steht unter dem direkten Befehl Dianas. Über die gesamte Regentschaft Anaels war Luzifer Satise der oberste Heerführer der Heerscharen, doch seit der Regierungsübernahme Dianas wird diese Position von Cruxis ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wirtschaft = &lt;br /&gt;
Der Reichtum Lerentias beruht vor allem auf seinem Handelsgeschick und seiner herausragenden Lage. So führt einer der bedeutendsten Handelspässe nahe der lerentianischen Ländereien vorbei in die benachbarten Länder, der neben dem Seeweg als wichtigster Handelsweg nach Rhûn gilt. Daneben bietet Lerentia auch eine Vielzahl außergewöhnlicher Handelsgüter, die in vergleichbarer Qualität nur von wenigen Regionen Terruas angeboten werden können. So gelten die Seiden- und Mauswolltextilien Lerentias als besonders wertvolle Handelsware, da die Wollmaushaltung ein Alleinstellungsmerkmal der Region ist. Die lerentianischen Textilien zeichnen sich durch eine besondere Weichheit und feine Webart aus, sodass Kleidungsstücke aus Mauswolle selbst dem feinsten Nebel widerstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wolkenweide gilt wegen ihrer Klangeigenschaften als hervorragendes Holz zur Herstellung von Saiteninstrumenten. Weit über die Landesgrenzen hinaus sind die lerentianischen Harfen deshalb bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Wolkenweidenborke und einigen anderen Höhengewächsen lassen sich aber auch nützliche Arzneimittel und Kräutermischungen herstellen. Phönixtränen lassen sich dabei ausschließlich über den Tempel der Liebe beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der milde und magenschonende Kaffee der Himmelsstadt ist ein hochpreisiger Exportschlager. Neben Kaffee besteht der Lebensmittelexport vor allem aus Nixenvogelfleisch, Spyralhonig und Si’ku-Mus, das sich hervorragend als Aufstrich oder Chutney zu Fleisch eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lerentia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der fünf Gebiete [[Rhûn|Rhûns]] und als Himmelsstadt weit über seinen Nachbarregionen gelegen. [[Diana]] ist zwar nur zur Hälfte göttlicher Abstammung, hat jedoch die Aufgabe und Macht ihrer [[Anael|Mutter]] übernommen, die Stadt zu schützen und Lerentia am Himmel zu halten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Lerentia liegt in einer Fels- und Wolkenlandschaft, die sich über den [[Himmelsberge|Himmelsbergen]] erstreckt und mit diesen über die Schwebeberge verbunden ist. Die Stadt erhebt sich dabei in einer Höhe von ca. 3600 m, die zur Stadt gehörenden Gebiete liegen jedoch verteilt auf Höhen von 3000 bis 4000m. Lerentia und die damit verbundenen Schwebeberge werden durch die Magie ihrer Schutzgöttin in der Luft gehalten. So findet man nicht nur auf den schwebenden Bergen und Felsen einen sicheren Stand, sondern auch auf den stabilen Wolkenformationen. Wenn ein Unwetter mit hohen Cumuluswolken aufzieht, die an die festen Wolkenformationen Lerentias heranreichen, sollte man deshalb in diesen Gebieten besonders vorsichtig sein, da die Gefahr eines Absturzes besteht, da die Grenzen zwischen festen und nachgiebigen Wolken nicht immer klar ersichtlich sein müssen. Einige der schwebenden Berg- und Felsformationen sind durch Wurzelwerke miteinander verbunden und in den tieferen Lagen mit Moosen und Schlingpflanzen übersät. Im Zentrum der Stadt liegt die Quelle des [[Gjöll|Sylgjöll]], der sich mit seinen Geschwisterflüssen [[Gjöll|Ylgjöll]] aus Pyra und [[Gjöll|Gjöllhrid]] aus Nelaris im Tal der Friedensebene zum [[Gjöll]] vereint. Der Sylgjöll wird dabei vor allem aus der Feuchtigkeit der Wolkenberge gespeist, die sich in den Herbst- und Wintermonaten in den festen Wolkenformationen einlagert und durch die Frühjahrsschmelze verstärkt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt auf einigen der höher gelegenen Wolken- und Felsformationen verteilt, die zum Teil durch geschwungene Brücken miteinander verbunden sind. Die Häuser der Innenstadt ragen viele Stockwerke in die Höhe, um die geringe Fläche der Ländereien auszugleichen, und sind zumeist von Pflanzen bewachsen. Nicht selten finden sich auf den Hausdächern kleine Gärten. Die wichtigsten Hauptstraßen durchkreuzen die Stadt in gerader Linie und bilden die Form eines Sterns, in dessen Mitte der Stadtplatz thront. Im Zentrum dessen ragt eine Statue auf, die abbildet, wie die verstorbene Göttin Anael ihrer Tochter Diana das Protektorat über die Stadt überreicht. Daneben findet sich inzwischen eine Marmorsäule, auf der die Namen jener Lerentianer verewigt sind, die beim Angriff des Fremden Gottes ums Leben kamen. Gesäumt wird der Stadtplatz von [[Diana|Dianas]]  Tempel und dem Parlament. Wenn man dem Weg der Erleuchtung zwischen ihnen hindurch folgt, gelangt man schließlich zu den prachtvollen Gebäuden der Bibliothek, Universität und des Gerichts. Über den Weg des Friedens gelangt man zu einem elegant gestalteten Park, der zu den meisten Jahreszeiten von angenehmem Blumenduft erfüllt ist. Aber man findet auch eine ganze Reihe von Geschäften, die zumeist in den unteren Etagen der Wolkenkratzer untergebracht sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima == &lt;br /&gt;
Die Himmelsstadt liegt die meiste Zeit oberhalb der Wolken und ist für sein sonniges Wetter berühmt. Bei großen Unwetterfronten gerät die Stadt jedoch direkt ins Zentrum der aufziehenden Wolken. Lerentia wird bei solchen Stürmen rasch von dichtem Wolkennebel eingehüllt, dessen feine Wassertröpfchen durch fast alle Materialien dringen und jeden bis auf die Knochen durchweichen. Die Temperaturen sind im Frühling und Sommer zumeist in einem angenehmen Bereich (in etwa 10 bis 25 °C), wobei sie selten so hoch steigen, wie in den Ebenen des Landes. Im Winter dominieren in dieser Höhe vor allem kalte Luftmassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna== &lt;br /&gt;
Durch die Höhenlage Lerentias gedeihen vor allem höhenliebende [[Artenbestimmbuch#Flora|Gewächse]], wie man sie in den oberen Lagen der Himmels- und Schwebeberge findet. So konnte sich in Lerentia eine einzigartige Pflanzenvielfalt entwickeln, die sich an die magische Umgebung angepasst hat. Deswegen können nur wenige der hier wachsenden Pflanzen in tieferen Gebieten Rhûns wachsen. Besonders hervor stechen das silberne [[Wolkengras]] und die [[Wolkenweide|Wolkenweiden]], die sich silbrig-grün zwischen den Wolkenbergen erheben. Aber auch andere höhenliebende Pflanzen, wie [[Glücksstachel]], [[Himmelsglöckchen]], [[Iuna]] und die [[Si’ku|Si’ku-Bäume]], prägen das Bild der Himmelsstadt. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Si’ku gelten dabei auch als bevorzugter Lebensraum (und als Nahrungsquelle) für die [[Kilberäffchen]]. Außerhalb der Stadt werden [[Wollmäuse]] gezüchtet, die den Feen zur Wollproduktion dienen. Die Tiere scheinen außerdem ein instinktives Gespür dafür zu besitzen, wann sie sich durchlässigen Wolkenschichten nähern. Als Besonderheit gelten auch die [[Nixenvogel|Nixenvögel]] - diese besonders als keksliebende Delikatesse - und die [[Phönix|Phoenikae]], die für ihre heilenden Tränen bekannt sind und aus ihren eigenen Flammen erneut erstehen können. Auch andere Tiere findet man nur hier in Lerentia, wie die intelligenten sowie scheuen [[Greif|Greife]], als auch die sogenannten Glücksbärchis, da sie wie niedliche kleine Teddibären wirken, dabei handelt es sich tatsächlich um zutrauliche und überaus freundliche Tiere, mit denen man leicht Freundschaft schließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte = &lt;br /&gt;
Lerentia ist eines der ältesten Gebiete Rhûns. Kurz nach der Aufteilung des Landes in seine fünf Gebiete erhob die damalige Liebesgöttin [[Ilonia]] ihre Gebiete aus den später als Himmelsberge bekannt werdenden Bereichen und schuf damit die Schwebeberge und das Refugium Lerentias. Bald schon siedelten sich über den Wolken aus Ilonias Hand einige zumeist friedfertige Wesen an. Sie erkannte jedoch bald, dass diese Wesen außerhalb des Himmels unterlegen waren, legte einen starken Schutz um die wachsende Stadt und schuf noch weitere Rassen, die stark genug sein sollten, ihre Brüder und Schwestern vor den Zwistigkeiten zu schützen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Liebe der Göttin für ihren Bruder [[Vivi]] wuchs, übergab sie die Verwaltung der Stadt an die Sylphen, die damals mächtigsten Wesen, die sie hervorgebracht hatte und den Nymphen der anderen Städte ebenbürtig waren. Jedoch waren ihre Nymphen ebenso von Hochmut und Ehrgeiz zerfressen wie ihre Geschwisterrassen der anderen Gottheiten und wurden, als sie sich den Göttern gleich erklärten, von diesen geächtet und einem Großteil ihrer Kräfte beraubt. Durch diese Ereignisse war sie gezwungen, ihr Himmelsreich wieder selbst zu führen, doch noch immer war ihr das Herz schwer durch die unerwiderte Liebe zu ihrem Bruder, und die Last dieser Liebe ließ ihre Kräfte, vor allem aber ihren Lebensmut, langsam schwinden. So fasste sie den Entschluss, eine Nachfolgerin zu erschaffen, welche so reinen Herzens war, dass sie nicht denselben Fehler wie die Sylphen begehen würde. Kurz nachdem Anael so das Licht der Welt erblickte und die Aufgabe sowie die Macht Ilonias übernahm, nahm letztere sich das Leben und fand letztendlich Frieden im Vergessen, welches ihre Schwester Edana einer jeden verstorbenen Seele schenkte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die folgenden Jahrtausende waren von vielen Schicksalsschlägen, Katastrophen, Kriegen aber auch mindestens ebenso langen Friedenszeiten geprägt. Viele Aufzeichnungen aus jener Zeit sind jedoch der Zeit und dem Feuer zum Opfer gefallen, sodass sich nur noch wenig rekonstruieren lässt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überliefert wurde jedoch, dass es in den Jahren von 1934 bis 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag eine Nixenvögelplage gegeben hatte, die nicht nur sämtliche Kornspeicher der Stadt leer fraßen, sondern ihren Dreck überall hinterließen, sodass alle Wege mit rutschigen Hinterlassenschaften bedeckt wurden. Das Ende der Plage sollte schließlich durch eine Vogelpest kommen, die einen Großteil der Süßigkeiten liebenden Vögel ausmärzte. Die Freude unter der Bevölkerung war groß, die in den Jahren zuvor versucht hatten, durch Jagd den umtriebigen Vögeln Herr zu werden. Leider sollte sich im Laufe des Jahres 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag herausstellen, dass sich die Krankheit auch auf andere gefiederte Bewohner Lerentias übertrug. So wurde verzeichnet, dass vielen Aviaren und Malakhim die Federn ausgingen, viele Bewohner und verschiedenste Vögel daran starben. Als die Seuche Lerentia aus seinen Klauen entließ, war es deutlich dünner besiedelt, und es sollte fast 2000 Jahre dauern, bis sich die Rassen und Völker gänzlich erholt und die Himmelsstadt wieder in ganzer Pracht erstrahlte.&lt;br /&gt;
Im Jahr 00 n.d.l.M. wurde Anaels Tempel bei einem Angriff fremder Gottheiten zerstört. Neben der Liebesgöttin kamen dabei auch viele Priester und andere Vertraute der Gottkönigin ums Leben. Die göttliche Macht und die Schutzfunktion wurde auf die damals noch junge Diana übertragen. Mit erreichen der Volljährigkeit übernahm sie schließlich auch offiziell die Herrschaftsgeschicke Lerentias, die bis dahin ausschließlich von dem früher im Jahr geschaffenen Parlament ausgeübt wurden, das durch die erste Präsidentin Ina repräsentiert wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tempel der Liebe war gerade wieder errichtet worden, als im Jahr 03 n.d.l.M. bei einem Angriff durch Formwandler alle, die sich zu dem Zeitpunkt im Tempel aufhielten, Besucher wie Priester gleich, ermordet und der Tempel durch eine neuerliche Flammenbrunst versehrt wurde. Lediglich die Katakomben und Archive unter dem Tempel wurden von der Zerstörung verschont. Die Priesterschaft Dianas war zu dem Zeitpunkt auf gerade einmal 5 Priester und 3 Tempeldiener dezimiert worden. Zeitweise schien es fraglich, ob Diana den Tempel überhaupt wieder neu errichten wollte, doch sehnte sich die Bevölkerung ihr Symbol des Friedens und der Liebe zurück, während das Schandmal der Zerstörung aus dem Stadtbild verschwinden sollte. So konnte man bald schon wieder den neuen Tempel bewundern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als im Jahr 05 n.d.l.M. durch einen Zauber die Mächte der Götter Rhûns störte, wäre Lerentia beinahe vollständig zerstört worden, als die Stadt teilweise abstürzte und mit den tiefer gelegenen Felsen kolidierte. Das Schlimmste konnte im letzten Augenblick noch verhindert werden, und nach Wiederherstellung Dianas Kräfte, erhob sich die Himmelsstadt erneut in ihre luftigen Höhen. In einigen tieferen Bereichen kam es bei diesem Unglück zu größeren Zerstörungen, und einige Wollmausweiden wurden auf diese Weise zerstört. Seither sind die tiefer gelegenen Bereiche Lerentias durch eine deutlich kleinteiligere Felsenlandschaft geprägt als vorher. Die Statik aller Gebäude Lerentias musste geprüft werden, bevor die nach Seiya evakuierte Bevölkerung in ihre Häuser zurückkehren konnte. Einige Gebäude mussten abgerissen werden, doch die Stadt wurde bis zum Ende des Sommers in ihren strahlenden Zustand zurückversetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dem verheerenden Unglück im Saatmond 07 kam die erste Präsidentin Lerentias ums Leben, wodurch die für das Folgejahr angesetzten Wahlen vorgezogen werden mussten. Auch viele andere namenhafte Bewohner Lerentias starben bei den Vorfällen oder gelten seither als verschollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bevölkerung=&lt;br /&gt;
Die zumeist als friedliebend geltenden Bewohner der Himmelsstadt leben hauptsächlich in der hoch aufragenden Stadt; nur wenige bewohnen die Außenbezirke und abgelegeneren schwebenden Berge und begehbaren Wolken. Die außerhalb der Stadt wohnenden Bürger sind zumeist in der Land- und Wolkenwirtschaft tätig. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 3822 nach dem 59. Meteoriten wurden in der Stadt 376.833 Bewohner gezählt. Die Bevölkerungsanteile sind nach Rasse gegliedert in der folgenden Tabelle aufgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                         !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aviare]]                                       || 6,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                    || 1,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Feen]]                                        || 15,7%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                    || 10,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyle]]                                  || 2,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Lichtelfen]]                        || 9,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Malakhim]]                                 || 29,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pixie]]                                        || 17,5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sylphen]]                                   || 6,8%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Religion =&lt;br /&gt;
Wenn auch die Wichtigkeit aller rhûnschen Götter in Lerentia anerkannt wird, ist doch die Göttin der Liebe die wichtigste Göttin für Lerentia. Als Schutzpatronin der Himmelsgebiete hält sie eine sanfte Hand über ihre Schützlinge, lässt die Liebe in die Herzen ihrer Völker erstrahlen und ist dafür verantwortlich, dass die Himmelsstadt ihre majestätische Position über den Himmelsbergen einnimmt. Neben [[Nelaris]] ist Lerentia wohl das Gebiet, das die größten Veränderungen durchlebt hat, regiert doch inzwischen die dritte Göttin der Liebe, Diana, in Lerentia. Dies beweist aber nur, dass die Liebe viele Gesichter haben kann und nie die Herzen der Bewohner Rhûns verlässt, solange sie an die Liebe - und ihre derzeitige Inkernation Diana - glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätze ==&lt;br /&gt;
Die Liebe gibt es in vielerlei Form und ist eine der vielschichtigsten Emotionen. Die Liebe der Eltern zu ihren Kindern, der Kinder zu ihren Eltern, Geschwistern oder Freunden. Die romantische Liebe ist dabei nur eine der vielen Ausprägungsarten, die nicht mehr oder weniger wichtig ist als die Liebe zum Land oder die Liebe zum Haustapier. All diese Formen sind vor der Göttin gleichberechtigt und tragen zu einem friedlichen Miteinander bei. Jedoch kann es auch eine der grausamsten Emotionen sein, denn an einem gebrochenen Herzen ist schon manch einer gestorben. Die Göttin der Liebe bringt diese Liebe in die Welt, selbst wenn sie diese nur selten direkt beeinflusst. Durch Gebete, einen festen Glauben und liebevolle Rituale und Bräuche kann man die Liebe stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage == &lt;br /&gt;
Der Tag der Liebe - jetzt auch Dianatag genannt - ist der 21. [[Monat|Saatmond]] und fällt mit dem Frühlingsbeginn auf einen Tag. Dieses Fest wird meist im Kreis der Lieben, in Familie und unter Freunden begangen, sodass es eher private Feiern als große Feste an jenem Tage gibt. Liebende schenken sich an jenem Tag den [[Liebesapfel]] als Symbol der Zuneigung. Unter Freunden und Verwandten schenkt man an diesem Tage (aber auch zu anderen Gelegenheiten) einen Strauß Himmelsglöckchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie alle bewohner des Landes lieben auch die Lerentianer das Lichterfest, zudem die Fenster mit Lichterbögen und Kerzen geschmückt werden. Kaum ein Fenster bleibt in jenen Tagen dunkel, symbolisiert das Fest doch den Zeitpunkt, ab dem die Tage wieder länger werden. Die öffentlichen Hauptveranstaltungen dazu finden jedoch in [[Seiya]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangordnung im Tempel == &lt;br /&gt;
Im Tempel der Liebe herrscht eine recht einfache Rangordnung. So gelten alle Besucher des Tempels als gleichberechtigt, wobei Rasse, Geschlecht und Alter keinerlei Bedeutung haben. Ein respektvoller Umgang ist dort Grundvoraussetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten angehenden Priester beginnen ihren Weg mit dem in Lerentia herrschenden Wehr- und Tempeldienst, bei dem die jungen Erwachsenen als Helfer eingesetzt werden oder überall in der Stadt für soziale Aufgaben, wie Armenspeisung oder Besuche bei älteren Bewohnern, um für diese Einkäufe zu erledigen oder ihnen auch nur eine kleine Weile Gesellschaft zu leisten. Im Rahmen dieses Dienstes erfahren die jungen Erwachsenen in der Regel auch eine militärische Grundausbildung, durch die sie lernen sollen, worauf es bei der Verteidigung des Landes ankommt, sofern sie nicht durch andere moralische Bedenken eine solche Ausbildung für sich nicht mit dem Gewissen vereinbaren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tempeldienst entscheidet sich mancher Bewohner Lerentias für eine zeitweise oder längerfristige Arbeit im Tempel als Anwärter. Auch als Anwärter stehen vor allem soziale Aufgaben im Mittelpunkt, sie nehmen jedoch auch an den Gebetsstunden teil und kümmern sich um die Sauberkeit des Tempels.  Sind sie von gutem Herzen und erfüllen gewissenhaft ihre Pflichten, werden sie von Diana zu Priestern erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Priester kümmern sich um das Wohl der Tempelbesucher und Gläubigen, erledigen eine Vielzahl organisatorischer Aufgaben und stehen Ratsuchenden zur Seite, damit sie ihren Weg finden mögen. Auch die täglichen Gebete sind für sie von großer Bedeutung, gilt doch die Vermutung, dass die Macht der Liebesgöttin auch davon abhängt, wie stark man an sie glaubt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Priesterschaft werden drei Priester zu Hohepriestern bestimmt, die Diana als Ratgeber zur Seite stehen und die organisatorischen und finanziellen Geschicke des Tempels verwalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze des Tempels steht Diana selbst, die als Gottkönigin die weltlichen und geistlichen Geschicke ihres Landes leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Herrschaftssystem = &lt;br /&gt;
In Lerentia herrscht [[Diana]] als Göttin und Königin des Landes in einer konstitutionellen Monarchie. In der im Jahre 00 n.d.l.M. geschriebenen (und 01 durch Volksentscheid bestätigten) Verfassung wird das Parlament alle 10 Jahre in zwei Kammern gewählt, einer regierenden und einer kontrollierenden Kammer. Dem Parlament steht ein Präsident vor, der im Direktmandat alle 5 Jahre durch die Bewohner Lerentias gewählt wird. Ina, die erste Präsidentin, wurde im Jahr 00 n.d.l.M. ins Amt gewählt und regierte bis zu ihrem Tod im Saatmond 07. Die Präsidentschaft wird seither von ihrem Stellvertreter bis zu den Neuwahlen im Jahre 09 n.d.l.M. übernommen. Die Verfassungstreue des Parlaments und der Krone wird durch ein unabhängiges Gericht gewährleistet. Das himmlische Heer Lerentias, das aus den Tempel- und Wehrdienstleistenden gespeist wird, steht unter dem direkten Befehl Dianas. Über die gesamte Regentschaft Anaels war Luzifer Satise der oberste Heerführer der Heerscharen, doch seit der Regierungsübernahme Dianas wird diese Position von Cruxis ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wirtschaft = &lt;br /&gt;
Der Reichtum Lerentias beruht vor allem auf seinem Handelsgeschick und seiner herausragenden Lage. So führt einer der bedeutendsten Handelspässe nahe der lerentianischen Ländereien vorbei in die benachbarten Länder, der neben dem Seeweg als wichtigster Handelsweg nach Rhûn gilt. Daneben bietet Lerentia auch eine Vielzahl außergewöhnlicher Handelsgüter, die in vergleichbarer Qualität nur von wenigen Regionen Terruas angeboten werden können. So gelten die Seiden- und Mauswolltextilien Lerentias als besonders wertvolle Handelsware, da die Wollmaushaltung ein Alleinstellungsmerkmal der Region ist. Die lerentianischen Textilien zeichnen sich durch eine besondere Weichheit und feine Webart aus, sodass Kleidungsstücke aus Mauswolle selbst dem feinsten Nebel widerstehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wolkenweide gilt wegen ihrer Klangeigenschaften als hervorragendes Holz zur Herstellung von Saiteninstrumenten. Weit über die Landesgrenzen hinaus sind die lerentianischen Harfen deshalb bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Wolkenweidenborke und einigen anderen Höhengewächsen lassen sich aber auch nützliche Arzneimittel und Kräutermischungen herstellen. Phönixtränen lassen sich dabei ausschließlich über den Tempel der Liebe beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der milde und magenschonende Kaffee der Himmelsstadt ist ein hochpreisiger Exportschlager. Neben Kaffee besteht der Lebensmittelexport vor allem aus Nixenvogelfleisch, Spyralhonig und Si’ku-Mus, das sich hervorragend als Aufstrich oder Chutney zu Fleisch eignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Lerentia&amp;diff=502</id>
		<title>Lerentia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Lerentia&amp;diff=502"/>
				<updated>2017-10-01T21:00:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Rangordnung im Tempel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lerentia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der fünf Gebiete [[Rhûn|Rhûns]] und als Himmelsstadt weit über seinen Nachbarregionen gelegen. [[Diana]] ist zwar nur zur Hälfte göttlicher Abstammung, hat jedoch die Aufgabe und Macht ihrer [[Anael|Mutter]] übernommen, die Stadt zu schützen und Lerentia am Himmel zu halten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Lerentia liegt in einer Fels- und Wolkenlandschaft, die sich über den [[Himmelsberge|Himmelsbergen]] erstreckt und mit diesen über die Schwebeberge verbunden ist. Die Stadt erhebt sich dabei in einer Höhe von ca. 3600 m, die zur Stadt gehörenden Gebiete liegen jedoch verteilt auf Höhen von 3000 bis 4000m. Lerentia und die damit verbundenen Schwebeberge werden durch die Magie ihrer Schutzgöttin in der Luft gehalten. So findet man nicht nur auf den schwebenden Bergen und Felsen einen sicheren Stand, sondern auch auf den stabilen Wolkenformationen. Wenn ein Unwetter mit hohen Cumuluswolken aufzieht, die an die festen Wolkenformationen Lerentias heranreichen, sollte man deshalb in diesen Gebieten besonders vorsichtig sein, da die Gefahr eines Absturzes besteht, da die Grenzen zwischen festen und nachgiebigen Wolken nicht immer klar ersichtlich sein müssen. Einige der schwebenden Berg- und Felsformationen sind durch Wurzelwerke miteinander verbunden und in den tieferen Lagen mit Moosen und Schlingpflanzen übersät. Im Zentrum der Stadt liegt die Quelle des [[Gjöll|Sylgjöll]], der sich mit seinen Geschwisterflüssen [[Gjöll|Ylgjöll]] aus Pyra und [[Gjöll|Gjöllhrid]] aus Nelaris im Tal der Friedensebene zum [[Gjöll]] vereint. Der Sylgjöll wird dabei vor allem aus der Feuchtigkeit der Wolkenberge gespeist, die sich in den Herbst- und Wintermonaten in den festen Wolkenformationen einlagert und durch die Frühjahrsschmelze verstärkt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt auf einigen der höher gelegenen Wolken- und Felsformationen verteilt, die zum Teil durch geschwungene Brücken miteinander verbunden sind. Die Häuser der Innenstadt ragen viele Stockwerke in die Höhe, um die geringe Fläche der Ländereien auszugleichen, und sind zumeist von Pflanzen bewachsen. Nicht selten finden sich auf den Hausdächern kleine Gärten. Die wichtigsten Hauptstraßen durchkreuzen die Stadt in gerader Linie und bilden die Form eines Sterns, in dessen Mitte der Stadtplatz thront. Im Zentrum dessen ragt eine Statue auf, die abbildet, wie die verstorbene Göttin Anael ihrer Tochter Diana das Protektorat über die Stadt überreicht. Daneben findet sich inzwischen eine Marmorsäule, auf der die Namen jener Lerentianer verewigt sind, die beim Angriff des Fremden Gottes ums Leben kamen. Gesäumt wird der Stadtplatz von [[Diana|Dianas]]  Tempel und dem Parlament. Wenn man dem Weg der Erleuchtung zwischen ihnen hindurch folgt, gelangt man schließlich zu den prachtvollen Gebäuden der Bibliothek, Universität und des Gerichts. Über den Weg des Friedens gelangt man zu einem elegant gestalteten Park, der zu den meisten Jahreszeiten von angenehmem Blumenduft erfüllt ist. Aber man findet auch eine ganze Reihe von Geschäften, die zumeist in den unteren Etagen der Wolkenkratzer untergebracht sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima == &lt;br /&gt;
Die Himmelsstadt liegt die meiste Zeit oberhalb der Wolken und ist für sein sonniges Wetter berühmt. Bei großen Unwetterfronten gerät die Stadt jedoch direkt ins Zentrum der aufziehenden Wolken. Lerentia wird bei solchen Stürmen rasch von dichtem Wolkennebel eingehüllt, dessen feine Wassertröpfchen durch fast alle Materialien dringen und jeden bis auf die Knochen durchweichen. Die Temperaturen sind im Frühling und Sommer zumeist in einem angenehmen Bereich (in etwa 10 bis 25 °C), wobei sie selten so hoch steigen, wie in den Ebenen des Landes. Im Winter dominieren in dieser Höhe vor allem kalte Luftmassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna== &lt;br /&gt;
Durch die Höhenlage Lerentias gedeihen vor allem höhenliebende [[Artenbestimmbuch#Flora|Gewächse]], wie man sie in den oberen Lagen der Himmels- und Schwebeberge findet. So konnte sich in Lerentia eine einzigartige Pflanzenvielfalt entwickeln, die sich an die magische Umgebung angepasst hat. Deswegen können nur wenige der hier wachsenden Pflanzen in tieferen Gebieten Rhûns wachsen. Besonders hervor stechen das silberne [[Wolkengras]] und die [[Wolkenweide|Wolkenweiden]], die sich silbrig-grün zwischen den Wolkenbergen erheben. Aber auch andere höhenliebende Pflanzen, wie [[Glücksstachel]], [[Himmelsglöckchen]], [[Iuna]] und die [[Si’ku|Si’ku-Bäume]], prägen das Bild der Himmelsstadt. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Si’ku gelten dabei auch als bevorzugter Lebensraum (und als Nahrungsquelle) für die [[Kilberäffchen]]. Außerhalb der Stadt werden [[Wollmäuse]] gezüchtet, die den Feen zur Wollproduktion dienen. Die Tiere scheinen außerdem ein instinktives Gespür dafür zu besitzen, wann sie sich durchlässigen Wolkenschichten nähern. Als Besonderheit gelten auch die [[Nixenvogel|Nixenvögel]] - diese besonders als keksliebende Delikatesse - und die [[Phönix|Phoenikae]], die für ihre heilenden Tränen bekannt sind und aus ihren eigenen Flammen erneut erstehen können. Auch andere Tiere findet man nur hier in Lerentia, wie die intelligenten sowie scheuen [[Greif|Greife]], als auch die sogenannten Glücksbärchis, da sie wie niedliche kleine Teddibären wirken, dabei handelt es sich tatsächlich um zutrauliche und überaus freundliche Tiere, mit denen man leicht Freundschaft schließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte = &lt;br /&gt;
Lerentia ist eines der ältesten Gebiete Rhûns. Kurz nach der Aufteilung des Landes in seine fünf Gebiete erhob die damalige Liebesgöttin [[Ilonia]] ihre Gebiete aus den später als Himmelsberge bekannt werdenden Bereichen und schuf damit die Schwebeberge und das Refugium Lerentias. Bald schon siedelten sich über den Wolken aus Ilonias Hand einige zumeist friedfertige Wesen an. Sie erkannte jedoch bald, dass diese Wesen außerhalb des Himmels unterlegen waren, legte einen starken Schutz um die wachsende Stadt und schuf noch weitere Rassen, die stark genug sein sollten, ihre Brüder und Schwestern vor den Zwistigkeiten zu schützen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Liebe der Göttin für ihren Bruder [[Vivi]] wuchs, übergab sie die Verwaltung der Stadt an die Sylphen, die damals mächtigsten Wesen, die sie hervorgebracht hatte und den Nymphen der anderen Städte ebenbürtig waren. Jedoch waren ihre Nymphen ebenso von Hochmut und Ehrgeiz zerfressen wie ihre Geschwisterrassen der anderen Gottheiten und wurden, als sie sich den Göttern gleich erklärten, von diesen geächtet und einem Großteil ihrer Kräfte beraubt. Durch diese Ereignisse war sie gezwungen, ihr Himmelsreich wieder selbst zu führen, doch noch immer war ihr das Herz schwer durch die unerwiderte Liebe zu ihrem Bruder, und die Last dieser Liebe ließ ihre Kräfte, vor allem aber ihren Lebensmut, langsam schwinden. So fasste sie den Entschluss, eine Nachfolgerin zu erschaffen, welche so reinen Herzens war, dass sie nicht denselben Fehler wie die Sylphen begehen würde. Kurz nachdem Anael so das Licht der Welt erblickte und die Aufgabe sowie die Macht Ilonias übernahm, nahm letztere sich das Leben und fand letztendlich Frieden im Vergessen, welches ihre Schwester Edana einer jeden verstorbenen Seele schenkte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die folgenden Jahrtausende waren von vielen Schicksalsschlägen, Katastrophen, Kriegen aber auch mindestens ebenso langen Friedenszeiten geprägt. Viele Aufzeichnungen aus jener Zeit sind jedoch der Zeit und dem Feuer zum Opfer gefallen, sodass sich nur noch wenig rekonstruieren lässt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überliefert wurde jedoch, dass es in den Jahren von 1934 bis 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag eine Nixenvögelplage gegeben hatte, die nicht nur sämtliche Kornspeicher der Stadt leer fraßen, sondern ihren Dreck überall hinterließen, sodass alle Wege mit rutschigen Hinterlassenschaften bedeckt wurden. Das Ende der Plage sollte schließlich durch eine Vogelpest kommen, die einen Großteil der Süßigkeiten liebenden Vögel ausmärzte. Die Freude unter der Bevölkerung war groß, die in den Jahren zuvor versucht hatten, durch Jagd den umtriebigen Vögeln Herr zu werden. Leider sollte sich im Laufe des Jahres 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag herausstellen, dass sich die Krankheit auch auf andere gefiederte Bewohner Lerentias übertrug. So wurde verzeichnet, dass vielen Aviaren und Malakhim die Federn ausgingen, viele Bewohner und verschiedenste Vögel daran starben. Als die Seuche Lerentia aus seinen Klauen entließ, war es deutlich dünner besiedelt, und es sollte fast 2000 Jahre dauern, bis sich die Rassen und Völker gänzlich erholt und die Himmelsstadt wieder in ganzer Pracht erstrahlte.&lt;br /&gt;
Im Jahr 00 n.d.l.M. wurde Anaels Tempel bei einem Angriff fremder Gottheiten zerstört. Neben der Liebesgöttin kamen dabei auch viele Priester und andere Vertraute der Gottkönigin ums Leben. Die göttliche Macht und die Schutzfunktion wurde auf die damals noch junge Diana übertragen. Mit erreichen der Volljährigkeit übernahm sie schließlich auch offiziell die Herrschaftsgeschicke Lerentias, die bis dahin ausschließlich von dem früher im Jahr geschaffenen Parlament ausgeübt wurden, das durch die erste Präsidentin Ina repräsentiert wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tempel der Liebe war gerade wieder errichtet worden, als im Jahr 03 n.d.l.M. bei einem Angriff durch Formwandler alle, die sich zu dem Zeitpunkt im Tempel aufhielten, Besucher wie Priester gleich, ermordet und der Tempel durch eine neuerliche Flammenbrunst versehrt wurde. Lediglich die Katakomben und Archive unter dem Tempel wurden von der Zerstörung verschont. Die Priesterschaft Dianas war zu dem Zeitpunkt auf gerade einmal 5 Priester und 3 Tempeldiener dezimiert worden. Zeitweise schien es fraglich, ob Diana den Tempel überhaupt wieder neu errichten wollte, doch sehnte sich die Bevölkerung ihr Symbol des Friedens und der Liebe zurück, während das Schandmal der Zerstörung aus dem Stadtbild verschwinden sollte. So konnte man bald schon wieder den neuen Tempel bewundern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als im Jahr 05 n.d.l.M. durch einen Zauber die Mächte der Götter Rhûns störte, wäre Lerentia beinahe vollständig zerstört worden, als die Stadt teilweise abstürzte und mit den tiefer gelegenen Felsen kolidierte. Das Schlimmste konnte im letzten Augenblick noch verhindert werden, und nach Wiederherstellung Dianas Kräfte, erhob sich die Himmelsstadt erneut in ihre luftigen Höhen. In einigen tieferen Bereichen kam es bei diesem Unglück zu größeren Zerstörungen, und einige Wollmausweiden wurden auf diese Weise zerstört. Seither sind die tiefer gelegenen Bereiche Lerentias durch eine deutlich kleinteiligere Felsenlandschaft geprägt als vorher. Die Statik aller Gebäude Lerentias musste geprüft werden, bevor die nach Seiya evakuierte Bevölkerung in ihre Häuser zurückkehren konnte. Einige Gebäude mussten abgerissen werden, doch die Stadt wurde bis zum Ende des Sommers in ihren strahlenden Zustand zurückversetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dem verheerenden Unglück im Saatmond 07 kam die erste Präsidentin Lerentias ums Leben, wodurch die für das Folgejahr angesetzten Wahlen vorgezogen werden mussten. Auch viele andere namenhafte Bewohner Lerentias starben bei den Vorfällen oder gelten seither als verschollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bevölkerung=&lt;br /&gt;
Die zumeist als friedliebend geltenden Bewohner der Himmelsstadt leben hauptsächlich in der hoch aufragenden Stadt; nur wenige bewohnen die Außenbezirke und abgelegeneren schwebenden Berge und begehbaren Wolken. Die außerhalb der Stadt wohnenden Bürger sind zumeist in der Land- und Wolkenwirtschaft tätig. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 3822 nach dem 59. Meteoriten wurden in der Stadt 376.833 Bewohner gezählt. Die Bevölkerungsanteile sind nach Rasse gegliedert in der folgenden Tabelle aufgeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                         !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aviare]]                                       || 6,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                    || 1,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Feen]]                                        || 15,7%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                    || 10,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyle]]                                  || 2,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Lichtelfen]]                        || 9,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Malakhim]]                                 || 29,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pixie]]                                        || 17,5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sylphen]]                                   || 6,8%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Religion =&lt;br /&gt;
Wenn auch die Wichtigkeit aller rhûnschen Götter in Lerentia anerkannt wird, ist doch die Göttin der Liebe die wichtigste Göttin für Lerentia. Als Schutzpatronin der Himmelsgebiete hält sie eine sanfte Hand über ihre Schützlinge, lässt die Liebe in die Herzen ihrer Völker erstrahlen und ist dafür verantwortlich, dass die Himmelsstadt ihre majestätische Position über den Himmelsbergen einnimmt. Neben [[Nelaris]] ist Lerentia wohl das Gebiet, das die größten Veränderungen durchlebt hat, regiert doch inzwischen die dritte Göttin der Liebe, Diana, in Lerentia. Dies beweist aber nur, dass die Liebe viele Gesichter haben kann und nie die Herzen der Bewohner Rhûns verlässt, solange sie an die Liebe - und ihre derzeitige Inkernation Diana - glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätze ==&lt;br /&gt;
Die Liebe gibt es in vielerlei Form und ist eine der vielschichtigsten Emotionen. Die Liebe der Eltern zu ihren Kindern, der Kinder zu ihren Eltern, Geschwistern oder Freunden. Die romantische Liebe ist dabei nur eine der vielen Ausprägungsarten, die nicht mehr oder weniger wichtig ist als die Liebe zum Land oder die Liebe zum Haustapier. All diese Formen sind vor der Göttin gleichberechtigt und tragen zu einem friedlichen Miteinander bei. Jedoch kann es auch eine der grausamsten Emotionen sein, denn an einem gebrochenen Herzen ist schon manch einer gestorben. Die Göttin der Liebe bringt diese Liebe in die Welt, selbst wenn sie diese nur selten direkt beeinflusst. Durch Gebete, einen festen Glauben und liebevolle Rituale und Bräuche kann man die Liebe stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage == &lt;br /&gt;
Der Tag der Liebe - jetzt auch Dianatag genannt - ist der 21. [[Monat|Saatmond]] und fällt mit dem Frühlingsbeginn auf einen Tag. Dieses Fest wird meist im Kreis der Lieben, in Familie und unter Freunden begangen, sodass es eher private Feiern als große Feste an jenem Tage gibt. Liebende schenken sich an jenem Tag den [[Liebesapfel]] als Symbol der Zuneigung. Unter Freunden und Verwandten schenkt man an diesem Tage (aber auch zu anderen Gelegenheiten) einen Strauß Himmelsglöckchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie alle bewohner des Landes lieben auch die Lerentianer das Lichterfest, zudem die Fenster mit Lichterbögen und Kerzen geschmückt werden. Kaum ein Fenster bleibt in jenen Tagen dunkel, symbolisiert das Fest doch den Zeitpunkt, ab dem die Tage wieder länger werden. Die öffentlichen Hauptveranstaltungen dazu finden jedoch in [[Seiya]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangordnung im Tempel == &lt;br /&gt;
Im Tempel der Liebe herrscht eine recht einfache Rangordnung. So gelten alle Besucher des Tempels als gleichberechtigt, wobei Rasse, Geschlecht und Alter keinerlei Bedeutung haben. Ein respektvoller Umgang ist dort Grundvoraussetzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten angehenden Priester beginnen ihren Weg mit dem in Lerentia herrschenden Wehr- und Tempeldienst, bei dem die jungen Erwachsenen als Helfer eingesetzt werden oder überall in der Stadt für soziale Aufgaben, wie Armenspeisung oder Besuche bei älteren Bewohnern, um für diese Einkäufe zu erledigen oder ihnen auch nur eine kleine Weile Gesellschaft zu leisten. Im Rahmen dieses Dienstes erfahren die jungen Erwachsenen in der Regel auch eine militärische Grundausbildung, durch die sie lernen sollen, worauf es bei der Verteidigung des Landes ankommt, sofern sie nicht durch andere moralische Bedenken eine solche Ausbildung für sich nicht mit dem Gewissen vereinbaren können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tempeldienst entscheidet sich mancher Bewohner Lerentias für eine zeitweise oder längerfristige Arbeit im Tempel als Anwärter. Auch als Anwärter stehen vor allem soziale Aufgaben im Mittelpunkt, sie nehmen jedoch auch an den Gebetsstunden teil und kümmern sich um die Sauberkeit des Tempels.  Sind sie von gutem Herzen und erfüllen gewissenhaft ihre Pflichten, werden sie von Diana zu Priestern erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Priester kümmern sich um das Wohl der Tempelbesucher und Gläubigen, erledigen eine Vielzahl organisatorischer Aufgaben und stehen Ratsuchenden zur Seite, damit sie ihren Weg finden mögen. Auch die täglichen Gebete sind für sie von großer Bedeutung, gilt doch die Vermutung, dass die Macht der Liebesgöttin auch davon abhängt, wie stark man an sie glaubt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Priesterschaft werden drei Priester zu Hohepriestern bestimmt, die Diana als Ratgeber zur Seite stehen und die organisatorischen und finanziellen Geschicke des Tempels verwalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze des Tempels steht Diana selbst, die als Gottkönigin die weltlichen und geistlichen Geschicke ihres Landes leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Herrschaftssystem = &lt;br /&gt;
In Lerentia herrscht [[Diana]] als Göttin und Königin des Landes in einer konstitutionellen Monarchie. In der im Jahre 00 n.d.l.M. geschriebenen (und 01 durch Volksentscheid bestätigten) Verfassung wird das Parlament alle 10 Jahre in zwei Kammern gewählt, einer regierenden und einer kontrollierenden Kammer. Dem Parlament steht ein Präsident vor, der im Direktmandat alle 5 Jahre durch die Bewohner Lerentias gewählt wird. Ina, die erste Präsidentin, wurde im Jahr 00 n.d.l.M. ins Amt gewählt und regierte bis zu ihrem Tod im Saatmond 07. Die Präsidentschaft wird seither von ihrem Stellvertreter bis zu den Neuwahlen im Jahre 09 n.d.l.M. übernommen. Die Verfassungstreue des Parlaments und der Krone wird durch ein unabhängiges Gericht gewährleistet. Das himmlische Heer Lerentias, das aus den Tempel- und Wehrdienstleistenden gespeist wird, steht unter dem direkten Befehl Dianas. Über die gesamte Regentschaft Anaels war Luzifer Satise der oberste Heerführer der Heerscharen, doch seit der Regierungsübernahme Dianas wird diese Position von Cruxis ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wirtschaft = &lt;br /&gt;
Der Reichtum Lerentias beruht vor allem auf seinem Handelsgeschick und seiner herausragenden Lage. So führt einer der bedeutendsten Handelspässe nahe der lerentianischen Ländereien vorbei in die benachbarten Länder, der neben dem Seeweg als wichtigster Handelsweg nach Rhûn gilt. Daneben bietet Lerentia auch eine Vielzahl außergewöhnlicher Handelsgüter, die in vergleichbarer Qualität nur von wenigen Regionen Terruas angeboten werden können. So gelten die Seiden- und Mauswolltextilien Lerentias als besonders wertvolle Handelsware, da die Wollmaushaltung ein Alleinstellungsmerkmal der Region ist. Die lerentianischen Textilien zeichnen sich durch eine besondere Weichheit und feine Webart aus, sodass Kleidungsstücke aus Mauswolle selbst dem feinsten Nebel widerstehen können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wolkenweide gilt wegen ihrer Klangeigenschaften als hervorragendes Holz zur Herstellung von Saiteninstrumenten. Weit über die Landesgrenzen hinaus sind die lerentianischen Harfen deshalb bekannt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus Wolkenweidenborke und einigen anderen Höhengewächsen lassen sich aber auch nützliche Arzneimittel und Kräutermischungen herstellen. Phönixtränen lassen sich dabei ausschließlich über den Tempel der Liebe beziehen.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der milde und magenschonende Kaffee der Himmelsstadt ist ein hochpreisiger Exportschlager. Neben Kaffee besteht der Lebensmittelexport vor allem aus Nixenvogelfleisch, Spyralhonig und Si’ku-Mus, das sich hervorragend als Aufstrich oder Chutney zu Fleisch eignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pyra ist eine der fünf bekannten Städte [[Rhûn|Rhûns]]. Sie wurde von der Fruchtbarkeitsgöttin [[Alea]] gegründet und ist der Überlieferung nach die Stadt, die sich zur Zeit der Entstehung der Rassen am rasantesten entwickelt hat. Als Sündenpfuhl Rhûns ist sie die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate im ganzen Land. Nach dem letzten Meteoriteneinschlag gab Alea die weltliche Regierung ihres Gebiets ab, sodass mittlerweile [[Leiripa]] als Alleinherrscherin in Pyra regiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Namen hat die Stadt von dem Vulkan Pyra, in dessen Innern sie erbaut wurde. So wurde über die Jahrhunderte aus “die Stadt im Berg Pyra” einfach “die Stadt Pyra”. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Im Nordwesten des Landes zieht sich die Gebirgskette der [[Schwefelberge]] gen Südosten, wo sie bald auf die [[Himmelsberge]] trifft. Diese beiden Gebirgsketten werden oft als ein und dasselbe Gebirge gesehen, was allerdings eine falsche Annahme ist. Tatsächlich haben einige pyranische Forscher und Geologen Beweise erbracht, dass es zwei verschiedene Gebirgszüge sind. Während die Himmelsberge aus diversen Faltungen des Landes entstanden (vielleicht hatte da auch die Göttin [[Ilonia]] ihre Finger im Spiel), sind die Schwefelberge rein vulkanischen Ursprungs. Sie sind einander lediglich so nahe, dass sie beinahe miteinander verschmelzen. Inmitten des Schwefelgebirges befindet sich der Vulkan in dessen Innern die Stadt Pyra prosperiert. Der Vulkan ist mit seinen ca. 2.141 Metern der höchste Berg des gesamten Gebirgszugs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die übrigen Vulkane der Schwefelberge, derer es durchaus noch einige wenige zwischen den Bergen des Gebirgszugs gibt, sind noch immer aktiv und hüllen die Gegend zuweilen in warme Dampfschwaden, die über die Täler  schweben. Über die Jahrhunderte hinweg brechen diese Vulkane auch gelegentlich aus, anders als der Berg Pyra, der von Aleas Kräften gezähmt wird und mit seitlichen Schächten versehen wurde, durch die der Druck der Magmakammer bei Bedarf abgelassen werden kann. Einige Zwerge sind spezialisiert darauf diese Schächte zu warten und gegebenenfalls nach Anweisungen des Tempels neu anzulegen, falls einer durch erkaltete Magma unbrauchbar geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bergen befinden sich viele Täler, die zum Teil für Agrarwirtschaft genutzt werden, teilweise bewohnt und teilweise ungenutzt sind. Einige davon sind nur über das weit verzweigte Tunnelsystem innerhalb der Berge erreichbar, da die Felswände um sie herum derart steil abfallen, dass man das Tal nur mit einem Sturz in die Tiefe erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pyras Vulkan hat der [[Gjöll|Ylgjöll]] seine Quelle, welcher sich durch das Schwefelgebirge schlängelt und sich zunächst mit dem [[Gjöll|Gjöllthra]] aus der Friedensebene und dann mit dem [[Gjöll|Svolgjöll]] aus dem Düstermoor vereint um schließlich zusammen mit dem [[Gjöll|Sylgjöll]] und dem [[Gjöll|Gjöllhrid]] den [[Gjöll]] zu bilden, welcher durch [[Seiya]] hindurch in die [[Manosse|Manossianische See]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Die Stadt Pyra ist hauptsächlich der Baukunst der Zwerge entsprungen, die in dem Vulkankrater ein wahres Kunstwerk geschaffen haben. Sie ist an der Kraterwand entlang in 197 Ebenen angelegt, deren Durchmesser leicht variieren, sodass sie im Querschnitt dezent an ein Stundenglas erinnern. Die vielen Ebenen der Stadt werden durch unzählige Treppen, aber auch Flaschenzüge, magische Aufzüge, Rutschen und Tunnel miteinander verbunden, die in einem nahezu undurchdringbaren Durcheinander angelegt sind. Nicht selten gehen Neulinge in der Stadt verloren, weil sie sich einmal in der Treppe geirrt haben. Die Tunnel reichen zudem in einem weit verzweigten System tief in die Berge hinein und beschränken sich dabei bei weitem nicht nur auf den Berg Pyra selbst. In vielen dieser Tunnel finden sich Wohnhöhlen, versteckte Läden für allerlei suspekte Gegenstände und Substanzen und andere Dinge, die in anderen Teilen Rhûns verpönt wären.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Kraterboden, mit einem Durchmesser von ca. 1.000 Metern, liegt am Grund des Kraters, wo sich auch die einzigen wirklich freistehenden Gebäude der Stadt befinden. Hier sind der Großteil an Läden, Werkstätten, Schenken, Spelunken und Bordellen angesiedelt. Allerdings gibt es zwischen den vielen Wohnringen auch einige Ebenen, auf denen sich ebenfalls viele Geschäftsläute mit ihren Verkaufsräumen niedergelassen haben. Wenn man weiß, wo man suchen muss, finden sich auch zwischen den Wohnhäusern einige Spelunken und vor allem Bordelle. In einer etwa 150 Meter breiten Krempe am Rande des Platzes, stützen etliche Säulen die erste Wohnebene ab, welche wesentlich schmaler ist als die Ebene des Kraterbodens. So sind nur die mittleren 700 Meter des Platzes nach oben hin offen und ermöglichen so den Blick die 197 Ebenen hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzstück des Kraterbodens ist der kolossale Tempel der Alea, welcher im Norden des Kraters direkt an den sechseckigen Stadtplatz grenzt. Direkt daneben findet sich das ‘Haus der Sinne’, das größte und bestangesehene Bordell Pyras. Im Süden liegt dagegen das sogenannte Kampfviertel. Prunkstück dieses Bereichs ist die gewaltige Arena, in der regelmäßig Gladiatorenkämpfe zur Belustigung des Volkes stattfinden. Allerdings kämpfen hier auch Häftlinge aus dem angrenzenden Kerker des Öfteren um ihre Freiheit. Die gegenüberliegende Stadtwache sorgt dabei so gut es ihr möglich ist für die Sicherheit der Pyraner und reibungslose Abläufe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den vielen Einzelhäusern auf dem Kraterboden, wurden einige größere Wohnkomplexe angelegt. Diese gehören hauptsächlich den alten Zwergenclans, die maßgeblich am Bau der Stadt beteiligt waren. Sie sind von hohen Mauern umschlossen und werden schwer bewacht. Es ist praktisch unmöglich einen solchen Komplex käuflich zu erwerben, da sie von den Zwergen eifersüchtig gehütet werden und von Generation zu Generation vererbt werden. Über den Prunk und Reichtum dieser Wohnanlagen weiß ein jeder zu berichten, der von diesen Zwergen in ihre Hallen eingeladen wurde und sich ihr endloses Prahlen angehört hat.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die ersten 66 Ebenen, die sich vom Stadtplatz aus etwa 460 Meter kegelförmig in die Höhe winden, haben in sich eine Höhe von durchschnittlich 6,5 Metern. Allerdings haben die Wohnräume nur eine Höhe von etwas 2,5 Metern während das restliche Gestein zum Erhalt der Statik des Berges dienen. Diese Wohnhöhlen gelten als Wohnraum für die eher ärmliche bzw. geringverdienende Bevölkerung. Ebene 66 hat nur noch einen Durchmesser von knapp 400 Metern. Über ihr wurde ein Ring aus Wasserspeiern in den Fels gehauen, welche mit einer großen Menge Magie angereichert wurden und im Falle eines Ausbruchs ein magisches Kraftfeld erzeugen, um die höher gelegenen Ebenen zu schützen. Doch auch die unteren Ebenen bleiben im Katastrophenfall nicht ungeschützt. Drei Säulenringe stützen die Ebenen vom Stadtplatz aus ab. In diese Säulen wurden diverse Schutzzauber eingewebt, welche wie die Wasserspeicher Kraftfelder erzeugen, wenn sie aktiviert werden, um das Volk zu schützen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die folgenden 112 Ebenen wurden kontinuierlich höher angelegt, sodass sie schließlich eine Höhe von bis zu 15 Metern erreichen. Die durchschnittliche Breite dieser Ebenen variiert allerdings oft, sodass einige immer wieder durch Säulen von den darunterliegenden Ebenen gestützt werden. Auch hier finden sich etliche Schutzzauber in diesen Säulenringen, die weitere Kraftfelder erzeugen, falls die Wasserspeier einmal versagen. Generell kann man davon ausgehen, dass mit der Höhe der Wohnebene auch das Einkommen der Bürger steigt. Während sich zunächst noch viele kleinere Einfamilienhäuser und Wohnkomplexe mit diversen Einzelwohnungen finden, werden die Häuser in den oberen 50 Ebenen dieses Bereichs immer größer und prunkvoller.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für alle Ebenen bis zu dieser Höhe gilt allerdings, dass die Häuser nicht freistehend sind, sondern tief in die Felsen des Vulkans gehauen wurden. Daher ist es von außen unmöglich zu sagen, wie groß die Behausungen in Wahrheit sind, denn sie können sich mehrere dutzend Meter in den Felsen hinein erstrecken. Einige Bewohner haben den Fels allerdings so behauen (lassen), dass es so aussieht, als würden ihre Häuser ein Stück weit aus dem Fels heraus ragen. Andere wiederum haben sich Immobilien erworben, die über zwei bis drei Ebenen hinweg übereinander stehen und diese zu einem einzigen Anwesen verschmolzen. Auch einige Drachenhorte reichen über mehrere Ebenen hinweg und sind zudem mit einem Balkon ausgestattet, welcher es den Echsen gestattet sich in die Lüfte zu schwingen und wieder zu landen. Diese Balkone erfreuten sich schließlich weiter Beliebtheit und wurden auch an anderen Wohnhäusern und öffentlichen Plätzen angebaut, um einen besseren Ausblick in den Krater zu ermöglich.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die letzten knapp 300 Meter des Vulkankraters teilen sich auf 14 Ebenen mit einer Höhe von bis zu 20 Metern auf. Hier wurde der Krater an der Nordwand trichterförmig behauen um längere Flächen anzulegen, auf denen die Anwesen der reichen Herrschaften ein gutes Stück aus dem Felsen heraus ragen und trotzdem noch Platz für einen Garten lassen. Die Südwand des Kraters führt dagegen weiter relativ steil nach oben, weist allerdings 2 zusätzliche Ebenen auf, da sie höher ist als die Nordwand.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sonnenlicht fällt durch den offenen Krater lediglich auf die obersten Ebenen an der Nordseite des Kraters. Die dort erbauten Anwesen sind daher besonders begehrt bei den Reichen und Mächtigen, wechseln aber nur sehr selten ihren Besitzer. Sie gelten als Prestigeobjekt und gehören mittlerweile den Ältesten Familien Pyras. Der Rest des Kraters, liegt dagegen immer im Schatten bis hin zu völliger Dunkelheit. Durchbrochen wird diese Dunkelheit von unzähligen Leuchtkristallen, die in den Kraterwänden natürlich wachsen und teilweise für Lampen und Laternen geerntet werden. Allerdings werden auch Irrlichter gerne eingefangen und zu ihrem Unmut als Lichtspender genutzt. Immer wieder leuchtet es in den Tunneln rötlich, wobei ein fehlendes Flackern bereits verrät, dass es sich hier nicht gewöhnliche oder magische Feuer handelt. Dieses Leuchten stammt aus vereinzelten, offen liegenden Magmakammern, die neben einer immensen Hitze ihr ruhiges, rotes Licht verströmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich sind offene Holz- und Kohlefeuer in Pyra verboten, da die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung mit eventueller Todesfolge zu hoch ist. Die Kochstellen der Wohnhöhlen sind an das zentrale Belüftungssystem angeschlossen, sodass nur dort eine Flamme entfacht werden kann und darf. Wer sich nicht an dieses Verbot hält und sich dabei auch noch erwischen lässt, wird von den Stadtwachen in spezielle Zellen geworfen, in denen kleine Feuer brennen und der dichte Rauch das Atmen sehr erschwert. Wer diesen Zellenaufenthalt überlebt, lässt sich durch die Folgen der Rauchvergiftung nicht ein zweites Mal darum bitten, das Feuerverbot einzuhalten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Trinkwasser in Pyra gilt als besonders schmackhaft, da es durch mehrere Lagen des Vulkangesteins gefiltert wird und einen hohen Reinheitsgrad hat. Innerhalb der Stadt wird es durch ein ausgeklügeltes Rohrsystem zu den Behausungen transportiert und sogar bis weit in die Tunnel hinein gepumpt. Es wird allerdings deutlich davon abgeraten Wasser aus anderen Quellen zu trinken, da viele andere Wasservorkommen, wie zum Beispiel die heißen Quellen, sehr schwefelhaltig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sehenswürdigkeiten===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Plateau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort der schlichten Schönheit, der bei geringer vulkanischer Aktivität und passendem Wetter eine atemberaubende Aussicht bietet. Es ist eine natürlich entstandene Hochebene außerhalb des Berges. Hier oben ist es einem möglich, anders als innerhalb des Berges, frei durchzuatmen. An Tagen mit guten Wetterbedingungen kann man zwischen den Ausläufern des Schwefelgebirges hindurch hinaus in Richtung der Stadt [[Seiya]] blicken. Zur Rechten erkennt man an solchen Tagen noch die Ausläufer des [[Düstermoor|Düstermoors]], zur Linken erstreckt sich die weite Fläche der [[Friedensebene]]. Manchmal kann man sogar gerade heraus die ersten Häuser der Hafenmetropole erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die heißen Quellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; haben ihren Ursprung in tieferen Gesteinsschichten, wo sich das Wasser durch die Nähe zu den Magmaströmen erhitzt und sich schließlich mit Schwefel angereichert in Becken sammelt, die in einigen Kammern im Innern des Vulkans entstanden sind. Die Becken mit einer Entfernung von mindestens 500 m zu den Magmaströmen sind dabei zum Baden geeignet, näher an der vulkanischen Aktivität gelegene Quellen sind dafür zu heiß. Inzwischen wird dieses besonders heiße Thermalwasser und der dort entstehende Wasserdampf für die Heizung der oberen Ringe sowie die Warmwasserzufuhr aller Bereiche der Stadt genutzt, was auch ein Überfließen der natürlichen Becken verhindert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allgemein sind die heißen Quellen ein beliebter Badeort geworden, da das Wasser, welches reich an allerlei Mineralien ist, die körperliche und geistige Gesundheit fördern soll. Zudem hilft die Hitze starke Verspannungen zu lösen. Während also die wohl temperierte Hauptquelle vor allem zur  Entspannung und dem Knüpfen und der Festigung sozialer Kontakte genutzt wird, gibt es außerdem abgeschiedene, kleinere Becken, die eher für etwas lauschigere Stunden genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Steingärten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden 3721 v.d.l.M. von einigen einheimischen Künstlern angelegt, die der Stadt etwas Abwechslung und Vielfalt verleihen wollten, wenn denn schon bunte Gärten mit farbenfrohen, wohlduftenden Blumen aufgrund der mangelnden Sonneneinstrahlung nicht möglich und oft auch unerwünscht waren. So wurde ein Garten aus Felsstücken angelegt, die in unterschiedlichen Größen und Formen in einer der größeren Höhlen angeordnet wurden. Die Felsen bieten Sichtschutz zwischen den einzelnen Gebieten des Gartens, aber auch einige Sitzgelegenheiten und ansprechende Formen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Tempel Aleas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das Herzstück des Vulkankraters. Das riesige und dennoch äußerst anmutige Gebäude zu Ehren der Fruchtbarkeits- und Kriegsgöttin Pyras erstrahlt in weißem Marmor, der jede Lichtquelle aufzusaugen und um ein Vielfaches zu verstärken scheint. Das ehrfurchtgebietende Gebäude ist überwiegend am Rande des nach oben offen liegenden Platzes  gebaut, ein Teil liegt allerdings auch unter dem Vorsprung auf dem die erste Wohnebene liegt. Über einen Tunnel gelangt man schließlich in die berüchtigten Gärten des Tempels, die in einem verborgenen Tal außerhalb des Berges angelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Da sich Pyra in einem Vulkan befindet, sind die Temperaturen das ganze Jahr über recht ähnlich - heiß! Die unteren Ebenen würden eher einer Sauna mit Temperaturen zwischen 60 und 70 °C gleichen, wenn es nicht das gut durchdachte System aus Lüftungsschächten und Rohrleitungen geben würde, die die Hitze ableiten und frische Luft hinein lassen. Die Abwärme wird in die umliegenden Tunnel geleitet, um sie auf 25 °C zu erwärmen. So herrschen auf allen Ebenen ähnliche Temperaturen die ab und zu leicht zwischen 30 und 35 °C schwanken. Auch im Winter wird es nie wirklich kalt in der Stadt nur die höchsten Ebenen können im tiefsten Winter einmal Temperaturen von vergleichsweise ungemütlichen 10 - 15 °C verzeichnen. Es gibt allerdings einige Mechanismen im städtischen Belüftungssystem, die dafür Sorgen, dass die Abwärme aus dem Vulkaninnern nicht nur in die umliegenden Tunnel geleitet wird, sondern auch in die höheren Ebenen, sodass die oberen Anwesen noch immer mit ausreichend Wärme versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem wo man sich aufhält verändert sich auch die Luftfeuchtigkeit. In den Tunneln sammelt sich oft so viel Feuchtigkeit, dass ganze Fluchten glitschig nass sind, während andere Tunnel unheimlich trocken sind und das Atmen beinahe unangenehm wird. Im Krater selbst ist es immer recht schwül, was sich in den oberen Ebenen etwas bessert, da durch die Krateröffnung gelegentlich mal ein laues Lüftchen herein weht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna==&lt;br /&gt;
Da die Stadt inmitten eines Berges liegt und in den Felsen des selben gehauen wurde, findet sich hier freilich keine Erde, auf der sich Pflanzen ausbreiten könnten, was den Ort recht grau und karg erscheinen lässt. Nur gelegentlich, in den feuchteren Tunneln finden sich einige hartnäckige Steinmoose. Ansonsten ist der Stein zu trocken und hart, als dass sich dort Pflanzen ansiedeln könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem der ewige Stein Pyras zu grau ist, der hat sich die nährstoffreiche Vulkanerde in den heimischen Garten geholt um dort einige Blumen, Sträucher und Kräuter anzupflanzen. Unter den Anhängern Aleas findet sich das [[Aleafeuer]] auch gerne in den Hobbygärten, auch wenn es schwer zu pflegen und unmöglich zu züchten ist. Die Besitzer dieser Kleingärten zweckentfremden nicht selten die Lüftungsschächte der Stadt um etwas Sonnenlicht für ihre Blumen zu ergattern. Das wohl berühmteste Beispiel dieser selbstangelegten, grünen Augenweiden, ist die Efeuwand am Stadtplatz, die dereinst von der Hexe [[Shanya Anyuri]] angepflanzt wurde, die darin bestrebt war ganz Pyra in einem grünen Glanz erstrahlen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht das an den Außenhängen Pyras aus, sowie auf den anderen Hängen der Schwefelberge und den vielen, teilweise versteckten Tälern. Hier draußen findet sich nicht nur äußerst fruchtbare Vulkanerde, sondern auch entsprechende Bepflanzung. Hier wächst wild das Aleafeuer, viele verschiedene Kräuter und einige anderen Wildblumen, die sich in den Bergen heimisch fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es an den Südhängen viele Wein- und Kaffeeplantagen, die einen ausgezeichneten Ruf im Land haben. Auch andere Lebensmittel werden auf den Plantagen der Hänge und in den Tälern angebaut, an die ausreichend Licht gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fauna der Stadt und den umliegenden Tunneln ist dafür erstaunlich Vielfältig. Von den winzigen [[Feuerzwergechse|Feuerzwergechsen]], über [[Nekromantensalamander]], bis hin zur [[Reitechse]], finden sich hier Reptilien unterschiedlicher Größe und Gefahrenstufe. Als besonders giftig und gefährlich gelten die verschiedenen Skorpionarten von, [[Doppelschweif Skorpion|Doppelschweif Skorpionen]] über [[Sichelskorpion|Sichelskorpione]] bis hin zum gefürchteten [[Mantikor]]. Generell kann man aber durchaus sagen, dass alles was in Pyra überlebt, dies tut weil es sich zu wehren weiß. Oder weil es trotz aller Widrigkeiten die Hitze des Vulkans liebt, wie es etwa der [[Satyrnkäfer]] tut, der in kleinen Schwärmen an den Lavaströmen zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Tunnel finden sich schließlich weniger gefährliche Tiere. Einige Singvögel wie der [[Flitzpieper]] fühlen sich in den luftigen Höhen der Berge sehr heimisch. Auch Bergziegen und Geißböcke finden sich hier draußen zu Hauf und werden gerne gezähmt um als Nutztiere für Milchprodukte und Fleisch zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
Bis heute ist der Vulkan in dem Pyra erbaut wurde aktiv doch Alea sorgt mit ihrer Macht dafür, dass er schläft und für die Pyraner bewohnbar bleibt. Dennoch spuckt er immer wieder ein feuriges Inferno aus, wenn Alea ihr Feuer nicht unter Kontrolle hat, was glücklicherweise sehr selten der Fall ist. In diesen seltenen Katastrophenfällen sterben nicht nur jedes Mal etliche Bewohner der Stadt, auch die Sachbeschädigung ist immens, sodass unter anderem die Annalen der Stadt mehrere Male völlig der Magma zum Opfer gefallen sind. Eine genaue Erzählung der Geschichte Pyras ist daher nicht mehr vorhanden, auch wenn die pyranischen Chronisten immer wieder bemüht sind die Geschichte aus ihrer Erinnerung heraus nieder zu schreiben, was diese Aufzeichnungen besonders unzuverlässig und objektiv macht. Der letzte Vulkanausbruch im Jahre 05 n.d.l.M. zerstörte ein weiteres Mal die jüngsten Aufzeichnungsversuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der jüngeren Geschichte ist allerdings noch bekannt, dass [[Edana]] ihre Schwester Alea im [[Monat|Eismond]] 3823 v.d.l.M. unter falschen Vorwänden zu einer Schlacht in [[Nelaris]] verlockte. So nutzte die Herrin des Todes eine alte Fehde zwischen Alea und dem Waldgott [[Vivi]] aus, um ihre eigene Rechnung mit ihrem Bruder zu begleichen. Tausende Pyraner folgten den beiden Göttinnen in die Schlacht und beinahe schien sie gar zu gunsten der Vulkanbewohner entschieden zu werden, wenn nicht [[Anael]] mit ihrem Heer eingegriffen hätte um ihrem Onkel zur Seite zu stehen. Für Vivi allerdings kam jede Hilfe zu spät, denn Edana erreichte ihr Ziel und es gelang ihr den Waldgott mit ihr in die Eiswelt zu ziehen. Die Pyraner waren derweil gezwungen Nelaris geschlagen zu verlassen, als auch die Schicksalsgöttin [[Azmera]] sich einmischte und der Schlacht ein jähes Ende bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später im Jahre 0 n.d.l.M. schwang sich ein [[Gefallene Malakhim|gefallener Malakh]] und Fürst eines niederen Höllenkreises mit Namen [[Lanar]] zum Herrscher über die Vulkanstadt auf. Er unterstrich seine Machtstellung, indem er jede wichtige Person des öffentlichen Lebens persönlich meuchelte und die Positionen mit seinen eigenen treuen Gefolgsleuten füllte. Es folgten Monate der Diktatur und da Alea nichts dagegen unternahm, so fand sich der Großteil des Volkes wohl mit der neuen Ordnung ab. So aber nicht die Anhänger der [[NiMiLa]], welche sich gegen den Herrscher auflehnte und ihn ein halbes Jahr nach der Machtergreifung in erbitterten Kämpfen nieder streckte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein gewählter Nachfolger war der Xenokrat [[Eligor]]. Doch auch seine Herrschaft sollte von vergleichsweise kurzer Dauer sein. Als im [[Monat|Weinmond]] 04 n.d.l.M. [[Shanya Anyuri]] und [[Samael|Samael Satise]] aufbrachen um der Tunnelhexe Manya den Garaus zu machen, entfesselte die alte Hexe ein heftiges Erdbeben bevor die beiden sie töten konnten. In Folge des Erdbebens brachen etliche Tunnel ein und unzählige Bewohner wurden verschüttet, so zum Beispiel einige Zwerge in der Schenke “Zum Weinhauer”, die in der Woche die es brauchte sie wieder auszugraben, den gesamten Wein- und Biervorrat der Schenke leerten. Einer der tragischsten Verluste dieses Bebens war allerdings Eligor selbst, der schwer verletzt wurde, als er mit seinem [[Nachtmahr|Höllenross]] in einem der Tunnel verschüttet wurde. Er erlag einige Wochen später seinen Verletzungen. Seine Nachfolge übernahm seine Gattin Leiripa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das nächste Unglück sollte nicht lange auf sich warten lassen. Als im [[Monat|Dustermond]] 05 n.d.l.M. ein fremder Gott in Rhûn einfiel, beraubte er die heimischen Götter ihrer Fähigkeiten und forderte die Herausgabe Aleas (Anmerkung der Chronisten: Bereits im Weinmond 00 n.d.60.M. wurde die feurige Göttin von jenem Gott entführt, konnte allerdings fünf Tage später von ihrem Mitgöttern befreit werden, genauere Hintergründe und der Ereignishergang sind allerdings nicht rekonstruierbar). Erzürnt über diese Forderung und unfähig ihre Kräfte zu kontrollieren brachte Alea den Vulkan aus versehen zum Ausbruch. Einigen Magiern gelang es hastig manche Tunnel zu versiegeln, doch für den Großteil der Stadt kam jede Hilfe zu spät. Die Häuser im Krater wurden zerstört und mehrere zehntausend Einwohner verloren ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser Katastrophe konnten bereits die meisten physischen Spuren beseitigt werden, als Ende des [[Monat|Saatmond]] 07 n.d.l.M. der nelarianische Hoffnungsfunke [[Elenya]] von einigen [[Daeva]] ermordet wurde und der Schutzwall um die Waldstadt fiel, sodass ihre Grenzen offen standen. Alea, die ihre Chance witterte nun endlich die Waldstadt für sich zu beanspruchen, wie es ihr ihrer Meinung nach seit jeher zustünde, fiel ein weiteres mal mit ihrer pyranischen Horde dort ein. Doch wieder sollte es ihr nicht gelingen, denn die Geschichte der Schlacht acht Jahre zuvor wiederholte sich. So war es dieses Mal ihre Nichte [[Diana]], die wie einst ihre Mutter den Nelarianern zur Hilfe kam und die Pyraner zurück drängte. Auch Azmera mischte sich zum Schluss erneut in die Kämpfe ein und beendete diese mit Hilfe ihrer Kampfpriester. Wenige Augenzeugen berichten von einem Treffen der drei Göttinnen auf einem dem Schlachtfeld angrenzenden Hügel, doch was wirklich zwischen den dreien besprochen wurde, vermag niemand zu sagen, denn ein Kreis aus Feuer verbarg sie vor den Blicken anderer und übertönte ihre Worte mit lautem Getöse. Fest steht jedoch, dass Alea nach diesem “Götterkaffeekränzchen”, wie es im Volksmund gerne genannt wird, ihre Gefolgsleute dazu aufrief die Waffen niederzulegen und nach Hause zurück zu kehren, wo gefeiert werden sollte - und auch wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Das Leben in der Vulkanstadt erfordert es, sich ein recht dickes Fell zuzulegen. So ist nicht nur der Vulkan selbst eine eher lebensfeindliche Umgebung, auch viele der Stadtbewohner sind Personen, denen man besser aus dem Weg geht. So zumindest der recht negative Ruf, den die Pyraner in anderen Teilen Rhûns haben. Allerdings kann man bei weitem nicht alle über einen Kamm scheren. Die Kriminalitätsrate ist durchaus hoch, doch auch in der Vulkanstadt leben viele rechtschaffene und gesetzestreue Bürger, die ihr Leben ohne Gesetzesverstöße führen und sich einfach durchzuschlagen versuchen. Alea bietet in ihrem Reich vielen Wesen unterschiedlichster Moralvorstellungen ein Zuhause, sowie auch jenen, die schlicht das Leben in Dunkelheit oder unter der Erde bevorzugen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des letzten Vulkanausbruchs wurde eine Volkszählung im [[Monat|Eismond]] 05 n.d.l.M durchgeführt, um das Ausmaß der Verluste dieser Katastrophe einschätzen zu können. Es wurden 258.731 Personen gezählt, allerdings musste man sich eingestehen, dass diese Zahl wenig Aufschluss über die genauen Verluste bot. Eine Zählung wurde zuvor seit Jahrhunderten nicht mehr durchgeführt und generell herrscht in Pyra eine hohe Fluktuation der Bürger. So ist die Stadt erwiesenermaßen jene, mit der höchsten Kriminalitätsrate und die Stadtwache nicht in der Lage alle der häufig aufkommenden Mordfälle zu lösen. Dazu kommt, dass durch die vielen schädlichen Gase des Vulkans Ersticken, sowie Atemwegserkrankungen eine häufige Todesursache darstellen. Gleichzeitig ist es wohl Aleas Einfluss zu verdanken, dass die Geburtenrate der Stadt ungleich höher ist, als die der Gebiete ihrer Mitgötter. Dadurch folgt, dass die Bevölkerung an sich im Durchschnitt auch recht jung ist und wer es geschafft hat ein hohes Alter zu erreichen, genießt durchaus Respekt der nicht selten der Furcht entspringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                            !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Daeva]]                        || 13,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Dunkelelfen]]            || 6,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                       || 2,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyle]]                     || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gefallene Malakhim]]           || 10,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geister]]                      || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]             || 19,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ghule]]                        || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Halbdaeva]]                    || 23,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kobolde]]                      || 1,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lilim|Lamien bzw. Lilim]]      || 3,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mänaden]]                      || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Succubi|Incubi bzw. Succubi]]  || 2,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vampire]]                      || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Werwesen]]                     || 0,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zwerge]]                       || 16,9%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
In Pyra herrscht der Glaube an Alea vor. Sie ist eine Elementar des Feuers, was sich in ihren gegensätzlichen Wesenszügen von Fruchtbarkeit und der Zerstörung niederschlägt. Die Gunst der Geburt ist genauso Teil ihres volatilen Wesens, wie Rache und Krieg. Der Sage nach hat sie vor der Entstehung der Stadt ihr Feuer in den Berg Pyra geworfen und ihn damit für ihre Geschöpfe überhaupt erst bewohnbar gemacht. Fest steht jedoch, dass der Vulkan an sich ein karger, lebensfeindlicher Ort ist. Nur durch die Macht Aleas wird dieser gezähmt und zu einem Hort des Lebens. Für gläubige Pyraner sind somit Pflanzen und Kinder etwas wertvolles, ein Geschenk ihrer Göttin. Beidem wird mehr Bedeutung als sonstwo zugewiesen, denn es beweist nicht nur die Anwesenheit der Göttin, sondern auch ihr Wohlwollen ihren Geschöpfen gegenüber. Die Pyraner sind vielleicht auch deshalb der Ansicht das Volk mit dem höchsten Anteil von Gläubigen zu sein, die gleichzeitig die inbrünstigsten Gebete an ihre Göttin richten, da sie ohne Aleas Einfluss heimatlos, wenn nicht sogar des Todes wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feiertage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rangordnung im Tempel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaftssystem ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]] &lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Lerentia</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lerentia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der fünf Gebiete [[Rhûn|Rhûns]] und als Himmelsstadt weit über seinen Nachbarregionen gelegen. [[Diana]] ist zwar nur zur Hälfte göttlicher Abstammung, hat jedoch die Aufgabe und Macht ihrer [[Anael|Mutter]] übernommen, die Stadt zu schützen und Lerentia am Himmel zu halten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Lerentia liegt in einer Fels- und Wolkenlandschaft, die sich über den [[Himmelsberge|Himmelsbergen]] erstreckt und mit diesen über die Schwebeberge verbunden ist. Die Stadt erhebt sich dabei in einer Höhe von ca. 3400 m, die zur Stadt gehörenden Gebiete liegen jedoch verteilt auf Höhen von 2000 bis 4000m. Lerentia und die damit verbundenen Schwebeberge werden durch die Magie seiner Schutzgöttin in der Luft gehalten. So findet man nicht nur auf den schwebenden Bergen und Felsen einen sicheren Stand sondern auch auf den stabilen Wolkenformationen. Wenn ein Unwetter mit hohen Cummuluswolken aufzieht, die an die festen Wolkenformationen Lerentias heranreichen, sollte man deshalb in diesen Gebieten besonders vorsichtig sein, da die Gefahr eines Absturzes besteht, da die Grenzen zwischen festen und nachgiebigen Wolken nicht immer klar ersichtlich sein können. Einige der schwebenden Berg- und Felsformationen sind durch Wurzelwerke miteinander verbunden und in den tieferen Lagen mit Moosen und Schlingpflanzen übersät. Im Zentrum der Stadt liegt die Quelle des [[Gjöll|Sylgjöll]], der sich mit seinen Geschwisterflüssen [[Gjöll|Ylgjöll]] aus Pyra und [[Gjöll|Gjöllhrid]] aus Nelaris im Tal der Friedensebene zum [[Gjöll]] vereint. Der Sylgjöll wird dabei vor allem aus der Feuchtigkeit der Wolkenberge gespeist, die sich in den Herbst- und Wintermonaten in den festen Wolkenformationen einlagern und durch die Frühjahrsschmelze verstärkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt auf einigen der höher gelegenen Wolken- und Felsformationen verteilt, die zum Teil durch geschwungene Brücken miteinander verbunden sind. Die Häuser der Innenstadt ragen viele Stockwerke in die Höhe, um die geringe Fläche der Ländereien auszugleichen, und sind zumeist von Pflanzen bewachsen. Nicht selten finden sich auf den Hausdächern kleine Gärten. In der  Die wichtigsten Hauptstraßen durchkreuzen die Stadt in gerader Linie und bilden die Form eines Sterns, in dessen Mitte der Stadtplatz thront. Im Zentrum des Stadtplatzes ragt eine Statue auf, die symbolisiert wie die verstorbene Göttin Anael ihrer Tochter Diana das Protektorat über die Stadt überreicht. Daneben findet sich inzwischen eine Marmorsäule, auf der die Namen jener Lerentianer verewigt sind, die beim Angriff des Fremden Gottes ums Leben kamen. Gesäumt wird der Stadtplatz von [[Diana|Dianas]]  Tempel, und dem Parlament. Wenn man dem Weg der Erleuchtung zwischen ihnen hindurch folgt, gelangt man schließlich zu den prachtvollen Gebäuden der Bibliothek, Universität und des Gerichts. Über den Weg des Friedens gelangt man zu einem elegant gestalteten Park, der zu den meisten Jahreszeiten von angenehmem Blumenduft erfüllt ist. Aber man findet auch eine ganze Reihe von Geschäften, die zumeist in den unteren Etagen der Wolkenkratzer untergebracht sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima == &lt;br /&gt;
Die Himmelsstadt liegt die meiste Zeit oberhalb der Wolken und ist für sein sonniges Wetter berühmt. Bei großen Unwetterfronten gerät die Stadt jedoch direkt ins Zentrum der aufziehenden Wolken. Lerentia wird bei solchen Stürmen rasch von dichtem Wolkennebel eingehüllt, dessen feine Wassertröpfchen durch fast alle Materialien dringen und jeden bis auf die Knochen durchweichen. Die Temperaturen sind im Frühling und Sommer zumeist in einem angenehmen Bereich (in etwa 10 bis 25 °C), wobei sie selten so hoch steigen, wie in den Ebenen des Landes. Im Winter dominieren in dieser Höhe vor allem kalte Luftmassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna== &lt;br /&gt;
Durch die Höhenlage Lerentias gedeihen vor allem höhenliebende [[Artenbestimmbuch#Flora|Gewächse]], wie man sie in den oberen Lagen der Himmels- und Schwebeberge findet.So konnte sich in Lerentia eine einzigartige Pflanzenvielfalt entwickeln, die sich an die magische Umgebung angepasst hat. Deswegen können nur wenige der hier wachsenden Pflanzen in tieferen Gebieten Rhûns wachsen. Besonders hervor stechen das silberne [[Wolkengras]] und die [[Wolkenweide|Wolkenweiden]], die sich silbrig-grün zwischen den Wolkenbergen erheben. Aber auch andere höhenliebende Pflanzen wie [[Glücksstachel]], [[Himmelsglöckchen]], [[Iuna]] und die [[Si’ku|Si’ku-Bäume]] prägen das Bild der Himmelsstadt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Si’ku gelten dabei auch als bevorzugter Lebensraum (und als Nahrungsquelle) für die [[Kilberäffchen]]. Außerhalb der Stadt werden auch [[Wollmäuse]] gezüchtet, die den Feen zur Wollproduktion dienen. Die Tiere scheinen dabei auch ein instinktives Gespür dafür zu besitzen wann sie sich durchlässigen Wolkenschichten nähern. Als Besonderheit gelten auch die [[Nixenvogel|Nixenvögel]] - diese besonders als keksliebende Delikatesse - und die [[Phönix|Phoenikae]], die für ihre heilenden Tränen bekannt sind und aus ihren eigenen Flammen erneut erstehen können. Auch andere Tiere findet man nur hier in Lerentia, wie die intelligenten wie scheuen [[Greif|Greife]], als auch die sogenannten Glücksbärchis, da sie wie niedliche kleine Teddibären wirken, dabei handelt es sich tatsächlich um zutrauliche und überaus freundliche Tiere, mit denen man leicht Freundschaft schließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte = &lt;br /&gt;
Lerentia ist eines der ältesten Gebiete Rhûns. Kurz nach Aufteilung des Landes in seine fünf Gebiete erhob die damalige Liebesgöttin [[Ilonia]] ihre Gebiete aus den später als Himmelsberge bekanntwerdenden Bereichen und schuf damit die Schwebeberge und das Refugium Lerentias. Bald schon siedelten sich über den Wolken aus Ilonias Hand einige zumeist friedfertige Wesen an. Sie erkannte jedoch bald, dass diese Wesen außerhalb des Himmels unterlegen waren, legte einen starken Schutz um die wachsende Stadt und schuf noch weitere Rassen, die stark genug sein sollten ihre Brüder und Schwestern vor den Zwistigkeiten zu schützen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Liebe der Göttin für ihren Bruder [[Vivi]] wuchs, übergab sie die Verwaltung der Stadt an die Sylphen, die damals mächtigsten Wesen, die sie hervorgebracht hatte und den Nymphen der anderen Städte ebenbürtig waren. Jedoch waren ihre Nymphen ebenso von Hochmut und Ehrgeiz zerfressen, wie ihre Geschwisterrassen der anderen Gottheiten und wurden, als sie sich den Göttern gleich erklärten, von diesen geächtet und einem Großteil ihrer Kräfte beraubt. Durch diese Ereignisse war sie gezwungen ihr Himmelsreich wieder selbst zu führen, doch noch immer war ihr das Herz schwer durch die unerwiderte Liebe zu ihrem Bruder und die Last dieser Liebe ließ ihre Kräfte, vor allem aber ihren Lebensmut, langsam schwinden. So fasste sie den Entschluss, eine Nachfolgerin zu erschaffen, welche so reinen Herzens war, dass sie nicht denselben Fehler wie die Sylphen begehen würde. Kurz nachdem Anael so das Licht der Welt erblickte und die Aufgabe sowie die Macht Ilonias übernahm, nahm letztere sich das Leben und fand letztendlich Frieden im Vergessen, welches ihre Schwester Edana einer jeden verstorbenen Seele schenkte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die folgenden Jahrtausende waren von vielen Schicksalsschlägen, Katastrophen, Kriegen aber auch mindestens ebenso langen Friedenszeiten geprägt. Viele Aufzeichnungen aus jener Zeit sind jedoch der Zeit und dem Feuer zum Opfer gefallen, so dass sich nur noch wenig rekonstruieren lässt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überliefert wurde jedoch, dass es in den Jahren von 1934 bis 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag durch eine Nixenvögelplage gegeben hatte, die nicht nur sämtliche Kornspeicher der Stadt leer fraßen, sondern ihren Dreck überall hinterließen, sodass alle Wege mit rutschigen Hinterlassenschaften bedeckt wurden. Das Ende der Plage sollte schließlich durch eine Vogelpest kommen, die einen Großteil der süßigkeitenliebenden Vögel ausmärzte. Die Freude unter der Bevölkerung war groß, die in den Jahren zuvor versucht hatten durch Jagd den umtriebigen Vögeln Herr zu werden. Leider sollte sich im Laufe des Jahres 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag herausstellen, dass sich die Krankheit auch auf andere gefiederte Bewohner Lerentias übertrugen. So wurde verzeichnet, dass vielen Aviaren und Malakhim die Federn ausgingen viele Bewohner und verschiedenste Vögel daran starben. Als die Seuche Lerentia aus seinen Klauen entließ, war es deutlich dünner besiedelt und es sollte fast 2000 Jahre dauern, bis sich die Rassen und Völker gänzlich erholt und die Himmelsstadt wieder  in ganzer Pracht erstrahlte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 00 n.d.l.M. wurde Anaels Tempel bei einem Angriff fremder Gottheiten zerstört. Neben der Liebesgöttin kamen dabei auch viele Priester und andere Vertraute der Gottkönigin ums Leben. Die göttliche Macht und die Schutzfunktion wurde auf die damals noch junge Diana übertragen. Mit erreichen der Volljährigkeit übernahm sie schließlich auch offiziell die Herrschaftsgeschicke Lerentias, die bis dahin ausschließlich von dem früher im Jahr geschaffenen Parlament ausgeübt wurden, das durch die erste Präsidentin Ina repräsentiert wurde..&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tempel der Liebe war gerade wieder errichtet worden, als im Jahr 03 n.d.l.M. bei einem Angriff durch Formwandler alle, die sich zu dem Zeitpunkt im Tempel aufhielten, Besucher wie Priester gleich, ermordet und der Tempel durch eine neuerliche Flammenbrunst versehrt wurde. Lediglich die Katakomben und Archive unter dem Tempel wurden von der Zerstörung verschont. Die Priesterschaft Dianas war zu dem Zeitpunkt auf geradeeinmal 5 Priester und 3 Tempeldiener dezimiert worden. Zeitweise schien es fraglich, ob Diana den Tempel überhaupt wieder neu errichten wollte, doch sehnte sich die Bevölkerung ihr Symbol des Friedens und der Liebe zurück, während das Schandmal der Zerstörung aus dem Stadtbild verschwinden sollte. So konnte man bald schon wieder den neuen Tempel bewundern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als im Jahr 05 n.d.l.M. durch einen Zauber die Mächte der Götter Rhûns störte, wäre Lerentia beinahe vollständig zerstört worden, als die Stadt teilweise abstürzte und mit den tiefer gelegenen Felsen kolidierte. Das Schlimmste konnte im letzten Augenblick noch verhindert werden und nach Wiederherstellung Dianas Kräfte, erhob sich die Himmelsstadt erneut in ihre luftigen Höhen. In einigen tieferen Bereichen kam es bei diesem Unglück zu größeren Zerstörungen und einige Wollmausweiden wurden auf diese Weise zerstört, seither sind die tiefer gelegenen Bereiche Lerentias durch eine deutlich kleinteiligere Felsenlandschaft geprägt als vorher. Die Statik aller Gebäude Lerentias musste geprüft werden, bevor die nach Seiya evakuierte Bevölkerung in ihre Häuser zurückkehren konnte. Einige Häuser mussten abgerissen werden, doch die Stadt wurde bis zum Ende des Sommers in ihren strahlenden Zustand zurückversetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dem verheerenden Unglück im Saatmond 07 kam die erste Präsidentin Lerentias ums Leben, wodurch die für das Folgejahr angesetzten Wahlen vorgezogen werden mussten. Auch viele andere namenhafte Bewohner Lerentias starben bei den Vorfällen oder gelten seither als verschollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bevölkerung=&lt;br /&gt;
Zu Lerentia hat nur ein kleiner Bevölkerungsanteil Rhûns zugang. Die zumeist als friedliebend geltenden Bewohner der Himmelsstadt leben hauptsächlich in der hoch aufragenden Stadt, nur wenige bewohnen die Außenbezirke und abgelegenere schwebende Berge und begehbare Wolken. Die außerhalb der Stadt wohnenden Bürger sind zumeist in der Land- und Wolkenwirtschaft tätig. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 3822 nach dem 59. Meteoriten wurden in der Stadt 376.833 Bewohner gezählt. Die Bevölkerungsanteile sind nach Rasse gegliedert in der folgenden Tabelle aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                              !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aviare]]                         || 6,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                         || 1,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Feen]]                           || 15,7%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]               || 10,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyle]]                       || 2,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Lichtelfen]]               || 9,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Malakhim]]                       || 29,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pixie]]                          || 17,5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sylphen]]                        || 6,8%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Religion =&lt;br /&gt;
Wenn auch die Wichtigkeit aller rhûnschen Götter in Lerentia anerkannt wird, ist doch die Göttin der Liebe die wichtigste Göttin für Lerentia. Als Schutzpatronin der Himmelsgebiete hält sie eine sanfte Hand über ihre Schützlinge, lässt die Liebe in den Herzen ihrer Völker erstrahlen und ist dafür verantwortlich, dass die Himmelsstadt ihre majestätische Position über den Himmelsbergen einnimmt. Neben [[Nelaris]] ist Lerentia wohl das Gebiet, das die größten Veränderungen durchlebt hat, regiert doch inzwischen die dritte Göttin der Liebe, Diana, in Lerentia. Dies beweist aber nur, dass die Liebe viele Gesichter haben kann und nie die Herzen der Bewohner Rhûns verlässt, solange sie an die Liebe - und ihre derzeitige Inkarnation Diana - glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundsätze ==&lt;br /&gt;
Die Liebe gibt es in vielerlei Form und ist eine der vielschichtigsten Emotionen. Die Liebe der Eltern zu ihren Kindern, der Kinder zu ihren Eltern, Geschwistern oder Freunden. Die romantische Liebe ist dabei nur eine der vielen Ausprägungsarten, die nicht mehr oder weniger wichtig ist, als die Liebe zum Land oder die Liebe zum Haustapier. All diese Formen sind vor der Göttin gleichberechtigt und tragen zu einem friedlichen Miteinander bei. Jedoch kann es auch eine der grausamsten Emotionen sein, denn an einem gebrochenen Herzen ist schon manch einer gestorben. Die Göttin der Liebe bringt diese Liebe in die Welt, selbst wenn sie diese nur selten direkt beeinflusst. Durch Gebete, einen festen Glauben und liebevolle Rituale und Bräuche kann man die Liebe stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
Der Tag der Liebe - jetzt auch Dianatag genannt - ist der 21. [[Monat|Saatmond]] und fällt mit dem Frühlingsbeginn auf einen Tag. Dieses Fest wird meist im Kreis der Lieben, in Familie und unter Freunden begangen, so dass es eher private Feiern als große Feste an jenem Tage gibt. Liebende schenken sich an jenem Tag den [[Liebesapfel]], als Symbol der Zuneigung. Unter Freunden und Verwandten schenkt man an diesem Tage (aber auch zu anderen Gelegenheiten) einen Strauß Himmelsglöckchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie alle bewohner des Landes lieben auch die Lerentianer das Lichterfest, zudem die Fenster mit Lichterbögen und Kerzen geschmückt werden. Kaum ein Fenster bleibt in jenen Tagen dunkel, symbolisiert das Fest doch den Zeitpunkt, ab dem die Tage wieder länger werden. Die öffentlichen Hauptveranstaltungen dazu finden jedoch in [[Seiya]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rangordnung im Tempel == &lt;br /&gt;
Im Tempel der Liebe herrscht eine recht einfache Rangordnung. So gelten alle Besucher des Tempels als gleichberechtigt, wobei Rasse, Geschlecht und Alter keinerlei Bedeutung haben. Ein respektvoller Umgang gilt im Tempel stets als angemessen. So beginnen die meisten angehenden Priester ihren Weg mit dem in Lerentia herrschenden Wehr- und Tempeldienst, bei dem die jungen Erwachsenen im Tempel als Helfer eingesetzt werden oder überall in der Stadt für soziale Aufgaben wie Armenspeisung, Besuche bei älteren Bewohnern um für diese Einkäufe zu erledigen oder ihnen auch nur eine kleine Weile Gesellschaft zu leisten. Im Rahmen dieses Dienstes erfahren die jungen Erwachsenen in der Regel auch eine militärische Grundausbildung, durch die sie lernen sollen worauf es bei der Verteidigung des Landes geht, sofern sie nicht durch andere moralische Bedenken eine solche Ausbildung für sich nicht mit dem Gewissen vereinbaren können. Nach dem Tempeldienst entscheidet sich mancher Bewohner Lerentias für eine zeitweise oder längerfristige Arbeit im Tempel als Anwärter. Auch als Anwärter stehen vor allem soziale Aufgaben im Mittelpunkt, sie nehmen jedoch auch an den Gebetsstunden teil und kümmern sich um die Sauberkeit des Tempels.  Sind sie von gutem Herzen und erfüllen gewissenhaft ihre Pflichten, werden sie von Diana zu Priestern erhoben. Die Priester kümmern sich um das Wohl der Tempelbesucher und Gläubigen, erledigen eine Vielzahl organisatorischer Aufgaben und stehen Ratsuchenden zur Seite, damit sie ihren Weg finden mögen, aber auch die täglichen Gebete sind für sie von großer Bedeutung, gilt doch die Vermutung, dass die Macht der Liebesgöttin auch davon abhängt, wie man an sie glaubt. Aus der Priesterschaft werden drei Priester zu Hohepriestern bestimmt, die Diana als Ratgeber zur Seite stehen und die organisatorischen und finanziellen Geschicke des Tempels verwalten. An der Spitze des Tempels steht Diana, die als Gottkönigin die weltlichen und geistlichen Geschicke ihres Landes leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Herrschaftssystem =&lt;br /&gt;
In Lerentia herrscht [[Diana]] als Göttin und Königin des Landes in einer konstitutionellen Monarchie. In der im Jahre 00 n.d.l.M. geschriebenen (und 01 durch Volksentscheid bestätigte) Verfassung wird das Parlament alle 10 Jahre  in zwei Kammern gewählt, einer regierenden und einer kontrollierenden Kammer. Dem Parlament steht ein Präsident vor, der im Direktmandat alle 5 Jahre durch die Bewohner Lerentias gewählt wird. Ina, die erste Präsidentin, wurde im Jahr 00 n.d.l.M. ins Amt gewählt und regierte bis zu ihrem Tod im Saatmond 07. Die Präsidentschaft wird seither von ihrem Stellvertreter bis zu den Neuwahlen im Jahre 09 n.d.l.M. übernommen. Die Verfassungstreue des Parlaments und der Krone wird durch ein unabhängiges Gericht gewährleistet. Das himmlische Heer Lerentias, das aus den Tempel- und Wehrdienstleistenden gespeist wird, steht unter dem direkten Befehl Dianas. Über die gesamte Regentschaft Anaels war Luzifer Satise der oberste Heerführer der Heerscharen, doch seit der Regierungsübernahme Dianas wird diese Position von Cruxis ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Wirtschaft =&lt;br /&gt;
Der Reichtum Lerentias beruht vor allem auf seinem Handelsgeschick und seiner herausragenden Lage. So führt einer der bedeutendsten Handelspässe nahe der lerentianischen Ländereien vorbei in die benachbarten Länder, neben dem Seeweg der wichtigste Handelsweg nach Rhûn. Daneben bietet Lerentia auch eine Vielzahl außergewöhnlicher Handelsgüter, die in vergleichbarer Qualität nur von wenigen Regionen Terruas angeboten werden können. So gelten die Seiden- und Mauswolltextilien Lerentias als besonders wertvolle Handelsware, da die Wollmaushaltung ein Alleinstellungsmerkmal der Region ist. Die lerentianischen Textilien zeichnen sich durch eine besondere Weichheit und feine Webart aus, so dass Kleidungsstücke aus Mauswolle selbst dem feinsten Nebel widerstehen kann. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wolkenweide gilt wegen ihrer Klangeigenschaften als hervorragendes Holz zur Herstellung von Saiteninstrumenten. Weit über die Landesgrenzen hinaus sind die lerentianischen Harfen deshalb bekannt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus Wolkenweidenborke und einigen anderen Höhengewächsen lassen sich aber auch nützliche Arzneimittel und Kräutermischungen herstellen. Phönixtränen lassen sich dabei ausschließlich über den Tempel der Liebe beziehen.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der milde und magenschonende Kaffee der Himmelsstadt ist ein hochpreisiger Exportschlager. Neben Kaffee besteht der Lebensmittelexport vor allem aus Nixenvogelfleisch, Spyralhonig und Si’ku-Muß, das sich hervorragend als Aufstrich oder Chutney zu Fleisch eignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]] &lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]] &lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Vaughn&amp;diff=485</id>
		<title>Vaughn</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vaughn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;quot;Blutregen&amp;quot; genannt, *4. [[Monat|Maskenmond]] 2492 n.d.v.M. in [[Lerentia]]; +7. [[Monat|Blühmond]] 2528 n.d.57.M. in [[Seiya]] (hingerichtet)) war ein lerentianischer Serienmörder, der zwischen 2507 und 2528 n.d.57.M. in Rhûn sein Unwesen trieb. Zunächst nur in Lerentia tätig, verlegte er später seine Aktivitäten nach Seiya um seine Herkunft geheim zu halten. Von allem Mördern und Verbrechern, die Rhûn bisher beherbergte, ist der blutrünstige [[Malakhim]] wohl der gefürchtetste gewesen. Der Nachname des Serienmörders ist nicht bekannt, nähere Verwandte von ihm die diese Information hätten preisgeben können, zählten zu den ersten seiner Opfer. Als gebürtiger Lerentianer war es ihm ein Leichtes sich vor der Justiz zu verstecken, denn niemand vermutete einen Engel hinter diesen grausamen Taten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Biographie== &lt;br /&gt;
===Jugend=== &lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass der junge Engel als Sohn eines Bankmannes und einer Blumenhändlerin zu Welt gekommen ist. Die beiden verschwanden zu selben Zeit spurlos und hinterließen einen Sohn. Es ist nicht sicher ob dieser Sohn tatsächlich der Serienmörder Vaughn war. Sicher weiß man jedoch, dass er schon als kleiner Junge ein häufiger Besucher des Theaters war. Fasziniert von den Talenten der Schauspieler die eigenen Emotionen zu überspielen und einfach alles auf ihre Gesichter zu zaubern was sie wollten, wurde er schon bald Teil der Gruppe, spielte die jüngeren Rollen und wuchs immer mehr in ältere Rollen hinein. Zu der Zeit galt er als aufgeweckter, wissensbegieriger Junge und niemand hätte geahnt, was einmal aus ihm werden würde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Blutregen=== &lt;br /&gt;
Seine blutigen Taten begannen wie erwähnt mit seinen Eltern, die der Engel im jungen Alter von 15 Jahren im Schlaf erstach. Beide warf er nach seiner Tat buchstäblich aus dem Himmel. Mit Hilfe seiner langjährigen Erfahrung fiel es ihm nicht schwer, den zutiefst schockierten und am Boden zerstörten Jungen zu mimen. Es war nichts weiter als ein Experiment gewesen, ein Test für sein Talent als Schauspieler. Durch diesen Mord jedoch entdeckte er den Spaß am töten und so verschwanden still und heimlich immer wieder Lerentianer und wurden nie wieder gesehen. Erst nach einigen Jahren entwickelte er ein weiteres künstlerisches Talent, welches ihn erst zum wahren Grauen des Landes machte. Seine Opfer verschwanden nicht mehr einfach nur, nein ganz im Gegenteil sie tauchten stets vor den Häusern ihrer Familien auf. Tot und in den skurrilsten Posen. Dieses Spiel des Serienmörders galt einzig und allein seiner Belustigung, denn er genoss den Schrecken jener Familien wenn sie ihre Liebsten am Morgen fanden. Man fürchtete sich immer mehr am Morgen die Haustüre zu öffnen, vielleicht wurde man ja von einem Toten begrüßt... Mit der Zeit wurde er immer kreativer, entwickelte ganze Szenerien um seine Opfer. Eine dieser Szenen gab ihm schließlich auch den Beinamen Blutregen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Todesengel=== &lt;br /&gt;
Kein Verbrechen ist perfekt und so wurde auch Vaughn schließlich der Gerechtigkeit zugeführt, als die Spionin [[Harissa Viero]] sein treiben aufdeckte und ihn überführte. Über mehrere Wochen hinweg gelang es ihr ihn zu observieren ohne, dass er es bemerkt hätte, doch auch sie sollte schließlich Teil seines Spieles werden, als sie ihm auffiel. Die Szene die er für sie vorbereitet hatte, wurde jedoch nie fertig gestellt, denn bevor es soweit war beging er einen folgenschweren Fehler, der sein Spiel für immer beendete. Nach dem Sturz aus dem Himmel wurde er in Seiya am Galgen hingerichtet. Der Überlieferung nach soll er mit einem Lächeln gestorben sein und den Worten &amp;quot;Süße Träume...&amp;quot; auf den Lippen, den Blick stets auf die junge Meisterspionin gerichtet, von der er stets nur als seinem Todesengel sprach. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Aussehen== &lt;br /&gt;
Der Malakhim war von hochgewachsener Gestalt gewesen. Breite Schultern und mächtige Flügel hatten ihm eine beeindruckende Gestalt gegeben, die besonders im Theater sehr gerne gesehen war. Sein schwarzes Haar hing ihm stets wirr bis zu den Schultern, doch wirkte es immer so als müsste es genau so sein. Eisblaue Augen stachen aus dem markanten Gesicht hervor und schienen immer eine gewisse Härte zu haben, ganz gleich ob er nun lachte oder weinte. Wie es damals so üblich war trug er seine Flügel stets offen für jedermann sichtbar, denn die Malakhime sind eine sehr stolze Rasse und bliden sich viel auf die Reinheit ihrer Flügel. Etwas das er wohl nur für das Theater absetzte, war sein Zylinder und er konnte wohl zuweilen unangenehm werden, wenn er nach einer Vorstellung nicht mehr genau da war, wo er ihn liegen gelassen hatte. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Charakter== &lt;br /&gt;
Begegnete er einem auf der Straße, so war der Malakhim stets freundlich und zuvorkommen, wie man es von einem Engel eben erwartete. Er hatte wohl auch den Stolz dieser Rasse in sich und konnte zuweilen recht arrogant wirken, wenn man ihn in Frage stellte. Seine Kollegen am Theater würden ihn stets als fröhlichen Zeitgenossen beschreiben, immer für einen Spaß und eine gute Feier zu haben. Er arbeitete mit viel Freude und Enthusiasmus an den Stücken die sie aufführten und glänzte mit Pünktlichkeit und Elan. Da das Theater neben seinem großen Spiel seine große Leidenschaft war, hätte er keinem der Schauspieler jemals ein Haar gekrümmt. Doch kam die Nacht und damit auch sein Spieltrieb zum Vorschein, so war er plötzlich wie ausgewechselt. Aus dem fröhlichen und albernen Mann und ein kaltes, berechnendes Monster. Der Blutregen war gnadenlos, mitleidlos und vor allem gewissenlos. Er genoss sein Spiel mit jeder Faser, liebte es seine Opfer leiden zu lassen und war äußerst kreativ wenn es darum ging seine Opfer zu positionieren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Persönlichkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Harissa_Viero&amp;diff=484</id>
		<title>Harissa Viero</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Harissa Viero&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*9.[[Monat|Saatmond]] 2524, +21.[[Monat|Honigmond]] 2530) lebte und starb als Meisterspionin im Auftrag [[Manosse|Manosses]], ihr größter Erfolg war die Überführung des Massenmörders [[Vaughn]] zwei Jahre vor ihrem Tod. Als [[Aenar]] besaß sie nur eine geringe Lebensdauer und starb bereits vorzeitig im Alter von 6 Jahren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Leben== &lt;br /&gt;
Bereits im jungen Alter von 1 Jahr beschloss Harissa vom zurückgezogenen Leben der Aenar Abestand zu nehmen und in den Dienst der Göttin [[Azmera]] zu treten, als sie ihren späteren Lehrmeister und Mentor Tereon Natari vor einem Haiangriff rettete. Aufgrund der besonderen Gedächtnisleistungen stach sie bereits nach einem halben Jahr unter anderen Novizen hervor und bekam ihren ersten Auftrag, den sie in Rekordzeit ausführte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem mehrere hochgestellte Manossianer in Seiya grausam ermordet worden waren, begann sie nach der Suche jener Person, die bereits seit über zwanzig Jahren [[Seiya]] in Angst und Schrecken versetzte. Innerhalb von nur drei Jahren gelang es ihr sich an die Fersen des Mannes zu heften, den sie als jenen Wahnsinnigen zu erkennen glaubte. Etwas, das bis dahin keiner der örtlichen Obrigkeiten gelungen war. Monate lang lebte sie nur eine Tür von ihm entfernt, wurde durch mehrere Begegnungen sogar selbst zum nächsten Zielobjekt seiner Fantasien. Nur kurz bevor er seine Pläne vollenden und sie zu seiner Liste der Opfer hinzufügen konnte, gelang es ihr [[Vaughn]] zu stellen und den Gerichten zu überstellen. Gerüchte, dass sie sogar eine Affaire mit ihrem Zielobjekt gehabt haben sollte blieben unbestätigt. Es ist jedoch bekannt, dass sie allen Gerichtsversammlungen und auch der Exekution des [[Vaughn|Blutregens]] beiwohnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten zwei Jahren ihres Lebens gelang es ihr noch eine Verschwörung eines Nereidenordens aufzudecken, die Manosse unter ihre Herrschaft bringen wollten, sowie einige weitere Verbrecher der Justiz zuzuführen. Am 21.[[Monat|Honigmond]] 2530 n.d.57.M. fand man die nackte Leiche Harissas in ihrem Zimmer. Man hatte ihr im Schlaf die Kehle aufgeschnitten. Nur wenige Tage nach der Tat konnte ein Nereid von Tereon Natari als Harissas Mörder überführt werden. Es stellte sich heraus, dass er mit einer der Anführerinnen des Nereidenordens verwandt war und auf diese Weise nach Rache für seine tote Schwester sann. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Aussehen== &lt;br /&gt;
Harissa Viero war von zierlicher Gestalt und erreichte gerade einmal eine Größe von 1,58m, was durch ihren Obduktionsbericht bis in heutige Zeit überliefert blieb. Sie hatte kurze schwarze Haare, die nur vorn in wenigen Strähnen länger waren, oft trug sie für die Arbeit verschiedene Perücken. Ihre Augen waren von einem kühlen silbergrauen Farbton. Ihr Kleiderstil wechselte, je nachdem in welchem Milieu sie sich gerade aufhielt, da sie sich in Seiya oft in Künstlerkreisen bewegte, war ihre Kleiderwahl oft bunt und von mutiger Gestaltung, oder durch lederne Provokation gekennzeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakter==&lt;br /&gt;
Die Aenar liebte das Abenteuer und die Herausforderung ebenso sehr wie ein gutes Rätsel zu lösen. Sie war für ihre misstrauische Ader und ihren kalte Entschlossenheit berüchtigt. Je nach Rolle gelang es ihr jedoch auch sich in andere Verhaltensweisen einzufühlen, was ihr zumeist durch die Beobachtung entsprechender Archetypen gelang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges== &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische_Persönlichkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Lerentia&amp;diff=480</id>
		<title>Lerentia</title>
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				<updated>2017-09-26T14:01:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Religion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lerentia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der fünf Gebiete [[Rhûn|Rhûns]] und als Himmelsstadt weit über seinen Nachbarregionen gelegen. [[Diana]] ist zwar nur zur Hälfte göttlicher Abstammung, hat jedoch die Aufgabe und Macht ihrer [[Anael|Mutter]] übernommen, die Stadt zu schützen und Lerentia am Himmel zu halten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Lerentia liegt in einer Fels- und Wolkenlandschaft, die sich über den [[Himmelsberge|Himmelsbergen]] erstreckt und mit diesen über die Schwebeberge verbunden ist. Die Stadt erhebt sich dabei in einer Höhe von ca. 3400 m, die zur Stadt gehörenden Gebiete liegen jedoch verteilt auf Höhen von 2000 bis 4000m. Lerentia und die damit verbundenen Schwebeberge werden durch die Magie seiner Schutzgöttin in der Luft gehalten. So findet man nicht nur auf den schwebenden Bergen und Felsen einen sicheren Stand sondern auch auf den stabilen Wolkenformationen. Wenn ein Unwetter mit hohen Cummuluswolken aufzieht, die an die festen Wolkenformationen Lerentias heranreichen, sollte man deshalb in diesen Gebieten besonders vorsichtig sein, da die Gefahr eines Absturzes besteht, da die Grenzen zwischen festen und nachgiebigen Wolken nicht immer klar ersichtlich sein können. Einige der schwebenden Berg- und Felsformationen sind durch Wurzelwerke miteinander verbunden und in den tieferen Lagen mit Moosen und Schlingpflanzen übersät. Im Zentrum der Stadt liegt die Quelle des [[Gjöll|Sylgjöll]], der sich mit seinen Geschwisterflüssen [[Gjöll|Ylgjöll]] aus Pyra und [[Gjöll|Gjöllhrid]] aus Nelaris im Tal der Friedensebene zum [[Gjöll]] vereint. Der Sylgjöll wird dabei vor allem aus der Feuchtigkeit der Wolkenberge gespeist, die sich in den Herbst- und Wintermonaten in den festen Wolkenformationen einlagern und durch die Frühjahrsschmelze verstärkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt auf einigen der höher gelegenen Wolken- und Felsformationen verteilt, die zum Teil durch geschwungene Brücken miteinander verbunden sind. Die Häuser der Innenstadt ragen viele Stockwerke in die Höhe, um die geringe Fläche der Ländereien auszugleichen, und sind zumeist von Pflanzen bewachsen. Nicht selten finden sich auf den Hausdächern kleine Gärten. In der  Die wichtigsten Hauptstraßen durchkreuzen die Stadt in gerader Linie und bilden die Form eines Sterns, in dessen Mitte der Stadtplatz thront. Im Zentrum des Stadtplatzes ragt eine Statue auf, die symbolisiert wie die verstorbene Göttin Anael ihrer Tochter Diana das Protektorat über die Stadt überreicht. Daneben findet sich inzwischen eine Marmorsäule, auf der die Namen jener Lerentianer verewigt sind, die beim Angriff des Fremden Gottes ums Leben kamen. Gesäumt wird der Stadtplatz von [[Diana|Dianas]]  Tempel, und dem Parlament. Wenn man dem Weg der Erleuchtung zwischen ihnen hindurch folgt, gelangt man schließlich zu den prachtvollen Gebäuden der Bibliothek, Universität und des Gerichts. Über den Weg des Friedens gelangt man zu einem elegant gestalteten Park, der zu den meisten Jahreszeiten von angenehmem Blumenduft erfüllt ist. Aber man findet auch eine ganze Reihe von Geschäften, die zumeist in den unteren Etagen der Wolkenkratzer untergebracht sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima == &lt;br /&gt;
Die Himmelsstadt liegt die meiste Zeit oberhalb der Wolken und ist für sein sonniges Wetter berühmt. Bei großen Unwetterfronten gerät die Stadt jedoch direkt ins Zentrum der aufziehenden Wolken. Lerentia wird bei solchen Stürmen rasch von dichtem Wolkennebel eingehüllt, dessen feine Wassertröpfchen durch fast alle Materialien dringen und jeden bis auf die Knochen durchweichen. Die Temperaturen sind im Frühling und Sommer zumeist in einem angenehmen Bereich (in etwa 10 bis 25 °C), wobei sie selten so hoch steigen, wie in den Ebenen des Landes. Im Winter dominieren in dieser Höhe vor allem kalte Luftmassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna== &lt;br /&gt;
Durch die Höhenlage Lerentias gedeihen vor allem höhenliebende [[Artenbestimmbuch#Flora|Gewächse]], wie man sie in den oberen Lagen der Himmels- und Schwebeberge findet.So konnte sich in Lerentia eine einzigartige Pflanzenvielfalt entwickeln, die sich an die magische Umgebung angepasst hat. Deswegen können nur wenige der hier wachsenden Pflanzen in tieferen Gebieten Rhûns wachsen. Besonders hervor stechen das silberne [[Wolkengras]] und die [[Wolkenweide|Wolkenweiden]], die sich silbrig-grün zwischen den Wolkenbergen erheben. Aber auch andere höhenliebende Pflanzen wie [[Glücksstachel]], [[Himmelsglöckchen]], [[Iuna]] und die [[Si’ku|Si’ku-Bäume]] prägen das Bild der Himmelsstadt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Si’ku gelten dabei auch als bevorzugter Lebensraum (und als Nahrungsquelle) für die [[Kilberäffchen]]. Außerhalb der Stadt werden auch [[Wollmäuse]] gezüchtet, die den Feen zur Wollproduktion dienen. Die Tiere scheinen dabei auch ein instinktives Gespür dafür zu besitzen wann sie sich durchlässigen Wolkenschichten nähern. Als Besonderheit gelten auch die [[Nixenvogel|Nixenvögel]] - diese besonders als keksliebende Delikatesse - und die [[Phönix|Phoenikae]], die für ihre heilenden Tränen bekannt sind und aus ihren eigenen Flammen erneut erstehen können. Auch andere Tiere findet man nur hier in Lerentia, wie die intelligenten wie scheuen [[Greif|Greife]], als auch die sogenannten Glücksbärchis, da sie wie niedliche kleine Teddibären wirken, dabei handelt es sich tatsächlich um zutrauliche und überaus freundliche Tiere, mit denen man leicht Freundschaft schließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte = &lt;br /&gt;
Lerentia ist eines der ältesten Gebiete Rhûns. Kurz nach Aufteilung des Landes in seine fünf Gebiete erhob die damalige Liebesgöttin [[Ilonia]] ihre Gebiete aus den später als Himmelsberge bekanntwerdenden Bereichen und schuf damit die Schwebeberge und das Refugium Lerentias. Bald schon siedelten sich über den Wolken aus Ilonias Hand einige zumeist friedfertige Wesen an. Sie erkannte jedoch bald, dass diese Wesen außerhalb des Himmels unterlegen waren, legte einen starken Schutz um die wachsende Stadt und schuf noch weitere Rassen, die stark genug sein sollten ihre Brüder und Schwestern vor den Zwistigkeiten zu schützen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Liebe der Göttin für ihren Bruder [[Vivi]] wuchs, übergab sie die Verwaltung der Stadt an die Sylphen, die damals mächtigsten Wesen, die sie hervorgebracht hatte und den Nymphen der anderen Städte ebenbürtig waren. Jedoch waren ihre Nymphen ebenso von Hochmut und Ehrgeiz zerfressen, wie ihre Geschwisterrassen der anderen Gottheiten und wurden, als sie sich den Göttern gleich erklärten, von diesen geächtet und einem Großteil ihrer Kräfte beraubt. Durch diese Ereignisse war sie gezwungen ihr Himmelsreich wieder selbst zu führen, doch noch immer war ihr das Herz schwer durch die unerwiderte Liebe zu ihrem Bruder und die Last dieser Liebe ließ ihre Kräfte, vor allem aber ihren Lebensmut, langsam schwinden. So fasste sie den Entschluss, eine Nachfolgerin zu erschaffen, welche so reinen Herzens war, dass sie nicht denselben Fehler wie die Sylphen begehen würde. Kurz nachdem Anael so das Licht der Welt erblickte und die Aufgabe sowie die Macht Ilonias übernahm, nahm letztere sich das Leben und fand letztendlich Frieden im Vergessen, welches ihre Schwester Edana einer jeden verstorbenen Seele schenkte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die folgenden Jahrtausende waren von vielen Schicksalsschlägen, Katastrophen, Kriegen aber auch mindestens ebenso langen Friedenszeiten geprägt. Viele Aufzeichnungen aus jener Zeit sind jedoch der Zeit und dem Feuer zum Opfer gefallen, so dass sich nur noch wenig rekonstruieren lässt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überliefert wurde jedoch, dass es in den Jahren von 1934 bis 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag durch eine Nixenvögelplage gegeben hatte, die nicht nur sämtliche Kornspeicher der Stadt leer fraßen, sondern ihren Dreck überall hinterließen, sodass alle Wege mit rutschigen Hinterlassenschaften bedeckt wurden. Das Ende der Plage sollte schließlich durch eine Vogelpest kommen, die einen Großteil der süßigkeitenliebenden Vögel ausmärzte. Die Freude unter der Bevölkerung war groß, die in den Jahren zuvor versucht hatten durch Jagd den umtriebigen Vögeln Herr zu werden. Leider sollte sich im Laufe des Jahres 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag herausstellen, dass sich die Krankheit auch auf andere gefiederte Bewohner Lerentias übertrugen. So wurde verzeichnet, dass vielen Aviaren und Malakhim die Federn ausgingen viele Bewohner und verschiedenste Vögel daran starben. Als die Seuche Lerentia aus seinen Klauen entließ, war es deutlich dünner besiedelt und es sollte fast 2000 Jahre dauern, bis sich die Rassen und Völker gänzlich erholt und die Himmelsstadt wieder  in ganzer Pracht erstrahlte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 00 n.d.l.M. wurde Anaels Tempel bei einem Angriff fremder Gottheiten zerstört. Neben der Liebesgöttin kamen dabei auch viele Priester und andere Vertraute der Gottkönigin ums Leben. Die göttliche Macht und die Schutzfunktion wurde auf die damals noch junge Diana übertragen. Mit erreichen der Volljährigkeit übernahm sie schließlich auch offiziell die Herrschaftsgeschicke Lerentias, die bis dahin ausschließlich von dem früher im Jahr geschaffenen Parlament ausgeübt wurden, das durch die erste Präsidentin Ina repräsentiert wurde..&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tempel der Liebe war gerade wieder errichtet worden, als im Jahr 03 n.d.l.M. bei einem Angriff durch Formwandler alle, die sich zu dem Zeitpunkt im Tempel aufhielten, Besucher wie Priester gleich, ermordet und der Tempel durch eine neuerliche Flammenbrunst versehrt wurde. Lediglich die Katakomben und Archive unter dem Tempel wurden von der Zerstörung verschont. Die Priesterschaft Dianas war zu dem Zeitpunkt auf geradeeinmal 5 Priester und 3 Tempeldiener dezimiert worden. Zeitweise schien es fraglich, ob Diana den Tempel überhaupt wieder neu errichten wollte, doch sehnte sich die Bevölkerung ihr Symbol des Friedens und der Liebe zurück, während das Schandmal der Zerstörung aus dem Stadtbild verschwinden sollte. So konnte man bald schon wieder den neuen Tempel bewundern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als im Jahr 05 n.d.l.M. durch einen Zauber die Mächte der Götter Rhûns störte, wäre Lerentia beinahe vollständig zerstört worden, als die Stadt teilweise abstürzte und mit den tiefer gelegenen Felsen kolidierte. Das Schlimmste konnte im letzten Augenblick noch verhindert werden und nach Wiederherstellung Dianas Kräfte, erhob sich die Himmelsstadt erneut in ihre luftigen Höhen. In einigen tieferen Bereichen kam es bei diesem Unglück zu größeren Zerstörungen und einige Wollmausweiden wurden auf diese Weise zerstört, seither sind die tiefer gelegenen Bereiche Lerentias durch eine deutlich kleinteiligere Felsenlandschaft geprägt als vorher. Die Statik aller Gebäude Lerentias musste geprüft werden, bevor die nach Seiya evakuierte Bevölkerung in ihre Häuser zurückkehren konnte. Einige Häuser mussten abgerissen werden, doch die Stadt wurde bis zum Ende des Sommers in ihren strahlenden Zustand zurückversetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dem verheerenden Unglück im Saatmond 07 kam die erste Präsidentin Lerentias ums Leben, wodurch die für das Folgejahr angesetzten Wahlen vorgezogen werden mussten. Auch viele andere namenhafte Bewohner Lerentias starben bei den Vorfällen oder gelten seither als verschollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Zu Lerentia hat nur ein kleiner Bevölkerungsanteil Rhûns zugang. Die zumeist als friedliebend geltenden Bewohner der Himmelsstadt leben hauptsächlich in der hoch aufragenden Stadt, nur wenige bewohnen die Außenbezirke und abgelegenere schwebende Berge und begehbare Wolken. Die außerhalb der Stadt wohnenden Bürger sind zumeist in der Land- und Wolkenwirtschaft tätig. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 3822 nach dem 59. Meteoriten wurden in der Stadt 376.833 Bewohner gezählt. Die Bevölkerungsanteile sind nach Rasse gegliedert in der folgenden Tabelle aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                              !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aviare]]                         || 6,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                         || 1,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Feen]]                           || 15,7%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]               || 10,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyle]]                       || 2,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Lichtelfen]]               || 9,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Malakhim]]                       || 29,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pixie]]                          || 17,5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sylphen]]                        || 6,8%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion == &lt;br /&gt;
Wenn auch die Wichtigkeit aller rhûnschen Götter in Lerentia anerkannt wird, ist doch die Göttin der Liebe die wichtigste Göttin für Lerentia. Als Schutzpatronin der Himmelsgebiete hält sie eine sanfte Hand über ihre Schützlinge, lässt die Liebe in den Herzen ihrer Völker erstrahlen und ist dafür verantwortlich, dass die Himmelsstadt ihre majestätische Position über den Himmelsbergen einnimmt. Neben [[Nelaris]] ist Lerentia wohl das Gebiet, das die größten Veränderungen durchlebt hat, regiert doch inzwischen die dritte Göttin der Liebe, Diana, in Lerentia. Dies beweist aber nur, dass die Liebe viele Gesichter haben kann und nie die Herzen der Bewohner Rhûns verlässt, solange sie an die Liebe - und ihre derzeitige Inkarnation Diana - glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätze === &lt;br /&gt;
Die Liebe gibt es in vielerlei Form und ist eine der vielschichtigsten Emotionen. Die Liebe der Eltern zu ihren Kindern, der Kinder zu ihren Eltern, Geschwistern oder Freunden. Die romantische Liebe ist dabei nur eine der vielen Ausprägungsarten, die nicht mehr oder weniger wichtig ist, als die Liebe zum Land oder die Liebe zum Haustapier. All diese Formen sind vor der Göttin gleichberechtigt und tragen zu einem friedlichen Miteinander bei. Jedoch kann es auch eine der grausamsten Emotionen sein, denn an einem gebrochenen Herzen ist schon manch einer gestorben. Die Göttin der Liebe bringt diese Liebe in die Welt, selbst wenn sie diese nur selten direkt beeinflusst. Durch Gebete, einen festen Glauben und liebevolle Rituale und Bräuche kann man die Liebe stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feiertage === &lt;br /&gt;
Der Tag der Liebe - jetzt auch Dianatag genannt - ist der 21. [[Monat|Saatmond]] und fällt mit dem Frühlingsbeginn auf einen Tag. Dieses Fest wird meist im Kreis der Lieben, in Familie und unter Freunden begangen, so dass es eher private Feiern als große Feste an jenem Tage gibt. Liebende schenken sich an jenem Tag den [[Liebesapfel]], als Symbol der Zuneigung. Unter Freunden und Verwandten schenkt man an diesem Tage (aber auch zu anderen Gelegenheiten) einen Strauß Himmelsglöckchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie alle bewohner des Landes lieben auch die Lerentianer das Lichterfest, zudem die Fenster mit Lichterbögen und Kerzen geschmückt werden. Kaum ein Fenster bleibt in jenen Tagen dunkel, symbolisiert das Fest doch den Zeitpunkt, ab dem die Tage wieder länger werden. Die öffentlichen Hauptveranstaltungen dazu finden jedoch in [[Seiya]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rangordnung im Tempel === &lt;br /&gt;
Im Tempel der Liebe herrscht eine recht einfache Rangordnung. So gelten alle Besucher des Tempels als gleichberechtigt, wobei Rasse, Geschlecht und Alter keinerlei Bedeutung haben. Ein respektvoller Umgang gilt im Tempel stets als angemessen. So beginnen die meisten angehenden Priester ihren Weg mit dem in Lerentia herrschenden Wehr- und Tempeldienst, bei dem die jungen Erwachsenen im Tempel als Helfer eingesetzt werden oder überall in der Stadt für soziale Aufgaben wie Armenspeisung, Besuche bei älteren Bewohnern um für diese Einkäufe zu erledigen oder ihnen auch nur eine kleine Weile Gesellschaft zu leisten. Im Rahmen dieses Dienstes erfahren die jungen Erwachsenen in der Regel auch eine militärische Grundausbildung, durch die sie lernen sollen worauf es bei der Verteidigung des Landes geht, sofern sie nicht durch andere moralische Bedenken eine solche Ausbildung für sich nicht mit dem Gewissen vereinbaren können. Nach dem Tempeldienst entscheidet sich mancher Bewohner Lerentias für eine zeitweise oder längerfristige Arbeit im Tempel als Anwärter. Auch als Anwärter stehen vor allem soziale Aufgaben im Mittelpunkt, sie nehmen jedoch auch an den Gebetsstunden teil und kümmern sich um die Sauberkeit des Tempels.  Sind sie von gutem Herzen und erfüllen gewissenhaft ihre Pflichten, werden sie von Diana zu Priestern erhoben. Die Priester kümmern sich um das Wohl der Tempelbesucher und Gläubigen, erledigen eine Vielzahl organisatorischer Aufgaben und stehen Ratsuchenden zur Seite, damit sie ihren Weg finden mögen, aber auch die täglichen Gebete sind für sie von großer Bedeutung, gilt doch die Vermutung, dass die Macht der Liebesgöttin auch davon abhängt, wie man an sie glaubt. Aus der Priesterschaft werden drei Priester zu Hohepriestern bestimmt, die Diana als Ratgeber zur Seite stehen und die organisatorischen und finanziellen Geschicke des Tempels verwalten. An der Spitze des Tempels steht Diana, die als Gottkönigin die weltlichen und geistlichen Geschicke ihres Landes leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaftssystem == &lt;br /&gt;
In Lerentia herrscht [[Diana]] als Göttin und Königin des Landes in einer konstitutionellen Monarchie. In der im Jahre 00 n.d.l.M. geschriebenen (und 01 durch Volksentscheid bestätigte) Verfassung wird das Parlament alle 10 Jahre  in zwei Kammern gewählt, einer regierenden und einer kontrollierenden Kammer. Dem Parlament steht ein Präsident vor, der im Direktmandat alle 5 Jahre durch die Bewohner Lerentias gewählt wird. Ina, die erste Präsidentin, wurde im Jahr 00 n.d.l.M. ins Amt gewählt und regierte bis zu ihrem Tod im Saatmond 07. Die Präsidentschaft wird seither von ihrem Stellvertreter bis zu den Neuwahlen im Jahre 09 n.d.l.M. übernommen. Die Verfassungstreue des Parlaments und der Krone wird durch ein unabhängiges Gericht gewährleistet. Das himmlische Heer Lerentias, das aus den Tempel- und Wehrdienstleistenden gespeist wird, steht unter dem direkten Befehl Dianas. Über die gesamte Regentschaft Anaels war Luzifer Satise der oberste Heerführer der Heerscharen, doch seit der Regierungsübernahme Dianas wird diese Position von Cruxis ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
Der Reichtum Lerentias beruht vor allem auf seinem Handelsgeschick und seiner herausragenden Lage. So führt einer der bedeutendsten Handelspässe nahe der lerentianischen Ländereien vorbei in die benachbarten Länder, neben dem Seeweg der wichtigste Handelsweg nach Rhûn. Daneben bietet Lerentia auch eine Vielzahl außergewöhnlicher Handelsgüter, die in vergleichbarer Qualität nur von wenigen Regionen Terruas angeboten werden können. So gelten die Seiden- und Mauswolltextilien Lerentias als besonders wertvolle Handelsware, da die Wollmaushaltung ein Alleinstellungsmerkmal der Region ist. Die lerentianischen Textilien zeichnen sich durch eine besondere Weichheit und feine Webart aus, so dass Kleidungsstücke aus Mauswolle selbst dem feinsten Nebel widerstehen kann. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wolkenweide gilt wegen ihrer Klangeigenschaften als hervorragendes Holz zur Herstellung von Saiteninstrumenten. Weit über die Landesgrenzen hinaus sind die lerentianischen Harfen deshalb bekannt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus Wolkenweidenborke und einigen anderen Höhengewächsen lassen sich aber auch nützliche Arzneimittel und Kräutermischungen herstellen. Phönixtränen lassen sich dabei ausschließlich über den Tempel der Liebe beziehen.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der milde und magenschonende Kaffee der Himmelsstadt ist ein hochpreisiger Exportschlager. Neben Kaffee besteht der Lebensmittelexport vor allem aus Nixenvogelfleisch, Spyralhonig und Si’ku-Muß, das sich hervorragend als Aufstrich oder Chutney zu Fleisch eignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]] &lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]] &lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Lerentia&amp;diff=479</id>
		<title>Lerentia</title>
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				<updated>2017-09-26T13:59:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Religion */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lerentia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der fünf Gebiete [[Rhûn|Rhûns]] und als Himmelsstadt weit über seinen Nachbarregionen gelegen. [[Diana]] ist zwar nur zur Hälfte göttlicher Abstammung, hat jedoch die Aufgabe und Macht ihrer [[Anael|Mutter]] übernommen, die Stadt zu schützen und Lerentia am Himmel zu halten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Lerentia liegt in einer Fels- und Wolkenlandschaft, die sich über den [[Himmelsberge|Himmelsbergen]] erstreckt und mit diesen über die Schwebeberge verbunden ist. Die Stadt erhebt sich dabei in einer Höhe von ca. 3400 m, die zur Stadt gehörenden Gebiete liegen jedoch verteilt auf Höhen von 2000 bis 4000m. Lerentia und die damit verbundenen Schwebeberge werden durch die Magie seiner Schutzgöttin in der Luft gehalten. So findet man nicht nur auf den schwebenden Bergen und Felsen einen sicheren Stand sondern auch auf den stabilen Wolkenformationen. Wenn ein Unwetter mit hohen Cummuluswolken aufzieht, die an die festen Wolkenformationen Lerentias heranreichen, sollte man deshalb in diesen Gebieten besonders vorsichtig sein, da die Gefahr eines Absturzes besteht, da die Grenzen zwischen festen und nachgiebigen Wolken nicht immer klar ersichtlich sein können. Einige der schwebenden Berg- und Felsformationen sind durch Wurzelwerke miteinander verbunden und in den tieferen Lagen mit Moosen und Schlingpflanzen übersät. Im Zentrum der Stadt liegt die Quelle des [[Gjöll|Sylgjöll]], der sich mit seinen Geschwisterflüssen [[Gjöll|Ylgjöll]] aus Pyra und [[Gjöll|Gjöllhrid]] aus Nelaris im Tal der Friedensebene zum [[Gjöll]] vereint. Der Sylgjöll wird dabei vor allem aus der Feuchtigkeit der Wolkenberge gespeist, die sich in den Herbst- und Wintermonaten in den festen Wolkenformationen einlagern und durch die Frühjahrsschmelze verstärkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt auf einigen der höher gelegenen Wolken- und Felsformationen verteilt, die zum Teil durch geschwungene Brücken miteinander verbunden sind. Die Häuser der Innenstadt ragen viele Stockwerke in die Höhe, um die geringe Fläche der Ländereien auszugleichen, und sind zumeist von Pflanzen bewachsen. Nicht selten finden sich auf den Hausdächern kleine Gärten. In der  Die wichtigsten Hauptstraßen durchkreuzen die Stadt in gerader Linie und bilden die Form eines Sterns, in dessen Mitte der Stadtplatz thront. Im Zentrum des Stadtplatzes ragt eine Statue auf, die symbolisiert wie die verstorbene Göttin Anael ihrer Tochter Diana das Protektorat über die Stadt überreicht. Daneben findet sich inzwischen eine Marmorsäule, auf der die Namen jener Lerentianer verewigt sind, die beim Angriff des Fremden Gottes ums Leben kamen. Gesäumt wird der Stadtplatz von [[Diana|Dianas]]  Tempel, und dem Parlament. Wenn man dem Weg der Erleuchtung zwischen ihnen hindurch folgt, gelangt man schließlich zu den prachtvollen Gebäuden der Bibliothek, Universität und des Gerichts. Über den Weg des Friedens gelangt man zu einem elegant gestalteten Park, der zu den meisten Jahreszeiten von angenehmem Blumenduft erfüllt ist. Aber man findet auch eine ganze Reihe von Geschäften, die zumeist in den unteren Etagen der Wolkenkratzer untergebracht sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima == &lt;br /&gt;
Die Himmelsstadt liegt die meiste Zeit oberhalb der Wolken und ist für sein sonniges Wetter berühmt. Bei großen Unwetterfronten gerät die Stadt jedoch direkt ins Zentrum der aufziehenden Wolken. Lerentia wird bei solchen Stürmen rasch von dichtem Wolkennebel eingehüllt, dessen feine Wassertröpfchen durch fast alle Materialien dringen und jeden bis auf die Knochen durchweichen. Die Temperaturen sind im Frühling und Sommer zumeist in einem angenehmen Bereich (in etwa 10 bis 25 °C), wobei sie selten so hoch steigen, wie in den Ebenen des Landes. Im Winter dominieren in dieser Höhe vor allem kalte Luftmassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna== &lt;br /&gt;
Durch die Höhenlage Lerentias gedeihen vor allem höhenliebende [[Artenbestimmbuch#Flora|Gewächse]], wie man sie in den oberen Lagen der Himmels- und Schwebeberge findet.So konnte sich in Lerentia eine einzigartige Pflanzenvielfalt entwickeln, die sich an die magische Umgebung angepasst hat. Deswegen können nur wenige der hier wachsenden Pflanzen in tieferen Gebieten Rhûns wachsen. Besonders hervor stechen das silberne [[Wolkengras]] und die [[Wolkenweide|Wolkenweiden]], die sich silbrig-grün zwischen den Wolkenbergen erheben. Aber auch andere höhenliebende Pflanzen wie [[Glücksstachel]], [[Himmelsglöckchen]], [[Iuna]] und die [[Si’ku|Si’ku-Bäume]] prägen das Bild der Himmelsstadt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Si’ku gelten dabei auch als bevorzugter Lebensraum (und als Nahrungsquelle) für die [[Kilberäffchen]]. Außerhalb der Stadt werden auch [[Wollmäuse]] gezüchtet, die den Feen zur Wollproduktion dienen. Die Tiere scheinen dabei auch ein instinktives Gespür dafür zu besitzen wann sie sich durchlässigen Wolkenschichten nähern. Als Besonderheit gelten auch die [[Nixenvogel|Nixenvögel]] - diese besonders als keksliebende Delikatesse - und die [[Phönix|Phoenikae]], die für ihre heilenden Tränen bekannt sind und aus ihren eigenen Flammen erneut erstehen können. Auch andere Tiere findet man nur hier in Lerentia, wie die intelligenten wie scheuen [[Greif|Greife]], als auch die sogenannten Glücksbärchis, da sie wie niedliche kleine Teddibären wirken, dabei handelt es sich tatsächlich um zutrauliche und überaus freundliche Tiere, mit denen man leicht Freundschaft schließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte = &lt;br /&gt;
Lerentia ist eines der ältesten Gebiete Rhûns. Kurz nach Aufteilung des Landes in seine fünf Gebiete erhob die damalige Liebesgöttin [[Ilonia]] ihre Gebiete aus den später als Himmelsberge bekanntwerdenden Bereichen und schuf damit die Schwebeberge und das Refugium Lerentias. Bald schon siedelten sich über den Wolken aus Ilonias Hand einige zumeist friedfertige Wesen an. Sie erkannte jedoch bald, dass diese Wesen außerhalb des Himmels unterlegen waren, legte einen starken Schutz um die wachsende Stadt und schuf noch weitere Rassen, die stark genug sein sollten ihre Brüder und Schwestern vor den Zwistigkeiten zu schützen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Liebe der Göttin für ihren Bruder [[Vivi]] wuchs, übergab sie die Verwaltung der Stadt an die Sylphen, die damals mächtigsten Wesen, die sie hervorgebracht hatte und den Nymphen der anderen Städte ebenbürtig waren. Jedoch waren ihre Nymphen ebenso von Hochmut und Ehrgeiz zerfressen, wie ihre Geschwisterrassen der anderen Gottheiten und wurden, als sie sich den Göttern gleich erklärten, von diesen geächtet und einem Großteil ihrer Kräfte beraubt. Durch diese Ereignisse war sie gezwungen ihr Himmelsreich wieder selbst zu führen, doch noch immer war ihr das Herz schwer durch die unerwiderte Liebe zu ihrem Bruder und die Last dieser Liebe ließ ihre Kräfte, vor allem aber ihren Lebensmut, langsam schwinden. So fasste sie den Entschluss, eine Nachfolgerin zu erschaffen, welche so reinen Herzens war, dass sie nicht denselben Fehler wie die Sylphen begehen würde. Kurz nachdem Anael so das Licht der Welt erblickte und die Aufgabe sowie die Macht Ilonias übernahm, nahm letztere sich das Leben und fand letztendlich Frieden im Vergessen, welches ihre Schwester Edana einer jeden verstorbenen Seele schenkte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die folgenden Jahrtausende waren von vielen Schicksalsschlägen, Katastrophen, Kriegen aber auch mindestens ebenso langen Friedenszeiten geprägt. Viele Aufzeichnungen aus jener Zeit sind jedoch der Zeit und dem Feuer zum Opfer gefallen, so dass sich nur noch wenig rekonstruieren lässt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überliefert wurde jedoch, dass es in den Jahren von 1934 bis 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag durch eine Nixenvögelplage gegeben hatte, die nicht nur sämtliche Kornspeicher der Stadt leer fraßen, sondern ihren Dreck überall hinterließen, sodass alle Wege mit rutschigen Hinterlassenschaften bedeckt wurden. Das Ende der Plage sollte schließlich durch eine Vogelpest kommen, die einen Großteil der süßigkeitenliebenden Vögel ausmärzte. Die Freude unter der Bevölkerung war groß, die in den Jahren zuvor versucht hatten durch Jagd den umtriebigen Vögeln Herr zu werden. Leider sollte sich im Laufe des Jahres 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag herausstellen, dass sich die Krankheit auch auf andere gefiederte Bewohner Lerentias übertrugen. So wurde verzeichnet, dass vielen Aviaren und Malakhim die Federn ausgingen viele Bewohner und verschiedenste Vögel daran starben. Als die Seuche Lerentia aus seinen Klauen entließ, war es deutlich dünner besiedelt und es sollte fast 2000 Jahre dauern, bis sich die Rassen und Völker gänzlich erholt und die Himmelsstadt wieder  in ganzer Pracht erstrahlte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 00 n.d.l.M. wurde Anaels Tempel bei einem Angriff fremder Gottheiten zerstört. Neben der Liebesgöttin kamen dabei auch viele Priester und andere Vertraute der Gottkönigin ums Leben. Die göttliche Macht und die Schutzfunktion wurde auf die damals noch junge Diana übertragen. Mit erreichen der Volljährigkeit übernahm sie schließlich auch offiziell die Herrschaftsgeschicke Lerentias, die bis dahin ausschließlich von dem früher im Jahr geschaffenen Parlament ausgeübt wurden, das durch die erste Präsidentin Ina repräsentiert wurde..&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tempel der Liebe war gerade wieder errichtet worden, als im Jahr 03 n.d.l.M. bei einem Angriff durch Formwandler alle, die sich zu dem Zeitpunkt im Tempel aufhielten, Besucher wie Priester gleich, ermordet und der Tempel durch eine neuerliche Flammenbrunst versehrt wurde. Lediglich die Katakomben und Archive unter dem Tempel wurden von der Zerstörung verschont. Die Priesterschaft Dianas war zu dem Zeitpunkt auf geradeeinmal 5 Priester und 3 Tempeldiener dezimiert worden. Zeitweise schien es fraglich, ob Diana den Tempel überhaupt wieder neu errichten wollte, doch sehnte sich die Bevölkerung ihr Symbol des Friedens und der Liebe zurück, während das Schandmal der Zerstörung aus dem Stadtbild verschwinden sollte. So konnte man bald schon wieder den neuen Tempel bewundern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als im Jahr 05 n.d.l.M. durch einen Zauber die Mächte der Götter Rhûns störte, wäre Lerentia beinahe vollständig zerstört worden, als die Stadt teilweise abstürzte und mit den tiefer gelegenen Felsen kolidierte. Das Schlimmste konnte im letzten Augenblick noch verhindert werden und nach Wiederherstellung Dianas Kräfte, erhob sich die Himmelsstadt erneut in ihre luftigen Höhen. In einigen tieferen Bereichen kam es bei diesem Unglück zu größeren Zerstörungen und einige Wollmausweiden wurden auf diese Weise zerstört, seither sind die tiefer gelegenen Bereiche Lerentias durch eine deutlich kleinteiligere Felsenlandschaft geprägt als vorher. Die Statik aller Gebäude Lerentias musste geprüft werden, bevor die nach Seiya evakuierte Bevölkerung in ihre Häuser zurückkehren konnte. Einige Häuser mussten abgerissen werden, doch die Stadt wurde bis zum Ende des Sommers in ihren strahlenden Zustand zurückversetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dem verheerenden Unglück im Saatmond 07 kam die erste Präsidentin Lerentias ums Leben, wodurch die für das Folgejahr angesetzten Wahlen vorgezogen werden mussten. Auch viele andere namenhafte Bewohner Lerentias starben bei den Vorfällen oder gelten seither als verschollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Zu Lerentia hat nur ein kleiner Bevölkerungsanteil Rhûns zugang. Die zumeist als friedliebend geltenden Bewohner der Himmelsstadt leben hauptsächlich in der hoch aufragenden Stadt, nur wenige bewohnen die Außenbezirke und abgelegenere schwebende Berge und begehbare Wolken. Die außerhalb der Stadt wohnenden Bürger sind zumeist in der Land- und Wolkenwirtschaft tätig. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 3822 nach dem 59. Meteoriten wurden in der Stadt 376.833 Bewohner gezählt. Die Bevölkerungsanteile sind nach Rasse gegliedert in der folgenden Tabelle aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                              !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aviare]]                         || 6,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                         || 1,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Feen]]                           || 15,7%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]               || 10,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyle]]                       || 2,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Lichtelfen]]               || 9,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Malakhim]]                       || 29,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pixie]]                          || 17,5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sylphen]]                        || 6,8%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion == &lt;br /&gt;
Wenn auch die Wichtigkeit aller rhûnschen Götter in Lerentia anerkannt wird, ist doch die Göttin der Liebe die wichtigste Göttin für Lerentia. Als Schutzpatronin der Himmelsgebiete hält sie eine sanfte Hand über ihre Schützlinge, lässt die Liebe in die Herzen ihrer Völker erstrahlen und ist dafür verantwortlich, dass die Himmelsstadt ihre majestätische Position über den Himmelsbergen einnimmt. Neben [[Nelaris]] ist Lerentia wohl das Gebiet, das die größten Veränderungen durchlebt hat, regiert doch inzwischen die dritte Göttin der Liebe, Diana, in Lerentia. Dies beweist aber nur, dass die Liebe viele Gesichter haben kann und nie die Herzen der Bewohner Rhûns verlässt, solange sie an die Liebe - und ihre derzeitige Inkernation Diana - glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätze === &lt;br /&gt;
Die Liebe gibt es in vielerlei Form und ist eine der vielschichtigsten Emotionen. Die Liebe der Eltern zu ihren Kindern, der Kinder zu ihren Eltern, Geschwistern oder Freunden. Die romantische Liebe ist dabei nur eine der vielen Ausprägungsarten, die nicht mehr oder weniger wichtig ist, als die Liebe zum Land oder die Liebe zum Haustapier. All diese Formen sind vor der Göttin gleichberechtigt und tragen zu einem friedlichen Miteinander bei. Jedoch kann es auch eine der grausamsten Emotionen sein, denn an einem gebrochenen Herzen ist schon manch einer gestorben. Die Göttin der Liebe bringt diese Liebe in die Welt, selbst wenn sie diese nur selten direkt beeinflusst. Durch Gebete, einen festen Glauben und liebevolle Rituale und Bräuche kann man die Liebe stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feiertage === &lt;br /&gt;
Der Tag der Liebe - jetzt auch Dianatag genannt - ist der 21. [[Monat|Saatmond]] und fällt mit dem Frühlingsbeginn auf einen Tag. Dieses Fest wird meist im Kreis der Lieben, in Familie und unter Freunden begangen, so dass es eher private Feiern als große Feste an jenem Tage gibt. Liebende schenken sich an jenem Tag den [[Liebesapfel]], als Symbol der Zuneigung. Unter Freunden und Verwandten schenkt man an diesem Tage (aber auch zu anderen Gelegenheiten) einen Strauß Himmelsglöckchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie alle bewohner des Landes lieben auch die Lerentianer das Lichterfest, zudem die Fenster mit Lichterbögen und Kerzen geschmückt werden. Kaum ein Fenster bleibt in jenen Tagen dunkel, symbolisiert das Fest doch den Zeitpunkt, ab dem die Tage wieder länger werden. Die öffentlichen Hauptveranstaltungen dazu finden jedoch in [[Seiya]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rangordnung im Tempel === &lt;br /&gt;
Im Tempel der Liebe herrscht eine recht einfache Rangordnung. So gelten alle Besucher des Tempels als gleichberechtigt, wobei Rasse, Geschlecht und Alter keinerlei Bedeutung haben. Ein respektvoller Umgang gilt im Tempel stets als angemessen. So beginnen die meisten angehenden Priester ihren Weg mit dem in Lerentia herrschenden Wehr- und Tempeldienst, bei dem die jungen Erwachsenen im Tempel als Helfer eingesetzt werden oder überall in der Stadt für soziale Aufgaben wie Armenspeisung, Besuche bei älteren Bewohnern um für diese Einkäufe zu erledigen oder ihnen auch nur eine kleine Weile Gesellschaft zu leisten. Im Rahmen dieses Dienstes erfahren die jungen Erwachsenen in der Regel auch eine militärische Grundausbildung, durch die sie lernen sollen worauf es bei der Verteidigung des Landes geht, sofern sie nicht durch andere moralische Bedenken eine solche Ausbildung für sich nicht mit dem Gewissen vereinbaren können. Nach dem Tempeldienst entscheidet sich mancher Bewohner Lerentias für eine zeitweise oder längerfristige Arbeit im Tempel als Anwärter. Auch als Anwärter stehen vor allem soziale Aufgaben im Mittelpunkt, sie nehmen jedoch auch an den Gebetsstunden teil und kümmern sich um die Sauberkeit des Tempels.  Sind sie von gutem Herzen und erfüllen gewissenhaft ihre Pflichten, werden sie von Diana zu Priestern erhoben. Die Priester kümmern sich um das Wohl der Tempelbesucher und Gläubigen, erledigen eine Vielzahl organisatorischer Aufgaben und stehen Ratsuchenden zur Seite, damit sie ihren Weg finden mögen, aber auch die täglichen Gebete sind für sie von großer Bedeutung, gilt doch die Vermutung, dass die Macht der Liebesgöttin auch davon abhängt, wie man an sie glaubt. Aus der Priesterschaft werden drei Priester zu Hohepriestern bestimmt, die Diana als Ratgeber zur Seite stehen und die organisatorischen und finanziellen Geschicke des Tempels verwalten. An der Spitze des Tempels steht Diana, die als Gottkönigin die weltlichen und geistlichen Geschicke ihres Landes leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaftssystem == &lt;br /&gt;
In Lerentia herrscht [[Diana]] als Göttin und Königin des Landes in einer konstitutionellen Monarchie. In der im Jahre 00 n.d.l.M. geschriebenen (und 01 durch Volksentscheid bestätigte) Verfassung wird das Parlament alle 10 Jahre  in zwei Kammern gewählt, einer regierenden und einer kontrollierenden Kammer. Dem Parlament steht ein Präsident vor, der im Direktmandat alle 5 Jahre durch die Bewohner Lerentias gewählt wird. Ina, die erste Präsidentin, wurde im Jahr 00 n.d.l.M. ins Amt gewählt und regierte bis zu ihrem Tod im Saatmond 07. Die Präsidentschaft wird seither von ihrem Stellvertreter bis zu den Neuwahlen im Jahre 09 n.d.l.M. übernommen. Die Verfassungstreue des Parlaments und der Krone wird durch ein unabhängiges Gericht gewährleistet. Das himmlische Heer Lerentias, das aus den Tempel- und Wehrdienstleistenden gespeist wird, steht unter dem direkten Befehl Dianas. Über die gesamte Regentschaft Anaels war Luzifer Satise der oberste Heerführer der Heerscharen, doch seit der Regierungsübernahme Dianas wird diese Position von Cruxis ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
Der Reichtum Lerentias beruht vor allem auf seinem Handelsgeschick und seiner herausragenden Lage. So führt einer der bedeutendsten Handelspässe nahe der lerentianischen Ländereien vorbei in die benachbarten Länder, neben dem Seeweg der wichtigste Handelsweg nach Rhûn. Daneben bietet Lerentia auch eine Vielzahl außergewöhnlicher Handelsgüter, die in vergleichbarer Qualität nur von wenigen Regionen Terruas angeboten werden können. So gelten die Seiden- und Mauswolltextilien Lerentias als besonders wertvolle Handelsware, da die Wollmaushaltung ein Alleinstellungsmerkmal der Region ist. Die lerentianischen Textilien zeichnen sich durch eine besondere Weichheit und feine Webart aus, so dass Kleidungsstücke aus Mauswolle selbst dem feinsten Nebel widerstehen kann. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wolkenweide gilt wegen ihrer Klangeigenschaften als hervorragendes Holz zur Herstellung von Saiteninstrumenten. Weit über die Landesgrenzen hinaus sind die lerentianischen Harfen deshalb bekannt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus Wolkenweidenborke und einigen anderen Höhengewächsen lassen sich aber auch nützliche Arzneimittel und Kräutermischungen herstellen. Phönixtränen lassen sich dabei ausschließlich über den Tempel der Liebe beziehen.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der milde und magenschonende Kaffee der Himmelsstadt ist ein hochpreisiger Exportschlager. Neben Kaffee besteht der Lebensmittelexport vor allem aus Nixenvogelfleisch, Spyralhonig und Si’ku-Muß, das sich hervorragend als Aufstrich oder Chutney zu Fleisch eignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]] &lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]] &lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Pyra&amp;diff=478</id>
		<title>Pyra</title>
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				<updated>2017-09-23T16:55:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pyra ist eine der fünf bekannten Städte [[Rhûn|Rhûns]]. Sie wurde von der Fruchtbarkeitsgöttin [[Alea]] gegründet und ist der Überlieferung nach die Stadt, die sich zur Zeit der Entstehung der Rassen am rasantesten entwickelt hat. Als Sündenpfuhl Rhûns ist sie die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate im ganzen Land. Nach dem letzten Meteoriteneinschlag gab Alea die weltliche Regierung ihres Gebiets ab sodass mittlerweile [[Leiripa]] als Alleinherrscherin in Pyra regiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Namen hat die Stadt von dem Vulkan Pyra, in dessen Innern sie erbaut wurde. So wurde über die Jahrhunderte aus “die Stadt im Berg Pyra” einfach “die Stadt Pyra”. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Im Nordwesten des Landes zieht sich die Gebirgskette der [[Schwefelberge]] gen Südosten, wo sie bald auf die [[Himmelsberge]] trifft. Diese beiden Gebirgsketten werden oft als ein und dasselbe Gebirge gesehen, was allerdings eine falsche Annahme ist. Tatsächlich haben einige pyranische Forscher und Geologen Beweise erbracht, dass es zwei verschiedene Gebirgszüge sind. Während die Himmelsberge aus diversen Faltungen des Landes entstanden (vielleicht hatte da auch die Göttin [[Ilonia]] ihre Finger im Spiel), sind die Schwefelberge rein vulkanischen Ursprungs. Sie sind einander lediglich so nahe, dass sie beinahe miteinander verschmelzen. Inmitten des Schwefelgebirges befindet sich der Vulkan in dessen Innern die Stadt Pyra prosperiert. Der Vulkan ist mit seinen ca. 2.141 Metern der höchste Berg des gesamten Gebirgszugs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die übrigen Vulkane der Schwefelberge sind noch immer aktiv und hüllen die Gegend zuweilen in warme Dampfschwaden, die über die Täler  schweben. Über die Jahrhunderte hinweg brechen diese Vulkane auch gelegentlich aus, anders als der Berg Pyra, der von Aleas Kräften gezähmt wird und mit seitlichen Schächten versehen wurde, durch die der Druck der Magmakammer bei Bedarf abgelassen werden kann. Einige Zwerge sind spezialisiert darauf diese Schächte zu warten und gegebenenfalls nach Anweisungen des Tempels neu anzulegen, falls einer durch erkaltete Magma unbrauchbar geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bergen befinden sich viele Täler, die zum Teil für Agrarwirtschaft genutzt werden, teilweise bewohnt und teilweise ungenutzt sind. Einige davon sind nur über das weit verzweigte Tunnelsystem innerhalb der Berge erreichbar, da die Felswände um sie herum derart steil abfallen, dass man das Tal nur mit einem Sturz in die Tiefe erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pyras Vulkan hat der [[Gjöll|Ylgjöll]] seine Quelle, welcher sich durch das Schwefelgebirge schlängelt und sich zunächst mit dem [[Gjöll|Gjöllthra]] aus der Friedensebene und dann mit dem [[Gjöll|Svolgjöll]] aus dem Düstermoor vereint um schließlich zusammen mit dem [[Gjöll|Sylgjöll]] und dem [[Gjöll|Gjöllhrid]] den [[Gjöll]] zu bilden, welcher durch [[Seiya]] hindurch in die [[Manosse|Manossianische See]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Die Stadt Pyra ist hauptsächlich der Baukunst der Zwerge entsprungen, die in dem Vulkankrater ein wahres Kunstwerk geschaffen haben. Sie ist an der Kraterwand entlang in ca. 270 Ebenen angelegt, deren Durchmesser leicht variieren, sodass sie im Querschnitt dezent an ein Stundenglas erinnern. Die vielen Ebenen der Stadt werden durch unzählige Treppen und Tunnel miteinander verbunden, die in einem nahezu undurchdringbaren Durcheinander angelegt sind. Nicht selten gehen Neulinge in der Stadt verloren, weil sie sich einmal in der Treppe geirrt haben. Die Tunnel reichen zudem in einem weit verzweigten System tief in die Berge hinein und beschränken sich dabei bei weitem nicht nur auf den Berg Pyra selbst. In vielen dieser Tunnel finden sich weitere Häuser, versteckte Läden für allerlei suspekte Gegenstände und Substanzen und andere Dinge, die in anderen Teilen Rhûns verpönt wären.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Stadtplatz, mit einem Durchmesser von ca. 1.000 Metern, liegt am Grund des Kraters, wo sich auch die einzigen wirklich freistehenden Gebäude der Stadt befinden. Hier findet sich der Großteil an Läden, Werkstätten, Schenken, Spelunken und Bordellen. Allerdings gibt es zwischen den vielen Wohnringen auch einige Ebenen, wo sich ebenfalls viele Geschäfte angesiedelt haben, und wenn man weiß, wo man suchen muss, finden sich auch zwischen den Wohnhäusern einige Spelunken und vor allem Bordelle. In einer etwa 150 Meter breiten Krempe am Rande des Platzes, stützen etliche Säulen die erste Wohnebene ab, welche wesentlich schmaler ist als die Ebene des Kraterbodens. So sind nur die mittleren 700 Meter des Platzes nach oben hin offen und ermöglichen so den Blick die 270 Ebenen hinauf.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die ersten 115 Ebenen, die sich vom Stadtplatz aus etwa 500 Meter kegelförmig in die Höhe winden, haben in sich nur eine Höhe von durchschnittlich 4 Metern und gelten als Wohnraum für die eher ärmliche bzw. geringverdienende Bevölkerung. Ebene 115 hat nur noch einen Durchmesser von knapp 400 Metern. Über ihr wurde ein Ring aus Wasserspeiern in den Fels gehauen, welche mit einer großen Menge Magie angereichert wurden und im Falle eines Ausbruchs ein magisches Kraftfeld erzeugen, um die höher gelegenen Ebenen zu schützen. Doch auch die unteren Ebenen bleiben im Katastrophenfall nicht ungeschützt. Drei Säulenringe stützen die Ebenen vom Stadtplatz aus ab. In diese Säulen wurden diverse Schutzzauber eingewebt, welche wie die Wasserspeicher Kraftfelder erzeugen, wenn sie aktiviert werden, um das Volk zu schützen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die folgenden 136 Ebenen wurden kontinuierlich höher angelegt, sodass sie schließlich eine Höhe von bis zu 14 Metern erreichen. Die durchschnittliche Breite dieser Ebenen variiert allerdings oft, sodass einige immer wieder durch Säulen von den darunterliegenden Ebenen gestützt werden. Auch hier finden sich etliche Schutzzauber in diesen Säulenringen, die weitere Kraftfelder erzeugen, falls die Wasserspeier einmal versagen. Generell kann man davon ausgehen, das mit der Höhe der Wohnebene auch das Einkommen der Bürger steigt. Während sind zunächst noch viele kleinere Einfamilienhäuser und Wohnkomplexe mit diversen Einzelwohnungen finden, werden die Häuser in den oberen 50 Ebenen dieses Bereichs immer größer und prunkvoller.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für alle Ebenen bis zu dieser Höhe gilt allerdings, dass die Häuser nicht freistehend sind, sondern tief in die Felsen des Vulkans gehauen wurden. Daher ist es von außen unmöglich zu sagen, wie groß die Behausungen in Wahrheit sind, denn sie können sich mehrere dutzend Meter in den Felsen hinein erstrecken. Einige Bewohner haben den Fels allerdings so behauen (lassen), dass es so aussieht, als würden ihre Häuser ein Stück weit aus dem Fels heraus ragen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die letzten knapp 300 Meter des Vulkankraters teilen sich auf 17 Ebenen mit einer Höhe von bis zu 18 Metern auf. Hier wurde der Krater an der Nordwand trichterförmig behauen um längere Flächen anzulegen, auf denen die Anwesen der reichen Herrschaften ein gutes Stück aus dem Felsen heraus ragen und trotzdem noch Platz für einen Garten lassen. Die Südwand des Kraters führt dagegen weiter relativ steil nach oben, weist allerdings 3 zusätzliche Ebenen auf, da sie höher ist als die Nordwand.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Sonnenlicht fällt durch den offenen Krater lediglich auf die obersten Ebenen an der Nordseite des Kraters. Die dort erbauten Anwesen sind daher besonders begehrt bei den Reichen und Mächtigen, wechseln aber nur sehr selten ihren Besitzer. Sie gelten als Prestigeobjekt und gehören mittlerweile den Ältesten Familien Pyras. Der Rest des Kraters, liegt dagegen immer im Schatten bis hin zu völliger Dunkelheit. Durchbrochen wird diese Dunkelheit von unzähligen Leuchtkristallen, die in den Kraterwänden natürlich wachsen und teilweise für Lampen und Laternen geerntet werden. Auch diverse Feuer brennen rund um die Uhr, um Licht zu spenden. Da es im Vulkan stets nach Feuer und Schwefel riecht, fällt der zusätzliche und beißende Qualm der Feuer kaum auf. Immer wieder leuchtet es in den Tunneln rötlich, wobei ein fehlendes Flackern bereits verrät, dass es sich hier nicht um die allgegenwärtigen Feuer handelt. Dieses Leuchten stammt aus vereinzelten, offen liegenden Magmakammern, die neben einer immensen Hitze ihr ruhiges, rotes Licht verströmen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Trinkwasser in Pyra gilt als besonders schmackhaft, da es durch mehrere Lagen des Vulkangesteins gefiltert wird und einen hohen Reinheitsgrad hat. Innerhalb der Stadt wird es durch ein ausgeklügeltes Rohrsystem zu den Behausungen transportiert und sogar bis weit in die Tunnel hinein gepumpt. Es wird allerdings deutlich davon abgeraten Wasser aus anderen Quellen zu trinken, da viele andere Wasservorkommen, wie zum Beispiel die heißen Quellen, sehr schwefelhaltig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sehenswürdigkeiten===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Plateau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort der schlichten Schönheit, der bei geringer vulkanischer Aktivität und passendem Wetter eine atemberaubende Aussicht bietet. Es ist eine natürlich entstandene Hochebene außerhalb des Berges. Hier oben ist es einem möglich, anders als innerhalb des Berges, frei durchzuatmen. An Tagen mit guten Wetterbedingungen kann man zwischen den Ausläufern des Schwefelgebirges hindurch hinaus in Richtung der Stadt [[Seiya]] blicken. Zur Rechten erkennt man an solchen Tagen noch die Ausläufer des [[Düstermoor|Düstermoors]], zur Linken erstreckt sich die weite Fläche der [[Friedensebene]]. Manchmal kann man sogar gerade heraus die ersten Häuser der Hafenmetropole erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die heißen Quellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; haben ihren Ursprung in tieferen Gesteinsschichten, wo sich das Wasser durch die Nähe zu den Magmaströmen erhitzt und sich schließlich mit Schwefel angereichert in Becken sammelt, die in einigen Kammern im Innern des Vulkans entstanden sind. Die Becken mit einer Entfernung von mindestens 500 m zu den Magmaströmen sind dabei zum Baden geeignet, näher an der vulkanischen Aktivität gelegene Quellen sind dafür zu heiß. Inzwischen wird dieses besonders heiße Thermalwasser und der dort entstehende Wasserdampf für die Heizung der oberen Ringe sowie die Warmwasserzufuhr aller Bereiche der Stadt genutzt, was auch ein Überfließen der natürlichen Becken verhindert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allgemein sind die heißen Quellen ein beliebter Badeort geworden, da das Wasser, welches reich an allerlei Mineralien ist, die körperliche und geistige Gesundheit fördern soll. Zudem hilft die Hitze starke Verspannungen zu lösen. Während also die wohl temperierte Hauptquelle vor allem zur  Entspannung und dem Knüpfen und der Festigung sozialer Kontakte genutzt wird, gibt es außerdem abgeschiedene, kleinere Becken, die eher für etwas lauschigere Stunden genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Steingärten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden 3721 v.d.l.M. von einigen einheimischen Künstlern angelegt, die der Stadt etwas Abwechslung und Vielfalt verleihen wollten, wenn denn schon bunte Gärten mit farbenfrohen, wohlduftenden Blumen aufgrund der mangelnden Sonneneinstrahlung nicht möglich und oft auch unerwünscht waren. So wurde ein Garten aus Felsstücken angelegt, die in unterschiedlichen Größen und Formen in einer der größeren Höhlen angeordnet wurden. Die Felsen bieten Sichtschutz zwischen den einzelnen Gebieten des Gartens, aber auch einige Sitzgelegenheiten und ansprechende Formen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Tempel Aleas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das Herzstück des Vulkankraters. Das riesige und dennoch äußerst anmutige Gebäude zu Ehren der Fruchtbarkeits- und Kriegsgöttin Pyras erstrahlt in weißem Marmor, der jede Lichtquelle aufzusaugen und um ein Vielfaches zu verstärken scheint. Das ehrfurchtgebietende Gebäude ist überwiegend am Rande des nach oben offen liegenden Platzes  gebaut, ein Teil liegt allerdings auch unter dem Vorsprung auf dem die erste Wohnebene liegt. Über einen Tunnel gelangt man schließlich in die berüchtigten Gärten des Tempels, die in einem verborgenen Tal außerhalb des Berges angelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Da sich Pyra in einem Vulkan befindet, sind die Temperaturen das ganze Jahr über recht ähnlich - heiß! Die unteren Ebenen würden eher einer Sauna mit Temperaturen zwischen 60 und 70 °C gleichen, wenn es nicht das gut durchdachte System aus Lüftungsschächten und Rohrleitungen geben würde, die die Hitze ableiten und frische Luft hinein lassen. Die Abwärme wird in die umliegenden Tunnel geleitet, um sie auf 25 °C zu erwärmen. So herrschen auf allen Ebenen ähnliche Temperaturen die ab und zu leicht zwischen 30 und 35 °C schwanken. Auch im Winter wird es nie wirklich kalt in der Stadt nur die höchsten Ebenen können im tiefsten Winter einmal Temperaturen von vergleichsweise ungemütlichen 10 - 15 °C verzeichnen. Es gibt allerdings einige Mechanismen im städtischen Belüftungssystem, die dafür Sorgen, dass die Abwärme aus dem Vulkaninnern nicht nur in die umliegenden Tunnel geleitet wird, sondern auch in die höheren Ebenen, sodass die oberen Anwesen noch immer mit ausreichend Wärme versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem wo man sich aufhält verändert sich auch die Luftfeuchtigkeit. In den Tunneln sammelt sich oft so viel Feuchtigkeit, dass ganze Fluchten glitschig nass sind, während andere Tunnel unheimlich trocken sind und das Atmen beinahe unangenehm wird. Im Krater selbst ist es immer recht schwül, was sich in den oberen Ebenen etwas bessert, da durch die Krateröffnung gelegentlich mal ein laues Lüftchen herein weht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna==&lt;br /&gt;
Da die Stadt inmitten eines Berges liegt und in den Felsen des selben gehauen wurde, findet sich hier freilich keine Erde, auf der sich Pflanzen ausbreiten könnten, was den Ort recht grau und karg erscheinen lässt. Nur gelegentlich, in den feuchteren Tunneln finden sich einige hartnäckige Steinmoose. Ansonsten ist der Stein zu trocken und hart, als dass sich dort Pflanzen ansiedeln könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem der ewige Stein Pyras zu grau ist, der hat sich die nährstoffreiche Vulkanerde in den heimischen Garten geholt um dort einige Blumen, Sträucher und Kräuter anzupflanzen. Unter den Anhängern Aleas findet sich das [[Aleafeuer]] auch gerne in den Hobbygärten, auch wenn es schwer zu pflegen und unmöglich zu züchten ist. Die Besitzer dieser Kleingärten zweckentfremden nicht selten die Lüftungsschächte der Stadt um etwas Sonnenlicht für ihre Blumen zu ergattern. Das wohl berühmteste Beispiel dieser selbstangelegten, grünen Augenweiden, ist die Efeuwand am Stadtplatz, die dereinst von der Hexe [[Shanya Anyuri]] angepflanzt wurde, die darin bestrebt war ganz Pyra in einem grünen Glanz erstrahlen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht das an den Außenhängen Pyras aus, sowie auf den anderen Hängen der Schwefelberge und den vielen, teilweise versteckten Tälern. Hier draußen findet sich nicht nur äußerst fruchtbare Vulkanerde, sondern auch entsprechende Bepflanzung. Hier wächst wild das Aleafeuer, viele verschiedene Kräuter und einige anderen Wildblumen, die sich in den Bergen heimisch fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es an den Südhängen viele Wein- und Kaffeeplantagen, die einen ausgezeichneten Ruf im Land haben. Auch andere Lebensmittel werden auf den Plantagen der Hänge und in den Tälern angebaut, an die ausreichend Licht gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fauna der Stadt und den umliegenden Tunneln ist dafür erstaunlich Vielfältig. Von den winzigen [[Feuerzwergechse|Feuerzwergechsen]], über [[Nekromantensalamander]], bis hin zur [[Reitechse]], finden sich hier Reptilien unterschiedlicher Größe und Gefahrenstufe. Als besonders giftig und gefährlich gelten die verschiedenen Skorpionarten von, [[Doppelschweif Skorpion|Doppelschweif Skorpionen]] über [[Sichelskorpion|Sichelskorpione]] bis hin zum gefürchteten [[Mantikor]]. Generell kann man aber durchaus sagen, dass alles was in Pyra überlebt, dies tut weil es sich zu wehren weiß. Oder weil es trotz aller Widrigkeiten die Hitze des Vulkans liebt, wie es etwa der [[Satyrnkäfer]] tut, der in kleinen Schwärmen an den Lavaströmen zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Tunnel finden sich schließlich weniger gefährliche Tiere. Einige Singvögel wie der [[Flitzpieper]] fühlen sich in den luftigen Höhen der Berge sehr heimisch. Auch Bergziegen und Geißböcke finden sich hier draußen zu Hauf und werden gerne gezähmt um als Nutztiere für Milchprodukte und Fleisch zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
Bis heute ist der Vulkan in dem Pyra erbaut wurde aktiv doch Alea sorgt mit ihrer Macht dafür, dass er schläft und für die Pyraner bewohnbar bleibt. Dennoch spuckt er immer wieder ein feuriges Inferno aus, wenn Alea ihr Feuer nicht unter Kontrolle hat, was glücklicherweise sehr selten der Fall ist. In diesen seltenen Katastrophenfällen sterben nicht nur jedes Mal etliche Bewohner der Stadt, auch die Sachbeschädigung ist immens, sodass unter anderem die Annalen der Stadt mehrere Male völlig der Magma zum Opfer gefallen sind. Eine genaue Erzählung der Geschichte Pyras ist daher nicht mehr vorhanden, auch wenn die pyranischen Chronisten immer wieder bemüht sind die Geschichte aus ihrer Erinnerung heraus nieder zu schreiben, was diese Aufzeichnungen besonders unzuverlässig und objektiv macht. Der letzte Vulkanausbruch im Jahre 05 n.d.l.M. zerstörte ein weiteres Mal die jüngsten Aufzeichnungsversuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der jüngeren Geschichte ist allerdings noch bekannt, dass [[Edana]] ihre Schwester Alea im [[Monat|Eismond]] 3823 v.d.l.M. unter falschen Vorwänden zu einer Schlacht in [[Nelaris]] verlockte. So nutzte die Herrin des Todes eine alte Fehde zwischen Alea und dem Waldgott [[Vivi]] aus, um ihre eigene Rechnung mit ihrem Bruder zu begleichen. Tausende Pyraner folgten den beiden Göttinnen in die Schlacht und beinahe schien sie gar zu gunsten der Vulkanbewohner entschieden zu werden, wenn nicht [[Anael]] mit ihrem Heer eingegriffen hätte um ihrem Onkel zur Seite zu stehen. Für Vivi allerdings kam jede Hilfe zu spät, denn Edana erreichte ihr Ziel und es gelang ihr den Waldgott mit ihr in die Eiswelt zu ziehen. Die Pyraner waren derweil gezwungen Nelaris geschlagen zu verlassen, als auch die Schicksalsgöttin [[Azmera]] sich einmischte und der Schlacht ein jähes Ende bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später im Jahre 0 n.d.l.M. schwang sich ein [[Gefallene Malakhim|gefallener Malakh]] und Fürst eines niederen Höllenkreises mit Namen [[Lanar]] zum Herrscher über die Vulkanstadt auf. Er unterstrich seine Machtstellung, indem er jede wichtige Person des öffentlichen Lebens persönlich meuchelte und die Positionen mit seinen eigenen treuen Gefolgsleuten füllte. Es folgten Monate der Diktatur und da Alea nichts dagegen unternahm, so fand sich der Großteil des Volkes wohl mit der neuen Ordnung ab. So aber nicht die Anhänger der [[NiMiLa]], welche sich gegen den Herrscher auflehnte und ihn ein halbes Jahr nach der Machtergreifung in erbitterten Kämpfen nieder streckte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein gewählter Nachfolger war der Xenokrat [[Eligor]]. Doch auch seine Herrschaft sollte von vergleichsweise kurzer Dauer sein. Als im [[Monat|Weinmond]] 04 n.d.l.M. [[Shanya Anyuri]] und [[Samael|Samael Satise]] aufbrachen um der Tunnelhexe Manya den Garaus zu machen, entfesselte die alte Hexe ein heftiges Erdbeben bevor die beiden sie töten konnten. In Folge des Erdbebens brachen etliche Tunnel ein und unzählige Bewohner wurden verschüttet, so zum Beispiel einige Zwerge in der Schenke “Zum Weinhauer”, die in der Woche die es brauchte sie wieder auszugraben, den gesamten Wein- und Biervorrat der Schenke leerten. Einer der tragischsten Verluste dieses Bebens war allerdings Eligor selbst, der schwer verletzt wurde, als er mit seinem [[Nachtmahr|Höllenross]] in einem der Tunnel verschüttet wurde. Er erlag einige Wochen später seinen Verletzungen. Seine Nachfolge übernahm seine Gattin Leiripa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das nächste Unglück sollte nicht lange auf sich warten lassen. Als im [[Monat|Dustermond]] 05 n.d.l.M. ein fremder Gott in Rhûn einfiel, beraubte er die heimischen Götter ihrer Fähigkeiten und forderte die Herausgabe Aleas (Anmerkung der Chronisten: Bereits im Weinmond 00 n.d.60.M. wurde die feurige Göttin von jenem Gott entführt, konnte allerdings fünf Tage später von ihrem Mitgöttern befreit werden, genauere Hintergründe und der Ereignishergang sind allerdings nicht rekonstruierbar). Erzürnt über diese Forderung und unfähig ihre Kräfte zu kontrollieren brachte Alea den Vulkan aus versehen zum Ausbruch. Einigen Magiern gelang es hastig manche Tunnel zu versiegeln, doch für den Großteil der Stadt kam jede Hilfe zu spät. Die Häuser im Krater wurden zerstört und mehrere zehntausend Einwohner verloren ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser Katastrophe konnten bereits die meisten physischen Spuren beseitigt werden, als Ende des [[Monat|Saatmond]] 07 n.d.l.M. der nelarianische Hoffnungsfunke [[Elenya]] von einigen [[Daeva]] ermordet wurde und der Schutzwall um die Waldstadt fiel, sodass ihre Grenzen offen standen. Alea, die ihre Chance witterte nun endlich die Waldstadt für sich zu beanspruchen, wie es ihr ihrer Meinung nach seit jeher zustünde, fiel ein weiteres mal mit ihrer pyranischen Horde dort ein. Doch wieder sollte es ihr nicht gelingen, denn die Geschichte der Schlacht acht Jahre zuvor wiederholte sich. So war es dieses Mal ihre Nichte [[Diana]], die wie einst ihre Mutter den Nelarianern zur Hilfe kam und die Pyraner zurück drängte. Auch Azmera mischte sich zum Schluss erneut in die Kämpfe ein und beendete diese mit Hilfe ihrer Kampfpriester. Wenige Augenzeugen berichten von einem Treffen der drei Göttinen auf einem dem Schlachtfeld angerenzenden Hügel, doch was wirklich zwischen den dreien besprochen wurde, vermag niemand zu sagen, denn ein Kreis aus Feuer verbarg sie vor den Blicken anderer und übertönte ihre Worte mit lautem Getöse. Fest steht jedoch, dass Alea nach diesem “Götterkaffeekränzchen”, wie es im Volksmund gerne genannt wird, ihre Gefolgsleute dazu aufrief die Waffen niederzulegen und nach Hause zurück zu kehren, wo gefeiert werden sollte - und auch wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                 !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Daeva]]                             || 13,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Dunkelelfen]]                 || 6,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                            || 2,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyle]]                          || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gefallene Malakhim]]                || 10,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geister]]                           || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                  || 19,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ghule]]                             || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Daeva|Halbdaeva]]                   || 23,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kobolde]]                           || 1,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lilim|Lamien bzw. Lilim]]           || 3,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mänaden]]                           || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Succubi|Incubi bzw. Succubi]]       || 2,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vampire]]                           || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Werwesen]]                          || 0,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zwerge]]                            || 16,9%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feiertage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rangordnung im Tempel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaftssystem ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]] &lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Lerentia&amp;diff=477</id>
		<title>Lerentia</title>
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				<updated>2017-09-23T13:29:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Bevölkerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lerentia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der fünf Gebiete [[Rhûn|Rhûns]] und als Himmelsstadt weit über seinen Nachbarregionen gelegen. [[Diana]] ist zwar nur zur Hälfte göttlicher Abstammung, hat jedoch die Aufgabe und Macht ihrer [[Anael|Mutter]] übernommen, die Stadt zu schützen und Lerentia am Himmel zu halten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Lerentia liegt in einer Fels- und Wolkenlandschaft, die sich über den [[Himmelsberge|Himmelsbergen]] erstreckt und mit diesen über die Schwebeberge verbunden ist. Die Stadt erhebt sich dabei in einer Höhe von ca. 3400 m, die zur Stadt gehörenden Gebiete liegen jedoch verteilt auf Höhen von 2000 bis 4000m. Lerentia und die damit verbundenen Schwebeberge werden durch die Magie seiner Schutzgöttin in der Luft gehalten. So findet man nicht nur auf den schwebenden Bergen und Felsen einen sicheren Stand sondern auch auf den stabilen Wolkenformationen. Wenn ein Unwetter mit hohen Cummuluswolken aufzieht, die an die festen Wolkenformationen Lerentias heranreichen, sollte man deshalb in diesen Gebieten besonders vorsichtig sein, da die Gefahr eines Absturzes besteht, da die Grenzen zwischen festen und nachgiebigen Wolken nicht immer klar ersichtlich sein können. Einige der schwebenden Berg- und Felsformationen sind durch Wurzelwerke miteinander verbunden und in den tieferen Lagen mit Moosen und Schlingpflanzen übersät. Im Zentrum der Stadt liegt die Quelle des [[Gjöll|Sylgjöll]], der sich mit seinen Geschwisterflüssen [[Gjöll|Ylgjöll]] aus Pyra und [[Gjöll|Gjöllhrid]] aus Nelaris im Tal der Friedensebene zum [[Gjöll]] vereint. Der Sylgjöll wird dabei vor allem aus der Feuchtigkeit der Wolkenberge gespeist, die sich in den Herbst- und Wintermonaten in den festen Wolkenformationen einlagern und durch die Frühjahrsschmelze verstärkt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt auf einigen der höher gelegenen Wolken- und Felsformationen verteilt, die zum Teil durch geschwungene Brücken miteinander verbunden sind. Die Häuser der Innenstadt ragen viele Stockwerke in die Höhe, um die geringe Fläche der Ländereien auszugleichen, und sind zumeist von Pflanzen bewachsen. Nicht selten finden sich auf den Hausdächern kleine Gärten. In der  Die wichtigsten Hauptstraßen durchkreuzen die Stadt in gerader Linie und bilden die Form eines Sterns, in dessen Mitte der Stadtplatz thront. Im Zentrum des Stadtplatzes ragt eine Statue auf, die symbolisiert wie die verstorbene Göttin Anael ihrer Tochter Diana das Protektorat über die Stadt überreicht. Daneben findet sich inzwischen eine Marmorsäule, auf der die Namen jener Lerentianer verewigt sind, die beim Angriff des Fremden Gottes ums Leben kamen. Gesäumt wird der Stadtplatz von [[Diana|Dianas]]  Tempel, und dem Parlament. Wenn man dem Weg der Erleuchtung zwischen ihnen hindurch folgt, gelangt man schließlich zu den prachtvollen Gebäuden der Bibliothek, Universität und des Gerichts. Über den Weg des Friedens gelangt man zu einem elegant gestalteten Park, der zu den meisten Jahreszeiten von angenehmem Blumenduft erfüllt ist. Aber man findet auch eine ganze Reihe von Geschäften, die zumeist in den unteren Etagen der Wolkenkratzer untergebracht sind.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima == &lt;br /&gt;
Die Himmelsstadt liegt die meiste Zeit oberhalb der Wolken und ist für sein sonniges Wetter berühmt. Bei großen Unwetterfronten gerät die Stadt jedoch direkt ins Zentrum der aufziehenden Wolken. Lerentia wird bei solchen Stürmen rasch von dichtem Wolkennebel eingehüllt, dessen feine Wassertröpfchen durch fast alle Materialien dringen und jeden bis auf die Knochen durchweichen. Die Temperaturen sind im Frühling und Sommer zumeist in einem angenehmen Bereich (in etwa 10 bis 25 °C), wobei sie selten so hoch steigen, wie in den Ebenen des Landes. Im Winter dominieren in dieser Höhe vor allem kalte Luftmassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna== &lt;br /&gt;
Durch die Höhenlage Lerentias gedeihen vor allem höhenliebende [[Artenbestimmbuch#Flora|Gewächse]], wie man sie in den oberen Lagen der Himmels- und Schwebeberge findet.So konnte sich in Lerentia eine einzigartige Pflanzenvielfalt entwickeln, die sich an die magische Umgebung angepasst hat. Deswegen können nur wenige der hier wachsenden Pflanzen in tieferen Gebieten Rhûns wachsen. Besonders hervor stechen das silberne [[Wolkengras]] und die [[Wolkenweide|Wolkenweiden]], die sich silbrig-grün zwischen den Wolkenbergen erheben. Aber auch andere höhenliebende Pflanzen wie [[Glücksstachel]], [[Himmelsglöckchen]], [[Iuna]] und die [[Si’ku|Si’ku-Bäume]] prägen das Bild der Himmelsstadt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Si’ku gelten dabei auch als bevorzugter Lebensraum (und als Nahrungsquelle) für die [[Kilberäffchen]]. Außerhalb der Stadt werden auch [[Wollmäuse]] gezüchtet, die den Feen zur Wollproduktion dienen. Die Tiere scheinen dabei auch ein instinktives Gespür dafür zu besitzen wann sie sich durchlässigen Wolkenschichten nähern. Als Besonderheit gelten auch die [[Nixenvogel|Nixenvögel]] - diese besonders als keksliebende Delikatesse - und die [[Phönix|Phoenikae]], die für ihre heilenden Tränen bekannt sind und aus ihren eigenen Flammen erneut erstehen können. Auch andere Tiere findet man nur hier in Lerentia, wie die intelligenten wie scheuen [[Greif|Greife]], als auch die sogenannten Glücksbärchis, da sie wie niedliche kleine Teddibären wirken, dabei handelt es sich tatsächlich um zutrauliche und überaus freundliche Tiere, mit denen man leicht Freundschaft schließen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte = &lt;br /&gt;
Lerentia ist eines der ältesten Gebiete Rhûns. Kurz nach Aufteilung des Landes in seine fünf Gebiete erhob die damalige Liebesgöttin [[Ilonia]] ihre Gebiete aus den später als Himmelsberge bekanntwerdenden Bereichen und schuf damit die Schwebeberge und das Refugium Lerentias. Bald schon siedelten sich über den Wolken aus Ilonias Hand einige zumeist friedfertige Wesen an. Sie erkannte jedoch bald, dass diese Wesen außerhalb des Himmels unterlegen waren, legte einen starken Schutz um die wachsende Stadt und schuf noch weitere Rassen, die stark genug sein sollten ihre Brüder und Schwestern vor den Zwistigkeiten zu schützen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Liebe der Göttin für ihren Bruder [[Vivi]] wuchs, übergab sie die Verwaltung der Stadt an die Sylphen, die damals mächtigsten Wesen, die sie hervorgebracht hatte und den Nymphen der anderen Städte ebenbürtig waren. Jedoch waren ihre Nymphen ebenso von Hochmut und Ehrgeiz zerfressen, wie ihre Geschwisterrassen der anderen Gottheiten und wurden, als sie sich den Göttern gleich erklärten, von diesen geächtet und einem Großteil ihrer Kräfte beraubt. Durch diese Ereignisse war sie gezwungen ihr Himmelsreich wieder selbst zu führen, doch noch immer war ihr das Herz schwer durch die unerwiderte Liebe zu ihrem Bruder und die Last dieser Liebe ließ ihre Kräfte, vor allem aber ihren Lebensmut, langsam schwinden. So fasste sie den Entschluss, eine Nachfolgerin zu erschaffen, welche so reinen Herzens war, dass sie nicht denselben Fehler wie die Sylphen begehen würde. Kurz nachdem Anael so das Licht der Welt erblickte und die Aufgabe sowie die Macht Ilonias übernahm, nahm letztere sich das Leben und fand letztendlich Frieden im Vergessen, welches ihre Schwester Edana einer jeden verstorbenen Seele schenkte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die folgenden Jahrtausende waren von vielen Schicksalsschlägen, Katastrophen, Kriegen aber auch mindestens ebenso langen Friedenszeiten geprägt. Viele Aufzeichnungen aus jener Zeit sind jedoch der Zeit und dem Feuer zum Opfer gefallen, so dass sich nur noch wenig rekonstruieren lässt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Überliefert wurde jedoch, dass es in den Jahren von 1934 bis 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag durch eine Nixenvögelplage gegeben hatte, die nicht nur sämtliche Kornspeicher der Stadt leer fraßen, sondern ihren Dreck überall hinterließen, sodass alle Wege mit rutschigen Hinterlassenschaften bedeckt wurden. Das Ende der Plage sollte schließlich durch eine Vogelpest kommen, die einen Großteil der süßigkeitenliebenden Vögel ausmärzte. Die Freude unter der Bevölkerung war groß, die in den Jahren zuvor versucht hatten durch Jagd den umtriebigen Vögeln Herr zu werden. Leider sollte sich im Laufe des Jahres 1937 nach dem 57. Meteoriteneinschlag herausstellen, dass sich die Krankheit auch auf andere gefiederte Bewohner Lerentias übertrugen. So wurde verzeichnet, dass vielen Aviaren und Malakhim die Federn ausgingen viele Bewohner und verschiedenste Vögel daran starben. Als die Seuche Lerentia aus seinen Klauen entließ, war es deutlich dünner besiedelt und es sollte fast 2000 Jahre dauern, bis sich die Rassen und Völker gänzlich erholt und die Himmelsstadt wieder  in ganzer Pracht erstrahlte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 00 n.d.l.M. wurde Anaels Tempel bei einem Angriff fremder Gottheiten zerstört. Neben der Liebesgöttin kamen dabei auch viele Priester und andere Vertraute der Gottkönigin ums Leben. Die göttliche Macht und die Schutzfunktion wurde auf die damals noch junge Diana übertragen. Mit erreichen der Volljährigkeit übernahm sie schließlich auch offiziell die Herrschaftsgeschicke Lerentias, die bis dahin ausschließlich von dem früher im Jahr geschaffenen Parlament ausgeübt wurden, das durch die erste Präsidentin Ina repräsentiert wurde..&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tempel der Liebe war gerade wieder errichtet worden, als im Jahr 03 n.d.l.M. bei einem Angriff durch Formwandler alle, die sich zu dem Zeitpunkt im Tempel aufhielten, Besucher wie Priester gleich, ermordet und der Tempel durch eine neuerliche Flammenbrunst versehrt wurde. Lediglich die Katakomben und Archive unter dem Tempel wurden von der Zerstörung verschont. Die Priesterschaft Dianas war zu dem Zeitpunkt auf geradeeinmal 5 Priester und 3 Tempeldiener dezimiert worden. Zeitweise schien es fraglich, ob Diana den Tempel überhaupt wieder neu errichten wollte, doch sehnte sich die Bevölkerung ihr Symbol des Friedens und der Liebe zurück, während das Schandmal der Zerstörung aus dem Stadtbild verschwinden sollte. So konnte man bald schon wieder den neuen Tempel bewundern. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als im Jahr 05 n.d.l.M. durch einen Zauber die Mächte der Götter Rhûns störte, wäre Lerentia beinahe vollständig zerstört worden, als die Stadt teilweise abstürzte und mit den tiefer gelegenen Felsen kolidierte. Das Schlimmste konnte im letzten Augenblick noch verhindert werden und nach Wiederherstellung Dianas Kräfte, erhob sich die Himmelsstadt erneut in ihre luftigen Höhen. In einigen tieferen Bereichen kam es bei diesem Unglück zu größeren Zerstörungen und einige Wollmausweiden wurden auf diese Weise zerstört, seither sind die tiefer gelegenen Bereiche Lerentias durch eine deutlich kleinteiligere Felsenlandschaft geprägt als vorher. Die Statik aller Gebäude Lerentias musste geprüft werden, bevor die nach Seiya evakuierte Bevölkerung in ihre Häuser zurückkehren konnte. Einige Häuser mussten abgerissen werden, doch die Stadt wurde bis zum Ende des Sommers in ihren strahlenden Zustand zurückversetzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dem verheerenden Unglück im Saatmond 07 kam die erste Präsidentin Lerentias ums Leben, wodurch die für das Folgejahr angesetzten Wahlen vorgezogen werden mussten. Auch viele andere namenhafte Bewohner Lerentias starben bei den Vorfällen oder gelten seither als verschollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Zu Lerentia hat nur ein kleiner Bevölkerungsanteil Rhûns zugang. Die zumeist als friedliebend geltenden Bewohner der Himmelsstadt leben hauptsächlich in der hoch aufragenden Stadt, nur wenige bewohnen die Außenbezirke und abgelegenere schwebende Berge und begehbare Wolken. Die außerhalb der Stadt wohnenden Bürger sind zumeist in der Land- und Wolkenwirtschaft tätig. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 3822 nach dem 59. Meteoriten wurden in der Stadt 376.833 Bewohner gezählt. Die Bevölkerungsanteile sind nach Rasse gegliedert in der folgenden Tabelle aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                              !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Aviare]]                         || 6,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                         || 1,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Feen]]                           || 15,7%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]               || 10,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyle]]                       || 2,8%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Lichtelfen]]               || 9,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Malakhim]]                       || 29,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pixie]]                          || 17,5%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sylphen]]                        || 6,8%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion == &lt;br /&gt;
Wenn auch die Wichtigkeit aller rhûnschen Götter in Lerentia anerkannt wird, ist doch die Göttin der Liebe die wichtigste Göttin für Lerentia Als Schutzpatronin der Himmelsgebiete hält sie eine sanfte Hand über ihre Schützlinge, lässt die Liebe in die Herzen ihrer Völker erstrahlen und ist dafür verantwortlich, dass die Himmelsstadt ihre majestätische Position über den Himmelsbergen einnimmt. Neben [[Nelaris]] ist Lerentia wohl das Gebiet, das die größten Veränderungen durchlebt hat, regiert doch inzwischen die dritte Göttin der Liebe, Diana, in Lerentia. Dies beweist aber nur, dass die Liebe viele Gesichter haben kann und nie die Herzen der Bewohner Rhûns verlässt, solange sie an die Liebe - und ihre derzeitige Inkernation Diana - glauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätze === &lt;br /&gt;
Die Liebe gibt es in vielerlei Form und ist eine der vielschichtigsten Emotionen. Die Liebe der Eltern zu ihren Kindern, der Kinder zu ihren Eltern, Geschwistern oder Freunden. Die romantische Liebe ist dabei nur eine der vielen Ausprägungsarten, die nicht mehr oder weniger wichtig ist, als die Liebe zum Land oder die Liebe zum Haustapier. All diese Formen sind vor der Göttin gleichberechtigt und tragen zu einem friedlichen Miteinander bei. Jedoch kann es auch eine der grausamsten Emotionen sein, denn an einem gebrochenen Herzen ist schon manch einer gestorben. Die Göttin der Liebe bringt diese Liebe in die Welt, selbst wenn sie diese nur selten direkt beeinflusst. Durch Gebete, einen festen Glauben und liebevolle Rituale und Bräuche kann man die Liebe stärken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feiertage === &lt;br /&gt;
Der Tag der Liebe - jetzt auch Dianatag genannt - ist der 21. [[Monat|Saatmond]] und fällt mit dem Frühlingsbeginn auf einen Tag. Dieses Fest wird meist im Kreis der Lieben, in Familie und unter Freunden begangen, so dass es eher private Feiern als große Feste an jenem Tage gibt. Liebende schenken sich an jenem Tag den [[Liebesapfel]], als Symbol der Zuneigung. Unter Freunden und Verwandten schenkt man an diesem Tage (aber auch zu anderen Gelegenheiten) einen Strauß Himmelsglöckchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie alle bewohner des Landes lieben auch die Lerentianer das Lichterfest, zudem die Fenster mit Lichterbögen und Kerzen geschmückt werden. Kaum ein Fenster bleibt in jenen Tagen dunkel, symbolisiert das Fest doch den Zeitpunkt, ab dem die Tage wieder länger werden. Die öffentlichen Hauptveranstaltungen dazu finden jedoch in [[Seiya]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rangordnung im Tempel === &lt;br /&gt;
Im Tempel der Liebe herrscht eine recht einfache Rangordnung. So gelten alle Besucher des Tempels als gleichberechtigt, wobei Rasse, Geschlecht und Alter keinerlei Bedeutung haben. Ein respektvoller Umgang gilt im Tempel stets als angemessen. So beginnen die meisten angehenden Priester ihren Weg mit dem in Lerentia herrschenden Wehr- und Tempeldienst, bei dem die jungen Erwachsenen im Tempel als Helfer eingesetzt werden oder überall in der Stadt für soziale Aufgaben wie Armenspeisung, Besuche bei älteren Bewohnern um für diese Einkäufe zu erledigen oder ihnen auch nur eine kleine Weile Gesellschaft zu leisten. Im Rahmen dieses Dienstes erfahren die jungen Erwachsenen in der Regel auch eine militärische Grundausbildung, durch die sie lernen sollen worauf es bei der Verteidigung des Landes geht, sofern sie nicht durch andere moralische Bedenken eine solche Ausbildung für sich nicht mit dem Gewissen vereinbaren können. Nach dem Tempeldienst entscheidet sich mancher Bewohner Lerentias für eine zeitweise oder längerfristige Arbeit im Tempel als Anwärter. Auch als Anwärter stehen vor allem soziale Aufgaben im Mittelpunkt, sie nehmen jedoch auch an den Gebetsstunden teil und kümmern sich um die Sauberkeit des Tempels.  Sind sie von gutem Herzen und erfüllen gewissenhaft ihre Pflichten, werden sie von Diana zu Priestern erhoben. Die Priester kümmern sich um das Wohl der Tempelbesucher und Gläubigen, erledigen eine Vielzahl organisatorischer Aufgaben und stehen Ratsuchenden zur Seite, damit sie ihren Weg finden mögen, aber auch die täglichen Gebete sind für sie von großer Bedeutung, gilt doch die Vermutung, dass die Macht der Liebesgöttin auch davon abhängt, wie man an sie glaubt. Aus der Priesterschaft werden drei Priester zu Hohepriestern bestimmt, die Diana als Ratgeber zur Seite stehen und die organisatorischen und finanziellen Geschicke des Tempels verwalten. An der Spitze des Tempels steht Diana, die als Gottkönigin die weltlichen und geistlichen Geschicke ihres Landes leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaftssystem == &lt;br /&gt;
In Lerentia herrscht [[Diana]] als Göttin und Königin des Landes in einer konstitutionellen Monarchie. In der im Jahre 00 n.d.l.M. geschriebenen (und 01 durch Volksentscheid bestätigte) Verfassung wird das Parlament alle 10 Jahre  in zwei Kammern gewählt, einer regierenden und einer kontrollierenden Kammer. Dem Parlament steht ein Präsident vor, der im Direktmandat alle 5 Jahre durch die Bewohner Lerentias gewählt wird. Ina, die erste Präsidentin, wurde im Jahr 00 n.d.l.M. ins Amt gewählt und regierte bis zu ihrem Tod im Saatmond 07. Die Präsidentschaft wird seither von ihrem Stellvertreter bis zu den Neuwahlen im Jahre 09 n.d.l.M. übernommen. Die Verfassungstreue des Parlaments und der Krone wird durch ein unabhängiges Gericht gewährleistet. Das himmlische Heer Lerentias, das aus den Tempel- und Wehrdienstleistenden gespeist wird, steht unter dem direkten Befehl Dianas. Über die gesamte Regentschaft Anaels war Luzifer Satise der oberste Heerführer der Heerscharen, doch seit der Regierungsübernahme Dianas wird diese Position von Cruxis ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft == &lt;br /&gt;
Der Reichtum Lerentias beruht vor allem auf seinem Handelsgeschick und seiner herausragenden Lage. So führt einer der bedeutendsten Handelspässe nahe der lerentianischen Ländereien vorbei in die benachbarten Länder, neben dem Seeweg der wichtigste Handelsweg nach Rhûn. Daneben bietet Lerentia auch eine Vielzahl außergewöhnlicher Handelsgüter, die in vergleichbarer Qualität nur von wenigen Regionen Terruas angeboten werden können. So gelten die Seiden- und Mauswolltextilien Lerentias als besonders wertvolle Handelsware, da die Wollmaushaltung ein Alleinstellungsmerkmal der Region ist. Die lerentianischen Textilien zeichnen sich durch eine besondere Weichheit und feine Webart aus, so dass Kleidungsstücke aus Mauswolle selbst dem feinsten Nebel widerstehen kann. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wolkenweide gilt wegen ihrer Klangeigenschaften als hervorragendes Holz zur Herstellung von Saiteninstrumenten. Weit über die Landesgrenzen hinaus sind die lerentianischen Harfen deshalb bekannt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus Wolkenweidenborke und einigen anderen Höhengewächsen lassen sich aber auch nützliche Arzneimittel und Kräutermischungen herstellen. Phönixtränen lassen sich dabei ausschließlich über den Tempel der Liebe beziehen.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der milde und magenschonende Kaffee der Himmelsstadt ist ein hochpreisiger Exportschlager. Neben Kaffee besteht der Lebensmittelexport vor allem aus Nixenvogelfleisch, Spyralhonig und Si’ku-Muß, das sich hervorragend als Aufstrich oder Chutney zu Fleisch eignet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]] &lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Pyra]] &lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

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		<title>Pyra</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Bevölkerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pyra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der fünf  bekannten Städte [[Rhûn|Rhûns]]. Sie wurde von der Fruchtbarkeitsgöttin [[Alea]] gegründet und ist der Überlieferung nach die Stadt, die sich zur Zeit der Entstehung der Rassen am rasantesten entwickelt hat. Als Sündenpfuhl Rhûns ist sie die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate im ganzen Land. Nach dem letzten Meteoriteneinschlag gab Alea die weltliche Regierung ihres Pfuhls ab sodass mittlerweile [[Leiripa]] als Alleinherrscherin in Pyra herrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Im Nordwesten des Landes zieht sich die Gebirgskette der [[Schwefelberge]] gen Süden, wo sie bald auf die [[Himmelsberge]] trifft. Diese beiden Gebirgsketten werden oft als ein und dasselbe Gebirge gesehen, was allerdings eine falsche Annahme ist. Tatsächlich haben einige pyranische Forscher und Geologen beweise erbracht, dass es zwei verschiedene Gebirgszüge sind. Während die Himmelsberge aus diversen Faltungen des Landes entstanden (vielleicht hatte da auch die Göttin [[Ilonia]] ihre Hände im Spiel), sind die Schwefelberge rein vulkanischen Ursprungs. Sie sind einander lediglich so nahe, dass sie beinahe miteinander verschmelzen. Inmitten des Schwefelgebirges befindet sich der Vulkan in dessen Innern die Stadt Pyra prosperiert. Der Vulkan ist mit seinen ca. 2.141 Metern der höchste Berg des gesamten Gebirgszugs. Alle übrigen Vulkane dieser Kette sind allerdings erwiesenermaßen seit mehreren Meteoriteneinschlägen erloschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bergen befinden sich viele Täler, die zum Teil für Agrarwirtschaft genutzt werden, teilweise bewohnt und teilweise ungenutzt sind. Einige davon sind nur über das weit verzweigte Tunnelsystem innerhalb der Berge erreichbar, da die Felswände um sie herum derart steil abfallen, dass man das Tal nur mit einem Sturz in die Tiefe erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pyras Vulkan hat der [[Gjöll|Ylgjöll]] seine Quelle, welcher sich durch das Schwefelgebirge schlängelt und sich zunächst mit dem [[Gjöll|Gjöllthra]] aus der Friedensebene und dann mit dem [[Gjöll|Svolgjöll]] aus dem Düstermoor vereint um schließlich zusammen mit dem [[Gjöll|Sylgjöll]] und dem [[Gjöll|Gjöllhrid]] den [[Gjöll]] zu bilden, welcher durch [[Seiya]] hindurch in die [[Manosse|manossianische See]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Die Stadt Pyra windet sich im Innern des Vulkans in etlichen Windungen den Krater entlang nach oben. Dabei entstanden etwas mehr als 150 Ringe, in denen die Wohnhäuser angelegt sind. Die unteren Ringe haben dabei nur eine Höhe von durchschnittlich 3 Metern und gelten als Wohnraum für die eher ärmliche Bevölkerung. Je höher die Ringe angelegt sind, desto höher sind sie auch in sich bis zu einer Durchschnittshöhe von 15 Metern. Hier sind die Anwesen der reicheren Bewohner zu finden, sowie einige Wohnringe, in denen mehrstöckige Wohnhäuser zu finden sind, in welchen diverse Familien leben. In allen Ringen sind die Häuser allerdings nicht freistehend, sondern tief in die Felsen des Vulkans gehauen. Daher ist es von außen unmöglich zu sagen, wie groß die Behausungen in Wahrheit sind, denn sie können sich mehrere dutzend Meter in den Felsen hinein erstrecken. Einige Bewohner haben sich allerdings die Mühe gemacht und den Fels so behauen, dass es so aussieht, als würden ihre Häuser ein Stück weit aus dem Fels heraus ragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtplatz befindet sich am Grund des Kraters, wo sich auch die einzigen wirklich freistehenden Gebäude finden. Hier findet sich der Großteil an Läden, Werkstätten, Schenken, Spelunken und Bordellen. Allerdings gibt es zwischen den vielen Wohnringen auch einige Ebenen wo sich ebenfalls viele Geschäfte angesiedelt haben und wenn man weiß wo man suchen muss, finden sich auch zwischen den Wohnhäusern einige Spelunken und vor allem Bordelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielen Ebenen der Stadt werden durch unzählige Treppen und Tunnel miteinander verbunden, die in einem nahezu undurchdringbaren Durcheinander angelegt sind. Nicht selten gehen Neulinge in der Stadt verloren, weil sie sich einmal in der Treppe geirrt haben. Die Tunnel reichen in einem weit verzweigten System tief in die Berge hinein und beschränken sich dabei bei weitem nicht nur auf den Berg Pyra selbst. In vielen dieser Tunnel finden sich weitere Häuser, versteckte Läden für allerlei suspekte Gegenstände und Substanzen und andere Dinge die in anderen Teilen Rhûns verpönt wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht fällt durch den offenen Krater lediglich auf die obersten drei Ebenen an der Nordseite des Kraters, die dort angelegten Anwesen sind besonders begehrt bei den Reichen und Mächtigen, wechseln aber nur sehr selten ihren Besitzer. Sie gelten als Prestigeobjekt und gehören mittlerweile den Ältesten Familien Pyras. Der Rest des Kraters liegt immer im Schatten bis hin zu völliger Dunkelheit. Durchbrochen wird diese Dunkelheit von unzähligen Leuchtkristallen, die in den Kraterwänden natürlich wachsen und teilweise für Lampen und Laternen geerntet werden. Auch diverse Feuer brennen rund um die Uhr um Licht zu spenden. Da es in dem Vulkan immer nach Feuer und Schwefel riecht, fällt der zusätzliche und beißende Qualm der Feuer kaum auf. Immer wieder kann man auch ein rotes Leuchten entdecken, welches ruhiger ist als das Flackern der Flammen und wenn man dem auf den Grund geht so entdeckt man nicht selten Magmakammern die neben einer immensen Hitze eben auch ihr Licht verströmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Trinkwasser in Pyra gilt als besonders schmackhaft, da es durch mehrere Lagen des Vulkangesteins gefiltert wird und einen hohen Reinheitsgrad hat. Innerhalb der Stadt wird es durch ein ausgeklügeltes Rohrsystem zu den Behausungen transportiert und sogar bis weit in die Tunnel hinein gepumpt. Es wird allerdings deutlich davon abgeraten Wasser aus anderen Quellen zu trinken, da viele andere Wasservorkommen, wie zum Beispiel die heißen Quellen, sehr schwefelhaltig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sehenswürdigkeiten===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Plateau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort der schlichten Schönheit. Eigentlich ist nichts besonderes daran, aber wenn man sich erst einmal über die etlichen Stufen und Tunnel dort hinauf gequält hat, so bietet das Plateau eine atemberaubende Aussicht. Es ist ein natürlich entstandenes Plateau außerhalb des Berges. Hier oben ist es einem möglich, anders als innerhalb des Berges, frei durchzuatmen. An Tagen mit guten Wetterbedingungen kann man zwischen den Ausläufern des Schwefelgebirges hindurch, hinaus in Richtung der Stadt Seiya blicken. Zur Rechten erkennt man an solchen Tagen noch die Ausläufer des [[Düstermoor|Düstermoors]], zur Linken erstreckt sich die weite Fläche der [[Friedensebene]]. Manchmal kann man sogar gerade heraus die ersten Häuser der Hafenmetropole erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die heißen Quellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind im Innern des Vulkans entstanden und laden nach einem anstrengenden Arbeitstag zum Entspannen ein. Das Wasser wird in tieferen Gesteinsschichten durch die Nähe zu den Magmaströmen erhitzt und in die natürlichen Kammern gedrückt, in denen sich das schwefelhaltige Wasser in Becken sammelt. Nur die Pools mit einer Entfernung von mindestens 500 m zu den Magmaströmen sind dabei zum direkten Baden geeignet, näher an der vulkanischen Aktivität gelegene Quellen sind zum Baden zu heiß. Inzwischen wird dieses besonders heiße Thermalwasser und der kochend heiße Wasserdampf für die Heizung der oberen Ringe sowie Warmwasserzufuhr aller Bereiche der Stadt genutzt, was auch ein Überfließen der natürlichen Becken verhindert.&lt;br /&gt;
Die wohl temperierte Hauptquelle wird vor allem zur  Entspannung und dem Knüpfen und der Festigung sozialer Kontakte genutzt. Außerdem gibt es noch abgeschiedene, kleinere Becken, die gerne für etwas lauschigere Stunden genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Steingärten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden 3721 v.d.l.M. von einigen einheimischen Künstlern angelegt, die der Stadt etwas Abwechslung und Vielfalt verleihen wollten, wenn denn schon bunte Gärten mit farbenfrohen, wohlduftenden Blumen aufgrund der mangelnden Sonneneinstrahlung nicht möglich und oft auch unerwünscht waren. So wurde ein Garten aus Felsstücken angelegt, die in unterschiedlichen Größen und Formen in einer der größeren Höhlen angeordnet wurden. Die Felsen bieten Sichtschutz zwischen den einzelnen Gebieten des Gartens, aber auch einige Sitzgelegenheiten und ansprechende Formen. Der Ort lädt somit zum Entspannen ein, und wirkt, obwohl er ebenfalls nur aus Stein besteht, nicht so trist wie die Tunnel selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Tempel Aleas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das Herzstück des Vulkankraters. Das riesige und dennoch äußerst anmutige Gebäude zu Ehren der Fruchtbarkeits- und Kriegsgöttin Pyras erstrahlt in weißem Marmor, der jede Lichtquelle aufzusaugen und um ein Vielfaches zu verstärken scheint. Das ehrfurchtgebietende Gebäude ist am Rande des Kraters erbaut worden. Über einen Tunnel gelangt man in die berüchtigten Gärten des Tempels, die in einem verborgenen Tal außerhalb des Tempels angelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Da sich Pyra in einem Vulkan befindet, sind die Temperaturen das ganze Jahr über recht ähnlich - heiß! Die unteren Ebenen würden eher einer Sauna mit Temperaturen zwischen 60 und 70 °C gleichen, wenn es da nicht ein gut durchdachtes System aus Lüftungsschächten und Rohrleitungen geben würde, die die Hitze ableiten und frische Luft hinein lassen würden. Die Abwärme wird sowohl in die umliegenden Tunnel geleitet, um sie auf mollige 25 °C zu erwärmen. So herrschen auf allen Ebenen ähnliche Temperaturen die ab und zu leicht zwischen 30 und 35 °C schwanken.. Auch im Winter wird es nie wirklich kalt in der Stadt nur die höchsten Ebenen können im tiefsten Winter einmal Temperaturen von vergleichsweise ungemütlichen 10 - 15 °C verzeichnen. Es gibt allerdings einige Mechanismen im Rohrsystem, die dafür Sorgen, dass die Wärme nicht nur in die umliegenden Tunnel geleitet wird, sondern auch in die höheren Ebenen, sodass die oberen Anwesen noch immer mit ausreichend Wärme aus dem Vulkaninneren versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem wo man sich aufhält verändert sich auch die Luftfeuchtigkeit. In den Tunneln scheint sich oft so viel Feuchtigkeit anzusammeln, dass ganze Fluchten glitschig nass sind, während andere Tunnel unheimlich trocken sind und das Atmen beinahe unangenehm wird. Im Krater selbst ist es immer recht schwül, was sich in den oberen Ebenen etwas bessert, da durch die Krateröffnung gelegentlich mal ein laues Lüftchen herein weht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna==&lt;br /&gt;
Da die Stadt inmitten eines Berges liegt und in den Felsen des selben gehauen wurde, findet sich hier freilich keine Erde, auf der sich Pflanzen ausbreiten könnten, was den Ort recht grau und karg erscheinen lässt. Nur gelegentlich, in den feuchteren Tunneln finden sich einige hartnäckige Steinmoose. Ansonsten ist der Stein zu trocken und hart, als dass sich dort Pflanzen ansiedeln könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem der ewige Stein Pyras zu grau ist, der hat sich die nährstoffreiche Vulkanerde in den heimischen Garten geholt um dort einige Blumen, Sträucher und Kräuter anzupflanzen. Unter den Anhängern Aleas findet sich das [[Aleafeuer]] auch gerne in den Hobbygärten, auch wenn es schwer zu pflegen und unmöglich zu züchten ist. Die Besitzer dieser Kleingärten zweckentfremden nicht selten die Lüftungsschächte der Stadt um etwas Sonnenlicht für ihre Blumen zu ergattern. Das wohl berühmteste Beispiel dieser selbstangelegten, grünen Augenweiden, ist die Efeuwand am Stadtplatz, die dereinst von der Hexe [[Shanya Anyuri]] angepflanzt wurde, die darin bestrebt war ganz Pyra in einem grünen Glanz erstrahlen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht das an den Außenhängen Pyras aus, sowie auf den anderen Hängen der Schwefelberge und den vielen, teilweise versteckten Tälern. Hier draußen findet sich nicht nur äußerst fruchtbare Vulkanerde, sondern auch entsprechende Bepflanzung. Hier wächst wild das Aleafeuer, viele verschiedene Kräuter und einige anderen Wildblumen, die sich in den Bergen heimisch fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es an den Südhängen viele Wein- und Kaffeeplantagen, die einen ausgezeichneten Ruf im Land haben. Auch andere Lebensmittel werden auf den Plantagen der Hänge und in den Tälern angebaut, an die ausreichend Licht gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fauna der Stadt und den umliegenden Tunneln ist dafür erstaunlich Vielfältig. Von den winzigen [[Feuerzwergechse|Feuerzwergechsen]], über [[Nekromantensalamander]], bis hin zur [[Reitechse]], finden sich hier Reptilien unterschiedlicher Größe und Gefahrenstufe. Als besonders giftig und gefährlich gelten die verschiedenen Skorpionarten von, [[Doppelschweif Skorpion|Doppelschweif Skorpionen]] über [[Sichelskorpion|Sichelskorpione]] bis hin zum gefürchteten [[Mantikor]]. Generell kann man aber durchaus sagen, dass alles was in Pyra überlebt, dies tut weil es sich zu wehren weiß. Oder weil es trotz aller Widrigkeiten die Hitze des Vulkans liebt, wie es etwa der [[Satyrnkäfer]] tut, der in kleinen Schwärmen an den Lavaströmen zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Tunnel finden sich schließlich weniger gefährliche Tiere. Einige Singvögel wie der [[Flitzpieper]] fühlen sich in den luftigen Höhen der Berge sehr heimisch. Auch Bergziegen und Geißböcke finden sich hier draußen zu Hauf und werden gerne gezähmt um als Nutztiere für Milchprodukte und Fleisch zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
Bis heute ist der Vulkan in dem Pyra erbaut wurde aktiv und spuckt immer wieder ein feuriges Inferno aus. In diesen Katastrophen sterben nicht nur jedes Mal etliche Bewohner der Stadt, auch die Sachbeschädigung ist immens, sodass unter anderem die Annalen der Stadt mehrere Male völlig der Magma zum Opfer gefallen sind. Eine genaue Erzählung der Geschichte Pyras ist daher nicht mehr vorhanden, auch wenn die pyranischen Chronisten immer wieder bemüht sind die Geschichte aus ihrer Erinnerung heraus nieder zu schreiben, was diese Aufzeichnungen besonders unzuverlässig und objektiv macht. Der letzte Vulkanausbruch im Jahre 05 n.d.l.M. zerstörte ein weiteres Mal die jüngsten Aufzeichnungsversuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der jüngeren Geschichte ist allerdings noch bekannt, dass [[Edana]] ihre Schwester Alea im [[Monat|Eismond]] 3823 v.d.l.M. unter falschen Vorwänden zu einer Schlacht in [[Nelaris]] verlockte. So nutzte die Herrin des Todes eine alte Fehde zwischen Alea und dem Waldgott [[Vivi]] aus, um ihre eigene Rechnung mit ihrem Bruder zu begleichen. Tausende Pyraner folgten den beiden Göttinnen in die Schlacht und beinahe schien sie gar zu gunsten der Vulkanbewohner entschieden zu werden, wenn nicht [[Anael]] mit ihrem Heer eingegriffen hätte um ihrem Onkel zur Seite zu stehen. Für Vivi allerdings kam jede Hilfe zu spät, denn Edana erreichte ihr Ziel und es gelang ihr den Waldgott mit ihr in die Eiswelt zu ziehen. Die Pyraner waren derweil gezwungen Nelaris geschlagen zu verlassen, als auch die Schicksalsgöttin [[Azmera]] sich einmischte und der Schlacht ein jähes Ende bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später im Jahre 0 n.d.l.M. schwang sich ein [[Gefallene Malakhim|gefallener Malakh]] und Fürst eines niederen Höllenkreises mit Namen [[Lanar]] zum Herrscher über die Vulkanstadt auf. Er unterstrich seine Machtstellung, indem er jede wichtige Person des öffentlichen Lebens persönlich meuchelte und die Positionen mit seinen eigenen treuen Gefolgsleuten füllte. Es folgten Monate der Diktatur und da Alea nichts dagegen unternahm, so fand sich der Großteil des Volkes wohl mit der neuen Ordnung ab. So aber nicht die Anhänger der [[NiMiLa]], welche sich gegen den Herrscher auflehnte und ihn ein halbes Jahr nach der Machtergreifung in erbitterten Kämpfen nieder streckte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein gewählter Nachfolger war der Xenokrat [[Eligor]]. Doch auch seine Herrschaft sollte von vergleichsweise kurzer Dauer sein. Als im [[Monat|Weinmond]] 04 n.d.l.M. [[Shanya Anyuri]] und [[Samael|Samael Satise]] aufbrachen um der Tunnelhexe Manya den Garaus zu machen, entfesselte die alte Hexe ein heftiges Erdbeben bevor die beiden sie töten konnten. In Folge des Erdbebens brachen etliche Tunnel ein und unzählige Bewohner wurden verschüttet, so zum Beispiel einige Zwerge in der Schenke “Zum Weinhauer”, die in der Woche die es brauchte sie wieder auszugraben, den gesamten Wein- und Biervorrat der Schenke leerten. Einer der tragischsten Verluste dieses Bebens war allerdings Eligor selbst, der schwer verletzt wurde, als er mit seinem [[Nachtmahr|Höllenross]] in einem der Tunnel verschüttet wurde. Er erlag einige Wochen später seinen Verletzungen. Seine Nachfolge übernahm seine Gattin Leiripa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das nächste Unglück sollte nicht lange auf sich warten lassen. Als im [[Monat|Dustermond]] 05 n.d.l.M. ein fremder Gott in Rhûn einfällt, beraubt er die heimischen Götter ihrer Fähigkeiten und fordert die Herausgabe Aleas (Anmerkung der Chronisten: Bereits im Weinmond 00 n.d.60.M. wurde die feurige Göttin von jenem Gott entführt, konnte allerdings fünf Tage später wieder befreit werden. Hintergründe und Namen der Retter können nicht mehr rekonstruiert werden). Erzürnt über diese Forderung und unfähig ihre Kräfte zu kontrollieren bringt Alea den Vulkan aus versehen zum Ausbruch. Einigen Magiern gelingt es hastig manchen Tunnel zu versiegeln, doch für den Großteil der Stadt kommt jede Hilfe zu spät. Die Häuser im Krater werden zerstört und mehrere zehntausend Einwohner verlieren ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser Katastrophe konnten bereits die meisten physischen Spuren beseitigt werden, als Ende des [[Monat|Saatmond]] 07 n.d.l.M. der nelarianische Hoffnungsfunke [[Elenya]] von einigen [[Daeva]] ermordet wird und der Schutzwall um die Waldstadt fällt, sodass ihre Grenzen offen stehen. Alea, die ihre Chance wittert nun endlich die Waldstadt für sich zu beanspruchen, wie es ihr ihrer Meinung nach seit jeher zustünde, fällt ein weiteres mal mit ihrer pyranischen Horde dort ein. Doch wieder soll es ihr nicht gelingen, denn die Geschichte der Schlacht acht Jahre zuvor wiederholte sich. So war es dieses Mal ihre Nichte [[Diana]], die wie einst ihre Mutter den Nelarianern zur Hilfe kam und die Pyraner zurück drängte. Auch Azmera mischte sich zum Schluss erneut in die Kämpfe ein und beendete diese mit Hilfe ihrer Kampfpriester. Wenige Augenzeugen berichten von einem Treffen der drei Göttinen auf einem dem Schlachtfeld angerenzenden Hügel, doch was wirklich zwischen den dreien besprochen wurde, vermag niemand zu sagen, denn ein Kreis aus Feuer verbarg sie vor den Blicken anderer und übertönte ihre Worte mit lautem Getöse. Fest steht jedoch, dass Alea nach diesem “Götterkaffeekränzchen”, wie es im Volksmund gerne genannt wird, ihre Gefolgsleute dazu aufrief die Waffen niederzulegen und nach Hause zurück zu kehren, wo gefeiert werden sollte - und auch wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                 !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Daeva]]                             || 13,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Dunkelelfen]]                 || 6,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                            || 2,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyle]]                          || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gefallene Malakhim]]                || 10,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geister]]                           || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                  || 19,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ghule]]                             || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Daeva|Halbdaeva]]                   || 23,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kobolde]]                           || 1,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lilim|Lamien bzw. Lilim]]           || 3,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mänaden]]                           || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Succubi|Incubi bzw. Succubi]]       || 2,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vampire]]                           || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Werwesen]]                          || 0,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zwerge]]                            || 16,9%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feiertage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rangordnung im Tempel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaftssystem ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]] &lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Pyra&amp;diff=475</id>
		<title>Pyra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Pyra&amp;diff=475"/>
				<updated>2017-09-21T10:56:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pyra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der fünf  bekannten Städte [[Rhûn|Rhûns]]. Sie wurde von der Fruchtbarkeitsgöttin [[Alea]] gegründet und ist der Überlieferung nach die Stadt, die sich zur Zeit der Entstehung der Rassen am rasantesten entwickelt hat. Als Sündenpfuhl Rhûns ist sie die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate im ganzen Land. Nach dem letzten Meteoriteneinschlag gab Alea die weltliche Regierung ihres Pfuhls ab sodass mittlerweile [[Leiripa]] als Alleinherrscherin in Pyra herrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Im Nordwesten des Landes zieht sich die Gebirgskette der [[Schwefelberge]] gen Süden, wo sie bald auf die [[Himmelsberge]] trifft. Diese beiden Gebirgsketten werden oft als ein und dasselbe Gebirge gesehen, was allerdings eine falsche Annahme ist. Tatsächlich haben einige pyranische Forscher und Geologen beweise erbracht, dass es zwei verschiedene Gebirgszüge sind. Während die Himmelsberge aus diversen Faltungen des Landes entstanden (vielleicht hatte da auch die Göttin [[Ilonia]] ihre Hände im Spiel), sind die Schwefelberge rein vulkanischen Ursprungs. Sie sind einander lediglich so nahe, dass sie beinahe miteinander verschmelzen. Inmitten des Schwefelgebirges befindet sich der Vulkan in dessen Innern die Stadt Pyra prosperiert. Der Vulkan ist mit seinen ca. 2.141 Metern der höchste Berg des gesamten Gebirgszugs. Alle übrigen Vulkane dieser Kette sind allerdings erwiesenermaßen seit mehreren Meteoriteneinschlägen erloschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bergen befinden sich viele Täler, die zum Teil für Agrarwirtschaft genutzt werden, teilweise bewohnt und teilweise ungenutzt sind. Einige davon sind nur über das weit verzweigte Tunnelsystem innerhalb der Berge erreichbar, da die Felswände um sie herum derart steil abfallen, dass man das Tal nur mit einem Sturz in die Tiefe erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pyras Vulkan hat der [[Gjöll|Ylgjöll]] seine Quelle, welcher sich durch das Schwefelgebirge schlängelt und sich zunächst mit dem [[Gjöll|Gjöllthra]] aus der Friedensebene und dann mit dem [[Gjöll|Svolgjöll]] aus dem Düstermoor vereint um schließlich zusammen mit dem [[Gjöll|Sylgjöll]] und dem [[Gjöll|Gjöllhrid]] den [[Gjöll]] zu bilden, welcher durch [[Seiya]] hindurch in die [[Manosse|manossianische See]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Die Stadt Pyra windet sich im Innern des Vulkans in etlichen Windungen den Krater entlang nach oben. Dabei entstanden etwas mehr als 150 Ringe, in denen die Wohnhäuser angelegt sind. Die unteren Ringe haben dabei nur eine Höhe von durchschnittlich 3 Metern und gelten als Wohnraum für die eher ärmliche Bevölkerung. Je höher die Ringe angelegt sind, desto höher sind sie auch in sich bis zu einer Durchschnittshöhe von 15 Metern. Hier sind die Anwesen der reicheren Bewohner zu finden, sowie einige Wohnringe, in denen mehrstöckige Wohnhäuser zu finden sind, in welchen diverse Familien leben. In allen Ringen sind die Häuser allerdings nicht freistehend, sondern tief in die Felsen des Vulkans gehauen. Daher ist es von außen unmöglich zu sagen, wie groß die Behausungen in Wahrheit sind, denn sie können sich mehrere dutzend Meter in den Felsen hinein erstrecken. Einige Bewohner haben sich allerdings die Mühe gemacht und den Fels so behauen, dass es so aussieht, als würden ihre Häuser ein Stück weit aus dem Fels heraus ragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtplatz befindet sich am Grund des Kraters, wo sich auch die einzigen wirklich freistehenden Gebäude finden. Hier findet sich der Großteil an Läden, Werkstätten, Schenken, Spelunken und Bordellen. Allerdings gibt es zwischen den vielen Wohnringen auch einige Ebenen wo sich ebenfalls viele Geschäfte angesiedelt haben und wenn man weiß wo man suchen muss, finden sich auch zwischen den Wohnhäusern einige Spelunken und vor allem Bordelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielen Ebenen der Stadt werden durch unzählige Treppen und Tunnel miteinander verbunden, die in einem nahezu undurchdringbaren Durcheinander angelegt sind. Nicht selten gehen Neulinge in der Stadt verloren, weil sie sich einmal in der Treppe geirrt haben. Die Tunnel reichen in einem weit verzweigten System tief in die Berge hinein und beschränken sich dabei bei weitem nicht nur auf den Berg Pyra selbst. In vielen dieser Tunnel finden sich weitere Häuser, versteckte Läden für allerlei suspekte Gegenstände und Substanzen und andere Dinge die in anderen Teilen Rhûns verpönt wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht fällt durch den offenen Krater lediglich auf die obersten drei Ebenen an der Nordseite des Kraters, die dort angelegten Anwesen sind besonders begehrt bei den Reichen und Mächtigen, wechseln aber nur sehr selten ihren Besitzer. Sie gelten als Prestigeobjekt und gehören mittlerweile den Ältesten Familien Pyras. Der Rest des Kraters liegt immer im Schatten bis hin zu völliger Dunkelheit. Durchbrochen wird diese Dunkelheit von unzähligen Leuchtkristallen, die in den Kraterwänden natürlich wachsen und teilweise für Lampen und Laternen geerntet werden. Auch diverse Feuer brennen rund um die Uhr um Licht zu spenden. Da es in dem Vulkan immer nach Feuer und Schwefel riecht, fällt der zusätzliche und beißende Qualm der Feuer kaum auf. Immer wieder kann man auch ein rotes Leuchten entdecken, welches ruhiger ist als das Flackern der Flammen und wenn man dem auf den Grund geht so entdeckt man nicht selten Magmakammern die neben einer immensen Hitze eben auch ihr Licht verströmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Trinkwasser in Pyra gilt als besonders schmackhaft, da es durch mehrere Lagen des Vulkangesteins gefiltert wird und einen hohen Reinheitsgrad hat. Innerhalb der Stadt wird es durch ein ausgeklügeltes Rohrsystem zu den Behausungen transportiert und sogar bis weit in die Tunnel hinein gepumpt. Es wird allerdings deutlich davon abgeraten Wasser aus anderen Quellen zu trinken, da viele andere Wasservorkommen, wie zum Beispiel die heißen Quellen, sehr schwefelhaltig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sehenswürdigkeiten===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Plateau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort der schlichten Schönheit. Eigentlich ist nichts besonderes daran, aber wenn man sich erst einmal über die etlichen Stufen und Tunnel dort hinauf gequält hat, so bietet das Plateau eine atemberaubende Aussicht. Es ist ein natürlich entstandenes Plateau außerhalb des Berges. Hier oben ist es einem möglich, anders als innerhalb des Berges, frei durchzuatmen. An Tagen mit guten Wetterbedingungen kann man zwischen den Ausläufern des Schwefelgebirges hindurch, hinaus in Richtung der Stadt Seiya blicken. Zur Rechten erkennt man an solchen Tagen noch die Ausläufer des [[Düstermoor|Düstermoors]], zur Linken erstreckt sich die weite Fläche der [[Friedensebene]]. Manchmal kann man sogar gerade heraus die ersten Häuser der Hafenmetropole erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die heißen Quellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind im Innern des Vulkans entstanden und laden nach einem anstrengenden Arbeitstag zum Entspannen ein. Das Wasser wird in tieferen Gesteinsschichten durch die Nähe zu den Magmaströmen erhitzt und in die natürlichen Kammern gedrückt, in denen sich das schwefelhaltige Wasser in Becken sammelt. Nur die Pools mit einer Entfernung von mindestens 500 m zu den Magmaströmen sind dabei zum direkten Baden geeignet, näher an der vulkanischen Aktivität gelegene Quellen sind zum Baden zu heiß. Inzwischen wird dieses besonders heiße Thermalwasser und der kochend heiße Wasserdampf für die Heizung der oberen Ringe sowie Warmwasserzufuhr aller Bereiche der Stadt genutzt, was auch ein Überfließen der natürlichen Becken verhindert.&lt;br /&gt;
Die wohl temperierte Hauptquelle wird vor allem zur  Entspannung und dem Knüpfen und der Festigung sozialer Kontakte genutzt. Außerdem gibt es noch abgeschiedene, kleinere Becken, die gerne für etwas lauschigere Stunden genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Steingärten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden 3721 v.d.l.M. von einigen einheimischen Künstlern angelegt, die der Stadt etwas Abwechslung und Vielfalt verleihen wollten, wenn denn schon bunte Gärten mit farbenfrohen, wohlduftenden Blumen aufgrund der mangelnden Sonneneinstrahlung nicht möglich und oft auch unerwünscht waren. So wurde ein Garten aus Felsstücken angelegt, die in unterschiedlichen Größen und Formen in einer der größeren Höhlen angeordnet wurden. Die Felsen bieten Sichtschutz zwischen den einzelnen Gebieten des Gartens, aber auch einige Sitzgelegenheiten und ansprechende Formen. Der Ort lädt somit zum Entspannen ein, und wirkt, obwohl er ebenfalls nur aus Stein besteht, nicht so trist wie die Tunnel selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Tempel Aleas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das Herzstück des Vulkankraters. Das riesige und dennoch äußerst anmutige Gebäude zu Ehren der Fruchtbarkeits- und Kriegsgöttin Pyras erstrahlt in weißem Marmor, der jede Lichtquelle aufzusaugen und um ein Vielfaches zu verstärken scheint. Das ehrfurchtgebietende Gebäude ist am Rande des Kraters erbaut worden. Über einen Tunnel gelangt man in die berüchtigten Gärten des Tempels, die in einem verborgenen Tal außerhalb des Tempels angelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Da sich Pyra in einem Vulkan befindet, sind die Temperaturen das ganze Jahr über recht ähnlich - heiß! Die unteren Ebenen würden eher einer Sauna mit Temperaturen zwischen 60 und 70 °C gleichen, wenn es da nicht ein gut durchdachtes System aus Lüftungsschächten und Rohrleitungen geben würde, die die Hitze ableiten und frische Luft hinein lassen würden. Die Abwärme wird sowohl in die umliegenden Tunnel geleitet, um sie auf mollige 25 °C zu erwärmen. So herrschen auf allen Ebenen ähnliche Temperaturen die ab und zu leicht zwischen 30 und 35 °C schwanken.. Auch im Winter wird es nie wirklich kalt in der Stadt nur die höchsten Ebenen können im tiefsten Winter einmal Temperaturen von vergleichsweise ungemütlichen 10 - 15 °C verzeichnen. Es gibt allerdings einige Mechanismen im Rohrsystem, die dafür Sorgen, dass die Wärme nicht nur in die umliegenden Tunnel geleitet wird, sondern auch in die höheren Ebenen, sodass die oberen Anwesen noch immer mit ausreichend Wärme aus dem Vulkaninneren versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem wo man sich aufhält verändert sich auch die Luftfeuchtigkeit. In den Tunneln scheint sich oft so viel Feuchtigkeit anzusammeln, dass ganze Fluchten glitschig nass sind, während andere Tunnel unheimlich trocken sind und das Atmen beinahe unangenehm wird. Im Krater selbst ist es immer recht schwül, was sich in den oberen Ebenen etwas bessert, da durch die Krateröffnung gelegentlich mal ein laues Lüftchen herein weht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna==&lt;br /&gt;
Da die Stadt inmitten eines Berges liegt und in den Felsen des selben gehauen wurde, findet sich hier freilich keine Erde, auf der sich Pflanzen ausbreiten könnten, was den Ort recht grau und karg erscheinen lässt. Nur gelegentlich, in den feuchteren Tunneln finden sich einige hartnäckige Steinmoose. Ansonsten ist der Stein zu trocken und hart, als dass sich dort Pflanzen ansiedeln könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem der ewige Stein Pyras zu grau ist, der hat sich die nährstoffreiche Vulkanerde in den heimischen Garten geholt um dort einige Blumen, Sträucher und Kräuter anzupflanzen. Unter den Anhängern Aleas findet sich das [[Aleafeuer]] auch gerne in den Hobbygärten, auch wenn es schwer zu pflegen und unmöglich zu züchten ist. Die Besitzer dieser Kleingärten zweckentfremden nicht selten die Lüftungsschächte der Stadt um etwas Sonnenlicht für ihre Blumen zu ergattern. Das wohl berühmteste Beispiel dieser selbstangelegten, grünen Augenweiden, ist die Efeuwand am Stadtplatz, die dereinst von der Hexe [[Shanya Anyuri]] angepflanzt wurde, die darin bestrebt war ganz Pyra in einem grünen Glanz erstrahlen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht das an den Außenhängen Pyras aus, sowie auf den anderen Hängen der Schwefelberge und den vielen, teilweise versteckten Tälern. Hier draußen findet sich nicht nur äußerst fruchtbare Vulkanerde, sondern auch entsprechende Bepflanzung. Hier wächst wild das Aleafeuer, viele verschiedene Kräuter und einige anderen Wildblumen, die sich in den Bergen heimisch fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es an den Südhängen viele Wein- und Kaffeeplantagen, die einen ausgezeichneten Ruf im Land haben. Auch andere Lebensmittel werden auf den Plantagen der Hänge und in den Tälern angebaut, an die ausreichend Licht gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fauna der Stadt und den umliegenden Tunneln ist dafür erstaunlich Vielfältig. Von den winzigen [[Feuerzwergechse|Feuerzwergechsen]], über [[Nekromantensalamander]], bis hin zur [[Reitechse]], finden sich hier Reptilien unterschiedlicher Größe und Gefahrenstufe. Als besonders giftig und gefährlich gelten die verschiedenen Skorpionarten von, [[Doppelschweif Skorpion|Doppelschweif Skorpionen]] über [[Sichelskorpion|Sichelskorpione]] bis hin zum gefürchteten [[Mantikor]]. Generell kann man aber durchaus sagen, dass alles was in Pyra überlebt, dies tut weil es sich zu wehren weiß. Oder weil es trotz aller Widrigkeiten die Hitze des Vulkans liebt, wie es etwa der [[Satyrnkäfer]] tut, der in kleinen Schwärmen an den Lavaströmen zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Tunnel finden sich schließlich weniger gefährliche Tiere. Einige Singvögel wie der [[Flitzpieper]] fühlen sich in den luftigen Höhen der Berge sehr heimisch. Auch Bergziegen und Geißböcke finden sich hier draußen zu Hauf und werden gerne gezähmt um als Nutztiere für Milchprodukte und Fleisch zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
Bis heute ist der Vulkan in dem Pyra erbaut wurde aktiv und spuckt immer wieder ein feuriges Inferno aus. In diesen Katastrophen sterben nicht nur jedes Mal etliche Bewohner der Stadt, auch die Sachbeschädigung ist immens, sodass unter anderem die Annalen der Stadt mehrere Male völlig der Magma zum Opfer gefallen sind. Eine genaue Erzählung der Geschichte Pyras ist daher nicht mehr vorhanden, auch wenn die pyranischen Chronisten immer wieder bemüht sind die Geschichte aus ihrer Erinnerung heraus nieder zu schreiben, was diese Aufzeichnungen besonders unzuverlässig und objektiv macht. Der letzte Vulkanausbruch im Jahre 05 n.d.l.M. zerstörte ein weiteres Mal die jüngsten Aufzeichnungsversuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der jüngeren Geschichte ist allerdings noch bekannt, dass [[Edana]] ihre Schwester Alea im [[Monat|Eismond]] 3823 v.d.l.M. unter falschen Vorwänden zu einer Schlacht in [[Nelaris]] verlockte. So nutzte die Herrin des Todes eine alte Fehde zwischen Alea und dem Waldgott [[Vivi]] aus, um ihre eigene Rechnung mit ihrem Bruder zu begleichen. Tausende Pyraner folgten den beiden Göttinnen in die Schlacht und beinahe schien sie gar zu gunsten der Vulkanbewohner entschieden zu werden, wenn nicht [[Anael]] mit ihrem Heer eingegriffen hätte um ihrem Onkel zur Seite zu stehen. Für Vivi allerdings kam jede Hilfe zu spät, denn Edana erreichte ihr Ziel und es gelang ihr den Waldgott mit ihr in die Eiswelt zu ziehen. Die Pyraner waren derweil gezwungen Nelaris geschlagen zu verlassen, als auch die Schicksalsgöttin [[Azmera]] sich einmischte und der Schlacht ein jähes Ende bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später im Jahre 0 n.d.l.M. schwang sich ein [[Gefallene Malakhim|gefallener Malakh]] und Fürst eines niederen Höllenkreises mit Namen [[Lanar]] zum Herrscher über die Vulkanstadt auf. Er unterstrich seine Machtstellung, indem er jede wichtige Person des öffentlichen Lebens persönlich meuchelte und die Positionen mit seinen eigenen treuen Gefolgsleuten füllte. Es folgten Monate der Diktatur und da Alea nichts dagegen unternahm, so fand sich der Großteil des Volkes wohl mit der neuen Ordnung ab. So aber nicht die Anhänger der [[NiMiLa]], welche sich gegen den Herrscher auflehnte und ihn ein halbes Jahr nach der Machtergreifung in erbitterten Kämpfen nieder streckte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein gewählter Nachfolger war der Xenokrat [[Eligor]]. Doch auch seine Herrschaft sollte von vergleichsweise kurzer Dauer sein. Als im [[Monat|Weinmond]] 04 n.d.l.M. [[Shanya Anyuri]] und [[Samael|Samael Satise]] aufbrachen um der Tunnelhexe Manya den Garaus zu machen, entfesselte die alte Hexe ein heftiges Erdbeben bevor die beiden sie töten konnten. In Folge des Erdbebens brachen etliche Tunnel ein und unzählige Bewohner wurden verschüttet, so zum Beispiel einige Zwerge in der Schenke “Zum Weinhauer”, die in der Woche die es brauchte sie wieder auszugraben, den gesamten Wein- und Biervorrat der Schenke leerten. Einer der tragischsten Verluste dieses Bebens war allerdings Eligor selbst, der schwer verletzt wurde, als er mit seinem [[Nachtmahr|Höllenross]] in einem der Tunnel verschüttet wurde. Er erlag einige Wochen später seinen Verletzungen. Seine Nachfolge übernahm seine Gattin Leiripa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das nächste Unglück sollte nicht lange auf sich warten lassen. Als im [[Monat|Dustermond]] 05 n.d.l.M. ein fremder Gott in Rhûn einfällt, beraubt er die heimischen Götter ihrer Fähigkeiten und fordert die Herausgabe Aleas (Anmerkung der Chronisten: Bereits im Weinmond 00 n.d.60.M. wurde die feurige Göttin von jenem Gott entführt, konnte allerdings fünf Tage später wieder befreit werden. Hintergründe und Namen der Retter können nicht mehr rekonstruiert werden). Erzürnt über diese Forderung und unfähig ihre Kräfte zu kontrollieren bringt Alea den Vulkan aus versehen zum Ausbruch. Einigen Magiern gelingt es hastig manchen Tunnel zu versiegeln, doch für den Großteil der Stadt kommt jede Hilfe zu spät. Die Häuser im Krater werden zerstört und mehrere zehntausend Einwohner verlieren ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser Katastrophe konnten bereits die meisten physischen Spuren beseitigt werden, als Ende des [[Monat|Saatmond]] 07 n.d.l.M. der nelarianische Hoffnungsfunke [[Elenya]] von einigen [[Daeva]] ermordet wird und der Schutzwall um die Waldstadt fällt, sodass ihre Grenzen offen stehen. Alea, die ihre Chance wittert nun endlich die Waldstadt für sich zu beanspruchen, wie es ihr ihrer Meinung nach seit jeher zustünde, fällt ein weiteres mal mit ihrer pyranischen Horde dort ein. Doch wieder soll es ihr nicht gelingen, denn die Geschichte der Schlacht acht Jahre zuvor wiederholte sich. So war es dieses Mal ihre Nichte [[Diana]], die wie einst ihre Mutter den Nelarianern zur Hilfe kam und die Pyraner zurück drängte. Auch Azmera mischte sich zum Schluss erneut in die Kämpfe ein und beendete diese mit Hilfe ihrer Kampfpriester. Wenige Augenzeugen berichten von einem Treffen der drei Göttinen auf einem dem Schlachtfeld angerenzenden Hügel, doch was wirklich zwischen den dreien besprochen wurde, vermag niemand zu sagen, denn ein Kreis aus Feuer verbarg sie vor den Blicken anderer und übertönte ihre Worte mit lautem Getöse. Fest steht jedoch, dass Alea nach diesem “Götterkaffeekränzchen”, wie es im Volksmund gerne genannt wird, ihre Gefolgsleute dazu aufrief die Waffen niederzulegen und nach Hause zurück zu kehren, wo gefeiert werden sollte - und auch wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                         !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Daeva]]                                       || 13,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Dunkelelfen]]                     || 6,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                    || 2,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyle]]                                  || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gefallene Malakhim]]                 || 10,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geister]]                                     || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                    || 19,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ghule]]                                       || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Halbdaeva]]                               || 23,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kobolde]]                                   || 1,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lilim|Lamien bzw. Lilim]]           || 3,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mänaden]]                                 || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Succubi|Incubi bzw. Succubi]] || 2,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vampire]]                                  || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Werwesen]]                             || 0,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zwerge]]                                   || 16,9%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feiertage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rangordnung im Tempel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaftssystem ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]] &lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Pyra&amp;diff=474</id>
		<title>Pyra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Pyra&amp;diff=474"/>
				<updated>2017-09-21T10:54:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Sehenswürdigkeiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pyra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der fünf  bekannten Städte [[Rhûn|Rhûns]]. Sie wurde von der Fruchtbarkeitsgöttin [[Alea]] gegründet und ist der Überlieferung nach die Stadt, die sich zur Zeit der Entstehung der Rassen am rasantesten entwickelt hat. Als Sündenpfuhl Rhûns ist sie die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate im ganzen Land. Nach dem letzten Meteoriteneinschlag gab Alea die weltliche Regierung ihres Pfuhls ab sodass mittlerweile [[Leiripa]] als Alleinherrscherin in Pyra herrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Im Nordwesten des Landes zieht sich die Gebirgskette der [[Schwefelberge]] gen Süden, wo sie bald auf die [[Himmelsberge]] trifft. Diese beiden Gebirgsketten werden oft als ein und dasselbe Gebirge gesehen, was allerdings eine falsche Annahme ist. Tatsächlich haben einige pyranische Forscher und Geologen beweise erbracht, dass es zwei verschiedene Gebirgszüge sind. Während die Himmelsberge aus diversen Faltungen des Landes entstanden (vielleicht hatte da auch die Göttin [[Ilonia]] ihre Hände im Spiel), sind die Schwefelberge rein vulkanischen Ursprungs. Sie sind einander lediglich so nahe, dass sie beinahe miteinander verschmelzen. Inmitten des Schwefelgebirges befindet sich der Vulkan in dessen Innern die Stadt Pyra prosperiert. Der Vulkan ist mit seinen ca. 2.141 Metern der höchste Berg des gesamten Gebirgszugs. Alle übrigen Vulkane dieser Kette sind allerdings erwiesenermaßen seit mehreren Meteoriteneinschlägen erloschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bergen befinden sich viele Täler, die zum Teil für Agrarwirtschaft genutzt werden, teilweise bewohnt und teilweise ungenutzt sind. Einige davon sind nur über das weit verzweigte Tunnelsystem innerhalb der Berge erreichbar, da die Felswände um sie herum derart steil abfallen, dass man das Tal nur mit einem Sturz in die Tiefe erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pyras Vulkan hat der [[Gjöll|Ylgjöll]] seine Quelle, welcher sich durch das Schwefelgebirge schlängelt und sich zunächst mit dem [[Gjöll|Gjöllthra]] aus der Friedensebene und dann mit dem [[Gjöll|Svolgjöll]] aus dem Düstermoor vereint um schließlich zusammen mit dem [[Gjöll|Sylgjöll]] und dem [[Gjöll|Gjöllhrid]] den [[Gjöll]] zu bilden, welcher durch [[Seiya]] hindurch in die [[Manosse|manossianische See]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Die Stadt Pyra windet sich im Innern des Vulkans in etlichen Windungen den Krater entlang nach oben. Dabei entstanden etwas mehr als 150 Ringe, in denen die Wohnhäuser angelegt sind. Die unteren Ringe haben dabei nur eine Höhe von durchschnittlich 3 Metern und gelten als Wohnraum für die eher ärmliche Bevölkerung. Je höher die Ringe angelegt sind, desto höher sind sie auch in sich bis zu einer Durchschnittshöhe von 15 Metern. Hier sind die Anwesen der reicheren Bewohner zu finden, sowie einige Wohnringe, in denen mehrstöckige Wohnhäuser zu finden sind, in welchen diverse Familien leben. In allen Ringen sind die Häuser allerdings nicht freistehend, sondern tief in die Felsen des Vulkans gehauen. Daher ist es von außen unmöglich zu sagen, wie groß die Behausungen in Wahrheit sind, denn sie können sich mehrere dutzend Meter in den Felsen hinein erstrecken. Einige Bewohner haben sich allerdings die Mühe gemacht und den Fels so behauen, dass es so aussieht, als würden ihre Häuser ein Stück weit aus dem Fels heraus ragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtplatz befindet sich am Grund des Kraters, wo sich auch die einzigen wirklich freistehenden Gebäude finden. Hier findet sich der Großteil an Läden, Werkstätten, Schenken, Spelunken und Bordellen. Allerdings gibt es zwischen den vielen Wohnringen auch einige Ebenen wo sich ebenfalls viele Geschäfte angesiedelt haben und wenn man weiß wo man suchen muss, finden sich auch zwischen den Wohnhäusern einige Spelunken und vor allem Bordelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielen Ebenen der Stadt werden durch unzählige Treppen und Tunnel miteinander verbunden, die in einem nahezu undurchdringbaren Durcheinander angelegt sind. Nicht selten gehen Neulinge in der Stadt verloren, weil sie sich einmal in der Treppe geirrt haben. Die Tunnel reichen in einem weit verzweigten System tief in die Berge hinein und beschränken sich dabei bei weitem nicht nur auf den Berg Pyra selbst. In vielen dieser Tunnel finden sich weitere Häuser, versteckte Läden für allerlei suspekte Gegenstände und Substanzen und andere Dinge die in anderen Teilen Rhûns verpönt wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht fällt durch den offenen Krater lediglich auf die obersten drei Ebenen an der Nordseite des Kraters, die dort angelegten Anwesen sind besonders begehrt bei den Reichen und Mächtigen, wechseln aber nur sehr selten ihren Besitzer. Sie gelten als Prestigeobjekt und gehören mittlerweile den Ältesten Familien Pyras. Der Rest des Kraters liegt immer im Schatten bis hin zu völliger Dunkelheit. Durchbrochen wird diese Dunkelheit von unzähligen Leuchtkristallen, die in den Kraterwänden natürlich wachsen und teilweise für Lampen und Laternen geerntet werden. Auch diverse Feuer brennen rund um die Uhr um Licht zu spenden. Da es in dem Vulkan immer nach Feuer und Schwefel riecht, fällt der zusätzliche und beißende Qualm der Feuer kaum auf. Immer wieder kann man auch ein rotes Leuchten entdecken, welches ruhiger ist als das Flackern der Flammen und wenn man dem auf den Grund geht so entdeckt man nicht selten Magmakammern die neben einer immensen Hitze eben auch ihr Licht verströmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Trinkwasser in Pyra gilt als besonders schmackhaft, da es durch mehrere Lagen des Vulkangesteins gefiltert wird und einen hohen Reinheitsgrad hat. Innerhalb der Stadt wird es durch ein ausgeklügeltes Rohrsystem zu den Behausungen transportiert und sogar bis weit in die Tunnel hinein gepumpt. Es wird allerdings deutlich davon abgeraten Wasser aus anderen Quellen zu trinken, da viele andere Wasservorkommen, wie zum Beispiel die heißen Quellen, sehr schwefelhaltig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sehenswürdigkeiten===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Plateau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort der schlichten Schönheit. Eigentlich ist nichts besonderes daran, aber wenn man sich erst einmal über die etlichen Stufen und Tunnel dort hinauf gequält hat, so bietet das Plateau eine atemberaubende Aussicht. Es ist ein natürlich entstandenes Plateau außerhalb des Berges. Hier oben ist es einem möglich, anders als innerhalb des Berges, frei durchzuatmen. An Tagen mit guten Wetterbedingungen kann man zwischen den Ausläufern des Schwefelgebirges hindurch, hinaus in Richtung der Stadt Seiya blicken. Zur Rechten erkennt man an solchen Tagen noch die Ausläufer des [[Düstermoor|Düstermoors]], zur Linken erstreckt sich die weite Fläche der [[Friedensebene]]. Manchmal kann man sogar gerade heraus die ersten Häuser der Hafenmetropole erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die heißen Quellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind im Innern des Vulkans entstanden und laden nach einem anstrengenden Arbeitstag zum Entspannen ein. Das Wasser wird in tieferen Gesteinsschichten durch die Nähe zu den Magmaströmen erhitzt und in die natürlichen Kammern gedrückt, in denen sich das schwefelhaltige Wasser in Becken sammelt. Nur die Pools mit einer Entfernung von mindestens 500 m zu den Magmaströmen sind dabei zum direkten Baden geeignet, näher an der vulkanischen Aktivität gelegene Quellen sind zum Baden zu heiß. Inzwischen wird dieses besonders heiße Thermalwasser und der kochend heiße Wasserdampf für die Heizung der oberen Ringe sowie Warmwasserzufuhr aller Bereiche der Stadt genutzt, was auch ein Überfließen der natürlichen Becken verhindert.&lt;br /&gt;
Die wohl temperierte Hauptquelle wird vor allem zur  Entspannung und dem Knüpfen und der Festigung sozialer Kontakte genutzt. Außerdem gibt es noch abgeschiedene, kleinere Becken, die gerne für etwas lauschigere Stunden genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Steingärten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden 3721 v.d.l.M. von einigen einheimischen Künstlern angelegt, die der Stadt etwas Abwechslung und Vielfalt verleihen wollten, wenn denn schon bunte Gärten mit farbenfrohen, wohlduftenden Blumen aufgrund der mangelnden Sonneneinstrahlung nicht möglich und oft auch unerwünscht waren. So wurde ein Garten aus Felsstücken angelegt, die in unterschiedlichen Größen und Formen in einer der größeren Höhlen angeordnet wurden. Die Felsen bieten Sichtschutz zwischen den einzelnen Gebieten des Gartens, aber auch einige Sitzgelegenheiten und ansprechende Formen. Der Ort lädt somit zum Entspannen ein, und wirkt, obwohl er ebenfalls nur aus Stein besteht, nicht so trist wie die Tunnel selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Tempel Aleas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das Herzstück des Vulkankraters. Das riesige und dennoch äußerst anmutige Gebäude zu Ehren der Fruchtbarkeits- und Kriegsgöttin Pyras erstrahlt in weißem Marmor, der jede Lichtquelle aufzusaugen und um ein Vielfaches zu verstärken scheint. Das ehrfurchtgebietende Gebäude ist am Rande des Kraters erbaut worden. Über einen Tunnel gelangt man in die berüchtigten Gärten des Tempels, die in einem verborgenen Tal außerhalb des Tempels angelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Da sich Pyra in einem Vulkan befindet, sind die Temperaturen das ganze Jahr über recht ähnlich - heiß! Die unteren Ebenen würden eher einer Sauna mit Temperaturen zwischen 60 und 70 °C gleichen, wenn es da nicht ein gut durchdachtes System aus Lüftungsschächten und Rohrleitungen geben würde, die die Hitze ableiten und frische Luft hinein lassen würden. Die Abwärme wird sowohl in die umliegenden Tunnel geleitet, um sie auf mollige 25 °C zu erwärmen. So herrschen auf allen Ebenen ähnliche Temperaturen die ab und zu leicht zwischen 30 und 35 °C schwanken.. Auch im Winter wird es nie wirklich kalt in der Stadt nur die höchsten Ebenen können im tiefsten Winter einmal Temperaturen von vergleichsweise ungemütlichen 10 - 15 °C verzeichnen. Es gibt allerdings einige Mechanismen im Rohrsystem, die dafür Sorgen, dass die Wärme nicht nur in die umliegenden Tunnel geleitet wird, sondern auch in die höheren Ebenen, sodass die oberen Anwesen noch immer mit ausreichend Wärme aus dem Vulkaninneren versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem wo man sich aufhält verändert sich auch die Luftfeuchtigkeit. In den Tunneln scheint sich oft so viel Feuchtigkeit anzusammeln, dass ganze Fluchten glitschig nass sind, während andere Tunnel unheimlich trocken sind und das Atmen beinahe unangenehm wird. Im Krater selbst ist es immer recht schwül, was sich in den oberen Ebenen etwas bessert, da durch die Krateröffnung gelegentlich mal ein laues Lüftchen herein weht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna==&lt;br /&gt;
Da die Stadt inmitten eines Berges liegt und in den Felsen des selben gehauen wurde, findet sich hier freilich keine Erde, auf der sich Pflanzen ausbreiten könnten, was den Ort recht grau und karg erscheinen lässt. Nur gelegentlich, in den feuchteren Tunneln finden sich einige hartnäckige Steinmoose. Ansonsten ist der Stein zu trocken und hart, als dass sich dort Pflanzen ansiedeln könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem der ewige Stein Pyras zu grau ist, der hat sich die nährstoffreiche Vulkanerde in den heimischen Garten geholt um dort einige Blumen, Sträucher und Kräuter anzupflanzen. Unter den Anhängern Aleas findet sich das [[Aleafeuer]] auch gerne in den Hobbygärten, auch wenn es schwer zu pflegen und unmöglich zu züchten ist. Die Besitzer dieser Kleingärten zweckentfremden nicht selten die Lüftungsschächte der Stadt um etwas Sonnenlicht für ihre Blumen zu ergattern. Das wohl berühmteste Beispiel dieser selbstangelegten, grünen Augenweiden, ist die Efeuwand am Stadtplatz, die dereinst von der Hexe [[Shanya Anyuri]] angepflanzt wurde, die darin bestrebt war ganz Pyra in einem grünen Glanz erstrahlen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht das an den Außenhängen Pyras aus, sowie auf den anderen Hängen der Schwefelberge und den vielen, teilweise versteckten Tälern. Hier draußen findet sich nicht nur äußerst fruchtbare Vulkanerde, sondern auch entsprechende Bepflanzung. Hier wächst wild das Aleafeuer, viele verschiedene Kräuter und einige anderen Wildblumen, die sich in den Bergen heimisch fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es an den Südhängen viele Wein- und Kaffeeplantagen, die einen ausgezeichneten Ruf im Land haben. Auch andere Lebensmittel werden auf den Plantagen der Hänge und in den Tälern angebaut, an die ausreichend Licht gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fauna der Stadt und den umliegenden Tunneln ist dafür erstaunlich Vielfältig. Von den winzigen [[Feuerzwergechse|Feuerzwergechsen]], über [[Nekromantensalamander]], bis hin zur [[Reitechse]], finden sich hier Reptilien unterschiedlicher Größe und Gefahrenstufe. Als besonders giftig und gefährlich gelten die verschiedenen Skorpionarten von, [[Doppelschweif Skorpion|Doppelschweif Skorpionen]] über [[Sichelskorpion|Sichelskorpione]] bis hin zum gefürchteten [[Mantikor]]. Generell kann man aber durchaus sagen, dass alles was in Pyra überlebt, dies tut weil es sich zu wehren weiß. Oder weil es trotz aller Widrigkeiten die Hitze des Vulkans liebt, wie es etwa der [[Satyrnkäfer]] tut, der in kleinen Schwärmen an den Lavaströmen zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Tunnel finden sich schließlich weniger gefährliche Tiere. Einige Singvögel wie der [[Flitzpieper]] fühlen sich in den luftigen Höhen der Berge sehr heimisch. Auch Bergziegen und Geißböcke finden sich hier draußen zu Hauf und werden gerne gezähmt um als Nutztiere für Milchprodukte und Fleisch zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
Bis heute ist der Vulkan in dem Pyra erbaut wurde aktiv und spuckt immer wieder ein feuriges Inferno aus. In diesen Katastrophen sterben nicht nur jedes Mal etliche Bewohner der Stadt, auch die Sachbeschädigung ist immens, sodass unter anderem die Annalen der Stadt mehrere Male völlig der Magma zum Opfer gefallen sind. Eine genaue Erzählung der Geschichte Pyras ist daher nicht mehr vorhanden, auch wenn die pyranischen Chronisten immer wieder bemüht sind die Geschichte aus ihrer Erinnerung heraus nieder zu schreiben, was diese Aufzeichnungen besonders unzuverlässig und objektiv macht. Der letzte Vulkanausbruch im Jahre 05 n.d.l.M. zerstörte ein weiteres Mal die jüngsten Aufzeichnungsversuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der jüngeren Geschichte ist allerdings noch bekannt, dass [[Edana]] ihre Schwester Alea im [[Monat|Eismond]] 3823 v.d.l.M. unter falschen Vorwänden zu einer Schlacht in [[Nelaris]] verlockte. So nutzte die Herrin des Todes eine alte Fehde zwischen Alea und dem Waldgott [[Vivi]] aus, um ihre eigene Rechnung mit ihrem Bruder zu begleichen. Tausende Pyraner folgten den beiden Göttinnen in die Schlacht und beinahe schien sie gar zu gunsten der Vulkanbewohner entschieden zu werden, wenn nicht [[Anael]] mit ihrem Heer eingegriffen hätte um ihrem Onkel zur Seite zu stehen. Für Vivi allerdings kam jede Hilfe zu spät, denn Edana erreichte ihr Ziel und es gelang ihr den Waldgott mit ihr in die Eiswelt zu ziehen. Die Pyraner waren derweil gezwungen Nelaris geschlagen zu verlassen, als auch die Schicksalsgöttin [[Azmera]] sich einmischte und der Schlacht ein jähes Ende bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später im Jahre 0 n.d.l.M. schwang sich ein [[Gefallene Malakhim|gefallener Malakh]] und Fürst eines niederen Höllenkreises mit Namen [[Lanar]] zum Herrscher über die Vulkanstadt auf. Er unterstrich seine Machtstellung, indem er jede wichtige Person des öffentlichen Lebens persönlich meuchelte und die Positionen mit seinen eigenen treuen Gefolgsleuten füllte. Es folgten Monate der Diktatur und da Alea nichts dagegen unternahm, so fand sich der Großteil des Volkes wohl mit der neuen Ordnung ab. So aber nicht die Anhänger der [[NiMiLa]], welche sich gegen den Herrscher auflehnte und ihn ein halbes Jahr nach der Machtergreifung in erbitterten Kämpfen nieder streckte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein gewählter Nachfolger war der Xenokrat [[Eligor]]. Doch auch seine Herrschaft sollte von vergleichsweise kurzer Dauer sein. Als im [[Monat|Weinmond]] 04 n.d.l.M. [[Shanya Anyuri]] und [[Samael|Samael Satise]] aufbrachen um der Tunnelhexe Manya den Garaus zu machen, entfesselte die alte Hexe ein heftiges Erdbeben bevor die beiden sie töten konnten. In Folge des Erdbebens brachen etliche Tunnel ein und unzählige Bewohner wurden verschüttet, so zum Beispiel einige Zwerge in der Schenke “Zum Weinhauer”, die in der Woche die es brauchte sie wieder auszugraben, den gesamten Wein- und Biervorrat der Schenke leerten. Einer der tragischsten Verluste dieses Bebens war allerdings Eligor selbst, der schwer verletzt wurde, als er mit seinem [[Nachtmahr|Höllenross]] in einem der Tunnel verschüttet wurde. Er erlag einige Wochen später seinen Verletzungen. Seine Nachfolge übernahm seine Gattin Leiripa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das nächste Unglück sollte nicht lange auf sich warten lassen. Als im [[Monat|Dustermond]] 05 n.d.l.M. ein fremder Gott in Rhûn einfällt, beraubt er die heimischen Götter ihrer Fähigkeiten und fordert die Herausgabe Aleas (Anmerkung der Chronisten: Bereits im Weinmond 00 n.d.60.M. wurde die feurige Göttin von jenem Gott entführt, konnte allerdings fünf Tage später wieder befreit werden. Hintergründe und Namen der Retter können nicht mehr rekonstruiert werden). Erzürnt über diese Forderung und unfähig ihre Kräfte zu kontrollieren bringt Alea den Vulkan aus versehen zum Ausbruch. Einigen Magiern gelingt es hastig manchen Tunnel zu versiegeln, doch für den Großteil der Stadt kommt jede Hilfe zu spät. Die Häuser im Krater werden zerstört und mehrere zehntausend Einwohner verlieren ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser Katastrophe konnten bereits die meisten physischen Spuren beseitigt werden, als im [[Monat|Grasmond]] 07 n.d.l.M. der nelarianische Hoffnungsfunke [[Elenya]] von einigen [[Daeva]] ermordet wird und der Schutzwall um die Waldstadt fällt, sodass ihre Grenzen offen stehen. Alea, die ihre Chance wittert nun endlich die Waldstadt für sich zu beanspruchen, wie es ihr ihrer Meinung nach seit jeher zustünde, fällt ein weiteres mal mit ihrer pyranischen Horde dort ein. Doch wieder soll es ihr nicht gelingen, denn die Geschichte der Schlacht acht Jahre zuvor wiederholte sich. So war es dieses Mal ihre Nichte [[Diana]], die wie einst ihre Mutter den Nelarianern zur Hilfe kam und die Pyraner zurück drängte. Auch Azmera mischte sich zum Schluss erneut in die Kämpfe ein und beendete diese mit Hilfe ihrer Kampfpriester. Wenige Augenzeugen berichten von einem Treffen der drei Göttinen auf einem dem Schlachtfeld angerenzenden Hügel, doch was wirklich zwischen den dreien besprochen wurde, vermag niemand zu sagen, denn ein Kreis aus Feuer verbarg sie vor den Blicken anderer und übertönte ihre Worte mit lautem Getöse. Fest steht jedoch, dass Alea nach diesem “Götterkaffeekränzchen”, wie es im Volksmund gerne genannt wird, ihre Gefolgsleute dazu aufrief die Waffen niederzulegen und nach Hause zurück zu kehren, wo gefeiert werden sollte - und auch wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                         !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Daeva]]                                       || 13,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Dunkelelfen]]                     || 6,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                    || 2,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyle]]                                  || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gefallene Malakhim]]                 || 10,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geister]]                                     || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                    || 19,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ghule]]                                       || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Halbdaeva]]                               || 23,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kobolde]]                                   || 1,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lilim|Lamien bzw. Lilim]]           || 3,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mänaden]]                                 || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Succubi|Incubi bzw. Succubi]] || 2,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vampire]]                                  || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Werwesen]]                             || 0,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zwerge]]                                   || 16,9%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feiertage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rangordnung im Tempel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaftssystem ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]] &lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Pyra&amp;diff=473</id>
		<title>Pyra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Pyra&amp;diff=473"/>
				<updated>2017-09-21T10:54:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: /* Lage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pyra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der fünf  bekannten Städte [[Rhûn|Rhûns]]. Sie wurde von der Fruchtbarkeitsgöttin [[Alea]] gegründet und ist der Überlieferung nach die Stadt, die sich zur Zeit der Entstehung der Rassen am rasantesten entwickelt hat. Als Sündenpfuhl Rhûns ist sie die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate im ganzen Land. Nach dem letzten Meteoriteneinschlag gab Alea die weltliche Regierung ihres Pfuhls ab sodass mittlerweile [[Leiripa]] als Alleinherrscherin in Pyra herrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Im Nordwesten des Landes zieht sich die Gebirgskette der [[Schwefelberge]] gen Süden, wo sie bald auf die [[Himmelsberge]] trifft. Diese beiden Gebirgsketten werden oft als ein und dasselbe Gebirge gesehen, was allerdings eine falsche Annahme ist. Tatsächlich haben einige pyranische Forscher und Geologen beweise erbracht, dass es zwei verschiedene Gebirgszüge sind. Während die Himmelsberge aus diversen Faltungen des Landes entstanden (vielleicht hatte da auch die Göttin [[Ilonia]] ihre Hände im Spiel), sind die Schwefelberge rein vulkanischen Ursprungs. Sie sind einander lediglich so nahe, dass sie beinahe miteinander verschmelzen. Inmitten des Schwefelgebirges befindet sich der Vulkan in dessen Innern die Stadt Pyra prosperiert. Der Vulkan ist mit seinen ca. 2.141 Metern der höchste Berg des gesamten Gebirgszugs. Alle übrigen Vulkane dieser Kette sind allerdings erwiesenermaßen seit mehreren Meteoriteneinschlägen erloschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bergen befinden sich viele Täler, die zum Teil für Agrarwirtschaft genutzt werden, teilweise bewohnt und teilweise ungenutzt sind. Einige davon sind nur über das weit verzweigte Tunnelsystem innerhalb der Berge erreichbar, da die Felswände um sie herum derart steil abfallen, dass man das Tal nur mit einem Sturz in die Tiefe erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pyras Vulkan hat der [[Gjöll|Ylgjöll]] seine Quelle, welcher sich durch das Schwefelgebirge schlängelt und sich zunächst mit dem [[Gjöll|Gjöllthra]] aus der Friedensebene und dann mit dem [[Gjöll|Svolgjöll]] aus dem Düstermoor vereint um schließlich zusammen mit dem [[Gjöll|Sylgjöll]] und dem [[Gjöll|Gjöllhrid]] den [[Gjöll]] zu bilden, welcher durch [[Seiya]] hindurch in die [[Manosse|manossianische See]] fließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Die Stadt Pyra windet sich im Innern des Vulkans in etlichen Windungen den Krater entlang nach oben. Dabei entstanden etwas mehr als 150 Ringe, in denen die Wohnhäuser angelegt sind. Die unteren Ringe haben dabei nur eine Höhe von durchschnittlich 3 Metern und gelten als Wohnraum für die eher ärmliche Bevölkerung. Je höher die Ringe angelegt sind, desto höher sind sie auch in sich bis zu einer Durchschnittshöhe von 15 Metern. Hier sind die Anwesen der reicheren Bewohner zu finden, sowie einige Wohnringe, in denen mehrstöckige Wohnhäuser zu finden sind, in welchen diverse Familien leben. In allen Ringen sind die Häuser allerdings nicht freistehend, sondern tief in die Felsen des Vulkans gehauen. Daher ist es von außen unmöglich zu sagen, wie groß die Behausungen in Wahrheit sind, denn sie können sich mehrere dutzend Meter in den Felsen hinein erstrecken. Einige Bewohner haben sich allerdings die Mühe gemacht und den Fels so behauen, dass es so aussieht, als würden ihre Häuser ein Stück weit aus dem Fels heraus ragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtplatz befindet sich am Grund des Kraters, wo sich auch die einzigen wirklich freistehenden Gebäude finden. Hier findet sich der Großteil an Läden, Werkstätten, Schenken, Spelunken und Bordellen. Allerdings gibt es zwischen den vielen Wohnringen auch einige Ebenen wo sich ebenfalls viele Geschäfte angesiedelt haben und wenn man weiß wo man suchen muss, finden sich auch zwischen den Wohnhäusern einige Spelunken und vor allem Bordelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielen Ebenen der Stadt werden durch unzählige Treppen und Tunnel miteinander verbunden, die in einem nahezu undurchdringbaren Durcheinander angelegt sind. Nicht selten gehen Neulinge in der Stadt verloren, weil sie sich einmal in der Treppe geirrt haben. Die Tunnel reichen in einem weit verzweigten System tief in die Berge hinein und beschränken sich dabei bei weitem nicht nur auf den Berg Pyra selbst. In vielen dieser Tunnel finden sich weitere Häuser, versteckte Läden für allerlei suspekte Gegenstände und Substanzen und andere Dinge die in anderen Teilen Rhûns verpönt wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht fällt durch den offenen Krater lediglich auf die obersten drei Ebenen an der Nordseite des Kraters, die dort angelegten Anwesen sind besonders begehrt bei den Reichen und Mächtigen, wechseln aber nur sehr selten ihren Besitzer. Sie gelten als Prestigeobjekt und gehören mittlerweile den Ältesten Familien Pyras. Der Rest des Kraters liegt immer im Schatten bis hin zu völliger Dunkelheit. Durchbrochen wird diese Dunkelheit von unzähligen Leuchtkristallen, die in den Kraterwänden natürlich wachsen und teilweise für Lampen und Laternen geerntet werden. Auch diverse Feuer brennen rund um die Uhr um Licht zu spenden. Da es in dem Vulkan immer nach Feuer und Schwefel riecht, fällt der zusätzliche und beißende Qualm der Feuer kaum auf. Immer wieder kann man auch ein rotes Leuchten entdecken, welches ruhiger ist als das Flackern der Flammen und wenn man dem auf den Grund geht so entdeckt man nicht selten Magmakammern die neben einer immensen Hitze eben auch ihr Licht verströmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Trinkwasser in Pyra gilt als besonders schmackhaft, da es durch mehrere Lagen des Vulkangesteins gefiltert wird und einen hohen Reinheitsgrad hat. Innerhalb der Stadt wird es durch ein ausgeklügeltes Rohrsystem zu den Behausungen transportiert und sogar bis weit in die Tunnel hinein gepumpt. Es wird allerdings deutlich davon abgeraten Wasser aus anderen Quellen zu trinken, da viele andere Wasservorkommen, wie zum Beispiel die heißen Quellen, sehr schwefelhaltig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sehenswürdigkeiten===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Plateau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort der schlichten Schönheit. Eigentlich ist nichts besonderes daran, aber wenn man sich erst einmal über die etlichen Stufen und Tunnel dort hinauf gequält hat, so bietet das Plateau eine atemberaubende Aussicht. Es ist ein natürlich entstandenes Plateau außerhalb des Berges. Hier oben ist es einem möglich, anders als innerhalb des Berges, frei durchzuatmen. An Tagen mit guten Wetterbedingungen kann man zwischen den Ausläufern des Schwefelgebirges hindurch, hinaus in Richtung der Stadt [[Seiya]] blicken. Zur Rechten erkennt man an solchen Tagen noch die Ausläufer des [[Düstermoor|Düstermoors]], zur Linken erstreckt sich die weite Fläche der [[Friedensebene]]. Manchmal kann man sogar gerade heraus die ersten Häuser der Hafenmetropole erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die heißen Quellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind im Innern des Vulkans entstanden und laden nach einem anstrengenden Arbeitstag zum Entspannen ein. Das Wasser wird in tieferen Gesteinsschichten durch die Nähe zu den Magmaströmen erhitzt und in die natürlichen Kammern gedrückt, in denen sich das schwefelhaltige Wasser in Becken sammelt. Nur die Pools mit einer Entfernung von mindestens 500 m zu den Magmaströmen sind dabei zum direkten Baden geeignet, näher an der vulkanischen Aktivität gelegene Quellen sind zum Baden zu heiß. Inzwischen wird dieses besonders heiße Thermalwasser und der kochend heiße Wasserdampf für die Heizung der oberen Ringe sowie Warmwasserzufuhr aller Bereiche der Stadt genutzt, was auch ein Überfließen der natürlichen Becken verhindert.&lt;br /&gt;
Die wohl temperierte Hauptquelle wird vor allem zur  Entspannung und dem Knüpfen und der Festigung sozialer Kontakte genutzt. Außerdem gibt es noch abgeschiedene, kleinere Becken, die gerne für etwas lauschigere Stunden genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Steingärten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden 3721 v.d.l.M. von einigen einheimischen Künstlern angelegt, die der Stadt etwas Abwechslung und Vielfalt verleihen wollten, wenn denn schon bunte Gärten mit farbenfrohen, wohlduftenden Blumen aufgrund der mangelnden Sonneneinstrahlung nicht möglich und oft auch unerwünscht waren. So wurde ein Garten aus Felsstücken angelegt, die in unterschiedlichen Größen und Formen in einer der größeren Höhlen angeordnet wurden. Die Felsen bieten Sichtschutz zwischen den einzelnen Gebieten des Gartens, aber auch einige Sitzgelegenheiten und ansprechende Formen. Der Ort lädt somit zum Entspannen ein, und wirkt, obwohl er ebenfalls nur aus Stein besteht, nicht so trist wie die Tunnel selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Tempel Aleas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das Herzstück des Vulkankraters. Das riesige und dennoch äußerst anmutige Gebäude zu Ehren der Fruchtbarkeits- und Kriegsgöttin Pyras erstrahlt in weißem Marmor, der jede Lichtquelle aufzusaugen und um ein Vielfaches zu verstärken scheint. Das ehrfurchtgebietende Gebäude ist am Rande des Kraters erbaut worden. Über einen Tunnel gelangt man in die berüchtigten Gärten des Tempels, die in einem verborgenen Tal außerhalb des Tempels angelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Da sich Pyra in einem Vulkan befindet, sind die Temperaturen das ganze Jahr über recht ähnlich - heiß! Die unteren Ebenen würden eher einer Sauna mit Temperaturen zwischen 60 und 70 °C gleichen, wenn es da nicht ein gut durchdachtes System aus Lüftungsschächten und Rohrleitungen geben würde, die die Hitze ableiten und frische Luft hinein lassen würden. Die Abwärme wird sowohl in die umliegenden Tunnel geleitet, um sie auf mollige 25 °C zu erwärmen. So herrschen auf allen Ebenen ähnliche Temperaturen die ab und zu leicht zwischen 30 und 35 °C schwanken.. Auch im Winter wird es nie wirklich kalt in der Stadt nur die höchsten Ebenen können im tiefsten Winter einmal Temperaturen von vergleichsweise ungemütlichen 10 - 15 °C verzeichnen. Es gibt allerdings einige Mechanismen im Rohrsystem, die dafür Sorgen, dass die Wärme nicht nur in die umliegenden Tunnel geleitet wird, sondern auch in die höheren Ebenen, sodass die oberen Anwesen noch immer mit ausreichend Wärme aus dem Vulkaninneren versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem wo man sich aufhält verändert sich auch die Luftfeuchtigkeit. In den Tunneln scheint sich oft so viel Feuchtigkeit anzusammeln, dass ganze Fluchten glitschig nass sind, während andere Tunnel unheimlich trocken sind und das Atmen beinahe unangenehm wird. Im Krater selbst ist es immer recht schwül, was sich in den oberen Ebenen etwas bessert, da durch die Krateröffnung gelegentlich mal ein laues Lüftchen herein weht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna==&lt;br /&gt;
Da die Stadt inmitten eines Berges liegt und in den Felsen des selben gehauen wurde, findet sich hier freilich keine Erde, auf der sich Pflanzen ausbreiten könnten, was den Ort recht grau und karg erscheinen lässt. Nur gelegentlich, in den feuchteren Tunneln finden sich einige hartnäckige Steinmoose. Ansonsten ist der Stein zu trocken und hart, als dass sich dort Pflanzen ansiedeln könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem der ewige Stein Pyras zu grau ist, der hat sich die nährstoffreiche Vulkanerde in den heimischen Garten geholt um dort einige Blumen, Sträucher und Kräuter anzupflanzen. Unter den Anhängern Aleas findet sich das [[Aleafeuer]] auch gerne in den Hobbygärten, auch wenn es schwer zu pflegen und unmöglich zu züchten ist. Die Besitzer dieser Kleingärten zweckentfremden nicht selten die Lüftungsschächte der Stadt um etwas Sonnenlicht für ihre Blumen zu ergattern. Das wohl berühmteste Beispiel dieser selbstangelegten, grünen Augenweiden, ist die Efeuwand am Stadtplatz, die dereinst von der Hexe [[Shanya Anyuri]] angepflanzt wurde, die darin bestrebt war ganz Pyra in einem grünen Glanz erstrahlen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht das an den Außenhängen Pyras aus, sowie auf den anderen Hängen der Schwefelberge und den vielen, teilweise versteckten Tälern. Hier draußen findet sich nicht nur äußerst fruchtbare Vulkanerde, sondern auch entsprechende Bepflanzung. Hier wächst wild das Aleafeuer, viele verschiedene Kräuter und einige anderen Wildblumen, die sich in den Bergen heimisch fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es an den Südhängen viele Wein- und Kaffeeplantagen, die einen ausgezeichneten Ruf im Land haben. Auch andere Lebensmittel werden auf den Plantagen der Hänge und in den Tälern angebaut, an die ausreichend Licht gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fauna der Stadt und den umliegenden Tunneln ist dafür erstaunlich Vielfältig. Von den winzigen [[Feuerzwergechse|Feuerzwergechsen]], über [[Nekromantensalamander]], bis hin zur [[Reitechse]], finden sich hier Reptilien unterschiedlicher Größe und Gefahrenstufe. Als besonders giftig und gefährlich gelten die verschiedenen Skorpionarten von, [[Doppelschweif Skorpion|Doppelschweif Skorpionen]] über [[Sichelskorpion|Sichelskorpione]] bis hin zum gefürchteten [[Mantikor]]. Generell kann man aber durchaus sagen, dass alles was in Pyra überlebt, dies tut weil es sich zu wehren weiß. Oder weil es trotz aller Widrigkeiten die Hitze des Vulkans liebt, wie es etwa der [[Satyrnkäfer]] tut, der in kleinen Schwärmen an den Lavaströmen zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Tunnel finden sich schließlich weniger gefährliche Tiere. Einige Singvögel wie der [[Flitzpieper]] fühlen sich in den luftigen Höhen der Berge sehr heimisch. Auch Bergziegen und Geißböcke finden sich hier draußen zu Hauf und werden gerne gezähmt um als Nutztiere für Milchprodukte und Fleisch zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
Bis heute ist der Vulkan in dem Pyra erbaut wurde aktiv und spuckt immer wieder ein feuriges Inferno aus. In diesen Katastrophen sterben nicht nur jedes Mal etliche Bewohner der Stadt, auch die Sachbeschädigung ist immens, sodass unter anderem die Annalen der Stadt mehrere Male völlig der Magma zum Opfer gefallen sind. Eine genaue Erzählung der Geschichte Pyras ist daher nicht mehr vorhanden, auch wenn die pyranischen Chronisten immer wieder bemüht sind die Geschichte aus ihrer Erinnerung heraus nieder zu schreiben, was diese Aufzeichnungen besonders unzuverlässig und objektiv macht. Der letzte Vulkanausbruch im Jahre 05 n.d.l.M. zerstörte ein weiteres Mal die jüngsten Aufzeichnungsversuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der jüngeren Geschichte ist allerdings noch bekannt, dass [[Edana]] ihre Schwester Alea im [[Monat|Eismond]] 3823 v.d.l.M. unter falschen Vorwänden zu einer Schlacht in [[Nelaris]] verlockte. So nutzte die Herrin des Todes eine alte Fehde zwischen Alea und dem Waldgott [[Vivi]] aus, um ihre eigene Rechnung mit ihrem Bruder zu begleichen. Tausende Pyraner folgten den beiden Göttinnen in die Schlacht und beinahe schien sie gar zu gunsten der Vulkanbewohner entschieden zu werden, wenn nicht [[Anael]] mit ihrem Heer eingegriffen hätte um ihrem Onkel zur Seite zu stehen. Für Vivi allerdings kam jede Hilfe zu spät, denn Edana erreichte ihr Ziel und es gelang ihr den Waldgott mit ihr in die Eiswelt zu ziehen. Die Pyraner waren derweil gezwungen Nelaris geschlagen zu verlassen, als auch die Schicksalsgöttin [[Azmera]] sich einmischte und der Schlacht ein jähes Ende bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später im Jahre 0 n.d.l.M. schwang sich ein [[Gefallene Malakhim|gefallener Malakh]] und Fürst eines niederen Höllenkreises mit Namen [[Lanar]] zum Herrscher über die Vulkanstadt auf. Er unterstrich seine Machtstellung, indem er jede wichtige Person des öffentlichen Lebens persönlich meuchelte und die Positionen mit seinen eigenen treuen Gefolgsleuten füllte. Es folgten Monate der Diktatur und da Alea nichts dagegen unternahm, so fand sich der Großteil des Volkes wohl mit der neuen Ordnung ab. So aber nicht die Anhänger der [[NiMiLa]], welche sich gegen den Herrscher auflehnte und ihn ein halbes Jahr nach der Machtergreifung in erbitterten Kämpfen nieder streckte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein gewählter Nachfolger war der Xenokrat [[Eligor]]. Doch auch seine Herrschaft sollte von vergleichsweise kurzer Dauer sein. Als im [[Monat|Weinmond]] 04 n.d.l.M. [[Shanya Anyuri]] und [[Samael|Samael Satise]] aufbrachen um der Tunnelhexe Manya den Garaus zu machen, entfesselte die alte Hexe ein heftiges Erdbeben bevor die beiden sie töten konnten. In Folge des Erdbebens brachen etliche Tunnel ein und unzählige Bewohner wurden verschüttet, so zum Beispiel einige Zwerge in der Schenke “Zum Weinhauer”, die in der Woche die es brauchte sie wieder auszugraben, den gesamten Wein- und Biervorrat der Schenke leerten. Einer der tragischsten Verluste dieses Bebens war allerdings Eligor selbst, der schwer verletzt wurde, als er mit seinem [[Nachtmahr|Höllenross]] in einem der Tunnel verschüttet wurde. Er erlag einige Wochen später seinen Verletzungen. Seine Nachfolge übernahm seine Gattin Leiripa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das nächste Unglück sollte nicht lange auf sich warten lassen. Als im [[Monat|Dustermond]] 05 n.d.l.M. ein fremder Gott in Rhûn einfällt, beraubt er die heimischen Götter ihrer Fähigkeiten und fordert die Herausgabe Aleas (Anmerkung der Chronisten: Bereits im Weinmond 00 n.d.60.M. wurde die feurige Göttin von jenem Gott entführt, konnte allerdings fünf Tage später wieder befreit werden. Hintergründe und Namen der Retter können nicht mehr rekonstruiert werden). Erzürnt über diese Forderung und unfähig ihre Kräfte zu kontrollieren bringt Alea den Vulkan aus versehen zum Ausbruch. Einigen Magiern gelingt es hastig manchen Tunnel zu versiegeln, doch für den Großteil der Stadt kommt jede Hilfe zu spät. Die Häuser im Krater werden zerstört und mehrere zehntausend Einwohner verlieren ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser Katastrophe konnten bereits die meisten physischen Spuren beseitigt werden, als im [[Monat|Grasmond]] 07 n.d.l.M. der nelarianische Hoffnungsfunke [[Elenya]] von einigen [[Daeva]] ermordet wird und der Schutzwall um die Waldstadt fällt, sodass ihre Grenzen offen stehen. Alea, die ihre Chance wittert nun endlich die Waldstadt für sich zu beanspruchen, wie es ihr ihrer Meinung nach seit jeher zustünde, fällt ein weiteres mal mit ihrer pyranischen Horde dort ein. Doch wieder soll es ihr nicht gelingen, denn die Geschichte der Schlacht acht Jahre zuvor wiederholte sich. So war es dieses Mal ihre Nichte [[Diana]], die wie einst ihre Mutter den Nelarianern zur Hilfe kam und die Pyraner zurück drängte. Auch Azmera mischte sich zum Schluss erneut in die Kämpfe ein und beendete diese mit Hilfe ihrer Kampfpriester. Wenige Augenzeugen berichten von einem Treffen der drei Göttinen auf einem dem Schlachtfeld angerenzenden Hügel, doch was wirklich zwischen den dreien besprochen wurde, vermag niemand zu sagen, denn ein Kreis aus Feuer verbarg sie vor den Blicken anderer und übertönte ihre Worte mit lautem Getöse. Fest steht jedoch, dass Alea nach diesem “Götterkaffeekränzchen”, wie es im Volksmund gerne genannt wird, ihre Gefolgsleute dazu aufrief die Waffen niederzulegen und nach Hause zurück zu kehren, wo gefeiert werden sollte - und auch wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                         !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Daeva]]                                       || 13,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Dunkelelfen]]                     || 6,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                    || 2,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyle]]                                  || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gefallene Malakhim]]                 || 10,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geister]]                                     || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                    || 19,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ghule]]                                       || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Halbdaeva]]                               || 23,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kobolde]]                                   || 1,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lilim|Lamien bzw. Lilim]]           || 3,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mänaden]]                                 || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Succubi|Incubi bzw. Succubi]] || 2,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vampire]]                                  || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Werwesen]]                             || 0,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zwerge]]                                   || 16,9%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feiertage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rangordnung im Tempel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaftssystem ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]] &lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://rhun-logd.de/wiki/index.php?title=Pyra&amp;diff=472</id>
		<title>Pyra</title>
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				<updated>2017-09-21T10:52:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Liadan: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pyra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der fünf  bekannten Städte [[Rhûn|Rhûns]]. Sie wurde von der Fruchtbarkeitsgöttin [[Alea]] gegründet und ist der Überlieferung nach die Stadt, die sich zur Zeit der Entstehung der Rassen am rasantesten entwickelt hat. Als Sündenpfuhl Rhûns ist sie die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate im ganzen Land. Nach dem letzten Meteoriteneinschlag gab Alea die weltliche Regierung ihres Pfuhls ab sodass mittlerweile [[Leiripa]] als Alleinherrscherin in Pyra herrscht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geografie =&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Im Nordwesten des Landes zieht sich die Gebirgskette der [[Schwefelberge]] gen Süden, wo sie bald auf die [[Himmelsberge]] trifft. Diese beiden Gebirgsketten werden oft als ein und dasselbe Gebirge gesehen, was allerdings eine falsche Annahme ist. Tatsächlich haben einige pyranische Forscher und Geologen beweise erbracht, dass es zwei verschiedene Gebirgszüge sind. Während die Himmelsberge aus diversen Faltungen des Landes entstanden (vielleicht hatte da auch die Göttin [[Ilonia]] ihre Hände im Spiel), sind die Schwefelberge rein vulkanischen Ursprungs. Sie sind einander lediglich so nahe, dass sie beinahe miteinander verschmelzen. Inmitten des Schwefelgebirges befindet sich der Vulkan in dessen Innern die Stadt Pyra prosperiert. Der Vulkan ist mit seinen ca. 2.141 Metern der höchste Berg des gesamten Gebirgszugs. Alle übrigen Vulkane dieser Kette sind allerdings erwiesenermaßen seit mehreren Meteoriteneinschlägen erloschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Bergen befinden sich viele Täler, die zum Teil für Agrarwirtschaft genutzt werden, teilweise bewohnt und teilweise ungenutzt sind. Einige davon sind nur über das weit verzweigte Tunnelsystem innerhalb der Berge erreichbar, da die Felswände um sie herum derart steil abfallen, dass man das Tal nur mit einem Sturz in die Tiefe erreichen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pyras Vulkan hat der [[Gjöll|Ylgjöll]] seine Quelle, welcher sich durch das Schwefelgebirge schlängelt und sich zunächst mit dem [[Gjöll|Gjöllthra]] aus der Friedensebene und dann mit dem [[Gjöll|Svolgjöll]] aus dem Düstermoor vereint um schließlich zusammen mit dem [[Gjöll|Sylgjöll]] und dem [[Gjöll|Gjöllhrid]] den [[Gjöll]] zu bilden, welcher durch Seiya hindurch in die manossianische See fließt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
Die Stadt Pyra windet sich im Innern des Vulkans in etlichen Windungen den Krater entlang nach oben. Dabei entstanden etwas mehr als 150 Ringe, in denen die Wohnhäuser angelegt sind. Die unteren Ringe haben dabei nur eine Höhe von durchschnittlich 3 Metern und gelten als Wohnraum für die eher ärmliche Bevölkerung. Je höher die Ringe angelegt sind, desto höher sind sie auch in sich bis zu einer Durchschnittshöhe von 15 Metern. Hier sind die Anwesen der reicheren Bewohner zu finden, sowie einige Wohnringe, in denen mehrstöckige Wohnhäuser zu finden sind, in welchen diverse Familien leben. In allen Ringen sind die Häuser allerdings nicht freistehend, sondern tief in die Felsen des Vulkans gehauen. Daher ist es von außen unmöglich zu sagen, wie groß die Behausungen in Wahrheit sind, denn sie können sich mehrere dutzend Meter in den Felsen hinein erstrecken. Einige Bewohner haben sich allerdings die Mühe gemacht und den Fels so behauen, dass es so aussieht, als würden ihre Häuser ein Stück weit aus dem Fels heraus ragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtplatz befindet sich am Grund des Kraters, wo sich auch die einzigen wirklich freistehenden Gebäude finden. Hier findet sich der Großteil an Läden, Werkstätten, Schenken, Spelunken und Bordellen. Allerdings gibt es zwischen den vielen Wohnringen auch einige Ebenen wo sich ebenfalls viele Geschäfte angesiedelt haben und wenn man weiß wo man suchen muss, finden sich auch zwischen den Wohnhäusern einige Spelunken und vor allem Bordelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vielen Ebenen der Stadt werden durch unzählige Treppen und Tunnel miteinander verbunden, die in einem nahezu undurchdringbaren Durcheinander angelegt sind. Nicht selten gehen Neulinge in der Stadt verloren, weil sie sich einmal in der Treppe geirrt haben. Die Tunnel reichen in einem weit verzweigten System tief in die Berge hinein und beschränken sich dabei bei weitem nicht nur auf den Berg Pyra selbst. In vielen dieser Tunnel finden sich weitere Häuser, versteckte Läden für allerlei suspekte Gegenstände und Substanzen und andere Dinge die in anderen Teilen Rhûns verpönt wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnenlicht fällt durch den offenen Krater lediglich auf die obersten drei Ebenen an der Nordseite des Kraters, die dort angelegten Anwesen sind besonders begehrt bei den Reichen und Mächtigen, wechseln aber nur sehr selten ihren Besitzer. Sie gelten als Prestigeobjekt und gehören mittlerweile den Ältesten Familien Pyras. Der Rest des Kraters liegt immer im Schatten bis hin zu völliger Dunkelheit. Durchbrochen wird diese Dunkelheit von unzähligen Leuchtkristallen, die in den Kraterwänden natürlich wachsen und teilweise für Lampen und Laternen geerntet werden. Auch diverse Feuer brennen rund um die Uhr um Licht zu spenden. Da es in dem Vulkan immer nach Feuer und Schwefel riecht, fällt der zusätzliche und beißende Qualm der Feuer kaum auf. Immer wieder kann man auch ein rotes Leuchten entdecken, welches ruhiger ist als das Flackern der Flammen und wenn man dem auf den Grund geht so entdeckt man nicht selten Magmakammern die neben einer immensen Hitze eben auch ihr Licht verströmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Trinkwasser in Pyra gilt als besonders schmackhaft, da es durch mehrere Lagen des Vulkangesteins gefiltert wird und einen hohen Reinheitsgrad hat. Innerhalb der Stadt wird es durch ein ausgeklügeltes Rohrsystem zu den Behausungen transportiert und sogar bis weit in die Tunnel hinein gepumpt. Es wird allerdings deutlich davon abgeraten Wasser aus anderen Quellen zu trinken, da viele andere Wasservorkommen, wie zum Beispiel die heißen Quellen, sehr schwefelhaltig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sehenswürdigkeiten===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Das Plateau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort der schlichten Schönheit. Eigentlich ist nichts besonderes daran, aber wenn man sich erst einmal über die etlichen Stufen und Tunnel dort hinauf gequält hat, so bietet das Plateau eine atemberaubende Aussicht. Es ist ein natürlich entstandenes Plateau außerhalb des Berges. Hier oben ist es einem möglich, anders als innerhalb des Berges, frei durchzuatmen. An Tagen mit guten Wetterbedingungen kann man zwischen den Ausläufern des Schwefelgebirges hindurch, hinaus in Richtung der Stadt [[Seiya]] blicken. Zur Rechten erkennt man an solchen Tagen noch die Ausläufer des [[Düstermoor|Düstermoors]], zur Linken erstreckt sich die weite Fläche der [[Friedensebene]]. Manchmal kann man sogar gerade heraus die ersten Häuser der Hafenmetropole erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die heißen Quellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind im Innern des Vulkans entstanden und laden nach einem anstrengenden Arbeitstag zum Entspannen ein. Das Wasser wird in tieferen Gesteinsschichten durch die Nähe zu den Magmaströmen erhitzt und in die natürlichen Kammern gedrückt, in denen sich das schwefelhaltige Wasser in Becken sammelt. Nur die Pools mit einer Entfernung von mindestens 500 m zu den Magmaströmen sind dabei zum direkten Baden geeignet, näher an der vulkanischen Aktivität gelegene Quellen sind zum Baden zu heiß. Inzwischen wird dieses besonders heiße Thermalwasser und der kochend heiße Wasserdampf für die Heizung der oberen Ringe sowie Warmwasserzufuhr aller Bereiche der Stadt genutzt, was auch ein Überfließen der natürlichen Becken verhindert.&lt;br /&gt;
Die wohl temperierte Hauptquelle wird vor allem zur  Entspannung und dem Knüpfen und der Festigung sozialer Kontakte genutzt. Außerdem gibt es noch abgeschiedene, kleinere Becken, die gerne für etwas lauschigere Stunden genutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Steingärten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden 3721 v.d.l.M. von einigen einheimischen Künstlern angelegt, die der Stadt etwas Abwechslung und Vielfalt verleihen wollten, wenn denn schon bunte Gärten mit farbenfrohen, wohlduftenden Blumen aufgrund der mangelnden Sonneneinstrahlung nicht möglich und oft auch unerwünscht waren. So wurde ein Garten aus Felsstücken angelegt, die in unterschiedlichen Größen und Formen in einer der größeren Höhlen angeordnet wurden. Die Felsen bieten Sichtschutz zwischen den einzelnen Gebieten des Gartens, aber auch einige Sitzgelegenheiten und ansprechende Formen. Der Ort lädt somit zum Entspannen ein, und wirkt, obwohl er ebenfalls nur aus Stein besteht, nicht so trist wie die Tunnel selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Tempel Aleas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das Herzstück des Vulkankraters. Das riesige und dennoch äußerst anmutige Gebäude zu Ehren der Fruchtbarkeits- und Kriegsgöttin Pyras erstrahlt in weißem Marmor, der jede Lichtquelle aufzusaugen und um ein Vielfaches zu verstärken scheint. Das ehrfurchtgebietende Gebäude ist am Rande des Kraters erbaut worden. Über einen Tunnel gelangt man in die berüchtigten Gärten des Tempels, die in einem verborgenen Tal außerhalb des Tempels angelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Da sich Pyra in einem Vulkan befindet, sind die Temperaturen das ganze Jahr über recht ähnlich - heiß! Die unteren Ebenen würden eher einer Sauna mit Temperaturen zwischen 60 und 70 °C gleichen, wenn es da nicht ein gut durchdachtes System aus Lüftungsschächten und Rohrleitungen geben würde, die die Hitze ableiten und frische Luft hinein lassen würden. Die Abwärme wird sowohl in die umliegenden Tunnel geleitet, um sie auf mollige 25 °C zu erwärmen. So herrschen auf allen Ebenen ähnliche Temperaturen die ab und zu leicht zwischen 30 und 35 °C schwanken.. Auch im Winter wird es nie wirklich kalt in der Stadt nur die höchsten Ebenen können im tiefsten Winter einmal Temperaturen von vergleichsweise ungemütlichen 10 - 15 °C verzeichnen. Es gibt allerdings einige Mechanismen im Rohrsystem, die dafür Sorgen, dass die Wärme nicht nur in die umliegenden Tunnel geleitet wird, sondern auch in die höheren Ebenen, sodass die oberen Anwesen noch immer mit ausreichend Wärme aus dem Vulkaninneren versorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem wo man sich aufhält verändert sich auch die Luftfeuchtigkeit. In den Tunneln scheint sich oft so viel Feuchtigkeit anzusammeln, dass ganze Fluchten glitschig nass sind, während andere Tunnel unheimlich trocken sind und das Atmen beinahe unangenehm wird. Im Krater selbst ist es immer recht schwül, was sich in den oberen Ebenen etwas bessert, da durch die Krateröffnung gelegentlich mal ein laues Lüftchen herein weht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Flora und Fauna==&lt;br /&gt;
Da die Stadt inmitten eines Berges liegt und in den Felsen des selben gehauen wurde, findet sich hier freilich keine Erde, auf der sich Pflanzen ausbreiten könnten, was den Ort recht grau und karg erscheinen lässt. Nur gelegentlich, in den feuchteren Tunneln finden sich einige hartnäckige Steinmoose. Ansonsten ist der Stein zu trocken und hart, als dass sich dort Pflanzen ansiedeln könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem der ewige Stein Pyras zu grau ist, der hat sich die nährstoffreiche Vulkanerde in den heimischen Garten geholt um dort einige Blumen, Sträucher und Kräuter anzupflanzen. Unter den Anhängern Aleas findet sich das [[Aleafeuer]] auch gerne in den Hobbygärten, auch wenn es schwer zu pflegen und unmöglich zu züchten ist. Die Besitzer dieser Kleingärten zweckentfremden nicht selten die Lüftungsschächte der Stadt um etwas Sonnenlicht für ihre Blumen zu ergattern. Das wohl berühmteste Beispiel dieser selbstangelegten, grünen Augenweiden, ist die Efeuwand am Stadtplatz, die dereinst von der Hexe [[Shanya Anyuri]] angepflanzt wurde, die darin bestrebt war ganz Pyra in einem grünen Glanz erstrahlen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht das an den Außenhängen Pyras aus, sowie auf den anderen Hängen der Schwefelberge und den vielen, teilweise versteckten Tälern. Hier draußen findet sich nicht nur äußerst fruchtbare Vulkanerde, sondern auch entsprechende Bepflanzung. Hier wächst wild das Aleafeuer, viele verschiedene Kräuter und einige anderen Wildblumen, die sich in den Bergen heimisch fühlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es an den Südhängen viele Wein- und Kaffeeplantagen, die einen ausgezeichneten Ruf im Land haben. Auch andere Lebensmittel werden auf den Plantagen der Hänge und in den Tälern angebaut, an die ausreichend Licht gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fauna der Stadt und den umliegenden Tunneln ist dafür erstaunlich Vielfältig. Von den winzigen [[Feuerzwergechse|Feuerzwergechsen]], über [[Nekromantensalamander]], bis hin zur [[Reitechse]], finden sich hier Reptilien unterschiedlicher Größe und Gefahrenstufe. Als besonders giftig und gefährlich gelten die verschiedenen Skorpionarten von, [[Doppelschweif Skorpion|Doppelschweif Skorpionen]] über [[Sichelskorpion|Sichelskorpione]] bis hin zum gefürchteten [[Mantikor]]. Generell kann man aber durchaus sagen, dass alles was in Pyra überlebt, dies tut weil es sich zu wehren weiß. Oder weil es trotz aller Widrigkeiten die Hitze des Vulkans liebt, wie es etwa der [[Satyrnkäfer]] tut, der in kleinen Schwärmen an den Lavaströmen zu finden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Tunnel finden sich schließlich weniger gefährliche Tiere. Einige Singvögel wie der [[Flitzpieper]] fühlen sich in den luftigen Höhen der Berge sehr heimisch. Auch Bergziegen und Geißböcke finden sich hier draußen zu Hauf und werden gerne gezähmt um als Nutztiere für Milchprodukte und Fleisch zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Geschichte =&lt;br /&gt;
Bis heute ist der Vulkan in dem Pyra erbaut wurde aktiv und spuckt immer wieder ein feuriges Inferno aus. In diesen Katastrophen sterben nicht nur jedes Mal etliche Bewohner der Stadt, auch die Sachbeschädigung ist immens, sodass unter anderem die Annalen der Stadt mehrere Male völlig der Magma zum Opfer gefallen sind. Eine genaue Erzählung der Geschichte Pyras ist daher nicht mehr vorhanden, auch wenn die pyranischen Chronisten immer wieder bemüht sind die Geschichte aus ihrer Erinnerung heraus nieder zu schreiben, was diese Aufzeichnungen besonders unzuverlässig und objektiv macht. Der letzte Vulkanausbruch im Jahre 05 n.d.l.M. zerstörte ein weiteres Mal die jüngsten Aufzeichnungsversuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der jüngeren Geschichte ist allerdings noch bekannt, dass [[Edana]] ihre Schwester Alea im [[Monat|Eismond]] 3823 v.d.l.M. unter falschen Vorwänden zu einer Schlacht in [[Nelaris]] verlockte. So nutzte die Herrin des Todes eine alte Fehde zwischen Alea und dem Waldgott [[Vivi]] aus, um ihre eigene Rechnung mit ihrem Bruder zu begleichen. Tausende Pyraner folgten den beiden Göttinnen in die Schlacht und beinahe schien sie gar zu gunsten der Vulkanbewohner entschieden zu werden, wenn nicht [[Anael]] mit ihrem Heer eingegriffen hätte um ihrem Onkel zur Seite zu stehen. Für Vivi allerdings kam jede Hilfe zu spät, denn Edana erreichte ihr Ziel und es gelang ihr den Waldgott mit ihr in die Eiswelt zu ziehen. Die Pyraner waren derweil gezwungen Nelaris geschlagen zu verlassen, als auch die Schicksalsgöttin [[Azmera]] sich einmischte und der Schlacht ein jähes Ende bereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später im Jahre 0 n.d.l.M. schwang sich ein [[Gefallene Malakhim|gefallener Malakh]] und Fürst eines niederen Höllenkreises mit Namen [[Lanar]] zum Herrscher über die Vulkanstadt auf. Er unterstrich seine Machtstellung, indem er jede wichtige Person des öffentlichen Lebens persönlich meuchelte und die Positionen mit seinen eigenen treuen Gefolgsleuten füllte. Es folgten Monate der Diktatur und da Alea nichts dagegen unternahm, so fand sich der Großteil des Volkes wohl mit der neuen Ordnung ab. So aber nicht die Anhänger der [[NiMiLa]], welche sich gegen den Herrscher auflehnte und ihn ein halbes Jahr nach der Machtergreifung in erbitterten Kämpfen nieder streckte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein gewählter Nachfolger war der Xenokrat [[Eligor]]. Doch auch seine Herrschaft sollte von vergleichsweise kurzer Dauer sein. Als im [[Monat|Weinmond]] 04 n.d.l.M. [[Shanya Anyuri]] und [[Samael|Samael Satise]] aufbrachen um der Tunnelhexe Manya den Garaus zu machen, entfesselte die alte Hexe ein heftiges Erdbeben bevor die beiden sie töten konnten. In Folge des Erdbebens brachen etliche Tunnel ein und unzählige Bewohner wurden verschüttet, so zum Beispiel einige Zwerge in der Schenke “Zum Weinhauer”, die in der Woche die es brauchte sie wieder auszugraben, den gesamten Wein- und Biervorrat der Schenke leerten. Einer der tragischsten Verluste dieses Bebens war allerdings Eligor selbst, der schwer verletzt wurde, als er mit seinem [[Nachtmahr|Höllenross]] in einem der Tunnel verschüttet wurde. Er erlag einige Wochen später seinen Verletzungen. Seine Nachfolge übernahm seine Gattin Leiripa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das nächste Unglück sollte nicht lange auf sich warten lassen. Als im [[Monat|Dustermond]] 05 n.d.l.M. ein fremder Gott in Rhûn einfällt, beraubt er die heimischen Götter ihrer Fähigkeiten und fordert die Herausgabe Aleas (Anmerkung der Chronisten: Bereits im Weinmond 00 n.d.60.M. wurde die feurige Göttin von jenem Gott entführt, konnte allerdings fünf Tage später wieder befreit werden. Hintergründe und Namen der Retter können nicht mehr rekonstruiert werden). Erzürnt über diese Forderung und unfähig ihre Kräfte zu kontrollieren bringt Alea den Vulkan aus versehen zum Ausbruch. Einigen Magiern gelingt es hastig manchen Tunnel zu versiegeln, doch für den Großteil der Stadt kommt jede Hilfe zu spät. Die Häuser im Krater werden zerstört und mehrere zehntausend Einwohner verlieren ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dieser Katastrophe konnten bereits die meisten physischen Spuren beseitigt werden, als im [[Monat|Grasmond]] 07 n.d.l.M. der nelarianische Hoffnungsfunke [[Elenya]] von einigen [[Daeva]] ermordet wird und der Schutzwall um die Waldstadt fällt, sodass ihre Grenzen offen stehen. Alea, die ihre Chance wittert nun endlich die Waldstadt für sich zu beanspruchen, wie es ihr ihrer Meinung nach seit jeher zustünde, fällt ein weiteres mal mit ihrer pyranischen Horde dort ein. Doch wieder soll es ihr nicht gelingen, denn die Geschichte der Schlacht acht Jahre zuvor wiederholte sich. So war es dieses Mal ihre Nichte [[Diana]], die wie einst ihre Mutter den Nelarianern zur Hilfe kam und die Pyraner zurück drängte. Auch Azmera mischte sich zum Schluss erneut in die Kämpfe ein und beendete diese mit Hilfe ihrer Kampfpriester. Wenige Augenzeugen berichten von einem Treffen der drei Göttinen auf einem dem Schlachtfeld angerenzenden Hügel, doch was wirklich zwischen den dreien besprochen wurde, vermag niemand zu sagen, denn ein Kreis aus Feuer verbarg sie vor den Blicken anderer und übertönte ihre Worte mit lautem Getöse. Fest steht jedoch, dass Alea nach diesem “Götterkaffeekränzchen”, wie es im Volksmund gerne genannt wird, ihre Gefolgsleute dazu aufrief die Waffen niederzulegen und nach Hause zurück zu kehren, wo gefeiert werden sollte - und auch wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Rasse                                         !! Bevölkerungsanteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Daeva]]                                       || 13,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Elfen|Dunkelelfen]]                     || 6,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Echsen]]                                    || 2,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gargoyle]]                                  || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gefallene Malakhim]]                 || 10,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geister]]                                     || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gestaltenwandler]]                    || 19,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Ghule]]                                       || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Halbdaeva]]                               || 23,6%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kobolde]]                                   || 1,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lilim|Lamien bzw. Lilim]]           || 3,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mänaden]]                                 || 0,1%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Succubi|Incubi bzw. Succubi]] || 2,4%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Vampire]]                                  || 0,3%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Werwesen]]                             || 0,2%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zwerge]]                                   || 16,9%&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundsätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feiertage ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rangordnung im Tempel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaftssystem ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Siehe auch =&lt;br /&gt;
* [[Eiswelt]] &lt;br /&gt;
* [[Lerentia]]&lt;br /&gt;
* [[Manosse]]&lt;br /&gt;
* [[Nelaris]]&lt;br /&gt;
* [[Seiya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Gebiete in Rhûn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Liadan</name></author>	</entry>

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