Ceridwen

Aus Rhûnipedia
Version vom 15. Juni 2017, 21:37 Uhr von Azmera (Diskussion | Beiträge) (Jetziges)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Kurzinfo

Die Heilerin tritt immer recht schlicht auf. Meistens trägt sie ein einfaches weißes Kleid und darüber einen wärmenden blauen Umhang. An Schuhwerk trägt sie meist braune, recht widerstandsfähige Stiefel. Ohne ihnen Runenstab ist sie ebenfalls nur selten anzutreffen, ebenso ist ihr der Rabe Nexus ein ständiger Begleiter.

Vergangenheit

Ceridwen wuchs in Island, in einer einfachen Dorfgesellschaft auf. Gerne lauschte sie den alten Erzählern, wenn diese wieder einmal aus dem Schatz der Sagas berichteten. So kam sie schon als Kind in Kontakt mit den alten Mythen und Legenden, doch ihre Familie zog sie nicht von den Geschichten ab, auch wenn es vielleicht für die Absichten die sie verfolgte besser gewesen wäre, sie hätte es getan. So aber kam es zum offenen Bruch zwischen Ceridwen und ihren Verwandten, als sie gerade einmal elf Jahre alt war. Ihre Familie verehrte nur einen einzigen Gott und hielt die alten Götter für Teufelswerk. Und auch Ceridwen sollte diesem Glauben folgen. Doch sie widersetzte sich und floh aus ihrem Elternhaus. Vielleicht wäre sie in der eisigen Wildnis umgekommen, wäre sie nicht der Stimme eines Raben gefolgt, der ihr den Weg zu einer Gemeinschaft wies, die noch an den alten Wegen festhielt. Dort nahm man sie freundlich auf und gab sie in die Obhut der alten Kräuterfrau Huld. Von ihr lernte Ceridwen den Umgang mit Heilpflanzen aller Art. Als sie drei Jahre unter ihr gelernt hatte, bat sie um Aufnahme bei der Priesterschaft des Odin, da ihr dieser Gott doch am meisten zusagte und es war schließlich auch ein Rabe gewesen, der sie rettete. Man gewährte ihr den Wunsch und es kam so dazu, dass sie auch noch in der Runenkunde unterwiesen wurde. Was allerdings Geistesreisen und ähnliches betraf, so mussten ihre Lehrerinnen bald feststellen, das sie dafür keinerlei Talent hatte.

Jetziges

Auch wenn sie früher oft umherreiste, so führt Ceridwen nun doch ein friedliches Leben in Rhûn. Oft pendelt sie zwischen Nelaris und Seiya hin und her. In der Waldlandschaft sammelt sie gerne Kräuter und genießt die dortige Ruhe, als auch den wunderschönen Kräutergarten von Liadan. Ansonsten hilft sie öfters einmal im Krankenhaus aus und ist mit dem Gladiator Kyreas verheiratet. Seit neustem bietet sie auf Wunsch ihres Mannes auch dem Nomlie Antrazith ein Heim. Seit einer Weile ist ihr Mann allerdings verschollen und Ceridwen hat keinerlei Meldung von ihm. Normalerweise sind seine Reisen nicht unüblich, doch hatte er ihr eigentlich versprochen nun für sie da zu sein, wo sie doch sein Kind unter dem Herzen trägt. Doch daraus scheint nichts geworden zu sein, denn schon seit mehreren Monaten fehlt von dem Daeva nun jede Spur. Nun ist sie doch in ziemlicher Zerissenheit was ihren Mann angeht. Zwar hat sie die Ehe noch nicht gelöst, jedoch der Umstand, dass der Halbdämon Yanael wieder in ihr Leben getreten ist, den die Heilerin schon immer geliebt hat, lässt es sehr wahrscheinlich werden, dass sie demGladiator nicht mehr verbunden bleiben wird. Vorerst wohnt Yanael bei ihr und sie kümmert sich in allen Belangen um ihn, was durch dessen Parasiten mitunter mehr als nur erschwert wird. Mit Yanael und den Zwillingen Iselin und Finn lebte sie einige Zeit glücklich zusammen, zog sich in letzter Zeit immer mehr zurück und meidet die Gesellschaft anderer. Gesehen hat man sie schon lange nicht mehr.

Runenzauber

Der Runenzauber ist eine Magie, die nicht einfach zu kontrollieren ist. Denn die Runen des Futhark, die Ceridwen dazu nutzt, haben mehrere Seiten und keine davon darf leichtsinnig angewandt werden, da sonst das Resultat das Gegenteil davon ist, was man eigentlich erreichen will. Für einen Fluch nimmt die Isländerin meist Holzstäbe, in welche sie die passenden Runen hineinritzt und einen Zauber aus Worten dazu webt. Zum Heilen malt sie die Runen meist mit ihrem Finger über oder auf die Verletzung des Patienten.

Siehe auch